"Ergänzender" Reisebericht Mein Schiff 1 Asien mit Vietnam und Malaysia vom 17.02.-02.03.2016 - so haben wir es erlebt

  • Liebe Mitreisende, "Fernhungrige", Asien-Fans, KF- "Junckies",

    da Michael @enix die Reise schon sehr farbig geschildert hat, möchte ich die Reise durch eigene persönliche Eindrücke im Rahmen eines Tagebuches ergänzen. Wiederholungen möchte ich zwar vermeiden, sind aber sicher nicht ganz ausgeschlossen. Schon jetzt dafür: sorry - aber da müsst Ihr jetzt durch...

    16.02.16 – Losung des Tages „Nimm die Durchsage ernst- Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie keine persönlichen Gegenstände an Bord zurücklassen“ (Erklärung nächste "Episode")

    Zwar ist der Wecker auf 05:30 Uhr gestellt (eine Stunde später steht der mittlere Sohn [Michael] zum Transfer nach Mannheim zum Bahnhof bereit), aber das ist dem Kopf egal. Ab 3 Uhr geht ständig der Blick zur Uhr und auch Maja (1 ½ jährige Labradorhündin und Liebling aller) spürt: hier tut sich was. Nicht nur, dass sie am Vortag das Packen und die großen Koffer mit Argwohn verfolgte; so frühes Erwachen ist unnormal. Die letzten Utensilien wurden auch noch gepackt; Junior (als Schüler und Hundehüter zum Bleiben „verpflichtet“) stand auch ab 06 Uhr auf der Matte. Man überlege: 18-jähriger Schüler und bereits 06 Uhr wach. Entweder ist das die Freude auf „sturmfreie Bude“ oder doch das Magengrummeln vor 14 Tage „Allein – mit Maja – zu Haus“. Es sei vorweggenommen: alles gut gegangen, klasse gemeistert (von Beiden). Michael ist pünktlich; Abfahrt Mannheim Hbf 07:38 Uhr / Ankunft Frankfurt a.M.-Flughafen 08:15 Uhr; zur Feier des Tages ist auch die DB pünktlich und die Sitzplatzreservierung funktioniert tadellos.
    Kaum am Flughafen angekommen, ist das Einchecken problemlos (Sitzplatzreservierung wurde bereits vom RB vorgenommen [A/B 58]). Warum die Sitzplätze zu mehr Bedeutung kommen, lesen wir später.
    Da noch genügend Zeit bis zum Abflug war, wurde standesgemäß im Terminal 2 Mc D. besucht. Hier für mich enttäuschend, dass das „mein Standard-Menü“ um diese Zeit noch nicht gab: Fisch-Mac, Mc Rib, Erdbeer- Milchshake). Wir gaben uns dann im „Le Cafè“ mit Croissant und „Cappu“ zufrieden (nie wieder, wenn ich die Blähungen darauf zurückführe).
    Wegen Verspätung unseres Fliegers (Singapure Airline A380-800) aus NY kommend (Sturm), wurde das Boarding mit 45min Verspätung begonnen. Aber was für eine Riesenmaschine.
    Fazit: Economy SA für Langstrecke ok; Service klasse (Bsp.: für jeden Fluggast Zahnbürste, Trombose-Strümpfe inkl.). Allerdings musste man erst erraten, dass die Stecker für den Kopfhörer in der Armlehne versteckt waren. Speise- und Getränkekarte 1A; problemloser Flug trotz 11h 25 min.

    2012 MM mit Israel und Ägypten

    2016 Asien

    2017 Bremerhaven nach Gran Canaria

    2018 Westliches MM

    2019 Nil

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    Einmal editiert, zuletzt von katerlen (27. März 2016 um 17:25)

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • oh klasse @katerlen, noch ein RB über Asien, die Reise vor uns, bin schon sehr gespannt und nehme gerne evt. Uneinnehmlichkeiten in Kauf :D Trombose Strümpfe ist ja der Hammer, hatten wir noch bei keiner Airline, um so mehr bedauere ich, dass wir nicht mit Singapore Airline ab FR geflogen sind

    LG Sonja

  • 17.02.16 – Losung des Tages „Englisch kann förderlich sein, noch mehr englisch äußerst nützlich“
    Die Landung ist erfolgt, Passkontrolle mehr als gründlich. Die Ankunft war urlaubsgemäß, denn sofort waren englisch-sprachige Hostessen (allerdings Asien-heimisch) vor Ort, die die Urlauber empfingen. Beschilderung war selbst nach einem derartigen Flug noch logisch; Koffer wurden geholt und am Transferbus wieder abgegeben, Voucher abgetrennt, mit Handgepäck in den Bus hinein und bereits bildhaft vorgestellt, dass man in Kürze vor MS1 steht. Eins trennt uns noch davon- und das war meine [lapidare] Frage: „Schatz, hast Du meinen Geldbeutel eingesteckt?“ Wer hat auch während solch eines Fluges Handy und Geldbeutel in den Hosentaschen; das kann man doch bequem in den Sitztaschen verstauen. Allerdings beachte man gewisse Durchsagen des Kabinenpersonals.Ergebnis: Handy am Mann, Geldbeutel (inkl. Sämtlichen Kreditkarten, EUR, Pers.Ausweis): Fehlanzeige.Das erzeugt Hektik; ergo: mit Handgepäck aus dem Bus, Frau stehen gelassen (immer noch ein Grund der Entschuldigung…), Sprint (mit 100 kg Lebendgewicht) zum Terminal mit der naiven Vorstellung:Flieger ist noch da, also durch das Terminal – so wie wir gekommen sind – durch, zum Flieger rein, Sitzreihe suchen, Tasche absuchen, Geldbeutel finden, alles gut…Mhhh, wenn da nicht die Sicherheit über alles steht, denn: da wo man raus kommt, kommt man nicht mehr rein. Also die netten TUI-Hostessen gesucht und gefunden, mit Händen und Füßen erklärt, was das Problem ist. Ergebnis (wen wundert es als Deutschen): Füllen Sie erst mal am Info- Point ein Formular (Lost & Found) aus. Daten/Grund der Reise, Daten des Reisepasses, verlorener Gegenstand usw. Am Security-Stand mit Hilfe TUI vorbei und zum Lost&Found-Schalter. Dort erhielt ich erstmal die Ino, dass täglich ca. 50 „herrenlose“ Koffer + Zubehör gefunden werden. Beruhigend…Dann mit Formular an diesen Schalter und mit „Schulenglisch“ also nochmal die Problemsituation erklärt. Was ich verstanden habe: Null Problem, in 15 min haben wir alles gefunden; wenn ich mal darauf geachtet hätte, dass in meiner Erklärung Personalausweis nicht gleich Passport bedeutet. Nach ca. 15 min kam dann das Servicepersonal, um mir mit bitterer Miene zu erklären, dass man zwar den Geldbeutel mit Inhalt gefunden habe, allerdings keinen Passport = Reisepass. Daraufhin habe ich versucht, das Missverständnis aufzulösen, denn Reisepass muss ich ja bei mir haben, sonst hätte ich das Formular nicht ausfüllen können. Bittere Miene auf beiden Seiten; denn jetzt dauert die Angelegenheit mindestens noch mal 45 min. Aber unverhofft kommt oft: nach 10 min war der Geldbeutel nebst kompletten Inhalt vorhanden und ich an der Tür zum Urlaub, wenn nicht…:wenn ich nicht bei der Passkontrolle zum Verlassen des Terminals den Reisepass meiner Frau in den Händen halten würde. Zumindest war die Frage des Bediensteten: „Sie sind aber nicht Heike…“ recht deutlich, was die Frage aufwarf: wo ist jetzt mein Reisepass? Am Info-Point hatten wir ihn noch, aber dann??? Und wieder hat sich TUI mit seinen Hostessen als „rettender Engel“ rausgestellt: wir zusammen wieder zur Sicherheitskontrolle in Richtung „Lost & Found“ mit der einfachen Frage: Habt ihr von dem Herrn hinter mir den Reisepass? Kurzer Check und da war er. Ich nix wie hin, Hand hinstrecken und: Nööö, so schnell geht das auch nicht, da brauchen wir erstmal ein Formular. Jetzt musste der „TUI-Engel“ noch mal ran; sie erklärte, dass der „arme Kerl“ doch aus Deutschland käme, kaum englisch spräche, aber hier Urlaub machen wollte und wie man sieht, er diesen auch bitter nötig hat und ob man nicht mal eine Ausnahme machen könne. Breites Gelächter, Reisepass übergeben: „Welcome“, und jetzt: ab in den Bus. Aber in welchen? Der erste Transferbus war schon lange weg. Aber das war mir jetzt egal. Habe ich halt den Flughafen noch etwas erkundet, zum nächsten Terminal gefahren (nicht ohne Versprechen: sowas passiert Dir nicht nochmal [Ha-Ha]), auf den nächsten kommenden Flieger gewartet, mit diesen Gästen dann (ca. 2h später) wirklich zum Bus, Check-In TUI sehr flott; ab auf’s Schiff und erster Gang TUI-Bar zum Weizenbier (wenn auch Franziskaner). Alles andere wie auch sonst gewohnt: Mittagessen bei „Anckelmann’s“, kurz vor 15 Uhr Freigabe der Kabinen; Koffer auspacken, duschen (sehr nötig nach dieser Aufregung), umziehen, kurzes Nickerchen- bevor es 19 Uhr zum TUI- Ausflug ging „Abendliches Singapur mit Riesenrad“-

    allemal lohnenswert und ein erfolgreicher Abschluss dieses „verrückten“ Tages (was aber nicht der letzte sein sollte…)Nach dem Ausflug: kurzer „Absacker“ an der TUI-Bar und nix wie ins Bett…


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    5 Mal editiert, zuletzt von katerlen (29. April 2016 um 20:14)

  • @katerlen
    ich bekomme ja fast schon beim Lesen ein kleinen Herzinfarkt. So viel Pech und Glück zusammen! Ob wir - mein Mann und ich - das spurlos verkraftet hätten? Ich glaube kaum. Aber, seitdem mein Mann vor ein paar Jahren an einem Gate im Flughafen seine Anorakjacke hat liegenlassen ( die wir leider nicht mehr wiederbekommen haben) haben wir uns angewöhnt, uns gegenseitig zu kontrollieren, ob wirklich alles am Mann ist.
    Und Du deutest jetzt sogar noch an, dass weiteres passiert. Ich bin gespannt.

    LG
    Siegrid

  • boah, was für ein katastrophaler Urlaubsanfang, ich glaube, ich wäre durchgedreht und auch mein Mann hätte das nicht so ohne weiteres verkraftet =O also demnächst lieber 3 x in die Sitztaschen schauen ;)

    LG Sonja

  • @katerlen

    Oh mein Gott! Ich glaube, wir wären fix und fertig gewesen!!! Da kann man ja nur hoffen, dass der restliche Urlaub ruhiger verlaufen ist!?

    Ansonsten freue ich mich schon sehr auf deinen Reisebericht. Nach Asien reise ich mittlerweile am liebsten :D !

    LG
    Sandy

  • @katerlen

    was für ein Start in den Urlaub........ :wacko:
    Nicht auszudenken was passiert wäre wenn......
    Ich glaube, ich wäre total abgedreht.
    Bin gespannt wie es bei euch weitergeht.
    LG Kaline

  • 18.02.16 – Losung des Tages „Singapur kann so einfach sein“
    Nach einem kurzen Frühstück bei „Anckelmann’s“ haben wir einen Trip (auf eigene Faust) nach Singapur geplant. Nicht ganz selbstverständlich, da ich eigentlich ein eher konservativ und auch Sicherheit bedachter „Urlaubsbucher“ bin. Aber man will ja auch zu hause was erzählen und nicht nur „die Jungen haben’s drauf- wir auch“… U-Bahn (MRT) recht easy, wenn man weiß wie es geht. Als Tipp: Keine großen Scheine (max. 5 S$); dann klappt es auch mit dem Automaten J Entweder Stadtkarte via Zoom anzeigen und dort den gewünschten Haltepunkt wählen oder direkt den Haltepunkt eingeben; Anzahl der Tickets + bezahlen = fertig. Mein Eindruck: sehr günstig und den TUI- Shuttle (7 EUR Erw. / Kinder ab 4 Jahre = 5 EUR) braucht es wirklich nicht. Vom Schiff zur U-Bahn sind es ca. 300 m; ein Ticket bis Stadtmitte p.P. 1,70 S$.Was der erste Eindruck war? Erschlagen von soviel Gigantismus (gibt es das Wort überhaupt?), Sicherheit hat man immer vor Augen; irgendwann gewöhnt man sich daran und lässt sich darauf ein (bis man wieder zu Hause in der Realität ist…).Wer es vorher plant und weiß, sollte den „Hopp on- hopp of Bus“ nutzen. Hier wählbar 1 Tagesticket oder 3-Tagesticket. Man kann mit einem Ticket 5 verschiedene Linien nutzen und lernt so auf einfache unkomplizierte Weise die Weltstadt Singapur kennen. Aber aufgemerkt: man sollte schon einen ganzen Tag dafür nutzen können.Der geneigte Leser hat ja schon erfahren müssen, dass die Englisch-Kenntnisse des Schreibers nicht vom Besten sind (übrigens: das wiederum hat mich bestärkt, in einem Kurs diese Kenntnisse zu vervollkommnen, denn man(n) will ja wiederkommen). Das musste dann auch der leidgeprüfte Busfahrer erleben, bis er kurzerhand meinen Geldbeutel abnahm, für sich 2 x 43S$ als Tagesticket einbehielt, uns Kopfhörer und Fahrplan überließ und dann startete. Da auch deutscher Guide, lohnt sich das allemal und nach dieser Erfahrung haben wir spontan beschlossen, die sicherheitshalber bei TC gebuchten Ausflüge zu canceln, da es auf eigene Faust genauso und weitaus billiger geht (TUI möge mir für diesen Tipp verzeihen und die Ausflugscrew nahm diesen Auftrag zwar professionell, aber nicht „freudetrunken“ an). Eine erste kurze Stippvisite hat ergeben: wir kommen wieder. Chinatown ist zwar sehr touristisch beplant, trotzdem sehenswert. Das „Gewusel“ ist heftig, das Startkapital S$ auch aufgebraucht, deswegen ab auf das Schiff, duschen, das Innere mit Flüssignahrung „laben“ und das Auslaufen auf Deck 13 genießen. Über die Hymne ist schon viel geschrieben; live gesungen finde ich sie gut. Zum Abendessen geht es – natürlich – gediegen ins Atlantik. Dort angekommen und von unserer „Lieblingsgastgeberin“ (Pälzisch ist ihr nicht unbekannt) willkommen geheißen platziert man uns an einen großen Tisch. Der Clou dabei: man trifft Bekannte aus dem Forum und zudem nahezu Nachbarn am gemeinsamen Tisch @Ingrid&Stephan winke...
    Danach: wie auch künftig ab in die TUI-Bar und den Tag bei Karten und guten Getränken (was auch ein „Kräutergarten“ sein kann- allerdings nicht für mich…) den Tag ausklingen lassen

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    2 Mal editiert, zuletzt von katerlen (24. April 2016 um 18:15)

  • Oh Schreck, oh Graus =O Was für ein Nervenkitzel und das am Anfang eurer Reise @katerlen.
    Ich wäre da total am Ende gewesen. Nichts desto trotz hattet ihr Glück.
    Unsere erste Regel lautet: Sitztaschen nachschauen, ob alles eingepackt wurde und dann aussteigen. ;)

    Bin gespannt, was ihr noch so alles erlebt habt...

  • Über die Hymne ist schon viel geschrieben; live gesungen finde ich sie gut.

    Endlich mal jemand!!! Meinem Mann und mir hat sie auch sehr gut gefallen. Ich hatte sie auch lange danach noch immer im Ohr! Unsere beiden Mitreisenden haben sich im Laufe der 2 Wochen an das Lied "gewöhnt".....

    LG
    Sandy

  • Endlich mal jemand!!! Meinem Mann und mir hat sie auch sehr gut gefallen. Ich hatte sie auch lange danach noch immer im Ohr! Unsere beiden Mitreisenden haben sich im Laufe der 2 Wochen an das Lied "gewöhnt".....

    LG
    Sandy

    Man kann sich eben erst selbst ein Urteil erlauben, wenn man es live erlebt. Und da die Theater-Crew wirklich gut war, die Solisten ihr Handwerk verstanden, war der Live-Auftritt m.E. auch wirklich gut gelungen. Und wenn man dabei auch noch Urlaubs-Feeling verspürt, kann das so schlecht dann doch nicht sein.

    Beste Grüße;
    Uwe

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  • Hallo @katerlen

    was für Adrenalin Stoß direkt am Anfang der Reise. Ich hoffe das der restliche Urlaub entspannter war.

    lg Joanna

    Hallo @Joanna,

    im Großen und Ganzen ein klares "JA". Es gab während den kommenden Tagen noch 2 kleinere "Aufreger", aber sonst ein toller, sehr ereignisreicher und von tollen Eindrücken geprägter Urlaub, der in ähnlicher Form wiederholt werden will...

    Beste Grüße;
    Uwe

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  • Hallo Uwe @katerlen,

    vielen Dank, dass Du uns auch noch mit auf Deine Reise nimmst!
    Deine Schilderung der Ereignisse lässt mich wirklich schmunzeln.
    Scheinbar scheint Asien doch für den ein oder anderen Adrenalinstoß gut zu sein. Zumindestens wenn man die Reiseberichte hier verfolgt.

    LG Conny

  • 19.02.16 – Losung des Tages „Schaukeln geht auch auf den Magen“
    Da war er nun, der erste Seetag und leider erfüllte sich die Vorhersage des Kapitäns: Es wird viel Wind und damit auch Wellen geben.Erstes sichtbares Zeichen: entsprechende Tüten waren in allen Aufgängen wie auch Aufzügen zu finden.Zweites sichtbares Zeichen: das Frühstück konnte überall gemütlich eingenommen werden, da sich doch so manche Plätze „gelichtet“ hattenDrittes sichtbares Zeichen: vermehrte Anfragen bei der Rezeption bzgl. Mittel gegen Seekrankheit. Da meine Frau auch zu solch einem „Opfer“ gehörte, haben wir ebenfalls ein Mittel geholt, sind dann aber brav zum Frühstück gegangen (mit der Erkenntnis: Früchte immer wieder gern; Kaffee bei „Anckelmann’s: nie wieder) und am frühen Nachmittag war die Wirkung des Mittels durchaus zu verspüren. Das wir um 11 Uhr unser Forumtreffen in der AAB-innen verabredet hatten, legte sich eine Hälfte zum Ausruhen hin, die andere Hälfte ging zum Treffen. Wie Michael @enix schon sagte: Interessant, wenn man die Leute persönlich trifft und so den „Nick-Namen“ auflösen kann. Nach ca. 1h mit dem obligatorischen Gruppenfoto bin ich als treusorgender Ehemann natürlich zu meiner Frau „geflogen“, aber Besserung war in Sicht. Da war es ganz gut, mein schlechtes Gewissen zu offenbaren. In der ganzen Hektik und Urlaubsstart usw. hatte ich komplett verdrängt, dass ich für den vorherigen Tag für meine Frau eine Spa- Anwendung vorab gebucht hatte.Auch hier die Empfehlung: keinesfalls im Voraus buchen, es sei denn, es ist unbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt erforderlich. Die Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass während der Kreuzfahrt die Angebote immer gegenüber der Nachfrage im „Überhang“ sind und sich somit gute Tagesangebote mit einigen % Preisnachlass besser nutzen lassen.Zurück zu mir/uns: Reuemütig habe ich meine Frau zur SPA- Rezeption begleitet, habe mein Missgeschick gebeichtet (zu deren Service muss man zugeben, dass sie am Vortag versucht haben, uns telefonisch in der Kabine zu erreichen. Aber wer schaut schon auf das Telefon…). Aber nochmal alles gut gegangen; Termin um 16:30 Uhr ausgemacht. Also alles gut. Wirklich? Es hat sich am Morgen danach rausgestellt, dass diese Anwendung „Jungbrunnen- Zauber des Nordens“ doch nicht so eine gute Idee von mir war. Da meine Frau auf so manche Stoffe/Mittelchen sehr allergisch reagiert, merkten wir (oder besser sie) am nächsten Morgen, dass die geschwollene gesichtshälfte nicht von einem Boxkampf herrührte (daran hätte ich mich sicher erinnertJ), sondern von der gutgemeinten Anwendung. Trotz Nachfrage der Stoffinhalte gab es also eine Reaktion und für mich die Erkenntnis: gut gemeintes Vorhaben – aber künftig Hände weg. Wir können das Geld (75 EUR) künftig dann eher für Ausflüge nutzen. Verständlicherweise habe ich hier auf Fotobeweise verzichtet, die Familie hat es natürlich per WhattsApp sofort erhalten und ich durfte mir nette Kommentare anhören/lesen.Der Abend verlief dann wie immer: Treff in der TUI-Bar und Leute gucken. Dabei ist es doch immer wieder erstaunlich, warum sich doch einige bereits um 17:40 Uhr am Atlantik anstellten, wenn doch Öffnungszeiten 18 – 21:30 Uhr waren. Na sei es drum, so 18:10 Uhr haben wir dem „Atlantik“ dann auch unsere Aufwartung gemacht, dabei haben wir unseren 1. Lieblingsservice mit Lieblingsplatz „auserkoren“; Essen war durchweg klasse. Am Abend gab es dann im Theater die Offiziersvorstellung (wie bereits berichtet: Kapitän Mats Olof Waldemar Nelson ist ein Fachmann auf seinem Gebiet, wird aber nie ein Entertainer) und anschließend die Show: Rock the boat; begleitet vom „Original Singapure Sling“ (äußerst süffig und köstlich; 4 EUR). Danach kurz – klar – in die TUI-Bar zum „Absacker“ und dann: ab ins Bett und gute Nacht: Koh Samui wartet...


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    Einmal editiert, zuletzt von katerlen (24. April 2016 um 18:38)

  • 20.02.16 – Losung des Tages „Sonne wird oft unterschätzt“
    Heute nun war Koh Samui an der Reihe und wir hatten über TUI den Ausflug gebucht:
    „Entspannt am Nora Beach Resort“ (79 EUR p.P.)
    Vorab also Frühstück im Atlantik und da viele „Ausflügler“ bereits unterwegs waren, war das Frühstück im Atlantik ganz entspannt (aber auch hier gilt: kein Kaffee…). Sonnenschutz, Badesachen, Handtuch (vorsichtshalber) eingepackt, pünktlich am Treffpunkt erschienen; Tendern problemlos und dann ab in den Kleinbus zum Transfer. Es dauerte ca. 45 min, empfangen wurden wir in einer recht schönen Hotelanlage mit Pool und eigenem Strandabschnitt. Liegen + Handtücher waren für uns bereits gerichtet. Inkl. waren zudem 2 Getränke und das Mittagessen auf der Hotelterrasse mit direktem Blick auf das Meer.
    Also: Entspannungs-Modus = ON, nur unterbrochen vom Besuch in Meer und Pool bzw. Lunch. Anschließend hieß es wieder Lümmeln, einen Smoothie schlürfen, dösen… Es waren schöne 3,5h Aufenthalt, dann hieß es Abschied nehmen und wieder auf’s Schiff. Hier beim Umziehen: „Ähh, haben wir in der Kabine irgendwo Rotlicht oder ist deine haut so rot?“. Ich könnte schwören, dass wir uns ausreichend mit Sonnenschutz versorgt und diese auch reichlich genutzt haben (Faktor 30+), aber anscheinend nicht vollständig. Wir hatten extra den Vormittag-Ausflug gebucht, und trotzdem… Na sei es drum; ab unter die Dusche, die Sonnencremè für danach, dann war Relaxen an Bord angesagt; hier am liebsten auf Deck 7 (Aussicht-Bar). Meine Frau schonte sich noch etwas bzgl. den Auswirkungen der Beauty-Anwendung und ich begann, begleitet von einem „Franziskaner“ mein Reisetagebuch, dessen Ergebnis Ihr hier ja „hautnah“ verfolgen könnt.
    Abendessen-Standard: d.h. Atlantik und am Abend auf dem Pooldeck: Party mit den Cocktail-Mixkünsten der Offiziere. „Singapure Sling“- natürlich und hier sogar nur für 2,50 EUR. Es wurde dann aber recht laut, so das wir unseren Tagesausklang-Standard einläuteten: TUI- Bar (soviel „Skip-Bo“ habe ich die letzten Jahre nicht gespielt) in Begleitung „Franz…“ + Kräutergarten und anschließend hieß es gegen Mitternacht: gute Nacht und auf zum 2. Seetag…


    2012 MM mit Israel und Ägypten

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    Einmal editiert, zuletzt von katerlen (29. April 2016 um 19:20)

  • 2. Teil der Bilder des Tages:-)

    2012 MM mit Israel und Ägypten

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