Moin,
der nächste Punkt unserer Pläne für 2023 ist abgearbeitet.
Nachdem ich zu Pfingsten mit alten Freunden und Bekannten das jährliche Wiedersehen (seit1980 machen wir das als Gegenveranstaltung zum damaligen FDJ-Pfingsttreffen der Jugend in Berlin) hatte, sind wir mit einer Gruppe von ehemaligen Volleyballern und Anhang nochmals nach Meschendorf gefahren. Etwas gediegener, man wird ja nicht jünger
. Übernachtungen in Bungalows mit zwei Schlafzimmern, großer Wohnküche, Bad und Terrasse.
Am ersten Abend, wenn alle Paare eingetrudelt waren, wurde natürlich gegrillt. Nach dem Sonnenuntergang, der natürlich beobachtet wurde
ist es dann doch empfindlich kalt geworden, der Seewind machte sich äußerst unschön bemerkbar. Ein Lagerfeuer half etwas...
Am Donnerstag machten wir uns auf nach Rostock zur Kunst-Halle. Dort ist bis Ende August noch:
zu erleben. Nicht nur für Lindenberg-Fans eine interessante Ausstellung. Leider sind hier Ausstellungsfotos nicht erlaubt, also selbst mal hin... ![]()
In der Halle wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass fotografiert werden kann.
Abends dann das traditionelle Fischbraten. Einige der Anwesenden reisen sehr gern nach Norwegen
und bringen für unser Treffen reichlich Leng, Lumb oder Seelachs mit, der dann professionell verarbeitet wird...
Und wieder:
Am Strand fiel uns ein kleines Kunstwerk auf:
Ein älterer Her, der seine Frau und die Tochter vor kurzer Zeit verloren hatte, zeigte damit seine Trauer...
Am nächsten Tag hatten wir uns eine Planwagenfahrt reserviert. Es geht auf die Halbinsel Wustrow beim Ostseebad Rerik. Dort kommt man nur mit geführter Tour hin.
Oder, wie wir erlebten, wenn man einen Film dreht...
Halbinsel Wustrow - kurze Geschichtsabhandlung:
Nach vielen Fluten und Überschwemmungen besaß die Fam. von Plessen die Halbinsel, die zuvor sogar eine reine Insel war. Von 1933 übernahm die Reichswehr das Gut. Es wurde zu einem Luftabwehr- und Luftwaffenstützpunkt. Nach Abschluß des 2. Weltkrieges wurde durch Bodenreform den Bauern wieder die Halbinsel zur Bewirtschaftung übergeben. Aber schon 1949 übernahm die Sowjetarmee, denn es ist natürlich ein strategisch wichtiger Ort. Die weit über 100 Gebäude wurden gern übernommen und erweitert. Die Halbinsel war nicht mehr frei zugänglich.
Nach der politischen Wende 1989 entspannte sich das Verhältnis zur Bevölkerung. 1993 verließ die Sowjetarmee endgültig die Halbinsel . Alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde auf Züge verladen. 1994 war alles beräumt. Seitdem passiert so gut wie nichts mehr auf Wustrow.
Die Fundus-Gruppe ist nun aktueller Besitzer und wollte ein 5* Resort aufbauen. Bislang scheitert die Durchführung bei den Reriker Behörden. Denn die Schranke zur Durchfahrt soll für Nichtgäste geschlossen bleiben. Weiteres Problem: Alle Baumaßnahmen müssten über eine einzige Straße in Rerik durchgezogen werden...
Fortsetzung folgt...
