Teil 1: Reisebericht Argentinien - Chile - Uruguay
Vorwort: Diese Reise buchten wir über xxxAdmin (Werbung)xxx - einen Südamerika Spezialisten - das Vorprogramm war Buenos Aires, Mendoza, Andenüberquerung - Santiago de Chile und Valparaiso
Argentinien- Chile - Uruguay
Buenos Aires- Mendoza- Anden- Santiago -Punta Arenas - Ushaia - Kap Hoorn- Punta del Este-Montevideo- -Buenos Aires
15.01.13
Die Koffer waren gepackt. Es ging wie immer vom Münchener Flughafen los. Auch dieses Mal geht’s vor der Abreise noch ins Airbräu ein, denn unsere Töchter kamen noch am Flughafen
vorbei und verabschiedeten uns.
Zuerst Flug nach Frankfurt und zwei Stunden später nonstop mit der LH nach Bueonos Aires.
Der Winter verzögerte den Abflug in Frankfurt um ca. eine Stunde. Fast 14,5 lange Stunden saßen wir deshalb im Flugzeug
16.01.13
Buenos Aires
Pünktlich kamen wir in Buenos Aires an. Sommerliche Temperaturen von ca. 35 Grad erwarteten uns .
Mit dem Bus ging es in Innenstadt.
Freundlich nahm uns unsere Reiseleiterin Gisela in Empfang und nachdem auch die letzten Mitreisenden die Einreiseformalitäten hinter sich gebracht haben, ging es auch schon kurz zum Hotel Las Americas – nahe der Straße vom 14.Juli. Wenn ich schreibe kurz, dann meine ich kurz. Wir hatten nämlich genau 30 Minuten, um schnell durch die Dusche zu springen.
Gisela erwartete uns in der Lobby und schon ging es los mit der Besichtigung dieser 14 Millionenstadt.
Wir halten an der Kathedrale und besichtigen den Platz vor dem Regierungssitz, dem alten und neuenRathaus und der Banca Argentina.
Die Fahrt durch das Hafenviertel erinnert uns an die Speicherstadt in Hamburg und anderen Hafenstädten.
La Boca, im Osten der Stadt, das Gründerviertel der ersten Pioniere, mit den bunten Holz-und Wellblechhäusern gehört natürlich zum Standardprogramm eines Besuches in BA. Man kann sich noch gut vorstellen, wie sich das Leben damals abgespielt hat. Eine schöne, farbenfrohe Stimmung mit Tango Musik und gut gelaunten Menschen.
Auch das Fußballstadion der Bocas, in welchem Maradona groß wurde, haben wir von außen gesehen. An den Gebäuden in der Innenstadt ist erkennbar, dass um die Zeit 1900 die
Stadt eine Blüte erlebt hat. Aber auch die Armenviertel konnten wir sehen. Hier wohnen zigtausend Menschen, die den Sprung nicht schaffen werden.
Den Friedhof La Recoleta, in dem die „Nationalheilige“ Evita Peron beigesetzt ist, haben wir besucht. Eine Pilgerstätte, die nicht nur von Touristen besucht wird. Auch hier können wir die ehemals glorreiche Zeit
Argentiniens nachvollziehen.
Gegen 18.00 Uhr sind wir zurück, ziemlich müde, ziemlich k.o. auch ziemlich hungrig. Also frisch machen und um 19.00 Uhr raus, die Stadt etwas erkunden und ein erstes argentinisches Steak essen.
Totmüde fallen wir allerdings gegen 22.00 Uhr ins Bett.
17.03.13
Weckruf um 3.30 Uhr ist unfair, aber es hilft nichts…. und wir sind nach einem kleinen Frühstück zum nationalen Flughafen gestartet. Die Stadt war gerade am Erwachen und der Verkehr noch erträglich.
Landung Mendoza, der Provinzhauptstadt, die ihren Namen auch der Provinz gegeben hat.
Unser Reiseleiter Paolo empfängt uns am Flughafen freundlich und informierte uns bereits auf der Fahrt zum Hotel sehr gut.
Wir beziehen das sehr schöne Hotel Mod und legen uns nicht hin, sondern unternehmen erstmal einen Spaziergang durch die schöne, belebte Innenstadt Mendozas. Sehr gut gefallen mir die Alleen. Riesige Bäume entlang der Straßen.
Um 13.00 Uhr geht es schon mit der Gruppe und dem Bus weiter. Aus der Gegend Mendoza kommen 80 % der argentinischen Weine. Wein wird hier von 700 bis 1.400 mtr. Höhe angebaut.Argentinien ist bei den Ländern des Weinbaus an 5. Stelle.
Auch Soja und Mais sind Schwerpunktprodukte. Diese laugen die ohnehin mageren Böden aus. Wasser ist das zentrale Problem. Die Niederschlagsmengen von ca. 200 mm bedeuten Wüstenklima. Die Wassermengen aus den Anden wurden die letzten
Jahre kleiner und der Bedarf in der Landwirtschaft und in der Stadt wird mehr. Es wird auch in hohem Maß Grundwasser genutzt, das mit großem Aufwand beschafft wird.
Der Besuch des Weingutes Bodega Lopez war dann sehr nett. Ein großer, modern geführter Betrieb wurde uns präsentiert. Die anschließende Weinprobe hätten wir uns zwar umfangreicher vorstellen können, aber die Weine haben uns in der Qualität gefallen.
Besonders gefallen hat mir auch der Besuch im Park San Martin und dem Freiheitsdenkmal Cerro La Gloria auf der höchsten Erhebung. Hier ist sehr eindrucksvoll der Freiheitskampf und der Zug der Kämpfer über die Anden dargestellt.
Dieser Park wird auch rege von den Bürgern der Stadt als Naherholungsgebiet genutzt.
Mit einem guten Gesamteindruck kehren wir zum Hotel zurück, machen uns frisch und lassen dann den Tag gemütlich ausklingen. Ja, wir essen wieder ein leckeres argentinisches Steak, trinken ein dunkles Bier und genießen die warmen Temperaturen auch abends.
