Reisebericht New York mit Kanada, 05. bis 15.09.2017

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • So ihr Lieben…ich bin heute Nachmittag heil wieder zu Hause angekommen. Da die Erinnerungen noch so schön frisch sind und ich so vielleicht auch die Zeitverschiebung gut überbrücken kann, geht es sofort los mit meinem Reisebericht.

    Kurz vorab: Ich kenne bisher ja nur die Mein Schiff 2, daher waren einige Sachen natürlich neu für mich auf der 6, die für die „alten Hasen“ unter euch vielleicht selbstverständlich sind. Meine Bilder sind nicht bearbeitet – dafür fehlt mir sowohl das Know how als auch die technischen Voraussetzungen. Ich mache auch oft Bilder aus dem Bus heraus, das hat natürlich zum Teil Auswirkungen auf die Qualität der Bilder. Die Seetage werde ich sehr kurz halten. Ich muss ja nicht mit hunderten von Worten beschreiben, wie ich auf dem Pooldeck oder so rummgammel ;) Bei den Ausflügen mache ich oft auch angaben, wie lange wir uns wo aufgehalten haben und wie lange wir von A nach B gefahren sind. Ich finde, das kann bei der Ausflugsplanung ganz interessant sein, um einzuschätzen, welche Ausflug sich lohnt.

    Nun aber Schluss mit dem Gerede – Alle Mann an Bord, es geht los!


    :huhu:


    Dienstag, 05.09.2017

    Der große Tag ist endlich da! Etwas zu früh - übrigens typisch für mich – mache ich mich auf den Weg zum Flughafen nach Hamburg. Das Auto ist ratzfatz geparkt und genauso schnell bin ich auch im Terminal 1. Der Check In ist natürlich noch nicht geöffnet...kein Wunder, ich bin ja auch früh dran. Aber lange warten muss ich nicht – bereits eine halbe Stunde später, gegen 6:15 Uhr, startet der Check In Bording für den United-Flug.

    Erste Überraschung: Wie schon erwähnt gehen mehrere Personen des Bordpersonals durch die Schlange, registrieren von jedem den Personalausweis und stellen Fragen, wie z.B. Haben Sie Ihren Koffer allein gepackt? Hatte jemand Drittes Zugriff auf den Koffer? Gehört der Inhalt des Koffers Ihnen? Reisen Sie allein? Insgesamt alles harmlos, sie versuchen, das ganze fast etwas wie Small Talk aussehen zu lasseNachdem ich diese "Quizrunde" gemeistern und anscheinend auch bestanden habe, bin ich irgendwann am Check In an der Reihe. Die Dame hat schon einen Zettel mit der Adresse des Terminals in Bayonne parat. Ich nehme an, das ist für das APIS. Ich selbst habe diesbezüglich nämlich nichts gemacht und es hat auch niemand danach gefragt. Genauso wenig nach dem Esta – aber dazu später vielleicht noch mehr.

    Bis ich am Gate sitze, wird mein Reisepass noch ca. fünf bis sechs Mal kontrolliert. Der Flug an sich verläuft problemlos. Zu meiner Überraschung merke ich nach zwei Stunden, dass ich einen Economy Plus-Sitz habe…ich hatte mich beim Hinsetzen schon über die Beinfreiheit gewundert :thumbsup: Das angebotene Entertainment-Programm ist solala. Bei Emirates ist die Auswahl gerade an deutschsprachigen Filmen größer. Die Verpflegung finde ich super. Nach ca. einer Stunde Flug gibt es die Hauptmahlzeit: Cheddar Omelette with Turkey sausages, etwas Obst und einen Muffin. Es gab auch noch ein anderes Gericht zur Auswahl...kann mich daran aber nicht mehr erinnern.
    Wieder eine Stunde später gibt es eine kleine Falsche Wasser und eine Caramellewaffel. Eine Stunde vor der Landung gibt es ein sehr leckeres Sandwich, das sogar noch warm ist. Zwischendurch wurde noch die Zollerklärung verteilt, den Vordruck bekommt man auch auf Deutsch. Diese füllt man aus und benötigt sie dann später nach der Landung.

    Der Flieger landet pünktlich um 11:30 Uhr in Newark. Die Spannung steigt...wie wird die Immigration ablaufen? :/
    Lange Rede, kurzer Sinn: Bei mir absolut harmlos! Nach ca. einer Stunde Schlange stehen, bin ich an der Reihe. Pflichtbewusst gebe ich dem Beamten alles, was ich habe und von dem ich glaube, dass es ihn interessieren könnte: Reisepass, Esta, Zollerklärung. Esta interessiert ihn gar nicht. Es werden Fingerabdrücke genommen: Erst der Daumen, dann die restlichen vier Finger jeweils von beiden Händen. Auf der Zollerklärung sieht er, dass ich als Adresse Bayonne angegeben habe. Da ich an diesem Tag nicht die erste mit dieser Adresse bin, fragt er mich direkt, ob ich auch auf das „Mein Schiff“ gehe. Wir sprechen dann noch kurz über den Hurrikan Irma und das war es dann auch schon. Sprachlich habe ich zum Glück keine Probleme, das wird sich auch im Verlauf der Reise noch als hilfreich herausstellen. Die Zollerklärung zeichnet er ab oder so…zumindest kritzelt er irgendwas drauf. Hauptsache, seine Kollegen verstehen seinen Vermerk :D

    Durch die Warterei bei der Einreise dreht sich mein Koffer schon auf dem Band, als ich dort ankomme. Auf dem weiteren Weg in Richtung Ausgang wird einem noch die Zollerklärung abgenommen. Ich frage mich jetzt gerade, ob es gar keine Sicherheitskontrolle mehr gab… ich kann mich nicht daran erinnern. Als ich aus dem Flughafen nach draußen komme, trifft mich fast der Schlag – es ist warm und schwül, nicht gerade „mein Wetter“. Aber der Bus steht schon bereit. Wie gewohnt stehen gefühlt alle 20 m Menschen mit Tui Cruises-Schildern – Verlaufen also quasi unmöglich. Um kurz vor eins, also fast genau eineinhalb Stunden nach der Landung, sitze ich schon im Shuttle-Bus zum Schiff.

    Der Flughafen Newark liegt recht günstig, wenn das Schiff in Bayonne liegt. Nach eine knappen Stunde, also gegen 14 Uhr, erreichen wir den Hafen. Auf dem Weg dorthin kann man vom Bus aus schon einen ersten Blick auf die Skyline erhaschen. Kleiner Tipp: In Fahrtrichtung auf die linke Seite setzen ;) Im Terminal sind wie immer zahlreiche Check In-Schalter aufgebaut. Es gab übrigens keine Handtuchkarten mehr. Keine Ahnung, seit wann das so ist. Vor einem Jahr auf der 2 gab es die noch. Auch die Bordfotografen haben in der Halle Position bezogen. Fotografiert wird vor einem großen „Poster“. Über Rolltreppen geht es dann eine Etage höher, von wo aus man dann über eine Gangway das Schiff auf Deck 4 erreicht.

    Für mich ist das Schiff komplett neu. Und irgendwie zieht es mich dann immer als erstes nach oben. Und so lande ich auf Deck 14 in einem Strandkorb – mit Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhatten. Natürlich liegt der Hafen Bayonne weit außerhalb und ist auch nicht so schön anzuschauen, aber dieser Ausblick ist einfach super.

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    Leider liegt meine Kabine auf der Backbordseite und so blicke ich – wie so ziemlich in allen Häfen der Reise – auf das Hafengelände bzw. gegen die Wand der Terminals. Die Kabinen stehen um 15 Uhr zur Verfügung. Mein zu Hause für die nächsten Tage ist die Balkonkabine 6173. Und ich bin begeistert. Die Kabine ist zwar die viertletzte von hinten, dafür habe ich aber keine Rettungsbote vor dem Balkon. Unter mir ist Shuffleboard-Feld. Dort wird aber nur einmal am Tag (17 Uhr) gespielt und das auch nur an Seetagen. Stört also gar nicht. Auch sonst ist die Kabine ruhig gelegen.

    Bilder siehe hier: Balkonkabine 6173 MS 6

    Am Abend ging es dann noch zum ersten Ausflug: Abendliches Manhatten mit Empire State Building.Treffen war um 17:30 Uhr im Theater. Hier wartete eine weitere Überraschung. Die Mitarbeiterin der Landausflugsabteilung berichtete, dass die Tui-Leute in den USA nicht arbeiten dürfen. Sie war also nicht in „Uniform“, sondern in Freizeitkleidung da. Diese Vorschrift hat zur Folge, dass die Mitarbeiter z.B. nicht übersetzen dürfen und sich auch sonst nicht in die Ausflugsdurchführung einmischen dürfen (zusammenhalten der Gruppe usw.). Sie meinte dann auch, dass sie den Ausflug mitmachen wird und wir sie natürlich ansprechen dürfen. Im Fall der Fälle müsse es aber so aussehen, als sei sie auch Tourist.

    Wir haben Glück und haben eine Deutsche Reiseleiterin, die seit über 20 Jahren in New York lebt. Durch den Holland-Tunnel geht es von New Jersey unter dem Hudson hindurch durch nach Manhatten. Wir befinden uns im Viertel Tribeca – das steht übrigens für "Triangle below Canal Street". Tribeca war ursprünglich ein Industriebezirk, hat aber seit den
    1990er-Jahren eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren. Heute befinden sich in Tribeca viele Bars, Restaurants und Kunstgalerien. Hier ist auch das Tribeca Film Festival beheimatet, das als Antwort auf die Terroranschläge am 11. September 2001 gegründet wurde.

    Auf der Canal Street geht es weiter und wir erhaschen einen Blick auf SoHo, Little Italy und China Town. Die Fahrt geht weiter über die Manhatten Bridge, von wo aus man einen schönen Blick auf die Brooklyn Bridge hat. Die Reihenfolge der drei großen Brücken kann man sich übrigens gut mit der Abkürzung "BMW" merken: Von Westen nach Osten sind das die Brooklyn Bridge, die Manhatten Bridge und die Williamsburg Bridge. Nach ca. einer Stunde Fahrt legten wir einen Stop am Fulton Landing ein. Hier ist man direkt neben der Brooklyn Bridge und hat einen tollen Blick auf die Skyline. Es dämmerte schon etwas, schönere Bilder bei strahlendem Sonnenschein gibt es vom Ausflug am Abreisetag ;)

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    Wir hatten dort ungefähr 30 Minuten Zeit, bevor es weiter ging zum Empire State Building. Die Fahrt dauerte eine dreiviertel Stunde. Im Empire State Building hatten wir 90 Minuten Freizeit. Inzwischen war es dunkel und der Ausblick auf die erleuchtete Stadt ist von dort oben natürlich einmalig! Die Aussichtsplattform befindet sich in der 86. Etage. Es ist dort natürlich recht voll. Man muss sich einen Platz in der ersten Reihe teilweise etwas „erkämpfen“. Die Zeit vergeht dann doch recht schnell, da man bei den Aufzügen, sowohl rauf als auch runter, auch wieder in der Schlange steht. Und wenn man dann noch im Souvenir-Shop etwas stöbert :whistling: ...durch den kommt man automatisch durch auf dem Weg in Richtung Ausgang.

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    Nachdem alle Richtungen ausgiebig fotografiert wurden, geht es weiter zum Times Square. Die Fahrt dorthin dauert ca. 15 Minuten. Ursprünglich als Longacre Square bekannt, wurde der Name im April 1904 in Times Square geändert. Grund hierfür war die Verlegung des Hauptsitzes der Zeitung „New York Times“ in das neu errichtete Times Building, welches heute den Namen One Times Square trägt. Hier findet auch der so genannte „Ball Drop“ jährlich zu Silvester statt. In den Bauvorschriften der Stadt New York ist festgelegt, dass Neubauten mit hell erleuchteten Werbetafeln zu versehen sind, um das bekannte Bild des Times Squares zu bewahren. Vor Ort können wir wieder auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen, bevor wir uns nach einer Stunde am Bus wieder treffen. Es ist unglaublich, was für Menschenmassen dort unterwegs sind! Leider sind meine Bilder nicht so top geworden.

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    Wir hatten übrigens einen super entspannten Busfahrer, der uns immer dicht an unseren Zielen abgesetzt und wieder eingesammelt hat - Halteverbot hin oder her. Auch die Reiseleiterin war toll. Sie hat alles locker erzählt, ohne dass es so wirkte, als hätte sie eine Liste mit Fakten, die sie nun unbedingt loswerden möchte. Einen kleinen Beigeschmack hinterließ nur ihr Hinweis, dass es in den USA ja üblich wäre, Trinkgelder zu geben. Das wäre natürlich absolut freiwillig….DAS nenne ich mal einen Wink mit dem Zaunpfahl!

    Nach dem Stopp am belebten Times Square machen wir uns zurück in Richtung Bayonne, wo wir nach ca. 45 Minuten um 23:45 Uhr wieder ankommen. Der Tag war natürlich schon anstrengend, ich habe mich aber sehr gefreut, diesen Ausflug auf Grund meiner frühen Anreise machen zu können. Man hat ja doch irgendwie Angst, bei der kurzen Zeit in New York etwas zu verpassen. Aber zum Glück haben wir ja noch einen weiteren Tag in der Stadt.

    Fortsetzung folgt...

    • Offizieller Beitrag

    Toller Anfang, liebe @Julia* gespickt mit vielen nützlichen Infos.

    Ja, Times Square ist schon mehr als überlaufen. Sooo viele Menschen treffen hier aufeinander, wir waren davon ein wenig gestresst =O

    Liebe Grüße
    Nic

  • Super, dein Bericht geht los.
    Schon mal sehr informativ und ich finde Deine Bilder toll.
    Bin schon ganz gespannt wie es weiter geht.
    Danke
    LG
    Sabine

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    Leider vorbei:
    2013 Karibik MS 2
    2014 Silvester Kanaren mit Madeira und Marokko MS 3
    2015 Generalprobenfahrt MS 4
    2015 Dubai trifft Singapur + Asien mit Vietnam MS 1
    2016 Vorfreudefahrt MS 5
    2017 New York mit Bahamas

  • Bitte nimm mich auch noch mit, liebe @Julia* !!!!
    Schön, dass du wieder gesund zurück bist!

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    *sehnsucht*Norwegen Nordkap


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    *sehnsucht*Barbados-Mallorca

  • @Julia*

    Meine Güte, du bist ja wirklich schnell :thumbup: Und gleich geht's in die vollen. Sehr informativ und die Bilder sind doch bestens.
    Das Bild vom Eingang das Empire State Buildings habe ich übrigens auch, allerdings nicht Digital und schon 27 Jahre alt :D

    Freu mich auf die Fortsetzung.
    LG Susanne

  • Liebe Julia,

    vielen Dank für die schönen Bilder und den tollen Bericht :)

    Bin schon super gespannt, da wir auch ab 17. 10. diese Tour machen werden.


    Viele Grüße
    Claudia

    Leider vorbei:

    Viele ganz tolle Reisen mit der Mein Schiff Flotte <3

  • Sprachlos bin ich @Julia* =O
    Wir haben uns doch eben erst in Hamburg voneinander verabschiedet.
    Das grenzt ja schon an Hexerei :D
    Leg du mal schön vor, ich bin begeistert von deinem Anfang, leider ruft hier erst einmal andere
    Arbeit nach mir. So unschöne Dinge wie, einkaufen, waschen, PUTZEN etc.
    Bleibe natürlich weiterhin am Ball.
    LG Kaline

  • Super @Julia* ganz toller Anfang, ich freue mich auf die Fortsetzung :-)

    Lg Tina

  • Mittwoch, 06.09.2017

    Ein weiterer Tag in New York… Mit dem Ausflug für den heutigen Tag hatte ich mich erst etwas schwer getan. Ich habe geschwankt zwischen „Manhatten mit Freizeitstopps“ und „Ein Tag Freizeit in New York“. Die Tour mit den Freizeitstopps hatte ich dann reserviert, eine Änderung wurde mir insofern dann abgenommen, da der andere Ausflug nicht mehr buchbar war.

    Bei meinem Ausflug wurden wir an drei verschiedenen Stationen abgesetzt und wieder eingesammelt. Dort ist dann jeder für sich allein unterwegs. Treffen war um 7:30 Uhr im Studio auf Deck 4. Ich denke, die Erwartungen an diesen Ausflug waren wie so häufig sehr unterschiedlich. Meine Vorstellung war, dass ich eigentlich nur einen Transfer gebucht habe, der mich zu verschiedenen Stationen bringt. Dementsprechend war ich auch nicht wirklich enttäuscht, dass unser englischsprachiger „Guide“ eigentlich gar kein Guide war. Ich weiß nicht, welche Aufgabe die Dame eigentlich hat. Fest steht, dass sie sowohl am An- als auch am Abreisetag im Hafenterminal gearbeitet hat.

    Die Tour lief dann wie folgt ab: Nachdem unser Bus voll war, gab die Dame – sie hat sich leider nicht vorgestellt, deshalb habe ich keinen Namen parat - jedem einen Zettel mit Kontaktdaten, falls jemand verloren geht. Als nächstes wurde ein Zettel herum gereicht, auf den jeder seinen Namen und seine Kabinennummer schreiben sollte. Diese Liste nutzte sie dann an den einzelnen Stopps um abzuhaken, wer alles wieder da ist und wer ggf. fehlt. Das muss man ihr lassen, sie war wirklich sehr bemüht, ihre Schäfchen zusammenzuhalten. Außerdem verteilte sie einen Stadtplan von Manhatten und einen NY Visitors Guide. Meiner meiner Meinung ist dieser überflüssig, da es nur eine Auflistung von Shops, Restaurants, Museen usw. ist. Ich habe ihn jedenfalls nicht gebraucht.

    Vor der Reise hat man leider auch nicht auf Nachfrage bei Tui Cruises erfahren, wo genau die drei Stopps sein werden. So habe ich mich vorab recht allgemein vorbereitet und geschaut, was ich gern sehen würde. Ein Bisschen Wunschkonzert, wobei klar war, dass nicht alles machbar sein wird. Als wir dann mit dem Bus unterwegs in Richtung Manhatten waren, ging die Dame durch den Bus und hat jedem auf der Karte die drei Stopps gezeigt, die da waren:

    Erster Stopp: Central Park. Die Fahrt hierher hat ca. eineinviertel Stunden gedauert. Ausstieg war direkt vor dem Metropolitan Museum of Art.

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    Der Park wurde 1859 als Landschaftspark eingerichtet und 1873 fertiggestellt. Gebaut wurde er zunächst vor allem als Promenade der reichen Anwohner. Der Central Park erstreckt sich heute auf einer Länge von ca. 4 km und 860 m Breite. Mit rund 349 Hektar nimmt er etwa 6 % der Bodenfläche Manhattans ein. Jährlich besuchen ca. 25 Millionen Menschen die innerstädtische Parkanlage.

    Hier hatten wir 90 Minuten Freizeit, was mir doch recht viel vorkam. Aber, was soll´s…man hat ja tolle Bilder aus Filmen vor Augen, wenn man an den Central Park denkt. Der Ausstieg ist recht mittig gelegen. Leider habe ich mich, weil ich es nicht besser wusste, Richtung Norden bewegt zum Jacqueline Kennedy Onassis Resservoire. Ich dachte mir: Wasser, da ist es bestimmt schön! Naja, ging so… :/ Man musste aufpassen, dass man den zahlreichen Joggern nicht im Weg stand beim Fotos machen.

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    Ok, auf den Bildern sind jetzt zwar keine Jogger zu sehen, aber es waren viele ^^

    Das Wetter wollte an dem Tag auch nicht so recht. Es war zwar warm, aber bewölkt und es fing immer mal wieder etwas an zu regnen. Also ging ich etwas planlos in die andere Richtung, schaute mir hier und da die Schildchen auf den Sitzbänken an. Ich habe gelesen, dass man für 7.500 $ im Jahr eine Patenschaft für ein Bank übernehmen kann und dann im Gegenzug dafür so ein Schildchen anbringen darf.

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    Hier und da lege ich ein Päuschen ein, beobachtete die Eichhörnchen :D und mache noch ein paar Fotos.

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    Und dann war die Zeit auch irgendwie um. Ich muss aber zugeben, dass ich etwas unzufrieden war, da ich nicht das gesehen hatte, was ich eigentlich sehen wollte ;(

    Nach 20 Minuten erreichten wir den zweiten Stopp am Rockefeller Center. Hier hatten wir zwei Stunden Freizeit. Also bummelte ich gemütlich die 5th Avenue auf und ab und schaute mir das Rockefeller Center sowie die Lower Plaza an. Bekannt ist unter anderem die Prometheus-Statue im Vordergrund des Gebäudes. Diese steht an der Lower Plaza, die ursprünglich die Eingangspassage zu den Geschäften im Untergeschoss werden sollte. 1936 nutzte man dann eine neue Werbestrategie, nämlich die Plaza je nach Jahreszeit umzufunktionieren und sie im Winter in eine Eislaufbahn zu verwandeln. Diese Maßnahme wurde überaus erfolgreich und verwandelte diesen Platz mitten im Rockefeller Center in eine soziale Begegnungsstätte zwischen Arm und Reich. Im Sommer wird das Gelände als Konzertplatz im Herzen New Yorks genutzt. Zur Weihnachtszeit ist die Lower Plaza für den riesigen Weihnachtsbaum bekannt; die norwegische Fichte ist mit üblicherweise 23–27 m Höhe und mindestens 10 m Breite der größte der USA.

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    Gegenüber vom Rockefeller Center steht die St. Patrick´s Cathedral. Sie ist die größte im neugotischen Stil erbaute Kathedrale in den Vereinigten Staaten. Sie wurde aus weißem Marmor gebaut, der in New York und Massachusetts abgebaut wurde.

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    Die Trinity Church war der dritte und letzte Stopp an diesem Tag. Vom Rockefeller Center brauchten wir ca. 30 Minuten hierher. Hier gab der Guide, der ja irgendwie keiner war, das erste Mal ein paar Hinweise, was man sich im näheren Umfeld anschauen konnte. Wir hatten 90 Minuten Zeit. Ich bin zuerst zum 9/11-Memorial gegangen, denn das hat mich besonders interessiert. Es ist schon beeindruckend und auch irgendwie beklemmend, dort an diesen beiden riesigen Becken zu stehen ;( Und man kann es sich einfach nicht vorstellen, wie es dort in dem Viertel gewesen sein muss, als die Türme einstürzten. Ich habe dort relativ viel Zeit verbracht.

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    Dann wollte ich – typisch Banker :saint: – gern noch zum Charching Bull. Irgendwie bin ich trotz Karte auf dem Smartphone ständig falsch gelaufen. Dann habe ich irgendwann nach dem Weg gefragt und war dann erfolgreich. Allerdings habe ich den Bullen dann doch nur vom weiten gesehen. Ich hatte ja keine Vorstellung, wie begehrt dieses Fotomotiv war! Dementsprechend groß war die Menschentraube =O Dann hatte es inzwischen auch noch angefangen zu schütten. Also habe ich die restliche Zeit noch genutzt und habe mir die Trinity Church angeschaut. Der heutige Kirchenbau wurde 1846 geweiht. Mit 86 Metern war der Turm der Trinity Church seinerzeit das höchste Gebäude von New York City, ist jedoch inzwischen durch Wolkenkratzer in der unmittelbaren Umgebung erheblich übertroffen worden. Auf dem Friedhof der Trinity Church befinden sich Gräber einiger bekannter Persönlichkeiten der US-Gründungsgeschichte, unter anderen von Alexander Hamilton, William Bradford, Robert Fulton und Johann Jakob Astor.


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    Vom letzten Stopp brauchten wir etwa 40 Minuten, bis wir wieder am Schiff waren.

    Am Abend stand dann das erste Auslaufen bevor. Es hatte sich ja herum gesprochen, dass der Kapitän bei der Einfahrt in den Hafen einen kleinen Schlenker in Richtung Manhatten gefahren ist. Und das hat er auch bei unserem Auslaufen gemacht :thumbsup: Leider war das Wetter ja nicht so gut – der Himmel zeigte sich im tristen grau. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis.

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    Die längste aller Brücken in New York ist übrigens die südlich gelegene Verrazano-Narrows-Brücke zwischen Staten Island und Brooklyn über die Zufahrt zum Atlantik hinweg. Durch Durchfahrt habe ich leider beide Male verpasst :whistling:

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    Was ich total blöd geplant fand, war die Vorstellung der Gastgeber, des Lektors und der Hoteloffiziere. Also sorry, wer guckt denn da zu, wenn auf der einen Seite vom Schiff gerade die Freiheitsstatue und auf der anderen Seite die Skyline zu sehen ist. Das fand ich sehr schade für die Leute, die dort vorgestellt und gar nicht richtig gewürdigt wurden. Ich selbst habe das auch nicht verfolgt... :saint:

    So, das war es für heute - morgen geht es weiter! Danke schonmal an alle Mitlesenden und das tolle Feedback :love:

  • Dankr für die New York Fotos. Vieles habe ich selbst gesehen, als ich 2003 für 5 Tage in dieser Mega City verbracht habe

    Freu mich auf morgen, Grüssle Tina

  • @Kaline Du kannst dann ja in deinem Bericht den ganzen Quatsch korrigieren und richtig stellen, den ich hier schreibe :D

    @hamster und @neptun Ihr könnt euch wirklich auf eine ganz ganz tollte Tour freuen! Leider waren wir zu früh dran für den Indian Summer, wie man später auf meinen Fotos noch sehen wird. Das wird bei euch bestimmt klasse aussehen!

    Viele Grüße
    Julia

  • Da wir ja völlig unterschiedliche Ausflüge gemacht haben @Julia* wird es dazu garantiert nicht kommen :D
    LG Kaline....die immer noch baff ist, dass du hier schon postest ....ich habe noch nicht mal alles ausgepackt. :/

  • @Julia* @Kaline
    Das passt schon so wie Ihr es macht, so kommen wir wenigstens nicht in den Lesestress :)