Die Linie der Wine Tram ist ein kleiner Bus mit mit nur einer offenen, etwas erhöhten Etage. Auf der Runde werden 3 Weingüter angefahren (wobei eigentlich nur 2, denn das 3. ist gleichzeitig die Haltestelle an der wir gerade gemeinsam ausgestiegen sind), zuerst das Groot Constantia.
Dieses Weingut liegt fantastisch, die False Bay überblickend. Die Weinberge liegen in einem steilen Tal auf der östlichen Seite des Tafelbergs. Dank der Ozeane auf beiden Seiten, ist diese Gegend mit einem maritimen Klima gesegnet. Groot Constantia produziert eine ganze Reihe erstklassiger Weine und ist eine der meist besuchten Touristenattraktionen in der Region. Es wirkte aber nicht so touristisch wie wir es erwartet hatten und die ganze Anlage machte einen überaus gepflegten Eindruck. Es ist übrigens das älteste Weingut Südafrika, aus dem Jahr 1652.
Wir sahen uns etwas auf dem Gelände an und entschieden uns dann einen freien Tisch des vorderen Restaurants zu nutzen. Das eigentlich Tasting fand immer zur vollen Stunde statt und passte nicht in unseren Zeitplan. Warum auch aus Probiergläsern trinken, wenn man auch Flaschen bestellen kann ![]()
Da fällt mir gerade eine Info zum Weingut ein, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ein Herr von Rybeck, übrigens ein Holländer, hatte damals 10 Rebstöcke über den Atlantik nach Südafrika gebracht. Das war der Anfang dieses Weingutes.
Wir bekamen die Wein- und Speisekarte und bestellten uns als gemeinsame Vorspeise ein Strauß Carpaccio und anschließend 2 Burger mit Pommes, die wir uns jeweils teilen ließen. Dazu gab es je eine Flasche Weiß- und Rotwein und Wasser.
Alles war super lecker und kostete zusammen 48 € Mal ganz ehrlich, da gibt es doch hier in Europa im Restaurant noch nicht mal die 2 Flaschen Wein ![]()
Wir entschieden uns dann irgendwann weiter zu fahren auch wenn es hier sehr gemütlich und lecker war.
Der 2. Stopp war im "Eagles Nest". Hier probierten wir im Schatten der großen Bäume einen Rotwein, dazu Brot und Käse. Anschließend gingen wir zum Bus und ließen dann das 3. Weingut "Beau Constantia" aus. Der Wein im Eagles Nest konnte aber unserem Geschmack nach, nicht mit dem Rotwein des Groot Constantia mithalten. Diese Erfahrung haben wir übrigens noch einige Male während der Reise gemacht.
Die Jacarandabäume habe ich schon in Lissabon so geliebt. Jetzt fuhren wir wieder drunter her. Wir fuhren mit dem eigentlich Hop on/off Bus weiter in Richtung Hout Bay und stiegen dort aus. Kurz davor kamen wir an einem großen Town Ship vorbei dem Imizamo Yethu. Man kann dieses auch mit Guide im Rahmen der Hop on/off Tour besichtigen. Ich muss gestehen, dass ich mit damit schwer tue. Es kommt mir so "vorgeführt" vor... Wir haben uns aber auch alle dagegen entschieden und sind im Bus sitzen geblieben.
Allerdings wirkte es etwas verschlafen und auch vergammelt. Wir liefen bis zum Pier, schauten aufs Wasser und
und lernten diesen netten Gesellen kennen![]()
Allerdings schien uns die Bucht nicht so einladend wie wir es vorher gelesen hatten, es bewölkte sich auch etwas und wurde kühler. Wir nahmen den nächsten Bus und entlang der Viktoria Road mit dem Blick auf den Atlantik und vielen Villen je näher wir zur Camps Bay kamen.
Hier herrschte reges Treiben, es gab viel Gastronomie, Shops, Bars und tolle Hotels.
Die Wellenreiter warteten auf "die perfekte Welle" Wir liefen die Straße einmal an der Ladenseite und einmal am Strand entlang und nahmen einer der nächsten Busse. Als nächstes kamen wir an den 12 Aposteln vorbei, man soll sie aber nicht zählen es sind mehr als 12 ![]()
Wir stiegen am Haltepunkt 12 "Green Point" wieder aus. Dort wo morgens um kurz nach 9 Uhr der Tag begonnen hatte. Wir hatten noch einen Blick auf Robben Islan. Hier hat Nelson Mandela viele Jahres seines Lebens verbracht. Früher war es übrigens eine Leprakolonie.
Den kurzen Weg zum Dolphin Inn liefen wir entlang der Beach Road und reservierten auf dem Weg im Restaurant "Lilly" einen Tisch für uns für 19.30 Uhr. Aber zuvor wurden wir im Gemeinschaftsraum des Guesthouses schon erwartet ![]()
Wir hatten später im Lillys einen sehr schönen Tisch am Ende des Raumes. Es war sehr voll und leider auch sehr laut. Wir hatten einen sehr aufmerksamen Kellner mit Namen Brian. Es gab Sesam Tuna, Holy Cow, Jumping Mexican und PiccaLilly Rind. Als Nachtisch teilten wir uns jeweils Death by Chocolate und Espresso by yourself. Die Männer bestellten dazu Amarula und Amarula on Ice. Die komplette Rechnung belief sich auf 78 Euro
und es war soooo lecker,
Es tut mir leid, aber warum auch immer habe ich von dem leckeren Essen keine Fotos gemacht.... Aber es hätte sowieso nicht für uns alle gereicht ![]()
