Beiträge von katerlen

    Das Fazit:

    • Reiseabwicklung: wie gewohnt kompetent durch das Reisebüro
    • Reiseinformationen durch TC: ausreichend und verständlich
    • An- und Abreise (nur Flug und Transfer zum/vom Schiff): perfekt durch TC organisiert

    Das Schiff:

    • Kabine 9069 (Balkon D): gerne wieder; zwar mit Verbindungstür, aber nix gehört. Backbord bietet sich bei dieser Reise ohnehin an, wie vielleicht so manches Bild darauf hindeutet
    • Kabinenservice: gut (Ausnahme Wechseltag 28.10.)
    • Service in den Bars/Bedienrestaurants (Atlantik): Das haben wir schon besser erlebt. Insbesondere im Atlantik und den (ehemaligen?) Gastgebern hatte ich das Gefühl, dass Streifen auf der Uniform mehr sind als Kontakt und Service mit und bei den Gästen. Klar gab es auch (wenige) positive Ausnahmen, aber grundsätzlich gibt es hier noch Verbesserungsmöglichkeiten. Ein positiver Aspekt war die Berücksichtigung von Allergie/Nahrungsmittelunverträglichkeit: Am ersten Tag und Treffen mit dem Küchenchef wurde sehr wohl darauf geachtet. Das wir fast ausschließlich im Atlantik zu Abend gegessen haben, sollte bis 22 Uhr das Vortags die Speisenauswahl für den kommenden Abend angekreuzt und an der Rezi abgegeben werden. Einmal kam der Küchenchef sogar persönlich vorbei, weil ihm die Auswahl und die bekannte Unverträglichkeit nicht geheuer vor kam und er Alternativen besprechen wollte. Hut ab!
    • Qualität Essen/Trinken: hochwertig und überzeugt. Kleiner Hinweis: die Brötchen beim Bosporus-Dönergrill könnten etwas krosser sein…

    Lieblingsorte auf dem Schiff:

    • LUMAS-Bar
    • Himmel & Meer-Lounge

    Eindrucksvollste Destinationen:

    • Abu Dhabi
    • Khasab

    Pluspunkt für die MS-Crew: die Leistung in Sir Bani Yas:!:


    MS hat uns wieder mal überzeugt, so dass wir uns durchaus wieder eine KF mit den MS- Schiffen (bis max. MS 6) vorstellen können.

    Route und Dauer für uns perfekt; Reiseziel Orient sehr eindrucksvoll, eine Wiederholung in den nächsten 5 Jahren ist aber nicht (zwingend) vorgesehen.

    Bei weiteren Fragen – bitte fragen:/:)

    Ich habe fertig...


    Danke für Eure Begleitung; ein angenehmes Restwochenende-

    ~Uwe~

    Griaß Di Uwe,


    wo verkehrt denn diese alte Straßenbahn in Dubai? Wir kennen sie nicht, obwohl wir schon mindestens dreimal dort waren.

    Hallo Helmut,


    von den Wasserspielen aus immer rechts um das Wasser herum, durch den Park, über eine Brücke immer gerade aus in Richtung Straße (dort steht auch eine Flügelskulptur als Fotomotiv). Von dort aus links halten und nach max. 100m seid ihr am Ziel. Sowohl Bahn als auch Schienen sind vorhanden, so dass ich davon ausgehe, dass die Bahn auch tatsächlich fährt.


    Beste Grüße;
    Uwe

    04.11. – Ab- und Heimreise

    Wie schon beschrieben, war uns das frühe Kofferpacken und –bereitstellen am Vortag bis 21 Uhr zu ungünstig; deswegen - nach Verpacken der letzten Kofferutensilien nahmen wir unsere Koffer und schafften diese von Bord ins Terminal. Dabei begegneten wir neuen Gästen, die wahrscheinlich (genau wie wir) am Anreisetag froh waren, die entgegengesetzte Richtung aufs Schiff zu nehmen. Danach nochmal kurz in die Kabine zum Frischmachen und dann mit Handgepäck erstmal zum Frühstück zum Anckelmann und dann noch etwas Dösen in der LUMAS-Bar.

    Abreise-Aufrufe gibt es ja nicht mehr, und schon vor der Transferzeit um 11 Uhr standen genügend Busse, die alle Abreisenden in ca. 20min zum Flughafen brachten. Kurz nach Ankunft im Terminal öffneten auch schon die Schalter. Leider hatten wir es diesmal mit einer Dame zu tun, die entweder sehr intensiv darauf achtete, ihre Mimik nicht zu verändern oder ihre Arbeitsgeschwindigkeit ihrer Mimik anzugleichen. Beides war leicht über „Null“, mehr aber auch nicht. Dann fiel auch noch kurzzeitig der Buchungs-PC aus (ich dachte schon etwas an Sabotage; Gäste hinter uns einigten sich recht schnell darauf „Dann bleiben wir eben noch eine Woche hier“) und nach fast 30min hatten wir 2 Koffer aufgegeben und hatten unsere Bordtickets in der Hand.

    Bording war um 13:45 Uhr (Abflug 14:25 Uhr), also wollten wir noch etwas den Flughafen erkunden. Wer sich nicht auskennt- lasst es bleiben; man kann sich schnell verlaufen. Aber auch hier sind meine Erwartungen nicht erfüllt worden. Nach allen und mehrfachen Schauen einer Doku- Reportage über diesen Flughafen bei DMAX wartete ich wiedermal auf den Wow-Effekt, blieb aber auch diesmal wieder irgendwo hängen.

    Mit der automatisch gesteuerten Terminal-Bahn ging es dann zum Abflug-Terminal, wo wir unser Gate recht schnell erreichten. Sicherheitskontrolle ging ohne Komplikationen und flott, dann noch Einkauf bei Duty free und in der ersten Wartehalle – na??? Klar, Warten auf den Boarding-Aufruf. Der kam dann auch irgendwoher (schlecht verständlich), aber gemäß der Gruppendynamik schlossen wir uns an und – es ging in den nächsten Warteraum 1 Stock tiefer. Dort warteten wir nochmal ca. 20min, bis es dann an Bord einer A380-800 von Emirates Airlines ging.

    Wie schon der Hinflug – wir hatten auch beim Rückflug nix zu meckern. Der Flugkapitän machte uns auf mögliche Kapriolen beim Landeanflug aufmerksam (Windboen, starker Regen); aber er machte seine Sache so gut, dass wir davon fast nichts mitbekamen. Pünktlich angekommen dauerte es natürlich noch etwas, bis wir auch endlich den Flieger verlassen konnten. Durch schier endlose Korridore und Gänge ging es dann zur Gepäckausgabe. Selbst nach Öffnung eines 3. Kofferbandes dauerte es hier nochmal ca. 40 min, bis wir beide Koffer wieder in Besitz nehmen konnten. Diesen Zeitpuffer hatte ich bei unserer Zug-Heimfahrt mit einkalkuliert; nicht aber:

    • das Warten und die längere Fahrt des Shuttlebus vom Terminal 2 zum Fernbahnhof Frankfurt. Wer immer noch in Erinnerung hat, dass es früher doch mit Rolltreppe und paar Gängen – max. mit der Terminalbahn – recht flott geht, sollte sich bis auf Weiteres von diesem Gedanken verabschieden. Außerdem sind es keine Gepäck-Busse, sondern normale Gelenkbusse; d.h. ohne Gepäckregale. Man stelle sich nunmehr die Ankunft mehrerer hundert Fluggäste vor, die aus einer A 380 entstiegen und mit ihrem Urlaubsgepäck nur noch nach hause wollen. Deswegen sind die Gänge im Bus nicht breiter…

    Naja, ich erspare Einzelheiten; Luft zum Optimieren der Gästezufriedenheit gibt es hier jedenfalls. Aber es ging noch weiter; denn schon auf dem Weg zum Bahnhof (wir fuhren schon 20 min [wenn er noch weiter fährt, könnte er uns direkt in Mannheim absetzenX(…]) sagte mir die freundliche DB-App, dass unser gewünschter Zug nach Hause ersatzlos gestrichen wurde:cursing:. Als Option bot mir das Teil dann ca. 50min später eine Fahrt mit einer Regionalbahn erstmal nach Frankfurt Süd an, wies mich aber schon darauf hin, dass es dort einen Notarzteinsatz am Gleis gäbe:rolleyes:.

    Die nächste Verbindung nach Hause wurde auf der Tafel auch schon mit 60min Verspätung angezeigt.

    Jetzt spielte ich mal wieder die „Kinder-Karte“ aus:/:saint: Schließlich hatte unser Junior und Neustudent seit kurzer Zeit den Führerschein und nach kurzem Breefing und dem Studium der nächsten Reisemöglichkeiten klärten wir folgende Reihenfolge:

    • kurze Einkehr bei Burger K.
    • Fahrt mit dem nächsten ICE (1,5h später als geplant) nach Mannheim
    • Abholen dort durch Junior mit Auto von Mama (meins blieb stehen, wo ich es abgestellt habe!)

    Genauso war es dann auch und statt 21 Uhr waren wir dann müde nach 23 Uhr zu hause, was unser Hund mit Freude zur Kenntnis nahm.

    Gelernt haben wir daraus nun Folgendes: Rail & Fly mag toll klingen, hat sich bei uns nun mehrfach nicht bewährt, so dass wir künftig unseren Transfer wieder selbst in die Hand nehmen.

    Dieser Abschnitt wurde länger als gedacht – sorry dafür
    – das Fazit hält sich dafür in Grenzen.



    Sonntag, 03. November Dubai (VAE) / Ankunft: 11:00 Uhr – Liegezeit overnight

    Sonnenaufgang ca. 06:30 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17:30 Uhr – Temperatur ca. 31 Grad

    Märchenhaft eher nicht – sondern gigantisch

    Nach Abholen der Reisepässe am Vormittag in der Abtanz-Bar, etwas Lümmeln am Pooldeck und einer kleinen Stärkung machten wir uns dann gegen 14 Uhr mit dem kostenfreien Shuttle am Terminal auf den Weg zur Dubai-Mall. Nach einer Fahrtzeit von etwa 20min betraten wir dann also die vielbeschriebene Dubai-Mall.

    Aber für mich blieb der Wow-Effekt leider aus. Natürlich gigantisch in den Ausmaßen und den Angeboten, aber sonst… Die Geschäfte hier haben auch nichts zu verschenken; interessant aber schon das Eine und Andere wie z.B. eine Eislaufbahn oder ein Weihnachtsmarkt-Geschäft, von der Futtermeile im EG ganz zu schweigen. Klar besuchten wir auch das Handy-Geschäft „mit dem Apfel“ und der Aussicht auf den Burj Khalifa.


    Weil uns das alles irgendwann zu quirlig wurde, machten wir uns von der See-Seite aus auf den Weg, den weiten Platz drumherum zu besichtigen. Das waren dann auch bereits 5km und so langsam füllte sich der Bereich um die Wasserspiele herum mit Schaulustigen. Dabei waren es noch gute 2h bis zur ersten Show. Dann also nochmal in die Mall, platzierten uns in eine Kaffee und genossen relativ günstig einen großen Kaffee und eine mittlere heiße Schoki (die für mich eher eine große war). Alles in allem 7 EUR, passt!


    Ca. 1h vor der 1. Fontänenshow suchten wir uns einen passenden Platz direkt gegenüber dem Burj Khalifa und um 18 Uhr startete sie dann also… Imposant natürlich, schön war es auch. Nach gut 5min war es dann auch schon vorbei und wir machten uns auf den Weg – durch die Dubai-Mall zum Haltepunkt des kostenfreien Hafenshuttles.

    Es standen auch schon 2 Busse da – allerdings verschlossen. Schließlich sollte dieser – und einzig heute abend verkehrender Bus – erst um 19:30 Uhr starten. Ca. 1h vorher standen aber bereits etwa 15 Gäste (TC + AIDA). Wir hatten auch hier das Glück des Tüchtigen, denn eben stießen zu uns ein Pärchen, die mit AIDA unterwegs waren. Diese waren auch nicht gewillt, die Stunde zu warten. Somit suchten wir den Taxi-Stand auf und nach kurzer Klärung (20 EUR das Taxi; d.h. 5 EUR p.P) ging es sofort zum Schiff zurück. Wir hatten auch hier mit erheblich Stau zu kämpfen; nicht auszudenken, wann dann der Shuttlebus am Schiff eintrifft.


    Um 21 Uhr sollten wir die gepackten Koffer vor die Tür stellen; das war uns zu früh (es hieß doch bei früheren Fahrten bis spätestens 02 Uhr); also ließen wir Koffer Koffer sein und gingen ein letztes Mal ins Atlantik zum Abendessen.

    Anschließend suchten wir unsere Lieblingsbar (LUMAS) auf, verabschiedeten uns von unserem Lieblingskellner, genossen einen Abschiedstrank und machten uns dann auf den Weg in die Kabine und zum Packen. Dann mussten wir zwar die Koffer bis 09 Uhr selbstständig ins Terminal bringen, aber wir sind ja auch schon groß8)

    Somit schloss sich auch heute wieder ein rundum gelungener Urlaubstag und ohne Wehmut, sondern mit Vorfreude auf zu hause schliefen wir zufrieden ein.


    Im letzten Beitrag gibt es einen kurzen Abriss zur Abreise und ein Reisefazit. Bis dahin – genießt den Sonntag nachmittag -;

    Uwe



    Die Spiegelung hat es mir hier angetan...



    Nostalgie pur - auch das ist in Dubai möglich

    Samstag, 02. November Abu Dhabi / Ankunft: 08:00 Uhr – Liegezeit bis 23:59 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 06:30 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17:45 Uhr – Temperatur ca. 30 Grad

    Keine Auffälligkeiten

    Für den 02.11. hatten wir einen“Pseudo-Seetag“. Schließlich hatten wir mit Elias am 26.10. hier viel erlebt und gesehen. So beschränkte sich unser Außenbord-Programm auf den Besuch des Terminals, das Auffrischen des WLAN-Passworts (ohne Anmeldung jeweils 5min online) und wieder an Bord. Am Mittag hat sich dann ergeben, dass man von Backbord-Seite aus selbst von Deck 14 WLAN- Empfang hatte. Damit verringerte sich die Aktiv-Quote um einiges… Aber egal, wir sind ja im Urlaubsmodus.

    Das hatten wohl wenige Gäste (meist Suitengäste) sehr wörtlich genommen. Bis 10 Uhr sollte jeder die Einreisekontrolle mit Reisepassabgabe im Terminal vorstellig werden. Selbst um 13 Uhr kam hierzu die Erinnerung, und wiederholt mit Angabe der Kabinennummer…

    Eigentlich wollten wir uns endlich mal beim Shufflebord versuchen, aber irgendwie haben wir die Zeit nicht im Blick gehabt. Naja, es wird wohl mal wieder eine Kreuzfahrt kommen…

    Wir haben unsere Abreise- Transferzeiten erhalten (11 Uhr ist perfekt, so kann man noch in Ruhe frühstücken), den Bewertungsfragebogen, der immer ausgefüllt wird; ansonsten keine weiteren Auffälligkeiten.

    Morgen sollte es ja nochmal ein Highlight geben: Die Wasserspiele am Burj Khalifa. Deswegen wollten wir uns heute natürlich auch nicht zu sehr verausgaben. Was wir nicht versäumten: das Einlösen unserer Gutscheine für Pralinen und Champagner. Eine feine Geste von TC – wir wollten sie auch nicht enttäuschen.

    Was nicht fehlen durfte: die Teilnahme am Shanty-Chor. Tolle Idee, macht immer wieder Spaß:D Wahrscheinlich ist das Programmheft "geschützt", sonst würde ich es hier mal gern einstellen.


    Somit geht es also mit dem Tag vor der Abreise und damit Ankunft in Dubai weiter.



    Puh, Uwe katerlen , bei den Temperaturen stelle ich mir die Tagesauflüge sehr, sehr anstrengend vor. Tolle Fotos zeigst Du uns und der blaue Himmel ist beeindruckend, aber mir wäre es glaube ich viel zu heiß für irgendwelche Stadtbesichtigungen.

    Bin schon gespannt, was ihr noch unternommen habt,

    Hallo Michaela Romisija

    nach dem 2. Tag hatten wir uns an die warmen Temperaturen etwas "gewöhnt". Und genau deswegen haben wir die Ausflüge gut "dosiert"; die beiden Ganztagestouren waren mit Elias. Aber zum Einen waren wir in einem gut klimatisierten Kleinbus und auch die Vielzahl von besichtigten Gebäuden war klimatisiert. Mit einem Sonnenhut und einigermaßen luftiger Kleidung sowie ausreichend Wasser (bei Elias im Bus vorhanden) ließ sich auch das bewerkstelligen. Und außerdem hatten wir vor- und nachher genügend Ausruhmöglichkeiten.

    Beste Grüße;
    Uwe

    katerlen

    Danke Uwe!

    Das klingt alles schon sehr vielversprechend und erhöht meine Vorfreude beträchtlich.

    Unsere Planung ist eurer sehr ähnlich, allerdings finde ich das Hotel mit dem 54. Stock sehr interessant, verrätst du mir bitte, welches das war?

    Herzlichen Dank, Beatnik

    Hallo Beatnik

    wenn ich das noch wüsste. Sorry, aber vielleicht schaust Du mal auf die Seite von Elias mit seiner Dubai-Tour; vielleicht ist das Hotel dort mit erwähnt.

    Beste Grüße Uwe

    Für den Seetag am 01.11. ging es entspannt durch den Tag. Mehrere Ansagen machten deutlich, dass der Neue Wall durchaus gewillt ist, das Eine und Andere käuflich abzugeben (bis mehrere % Rabatt; wobei das System nicht ganz transparent war).

    Highlight des Tages / Abends war die Show "Die Welt der Musicals" im Theater. Sehr gut gemacht, tolle Künstler und - so mein Gefühl - hat TC verstanden, dass weniger mehr ist; d.h. weniger Shows (in vorherigen KF war da jeden Abend eine) mit mehr Qualität bringt mehr Zufriedenheit der Gäste.

    So langsam kam das Gefühl, dass der Urlaub zu Ende geht. Allerdings ohne Wehmut, denn wir haben bisher jeden Tag intensiv genossen und freuten uns auch wieder auf das Zuhause (wer kann es nach den bisherigen Nachrichten verdenken).

    Wenigstens 14 Tage sollten es schon sein; mindestens aber 10, um ganz in das KF- Urlaubsfeeling einzutauchen.

    Immerhin habe ich in diesem Urlaub 2 Bücher komplett durchgelesen; bei den vergangenen KF nicht 1, genossen es, zu lümmeln (oder "abzuhängen"), ab und bzgl. Nahrungsaufnahme in fester und flüssiger Form und zum Abkühlen in den Pool aktiv zu sein.

    Apropos Pool: eine schöne Tradition, täglich vor dem Frühstück (meist zwischen 07:00 - 07:30 Uhr) mit wenigen Schwimmfreunden ein paar Bahnen zu schwimmen und letztendlich im Wirlpool sich „aufmöbeln“ zu lassen. Das haben wir nahezu täglich ausgenutzt und der Wohlfühleffekt dabei und danach war immer gegeben.

    Für den 01.11. war am Abend Gewitter vorausgesagt, was sich nicht bestätigte, wohl aber fast geschlossene Wolkendecke; und dann war es auch ab und an durch den böigen Wind recht frisch.


    Im nächsten Beitrag gehe ich auch nur kurz auf den nächsten Hafen Abu Dhabi und schlussendlich auf den Zielhafen Dubai ein, bis es am 04.11. auf die Heimreise geht. Daran wird sich ein Reisefazit anschließen.


    Bis dahin also (wahrscheinlich morgen) - beste Grüße zum Wochenende
    ~Uwe~

    Donnerstag, 31. Oktober Muscat (Oman) / Ankunft: 08:30 Uhr – Liegezeit bis 22:30 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 06:10 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17:30 Uhr – Temperatur ca. 35 Grad


    Nach dem sehr eindrucksvollen Khasab konnte es aus unserer Sicht ruhig weitergehen. Ein Ausflug war nicht gebucht, also wollten wir wieder mal auf eigene Faust nach draußen. Auch hier gab es einen kostenfreien Hafenshuttle, der uns auch nur direkt bis zur Hafengrenze brachte. Individuell zu Fuß geht es auch nur bis in den Stadtteil Matrah ( Muttrah), da es bis nach Muscat gute 5km sind (zumindest bis zur Stadtgrenze). Bei diesen Temperaturen haben wir uns das geschenkt, schlenderten in Matrah bisschen rum. Hier haben wir auch erfahren, dass wir vom Glück beschenkt waren. Denn vor 2 Tagen wütete ein Zyklon „KYARR“ im Omanischen Meer; mehrere KF-Schiffe (darunter ein AIDA-Schiff) mussten umrouten und konnten den Oman damit nicht anfahren. Wir haben davon nur etwas in der Nacht von Khasab nach Muscat gespürt (allerdings angenehm zum einschlafen), die tatsächliche Auswirkung ging an uns vorüber. Warum ich jetzt darüber schreibe? Weil wir an der Uferpromenade die Wellenbrecher bemerkt haben; uns so manche Welle schwappte immer noch über die Mauer auf den Gehweg (für Kinder sehr amüsant).

    Wer also kein Ausflug gebucht hat, kann getrost auf dem Schiff bleiben – man verpasst nix. Und auf dem Schiff gibt es jederzeit eine Menge neu zu entdecken. Für Raucher ohnehin entspannter, denn für Muscat gilt striktes Rauchverbot.

    Von daher ging unsere Tour auch nur knapp 3h, dann waren wir auch wieder zu hause. Heute abend war die „White Night Pool Party“ angesagt. Klamotten hatten wir diesbezüglich vorsorglich dabei, für Früchte und Schoko war ebenfalls gesorgt. Aber für mich zu laut gingen wir dann doch ins Schiff-Innere und ließen den Abend bei Skip-Bo und Kräutergarten, flankiert von aromatisierten kühlen Getränken, ausklingen. Morgen war Seetag, insofern war weiter Erholung angesagt, was wir auch praktizierten.











    Mittwoch, 30. Oktober Khasab (Oman) / Ankunft: 07 Uhr – Liegezeit bis 17:30 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 06:30 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17:30 Uhr – Temperatur ca. 34 Grad

    Fjorde sind nicht nur in Skandinavien schön

    Viel hat man schon von der Fjordlandschaft im Oman gehört, heute wollten wir sie selbst erleben. Mit dem gebuchten Ausflug: „Traditionelle Bootsfahrt durch die Fjordwelt“ (59 EUR p.P. – ca. 4,5h) war Folgendes angekündigt:

    „Nach einem kurzen Fußweg erreichen Sie eine traditionelle Dhau. Machen Sie es sich auf dicken Sitzkissen bequem und genießen Sie die Fahrt auf dem, mit 16 km Ausdehnung längstem Fjord der Halbinsel Musandam. Berge, steil ins Meer abfallende Kalksteinflanken und türkisfarbenes Meer sind typisch für diese Region. Vor einer Insel wird der Anker geworfen und Sie legen eine kurze Schwimmpause ein. Nach der Erfrischung fahren Sie mit Ihrem Ausflugsboot weiter durch den Fjord und mit etwas Glück wird Ihr Boot dabei von übermütigen Delfinen eskortiert.“


    Ergebnis: Genauso haben wir es erlebt und das Glück war uns auch hold.

    • Kurzer Fußweg: ca. 600m vom Schiff durch das Terminal zum Dhauhafen…
    • dicke Sitzkissen: ausreichend vorhanden; auch auf dem Oberdeck (welches nur spärlich aufgesucht wurde, denn die Sonne brannte unerbittlich)
    • Kurze Schwimmpause: ca. 45min.= völlig ausreichend. Einfach herrlich; aber Achtung: sehr, sehr spitze Steine…
    • Ausflugsboot: mit deutschsprachigem Reiseleiter und ausreichend Getränken (Wasser, Softgetränke, schwarzer Tee)
    • Delfine: hat etwas gedauert, aber sie waren da

    Jetzt, wo ich darüber schreibe, habe ich noch das Grinsen im Gesicht. Bisher gigantische Metropolen erlebt, heute eine atemberaubende Natur. Fast bin ich geneigt zu sagen: eine Traumreise:*


    Das Auslaufen haben wir diesmal von der Außenalster erlebt bzw. ein Deck darüber. Da standen noch vereinzelte Liegen rum; also Getränke geschnappt und vom Deck 15 aus das Auslaufen von einem tollen Naturhafen aus genossen. Kreuzfahrt kann sooo schön sein…






    Montag, 28. Oktober Dubai (VAE) / Ankunft: 27.11. 11 Uhr – Liegezeit bis 29.11. 22:00 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 06:30 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17:45 Uhr – Temperatur ca. 34 Grad


    Mehr geht nicht…

    Wechseltag – schon mal erlebt? Hier haben wir leider nicht so gute Erfahrungen machen müssen. Dabei ging es weniger um den Koffertransport der abreisenden Gäste in der Nacht (davon haben wir kaum was mitbekommen). Das House-Keeping war aber der Meinung, so früh wie möglich die freigewordenen Kabinen sauber für die neuen Gäste vorzubereiten. Leider blieb da die Rücksicht auf die Weiterreisenden und noch Schlafenden etwas auf der Strecke. Ein Gutes hatte es: Zu spät sollten wir zu unserem Ausflug sicher nicht kommen.


    Wie bereits erwähnt, wartete eine Ganztages-Tour mit Elias auf uns. Treffpunkt war um 10 Uhr vor dem Terminal ausgemacht; wir waren kurz vorher da und Elias schon bisschen nervös, da alle anderen Gäste schon im Bus waren und wir also diesmal die Letzten waren. Folgendes Programm „Neues und altes Dubai“ (Preis 125 EUR p.P.; ca. 8,5h) wartete auf uns:

    - Paläste der Herrscher

    - Pfauenstraße

    - Jumairah Moschee

    - Strände von Jumeirah

    - Burj al Arab (von außen)

    - Madinat Jumeirah Hotel (von innen)

    - „Kleinvenedig“

    - Alqasr Hotel (inkl. Kaltgetränk)

    - Alnasim Hotel

    - Jumeirah Palmeninsel

    - Impassador Laguna Fisch Aqarium im Hotel Atlantis (nicht zu verwechseln mit „Lost Chambers“)

    - Besuch eines „Palmenblattes“ = künstliche Insel

    - Marina City

    - Hotel 54. Stockwerk mit herrlichem Ausblickauf die Skyline und Marina (inkl. Kaltgetränk)

    - „The Walk“ in Marina City

    - „Alter Hafen“

    - Gold- und Gewürzsouk

    - Bootsfahrt mit Abra Wassertaxi auf Dubai-Creek


    Wie auch schon in Abu Dhabi wurde dann der erste bzw. 2. Stopp genutzt, um den Ausflug (ausschließlich bar und in EUR) zu bezahlen. Die Eindrücke waren so vielfältig, dass wenigstens ein Teil der Bilder dies wiedergeben kann. Elias ist ein wendiger (nicht zu verwechseln mit windiger) Geschäftsmann; kennt fast Jeden (Handschlag mit Scheininhalt tun manchmal verschlossene Türen bzw. Schranken auf) und in solchen Kleingruppen mit kompetenter Führung lässt sich so eine Metropole am besten erobern. Da wir am Anreisetag ja selbst im Burj al Arab waren, konnten wir jetzt ganz entspannt das Hotel im hellen Sonnenlicht von außen betrachten. Man muss sich im Klaren sein, dass Elias ein gutes Tempo vorlegt; trotzdem jedem die Chance seines Fotos lässt. Ihm ist es auch zu verdanken, dass man ungehindert mehrere 5*- Hotels von Innen betrachten kann bzw. die Skyline Dubais von oben oder von einer Terrasse aus.

    Weniger beeindruckt bzw. etwas enttäuscht waren wir vom Hotel „Atlantis“. Soviel gehört und doch einige Erwartungen: von außen ok; innen hat man sich wie auf einem Flohmarkt mit viel „Blink blink“ gefühlt, was wohl hauptsächlich asiatische Touristen anziehen soll und es auch hat. Nun; unsers wars nicht, wenn auch das Aqarium tolle Einblicke gewährte.

    Das Highlight? Für mich der Hotelbesuch im 54. Stockwerk mit tollem Ausblick auf Skyline und Marina.
    Am Ende der Tour wollten wir noch die Wasserspiele am Burj Khalifa erleben, kamen aber aufgrund der Zeitnot erst am Ende einer Vorstellung an. Wir hatten allerdings einen ersten Eindruck und nahmen uns vor, am vorletzten Tag unserer Reise dies „auf eigene Faust“ und ganz entspannt zu genießen.

    Und das kann ich vorweg nehmen: das ist uns auch gelungen:)

    Den 29.10. nahmen wir dann auch zum Erholen; das Auslaufen haben wir von der von der Himmel&Meer-Lounge genossen und freuten uns auf den kommenden Tag mit dem einzigen bei MS gebuchten Ausflug in Khasab; und auch das sollte sich als Volltreffer erweisen. Dazu in Kürze mehr…


    Burj Al Arab



    Souk Madinat Jumeirah




    Sowas in der eigenen Vitrine?



    Farbenfroh und gigantisch



    Hotel Atlantis



    Skyline Dubai (im Vordergrund wird ein neuer Yachthafen gebaut)



    Skyline vom 54. Stockwerk




    Abdul = Aldi

    Und weiter geht es…
    Da der 27.10. eigentlich unspektakulär verlief (Dubai sollte sich uns ja am Folgetag öffnen), "urlaubten" wir uns auf dem Schiff durch. Bis zum Abendessen im Atlantik, als sich plötzlich via Handy ein Telefonat aus Deutschland ankündigte.

    Ihr könnt Euch in etwa die erste Gemütslage vorstellen (und dabei geht es nicht um die Diskussion, ob das Handy was beim Abendessen verloren hat). Es war unser Sohn, der mir kurz und knapp zu verstehen gab, dass er nach ca. 7,5 Monaten Wartezeit endlich den erhofften dualen Studienplatz zum 01.11. erhalten hat. Dabei war der eigentliche Studienplatz früher klar, doch wer schon mal den Praxis-Arbeitgeber gesucht hat, der neben den Studiengebühren auch noch Gehalt zahlen soll, der kann sich das recht nervenaufreibende Bewerben – Warten – Absagen – Wieder bewerben – Warten - … vorstellen. Das Telefonat war kürzer als hier von mir der Fakt verbal beschrieben; jedenfalls hat sich die KF als Reise der guten Nachrichten bestätigt. :thumbup::thumbup::!:


    Denn erst 3 Tage vor unserer Abreise durch den ältesten Sohn und 1 Tag vor Abreise durch unsere Tochter haben wir erfahren, dass wir Großeltern-Freuden entgegensehen dürfen. Da der 2.älteste Sohn derzeit mit seiner Frau zwischen Australien und Neuseeland schippert und – wie kurz angeführt – Junior nun sein gewolltes Studium beginnt, könnten es in der kommenden zeit noch mehr dieser Nachrichten werden. Ich sehe uns schon mit Enkeln auf einer Kreuzfahrt :love: Damit können wir auch diesen Tag „abhaken“; der 28. hat es ja wie bereits angekündigt in sich.

    Samstag, 26. Oktober Abu Dhabi (VAE) / Ankunft: 07:00 Uhr – Liegezeit bis 23:59 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 06:30 Uhr / Sonnenuntergang ca. 18 Uhr – Temperatur ca. 35 Grad


    Eine Stadt / ein Ausflug der Superlative

    Da war er nun, der Tag voll Erwartungen und Begegnung mit Elias.
    Erstmal stand die Einreisekontrolle mit den Behörden auf dem Programm. Man gab seinen Reisepass bei den Behörden im Terminal ab, autorisierte sich nochmal mit der Bordkarte und das wars.

    Direkt am Terminalausgang stand er -Elias- mit dem Schild, auf dem wir auch unseren Namen wiederfanden und brachte uns gleich zum Kleinbus. Dann ging es los – eine Tour mit ausgiebig Infos und extrem vielen Eindrücken.


    Für einen Preis p.P. von 80 EUR bestand das Programm aus mehr oder weniger ergiebigen Besuchen:

    - Fischmarkt

    - Central Souk

    - Skyline von Abu Dhabi

    - an den 5 Palästen der (Halb-)Brüder des Präsidenten vorbei

    - Besuch des neuen Projektes ==> Sadiat Inseln

    - Picknick- Promenade

    - Emirates Palace

    - Scheich-Zayid-Moschee

    - F1- Rennstrecke

    - Ferrari World

    - Gazellenschau auf einem Golfplatz

    - Dattelmarkt


    Das Highlight? Gibt es nicht, eher die Highlights:

    Da war u.a. die Skyline, die im Vergleich zu Dubai einfach schöner wirkt. Da war natürlich die Innenbesichtigung des „Emirates Palace“- Hotels. Und auch wenn ich mir vorher geschworen habe, nicht so dekadent zu sein und den berühmten Cappu mit Blattgold zu trinken: klar gab es ihn (Preis ca. 16 EUR). Nicht zu vergessen die drittgrößte Moschee der Welt; allerdings ohne Innenbesichtigung. Trotzdem – wie Kaline schon geschildert hat: wie man es auf Bildern schon gesehen hat, so imposant ist der Bau im Original. Frauen haben die entsprechende Kleidung; da keine Innenbesichtigung, braucht man auch nicht darauf zu achten, dass man Strümpfe dabei hat (Schuhe bleiben ja an).

    Ansonsten ist Elias mit seinem Wissen kaum zu bremsen; es gibt nichts, was er nicht weiß (oder glaubhaft versichert, dass er es weiß – auch wenn er es nicht weiß). Der Ausflug war jeden Euro wert; und wir waren froh, dass der wir den nächsten Tag zum Ausruhen nutzen konnten, da am Folgetag = Wechseltag der Ausflug mit Elias in Dubai bevorstand.

    Das Cruise-Terminal


    Ein kleiner Einblick in den Fischmarkt


    Dekadent? Ob ich nochmal hierher komme...


    Naschereien der luxeriösen Art


    Scheich-Zayid-Moschee

    Ausschnitt von der F1- Rennstrecke

    Freitag, 25. Oktober Sir Bani Yas (VAE) / Ankunft: 06:30 Uhr – Liegezeit bis 19:00 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 06:30 Uhr / Sonnenuntergang ca. 18 Uhr – Temperatur ca. 36 Grad

    Eine gelungene Premiere

    Nach dem Seetag und der Zeitumstellung von Mittwoch auf Donnerstag (1h vor) stand das erste und einzige Tenderziel auf dem Plan und zudem eine Premiere für Mein Schiff und somit auch für uns alle. Nach Info vom Schiffspersonal wird diese Insel auch nur 1x pro Saison angefahren, da haben wir mal Glück gehabt, oder?


    Definitiv, nicht nur der kilometerlange private Sandstrand inmitten des Persischen Golfes mit Liegen, Sonnenschirme und freiem WLAN !!! für alle (Achtung; Sonnenstrahlung trotz Schirm sehr intensiv…), sondern was die Crew auf die Beine gestellt hat: Alle Achtung!!!
    Fast die gesamte Küchencrew war vor uns an Land (die Ausschiffung des Equipments begann bereits ab 03:30 Uhr, auch unter Applaus mancher Gäste vom Balkon aus). Und dann war der Küchenchef mit seiner Truppe im Element: Neben Getränken aller Art (Bier, Wein, Softgetränke, Wasser) gab es Salate, gegrilltes Gemüse / Fleisch / Fisch sowie Obst und süßer Nachtisch. Und das alles bei großer Hitze; trotzdem mit Engagement und Spaß (spätestens beim Abbau…).


    Für alle Wasserratten sei gesagt: der Weg ins Wasser ist nicht ganz einfach (Muscheln und spitze Steine); d.h. Badeschuhe sind hier ein MUSS. Ansonsten Badewannentemperatur; einfach nur wohlfühlen… Und deswegen haben wir auch diesmal den gesamten Tag ausgenutzt.
    Auch deswegen, weil wir erstmal nur ahnten, dass der kommende Tag in Abu Dhabi mit Elias sicher nicht von der erholsamsten Sorte wird. Und wir sollten recht behalten…


    (Heiße Schoki zum Start in den Tag in der TUI-Bar)




    Mitwoch, 23. Oktober Manama (Bahrain) / Ankunft: 07:30 Uhr – Liegezeit bis 21:00 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 05:40 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17 Uhr – Temperatur ca. 32 Grad

    Kann man, muss man aber nicht

    Auch hier wieder: „Auf eigene Faust“; auch hier gibt es einen kostenfreien Hafenshuttle vom Schiff bis zum Hafenausgang. Aber da es von dort noch mal ca. 10km bis ins Zentrum sind, haben wir diesmal den MS- Shuttle (9 EUR p.P.) genutzt, der – bei normalem Straßenverkehr – in ca. 25min am Manama-Souk hält.


    Auch hier keine Erwartungen, aber im Vergleich zu Doha weniger sehenswert. Sicher gibt es auch hier für Architekten eine Menge an verschiedenen Baustilen zu sehen (World Trade Center: weltweit erstes Gebäude mit integrierter Windkraftanlage), aber sonst… Vielleicht war es auch die Hitze, die zusätzlich aufs Gemüt schlug. Nach Bummel hier und da ging es wieder mittags aufs Schiff.


    Erwähnenswert (das war aber tatsächlich bei jedem Ziel zu erleben): Trotz den Bekleidungsempfehlungen, die schon mit den Reiseunterlagen im Vorfeld kommuniziert wurden und zudem jedesmal im Tagesprogramm abgedruckt wurden, gab es immer wieder eine beträchtliche Gästeanzahl (männlich wie weiblich), die sich den örtlichen Gepflogenheiten nicht angepasst haben (anpassen wollten). Aus Unkenntnis kann dies kaum geschehen sein; entweder Ignoranz oder fehlende Sensibilität. Fremdschämen war daher leider öfter angesagt…


    Die Abendunterhaltung gehörte der „Crew-Show“; aus meiner persönlichen Sicht heraus die Beste, die ich erleben durfte. Zum Einen war da die Vielfalt der Show-Elemente, zum Anderen aber auch die Qualität. Und ganz sicher spielt da der Charme der KF- Direktorin eine nicht unbeträchtliche Rolle.

    Der kommende Tag war ein Seetag, den lasse ich unkommentiert…





    Dienstag, 22. Oktober Doha (Katar) / Ankunft: 07:00 Uhr – Liegezeit bis 20:30 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 05:30 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17 Uhr – Temperatur ca. 32 Grad - Zeitumstellung 1h zurück


    Es geht auch ohne Fußball

    Schon das Einlaufen in den Hafen war sehenswert; zum Einen die vorgelagerte Insel (fast wie Südsee?) und zum Anderen die permanent startenden Flugzeuge, denn die Startbahnen waren fast bis zum Wasser hin. Etwas nervig war, dass das Lotsenboot ab ca. 05:30 Uhr nach „Abliefern“ des Lotsen neben dem Schiff mittuckerte. An Schlaf war da nicht mehr zu denken.


    Doha auf eigene Faust: kein Problem. Ein kostenfreier Hafenshuttle pendelt den ganzen Tag regelmäßig zwischen Schiff und Hafenausgang.

    Klar stehen dann dort die Taxifahrer und preisen ihre Dienste an; aber nach einem freundlichen „Nein danke“ sind die Fronten geklärt und man kann seines Weges gehen. Der einfachste Weg in die City: vom Hafentor immer gerade aus bis zur großen Muschel; von dort führt ein Weg unterirdisch (und damit klimatisert) auf die andere Straßenseite. War um ich das erwähne: in allen besuchten Städten haben wir festgestellt, dass die Ampelschaltung „ROT“ recht lang dauert; sowohl für Autos als auch für Fußgänger; die grüne Phase ist dafür um einiges kürzer.


    Was sieht man: den Dhau- Hafen mit eindrucksvoller Kulisse der modernen Hochbauten, die Uferpromenade (Corniche), der Souq Waqif und wem es an Kultur mangelt: das Museum für islamische Kunst.

    Da wir keinerlei Erwartungen und Vorstellungen hatten, waren wir positiv überrascht. Alles sehr sauber, großräumig, hell – einfach schön.


    Uns reichte aber ein halber Tag (in der Sonne zeigte das Thermometer fast 40 Grad); den Rest des Tages verbrachten wir mit Lesen, dösen; was man also als typischer Kreuzfahrer an Bord so macht. Nach dem Abendessen besuchten wir im Studio die Hologramm-Show „Hallervorden die Zweite: Sachen zum Lachen (muss man nicht unbedingt; außerdem ist das Platzangebot im Studio begrenzt, was einige wieder zum Gehen animierte) und danach ein kurzer Besuch der Poolparty mit Schoko- und Obstbüffett. Ich hoffe, die aus meiner Sicht etwas begrenztere Auswahl als bei früheren Fahrten hat etwas mit sinnhaften genuss und weniger Abfall zu tun (wobei, wenn ich mir da so manchen Teller angesehen habe…). Aber gut: wieder ein gelungener Tag im Orient, wenn auch noch nicht das Gefühl der 1001 Nacht…





    Montag, 21. Oktober Dubai / Alle Mann an Bord = 12:45 Uhr – Liegezeit bis 14:00 Uhr

    Sonnenaufgang ca. 06:20 Uhr / Sonnenuntergang ca. 17:45 Uhr – Temperatur bis 34 Grad; Sonne mit blauem Himmel und nur leichtem Wind aus Nordwest

    Das erste Auslaufen – Gänsehautfeeling


    Durch unser Glück, dass das Schiff backbord festgemacht hat, konnten wir – wenn auch nur durch so manche Verrenkung auf dem Balkon – das Hafen-FreeWiFi nutzen; erste Infos und Eindrücke nach Hause schicken und nach der SNRÜ (diesmal nicht Online-Erfassung, sondern händisch) ging es dann mit jeweils 2 Glas Sekt…richtig: auf den eigenen Balkon, um das Auslaufen miteinander zu erleben. Dazu der Graf: einfach wunderbar.

    Der Rest des Tages ist schnell beschrieben: UrlaubsfeelingJ . Der 1. Lieblingsplatz unserer Reise mit erstklassigem Service auf der Reise war schnell gefunden: die LUMAS-Bar. Das Abendessen wie gewohnt gut im Atlantik. Da meine Frau Lebensmittel-Unverträglichkeiten im Vorfeld angegeben hatte und am Anreisetag an der Info-Veranstaltung mit dem Küchenchef teilgenommen hatte, nahm man auch hier Rücksicht. Nach Vorab-Auswahl des Menüs für den Abend (bis 10 Uhr Abgabe an der Rezi) hat die Küche aufgrund der benannten Einschränkungen die jeweiligen Essen angepasst. Im Großen und Ganzen wirklich Klasse; allerdings hatte sich dies beim Service noch nicht so ganz rumgesprochen. Diese taten sich mit der „Sonderwahl“ noch etwas schwer.

    21:30 Uhr – die „Leinen los- Willkommens-Show“. Ja, ich kann bestätigen, dass die Qualität der Shows sehr verbessert wurde; uns hat sie gefallen (mehrfach muss aber auch nicht unbedingt sein).

    Und auf ging es nach Doha (Katar); schaun mer mal, was da auf uns zukommt…

    Beste Grüße;

    Uwe