Beiträge von Wupperschiff

    Auf Kurz- und Mittelstrecke ja, aber bei einem 10h-TA-Flug muss ich das wirklich nicht haben.

    Habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber welche Airline verkauft denn die Business "nur mit einem freien Mittelplatz ? " Also ich kenne keine dieser Airlines. Selbst die Low-Cost Airlines Condor und Eurowings bieten auf der Langstrecke keine Business an, mit "nur einem freien Mittelplatz". Wohl aber auf der Mittelstrecke.


    Wobei bei Condor Dubai nicht als Langstrecke gilt, bei 6 Stunden Flug.

    Wunderbar, dieser "an der Sache" orientierter Beitrag. Kein Jammern, kein Schimpfen und keine juristische Drohungen mit juristischem Halbwissen.


    Einfach eine konstruktive seriöse Kritik.

    Mein sollte ganz sicher auf TUIfly Langstreckenflügen keine Serviceinhalte erwarten, wie auf Flügen von Netzwerkairlines.


    Als gute touristische Lösung empfinde ich z.B. das Leistungsangebot der TUIfly Nederland, die schon seit längerer Zeit mit B 787 die Langstrecke bedienen. Die Flüge werden in einer 3. Klassen Konfiguration angeboten, die durchaus akzeptabel sind. Wer darüber mehr wissen will, einfach auf die TUIfly Nederland Homepage schauen. Wer nahe der niederländischen Grenzen wohnt, hat dort heute schon eine gute Alternative, jenseits von z.B. Condor.

    1.) Wenn ein Schiff schon 20 Jahre alt ist, kann man in einen Umbau 25, 50 oder 75 Millionen Euro stecken, man wird immer an irgendwelchen Ausstattungsmerkmalen, baulichen Gegebenheiten, Grundrissen etc. spüren, dass es sich um ein älteres Schiff handelt. Trotzdem ist das Schiff kein Seelenverkäufer. Auf den Weltmeeren fahren zahlreiche Kreuzfahrt-Schiffe, die 30 Jahre und noch viel älter sind. Der erfolgreiche Deutsche Kreuzfahrt-Anbieter Phoenix bietet nur Reisen auf solchen älteren Schiffen an.


    2.) Egal ob Neubau oder nach Umbau auf einer Werft. Auf nahezu jeder der darauf folgenden Fahrten, gibt es mehr oder weniger Probleme. Mal nur zahlreiche kleine Defizite oder auch mal recht kräftige Mängel. Wer das ausschließen will, bucht eine solche Kreuzfahrt nicht. Deswegen tut mir auch keiner der Gäste leid.

    Zum Marketing-Trick. Der wird damit erhöht, dass die 50 % Rabatt sicherlich nur auf die Katalogpreise gewährt werden/wurden, nicht auf Angebotspreise. Wo diese manchmal liegen, brauche ich nicht zu betonen...;)

    Die 50% waren ein enormer Abverkaufserfolg. Natürlich gab es die Nachlässe nicht auf Aktionspreise.

    Ja, das seh ich auch so. Unsere Condor Flüge gehen am 15.2. und 23.2. und wurden von uns nur wenige Tage vor der Thomas Cook Pleite gebucht.

    Wenn morgen Condor in die Pleite fliegt - was niemand will und keiner hofft - hilft Dir das auch nicht, wenn die Flüge vor der Thomas Cook Insolvenz gebucht wurden. Dein juristischer Vertragspartner bei diesen Flügen war und ist Condor.


    Aktuell würde ich keinen Flug bei Condor buchen. Auch wenn Condor sich ganz sicher sehr ernsthaft bemüht einen Käufer zu finden, Condor wird keinen finden. Die Airline wird in Stücke zerlegt. Man sucht sich die "Sahnestücke" mit den attraktivsten Slots heraus und dann geht Condor über die Wupper.


    Jeder der sich für Condor interessiert, stolpert schon über die überdurchschnittlich hohen Personalkosten. War bei air berlin nicht anders. Wenn die Jungs und Mädels aus Condor Cockpit und Kabine da nicht mitspielen, wird Condor zur Geschichte.

    Pascal (Insider wissen, wer gemeint ist) hat gestern Abend noch einen Video auf DuRöhre veröffentlicht, in dem er meinte, Aida hätte von sich aus komplette Rückerstattung angeboten und auch angeboten, die Gäste, die nicht auf dem Schiff bleiben wollen zeitnah und auf eigene Kosten auszufliegen. Derzeit stufe ich das noch als Gerücht ein, aber vielleicht kann ja hier jemand etwas zur Erhärtung oder Dementierung beitragen.

    Warum als Gerücht ?


    Beim über 21 Tagen verspäteten Start der LNG AIDAnova genau vor einem Jahr im Dezember 2018, sind die ersten 3 (Jungfern) Fahrten der AIDAnova komplett ausgefallen. Dabei hat sich AIDA seinerzeit extrem großzügig gegenüber den betroffenen Passagieren verhalten. Neben der Rückerstattung der Reisekosten und der Rückerstattung möglicher Anreisekosten, wurde angeboten, dass jeder der Betroffenen 50% Rabatt auf die nächste AIDA Reisen erhält. Einzige Voraussetzung, die Reise der Neubuchung durfte nicht länger als 14 Tage dauern. Da sind diverse AIDA Gäste zum Schnäppchenpreis in die Karibik und nach SOA gereist, und das in einer Suite/Junior Suite, die sie sich sonst nie geleistet hätten. Diese Großzügigkeit hatte 3 Gründe.


    1.) Über dieses großzügige Verhalten hat seinerzeit die Presse umfangreich und ausführlich berichtet. Das hat den möglichen Imageverlust schnell relativiert. AIDA hat sich damit positiv verkauft.


    2.) Solche Vorkommnisse sind juristisch hoch komplex und können nicht nach Grundsatzurteilen bewertet werden. Mit dem "Marketing-Trick" jedem der betroffenen Gäste 50% Rabatt auf die nächste AIDA Reise anzubieten, ist man nahezu allen juristischen Auseinandersetzungen aus dem Weg gegangen. Der verärgerte Gast wurde quasi mit dem "50% Angebot" ruhig gestellt und gekauft.


    2.) Die AIDAnova bietet 6.000 Gästen Platz. Ausgefallen waren damals 3 Reisen. Somit waren 18.000 Reisende betroffen. Wenn davon nur die Hälfte (es waren deutlich mehr) das "50% Angebot" gebucht haben. hat AIDA mal eben 9.000 Reisen mit diesem Marketing-Trick verkauft, auch wenn es 50% gekostet hat. Und


    In 3 Monaten redet keiner mehr über dieses Malheur. Genau so wie heute keiner mehr über den völlig verpatzen Start der AIDAnova redet, die selbst nach der Verspätung von 21 Tagen immer noch nicht "fertig" war.

    Dagl67


    Das was Du über den Busfahrer geschrieben hast


    (ist ständig während der Fahrt mit seinem Handy beschäftigt, konsumiert während der Fahrt sein Fladenbrot, bittet auch während der Fahrt um Umwechslung von Euro Münzen in Euro Scheine, inklusive einem kleinen Vorteil für ihn),


    ist in Ägypten keine Ausnahme, sondern die Regel. Wäre es bei Dir anders abgelaufen, hätte mich das sehr verwundert.


    Ich war über 9 Monate in Ägypten und glaube einige Dinge dort beurteilen zu können. Nicht aufregen und sich immer vor Augen halten, das auch bis Anfang 2001 jeder in Deutschland am Steuer sein Handy nutzen durfte. Es wird nur noch wenige Jahre dauern, dann wird das in Ägypten genau so sein.

    Sopur habe das Datum unserer Reise (19.3.-02.04.2020) angegeben und es war kein Problem.

    Ob es auf dem Schiff zu Problemen führt, kann ich erst nach der Reise berichten ;)


    Frage: Anhand der Namen und der Vorgangsnummer finden die »Präsente« dann ihren Weg auf unsere Kabinen?

    Mit dem Instrument der Bordkarte bist Du der gläserne Passagier.


    Die Reederei kann genau sehen welche Zusatzumsätze (Getränke, Ausflüge, Restaurants, Sportliche Aktivitäten etc) Du zusätzlich generierst. Wann Du das Schiff verlässt, ebenso wann du wieder an Bord bist. Dazu Deine Internetaktivltäten und ob Du Dich mehrfach beschwert hast.


    Wobei das bei anderen Reedereien noch deutlich ausgeprägter ist. Wenn Du bei jedem Getränk Dein Bordkarte vorzeigen musst, kennt die Reederei exakt Deine Trinkgewohnheiten und die Aufenthaltsdauer in jeder Bar etc.


    Ob die Reederei dabei diese Daten nutzt, ist dabei eine völlig andere Frage.


    Eins sollte man allerdings Wissen. Das meiste was der Passagier an der Reception vorträgt oder wo er sonst noch auffällig geworden ist ("mein Toilette ist ständig verstopft, mein Nachbar knallt die Kabinen Tür, der Cabin-Cleaner arbeit nicht sorgfältig" etc.) wird registriert.


    Wenn dann es z.B. zu einem Reklamationsgespräch mit einem "höheren Dienstgrad" kommt, erhält dieser vor dem Gespräch alle vorliegenden relevanten Daten über den Passagier.


    Passagiere neigen häufig zu unstrukturierten Übertreibungen. Fällt z.B. die Aussage "meine Toilette ist fast jeden Tag verstopft, wird der Offizier sofort kontern, "dass haben Sie aber nur 2 mal reklamiert und innerhalb von 25 Minuten erfolgte die Reparatur". Gerne wird auch verallgemeinert: "Das Essen im Atlantik ist ständig kalt". Ein Blick in die Unterlagen zeigt dann häufig, das der Gast das nur an einem einzigen Abend reklamiert hat.


    Also Obacht bei Reklamationen. Immer bei der Wahrheit bleiben, nichts überziehen und nichts übertreiben. Die Reederei weiß häufig sehr viel über den Passagier. Auch über vergangene Reisen.

    Ich komme jetzt nicht mit dem Spruch des Besserwissers: "Hinterher ist man immer klüger".


    Aber: Ich würde niemals eine Jungfernfahrt buchen. Egal ob Kreuzfahrtschiff-Neubau, oder nach Werftaufenthalt/Überholung/Renovierung. Dafür gibt es genügend Beispiele, dass viele dieser Reisen "in die Hose" gegangen sind.


    Genau vor einem Jahr sollte die LNG AIDAnova ihre erst Fahrt machen. Ging alles in die Hose. Wurde alles um ganze 17 Tage verschoben. Die ersten Reisen fanden nicht statt.


    Gerade beim Anlauf der renovierten Phoenix Ameda vor wenigen Woche, mussten die Gäste die Reise mit zahlreichen Handwerkern verbringen, die noch "Restarbeiten" durchführten.


    Auch bei der Erstfahrt (05/2009) der damaligen TUI Mein Schiff 1 gab diverse Pannen und unvollendete Projekte und Mängel an Bord.


    Gleiches gilt im übrigen für ein Hotel, auch dort würde ich niemals direkt nach der Eröffnung ein Zimmer buchen. Die Service-Teams in den Restaurants und Bars, die Küche, der Zimmerservice ist alles noch nicht eingespielt. In Küche & Co wird fallweise die Technik noch nicht beherrscht. Alle Prozessabläufe müssen sich erst einmal einspielen.


    Deshalb gibt es in den Hotels vielfach ein so genanntes Soft-Opening. Dauert etwa 3 Monaten zu entsprechend günstigen Preisen

    Moin

    Wir bezahlen mit der TUI Card, da ist es mit drin.

    Erfahrungen habe ich keine, da wir zum Glück immer antreten konnten.


    Gruß Andre

    Es gibt nicht DIE TUI Card. Es gibt 3 verschiedene TUI Kreditkarten, mit höchst unterschiedlichen Leistungsinhalten. Beispiel der inkludierten Reise-Rücktritts-Versicherung:


    * TUI Card Classic: 3000,-/6.000,- Euro


    * TUI Card Gold: 5.000,-/10.000,- Euro


    * TUI Card Titan: 20.000,- Euro


    Jede Karte gibt es wahlweise für 1. Person oder für bis zu 5 Mitreisenden.

    Mal abgesehen von den noch vorhandenen Baustellen auf der AIDAmira (Video Matthias Morr), hinterlässt das (erneuerte) Ambiente das Flair der 90er Jahre und erinnert an das damalige "Mövenpick-Design".


    Ein zeitgemäßes Design ist das nicht. Erinnert etwas an ein Vergnügungspark-Flair, ohne Schick und ohne Charme. Alleine schon die Plastik-Bäume mit den Plastik-Zitronen im Marktrestaurant, könnte so oder ähnlich Bestandteil in einem der (grässlichen) Centerparks sein.


    In diesem Zusammenhang überhaupt von "Ambiente" zu sprechen, ist eine Vergewaltigung an der Definition des Wortes "Ambiente"

    Bei einem Unternehmen das eine strategische Absatz-Konzeption verfolgt, trifft weder das eine noch das andere in der Regel zu. Man arbeitet mit einer Mischkalkulation. Im oberen Preissegment (Junior Suiten, Suiten etc) wird mit mehr Marge kalkuliert. Damit kann man dann "Schnäppchen Preise" subventionieren.


    Und wenn 10% Marge erwirtschaftet werden müssen, "verhökert" man auch schon mal eine Kabine mit nur 3% oder 5% Marge. Das ist immer noch besser, als ein Leerstand.