Wir sind aus Unterfranken und daher typische Schoppenfetzer, also auch bestens mit der Kultur der Heckenwirtschaften
vertraut! Aber man soll ja ab und zu über den Tellerrand hinausschauen, und auch andere flüssige Nahrungsmittel mal ausprobieren……, andere Trinkkulturen…., somit entscheiden wir uns für Whisky, Guiness und Co. und das in der Originalumgebung. Mit der Mein Schiff einmal um England herum, sollte doch dazu die Möglichkeit bieten. Als besagte Tour dann Wochenendangebot wurde, schlugen wir zu. Ich gebe zu, wir sind auch noch Schnäppchenjäger, schließlich braucht man ja ein Hobby
.
Leider mussten wir nach dem Buchen feststellen, dass fast alles an Ausflügen bereits ausgebucht war. Mei, was hatte uns das geärgert! Es wurde übrigens an Bord auch nicht mehr mit Ausflügen nachgelegt, man konnte sich zwar auf Wartelisten setzen lassen, hat uns aber nichts gebracht. Gottseidank hatte Key Thomson für Greenock und Invergordon noch Plätze für uns im Auto, also sofort schnell zugesagt.
Am 26.08. ging es dann am frühen Morgen mit dem Auto aus Unterfranken nach Bremerhaven. Die 500 km gingen super zu fahren, viel schneller als wir vermuteten. Natürlich wurde im Hafengebiet dann erstmal die Lage gepeilt: Schiffchen da?? Ja!
Schnell die Koffer abgegeben, Parkplatz gecheckt (wir hatten am P3 einen Platz für 90 Euro gebucht) , und dann zurück in die Stadt gefahren. Wir wollten noch bei bestem Wetter durch die Havenwelten schlendern, gesagt getan:
Unsere Brezeln heißen hier Seemannsknoten
ganz schön originell!
Die Havenwelten sind euch ja bereits bestens bekannt, gibt ja schon jede Menge Fotos davon hier im Forum.
Und natürlich auch das im Wasser liegende U-Boot, welches jetzt ein Museum ist und für 5 Euro besichtigt werden kann.
Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, da durch zu krabbeln, kann ich wärmstens empfehlen. Sehr schade, dass ich keine Fotos davon zeigen darf. Ich hatte sogar das Klo fotografiert, muss man gesehen haben
.
Im Auswandererhaus waren wir nicht, dafür haben wir aber die geniale Außenfasade bewundert:
Bei entsprechendem Tageslichteinfall kann man die Porträts von 30 Einwanderer oder deren Nachommen erkennen . Wirklich
wunderschön und interessant gemacht.
Nach einem weiteren Spaziergang durch die Fußgängerzone, die ich nicht besonders ansprechend finde, kamen wir noch an
der typisch nordischen Kirche vorbei,
eh wir dann zum Schiffchen fuhren, auf P3 das Auto abstellten, problemlos eincheckten, und dann endlich unser Sektchen auf der Außenalster genießen konnten. Inzwischen kam auch die Nachricht, dass die Kabine fertig sei. Als wir unsere Kabine anpeilten, standen auch schon die Koffer vor der Tür. Läuft! Juchu! Kann also los gehen….. , ging es dann auch, zwar etwas verspätet, war uns wurscht, aber leider bei Regen, das war uns nicht wurscht. Bedeutet aber: kann ja nur besser werden, also den 1. Seetag genießen und sich auf Southampton freuen!
Bis dann in Southampton!
