Reisebericht MS <3 Adria August 2018

  • Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Absolut last Minute hatte ich mich entschieden, für mich und meinen Sohn (13) eine Kreuzfahrt Triest – Valletta in einer Flex-Balkon-Kabine (zum m. E. Schnäppchenpreis von 2600 € inkl. Flug für 2 P) zu buchen. Sehr kurzfristig weil Sohn erst very last minute durchblicken ließ, dass er sich doch über eine Kreuzfahrt freuen würde … So hatte ich für Buchung und Vorbereitung gerade mal 2 Wochen Zeit.

    1. Anreise

    Aus Feigheit habe ich mich für das Anreisepaket entschieden, das einen Flug ab/bis Hamburg (mit zugehöriger Bahnfahrt) zu recht später Zeit inkludiert hatte.

    Die Vorteile: Sicherheit und Preis (last Minute waren nicht mehr viele attraktive Economy-Flüge zu bekommen)

    Der Nachteil: eine praktisch 1,5 tägige Anreisetortour.

    Bereits Samstagmorgen machen wir uns also auf den Weg. Da ganz Deutschland Ferien hat, sind auch die Bahnen bereits völlig überfüllt, es gibt nur noch ganz wenige Verbindungen nach Hamburg, für die ich Plätze reservieren kann. Unsere Verbindung startet um 9 in Düsseldorf. Für rund 60 Euro hatte ich das Zug zum Flug Ticket auf ein erste Klasse Ticket umgebucht, mit dem wir auch die „Lounge“ in Düsseldorf nutzen durften. Hier trinken wir nur schnell eine Cola/einen Café und sitzen dann in dem nur 10 Minuten verspäteten ICE nach Hannover. Unterwegs fährt sich dieser weitere 15 Minuten Verspätung ein, so dass wir mit 25 Minuten Verspätung in Hannover ankommen. Zum Glück hatte ich die Verbindung pessimistisch gewählt und einen 52 Minuten Puffer eingebaut, da ja alle Plätze mehr oder minder belegt waren, hätte man nicht einfach „jeden nächsten“ Zug nehmen können. (Der Reiseplaner schlägt jeweils Umsteigezeiten von 8 Minuten vor, das wäre natürlich unmöglich gewesen).

    Aber: Auch der Anschlusszug hat satte 20 Minuten Verspätung ;-)

    Nun kommen wir also schon recht kaputt am frühen Nachmittag in Hamburg Hauptbahnhof an. Schnell zur S-Bahn (S1) gesprintet, die gerade dabei ist, auszufahren. Natürlich haben wir dabei den falschen Zugteil erwischt und müssen dann in Ohlsberg noch in den ersten Zugteil wechseln. (Lustigerweise teilt sich die S1 nämlich in einen Zug, der zum Flughafen und einen, der nach Ohlsberg fährt. )

    Nach 30 Minuten sind wir bereits am Flughafen, eine kurze Aufzugsfahrt weiter stehen wir vor unserem Hotel: Radisson Blu (direkt gegenüber dem Terminal). Ein modernes Hotel mit freundlichen Angestellten. Es ist kurz vor 15 Uhr und wir dürfen sofort unser Zimmer beziehen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Auch hier stelle ich wieder fest, dass ein „Hotelstatus“ einem rein gar nichts bringt: Wir sind Radisson blu „GOLD“ Members. Eigentlich wäre ein Geschenk (was auch immer das ist) und ein Zimmerupgrade für diese Mitgliedsstufe vorgesehen. Hier aber Fehlanzeige. Das macht aber nichts, denn das gebuchte Zimmer ist wirklich schön, toller Blick auf den Flughafen, direkt gegenüber dem Spa/Fitnessbereich.

    Ein kurzer Trip zu McDo im Flughafen und zu Edeka um uns mit Proviant zu versorgen und schon können wir das Fitnessstudio ausprobieren. Einige Cardiogeräte und eine einzelne Seilzugmaschine reichen uns völlig aus. Der Nachmittag ist schnell vorbei, die Nacht dank der guten Betten sehr erholsam.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Frühstück ist überdurchschnittlich gut, mit allen Angeboten, die man sich vorstellen kann.

    Wir wandern kurz rüber ins Terminal um bei EW anzufragen, ab wann wir das Gepäck abgeben dürfen (da unser Flug erst um 14.20 startet).

    Die netten Damen erlauben uns, sofort einzuchecken. Das freut mich sehr, da ich froh bin, alles “aus den Füßen” zu haben.

    So können wir um kurz vor 12 gepäckfrei und gut gelaunt die sehr effizient organisierte Sicherheitskontrolle passieren.

    Da wir nun noch gut 2 Stunden Zeit bis zum Boarding haben, gönne ich uns den Besuch in der “Hamburg Airport Lounge”. Hier finden wir ein reichhaltiges Angebot: Würstchen, Kartoffel- und Nudelsalat, Brötchen, Teilchen, Kuchen, Tees, Kaffees, Cola etc., (auch Alkohol), vor allem aber saubere Toiletten und bequeme Sitzgelegenheiten. Hier hätte man sich auch einen Ruheraum oder eine Dusche mieten können. (Gute Alternative zum Tageshotel). Der Eintrittspreis liegt bei 30 € pro Erwachsem und 15 € pro Kind (bis 14). Über unsere Kreditkarte ist ich für mich der Eintritt inkludiert (über den „Priority Pass“) so dass ich nur für das Kind bezahlen muss.

    20 Minuten vor boarding schlappen wir zum äußersten Gate des Terminals, wo sich bereits eine Riesenschlange gebildet hat. Da es praktisch keine Sitzmöglichkeiten und keine freie Toiletten hier gibt, stellen wir uns auch gleich in die Schlange an.

    Boarding startet pünktlich, genau wie der Abflug. Zwar gibt es buchstäblich keine kostenfreie Serviceleistung an Board aber dennoch hat Eurowings mich positiv überrascht.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Auch die Landung erfolgt pünktlich. Interessant ist, dass trotz des relativ kleinen Fluhafens (VCE) die Auslieferung des Gepäcks doch sehr lange Zeit in Anspruch nimmt.

    Mit unseren Koffern bewaffnet marschieren wir gut 30 Minuten später zum Ausgang und können in dem Gewusel erst sehr spät eine TUI-Repräsentantin ausmachen. Diese weist uns einem Wartepunkt zu, von dem aus wir 10 Minuten später zu den Bussen geführt werden.

    Der Bus wirkt alt und schmuddelig und hat so gar nichts von den angepriesenen “komfortablen Reisebussen”. Wir warten gut 40 Minuten im Bus ohne, dass uns jemand erklärt warum...

    Das passt mir überhaupt nicht, da ich weiß, dass wir eine lange Fahrt vor uns haben.

    Diese dauert auch tatsächlich gut 2 Stunden.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Angekommen im wunderschönen Triest erwarten uns weitere Schlangen: Hafeneingang, Security, Checkin. Dieser ist sehr straff organisiert, dennoch brauchen wir gute weitere 40 Minuten, bis wir endlich unsere Boardkarten in der Hand halten.

    Erleichtert marschieren wir zu unserer Balkonkabine auf Deck 8.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Vor der Kreuzfahrt hatten wir uns mutig für die Buchung des „Ganz Große Freiheit“ Pakets entschieden. Inkludiert sein sollten angeblich alle Getränke auf der Kabine und vom Diamantservice (außer Flaschen, sprich kein Champagner und keine Flaschenweine) und alle direkt verzehrfähigen gastronomischen Angebote (außer der Pralinen).

    Daher erwartet uns auch diese Flasche Pommery:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Per email hatte ich im Vorfeld nachgefragt, ob die Minibar auch inkludiert sei, dies wurde mir bestätigt.

    Ich vergewissere mich sicherheitshalber aber auch noch einmal bei der Rezeption, die mir dies ebenfalls noch einmal bestätigt. (Mehr dazu später).

    Daher gönne ich mir einen kleine Piccolo aus der Minibar und mein kleiner nimmt sich eine Cola und wir stoßen auf die erfolgreiche Anreise an. Wir entscheiden allerdings: dies wird definitiv die letzte Pauschalreise sein. Es ist bereits 20:30 und für die erkaufte Sicherheit haben wir einen vollen Tag auf dem Schiff „verloren“.

    Die unvermeidliche Sicherheitseinweisung findet im Konferenzraum statt und zieht sich erstaunlich in die Länge. Geleitet wird sie von einem Mitglied des Entertainment Teams (dem Sänger), der die entstehenden Pausen aber leider nicht durch Gesangseinlagen verkürzen möchte.

    Viel ist mit uns heute nicht mehr los und so fallen wir sehr erschöpft in die Betten.

    4 Mal editiert, zuletzt von pluca (28. November 2018 um 13:14)

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Die MS2 wird ja bald renoviert, mein Rücken hofft sehr darauf, dass dabei auch die völlig durchgelegenen Matratzen ausgetauscht werden, da er an manchen Stellen engen Kontakt mit den Stahlspiralen gehabt hat. Trotz der von den Kabinenstewards zur Verfügung gestellten Toppern wirklich unbequem!

    Wie immer sind wir recht früh dran und wollen gleich mal das Angebot im Ankelmannsplatz erkunden. Wow.

    Wir sind 2014 das letzte Mal mit der MS2 gefahren (davor nur ein einziges weiteres Mal Tui, auf der MS1). So bin ich gar nicht darauf vorbereitet, so viel Gelassenheit, freie Plätze und Qualität vorzufinden. Nach 7 Mal MSC ist das hier ein echter Kulturschock !!!

    Wir speisen fürstlich und ruhen uns danach auf unserem Balkon aus.

    Das Unterhaltungsangebot ist sehr sparsam/entspannt. Deswegen spielen wir Karten, lesen, trinken einen Kaffee und gehen dann Mittagessen.

    Dies nehmen wir im „La Vela“ zu uns. Eine leckere Pizza und ein sehr guter Rotwein, was will man mehr? Es scheint der Geburtstag des Kochs zu sein, jedenfalls stimmt eine gutgelaunte Kellnerin ein Ständchen an, der Koch windet sich ein bisschen in der ungewollten Aufmerksamkeit.

    Nach noch mehr Entspannzeit auf der Kabine / in der Tui-Bar suchen wir das Atlantik auf. Wir nehmen den oberen Eingang und müssen feststellen, dass es für 2 Personen absolut keine gemütlichen Tische hier oben (mehr) gibt. Es macht ja auch sicher Sinn, die Fensterplätze für größere Gruppen zu reservieren, schade ist es dennoch. Die einzigen 2er Plätze befinden sich diese Reise an der Reling oder mitten im Raum. Ich bin (u. a. was die Tischposition angeht) etwas speziell. Ich muss nicht zwingend am Fenster sitzen, fühle mich aber nicht wohl, wenn ich mitten im Raum sitze. Am liebsten sitze ich so, dass ich eine Wand im Rücken habe. Das ist hier leider nicht möglich…

    Wir haben ein sehr nettes Kellnerteam und das Essen ist mit Abstand das beste, was ich jemals in einem Hauptrestaurant zu mir genommen habe.

    Absolut absolut köstlich!

    Ich bin völlig überwältigt und schwärme den ganzen Weg zurück in die Kabine.

    Hier hat alles gepasst. Die Kellner waren nett aber unaufdringlich, der Wein war hervorragend, die Geschwindigkeit, in der die Gänge gebracht wurden war perfekt… Alles, wirklich alles hat gestimmt.

    Ich bin bei meinem letzten Reisebericht zu recht gerügt worden, dass ich mich zu sehr aufs Essen konzentriert habe, werde deswegen hier keine Bilder einstellen :-) nur die Menukarte dieses einen einzigen Abendessens sei mir verziehen, weil es so eine tolle Erinnerung ist:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Fast bereue ich, dass ich für den nächsten Abend einen Tisch im Surf&Turf reserviert habe...

  • Ich freue mich auf deinen weitren Reisenbericht, gerade da ich auch oft mit Sohn (fast 12) allein unterwegs bin.

    Die GGF hast du also quasi nur für dich bezahlt und dein Sohn lief kostenlos mit?

    LG Katrin

  • Dubrovnik

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Unser erster Hafen soll Dubrovnik werden. Wie schön es ist, auf einem deutschen Schiff zu sein: Alle Durchsagen auf Deutsch (und nur ganz selten nochmal auf Englisch hinterher) – nicht 20 Minuten nonstop in allen Sprachen der Welt. Pünktliches Einlaufen. Kein Gedrängel beim Vom Board gehen.

    Wir genießen auch sehr die Größe (Kleine ?) des Schiffs. Weniger Passagiere → deutlich entspannteres Gefühl.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    In Dubrovnik nehmen wir den schiffseigenen Shuttle. Hier werden die Boardkarten einfach gescannt und das Boardkonto entsprechend belastet. Das ist sehr praktisch.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Alternativ hätte man direkt vor dem Schiff Taxen zum Festpreis von 13 € (pro Auto) nehmen können. Oder man hätte durch den Hafenausgang (nach rechts) gehen können und ein kleines Stück weiter ein Taxi für 10 € pro Strecke mieten können. Natürlich hätte man auch den öffentlichen Bus nutzen können. (Hierzu stehen im Forum schon viele Informationen).

    Die Fahrt ist kurz und die Aussicht ist super schön. Auf der Hinfahrt sitzt man am besten auf der rechten Seite, weil dort die Aussicht noch schöner ist.

    Auswurf ist direkt vor dem Pile-Tor.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nach Durschreiten steht man in der atemberaubenden (aber wirklich völlig überlaufenen) Altstadt von Dubrovnik. Direkt hinter dem Tor, auf der rechten Seite ist die Tourismusinformation (→ Stadtpläne), auf der linken Seite findet man den Aufgang auf die Stadtmauer.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Hier kann man mit allen Kreditkarten bezahlen und so kaufen wir für 200 Kuna (da. 30 €) den Eintritt für den Rundgang.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Es ist sehr heiß in Dubrovnik und auf der Stadtmauer gibt es natürlich kaum Schatten. Sonnenschutz und Cappies sind da eine gute Entscheidung gewesen. An jeder zweiten Ecke gibt es die Möglichkeit, Wasser zu kaufen, einige Cafés bieten Sitzplätze, Toiletten und einen atemberaubenden Blick.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Einziger negativer Punkt sind die Menschenmengen: Man marschiert praktisch im Gansemarsch über die Mauer, kann das Tempo nur bedingt selber bestimmen, das wirkt insgesamt unentspannt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    An mehreren Stellen kann man die Mauer verlassen und zur Altstadt nach unten durchgehen. Wir besichtigen anschließend noch die Altstadt und machen uns dann auch schon auf den Rückweg zum Schiff.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Der Transferbusse fahren ungefähr im 30 Minutentakt.

    Das Schiff ist natürlich an diesem Hafen wie leergefegt. Wir sind fast allein beim Mittagessen.

    Dan Nachmittag beschäftigen wir uns mit den üblichen Faulenzereien und geniessen sehr, auf diesem ruhigen Zen-Schiff zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von pluca (28. November 2018 um 12:38)

  • katrinUlm

    Dankeschön :-)

    Ja das GGF musste ich nur für mich zahlen - deshalb hat es sich gelohnt, obwohl wir nicht sehr viel von den Angeboten in Anspruch nehmen konnten / wollten.

    Es ist einfach eine Spur entspannter, "alles" zu dürfen :-)

    Liegt aber sicher nicht jedem, ich persönlich liebe aber das Alles Inclusive feeling und zahle zur Not (doppelt ;-) ) drauf.

  • Wir genießen ein bisschen die Freiheit auf unserem Balkon, leihen uns Karten von der Spielesammlung aus, trinken eine Cocktail in der TUI-Bar...

    Urlaub eben.

    Abends geht es dann ins Surf&Turf. Ich wollte einmal im Leben dieses berühmte Waguy Rind essen, das ja in unserem Paket inkludiert ist. Auch hier werde ich mit meinem Sohn nicht wirklich “bevorzugt” behandelt was die Tischposition angeht.

    Man möchte uns also zu dem (für mich) ungünstigsten Tisch, direkt im Durchgang führen. Ich habe inzwischen gelernt, dass man ruhig mal seine Meinung sagen darf, solange man dies respektvoll und nett tut. Ich bitte also wirklich vorsichtig darum, einen Tisch zu bekommen, der nicht mitten im Raum steht. Man informiert mich, dass alle Fensterplätze bereits vorreserviert seien.

    (Wusste gar nicht, dass das geht). Das ist für mich ja auch kein Problem, da ich am liebsten an der Wand auf dem Sofa sitzen wollte. Das wiederum ist überhaupt kein Problem für den Platzanweiser, der meint „normalerweise wollen immer alle am Fenster sitzen“. (Das kann ich normalerweise auch verstehen, allerdings hätte man hier die ungünstige Sicht auf die Rettungsbote, da finde ich den Blick auf die Showküche viel attraktiver und/oder interessanter).

    Mein Sohn ist also an dieser Stelle bereits 1000 Tode gestorben, weil er es in Ermangelung jedweder Konfliktfreudigkeit überhaupt nicht leiden kann, wenn ich Einwände irgendwelcher Art äußere. Die Kellner wirken aber gar nicht angenervt (bilde ich mir ein) und bringen uns die Karte.

    Die kleine Variante des Steaks soll stolze 47 € kosten... WOW !

    Hier wird das Essen zelebriert. Zunächst kommt ein in ätherische Öle getauchtes Handtuch zum Einsatz. Dann kommt die Vorspeise: Ein ganz hervorragender Salat, sowohl was das Grünzeug als auch was das Dressing betrifft. Wirklich gut!


    Das teuerste Fleisch der Welt (?)entpuppt sich als sehr durchwachsenes, (sprich fettiges) zartes, aber fast tranig schmeckendes sehr dünnes Stück Fleisch.

    Jetzt muss ich doch mal ein paar Essensfotos posten, ich kann einfach nicht anders :-/

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Der Kellner erklärt uns die verschiedenen Salzsorten und empfiehlt mir einen guten Rotwein dazu.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Es ist lecker. Allerdings muss ich gestehen, es hat mir im Atlantik den Abend davor viel besser geschmeckt…

    Der Nachtisch (eine Dessertkomposition aus allen Desserts die auf der Karte stehen) ist dann wieder herausragend: Die beste Crème brûlée, die ich je gegessen habe, ein wunderbares Tonka-Bohnen-Eis, das mehr Geschmacksnuancen hatte als ich aufzählen könnte, ein mittelprächtiger New-York-Cheesecake (der war nix), und ein interessanter Schokoladenpudding. Als ich bei diesem angekommen war, war ich aber schon so satt, dass ich den Geschmack nicht fair mehr beurteilen kann.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Der Service war bemüht, unauffällig und unaufdringlich. Also genau richtig.

    Die Rechnung wird präsentiert, ich muss auch unterschreiben. Etwas undurchsichtig die ganze „Ganz große Freiheit“ und offensichtlich auch noch so neu, dass keiner so richtig weiß, wie man damit umzugehen hat…

    Urteil: Lecker, durchaus nicht ungemütlich aber nicht besser als das Atlantik. Muss ich nicht wiederholen!

    (Hier kommt natürlich auch wieder das Problem dazu, dass alle so vom Surf&Turf schwärmen, das einzige Spezialitätenrestaurant, das so gut läuft, dass Tui es auf allen Schiffen durchzieht… alle schwärmen von Service und vom Fleisch… da erwarte ich dann einfach noch mehr… aber genau das Problem habe ich immer wieder: Das ging mir schon auf Celebrity’s Tuscan Grille und auf MSC Butcher’s cut so. Beides „gut“ aber für mich ganz persönlich nicht den Aufpreis wert.)

    Auf dem Weg zurück in die Kabine werden wir Zeugen eines kleinen Dramas.

    Ein etwa 11 jähriges Mädchen steht schlaftrunken im Pyjama in der Türe und jammert, seine Eltern seien einfach weggegangen und haben sie allein gelassen. (Ich nehme an, die Arme ist von einem Alptraum erwacht...) der Stewart, der ihr helfen will, spricht nicht genug Deutsch um sie zu verstehen und/oder zu beruhigen, gibt aber sein bestes. Als wir dazukommen, verstehen wir, dass die Eltern wohl an der Poolbar sind. Der Stewart kümmert sich rührend und wir übersetzen dem Mädchen, es solle mit ihm zur Rezeption kommen, wo jemand bei ihr bleibt und jemand anders die Eltern holt...Gut und unaufgeregt gelöst von dem Stewart!

    Der Abend endet mit einem dieser unglaublich entspannend wirkenden Sonnenuntergängen:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

  • Montenegro

    Leider hatte ich mich zu spät entschieden, dass wir einen Strandausflug machen wollten. So war der Transfer zum Jaz-Beach bereits ausgebucht. Alternativ gab es eine RIB-Boat Fahrt mit Strandaufenthalt (wie wir später erfuhren an eben diesem JAZ-Beach). Der Preis ist ziemlich hoch 75 € ohne Ermäßigung für Kinder. Los geht es mittags, man trifft sich pünktlich (deutsches Schiff halt) im Theater und wird ebenfalls pünktlich (deutsches Schiff halt #2) zu den Tenderbooten geführt. Kurze 30 Minuten später steigen wir in Kotor aus. Die Stadt wirkt “reich” – eine relativ noble Hafengegend, keine häßlichen Industriegebäude. Schicke Jachten, aufwändige Spielplätze…

    Wir besteigen unser Schnellboot und sausen los.

    Erzählt wird uns leider nichts. Das ist aber der einzige Kritikpunkt, den man sich für diesen Ausflug ausdenken kann.

    Wir fahren zunächst eine Grotte an. Hier spielt das einfallende Licht ein unglaublich schönes Schauspiel: Es blinkt und blitzt in wunderschönen Blautönen. Das Schiff macht fest und wir haben 15 Minuten, um in der Grotte zu schwimmen. Paradiesisch. Dieser Programmpunkt war im Programm gar nicht erwähnt und es ist eine tolle Überraschung! Sohn ist völlig begeistert.Ich ärgere mich, dass ich kein Handy mitgenommen habe, um Fotos zu machen.

    5 Minuten später betreten wir den Jaz-Beach. Hier dürfen wir uns an der Bar ein Getränk aussuchen und bekommen für 10 € zwei gepolsterte Liegen mit Sonnenschirm. Es ist ein Kiesstrand. Der Einstieg ist entsprechen beschwerlich und man tut gut daran, Strandschuhe zu benutzen. Das Wasser ist relativ frisch aber klar. Sehr sehr schön. Wir geniessen die schöne Bucht, dass der Strand nicht allzu überlaufen ist, das klare Wasser… ein gelungener Ausflug.

    Die Rückfahrt ist dann noch abenteuerlicher: Der Captain hat es wohl eilig, oder er will uns ein bisschen die PS seines Boats vorführen jedenfalls sausen wir nur so über das Wasser… Rückenstauchungen inklusive ;-) Die Kinder jauchzen und haben ihren Spass. Die Bucht von Kotor ist wirklich sehenswert und auf diesem Ausflug kommt sie so richtig zur Geltung. Ich bin also eigentlich sehr froh, dass der Transfer zum Jaz-Beach bereits ausgebucht gewesen ist J. Das war der beste Ausflug, den ich je über die Reederei gebucht habe!!! Schon wieder ein Superlativ...

    Leider müssen wir aber nun auch wieder mit dem Tenderboat zurück, obwohl wir mit dem RIB Boat direkt am Schiff vorbeirauschen. Dass das vermutlich versicherungstechnisch nicht anders geht ist klar, nervt an dieser Stelle trotzdem ein bisschen, denn es ist bereits 17 Uhr und wir haben wegen des verpassten Mittagessens bereits gehörigen Hunger.

    Obwohl beim Einschiffen eine lange Schlange an Menschen wartet, dauert es keine 10 Minuten, bis wir diese passiert haben. Dies ist dem Offizier (?) zu verdanken, der beim Auflegen der Rucksäcke hilft und sehr freundlich und mit nur leichtem Nachdruck Anweisungen gibt. Wirklich gut gemacht!

    Schnell gehen wir duschen und geniessen dann den Ankelmannsplatz am Abend (fürs Atlantik ist Sohn leider zu müde). Sehr gute Auswahl, wenig Menschen, viele freie Plätze. Mutter ist zufrieden.

    Das Essen schmeckt auch hier wieder hervorragend.

    Die Ausfahrt genießen wir mit unseren Büchern und einem Cocktail auf dem Balkon. Und was eine Ausfahrt das ist. Die Sonne spielt auch mit und tunkt die Gegend in ein warmes Rosarot. Atemberaubend!

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    x

  • Recht früh gehen wir schlafen.

    Leider soll dieser Schlaf bereits gegen Mitternacht unterbrochen werden:

    Sohn ist plötzlich krank. Die Details lasse ich an der Stelle aus, es reicht zu sagen, dass wir einen vollen Tag Urlaub „verloren“ haben. Der Kleine ist schlapp und natürlich für nichts zu gebrauchen. Wir überlegen kurz, zum Bordarzt zu gehen, aber er schläft lieber ein bisschen. Wir dösen und versuchen Kraft zu tanken. Abends geht es ihm schon etwas besser und er kann sogar ein bisschen trockenes Brot zu sich nehmen, das ich ihm auf die Kabine bringe. Der nächste Tag ist dann ein Seetag. Dem Kleinen geht es wieder richtig gut so dass wir uns sogar trauen, ins Ankelmannsplatz, essen zu gehen.

    Unterwegs dorthin möchte ich gerne an der Rezeption nochmals die Chargen „Minibar“ ansprechen, die immer noch nicht entfernt wurden. Ärgerlicherweise informiert man mich belehrend, dass noch nicht geklärt sei, ob diese überhaupt durch das von mir erworbene Paket abgedeckt seien. Ich weise darauf hin, dass ich per email und mündlich vom Kollegen an der Rezeption mehrfach ! die gegenteilige Informationen erhalten habe. Man druckst herum und vertröstet mich, ein Gespräch mit einem Vorgesetzten für mich zu vereinbaren. Ich bitte darum, dies kurzfristig zu tun, was man mir zusagt.

    Es ist erbärmlich, dass mich derartige Kleinigkeiten derart ärgern können. Aber hier geht es ums Prinzip. Man kann doch nicht einfach mittendrin heimlich eine Leistung ändern… Ich bin so wütend, dass sich in meinem Bauch ein Klumpen bildet.

    Inzwischen ist es Nachmittag und es hat sich noch niemand bei mir gemeldet. Über Internet kann ich verfolgen, dass zunächst die Chargen herausgenommen worden waren, jetzt sind sie wieder aufgebucht…

    Hier geht es nicht nur um die 15 Euro. (Wenn die Minibar nicht inkludiert ist, nutze ich sie natürlich heute nicht. Wenn ich heute Abend erfahre, dass sie inkludiert gewesen wäre ist das einfach ein Tag der mir geraubt wurde... ich weiß aber, wie albern sich das jetzt anhört)

    In jedem Fall ist das keine Art mit seinen Kunden umzugehen und hätte ich TUI eher nicht zugetraut. (Derartiges erwartet man eher bei MSC, wobei mir das interessanterweise da noch NIE passiert ist. MSC sind in der Lage einem VOR der Reise den Spaß zu verderben, dabei sind sie außergewöhnlich kreativ und tun dies auch mit unausweichlicher Regelmäßigkeit. Das „An Board“-Produkt ist aber bislang immer fehlerfrei gewesen.)

    Ich ärgere mich auch über mich selbst, schließlich ist das mein vorletzter Tag und ich verderbe ihn mir mit Wut und Enttäuschung. Es nutzt aber nichts, dass mein Kopf weiß, dass meine Wut keinen Sinn macht… der Bauch gehorcht nicht…ich fühle mich irgendwie verschaukelt...

    Möglicherweise spielt da auch die Krankheit meines Zwergs eine Rolle...

  • Vergleich MSC – TUI

    (das ist vermutlich allenfalls interessant für diejenigen, die MSC kennen, hier geht es weiter für die anderen: KLICK)

    Wir sind schon sehr oft MSC gefahren.

    Preislich liegt die Flexpreis Balkonkabine mit dem “Ganz große Freiheit” Paket zusammen in etwa beim Preis einer MSC Yacht Club Kabine, deswegen vergleiche ich diese beiden Erlebnisse:

    Anreisepaket → Tui

    Obwohl die Anreise hier erbärmlich lang gedauert hat und die Flugzeiten auch nicht nach meinem Geschmack waren hat TUI hier die Nase vorn: Mein Sohn ist 13 und musste nur den Kinderpreis zahlen. Bei MSC zahlen Kinder ab 12 voll.

    Der Transfer war organisiert, man fand nach maximal 4 Minuten die Repräsentantin und zwar im richtigen Terminal (das ist uns in Nizza damals bei MSC ganz anders ergangen).

    Check-In → MSC

    Hier hat natürlich der Yacht Club (YC) die Nase klar vorne: Hier haben wir immer Prijorität gehabt, mussten also selten warten.

    Kabine → TUI

    Interessanterweise finde ich die MS Kabine schöner als die YC Suiten (zumindest als die der Fantasia-Klasse). Der Balkon ist zwar etwas weniger breit aber deutlich tiefer. Die Stühle lassen sich an der Rückenlehne toll verstellen, so dass man sich fast hinlegen kann. Beim YC stehen 2 sehr unbequeme Kurzlehner auf einem winzigen Balkon… Auch der Tisch ist bei TUI ein wirklicher Tisch (und nicht ein multifunktionaler Fußschemel).

    Die Aufteilung des Kleiderschranks gefällt mir auch bei TUI besser: Ich bin kein Freund von begehbaren Kleiderschränken, weil ich nicht in der Lage bin, meine Klamotten da ordentlich hinzuhängen. Die Schubladen sind hier nicht so hoch, was mir aber entgegenkommt. Es gibt zwei Hängeschränke mit ausreichenden Bügeln und insgesamt 7 Regalböden plus einen kleinen Schrank mit 2 weiteren Böden über der Minibar.

    Der Schreibtisch ist praktischer bei TUI, weil man sich hier gut schminken kann: Der Abstand zum Spiegel ist kürzer. Hier finden sich drei weitere Schubladen in guter Größe.

    Die Nachttische sind bei beiden Kabinen gleich. Die Nespressomaschine gibt es auf der Fantasiaklasse gar nicht, bei der Anzahl der Steckdosen hat aber ganz klar MSC die Nase vorn:

    Bei TUI ist eigentlich nur eine einzige Steckdose nutzbar und dafür muss ich immer die Nespressomaschine herausziehen. Zwei weitere Steckdosen am Bett sind von den Nachttischlampen belegt. Natürlich habe ich meinen Ladeknochen dabei und komme mit den Steckdosen aus, es ist aber dennoch bequemer bei MSC.

    Die Minibar wäre (wenn sie denn nun tatsächlich inkludiert wäre) bei Mein Schiff 1000 mal besser: Bier, Coca (!) Cola, Fanta, Schweppes, Sekt, Campari, O-Saft, A-Saft, Rot und Weisswein, Whiskey, Cognac, Gin, Vodka, Mineralwasser. Also alles, was ich "brauche".

    Bei MSC sieht das komplett anders aus: Wenn der Starthafen in Europa liegt, werden nur Pepsi-Produkte angeboten. Also gibt es Pepsi, Seven Up, eine Orangenlimo, ein Tonic Water, Gin, Whiskey, Vodka, ein merkwürdig schmeckender Mangosaft und ein anderer undefinierbarer Saft (beides nicht mixbar mit Vodka etc.) und natürlich Bier. (Und bei MSC gibt es außerdem Chips, Erdnüsse in Schokoüberzug, Nüsse). Trotzdem geht mein Punkt hier klar an TUI.

    Der Roomservice ist im YC besser: Pizza, Wraps, Sandwiches rund um die Uhr. Der Diamant-Service hat auf der MS2 eigentlich nur ein paar Vesperplatten, dafür aber Cocktails und Schampus, der natürlich bei MSC nicht inkludiert ist.

    Die Dusche gefällt mir bei TUI besser: Eine echte Dusche mit Tür, keine Badewanne, wo beim Duschen alles unter Wasser gesetzt wird.

    Ein praktischer Waschbeckenschrank mit 2 Türen und 2 Regalen. (MSC: Ein Schrank mit 2 Regalen, etwas kleiner). Der Schminkspiegel ist bei TUI auf der richtigen Höhe und hat eine gute Qualität. Bei MSC muss man sich als Normalwüchsige bücken und durch die konvexe Krümmung wirkt alles unscharf.

    Handtücher sind deutlich besser bei MSC. Groß, flauschig, super Baumwollqualität.

    Kleinigkeiten in der Kabine: Bei Tui gibt es 4 Haken in der Kabine und 4 Haken im Bad. Bei MSC gar keine.

    Restaurants:

    TUI bietet La Vela, Gosch, Atlantik, Surf & Turf und Richards.

    MSC bietet im Prinzip nur das YC-Restaurant. Eataly, Ristorante Italia und Galaxy sind jeweils aufpreispflichtig.

    Qualität und Auswahl gibt TUI den Vorteil.

    La Vela hat uns richtig gut geschmeckt. Die Pizza vom Roomservice (MSC) war aber authentischer / italienischer.

    Das YC Restaurant gewinnt bei der Atmosphäre: Es ist deutlich ruhiger, man hat einen zugewiesenen Platz (wenn man möchte), wirkt edler. Qualität der Speisen fand ich bei unserem ersten Abend im Atlantik herausragend beim zweiten sehr mittelmäßig.

    MSC Top Sail Lounge / Tui Bar

    Die Cocktails sind in der TUI Bar leckerer, die Auswahl größer (auch im antialkoholischen Bereich), dafür gibt es hier aber keine Häppchen. Atmosphäre ist dadurch, dass die TUI-Bar eine Durchgangslounge ist auch nicht so gemütlich und gedämpft wie in der Top Sail Lounge.

    Einmal editiert, zuletzt von pluca (27. November 2018 um 20:12)

  • Den Hafen Bari hatten wir also leider wegen der Krankheit von Sohnemann verpasst.

    Blieb also nur noch Catania.

    Auch hier hatten wir wieder wahnsinniges Glück mit dem Wetter. Eigentlich hatte ich vorgehabt, die Stadt zu Fuss zu erkunden, habe mich aber leider von einem der Verkäufer am Hafen bequatschen lassen eine "beautiful beautiful" Tour mit dem Hop on Hop Off Bus zu machen.

    Ohje...

    Catania Strassen sind so verstopft wie die Straßen der Kölner Innenstadt. Wir kriechen also bei Gluthitze bei offenem Dach (Cabriobus) durch die Gassen und inhalieren italienischen Diesel.

    Sohn wird sofort übel.

    Beim nächsten Stop verlassen wir schnell die beautiful beautiful Tour und gehe zu Fuss weiter.

    Catania ist in einigen Teilen wunderschön mit gut erhaltenen historischen Gebäuden, tollen Parks und einem jungen, quirligen Flair.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    In anderen Teilen wirkt es abstoßend - verfallen, schäbig, unsicher...

    Ich wünschte ich hätte davon auch Fotos gemacht, um zu zeigen, was ich meine....

    Wir bewegen uns also zu Fuss durch die schönen / schrecklichen Gassen, essen ein Eis, trinken eine Espresso...

    An den richtigen Stellen ist es wirklich bezaubernd hier.

    Als wir dann aber wieder durch die düsteren Gassen und Hafenstrassen zurück müssen, kann ich nicht anders,

    mir ist total mulmig so allein mit dem Kind...

    fühlt sich nicht sicher an ...

    ich bin froh, als wir wieder an Bord sind.

  • Ich kann nicht glauben, dass wir jetzt schon packen müssen!

    Wie schrecklich dieses Gefühl, dass es schon wieder vorbei ist. Durch die 1,5 Tage, die uns Sohns Krankheit geraubt haben, war von der kleinen Woche natürlich auch nicht ehr so viel übrig...

    Traurig gehen wir ein letztes Mal ins Buffetrestaurant.

    Update zum GFF:

    Nach erneuter Anfrage an der Rezeption (nichts von wegen "wir kommen auf Sie zu") wurde großzügig die Minibarcharge entfernt.

    Mir fehlt aber irgendwie das Eingeständnis, dass das von TUI-Seite schlecht gelaufen ist, man gibt mir jetzt das Gefühl, mir einen Gefallen zu tun.

    Schlechter Stil finde ich.

    Am Abreisemorgen sind die Restaurants schon sehr früh geöffnet, so dass wir noch vor unserer Ausschiffung (7 Uhr) richtig frühstücken können. Der Transferbus fährt uns pünktlich und zügig (20 Minuten) zum Flughafen.

    Schade, dass wir diesen wunderschönen Hafen nicht ein bisschen intensiver geniessen können. Noch dazu ist wieder herrlichstes Wetter.

    Der Flughafen ist klein und total chaotisch. Es gibt keine richtigen Wartebereiche deswegen wird das Gate erst ganz kurz vor dem Boarding ausgewiesen, damit die Leute sich nicht zu früh dort versammeln.

    Alles passt also zu unserem Abreiseblues: Schlechte Stimmung, Gedränge, schlechte Luft... grrr...

    Der Flug geht mit Condor. Vom Produkt genauso spärlich wie Eurowings aber auch hier überraschend pünktlich.

    Wir landen in Hamburg und müssen noch die ewig lange Zugfahrt nach Düsseldorf über uns ergehen lassen. Die Züge sind wieder unglaublich voll...

    Gut, dass wir reserviert haben.

    Ich muss unbedingt eine neue Kreuzfahrt buchen...das ist die beste Therapie habe ich gehört, oder?

    Zusammenfassend

    Wir haben die Stimmung an Bord sehr genossen - sehr gepflegt, sehr ruhig, sehr schöne Atmosphäre.

    wie toll das war, ans Buffet essen gehen zu können, ohne erdrückt zu werden.

    Man hätte (wenn man denn gewollt hätte) sogar richtig im Pool schwimmen können, also nicht nur stehen und mit 100 anderen Leuten hopsen.

    Das Essen war richtig gut.

    Die Cocktails waren viel zu gut.

    Die Reiseleitung (habe ich zwar jetzt eigentlich schon genug beschimpft, aber die) war eher nicht so bemüht um den Kunden - vielleicht hat TUI das nicht so nötig.

    Leider hatten wir insgesamt viel zu wenig Zeit, alles auszuprobieren, so waren wir nicht im Theater oder in der Sauna -

    ich habe beschlossen, dass ich ab sofort lieber eine lange Kreuzfahrt machen möchte (und dann eben eine weniger :-( ).

    Eine Woche ist doch sehr knapp und richtig zu entspannen...

    wo habe ich das gelesen: nach der Kreuzfahrt ist vor der Kreuzfahrt...???

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Einmal editiert, zuletzt von pluca (27. November 2018 um 21:11)

  • pluca

    Ich gebe dir vollkommen recht: 1 Woche ist definitiv zu kurz. Auch für uns als „Begleiter“

    Es hat richtig Spaß gemacht, den Bericht zu lesen. Auch wenn einiges nicht so optimal gelaufen ist. Auch hat mir der Vergleich zum MSC YC gut gefallen, da wir den auch schon hatten.


    Öhm ich habe bestimmt nicht über zu viele Essensbilder gemäckelt. Daher gerne beim nächsten Bericht mehr davon — ist doch ein nicht ganz unwichtiger Bestandteil einer Kreuzfahrt.

    Schönes Fernweh.

  • pluca

    Alle Achtung, schnell und zügig durften wir dir folgen.

    Danke dafür.

    Hast mich an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht und ich konnte deine ‚Wutgedanken‘ Bauch/Kopf gut nachvollziehen.

    Habe mich also häufig in deinen Berichten wiedergefunden.

    Auch wenn unsere Kinder mittlerweile Erwachsen sind,

    weiß ich nur zu gut was es bedeutet, wenn man ein krankes Kind im Urlaub betreut.

    Liebe Grüße

    Betttina

  • Vielen Dank pluca für deinen authentischen Bericht.

    Ich glaube, eine Woche ist wirklich viel zu kurz... wobei ich denke, egal wie lang man auf dem Schiff ist, es kommt einem vermutlich immer zu kurz vor :saint:

    Lg Tina

  • Danke für's miterleben :thumbup:

    Die Mein Schiff ist mit Abstand die beste Therapie Form die man wählen kann;)

    Liebe Grüße Kathrin.... die nächstes Jahr 3 Therapien macht:D

    *MeinSchiff*Kurzreise ab Kiel 10.5.-14.5.19

    Adria mit Korfu ab Triest 16.6.-23.6.19

    Norwegen mit Bergen ab Kiel 27.8.-4.9.19

    Mittelmmer mit Andalusien vom 12.12.bis 22.12.19

    Full Metal Cruise 23.9.-28.9.20

    Blaue Reise ab Hamburg 31.07. bis 03.08.20

  • Eine Woche auf dem Schiff ist definitiv zu kurz und dadurch auch dein Bericht ;). Hat viel Spaß gemacht mit euch.

    Eine lange Kreuzfahrt auch mit vielen Seetagen am Stück (bei uns zuletzt 6 an der Zahl) war für uns einfach nur schön. Kann ich also guten Gewissens empfehlen :)

    LG Susanne

  • Ein wundervoller, kurzweiliger Reisebericht....wir fahren auch immer weniger, da ich einfach eine Woche viel zu kurz finde.

  • Liebe pluca, vielen Dank für den tollen RB. Mir gefällt dein Schreibstil sehr gut :thumbup:

    ich bin bei meinem letzten Reisebericht zu recht gerügt worden, dass ich mich zu sehr aufs Essen konzentriert habe, werde deswegen hier keine Bilder einstellen

    Schade, ich hätte gerne mehr davon gesehen:saint:

    ich muss unbedingt eine neue Kreuzfahrt buchen...das ist die beste Therapie habe ich gehört, oder?

    Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen <3

    Öhm ich habe bestimmt nicht über zu viele Essensbilder gemäckelt.

    Angela sieht es genau wie ich:*

    Da wir im Juni mit unseren erwachsenen Kindern auch im MM, wenn auch im östlichen, unterwegs waren habe ich mich sehr über die Erinnerung z.B. an Dubrovnik gefreut. Die Zeit war natürlich kurz für euch, dazu die späte Anreise und das frühe Ausschiffen:rolleyes:

    Das hätte auch ohne den Krankheitsausfall noch Verlängerung brauchen können. Aber gut nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, oder auch nach der Kreuzfahrt ist vor der Kreuzfahrt ;)

    LG

    Bina