ich komme auch mit.... wir fahren dieses Jahr die Karibikreise.... da muss ich einfach dabei sein... xxxAdmin(Gabi77) (Bitte nur Smileys/Emojis nutzen, die von der Forumssoftware vorgesehen sind)xxx
Karibik, und wieder wird ein Traum wahr ein Reisebericht
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Logisch - ich bin auch dabei!!!
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Oh, schön, ein neuer Bericht von der MS 2 in der Karibik. Da bin ich gerne dabei und sauge jedes Wort auf! Für uns sind es noch ca. 7 Wochen bis es endlich los geht.
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oh, die Bilder in den Farben der Karibik, ich bekomme Fernweh.
die letzte Tour 2018 ist eindeutig zu lange her.
Und muss gleich mal schauen, was TUI so im Angebot hat...
Ich bin auf alle Fälle dabei.

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Das war ja schonmal ein schöner entschleunigter Start in den Urlaub saha3 ... Bitte mehr davon

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Hach, da komme ich doch sehr gerne mit. Genau das richtige bei so einem stürmischen, verregneten Sonntagmorgen... freue mich auf mehr bunte Bilder

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stopp, ich will auch noch mit liebe Sabine saha3 . Karibik geht immer, vor allen Dingen aber, wenn wir hier bei Sturm und Regen etwas Wärme brauchen und türkisfarbenes Meer.
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Danke für Deinen Reisebericht.
Wir machen im Februar 21 die selbe Tour, auch mit Start auf Barbados.
Da lesen wir doch gerne mit.
LG
Michael -
Oh wow, unserer karibische Reisegruppe ist ja ganz schön groß geworden, super, vielen lieben Dank an
@Isuledda99
@Gudrun1961
für Euer Interesse, ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.
Gleich geht es weiter mit unserer zweiten Insel, ich entführe Euch nach Dominica.
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Dominica am 26.12.2019
Heiße Quellen, Wasserfälle, Flüssen und Schluchten, die hurrikangebeutelte Naturinsel der Karibik war unser nächstes Ziel. Traumstrände findet man hier nicht, dafür Vulkane, Nationalparks und unglaublich grüne Natur, irgendwie fühlte es sich fast ein wenig wie Amazonas an (ohne dass wir schon dort gewesen sind), nur die Vielzahl an Tieren fehlten.
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Petra bietet verschiedene Touren an, irgendwie klangen die alle gut, wir schwankten zwischen den Touren 3 und 4, die 4 zu dem letzten Urvolk von Dominica wählten wir aufgrund der Sprache ab, Junior wollte nicht den ganzen Tag englisch sprechen müssen (hihi, das hatte er dann versehentlich auf Martinique und es lief trotzdem super gut). Die emails im Vorfeld mit Petra klappten gut, ab und an dauerte es ein paar Tage, da die Strom- und Internetversorgung nicht immer reibungslos funktioniert, wir übten uns also schon vorab in karibischer Gelassenheit. Die Bezahlung lief über eine Anzahlung auf ein deutsches Konto, den Rest gab es in EUR bar vor Ort.
Nach dem Verlassen des Schiffes ging es eine kleine Straße hinauf, dort sah man schon die Kleinbusse mit einem Schild von Petra, wir konnten uns also gar nicht verlaufen.
Alle 4 Touren waren gut gebucht, auf unserer Tour waren wir mit 11 Personen im Bus, 8 Erwachsene und 3 Kinder, ein Geschwisterpaar 11 und 14 und unser Junior mit 12, das passte perfekt. Wir hatten das große Glück, dass uns Petra selbst auf der Tour begleitete, sonst fährt sie wohl immer mit den Touren 1 und 2, sie wollte auch einmal wieder eine andere Fahrt mitmachen.
Unsere Bustour führte uns in den Nordwesten der Insel zum Indian River, einen Zwischenhalt machten wir auf einer Anhöhe mit traumhaften Blick in eine Bucht hinunter, dem Mero Beach, an dem wir später noch baden konnten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Den ganzen Tag erzählte Petra viel von der Insel, dem Leben und ihrem eigenen Werdegang und ihr Auswandern nach Dominica, es war super interessant und wohldosiert, nicht zu viel und nicht zu wenig. Nichts ist schlimmer als permanent quatschende oder klugsch… Reiseleiter, ich denke, Ihr wißt, was ich meine.
Am Indian River ging es in ein kleines Ruderboot und Spaghetti ruderte die gesamte Mannschaft durch die wundervolle Flußlandschaft.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Spaghetti? Der heißt eigentlich Eric, aber niemand wird mit seinem Namen angesprochen, alle haben Spitznamen, unser Fahrer hieß Ninja – so fuhr er aber nicht, der fuhr sehr angenehm und sicher!
Die Pflanzenwelt ist überwältigend, es handelt sich nicht um Mangroven, obwohl eine Ähnlichkeit besteht, Petra erzählte, dass vor dem Hurrikan Maria der River von einem Blätterdach bedeckt war, so dass es streckenweise stockdunkel war. Der Wald erholt sich langsam, für uns war es schon gigantisch, für Sie sah es fast nackt aus. Unsere Bootstour ging auch am Haus der Hexe Calypso vorbei, für die „Pirates of the Caribbean“ Fans unter uns bestimmt ein Begriff. Viele Sequenzen der Filme wurden auf Dominica gedreht. Auch das Hexenhaus fiel dem Hurrikan zum Opfer, wurde aber für die Touristen wieder aufgebaut.
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Am Ende der Tour kommen wir zu einem kleinen botanischen Garten mit Bar im Wald, die Reederei-Touren sind schon durch, hurra, auch hier sind wir allein.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Spaghetti machte aus Pflanzen wunderschöne Tiere für die Kinder,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.diese überlebten die gesamte Reise, dann waren sie leider vertrocknet. Danach ging es den gleichen Weg per Boot zurück bis wir wieder am Bus waren.
Den großen Burschen trafen wir auf dem Rückweg
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nun war Zeit für eine Stunde Mittagspause und zum Baden am Mero Beach. Hier waren auch einige Mitreisenden vom Schiff mit dem Taxi hergekommen. Der Strand war o.k, schwarzer Strand, nicht so richtig mein Ding, für eine Stunde war es o.k., den Tag hier zu verbringen, hätte ich mehr als schade gefunden, dafür ist die Insel zu vielfältig und schön. Die Brandung war heftig, wir hatten Spaß beim in die Wellen hüpfen, die Unterströmung war aber wirklich stark, man musste gut aufpassen, für kleinere Kinder definitiv nicht zu empfehlen.
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An den Jacko Falls badeten die Mutigen unserer Gruppe, mir war es zu kalt, ich hatte keine Lust auf Blasenentzündung und guckte es mir lieber von außen an, Füße rein reichte mir.
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Wir kommen sehr gern noch einmal nach Dominica, die anderen Touren wollen auch abgefahren werden – und Petra ist definitiv eine sehr gute Wahl als Reiseführerin. Bei einem neuen Besuch würden wir bestimmt wieder mit ihr unterwegs sein wollen.
Übrigens, das Einsprühen mit Mückenschutz war an diesem Tag völlig überflüssig, keine einzige Mücke gesehen und auch nicht gestochen worden – keiner aus unserer Gruppe. Ich würde es trotzdem wieder tun, auch wenn Petra versicherte, dass derzeit kein Dengue Stamm auf der Insel ist.
Sorry für die vielen Fotos, ich konnte mich nicht entscheiden.
Viele Grüße
Sabine
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Ich möchte auch mal wieder in die Karibik. Lese natürlich sehr gerne mit und erfreue mich an den Bildern.
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saha3 ,
die Karibik ist wirklich immer wieder wunderschön. Du hast auf jeden Fall mein Fernweh geweckt.
Dein Reisebericht ist sehr interessant und Fotos können nieeee
genug sein.LG Andrea
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Sabine saha3 , toller Bericht mit vielen schönen Fotos, da reise ich gerne mit durch die mir noch völlig unbekannte Karibik.

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Ging schon mal gut weiter saha3 Sabine, machen wir doch am 03.11. die gleiche Tour mit Petra...
LG Michi
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Wunderschöne Bilder, liebe Sabine.
Das weckt ganz viele Erinnerungen an unsere Karibiktour vor 4 Jahren mit der MS 3
.Genau das richtige für einen stürmischen, grauen Sonntagnachmittag.
LG Birgit
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Wir haben vor 1 Woche auch die Tour 3 mit Petra unternommen.
Wir haben den Tag mit ihr sehr genossen und kann mich deinen Ausführungen nur anschließen.
Sehr schön deinen Reisebericht zu lesen!
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wunderschöne Eindrücke von Dominica, herrlich.
Die Insel gehört definitiv zu meinen liebsten in der Karibik, mich hat das Chaos des Hurrikans, welches wir im Jan. 2018 gesehen hatten auch sehr bedrückt. Es dauert ja Jahrzehnte bis die großen Urwaldriesen wieder stehen.

Der mero beach hat uns auch gefallen, war schon interessant, so schwarzer feiner Sand.
Petra tours kann ich auch uneingeschränkt weiter empfehlen, sie macht das ganz toll, mit viel Herzblut.

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Allen weiter zugestiegenen Mitreisenden ein "Herzlich Willkommen" , es freut mich, dass Ihr an unseren Erlebnissen teilhaben möchtet.
Falls ich einen von Euch vergessen habe, bitte seht es mir nach.
Kommt doch gleich noch mit uns nach Grenada, auf die Gewürzinsel, da war es auch toll.
Nach Grenada dauert es ein bisschen, bis ich weiterschreiben kann, leider gibt es da noch diese "lästige" Nebenbeschäftigung, die sich Arbeit nennt
. Aber irgendwie müssen die Reisen ja bezahlt werden
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Grenada, 27.12.2019
Grenada, die Gewürzinsel, Muskat und Zimt und andere tolle Gewürze gibt es hier, was tun war auch hier die Frage. Da wir aber keine Lust hatten, viel Zeit in Bussen zu verbringen und auch viel Spaß haben wollten, entschieden wir uns auf Grenada für eine Nachmittagstour Tubing auf einem Fluss im Regenwald.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.So hatten wir morgens ausreichend Zeit, konnten bis 8 Uhr schlafen und dann entspannt und in Ruhe ins Ankelmann zum Frühstücken zu gehen. Wir ließen uns lange Zeit und verließen um 10 Uhr das Schiff, um einen Bummel durch St. George´s zu machen. Oh weh, war das heiß! Als wir das Hafengebäude verließen waren wir innerhalb von Sekunden komplett durchgeschwitzt. Das Thermometer in der Stadt zeigte 32 Grad Celsius im Schatten an. Wir schlenderten ein wenig ziellos herum, guckten uns hübsche Häuser an und folgten zufällig einem englischen Paar, das sich einem einheimischen Führer angeschlossen hatte. Als sie in ein recht unscheinbares Haus eintraten, folgten wir ihnen. Der nette Führer berichtete uns auch kurz, dass es sich um ein historisches Gebäude handelt, in dem früher Sklaven in einem Loch gehalten wurden ein „slave hole“, außen an der Eingangstür war ein Sklave in Ketten aufgemalt. Wie grausam es doch früher war, für die Menschen zu damaliger Zeit leider alles völlig normal, wir mussten schlucken und hatten furchtbare Bilder im Kopf.
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Wir drehten schließlich um, um nicht die ganze Zeit hinter ihnen herzulaufen. Unser Weg führte uns zurück in Richtung Schiff, ein toller Ausblick in eine enge Straße hinein hinauf zu einer schönen Kirche tat sich auf. Da es allerdings eine recht steilen Berg hinauf ging und wirklich unglaublich heiß war, verzichten wir darauf, dort hinaufzusteigen, ebenso ließen wir das Fort George aus, es war uns einfach zu warm.
Das Ziel, das wir aber unbedingt noch ansteuern wollten, war der Gewürzmarkt. Ein Teil davon waren Marktstände draußen mit Obst, Gemüse und natürlich Gewürzen, ein Teil fand in einer historischen Markthalle statt. War das ein Gewusel, bunte Farben, fröhliche Menschen und tolle Düfte empfingen uns.
In der Halle wurde unser Sohn sofort von einem Händler in Beschlag genommen, er bot ihm eine tolle Kette mit Muskatnüssen an, die sogar als Feuersteine benutzt werden können. Für 3 USD nahmen wir sie mit und machten noch ein Foto mit dem findigen Händler.
Wir schlenderten weiter, genossen die Atmosphäre und die Gerüche, alles entspannt und wunderbar anzusehen. Bei einer netten Dame kauften wir dann Gewürze, Zimt, Salz, Safran, Paprika, Kakaobälle, Seifen mit Eukalyptus und Zimt, Muskatsirup und Honig, Margaret unsere Verkäuferin verlangte dafür 30 USD, vermutlich ein wenig zu teuer, es war aber für eine große Tüte mit Köstlichkeiten für uns o.k. und alle Parteien waren zufrieden. Eine Zimtstange und Lorbeerblätter gab es als Geschenk dazu, wie nett. Die Seife ist übrigens toll und der Muskatsirup ein Gedicht. Wir verwenden ihn zum marinieren von Geflügel und als Süßungsmittel im Naturjoghurt. Eine echte Kaufempfehlung - und nein, ich bekomme keine Provision von Margaret dafür
.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zurück zum Schiff, wollten wir doch am Nachmittag noch auf einen Ausflug gehen. Im Hafenterminal fanden wir unseren Magneten und eine Postkarte, dann ging es zurück an Bord.
Im Fischmarkt genossen wir ein leckeres Mittagessen auf und um 13 Uhr war Treffen für die „Lustige Fahrt im Gummireifen“.
In 2 Gruppen ging es vom Schiff nach unten wieder durch die Halle und hinaus auf den Parkplatz, auf dem wir bereits am Morgen unseren Rundgang begannen. Unser Fahrer sprach englisch mit einem so starken karibischen Akzent, wir verstanden so gut wie gar nichts, schade eigentlich, er hat sich so bemüht uns mit vielen Informationen zu versorgen, kommentierte Landschaft, Fauna und Flora, wir lächelten alle freundlich und nickten immer wissend, wenn er auf etwas deutete.
Der zweite Bus, der vor uns herfuhr pustete uns fürchterlichen schwarzen Rauch aus seinem Auspuff entgegen, so dass unser Busfahrer irgendwann einfach überholte. Das gefiel dem anderen Fahrer aber gar nicht, so dass wir quasi ein kleines Busrennen hatten, an einem Berg gab das andere Gefährt jedoch seinen Geist auf und blieb stehen. Wir trafen unsere andere Gruppe dann im Laufe des Nachmittages beim Rivertubing wieder, sie mussten fast 45 Minuten auf einen Ersatzbus warten.
Angekommen am Balthazar River der im Inselinneren im Regenwald liegt bekommen wir unsere Sicherheitseinweisung, wie wir zu sitzen haben, wohin mit Armen und Beinen, einen Helm auf und eine Schwimmweste um.
Oh weh, auf was haben wir uns da eingelassen? Vor meinem geistigen Auge tauchen die Stromschnellen des Colorado River im Grand Canyon auf, so wie man es aus diversen Filmen kennt und wir in diesen Gummidingern? Ja, ich habe ein wenig Panik bekommen. Warum macht man sowas? Das soll Spaß machen? Zudem stinken die Schwimmwesten, es ist irgendwie frisch, sind wir doch mitten im Regenwald, die Sonne war weg und wir waren deutlich höher als in St. George, es war merklich kühler und überhaupt will ich jetzt nach Hause, äh auf´s Schiff.
Bloß nichts anmerken lassen und todesmutig in den Reifen geschwungen und los geht´s. Hey, das ist lustig, das Teil dreht sich, es ist so mittelschnell und gar nicht schlimm, aua, wenn ein großer Felsen unter dem Popo ist, tut es ein bisschen weh. Leider führt der „reißende Strom“ ein bisschen zu wenig Wasser, unsere armen Guides müssen uns häufig aus den Steinen oder dem Gras an der Seite herausziehen, einige Stellen flutschen aber ordentlich, dann kommt richtig Speed in den Reifen. Uns hat es trotz der Verzögerungen einen höllischen Spaß gemacht, andere fanden es nicht so lustig und meckerten über den niedrigen Wasserstand. Wir brauchten viel länger, als geplant, anstatt der Minuten dauerte es gute 1,5 Stunden, bis wir unten waren, die Guides waren ein wenig genervt.
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Angekommen gab es den unvermeidlichen Rumpunsch, dieses Mal tranken wir auch einen, wer weiß, bei der „Kälte“ hilft das bestimmt gegen Erkältungen – wir bekamen keine, also Rumpunsch trinken! Junior hatte keinen – aber auch keine Erkältung, hm… bestimmt ist der Fruchtpunsch genauso gut.
Schnell umziehen, raus aus den nassen Sachen, sicherheitshalber noch so ein Pünschchen, man weiß ja nie, was die bösen Bazillen sonst so veranstalten! Ich mag das Zeug ehrlich gesagt gar nicht, an dem Tag schmeckte es. Waren wir doch dem wilden Wasser entkommen und waren nicht entführt worden – hab ich den Film „Am Wilden Fluß“ (ein US-amerikanischer Thriller von Curtis Hanson aus dem Jahr 1994) vielleicht einmal zu oft gesehen?
Zurück ging es mit unserem Bus und dem fröhlich weiter dozierenden Fahrer, wir nickten und lächelten alle und alle waren glücklich.
Ein Fazit – ich fand die Tour klasse und würde sie wieder buchen, gleichwohl würde ich gern auch einen Eindruck von der gesamten Insel bekommen. Tja, es steht fest, irgendwie müssen wir diese Reise noch mindestens 3 - 5 mal wiederholen
.Abends ließen wir uns verwöhnen, wie fast jeden Abend im Atlantik Klassik und zogen ein erstes Resümee des Urlaubes, diese Reise zählt definitiv jetzt schon zu den schönsten, die wir erleben durften.
Tschüß Grenada
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