Die schottische Kirche steckt in finanziellen Schwierigkeiten und erreicht auch die jungen Menschen nicht mehr. Deshalb hat sie in letzter Zeit an die 40 Gotteshäuser erkauft. An Privatinvestoren. Und wisst Ihr was die mit diesen Gebäuden machen? Discos, Restaurants, Pubs und Konzertsäle oder luxuriöse Einkaufsläden. Wir fuhren an zwei verkaufte Kirchen vorbei und trauten unseren Augen kaum als wir die großen Werbeschilder über den Eingangsportalen sahen. Disco ist schon schräg, oder? Ob dann die Orgel den Discomove schmettert? Der Tanzbeat in Form von Chorälen von den Wänden als Echo zurückgeworfen wird? Restaurant nicht ganz so schräg, oder? Trinkt man da zum Menü Messwein? Werden da zum Amuse-Gueule Obladen gereicht? Fragen über Fragen
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Zum Mittagessen sollte es nun endlich nach Golspie zum Dunrobin Castle gehen. Auf dem Weg dahin, würde es noch eine Überraschung geben, versprach Key.
Der Golfplatz mit dem Clubhouse lagen auf dem Weg waren aber nicht die Überraschung.
Wir stoppten an einem schönen Aussichtspunkt und konnten im Wasser eine Sandbank sehen, Überraschung!! auf der sich Seehunde in der Sonne wärmten. Er hatte doch tatsächlich für jeden ein Fernglas dabei, sodaß wir eine ganze Weile die faul daliegende Herde beobachten konnten.
Es sollte im Restaurant von Dunrobin Castle eine schottische Spezialität zu essen geben, ich hatte da so eine Ahnung….
Wir hatte einen wunderbaren Sonnentag, wurden aber trotzdem am Eingang ganz „warm“ empfangen.
Der Türsteher vor dem Restaurant empfing uns sehr freundlich.
30 Minuten Freizeit standen uns nun zur Verfügung. Ich konnte erkennen, dass sich am Schloss ein wunderbarer Garten anschloss. Durch schöne Gartenanlagen zu flanieren ist für mich immer ein Genuss. Aber die Spezialität, das einzige warme Essen, wäre Haggis gewesen. Nun, ich liebe Schwartenmagen, ist etwas Haggis ähnlich , also was tun? Haggis probieren, würde mir bestimmt schmecken, oder im Garten lustwandeln?
Wir entschieden uns für das Lustwandeln, ehe wir uns wieder mit den anderen und Key für eine Museums-Führung trafen.
Wahrscheinlich war das Restaurant früher der Aufenthaltsraum der Dienerschaft, denn an der Wand konnte man die Klingeln für die jeweiligen Herrschafts-Räume noch sehen.
Der Eintritt für das Museum, das dann im ersten Stock begann, hat 12 Euro gekostet. Die Führung durch die Gemächer war sehr schön und ist sehr empfehlenswert.
Im Preis ist auch die Falknerei inkludiert, die wir noch sehen werden.
