Reisebericht MS Artania nach Südostasien und Down Under mit Vorprogramm Hongkong und Südseeträume bis Acapulco 1.2. bis 22.3.2018

  • Reisetagebuch Cairns / Australien 16.02.2018:

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    (Der gestrige Seetag bekommt keinen Extra Eintrag, denn bis auf einen netten Schnorchelkurs im Pool war Ruhetag. ;) )

    Früh am Morgen laufen wir in Cairns ein. Wir sind down under angekommen und damit nach den exotischen asiatischen Ländern quasi in der Zivilisation!
    Der Kapitän legt mit der Backbordseite an. Es sind bereits morgens 29° Celsius, und laut Vorhersage soll es trocken und sonnig bleiben und die Temperatur weiter ansteigen. Das tut sie auch... Und wie! Wir erreichen im Laufe des Tages zumindest gefühlt um die 40° Celsius, und ich glaube ich habe noch niemals so einen heißen Tag erlebt, auch auf meinen Afrikareisen nicht. Dazu ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch - eine echte Belastungsprobe für den Kreislauf.
    Trotzdem bleiben wir bei unserem Plan, durch Cairns zu radeln und zu cachen.

    Die Einreise nach Australien klappt sehr viel besser als befürchtet. Wir hatten mit Kontrolle der Taschen gerechnet (keine Lebensmittel mit an Land nehmen! Rauchwaren streng limitiert! E-Zigarette möglicherweise verboten!) und ob das mit dem ETA Visum richtig geklappt hat?

    Aber alles ist ok. Wir werden mit einem freundlichen G‘day begrüßt und nach dem Blick in den Pass wird noch ein schöner Tag gewünscht. Das war’s

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    Auch mit den Fahrrädern von Phoenix klappt alles bestens. Die stehen schon am Ende der Gangway bereit. Helm und Schlüssel holen wir an der Rezeption ab und los geht es.

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    Schon nach kurzer Fahrt wird klar: Cairns ist ein Paradies für Fahrradfahrer! Bretteben und bestens ausgebaute Radwege mit Mittellinie, so dass man sich auch schnell an das links fahren gewöhnen kann. Die Autofahrer sind sehr rücksichtsvoll, und ich fühle mich sicher. Wir bummeln an der Uferpromenade Esplanade entlang über schöne schattige Wege mit Grünflächen und diversen Unterhaltungsmöglichkeiten, Spielplätzen für Kinder, Grillplätze mit großen frei verfügbaren Grill-Öfen, Outdoor Sportgeräten, einer künstlichen Lagune.

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    Es ist wirklich schön hier. wenn es nur nicht sooo heiß wäre. :/

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    Der Schweiß läuft in Strömen, und die kleine Wasserflasche ist bald leer. Hier ist man aber darauf eingerichtet, dass die Menschen Durst haben und dass Dehydratationsgefahr besteht.
    Immer wieder kommt man an Wasserspender, an denen man seinen Durst löschen kann und die Wasserflasche auffüllen kann. Sehr angenehm! :thumbsup:

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    Wir bummeln von Cache zu Cache. Wenn die Suche zu lange dauert, brechen wir sie ab. Und so lassen wir einige Dosen einfach aus. Am Ende des Tages kommen wir trotzdem auf insgesamt 10 Caches und sind hochzufrieden.

    Cle sucht einen Cache (und findet ihn auch! ^^ ):

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    Unser Weg führt von der Esplanade weiter in den Norden an einen kleinen Fluß. Hier ist es sehr ruhig und idyllisch, obwohl wir immer damit rechnen, dass ein Krokodil unseren Weg kreuzt.

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    Aber alles geht gut, und wir erreichen den Botanischen Garten. Ein wunderschöner Bereich von Cairns! Wobei wir zunächst das Visitor Center mit den sauberen Sanitäranlagen und den Kaffee und das erfrischende Wasser dort genießen.

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    Nachdem wir uns einigermaßen regeneriert haben laufen wir durch den Palmengarten und durch den Regenwald.

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    Hier ist es zwar schön schattig, aber wir werden an einigen Stellen von Millionen von Moskitos überfallen. Zum Glück haben wir uns vorher mit Anti-Brumm eingesprüht, so dass die Erfolgsquote für die Viecher eher gering bleibt. (Jaja, auch bei mir… wo ich doch sonst immer bevorzugtes Ziel dieser Biester bin… :D )

    Nachdem wir bei einem Abstecher in den Munro Martin Park noch etwas über die Geschichte von Cairns gelernt haben, radeln wir allmählich zur Esplanade zurück, denn wir haben inzwischen Hunger und Durst bekommen, und dort hatten wir auf dem Hinweg ein paar nett aussehende Restaurant entdeckt.


    Auf dem Weg dorthin hören wir an einer Straßenkreuzung plötzlich lautes Piepen und Kreischen. Als wir uns suchend umblicken, sehen wir einen Baum, der über und über von Flughunden behängt ist. Die sehen von unten ganz schön gruselig aus, wie lauter kleine Vampire. Dabei sollen sie ganz harmlos sein...

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    (Ist schon irgendwie doof, wenn man auf dem Display der Kamera nichts sehen kann. Ich wusste nur, da irgendwo muss ein Flughund sein… 8) )

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    Und dann geht es zurück zum Schiff. Ich habe mich selten so sehr auf die Dusche gefreut wie heute! Cle springt noch in den Pool und erzählt danach, dass die Temperatur des Pools mit 37°C angegeben ist. Das reinste Badewannenwasser...

    Am späten Nachmittag kommt eine Gruppe Aborigines an Bord und führt Musik und Tänze vor. Sehr anschaulich wird gezeigt, wie man ein Digeridoo bläst und in Form von Tänzen verschiedene australische Tiere darstellt.

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    Als wir so auf Deck 6 stehen und auf die Veranstaltung blicken, spricht uns eine junge Frau an. Ob wir Interesse an dem Spezial Menü “Down Under Steakhouse” haben? Sie selbst sei so geschafft von einem Schnorchelausflug und habe die Karten selbst nur “geerbt” von Leuten, die die Überlandtour zum Ayers Rock machen. Es sei schade, wenn die Karten verfallen. Das finden wir auch und greifen freudig zu! :thumbsup:

    Diese speziellen Essen werden immer mal (ohne Aufpreis) für eine begrenzte Teilnehmerzahl angeboten und sind dann meistens ruck-zuck ausgebucht. Auch wir hatten vor ein paar Tagen morgens vergeblich angestanden, und waren mächtig enttäuscht, als wir keine Karten mehr bekamen. Dementsprechend sind wir heute natürlich froh über das tolle Angebot.

    Um 19 Uhr finden wir uns in der Bodega Bar ein, die sehr hübsch australisch geschmückt ist mit Flaggen, Bumerangs, Warnschildern vor Krokodilen und Kängurus. Und dann genießen wir ein ausgezeichnetes Menü inclusive Tartar vom Känguru (lecker!) und Steak mit Knusperrolle vom Krokodil (lt. Cle auch sehr lecker).

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    Mit dem Paar an unserem Tisch unterhalten wir uns gut, und so ist es wieder ein richtig netter Abend!

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Reisetagebuch Townsville / Australien 17.02.2018:

    Cle fragt mich morgens, ob ich das mächtige Gewitter gehört habe, das nachts über uns reingebrochen ist? Ich habe tief und fest geschlafen und nichts mitgekriegt. Also sooo schlecht scheinen die Betten ja doch nicht zu sein... ;)

    Der erste Eindruck vom Hafen in Townsville ist eher abschreckend. Zumindest auf unserer Seite schauen wir auf triste Industriebauten und Förderbänder für den Rohrzucker.

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    Dieser Eindruck ändert sich aber bald. Wir hatten Tickets für den Shuttle in die Stadt (5€ pP) für 8.15 gekauft, und schon auf dem Weg sehen wir wunderschöne alte Kolonialgebäude. Townsville wirkt dadurch sehr viel hübscher als Cairns. Und auch die Temperatur ist auch angenehmer als gestern, „nur“ 32 Grad!

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    Die Aussies, mit denen wir zu tun haben sind alle ganz reizend. Man hat von der Stadt einen extra Shuttle eingerichtet, der kostenlos die Hafenpromenade „The Strand“ auf und ab fährt.
    Wir beschließen aber, zunächst etwas zu laufen und zu cachen. Es ist ein hübscher Weg am Ufer entlang.

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    Die Aussies sind in Wochenendstimmung. Alle sind locker drauf, sind mit Hunden, Skateboards und Fahrräder unterwegs. Die Kinder genießen einige Schwimmbäder, und auch am Strand kann man an einigen Stellen baden, die mit einer gelben Fahne gekennzeichnet sind.

    Wir sehen im Wasser dort Barrieren und fragen später einen Busfahrer, ob das ein Schutz vor Haien ist? Er antwortet lakonisch „against everything...“ Dann zählt er auf: sharks, crokodiles, jellyfish, stinger...

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    Zur Zeit ist Quallensaison, und da muss man sehr vorsichtig sein, entweder in geschützen Bereichen baden oder einen Ganzkörperanzug, ein Stingersuit, tragen.

    Wir bummeln weiter die Uferpromenade entlang und kommen zum Kissing Point bei den früheren Barracks australischer Soldaten.

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    Inzwischen ist die Zeit vorangeschritten und wir beschließen, den freien Shuttle zurück zum Aquarium zu nehmen. Das klappt wieder vorzüglich, und da noch ein wenig Zeit ist, besuchen wir noch das nette kleine Aquarium mit den Korallen und vielen kleinen und großen Fischen.

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    Auch Riff-Haie sehen wir und Clownsfische.

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    Man ist dort bestens auf unseren Besuch vorbereitet. An einigen Becken kleben deutschsprachige Informationszettel.

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    Als wir eine Mitarbeiterin des Aquariums darauf ansprechen, ja, die seien extra für die Gäste der Artania dort angebracht. Die Artania sei in diesem Jahr das zweite Kreuzfahrtschiff, das dort anlegt von insgesamt 19 Schiffen, die erwartet werden. (Von diesen Zahlen kann die Karibik nur träumen...) Man kümmert sich hier um seine Gäste! :thumbsup:

    Um 13 Uhr sind wir wieder auf dem Schiff und pünktlich um 14 Uhr legen wir ab. Trotz der Kürze des Aufenthaltes hier haben wir die Zeit gut genutzt. Und 6 Caches haben wir auch geschafft! :D

    Nachmittags stärken wir uns beim „Wiener Kaffeehaus“ und danach ist erst einmal Tagebuch schreiben und chillen angesagt.

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    Naaa, Appetit bekommen...? ^^

    Frohe Ostern und liebe Grüße
    Elisabeth

  • Also einen Besuch des Wiener Kaffeehauses hätte ich mir auch nicht entgehen lassen; kommt mir alles identisch rüber bis auf den Marchfelder Apfelstrudel, da würde besser ein "Wiener Apfelstrudel" passen. :D
    Bislang soooooooooooo schöne Bilder; ich hoffe die Reise geht nie zu Ende.

  • Reisetagebuch Brisbane / Australien 19.02.2018:

    Gestern sah die See ganz harmlos und glitzernd aus, doch trotzdem entwickelte sich im Laufe des Tages ein recht tüchtiger Seegang durch eine lange Dünung. Wie wir später erfahren, sind das Auswirkungen des Zyklons Gita, der in der Südsee sein Unwesen treibt und dessen Wind und Wellen auch auf die Ostküste Australiens treffen.

    Wir hatten gestern Abend schon erfahren, dass die Ankunft in Brisbane heute später erfolgen wird als geplant. Wegen des starken Wellengangs kann der Lotse aus Sicherheitsgründen erst bei Tageslicht an Bord kommen, also um 6 Uhr und nicht bereits um 4 Uhr.
    Und so werden wir um 6 Uhr wach, als das Lotsenboot an unserer Seite ist.

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    Man sieht schon Land, und eine kleine Stadt halten wir fälschlicherweise für Brisbane, dabei ist Brisbane noch ca 70 km entfernt, wie wir dann am Monitor des TV sehen können. Also lassen wir es geruhsam angehen.

    Nach einem Kaffee- und Obst-Imbiss schaukeln wir im Seemannsgang unsere Runden um Deck 4 und frühstücken dann gemütlich.
    Inzwischen nähern wir uns Brisbane. Es gibt viel zu sehen, die Hafenanlagen, den Flughafen, kleinere und größere Segelboote... Um 10.30 (statt um 6.30) legen wir endlich an. Es ist inzwischen wieder sehr warm geworden, aber die Luftfeuchtigkeit ist nicht mehr so hoch, so dass es erträglich ist.

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    Wir gehen ca 10 Minuten am Ufer entlang zur Fährenhaltestelle Bretts Wharf und entern die City Cat, eine Fähre, die den Brisbane River auf- und abschippert und nach einem festen Fahrplan verschiedene Stationen anfährt. Eine geniale Art, die 10 km in die City zu absolvieren, und auf jeden Fall attraktiver (und billiger!) als der von Phoenix angebotene Shuttle Bus! :thumbsup:

    So sieht ein City Cat aus:

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    Die Artania liegt an der Pier in Brisbane:

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    Man kann links und rechts alte Holzhäuser mit geschnitzter umlaufender Veranda neben schicken (und sicher sauteuren) Architektenhäusern sehen, dazwischen alte Lagerhäuser („Wool Stores“), Parks und Golfplätze. Es wirkt alles sehr wohlhabend und gepflegt. Was für ein Unterschied zu den Molukken und PNG!

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    Wir haben einen wunderbaren Blick auf die Skyline der City und fahren unter verschiedenen Brücken hindurch.

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    Am North Quay steigen wir aus und bummeln durch die Stadt. Dabei kommen wir wieder mal in Gegenden, in die sich die normalen Touristen nicht verirren. Zum Beispiel sind wir am Hauptbahnhof, wo wir an einer Sperre eine Art Transitschein bekommen, um von einer Seite des Bahnhofs zur anderen zu kommen. Das erspart uns einen großen Umweg. Wir wollen nämlich zum Roma Street Parklands und einen Cache suchen. Dieser Park liegt auf einem Hügel, ist schattig und schön.

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    Der Cache ist in einem Mäuerchen versteckt, auf dem eine große Echse lagert und uns streng beäugt. Schließlich verschwindet sie jedoch, und die Bahn ist frei.

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    Von dort aus geht es über ein Krankenhausgelände zu einer historischen Windmühle und wieder zurück in die Innenstadt.

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    Der Kontrast zwischen den alten Kolonialgebäuden und den modernen Hochhäusern ist sehr reizvoll. Es sind viele Leute auf den Straßen unterwegs, und trotzdem wirkt alles gelassen und nicht hektisch. Sehr angenehm!

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    Wieder fällt auch die ausgesprochene Freundlichkeit der Australier auf. Als wir uns einmal suchend umblicken, werden wir sofort angesprochen, ob wir Hilfe brauchen?
    Brisbane ist wirklich eine Stadt, in der man sich wohlfühlen kann! :thumbsup:

    Irgendwie geht die Zeit aber sehr schnell vorbei, und wir müssen uns entscheiden, wie wir zurück zum Schiff kommen. Der erste Plan, mit dem Shuttlebus zurückzufahren, scheitert daran, dass wir die Haltestelle nicht finden. Zum Öffi-Bus fahren haben wir keine Lust, bleibt also wieder die City Cat Fähre. Nachdem wir morgens die Fähre bei der dreieckförmigen Cityhalbinsel „links“ verlassen haben steigen wir jetzt „rechts“ bei der Haltestelle Riverside ein, um etwas Zeit zu sparen.

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    Dabei zahlt sich aus, dass ich bereits zu Hause den Fahrplan ausgedruckt hatte. So wissen wir, dass noch genug Zeit bleibt, etwas zu trinken und wir kehren in einem Pub, dem Pigs'n Whistle, ein. Das Bier dort schmeckt gut, kostet aber auch stolze 15 australische Dollar (entspricht knapp 10 Euro). =O

    In der Abendsonne fahren wir mit der Fähre zurück und sind gegen 18 Uhr wieder auf dem Schiff.

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    Abends besuchen wir die Crew Show. Auch „unser“ Kellner macht dabei mit und wird natürlich ordentlich beklatscht. Überhaupt ist es wieder einmal eine schöne Veranstaltung! Man hat den Eindruck, die Teilnehmer haben einen Riesenspaß dabei.
    Für die After-Show-Party reicht unsere Energie nicht mehr, und es zieht uns auf die Kabine in die Waagerechte.

  • Reisetagebuch Einfahrt in die Bucht von Sydney, Sydney / Australien 21.02.2018 :

    Gestern am Seetag war wieder recht starker Seegang. Der Wind frischte auf (8 Bft), und die Temperatur fiel auf 21°.Anfangs schien zwar noch die Sonne, aber am Nachmittag zog es sich zu, und es fing an zu regnen.
    Die Auswirkungen vom Zyklon Gita auf die Tasman See sind noch spürbar...

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    Nach einer sehr schaukeligen Nacht werden wir morgens um 5.30 vom Wecker geweckt. Es ist noch dunkel draußen, aber wir wollen die Einfahrt nach Sydney auf gar keinen Fall verpassen. Ganz oben vorne auf Deck 9 haben sich schon viele Reisende versammelt. Es gibt Kaffee und Gebäck, und es herrscht andachtsvolle Stille.

    Mit zunehmender Helligkeit nähern wir uns der Stadt, und es ist schon ein ganz besonderer Moment, als wir um die Ecke biegen und zum ersten mal das Opernhaus und die Harbour Bridge sehen.

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    Sylvester hatte ich mir noch die Party und das Feuerwerk in Sydney im Internet angesehen und gedacht „bald bin ich selbst dort!“, und jetzt ist es wirklich so weit…! :love:

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    Als wir die Harbour Bridge passieren, lässt der Kapitän das Typhon erklingen. “Nun weiß Sydney, dass wir da sind...” sagt er später. Gänsehautgefühl!

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    Wir legen am White Bay Terminal an, ganz weit draußen, keine Anbindung an Öffis. Irgendwie passt dieses Terminal nicht zu der ansonsten tollen Stadt. :thumbdown:

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    Wir hatten uns schon ein 3-Tagesticket für den Shuttlebus besorgt (1 Tag a 10€, 3 Tage für 25€) und ziehen gleich nach dem Frühstück los. Wir haben ja schließlich ein blind date, denn heute treffen wir zum ersten mal unsere Internetbekanntschaft Katharina. ^^

    Über einen kleinen Umweg erreichen wir das Hotel von Katharina in The Rocks, und es gibt das erste Kennenlernen. Durch den regen Austausch per Email, die Telefonate und die Bilder wussten wir ja ungefähr, wer uns erwartet, und so ist sie auch, sehr sympathisch!

    Gemeinsam gehen wir zum Circular Quay und orientieren uns erst einmal, wie das läuft mit Tickets, Opal-Karte und richtigem Abfahrtsort der Fähre. Cle und ich kaufen Opal-Karten, weil wir die morgen noch nützen können und laden sie mit 35 A$ auf (viel zu viel, 20A$ hätten auch gereicht...).
    Von der Wharf 5 geht es los nach Manly, am Opernhaus vorbei und über die Bucht.

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    Auf der Fähre ist es sehr windig und bewegt, so dass man nicht so gut aufstehen kann, um Bilder zu machen. Diesbezüglich hat mir die City Cat in Brisbane besser gefallen.

    Nach etwa 20 Minuten erreichen wir Manly. Hier landen wir in einem “Bavarian” und genehmigen uns erst einmal ein kleines Radler (6€!) ehe wir uns trennen, denn Cle und ich wollen cachen gehen und Katharina will bummeln.

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    Der Ort wirkt sehr touristisch, aber nicht überlaufen. Es ist halt ein Badeort, und ich kann mir vorstellen, dass hier am Wochenende sehr viel los ist.

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    Es ist alles sauber und gepflegt, und die Leute sind überwiegend jung, gebräunt, schlank und sportlich wie aus “Baywatch”.
    Wir laufen über die schöne Uferpromenade und gehen dann quer durch den Ort über einen Hügel mit Parkanlagen rüber auf die “andere Seite”, die dem Ozean zugewandt ist. Hier herrscht eine enorme Brandung, ein Paradies für Surfer.

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    Da wir inzwischen Hunger bekommen haben, kehren wir im “Hemingway's” ein, einer Strandkneipe, und essen einen Burger. Man kann hier stundenlang sitzen und Leute gucken. Das Wetter ist auch schön geworden nachdem es morgens noch bedeckt und etwas kühl war, und wir fühlen uns wohl! :)

    Um 17 Uhr sind wir wieder mit Katharina am Circular Quay verabredet, wo wir auch pünktlich ankommen.
    Sie hatte am Vortag einen Gourmet-Ausflug ins Hunter Valley gemacht und von dort Wein und Käse mitgebracht. Und so sitzen wir noch gemeinsam in ihrem Appartement mit tollem Blick auf die erleuchtete Bridge und die Oper, plaudern und trinken Wein, ehe wir später mit dem Shuttle zurück zum Schiff fahren.

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    (Und für wirklich schöne Bilder von Sydney schaut Euch bitte unbedingt den Bericht von @Merlin an! :D )

    LG
    Elisabeth

  • Reisetagebuch Sydney/Australien 22.02.2018:

    Morgens frühstücken wir noch einmal gemeinsam mit Bekannten, die heute von Bord gehen. Adressen werden getauscht, und damit ist dieser erste Reiseabschnitt endgültig zu Ende, denn heute kommen die neuen Gäste.

    Für uns ist heute jedoch ein Wandertag geplant. Es ist bedeckt und noch nicht ganz so warm als wir losziehen. Später wird es mir in den Jeans und den Wanderschuhen viel zu warm, aber anfangs geht es noch.
    Wir fahren wieder mit dem Shuttle in die Stadt und gehen zum Circular Quay, wo es eine Art ZOB gibt. Dort erfragen wir uns den richtigen Bus und nehmen die 333 nach Bondi Beach. Die Fahrt dauert ca 45 Minuten und führt uns aus der City raus durch die Vororte, in denen die „normalen“ Menschen leben mit hübschen Wohngebieten, Kirchen, Einkaufsstraßen und Restaurants. Wir fahren durchgehend durch Stadtgebiet bis wir schließlich die berühmte Bucht von Bondi Beach erreichen.

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    Auch hier ist es wieder ein Paradies für Surfer. Von denen gibt es sehr viele. Es ist lustig, in der Ferne viele Köpfe im Wasser zu sehen, die alle auf die perfekte Welle warten. Und wenn die dann kommt, schwingt man sich auf das Brett und gleitet die mächtige Brandung auf und ab. Bei den Profis wirkt das so spielerisch und einfach, dabei muss das wirklich schwierig sein mit dem Gleichgewicht und der Körperbeherrschung. Ich kann mich gar nicht satt sehen.

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    Auf dem Wanderweg nach Coogee ist es recht voll, viele Menschen sind unterwegs. Die Ausblicke auf das felsige Ufer und die Brandung sind immer wieder beeindruckend!
    Der Weg ist bestens ausgebaut aber mit vielen Treppen, die uns auf- und abführen. In den dicken Klamotten wird es eine schweißtreibende Angelegenheit, und ich finde es anstrengend. Doch schön ist der Weg allemal...!

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    Am Tamarama Beach legen wir eine Pause ein bei Kaffee und Bruscetta, und weiter geht es.

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    An einer Stelle ist der Küstenweg unterbrochen, da ein schweres Unwetter 2016 ganze Uferabschnitte weggespült hat. Hier gibt es eine „Umleitung“ über einen schönen Friedhof, was einen ganz besonderen Reiz hat. Man stelle sich das in Deutschland vor... ein Wanderweg über einen Friedhof... shocking! =O

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    Zwischendurch suchen wir immer mal caches, die sich aber doof anstellen (oder wir uns...). Die Ausbeute ist mager. :/
    Aber bei dem Abstecher zu einem Cache begegnen wir ihm hier, einem Kookaburra bzw Laughing Jack:

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    Im südlichen Coogee sind zwar noch einige Caches, doch wir sind geschafft von dem Weg. Deshalb genehmigen wir uns nur noch in einer witzigen Strandkneipe ein kleines Bier und sind dann froh, dass ganz in der Nähe der Bus 374 hält, der uns nach Sydney zurück fährt.

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    Endlich wieder auf dem Schiff angekommen ist die Dusche ein Genuss!
    Nach dem Abendessen treffen wir uns mit Katharina, die inzwischen auch auf der Artania eingecheckt hat an der Phoenix Bar, und der Abend klingt bei lustigen Gesprächen und mit einem Überraschungsgast (Insider ;) ) aus.

    Blick von unserem Balkon:

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    Hier im Hafen von Sydney ist es sehr laut. Man hört ständig Straßenlärm, Lalülala von Polizeiwagen, Motoren der anderen Schiffe etc, so dass wir nicht bei offener Balkontür schlafen können.

    Allmählich wird es Zeit, wieder loszuschippern...! :D

    (Ursprünglich hatte ich geplant, nur von diesem ersten Reiseabschnitt einen Bericht zu schreiben und deshalb den Titel entsprechend verfasst. Für einen eventuellen zweiten Teil wollte ich einen neuen Thread eröffnen, aber den gibt es nun bereits von @Merlin. Damit es keinen Kuddelmuddel gibt, würde ich gern hier weiter schreiben...
    Wäre es dem lieben @Administrator evtl möglich, den Titel des Threads nachträglich zu verändern?
    Denkbar wäre z.B. "Reisebericht MS Artania nach Südostasien und Down Under mit Vorprogramm Hongkong und Südseeträume bis Acapulco 1.2. bis 22.3.2018" Danke! :) )

    LG
    Elisabeth

  • Elisabeth @Soukousa als Threaderöffner kannst Du den Titel selbst anpassen - "Thema bearbeiten".

    Ich freue mich auf die Fortsetzung. :)

  • @Soukousa
    Tolle Route / Toller Reisebericht / Tolle Bilder!!!
    Ich bin sehr gerne weiter mit dabei!

    LG
    Sandy

  • @Soukousa

    ich bin geflasht von Sydney. Einmal in Sydney einlaufen, das ist MEIN TRAUM.

    Besonders das Bild am Abend mit der Oper ist fantastisch.

    Natürlich habe ich mir auch die Bilder von @Merlin angesehen und ehrlich, ich bin nicht traurig, dass ihr verspätet ausgelaufen seit.

    LG

    Kerstin

  • Reisetagebuch Sydney 23.02.2018:

    Unser letzter Tag in Sydney bricht an. Für heute ist ein Stadtbummel geplant. Es verspricht ein warmer, sonniger Tag zu werden und nach der Erfahrung der letzten Tage ziehen wir uns heute lockerer an, und das ist auch gut so!

    Es geht wie üblich mit dem Shuttlebus in die City. Wir haben inzwischen das Gefühl, uns schon viel besser zurechtzufinden und schauen kaum noch auf den Stadtplan.

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    Zunächst besuchen wir den schönen Hydepark mit seinen alten Bäumen, Rasenflächen und Brunnen und sehen uns dann St. Marys Cathedral an. Ein wenig Kultur muss sein! Aber die Kirche ist auch wirklich schön!

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    Auf einer Art unterirdischer Rollbahn, dem Express Way, kommen wir zum botanischen Garten. Tolle Sache! Auch dieser botanische Garten ist wieder sehr schön, gepflegt, ruhig und grün.

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    Es ist erstaunlich, wie sehr die Geräusche der großen Stadt hier ausgeblendet werden. In der Ferne sind einige Artania Gruppen zu sehen, doch wir halten uns abseits und sind froh, dass wir frei und ungebunden sind. ^^

    Nach einer Kaffeepause und einer misslungenen Cachesuche geht es weiter zum Opernhaus. Für mich ist es ein sehr schönes beeindruckendes Bauwerk, und es ist ein besonderes Gefühl, oben zu stehen, die Fliesen zu berühren und über die Bucht zu schauen. Es ist sehr windig hier, aber das ist ganz angenehm bei der Hitze.

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    Neben der Artania sind heute übrigens noch zwei weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen und entsprechend voll und wuselig ist es an den Sehenswürdigkeiten. Vor allem Asiaten bevölkern die Stadt, machen die üblichen Selfies, erzählen laut und tun so, als gäbe es außer ihnen keine anderen Menschen.
    Am Circular Quay ist es auch sehr voll. Neben den vielen Touristen gibt es einige Straßenkünstler, „echte“ Aborigines und nervige Jogger, die sich ausgerechnet diesen Ort für ihren Sport ausgesucht haben, warum auch immer.

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    Überall sind große Hundeskulpturen ausgestellt zu Ehren des chinesischen Neujahrsfests, das seit Mitte Februar gefeiert wird. Es beginnt das Jahr des Hundes, deshalb sind auch die Schaufenster der großen Marken wie Prada und Gucci mit Hunden dekoriert. (Das hatten wir schon in noch viel stärkerem Maß in Hongkong gesehen.)


    Das nächste Ziel ist die Harbour Bridge. Als ich jedoch die vielen Stufen sehe, die hinaufführen zur Aussichtsplattform, schwächele ich. :/
    Ich beschließe, dass ich von dort oben auch nicht mehr sehe als ich bisher gesehen habe. Cle war eh schon einmal dort oben, so dass wir uns die Mühe sparen, lieber in einem Pub in The Rocks einen Cider trinken und dann am Fuß der Brücke zu einem Cache spazieren, den wir sogar finden. :D

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    Inzwischen sind wir wieder recht kaputt von der Lauferei, aber ich möchte unbedingt noch zum Queen Victoria Building ehe wir zum Schiff zurückkehren.
    Das ist ein wunderschönes altes Gebäude mit vielen kleinen exklusiven Läden und Cafes, mehreren Ebenen, einer schönen Kuppel und riesigen hängenden Uhren. Die Preise sind gesalzen, aber wir erstehen ein hübsches Mitbringsel für unsere Katzen-Sitterin und sparen uns weiteres shopping.

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    Auch hier wird das Jahr des Hundes eingeläutet:

    Mein Versuch, Cle für den nächsten Gala Abend zu neuer Garderobe zu überreden, scheitert… =O^^

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    Allmählich wird es Zeit zurückzukehren. Der letzte shuttle fährt um 17.00, alle Mann an Bord ist 18.15, für 18.30 ist die SNRÜ geplant und um 19.30 das Ablegen. So weit der Plan…

    Wir sind zwar pünktlich wieder an Bord um 17 Uhr, aber dann zieht es sich und zieht es sich... Manuela gibt bekannt, dass sich etliche Leute, die nachts angereist sind, noch nicht bei den australischen Behörden zur Passkontrolle gemeldet hätten, und deshalb das weitere Abendprogramm sich verspätet.
    Diese Durchsage kommt mehrfach und mit jedem mal klingt sie genervter, weil sich natürlich auch das Ablegen verzögert.
    Mit einer dreiviertel Stunde Verspätung findet schließlich die SNRÜ statt, während der es viele unangemessene Albereien um uns herum gibt. ("Polonaise Blankenese...") Ich hoffe nur, dass ich mit diesen Leuten nie einen echten Notfall erlebe! :thumbdown:

    Bei einem Glas Sekt legen wir endlich ab, und als wir die Harbour Bridge passieren ist es schon 20.15.

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    Wir haben seit dem Frühstück nichts mehr gegessen, und uns hängt der Magen in der Kniekehle. Nix wie los zum Artania Restaurant! Anschließend geht es wieder zurück zur Phoenix Bar. Der Wind hat aufgefrischt und es herrscht ziemlicher Seegang, aber die Musik ist gut. Wir plaudern, trinken, tanzen bis kurz vor Mitternacht und fallen in die Koje.

    Goodbye Sydney! Südsee, wir kommen! :D

  • Reisetagebuch auf See 24.2. und 25.2.:

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    Zwei Seetage nach drei Tagen in einer Großstadt… Wie wunderbar! :thumbsup:

    Was gibt es davon zu berichten?

    Es gibt eine neue Lektorin an Bord, Isa Weber, eine Deutsche, die in Französisch Polynesien lebt und sehr interessant über Geologie, Geschichte und Sehenswürdigkeiten der nächsten Destinationen berichtet. Sie macht das so gut, dass wir auch an den folgenden Seetagen keinen Vortrag von ihr verpassen. :thumbup:

    Auch die Gruppe der „Promis“ aus Verrückt nach Meer ist etwas vollständiger geworden. In Sydney sind Küchenchef Fritz Pichler und Patisserie Chefin Roberta an Bord gekommen. (Vor allem letzterer ist zu verdanken, dass ich mich seit der Rückkehr nach Hause nicht mehr auf die Waage traue… 8| )
    Auch Animateur Moritz ist jetzt wieder dabei.

    Was ist noch?

    Wir lernen Tango Argentino! :D
    Die beiden Tanzlehrer, Angelina und Richard, machen das richtig gut! Der Unterricht findet zwar unter erschwerten Bedingungen statt (ganz oben hinten in der Pacific Lounge, wo die Schiffsbewegungen zu manchen ungeplanten Extraschritten führen…), aber es macht uns viel Spaß, und wir nehmen das schon mal als Vorbereitung für die Südamerikareise im nächsten Jahr.

    Ach ja, und ich entdecke mein Herz für Bingo spielen… ^^

    Ansonsten ruhen wir uns aus, bringen das Tagebuch auf aktuellen Stand, machen ab und zu eine Runde auf Deck 4, plaudern mit unseren Bekannten, genießen einen weiteren „Maritimen Frühschoppen“ sowie einen weiteren "Gala Abend" und freuen uns abends an dem Blick auf das Kreuz des Südens, das wir von unserem Balkon aus ganz wunderbar sehen können...

  • Hallo @Soukousa
    ich habe einige Male bei den Tanzkursen zugeschaut und gehofft, daß sich von den Tanzpaaren auch mal abends ein paar Tanzpaare
    in der Pacific Lounge blicken lassen. Leider Fehlanzeige. Trotz toller Tanzmusik von der Spiritband haben abends meist nur
    3 bis 5 Paare den Weg in die große Pacific Lounge gefunden. Für uns unbegreiflich und enttäuschend, daß man solche Tanzgelegeit nicht nutzt. So hatten wir reichlich Platz auf der Tanzfläche.
    Nach dem Theaterbesuch gingen wohl die meisten Besucher noch kurz in Harry's Bar ans Buffee und dann, so unsere Beobachtung
    "Husch husch ins Körbchen". Ein paar "Nachtschwärmer" verliefen sich noch ins Heck an die Phoenix-Bar, bevor überwiegend die Show-, Crew-Mitglieder dort ihren Absacker nahmen.
    So ein "ruhiges Nachtleben" wie hieran Bord, habe ich bisher noch nie erlebt. Das liegt wohl an dem hohen Altersdurchschnitt, obwohl Manuela mal geäußert hat, daß der Altersdurchschnitt auf Artania nur unwesentlich höher sein soll als auf Kreuzfahrtschiffen der Konkurrenz. Das möchte ich aber stark anzweifeln nachdem ich das Bordleben auf der Artania erleben durfte. Meine Erlebnisse sind da ganz anders.