Mit der Artania vom 19.10. - 6.11.25 auf 'Kurs auf Portugals Inseln und Mittelmeer'
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Vielen Dank euch allen für eure Rückreisewünsche und positiven Kommentare
! Die wunderschöne Reise ist zwar zu Ende, aber der Reisebericht natürlich noch nicht. Ein Live-Bericht ist wirklich herausfordernd und ich habe vor allen Hochachtung, die es bis zum Ende schaffen, live zu berichten. Mir haben zum Schluss wirklich die Seetage gefehlt, um unsere Erlebnisse zusammenzufassen und vor allem die passenden Fotos herauszusuchen. Gebt mir bitte noch ein bisschen Zeit, dann geht’s hier mit dem 2. Tag Terceira weiter.
Liebe Grüße Silke -
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ja, das wäre schön, wenn noch ein paar Bilder und Infos kämen. Ich würde mich freuen, aber bitte ganz in Ruhe. Kein Stress.

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Praia da Vitória/Terceira am 29.10.2025
Heute gab es ein kurzes und schnelleres Frühstück im Restaurant Artania, denn bereits um 8.30 Uhr war das Treffen für unseren Ausflug „Inselfahrt Terceira“ in der Atlantik Lounge. Phoenix bot an diesem Tag auch wieder einen Shuttle ins Stadtzentrum von Praia da Vitória an, allerdings nicht erneut kostenlos sondern zum Preis von 7,50 € pro Person. Von 15.00 - 16.00 Uhr fand nochmals eine kostenlose Brückenführung statt, für die wir leider auch an diesem Tag keine Zeit hatten
. Um 8.45 Uhr startete unser Bus Nr. 7 unter Leitung der örtlichen deutschsprachigen Tourguide Paula und der Phoenix Reiseleiterin Katrin Bach. Terceira ist eine Insel der Zentralgruppe der Azoren und wurde im 15. Jahrhundert durch portugiesische Seefahrer als dritte der Azoren-Inseln entdeckt, woraus sich der Name ableitet. Terceira bedeutet auf Deutsch die Dritte. Wir fuhren zunächst in den Norden der Insel. Die Azoren-Inseln leben von der Landwirtschaft und Milchwirtschaft. Die Mauern auf den Feldern dienen als Windschutz. Terceira hat 56.000 Einwohner. Sie ist die flachste Insel der Azoren und daher geeignet für die Viehzucht. Die Fischerei gibt es hier aufgrund des rauen Atlantiks nur als Nebenprodukt. Im Nordosten wird aufgrund des vorhandenen Wassers Getreide angebaut. Unser erster Stopp war in Ponta dos Biscoitos. Dort hatten wir 20 Minuten Zeit, uns die schönen Lavaschwimmbecken am Meer anzusehen. Hier an der Küste wird auch Wein angebaut. Aufgrund der fehlenden Wärme erfolgt der Anbau von hellen Trauben in schwarzen Lavaringen. 1980 war auf der Insel das letzte Erdbeben. Viele Häuser wurden zerstört. Daher gibt es viele neue Häuser mit neuen Strukturen, aber die äußeren alten Fassaden wurden beibehalten. -
Wir fuhren weiter durch die Hochebene mit dichtem Wald. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr 75-80%. Es besteht ursprünglich eine grüne Vegetation mit Lorbeer- und Wacholderwäldern, die sich auf den Lavafeldern gebildet hat. Fast alle blühenden Pflanzen, wie z.B. die japanische Zeder, die Hortensien, die Azaleen, wurden eingeführt. Die Insel hat keine Wasserprobleme. Das Wasser ist so sauber, dass es aus dem Hahn getrunken werden kann. Wir passierten das Reserva Florestal de Recreio do Viveiro da Falca, einen Picknicksee inmitten der Wälder und fuhren in den Westen der Insel, der für die Käseproduktion bekannt ist. In Cinco Ribeiras stand dann eine Käseverkostung auf dem Programm. Vier Käsesorten und Wein wurden uns zum Probieren angeboten. Wir hatten auf dem schönen Hof einen Aufenthalt von 30 Minuten. Unsere Reiseleiterin erzählte uns kurz etwas zur Herstellung. Der Käse schmeckte sehr lecker und wir hätten gern etwas für zuhause gekauft, aber leider war unsere Gepäckhöchstgrenze für den Rückflug bereits erreicht
. Die Käseverkostung erfolgte sehr entspannt und wir fühlten uns nicht, als wären wir auf einer Werbeverkaufsveranstaltung. -
Wir fuhren weiter durch São Mateus, dem einzigen Fischerdorf der Insel, und erreichten um 11.00 Uhr Angra do Heroismo. Hier war dann ein 1 1/2-stündiger Aufenthalt mit Stadtführung und Freizeit geplant. Angra do Heroismo ist mit 12.000 Einwohnern die Hauptstadt der 29 km langen und 17 km breiten Insel. Sie wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Dort folgte ein geführter Stadtrundgang zum Hauptplatz Praca Velha mit dem Rathaus, durch die schöne Gartenanlage Duque da Terceira und zur Kathedrale Igreja da Se.
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In unserer anschließenden Freizeit schauten wir uns die Kathedrale von innen an, schlenderten durch die Haupteinkaufsstraße bis zum Stadtstrand mit dem Hafen und der Misericordia-Kirche mit der Vasco da Gama-Statue. Zum Schluss reichte die Zeit auch noch für den Aufstieg zu einem Aussichtspunkt im Jardim Duque da Terceira. Ich habe es zwar zeitlich nicht mehr ganz nach oben bis zum Obelisken geschafft, aber von der von mir erreichten oberen Terrasse hatte ich einen tollen Blick auf die Stadt.
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Um 12.30 Uhr wurden wir dann etwas außerhalb des Stadtzentrums zum Terceira Mar Hotel gefahren. Es folgte eine einstündige Mittagspause, wo ein traditionelles portugiesisches Rindfleisch-Gericht mit Kartoffeln, Reis, Gemüse, einer Suppe und Obst sowie Kuchen als Buffet gereicht wurde. Zusätzlich wurde Weißwein, Rotwein und Wasser serviert. Das Essen war sehr lecker und wir waren so schnell fertig, dass noch ein kleiner Spaziergang durch den schönen Hotelgarten möglich war.
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Pünktlich um 13.40 Uhr startete unser Bus und unser Fahrer brachte uns über eine enge spektakuläre Auffahrt und durch einen sehr engen Tunnel auf den Monte Brasil. Hier befinden sich eine Befestigungsanlage des Militärs und ein Erholungspark. Wir hatten 15 Minuten Zeit, von hier oben den tollen Blick auf die Stadt zu genießen. Auf demselben Weg ging es zurück. Hierbei konnten wir durch das Busfenster in den Kraterkessel des Vulkanberges schauen.
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An der Stadtausfahrt passieren wir die Stierkampfarena. Die Stiere werden in Portugal nicht getötet. Vom 01.05. bis 15.10. finden Straßenstierkämpfe statt, bei denen die Stiere an Leinen geführt werden und Mutige versuchen, möglichst nah zu den Stieren zu laufen. In der Stierkampfarena der Stadt finden nur drei- bis viermal im Jahr Kämpfe zu besonderen Feierlichkeiten statt. Im historischen Dorf Vila de São Sebastião legten wir eine weitere Pause von 15 Minuten ein und schauten uns dort die Dorfkirche und die Heilig-Geist-Kapelle an, die zur Vorbereitung des Heiligengeistfestes (Pfingstfestes) genutzt wird. Auf unserer weiteren Fahrt gerieten wir in einen großen Kuh-Stau
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Schließlich erreichten wir den nächsten Aussichtspunkt auf dem ca. 500 m hohen Hügel im Südosten der Insel, der das Ergebnis eines alten Vulkanausbruchs ist. Hier befindet sich der Miradouro da Serra do Cume, von dem man einen sagenhaften Panoramablick über die landwirtschaftlichen Flächen bis zum Meer genießen kann. Die quadratischen Grundstücke sind durch vulkanische Steinmauern und Hortensienhecken unterteilt, wodurch ein natürlicher „Patchwork“ entsteht. Auf der Aussichtsplattform pfiff der Wind heftig. Da musste ich beim Fotografieren auf mein Handy ganz schön aufpassen. Auf der Rückfahrt hatten wir noch einen weiteren 10-Minuten-Stopp an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Bucht von Praia da Vitória, die MS Artania und den Flughafen. Von dort aus war es dann nicht mehr weit bis zum Schiff, das wir gegen 16.00 Uhr erreichten.
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Es war ein rundum gelungener Ganztagesausflug
, den wir wirklich weiterempfehlen können. Wir hatten aber auch richtig Glück mit der örtlichen Tourguide Paula, die perfekt Deutsch sprach und sehr lebendig erzählte. Wer keine Ganztagestour machen möchte, sollte wenigstens die wunderschöne Stadt Angra do Heroismo besuchen. Dieses ist mit einem 3,5 Std.-Ausflug möglich. Wir verließen pünktlich um 17.00 Uhr den Hafen von Terceira und schauten uns natürlich noch das Auslaufen an. Phoenix hat übrigens auf dieser Reise nach Ganztagesausflügen gegen Vorlage des Ausflugstickets einen Sekt oder O-Saft spendiert
. Den Sekt ließen wir uns dann gleich zum Auslaufen schmecken. Nach dem Auslaufen konnte ich mal einen Blick in das für den Abend hübsch eingedeckte noch leere Lido Buffet-Restaurant werfen und habe gleich mal ein paar Fotos für euch gemacht. Terceira hat uns richtig gut gefallen. Ich möchte unbedingt noch einmal die Azoren besuchen, am liebsten zur Blütezeit der Hortensien
. Leider waren wir ein bisschen zu spät und konnten nur noch vereinzelte blaue Blüten sehen. Wir hatten an dem heutigen Tag zwar den gleichen Ausflug wie Verena Bremerin gebucht, aber wir waren leider in unterschiedliche Ausflugsbusse und Abfahrtszeiten eingeteilt. Am Abend trafen wir uns natürlich wieder im Restaurant Artania zum leckeren Abendessen. Im Bordkino, der Phoenix Bar und der Pazifik Lounge wurde das DFB-Pokalspiel übertragen, von dem sich mein GöGa natürlich noch die zweite Halbzeit anschaute. Im Anschluss ging’s wie immer in Harry’s Bar auf ein letztes Getränk zur Piano-Musik von Sbiggi Warot. -
Seetag am 30.10.2025
Zu diesem Seetag kann ich euch nicht viel erzählen. Leider war das Wetter nicht zum sonnen und baden geeignet. Es war kühl, aber trocken. Also bestand der Tag aus Spaziergängen, Entspannen, Essen, Lesen, Fotos sortieren und Reisebericht schreiben. Am Vormittag gingen wir in den Vortrag „Madeira - der schwimmende Garten Europas“ des Lektors Klaus Kiesewetter. Außerdem probierten wir am Nachmittag unterschiedliche Sportprogramme bei Katrin aus. Mein GöGa ging zur Sitzgymnastik ins Bordkino und ich zum Yoga für Anfänger in den Fitnessraum. Mein GöGa kam begeistert zurück und ich fand die Yoga-Stunde nicht so toll, da diese in einem nicht abgetrennten Teil des Fitnessraumes stattfand, in dem sich auch die Sportgeräte befinden und genutzt wurden. Dadurch war es dort viel zu laut. Nach dem Abendessen im Restaurant Artania schauten wir auf ein Getränk bei der vorgezogene Halloween-Party in der Pazifik Lounge vorbei und gingen um 22.00 Uhr ins Lido Buffet-Restaurant, um die dort angebotenen tollen Halloween-Snacks zu betrachten. Wir haben aber nur Fotos gemacht und nicht schon wieder gegessen
. Wir sind ja keine Halloween-Fans, aber für das tolle Schmücken und das gelungene Buffet hat sich die Crew ein großes Lob verdient
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Nach dem Abendessen im Restaurant Artania schauten wir auf ein Getränk bei der vorgezogene Halloween-Party in der Pazifik Lounge vorbei und gingen um 22.00 Uhr ins Lido Buffet-Restaurant, um die dort angebotenen tollen Halloween-Snacks zu betrachten. Wir haben aber nur Fotos gemacht und nicht schon wieder gegessen
. Wir sind ja keine Halloween-Fans, aber für das tolle Schmücken und das gelungene Buffet hat sich die Crew ein großes Lob verdientWirklich gelungen die Deko! Da wurde sich sehr viel Mühe gemacht. Ich selber habe auch nur allerbeste Erinnerungen an Halloween an Bord der Artania. Ist aber schon ein paar Jahre her. Danke für die tollen Bilder liebe Silke Muesi
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Wunderbare Halloween-Deko. Gefällt mir sehr!

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Hallo Muesi, danke für die schönen Fotos und die tollen Infos zu Terceira

. Halloween auf dem Schiff geht immer und das Essen sieht 
aus... -
Danke für die schönen Erinnerungsfotos von Terceira. Auf der Terrasse des Käseladens haben wir 2020 auch den leckeren Käse probiert. Bei uns gab es noch eine Art Honig dazu. In dem Picknickareal genossen wir ein traditionelles Barbeque. Die Insel hat uns ebenfalls sehr gut gefallen.
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Terceira hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Und da Silke Muesi die Inselrundfahrt, die wir ja auch - nur in einem anderen Bus - gemacht haben, so ausführlich und bestens bebildert beschrieb, bleiben mir nur zwei Anmerkungen.
Die eine ist, dass wir vier beim Abendessen feststellten, dass es bei den organisierten Ausflügen - neben der Landschaft, den Sehenswürdigkeiten und dem Wetter - doch sehr auf die Reiseleitung und ggf. auch auf die Begleitperson von Phoenix ankommt, ob der Ausflug super, sehr gut, gut oder na ja ist. Silke würde ihren wahrscheinlich als super bewerten, ich als irgendwo zwischen sehr gut und gut. Wir hatten eine sehr kompetente und gut organisierte Reiseleiterin, die von der Insel Terceira stammte, sehr gut Englisch aber leider kein Deutsch sprach. So hatte dann die Phoenix-Mitarbeiterin die undankbare Aufgabe zu übersetzen. Was ihr nicht leicht fiel, so dass viele interessante Informationen einfach nicht übersetzt wurden (da ich vorne saß, konnte ich den englischsprachigen Ausführungen folgen). Das ist ein Problem und ich denke, Phoenix hätte in der Situation besser daran getan zu versuchen einen der drei Busse mit Personen zu füllen, die den englischen Ausführungen auch ohne Übersetzung folgen können.
Ansonsten sind wir die Strecke in entgegengesetzter Richtung gefahren und haben unser Mittagessen in einem traditionellen Restaurant auf dem Land in Vila de Sao Sebastiao eingenommen. Mir hat das Gebäude mit seiner Sammlung alter Einrichtungsgegenstände gut gefallen und ich kann ein paar Fotos, auf denen keine Menschen zu erkennen sind, mal hier reinstellen. Da das leckere Essen serviert wurde, brauchten wir 90 Minuten bis zur Weiterfahrt, so dass uns in Angra do Heroísmo leider nur 50 Minuten Zeit zur Besichtigung zur Verfügung standen.
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Imperios
Die insgesamt 74 Imperios gibt es so nur auf Terceira. Es sind kleine Gebetshäuser, aber weder Kirchen noch Kapellen. Sie sind von der Bruderschaft des Heiligen Geistes (Franziskanermönche) gegründet worden und gehen auf eine alte Tradition zurück, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Armen und Bedürftigen zu unterstützen. Diese Tradition ist bis heute auf Terceira sehr lebendig, und zwischen April und Juni finden in jeder Ortschaft Feste statt, an denen die ganze Bevölkerung teilnimmt. Die Imperios sind ausgesprochen farbenfroh. Unsere Guide erzählte, dass in damaligen Zeiten jeder Bewohner in der Ortschaft etwas beitragen wollte. Und da viele kein Geld zu spenden hatten, haben sie Farbreste von ihren eigenen Häusern genommen und damit die Imperios verschönert.
Drei dieser hübschen Gebäude konnte ich fotografieren und will sie gerne hier mit Euch teilen.
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