5 Tage auf dem Rhein mit A-Rosa von Köln nach Kehl und zur Lorelei

  • Mit den großen Schiffen kann ich bei unserer Reise dieses Mal nicht aufwarten, aber ein Schiff war es dennoch, in der letzten Woche gab es Mutter-Kind-Urlaub auf dem Rhein mit der A-Rosa.

    Bereits zum zweiten Mal bestiegen wir im Oktober in Köln einen Flusskreuzer der Rostocker und wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht. Die Kabinen erinnern doch sehr an die Kußmundflotte, nun ja, gab es doch eine gemeinsame Vergangenheit, in diesem Jahr hatten wir uns sogar für eine Kabine mit französischem Balkon entschieden. Im letzten Jahr waren wir noch im unteren Deck und hatten manchmal das Gefühl in einer Waschmaschine zu wohnen, wenn das Wasser so doll an die Scheiben klatschte.

    Das gab es in diesem Jahr nicht, zudem fand ich es sehr schön, frische Luft hereinlassen zu können. Seht selbst, mir gefiel die Kabine sehr gut, auch wenn sie (obwohl teurer) doch deutlich kleiner war.

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    Das Bad ist auch ausreichend groß

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    Die Rose für die Damen finde ich auch hier eine sehr nette Geste, gibt es also nicht nur auf den großen Schiffen ;)

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    Unsere Reise startete dieses Mal leicht abweichend in Bonn, der Liegeplatz in Köln konnte aufgrund einer Messe nicht angelaufen werden. Komisch, aber vermutlich sind Messen immer so überraschend wie jedes Jahr Weihnachten, man kann es soo schlecht planen :P.

    Als ich die Reiseunterlagen bekam fluchte ich vor mich hin, hatte ich doch die Zugfahrt bis Köln gebucht. Nachdem ich bereits beschlossen hatte eine Station länger in der Bahn zu bleiben und eben schwarz zu fahren :huh: las ich einfach mal weiter und siehe da, es gab einen Busshuttle bis Bonn, zu früh gemeckert, war ja aber allein zu Hause, hat keiner gehört ;).

    Die Reise begann in Bonn gegen 18 Uhr, über Nacht ging es rheinaufwärts:?: in Richtung Mainz. Rein richtungstechnisch hätte ich immer gedacht es geht abwärts, fahren wir doch von Köln nach Süden, aber nein, es geht aber der Quelle entgegen, daher fahren wir also rheinaufwärts, da sag nochmal einer Reisen bildet nicht.

    Unser erster Stop war am nächsten Tag Mainz. Mainz - was macht man denn da ausser ZDF und Mainzelmännchen gucken? Singen und Lachen? Gesungen haben wir nicht, wohl aber viel gelacht, z.B. über diese süßen Gesellen

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    Die Stadt habe ich völlig unterschätzt, es ist wirklich richtig hübsch da.

    Runde 20 km trabte ich mit meinem Sohn quer durch die Stadt. An der Rheinpromenade über den Holzturm (ein ehemaliges Gefängnis, der Schinderhannes saß darin) entlang

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    bis zu den Malakoff Terrassen, folgendes Hummelparadies dabei gefunden,

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    über das römische Theater einst das größte Theater nördlich der Alpen mit bis zu 10.000 Sitzplätzen,

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    hinauf zur Zitadelle mit schönem Ausblick auf die Stadt,

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    wieder hinunter zur St. Stephanskirche mit den wunderbaren blauen Fenstern - die sind wirklich wunderbar, bitte im Netz mal suchen, ist im Inneren einer Kirche und ich darf die Bilder hier nicht zeigen.

    Die letzten Sonnenblumen des Jahres

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    Weiter führte uns unser Weg zum Fassnachtsbrunnen

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    Danach kehrten wir für einen Espresso und Eis ein und studierten den Stadtplan, was uns noch interessiert.

    Der Isis-Tempel (Heiligtum der Isis und Magna Mater) in einem Einkaufszentrum sollte es sein, da ich mir nicht sicher bin, ob ich ein Foto zeigen darf, lasse ich es lieber, wir waren jedenfalls sehr beeindruckt, wie toll man es in das Einkaufszentrum integriert hat.

    Ein wenig schlenderten wir nach der Antike in der Gegenwart herum, Kleidungsgeschäft für Mama, Spielzeugladen für Sohnemann, gekauft haben wir nichts, gucken reichte.

    Nun wollten wir noch zum Dom, leider machte ich auf dem Weg dorthin den Fehler, meiner Uhr eine neue Batterie verpassen lassen zu wollen. Der xxx xxx xxxx piep Typ :evil: aus dem Uhrengeschäft hat sie leider ruiniert, nun ist meine allerliebste erste eigene Uhr eine alte graue Baby-G-Shock im biblischen Alter von 30 Jahren gestorben ||.

    Mein Sohn war richtig traurig und weinte, ich war einfach nur sauer und verließ wutschnaubend den Laden. Einem Juwelier hätte ich etwas erzählt, aber da der Herr plötzlich einige Unterstützer hatte und ich allein mit Kind war, beschloss ich, das ist es nicht wert. Aktuell versucht unser Juwelier hier, sie zu retten, ich hänge halt daran.

    Wir ließen uns aber die Laune nicht vermiesen, futterten erst mal ein süßes Teilchen für die Seele und dann gab es noch etwas für die andere Seele, wir besuchten den Dom,

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    vorbei am schönen Marktplatz

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    Die Größe dieses Doms, der zu den 3 Kaiserdomen in Deutschland gehört, hat uns sehr beeindruckt, in der Krypta fanden wir das Grab von Kardinal Lehmann, den man ja durchaus aus dem Fernsehen "kannte". Ein sehr schönes Bauwerk, jedes Mal staune ich ob der Baukunst der vergangenen Tage, wie man ohne Maschinen solche Objekte erstellen konnte, Hut ab vor den damaligen Arbeitern und Baumeistern.

    Das Gutenbergmuseum hätten wir gern noch gesehen, die Zeit hätte gereicht, aber leider hat es am Montag geschlossen, so dass wir uns nur noch an den niedlichen Männchen erfreuten

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    bevor es zurück zum Schiff ging.

    Ein toller Tag war zu Ende, ab in die Sauna um die müden Knochen ein wenig zu enspannen, lecker essen, ein schöner Cocktail und ab ins Bett.

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)

    Einmal editiert, zuletzt von saha3 (15. Oktober 2019 um 20:06) aus folgendem Grund: Bilder bearbeitet

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • saha3

    Toller Tag - bin gespannt was noch kommt und halte die Däumchen, dass der Juwelier das gute Stück wieder zum Leben erwecken kann.

  • Wow, 20 km durch die Stadt, aber den Bildern nach hat es sich ja wirklich gelohnt:thumbup:

    So ein Ärger mit der Uhr. Drücke die Daumen, dass sie gerettet wird.

    LG Susanne

  • @Isuledda99

    Susi66

    Danke Euch für Euer Mitgefühl mit der Uhr, ist natürlich völlig überzogen, ist halt meine erste eigene, vom ersten selbstverdienten Geld gekauft :love:.

    Urlaubsgirl

    Ja Marita, total entspannend und so herrlich unaufgeregt, ich liebe Flussfahren

    LG

    Sabine

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)

  • saha3

    Oh, Flusskreuzfahrt....ich lese gerne mit :)

    Liebe Grüße

    Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Der zweite Tag der Reise war dreigeteilt, es ging vormittags nach Speyer und nachmittags nach Heidelberg.

    Wir starteten nach einem leckeren Frühstück mit dem ersten Teil des Tages, mit dem städtischen Bus ging es zum Domplatz in Speyer. Man hätte den guten Kilometer absolut problemlos zu Fuß gehen können, da der Bus aber gerade ankam und es leicht zu nieseln begann, hüpften wir in den Bus und ließen uns für 2,40 EUR für 2 Leute gemütlich fahren.

    Ausgestiegen am Domplatz fiel unser Blick auf folgendes schöne Gebäude, das Historische Museum der Pfalz in Speyer, mit einer Marilyn Monroe Ausstellung

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    dafür hatten wir leider keine Zeit, zudem regnete es nun stärker, so dass wir schnell in den 2. Kaiserdom der Reise eintraten, den Dom zu Speyer. Den 3. Dom in Worms konnten wir leider nicht besuchen, lag Worms nicht auf unserem Weg.

    Im Dom gingen wir eine ganze Zeit allein umher, ohne Audioguide, einfach nur schauen und genießen, er gefiel uns sogar noch besser, als der in Mainz. Für die Krypta, in der 8 Kaisergräber enthalten waren und den Turm mit Besuch des Kaisersaals kauften wir ein Kombiticket. Im Kaisersaal erfuhren wir eine Menge von einer entzückenden älteren Dame, die hier die Gästeführerin war.

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    Oben auf dem Turm war es lausig kalt und windig, aber die Sicht auf den Odenwald, den Pfälzer Wald und sogar Ausläufer des Schwarzwaldes waren zu erkennen.

    Insgesamt sah die Stadt von unten und von oben toll aus, hier wäre ich gern länger geblieben und noch herumgebummelt, allerdings hatte ich dem Junior einen Teil 2 versprochen, nämlich einen Besuch im Technikmuseum.

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    Hier sieht man eine Kondensationsturbine eines Kernkraftwerkes vor dem Museum.

    Bilder von innen zeige ich keine. Dieses Museum kann ich absolut uneingeschränkt weiterempfehlen. Wunderbare Fahrzeuge aller Art, von der Isetta über Motorräder, historische Feuerwehrfahrzeuge, Züge, Flugzeuge, Raumfahrzeuge usw., es war gigantisch toll.

    Dies ist draußen aufgenommen, im Hintergrund eine Boing 747-232 mit Namen Schleswig Holstein, na das passt doch :)

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    Wann hat man schon die Gelegenheit, einem Flugzeug auf den "Flügel" zu steigen

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    Wir hatten leider nur 1 Stunde Zeit, hier hätten wir gut und gern einen ganzen Tag verbringen können, es gab auch IMAX Vorführungen, sollten wir jemals Speyer wieder besuchen kommen wir bestimmt wieder her.


    Am Nachmittag ging es dann zum 3 Teil dieses Tages, den mit der Reederei gebuchten Ausflug nach Heidelberg.

    Grundsätzlich kann man Heidelberg auch mit dem ÖPNV erreichen, dauert wohl ca. 2 Stunden für eine Tour. Wir waren froh über den geführten Ausflug, standen wir doch auf dem Rückweg im Stau und das Schiff musste auf uns warten.

    Leider hatten wir extrem flüssigen Sonnenschein, es goß wie aus Eimern. Egal wie schön die Stadt ist, bei Regen verlieren sie alle, finde ich zumindest.

    Das Schloß war schon toll, die Reiseführerin leider ein Totalausfall, eine Quieckstimme, die kaum zu ertragen war - dafür kann sie nix - aber redete und redete ununterbrochen betete sie Zahlen, Daten und Fakten herunter, die ich sowieso nahezu alle wieder vergessen habe, bzw. einfach irgendwann nicht mehr zuhörte. Weniger wäre mehr gewesen.

    Nach der Schloßführung ging es noch für 45 Minuten in die Stadt, auch hier war es nass und ungemütlich. Also Heidelberg müssen wir unbedingt im Sonnenschein nochmal anschauen und vor allem mit mehr Zeit.

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    Im Nachhinein hätten wir uns den Ausflug sparen sollen und lieber nur Speyer angucken, das merken wir uns für´s nächste Mal.

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)

  • Sehr schön, saha3

    diese Tour hat auch was :thumbup:

    Ja mit dem Wetter steckt man nicht drinnen, aber egal wo man in Deutschland ist, bei Regen und ungemütlichen Temperaturen ist alles Mist. Aber Ihr habt das Beste draus gemacht.

    Und Flussfahrten sind so schön...... ist auch meine Meinung.

  • Davon sind wir jetzt auch überzeugt und haben vor im nächsten Sommer die Idee in Taten umzuwandeln.:)

    Noch viel Spaß auf dem schönen Vater Rhein, freue mich schon aufs Weiterlesen.

    LG Andrea

  • Zur Info: Liegeplätze während Messeveranstaltungen in Köln und Düsseldorf.

    Ähnlich wie bei Hochseeschiffen, müssen auch bei Flussschiffen die Anlegeplätze bezahlt werden. Gerade während der Messen in Köln und Düsseldorf, liegen während der Messen dort zahlreiche Hotel/Flusskreuzfahrt-Schiffe vor Anker, weil zu wenig Hotelkapazitäten zur Verfügung stehen. Für die Betreiber dieser Schiffe ist das ein lukratives Geschäft, da das mehr Geld in die Kassen spült als jede Flusskreuzfahrt.

    * Das Schiff steht und hat wenig Betriebskosten.

    * Die Übernachtungen kosten für die Messegäste 200,- Euro und mehr pro Nacht, inklusive Frühstück. Das erlöst keine Fluss-Kreuzfahrt Reederei auf einer Flusskreuzfahrt, zumal dort dann noch Mittag-und Abendessen inkludiert ist.

    * Die Übernachtungen auf den Schiffen sind bei vielen Messegästen sehr beliebt. Man erhält zwar mit etwa 15 qm ein vergleichsweise "kleines Zimmer", dafür liegen die Schiffe aber sehr nahe an der Messe und an der Düsseldorfer oder Kölner Altstadt. Das ist viel besser, als irgendwo im Umkreis von 30 bis 50 Kilometer ein Hotel zu buchen, von wo man dann jeden Morgen bei der Anreise zur Messe nur im Stau steht.

    * Und auch die Städte verdienen gut daran. Wenn Flusskreuzfahrt-Schiffe während einer Messe durchgängig 8 oder noch mehr Tage dort liegen, ist das hinsichtlich der Gebühren für die Städte Köln und Düsseldorf deutlich attraktiver, als das Kreuzfahrt-Schiff, dass mal eben dort für 12 Stunde anlegt.

    Tja und da wird dann mal eben ein A-Rosa Schiff nach Bonn "umgebettet".

  • Tja und da wird dann mal eben ein A-Rosa Schiff nach Bonn "umgebettet".

    Oder wie bei uns voriges Jahr nach Düsseldorf anstatt Köln - wegen Niedrigwassers :(

  • Schön, dass Ihr mit mir auf dem Rhein schippert, es lohnt sich definitiv.

    In 2018 haben wir es das erste Mal probiert, wir fuhren dort auch "in die falsche Richtung", es ging nach Holland und Belgien statt nach Basel Hundefreundin

    Justitia nein es war kein richtiger Balkon, direkt neben uns liegt ein anderes Schiff, vermutlich wirkt es deshalb groß. Du kannst maximal einen Fuß quer drauf stellen;).

    Was für mich nach wie vor sehr lustig ist, wenn mehrere Schiffe anlegen, liegen die direkt nebeneinander und man läuft quer über oder durch die anderen Schiffe durch, um an Land zu kommen ^^

    uschisiggi es war die Arosa Aqua

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    Einmal editiert, zuletzt von saha3 (16. Oktober 2019 um 20:11)

  • Am Abend nach dem ausgefüllten Tag in Speyer und Heidelberg ging es noch in die Sauna, um wieder warm zu werden. Nach dem Abendessen gab es einen schnellen Drink und wir verschwanden früh im Bett, sollte es doch am nächsten Tag nach Straßburg gehen.

    Wir hatten den Ausflug nach Straßburg gebucht, um ein wenig Hintergrundinformationen zu bekommen, der Bus fuhr bereits um 8.30 Uhr, somit hieß es früh aufstehen.

    Man kommt prima mit der S-Bahn von Kehl bis zum Straßburger Münster, allerdings waren wir im Nachhinein froh, die Tour gebucht zu haben. Unsere Reiseleiterin Natalie, eine waschechte Elsässerin, die sogar noch den alten Dialekt spricht, war entzückend. Sie erzählte wunderbar mit tollen Informationen, viel Wissen aber charmant verpackt, gut zum Zuhören und sogar zum Behalten ;).

    Los ging es über die Brücke, die eine Gemeinschaftsinvestition von Deutschland und Frankreich war in Richtung europäisches Viertel vorbei an der Orangerie die Napoleon für seine Josephine hat anlegen lassen. Ein teures aber wunderhübsches Viertel

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    vorbei am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Europäischen Parlament.

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    Kurz hinter dem wilhelminischen Viertel stiegen wir aus dem Bus und es ging zu Fuß weiter.

    Der Janusbrunnen

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    und weiter zum Rathaus

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    hier fand ein Wochenmarkt statt, es duftete köstlich, am liebsten hätten wir uns durch die leckeren Dinge durchprobiert :).

    Weiter führte sie uns durch kleine, hübsche Gassen, erklärte viel zu den Gebäuden und Gassen selbst und bald standen wir vor dem Straßburger Münster

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    Im Münster selbst ist es einfach toll, besonders sehenswert fand ich die Fenster, die Orgel und natürlich die astronomische Uhr, traumhaft schön.

    Nach dem Münster konnte man sich entscheiden, ob man mit ins Gerberviertel, Petit France, zu Fuß mitgeht oder einfach hier bleibt.

    Wir liefen natürlich mit über den Gutenbergplatz

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    und an einer schönen evangelischen Kirche vorbei

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    bis zum Gerberviertel, es ist super schön dort

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    Nach dem Gerberviertel ging es für fast alle zurück zum Bus, wir klinkten uns aus, sagten Bescheid, dass wir noch bleiben und liefen weiter allein herum und schauten hier und da hin, probierten Eclairs und genossen einfach das Flair dieser zauberhaften Stadt.

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    Mit dem Wetter hatten wir sagenhaftes Glück, bis wir gegen 14 Uhr beschlossen, es reicht uns, schien die Sonne oder es war bedeckt, kaum standen wir an der S-Bahn, begann es zu regnen. Perfekt, alles richtig gemacht.

    Zurück ging es mit der S-Bahn in knapp 20 Minuten, dann vom Bahnhof Kehl noch ca. eine viertel Stunde zu Fuß und wir waren "zu Hause".

    Wir verbrachten einen ruhigen Nachmittag, Sauna, eine schöne Massage und das übliche Abendprogramm, essen und Cocktails. Ein traumhafter Tag war zu Ende.

    Bei einem weiteren Besuch, der hoffentlich erfolgen wird, würden wir direkt mit der S-Bahn fahren. Für den Erstbesuch war die Kombi mit dem Ausflug für uns genau richtig.

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)

  • saha3 schrieb:

    Man kommt prima mit der S-Bahn von Kehl bis zum Straßburger Münster, allerdings waren wir im Nachhinein froh, die Tour gebucht zu haben. Unsere Reiseleiterin Natalie, eine waschechte Elsässerin, die sogar noch den alten Dialekt spricht, war entzückend. Sie erzählte wunderbar mit tollen Informationen, viel Wissen aber charmant verpackt, gut zum Zuhören und sogar zum Behalten

    Zitatende

    Danke für den tollen Tip, von Kehl am Rhein aus Straßburg zu besuchen!

    Diese Gegend (sowohl dtld als auch france ) kennen wir noch nicht und wir haben noch etwas für dieses Jahr gesucht. Da Straßburg ca 4 Std Autofahrt von uns weg ist, passt diese Gegend für eine kurzreise optimal!

    So haben wir heute für 5 Tage ein recht günstiges Hotelzimmer inkl Frühstück in einem gut bewerteten 3 Sterne Hotel in Kehl am Rhein gebucht! (Diesmal also nicht wie sonst mit Wellnessbereich und leckerem Abendessen).

    Jetzt kann ich mich wieder in Planungen stürzen! Der Weihnachtsmarkt in Straßburg (mit der Tram ab Haltestelle vor dem hotel) ist schon gebongt!

    Ich freue mich schon! Hatte in den letzten Tagen schon einige Gegenden in dtld „abgegrast“ und nach passenden Angeboten gesucht, aber irgendwie war kein Wow Effekt dabei, meist, weil wir bereits in der Gegend waren und/oder nur noch Max 2 oder 3 Tage buchbar war .... Aber jetzt hab ich was gefunden, dank Dir!

    Und das beste ist, bis 1 Tag vorher kostenlos stornierbar!

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • Schön saha3

    ich bin für die Tipps mit Kehl und Straßburg dankbar, uns soll es nächstes Ostern dorthin verschlagen.

    Heute gerade gebucht :thumbup:

    Sehr schöne Bilder, die Du da bringst. Vielen Dank.

  • Wow, das ist ja toll,

    maischo und Hundefreundin

    das freut mich aber, dass Euch meine Tipps inspiriert haben. Die Stadt ist aber auch wirklich süß und sehenswert. Ihr müsst unbedingt in den tollen Park der Orangerie, den haben wir nur aus dem Bus gesehen.

    Eine nagelneue russisch orthodoxe Kirche in einem unglaublichen Weiß/Türkis-Farbton gibt es dort auch in der Nähe, die war leider auf der falschen Busseite, ich konnte sie nicht fotografieren. Wie ein Märchenschloß sah sie aus.

    Hier noch ein Bild aus Straßburg zur Marseillaise

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    die Gelehrten streiten sich wohl darüber wer denn nun wirklich die Nationalhymne komponiert hat, die Straßburger jedenfalls sagen, es war einer von Ihnen.

    In Kehl selbst gibt es einen tollen Turm, den Weißtannenturm, von dem man eine tolle Sicht haben soll. Wir haben ihn aufgrund des Regenwetters nicht mehr besucht, vielleicht habt Ihr Zeit dazu.

    Die Touristinfo von Kehl verschickt übrigens tolle Broschüren, sogar kostenlos, die freuen sich aber über eine kleine Spende per Überweisung.

    Ein Ausflug von A-Rosa ging nach Colmar, das ist auch nur eine gute Stunde entfernt und soll ähnlich toll sein.

    Ihr müsst unbedingt Eclairs und Macarons probieren, köstlich sag ich Euch, vom Käse ganz abgesehen, lecker, einfach lecker. Im Elsaß würde ich in kürzester Zeit schneckenfett werden :D.

    Unseren letzten Tag auf dem Mittelrhein, zur Lorelei und Koblenz sowie ein paar Zeilen zu den letzten Stunden in Köln im Schokoladenmuseum schreibe ich in den nächsten Tagen.


    PS: Vielleicht sollte ich mit der Tourismusindustrie mal über ein Werbebudget für Kehl und Straßburg sprechen ^^:saint:<3

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann ;)