Reisebericht mit der Vasco da Gama zu den Azoren 2022 oder "Großhirn an alle..."

  • YankeeZulu1

    Sinngemäß war die Aussage des deutschsprechenden Nicko-Cruises-Mitarbeiters: Es täte ihm leid, der Streik sei doch sehr kurzfristig gekommen, deshalb sei ja auch die Liegezeit im Hafen von Lissabon bis Montagmittag verlängert worden um so allen Gästen die Möglichkeit zu geben, das Schiff zu erreichen. Es sei ja auch die erste Reise nach einer coronabedingten "Auszeit" des Schiffes von rd. 2 Wochen. Wie froh doch alle seien, jetzt endlich wieder Gäste an zu haben...

    Auf unsere konkreten Erlebnisse wurde nicht eingegangen - Letztendlich eine Antwort wie aus dem Kundenhandbuch für Beschwerdemanagement: runterbrechen, Verständnis heucheln, viel - sehr viel- reden, nichts sagen - vor allem: nichts zusagen.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Donnerstag, 17.03.2022 – Sao Miguel Island

    Teil 1 dieses Tages

    Da MS Vasco da Gama aufgrund des Streiks in Deutschland den Lissaboner Hafen erst am Dienstagvormittag (statt am Montagabend) verlässt, verschiebt sich die Ankunft auf der ersten Azoreninsel ebenfalls um einen halben Tag.

    Wir haben für diese Insel vorab einen 7stündigen Ausflug incl. Mittagessen gebucht und wurden darüber informiert, dass sich an der Durchführung des Ausfluges nichts ändern wird – das Mittagessen wird einfach in ein Abendessen umgewandelt. Fertig.

    Dagegen ist erst mal nicht zu sagen.

    Vormittags kann ich dann an einem Einführungsvortrag über die Azoren bei Lektor Constantin Elfe teilnehmen – auch nicht schlecht.

    Ich lerne, dass die Inselgruppe der Azoren immer noch im Nordatlantik liegt – ganz einfach deshalb, weil sie sich nördlich des Äquators befindet – alles Nordatlantik.

    Die Luftlinie zwischen der Insel Flores (der westlichsten Insel) und Santa Maria (der östlichsten Insel) beträgt immerhin satte 600 km.

    Liegt also alles gar nicht so nah beieinander, wie ich immer dachte. Bis nach Lissabon zurück sind es aktuell knapp 1.400 km und die nächste Landverbindung westwärts wäre dann St. Johns auf Neufundland in 1.900 km Entfernung. Bis nach New York sind es immer noch unglaubliche 3.900 km!

    All diese Informationen zusammen – ergänzt durch das aufmerksame Lesen des Ausflugsprogramms führt bei einigen Passagieren zu Verwirrung.

    Im Ausflugsprogramm von Nicko wird nämlich die ziemlich zentral gelegene Insel Terceira als westlichste Azoreninsel bezeichnet.

    Wundert uns das noch?

    Weil wir nun aber schon mal bei Terceira sind erfahren wir gleich noch einiges Wissenswerte über diese (zentral gelegene) Insel.

    Sie diente im zweiten Weltkrieg der US-Flotte als Nachschubhafen.

    Dafür wurde auf Terceira damals bereits eine 3.500 Meter lange Start- und Landebahn gebaut und bis heute instandgehalten.

    In den 1980er Jahren diente sie außerdem als Ausweichflughafen für das Spaceshuttle.

    Überhaupt sind die Azoren mit ihrer Lage so mitten im Nordatlantik aus Sicht der großen Mächte und ihrer Wirtschaft alles andere als abgelegen. Bereits in den 1930er Jahren war Horta auf der Insel Fajal Zwischenstation der damals zwischen Amerika und Lissabon bzw. Marseille verkehrenden Flugboote der Firma PanAm.

    Und das Unterseekabel zwischen Borkum und New York machte ab 1920 ebenfalls auf der Azoreninsel Fajal Station.

    Mit derlei Informativem vergeht der Vormittag ziemlich zügig und wir erreichen den Hafen von Ponta Delgada auf der Insel Sao Miguel um die Mittagszeit.

    Hach, ist das schön. Endlich wieder Neues entdecken – ferne Welten, die nie zuvor ein Menschen geseh… - Na gut, lassen wir das.

    ------------------------------------------------------------------

    Wir haben uns heute für den Ausflug „Wunder der Azoren“ entschieden. Unser Guide wird Nicole sein.

    Nicole ist Niederländerin und wohnt seit rd. dreißig Jahren auf den Azoren.

    Als sie sich in unserem Ausflugsbus vorstellt, verstehe ich erst, sie würde „Nico“ heißen.

    Was natürlich nur daran liegt, dass die Niederländer kein ordentliches „l“ sprechen können, weil sie es stattdessen immer als gurgelnden Laut in der Kehle verschlucken.

    Ich verstehe also, sie heißt Nico. Passt ja, denke ich mir. Wie Recht ich damit haben sollte, wird mir am Ende des Tages klar sein.

    Als erstes geht es mal in den westlichen Teil der Insel. Dort liegen die Sete Cidades – zwei Seen in einem Vulkankrater. Es wird damit geworben, dass der eine dieser Seen blau der andere grün leuchtet. Dafür muss es aber eine bestimmte Sonneneinstrahlung haben, ansonsten sehen sie so aus wie bei uns.

    Immerhin stehen wir hier am Miradouro Vista do Rei nicht in den Wolken. Das kann hier in einer Höhe von 550 Metern durchaus vorkommen und führte dazu, dass das direkt danebenliegende Luxushotel schon vor vielen Jahren pleiteging.

    Anschließend fahren wir weiter in das gleichnamige Dorf Sete Citades. Dort haben wir 45 Minuten Zeit um die kleine Kirche zu besichtigen. Das ist nach knapp 10 Minuten ausgiebig erledigt. Und nun?


    Ansonsten ist hier wenig bis nichts los. Das Beeindruckendste ist noch die öffentliche Toilette des Ortes.

    Blase an Großhirn: „Ich bin schwer und ich bin begeistert. Wäre es möglich, diesem Bauwerk etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen?“

    Großhirn an Blase: „Hast du was genommen? Drückst dich doch sonst nicht so gewählt aus!“

    Blase an Großhirn: „Ja, mit ausdrücken war‘s was!“



    Auf dem Weg Richtung Lagoa do Fogo halten wir noch an einem anderen Aussichtspunkt an. Leider ist es hier sehr neblig.

    Dafür ist es dann am See Lagoa do Fogo sehr windig, so dass ein kurzer Fotostopp genügen muss.

    Weiter geht es für uns Richtung Ribeira Grande an der Nordküste der Insel Sao Miguel. Ribeira Grande ist nach Ponta Delgada die zweitgrößte Stadt der Insel.

    Ende Teil 1

  • Donnerstag, 17.03.2022 - Sao Miguel Island Teil 2

    Nicole macht uns im Bus einen Vorschlag.

    Da wir nach ihrer Meinung gut in der Zeit liegen, schlägt sie vor, dass der Busfahrer uns an der Strandpromenade des Ortes rauslässt und wir einen schönen Spaziergang am Strand, Richtung Ort bis zum für das Abendessen gebuchten Restaurant machen.

    In Ribera Grande soll es eine Likörfabrik und eine Schokoladenmanufaktur geben, die wir aufgrund unseres „Zeitvorsprungs“ noch besuchen könnten. Ein guter Vorschlag, der allgemein viel Anklang findet.

    Es ist jetzt ungefähr so gegen 16:45 Uhr und einige der Damen hatten im Dorf Sete Citades nicht die oben erwähnte architektonisch anbetungswürdige Sanitäroffenbarung entdeckt.

    Dementsprechend pressiert es bei Ihnen mächtig und gerade als wir unseren Spaziergang am Strand starten wollen, erregt ein kleines Kaffee an der Promenade die Aufmerksamkeit besagter Damen.

    Leider besteht ein gewisses Missverhältnis zwischen der Anzahl der dort verfügbaren Schüsseln (1) und der, der bedürftigen Damen (9).

    Und so kommt es dann, dass der komplette Rest-Bus sich geschlagene 31 Minuten diese Wellen ansehen darf.

    Und warum soll es euch eigentlich bessergehen als mir!



    ... ca. 25 Minuten später:

    Blase an Großhirn: „Also am Anfang wollte ich ja nichts sagen, aber das waren jetzt schon viele Wellen, gelle?“

    Großhirn an Blase: „Und???“

    Blase an Großhirn: „Also – ich meine: viel Wasser, so im Allgemeinen.“

    Großhirn an Blase: „Vergiss es!!!“

    Blase an Großhirn: „… und ständig dieses Rauschen dazu!!!“

    Großhirn an Blase: „Denk einfach an was anderes!!!“

    Kurz bevor das Großhirn wieder auf stumm schaltet, hört man entfernt im Hintergrund noch die Leber singen. „Ich krieg bald Rumm, Rumm, Rumm. Dann verdurst ich nicht.“

    „Das ist Likör, du Schnapsdrossel!“

    „Ist doch egal gal gal. Ich verdurste nicht.“, die Leber lässt sich ihre Laune heute von rein gar nichts mehr verderben.

    So gegen 17:30 Uhr machen wir uns dann auf den Weg in den Ort.





    Vorbei an der Igeja Matriz (Kirche) und der achtbogigen Brücke Ponte dos Oito Arcos überqueren wir den Fluss und stehen pünktlich um 18:05 Uhr vor dem Mulher do Capote, einer traditionellen Likörmanufaktur.

    Sieht irgendwie…

    „Oh, das ist aber schade.“, sagt Nicole nur.


    Leber an Augen, Leber an Augen: „Was meint sie damit? Los, sagt schon!“

    Augen an Leber: „Äh, wir trauen uns nicht!“

    Leber an Blutdruck: „Wenn du nicht gleich auf 180 gehst, dann mach ich das!“

    Blutdruck an Leber: „Du musst jetzt ga.. ga.. ganz stark sein, Kl..Kl..Kleiner.“

    „Issszzzzu.“, flüstern die Augen leise.

    Leber an Augen: „Könnt ihr mal das Nuscheln aufhören?“

    Augen an Leber: „Also gut. Du willst es ja nicht anders. ES IST ZU. Kapierst du es jetzt?“

    Während dieser ganzen Diskussion hat (nicht nur) mein Mann mal kurz das Handy befragt und kann nun stolz verkünden: „Im März macht er noch um 18:00 Uhr zu.“

    Das hätte die gute Nicole (von der ich ja immer noch der Meinung bin, dass sie Nico hieße) auch goog… können, sag ich mal.

    Können müssen, bin ich der Meinung, je länger ich darüber nachdenke.

    Das allein bleibt aber nicht die einzige schlechte Nachricht. Auch der Schokoladenladen wird dann wohl inzwischen zuhaben, meint sie noch und schlägt vor, dass wir dann wohl doch besser jetzt das Restaurant für das Abendessen suchen werden.

    Wie? Suchen werden?

    Sie tippt auf ihrem Handy und dann laufen wir los. Genaugenommen irren wir mehr als das wir laufen. Der Moment als Nicole es schafft, ihren Blick vom Handy zu lösen ist der, als sie ein paar letzte Passanten auf der Straße nach dem Weg zum Restaurant fragt.

    Letztlich findet sie es – nur leider ist es verschlossen.


    Eine gute Zigarettenlänge später telefoniert sie immer noch und klopft dabei unermüdlich gegen die Tür. Im Inneren regt sich nichts. Auch die Tische sind nicht eingedeckt, soweit wir durch die Fenster erkennen können. Und hier sollen wir richtig sein?

    Plötzlich geht eine Pforte neben der Eingangstür auf und ein älterer Herr erscheint. Wir seien schon da? Er hätte uns erst gegen 18:30 Uhr erwartet. Guter Mann, es ist IST 18:30 Uhr. Inzwischen jedenfalls. Pforte wieder zu. Er verschwindet.

    Nicole – von der ich inzwischen ziemlich überzeugt bin, dass sie Nico heißt, telefoniert wieder mit Ihrem Kollegen des 2. Ausflugsbusses und verkündet uns dann: „Der zweite Bus kommt auch in ungefähr 15 Minuten hier an. Die sind im Moment noch im Schokoladenladen.“

    Nee, oder!

    Eigentlich müsste ich an dieser Stelle schreiben, dass mir dafür echt die Worte fehlen.

    Aber das stimmt nicht. Im Gegenteil.

    Ich erschaffe gerade ein Neues.

    In Zukunft – wenn irgendetwas mal wieder so richtig unorganisiert läuft, wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut und wenn es sie auch nicht interessiert und wenn dann beide Hände unabhängig voneinander beschließen, dass sich um dieses Problem doch eigentlich auch die Füße kümmern könnten, dann läuft etwas „nickomäßig“.

    Das ist künftig meine persönliche Beschreibung für desinteressiertes Chaos.

    Inzwischen hat es der Besitzer des Restaurants unter Mithilfe der kompletten Familie geschafft, die Tische zu decken und ein Buffet hinzustellen. Was dort alles angeboten wird, kann ich nicht sagen – es wird nicht erklärt.

    Unsere Mitreisenden aus Bus Nr. 2 unterrichten uns darüber, dass die Vasco da Gama entgegen dem ursprünglichen Routenverlauf auch morgen noch in Ponta Delgada bleiben wird. Der für Freitag, 18.03. geplante Anlauf auf Terceira würde entfallen.

    Ist das jetzt ein Gerücht? Wir löchern Nicole ein wenig und letztendlich bestätigt sie, dass die Information mit dem Overnight auf Sao Miguel stimmt. Sie wisse es schon eine ganze Weile von ihrer Kollegin, durfte aber nicht darüber reden.

    Ohne Worte!

    Ende Teil 2

  • Hand an Großhirn. Kann mich nicht entscheiden ob ich für diesen Ausflug ein :thumbup: oder ein ;( tippen soll.

    Da von meinem Großhirn keine Antwort kommt freue mich einfach auf deine Fortsetzung.

    lg Christine

  • Joean war das die dürre Trulle mit Brille, die mit ihrem Mann die ganze Zeit an Bord war? Die hatten wir auch einmal und einmal ihren Mann - schlimmer geht nimmer….

  • oh, schade das lesen müssen :( klingt alles sehr unorganisiert. Wirklich sehr ärgerlich.

    Wir hatten im März auch diese "Nico" und waren so richtig begeistert.

    Allerdings war dies ein anderer Ausflug ..mit Tee und Ananasplantage.

    MS1 02/12 Kanaren m.Agadir
    MS1 11/12 Transatlantik West + südl. Karibik "Deck 12er-Tour" :thumbsup:
    MS1 04/13 Rund um Westeuropa
    MS1 11/13 Kanaren m.Agadir
    MS3 06/14 JFF
    MS3 06/15 östl. Mittelmeer mit Bodrum
    MS <3 04/16 Mittelmeer mit Türkei Kreta
    MS3 08/16 Mittelmeer mit Ibiza
    MS3 01/17 Dubai mit Bahrain
    MS6 09/17 NY mit Kanada
    MS6 10/17 NY mit Bahamas

    MS3 08/18 Großbritanien + Irland
    MS6 05/19 Mallorca bis Malta

    MS1 09/19 Neuengland mit Kanada I

    MS4 01/20 Mittelmeer mit Kanaren

    MS3 02/22 Kanaren mit Azoren + Madeira
    MS4 11/22 Kanaren mit Lanzarote + Madeira

    MS2 04/23 Dom Rep. - Gran Canaria
    MS6 10/23 NY - Dom. Rep.

    MS3 12/24 Festtage auf den Kanaren ab Bremerhaven

    MS Relax 03/25

    ----------------------------------------------------------------



    Reiseberichte:
    Mittelmeer mit Kreta
    Nordamerika NY-Kanada + NY-Bahamas

    Wegbeschreibung von Bayonne nach Manhattan per Path + Fähre

  • Freitag, 18.03.2022 – Sao Miguel Island (die zweite)

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    Wenigstens gut schlafen können wir an Bord. Bei unserer Rückkehr gestern Abend auf die Kabine fanden wir einen Zettel vor, auf dem die beiden Ausflüge standen, die man heute aufgrund des außerplanmäßigen Stopps auf Sao Miguel hätte machen können. Nochmal halbtags nach Sete Cidades oder einen Ganztagesausflug zum Furnas-See für 99,- €.

    Allerdings wird das Wetter auf der Nordseite der Insel als sehr regnerisch angekündigt und in Ponta Delgada (Südseite) soll sogar mal die Sonne rauskommen.

    Nach 10:30 Uhr gehen wir dann von Bord um uns etwas die Stadt Ponta Delgada anzusehen, von der wir gestern ja so überhaupt nichts mitbekommen haben. Also geht’s erstmal zum Stadtor Portas da Cidade und von da aus weiter Richtung Mercado.

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    Der ist leider z.Zt. eine einzige Baustelle und findet aktuell wohl in so einer Art Tiefgarage statt. Ziemlich dunkel und gruselig, das Ganze. Zumindest können wir ein paar Mitbringsel in Form von Azorentee erwerben.

    Ohne Voranmeldung machen wir uns dann auf den Weg zur Gruta Do Carvao, eines Lavatunnels, der sich knapp unterhalb der Schnellstraße mit einer Länge von ungefähr 2 Kilometer gebildet hat. Leider haben wir Pech und es sind keine Termine mehr frei. Zumindest sind wir ordentlich ins Schwitzen gekommen und haben eine Menge von Ponta Delgada gesehen. Wieder zurück auf Meeresniveau setzen wir uns in ein Kaffee an der Strandpromenade und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein.

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    Zurück auf dem Schiff finde ich auf der Kabine einen Brief vor, in dem mir mitgeteilt wird, dass meine für Montag gebuchte Walbeobachtungstour auf Lajes do Pico abgesagt wird.

    Außerdem gibt es einen neuen Zettel für die Landausflüge. Diesem Zettel – und erst mal nur diesem Zettel – entnehme ich, dass wir - entgegen der eigentlichen Routenplanung - auch auf Terceira ebenfalls Overnight liegen werden.

    Zu diesem Zeitpunkt unserer Reise sind also die geplanten Anläufe schon mal von 6 auf 4 Inseln geschrumpft. Die Inseln Graciosa und Sao Jorge sind jetzt schon mal ersatzlos gestrichen.

    Damit haben sich ein Drittel meiner Gründe, diese Reise überhaupt zu buchen, in Luft aufgelöst.

    Für den zweiten Liegetag auf Terceira (Sonntag, 20.03.) werden nun drei Ausflüge angeboten, die es so aber auch schon am 1. Liegetag (Samstag, 19.03.) gibt.

    Um 17:00 Uhr folgt dann eine kurze Info des Kreuzfahrtdirektors.

    Als Begründung für den erneuten Overnight auf Terceira wird von ihm (natürlich) das Wetter angeführt, verbunden mit der Tatsache, dass man auf Terceira "so schön an der Pier liegen" kann.

    Und dann kommt ein Satz, dem die meisten Reisenden wahrscheinlich keine große Beachtung geschenkt haben werden. Ich aber bin nun grundmisstrauisch.

    „Den Höhepunkt des schlechten Wetters erwarten wir am Samstag (19.03.). Danach werden wir entscheiden, wie es mit den anderen Inseln weitergeht.“

    Übersetzt heißt das für mich, dass es also auch durchaus die Möglichkeit gibt, dass wir Pico und Fajal gar nicht anlaufen.

    Ich habe inzwischen Kontakt per Mail zu der Firma mit der Walbeobachtungstour auf Pico aufgenommen. Sie antworten mir, dass sie keine Probleme damit hätten, am Montag, (21.03.) auf Tour zu gehen. Die Wettervorhersagen seien so schlecht nicht. Sie bräuchten aber von mir eine Mindestteilnehmerzahl.

    Seltsam. :/

    Und Nicko-Cruises sagt diesen Ausflug schon am Freitag ab und begründet es mit dem Wetter?

    Ich denke, es bestätigt meine schon oben geäußerte Befürchtung, dass schon zu diesem Zeitpunkt für Nicko-Cruises feststeht, dass wir auch Pico nicht anlaufen werden.

    Nur – traut sich das noch keiner den Passagieren offen zu sagen.

    Aber es kommt noch besser. Und ich hatte in den folgenden Tagen jede Menge Zeit, dieses Knäuel aufzudröseln.

    Gehen wir also zeitlich noch mal kurz zurück, um dann etwas vorzugreifen:

    Zwei Wochen vor Reisebeginn wurden wir von Nicko-Cruises darüber informiert, dass die Anläufe der Häfen Fajal (geplant: Montag, 21.03.) und Pico (geplant: Dienstag, 22.03.) getauscht werden. Vorab über Nicko-Cruises gebuchte Landausflüge würden automatisch auf den neuen Anlauftag umgebucht.

    Neue Reihenfolge also: Montag, 21.03.: Pico und Dienstag, 22.03.: Fajal.

    Soweit so gut. Wir nahmen das zu diesem Zeitpunkt zur Kenntnis ohne es weiter zu hinterfragen.

    Mein Mann wollte auf Pico den Ausflug „Vulkane und mehr“ machen. Bei diesem Ausflug sollte auch die Gruta das Torres besucht werden, die größte Lavaröhre Portugals.

    Wie wir inzwischen herausgefunden haben, änderte die Höhle Anfang des Jahres ihre Öffnungszeiten. Aufgrund der Pandemie auch monatelang geschlossen, ist nun wieder von Dienstag bis Samstag offen. Sonntags und Montags bleibt die Höhle erstmal weiterhin geschlossen.

    Und jetzt nochmal für alle: Die Höhle ist auf Pico und Montags ist sie zu. Und wenn sich Nicko einfallen lässt, Pico nun Montags anzulaufen, dann folgt im Umkehrschluss, dass der Ausflug nicht wie beschrieben wird stattfinden können, weil die Höhle nicht offen sein wird. Logo, oder?

    Trotzdem wird dieser Ausflug auf dem Schiff noch aktiv beworben und mir z.B. als Alternative zu meinem Walausflug angepriesen.

    Wie finde ich das? Nickomäßig!

  • Und jetzt nochmal für alle: Die Höhle ist auf Pico und Montags ist sie zu. Und wenn sich Nicko einfallen lässt, Pico nun Montags anzulaufen, dann folgt im Umkehrschluss, dass der Ausflug nicht wie beschrieben wird stattfinden können, weil die Höhle nicht offen sein wird. Logo, oder?

    Trotzdem wird dieser Ausflug auf dem Schiff noch aktiv beworben und mir z.B. als Alternative zu meinem Walausflug angepriesen.

    Wie finde ich das? Nickomäßig!

    Bisher habe ich nach jedem deiner Berichte gedacht das es gar nicht schlimmer kommen kann 8|

    Anstatt hier so hervorragende Reiseberichte abzuliefern, würde ich ,glaube ich, an der umfassenden Beschwerde an Nickocruises arbeiten :/

    18.02.2020 - 05.03.2020 MS 6 Asien mit Singapur (und dann kam Corona :( ) <3

    13.05.2021 - 28.05.2021 MS 5 Blaue Reise - griechische Inseln 1&2 <3

    05.07.2022 - 22.07.2022 MS 4 Norwegen mit Spitzbergen & Island <3<3<3

    27.02.2023 - 13.03.2023 MS 2 Karibische Inseln II <3 <3

    06.02.2025 - 20.02.2025 MS 5 Kanaren mit Kapverden <3<3

    In Vorfreude auf

    17.06.2026 - 29.06.2026 MS 2 Islands Naturwunder

  • Anstatt hier so hervorragende Reiseberichte abzuliefern, würde ich ,glaube ich, an der umfassenden Beschwerde an Nickocruises arbeiten :/

    Ich fürchte nur, dass auch so umfassende Beschwerden Nicko am A…..llerwertesten vorbei gehen. Und ich korrigiere mal meine Aussage von weiter oben: vielleicht sollte dieser Anbieter doch lieber einen Tretbootverleih aufmachen. Von Eurer eigentlich gebuchten Reise ist ja kaum noch was übrig =O

  • Wenn man das alles in einem Film sehen würde, würde ich sagen, der Regisseur spinnt und übertreibt mal wieder maßlos.

    Blöd nur, dass ihr es live erleben musstet.

    Soviel Missglück auf einem Haufen ist echt selten, liest sich aber sehr unterhaltsam. :)

    Ahoi, Suite31

    ...


    Februar 2024 Asien MS5
    Silvester 2025 Orientreise MS5
    September 2026 „Meerbeats“ MS6
    Mai 2027 Indischer Ozean MS6
    Jahresauftakt Karibik 2028 MS1

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von Suite31 (10. Juni 2022 um 22:40)

  • Samstag, 19.03.22 – Terceira, Hafen Praia da Vitoria

    Auch für heute haben wir einen Ausflug gebucht: „Terceira an einem Tag entdecken“.

    Was entdecken wir?

    Außer, Nicole im Bus?

    Als erstes geht es mal zum Aussichtspunkt Facho mit der Marienstatue, von dem man aus einen schönen Blick auf die Vasco da Gama und auch auf den Ort Praia da Vitoria hat.


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    Dann geht es weiter zur Serra do Cume, einem Aussichtspunkt vom dem aus einem eine der größten Calderas der Azoren zu Füßen liegt. Das Wetter hat sich inzwischen etwas gebessert.


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    Anschließend geht die Fahrt weiter zum „Hausvulkan“ von Angra de Heroismo, dem Monte Brasil mit seiner Festung. Leider haben wir nicht die Zeit hier einen ausgiebigen Spaziergang zu unternehmen. Die Zeit reicht leider nur für ein paar kurze Fotos und einen Blick auf die Stadt Angra.


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    Danach geht es weiter hinunter in die Stadt Angra. Im Schnelldurchlauf über den Markt und dann runter an den Hafen zur Kirche Igreja da Misericordia.

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    Nächster Punkt ganz wichtig! Mittagessen.

    In einem kleinen Lokal an der Südküste mit Blick auf die Ilheus das Cabras wird uns ein Nationalgericht der Azoren serviert: Alcatra. Ein Rindfleischgericht, gwürzt mit Chilli, Lorbeer, Knoblauch, Speck und Zimt, gekocht in Rotwein. Butterzart und sehr sehr lecker.

    Der Ausblick von diesem kleinen Lokal auf die Ilheus das Cabras

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    Weiter geht es anschließend zur Algar do Carvao – einer riesigen Vulkanschlothöhle, in die man über Treppen rd. 100 Meter hinabsteigen kann. (Leider muss man die 100 Meter dann auch wieder rauf.)

    Entstanden sein soll die riesige Höhle vor ca. 3200 Jahren nach dem Ausbruch des Pico do Carvao und nachdem die Magma dann wieder abgeflossen war.

    Wir stehen nun also sozusagen mitten im Inneren eines Vulkans.

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    Den Abschluss des Tages bildet dann die Fahrt an die Nordseite der Insel zur Bucht von Biscoitos. Hier ist die Lava bis ins Meer geflossen und direkt am Strand zu bizarren Wellenbrechern erstarrt.

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    Danach bringt uns der Bus wieder zurück an die Pier nach Praia da Vitoria. Der Ausflug war mit 115,- € pro Person wirklich alles andere als preiswert, aber sehr abwechslungsreich und interessant.

    Abends gehen wir mal wieder im Lidobistro auf Deck 11 essen. Hier gibt es eine sog. Schnitzstation, d.h. hier wird dem Gast von einem großen Braten frisch runtergesäbelt und die Beilagen kann er sich dann selbst aussuchen.

    Heute gibt es ein rosa gegartes Roastbeef. Leider ist das Fleisch kalt und leider kommt mir das bekannt vor, denn vor zwei Tagen gab es Spanferkel und das war ebenso kalt. Auch bei den anderen Speisen (Gemüsen und Beilagen) war mir das schon mehrfach unangenehm aufgefallen und als ich dann die Küchenchefin, xxxAdmin (Datenschutz)xxx, entdecke, spreche ich sie darauf an.

    Ihre Antwort zieht mir fast die Schuhe aus. Ja, es täte ihr leid und sie hätte das schon öfter gehört, aber das hier wäre ja immerhin ein altes Schiff. Die Wärmelampen von oben würden eben nicht ausreichen, die Speisen dauerhaft warm zu halten und über Wärmeplatten würden die Buffets nicht verfügen. Sie würde es aber nochmal weitergeben, bei ihr heißt das „reporten“.

    Tatsächlich gibt es ja wohl Vorschriften, wie warm Speisen auf einem Buffet zu halten sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt 65° - 75° Grad.

    Von denen sind wir hier mindestens 25° Grad entfernt! Bei diesem Vorgehen würde jedes Restaurant in Deutschland von den Behörden schneller geschlossen, als die Betreiber das Wort „Nicko“ aussprechen könnten!

    Ich weiß, dass @Isuledda99 vom Essen im Bedienrestaurant begeistert war, aber dort bekommt der Gast (mehr oder weniger) auch direkt aus der Küche serviert und hier fristet das Gericht sein Dasein unter einer funzligen Wärmelampe. Ein absolutes NoGo!

    Als zusätzlichen Hohn empfinde ich dann auch noch die Schilder auf den Tresen des Lidobuffets auf denen vor dem Verzehr von nicht durchgegarten Speisen gewarnt wird. Vor schlechter Laune beim Verzehr kalter Braten warnen sie leider nicht. Ab diesem Zeitpunkt nutze ich dann die Wok-Station im Buffetrestaurant. DIE Gerichte sind auf jeden Fall heiß.

  • Liebe Joean - na wenigstens war der Ausflug schön. Na ja wenn!! das Essen warm war, dann waren wir auch mal richtig begeistert. Wir haben aber auch eiskalte Speisen zurück gehen lassen. Und mit eiskalt meine ich nicht lau oder so. Hach was für ne Chaos Tour.

  • Sonntag, 20.03.22 – Terceira, Hafen Praia da Vitoria

    Für den heutigen außerplanmäßigen Aufenthalt auf Terceira bietet Nicko-Cruises folgende Möglichkeiten an:

    1. Jeep Tour (analog Samstag) für 135,- € Dauer: 4 Stunden

    2. Panoramafahrt über die westlichste Azoreninsel (die ja eigentlich die zentrale Insel ist) für 55,- € Dauer: 4 Stunden

    3. Historischer Rundgang durch Angra, ebenfalls 4 Stunden (mit An- und Abfahrt) für satte 79,- € der Spaziergang

    Bei der Jeep-Tour und bei der Panoramafahrt werden Ziele angesteuert, die wir gestern auch schon gesehen haben. Also ziemlich uninteressant für uns, das Ganze. Alternativ gibt es einen Shuttle von der Pier hinein nach Praia da Vitoria.

    Für die ca. 4 km in den Ort soll man pro Stecke! 8,- € bezahlen. Die Spritpreise lagen Mitte März noch nicht annähernd so hoch, wie sie heute sind, aber 16,- € pro Person für hin und zurück finde ich… nennen wir es mal: ambitioniert.

    Bei einer meiner Runden auf Deck 6 treffe ich auf Sebastian, einen Mitarbeiter von Nicko-Cruises, verantwortlich an Bord für die Kreuzfahrtberatung und Neubuchung von Folgereisen.

    Als ich ihn auf das Thema der Shuttlepreise anspreche, meint er nur: „Ja, wir haben uns auch gewundert.“

    Wenn ich mich wundere, mag das ja noch angehen. Aber das Nicko sich auch nur wundert und nicht versucht, etwas dagegen zu setzen, finde ich dann doch irgendwie wieder nickomäßig.

    Dazu kommt noch, dass das Wetter heute wirklich gruselig ist. Entweder es regnet oder es windet, vorzugsweise beides gleichzeitig. Schließlich vergammeln wir irgendwie den Tag an Bord. Das Interessanteste an diesem Tag war noch die Möglichkeit der Kabinenbesichtigung.

    Da wir ja auf unserer Reise nur rd. 360 Hanseln waren, das Schiff aber ungefähr 1.000 Leute fasst, standen natürlich jede Menge Kabinen leer. Für das Platzangebot des individuellen Passagiers war das natürlich sehr angenehm.

    Die Kabinenbesichtigung war also genau mein Ding! Die Kabineneinrichtung und Größe interessierten mich dabei aber herzlich wenig. Viel mehr wollte ich wissen, ob es nur an unserem Fernseher lag oder ob es ein generelles Problem war. Im Nachhinein betrachtet hätte ich mir die Antwort selbst geben können.

    Das ich auf den Azoren keinen Fernsehempfang wie zu Hause erwarten darf, ist auch mir klar.

    Allerdings hatte ich zwischendurch schon mal aufgrund unserer eingeschränkten Unternehmungslust am heutigen Tage gehofft, dass ich stattdessen dann ein wenig Wintersportweltcupfinale am Osloer Holmenkollen im Fernsehen schauen könnte.

    Das scheiterte an zwei Voraussetzungen: erstens hatten wir kein ZDF, welches an diesem Wochenende den „Wintersportdienst“ im deutschen Fernsehen hatte, zweitens hatte unser Gerät ein ausgeprägt selektives Sprach- und Bildproblem.

    Dies hatten wir schon am Abend vorher bemerkt als auf dem Kanal wo sonst die Vorstellungsbilder der Offiziere durchliefen, dann der Anfang des „offiziellen“ Reisefilms in einer Dauerschleife zu sehen war. Wenn man denn was sehen konnte. Ein Bild, dass sich entweder in seine Pixel auflöst oder das nur halb zu sehen war (wahlweise nur die obere oder die untere Hälfte, nie aber nur die linke oder die rechte Seite!), ein Bild, auf dem auch mal weiße Streifen von oben nach unten durchliefen – es machte keinen Spaß.

    Noch schlimmer war die Sache auf dem Kanal, wo Nicko in Form einer Dauerwerbesendung in eigener Sache Reisefilme vergangener Fluss- und Hochseereisen laufen ließ.

    Hi… g..b .s auch ei… T…n. =O

    Interessanterweise gab es aber vom Anfang bis zum Ende dieser Reise einen Fernsehsender, der uns rund um die Uhr mit glasklarer Bild- und Tonqualität beglückte. Sonnenklar TV! :cursing:

    Meine Aufgabe für diesen Sonntagnachmittag war also klar gesteckt: Analyse der „Medienlandschaft“ Vasco da Gama.

    Im Ergebnis kann ich hier Erstaunliches kundtun:

    Alle auf Deck 5 zu besichtigenden Kabinen waren offensichtlich näher am Satelliten als ich mit meiner Kabine auf Deck 9. Deck-5-Kabinen haben zwar keinen Balkon, aber dafür eine durchaus akzeptable Bild- und Tonqualität des ZDF. Künftige Reisende sollten also zwangsläufig ihre Prioritäten gut abwägen!

    Deck-6-Kabinen bieten auch kein ZDF, aber dafür eine sehr gute ARD-Qualität gepaart mit einigen dritten Programmen. In den Suiten auf Deck 10 ist der Fernsehempfang genauso mau wie bei uns.

    Das alles bietet nun Raum für umfangreichste Spekulationen, wenn man das will.

    Die einzige Gemeinsamkeit, die alle TV-Geräte mitbringen ist die, dass d..r Ni..o-C..ises Dau..wer…f.lm in ei..r unterird…schen …lität läu.t und si. sich dam.. k..nen G..fallen t.n.

    Ach, bevor ich es vergesse:

    Das war übrigens das Wetter auf Terceira an diesem 20. März. Das Bild entstand so gegen 14:30 Uhr. ||


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  • Mensch Mensch Joean ...

    Da summiert sich ja ETLICHES zusammen.

    ... Ich hoffe so sehr für Euch, dass Ihr doch irgendwie ein positives Highlight hattet.

    VG Simone

    Simone :)

    - Mein Schiff 7 Kanaren mit Madeira 15.12.25 - 22.12.25
    - Mein Schiff 1 Blaue Reise Panoramafahrt I Ostsee & Baltikum 4.7.21 - 11.7.21
    - Mein Schiff 4 Kurzreise Palma mit Marseille & Barcelona II 16.4.20 - 20.4.20 - Absage der KF wg. Covid-19-Pandemie
    - Mein Schiff 4 Norwegen Nordkap I mit Trondheim 31.5.18 - 11.6.18
    - Mein Schiff 5 Karibik ab/bis Dominikanische Republik 16.12.16 - 30.12.16
    - Mein Schiff 4 Norwegen Südnorwegen mit Kopenhagen II 6.8.16 - 14.8.16

  • Ich bewundere dich, dass du nach eine solchen Erfahrung so teilweise lustig und traurig darüber berichten kannst! Ich hoffe auf ein Happy End . Mit einem großen Blumenstrauß , Campus und einem fetten Reiseguthaben???

    Oh man, konntet ihr Euch überhaupt erholen? Ich hätte mich bestimmt die ganze Reise nur geärgert.

    Danke für diesen tollen Bericht!!!