@eisbarbesucher
Klasse Fotos von Tromsø ! Herrliches Wetter und ein Superausblick auf den Bildern 2-4 !!!! Bin gsnz begeistert ![]()
LG Tina
@eisbarbesucher
Klasse Fotos von Tromsø ! Herrliches Wetter und ein Superausblick auf den Bildern 2-4 !!!! Bin gsnz begeistert ![]()
LG Tina
@eisbarbesucher
schöner Bericht von einem schönen Ausflug in einer wunderschönen norwegischen Stadt bei noch schönerem Wetter. Und natürlich wunderschöne Fotos. Vielen Dank dafür.
Super ![]()
Es ist sicher auch mal schön, alleine durch eine Stadt zu bummeln und auf sich wirken zu lassen, so wie wir es ja in Bergen gemacht haben. Auch solche Eindrücke können sehr bleibend sein. Wir haben vor - och vielen vielen Jahren mal einen Stadtbummel durch Barcelona gemacht - von frühmorgens bis spätabends - ohne Führung - nur wir zwei damals jung Verliebten allein. Wir haben uns verlaufen, sind viel gelaufen bis die Füße weh taten, nahmen zum Schluss von den letzten Kröten ein Taxi zum Bahnhof. ABER die Eindrücke sind bis heute unvergessen. Vielleicht kommen wir da mal wieder hin - vielleicht mit MEIN Schiff (es gibt da so eine schöne Tour). Aber nun zurück zu Tromsø.
Also habt Ihr einen ganz anderen Ausflug unternommen in Tromsø als wir und auch ganz andere Eindrücke gesammelt.
Ja vor allem war das Wetter super und für so weit oben im Norden war es sogar warm. Die Norweger sind ja fast ausgeflippt und mit kurzen Hosen und Shirt rumgelaufen, alles über 15 Grad ist ja dort Hochsommer
. Ich hatte auch gedacht, naja Tromsø - Zwischenhalt vor dem berühmten Nordkap, dem Highlight unserer Reise. Highlight
Naja, wollen ja nichts vorwegnehmen, kommt noch. Die Städte Tromsø, Trondheim und Alesund haben mir allesamt sehr sehr gut gefallen, sie liegen ja auch direkt am Wasser und sind von Wasser umgeben, das sind ja immer schöne Städte. Aber jede für sich, sehr reizvoll und sehr hübsch, aufgeräumt, herausgeputzt. Da können Norweger glücklich leben ![]()
@BlackPearl
vielen Dank für Deine Komplimente
. Ich habe mich darüber sehr gefreut. Ja, eigentlich wollte ich ein Reisetagebuch schreiben. Schon während der Reise habe ich Notizen gemacht, die aber immer spärlicher wurden, man hat ja kaum Zeit auf so einem Schiff
. Aber nun bin ich dabei und nun gibt's halt einen ausführlichen Reisebericht und nun schreibe ich noch bissle über Tromsø weiter. Vielleicht bis morgen. Tschüss.
Unsere erste Kreuzfahrt – Mein Schiff 4 - Nordlandroute - von Bergen bis Trondheim - 19.06. bis 30.06.2017
TEIL 5 Reisebericht Tromsø, Samstag, 24. Juni 2017
Der Blick aus dem Fenster sagt mir, es wird wieder ein sonniger Tag, der Himmel ist blau, die Sonne scheint und der Wettergott meint es wieder sehr gut mit uns.
Bild zeigt den Ausblick morgens von Balkonkabine.
Also raus aus den Federn, ab zum Frühstück – heute haben wir viel vor. Zwei Ausflüge sind gebucht. Eine Panoramafahrt am Vormittag mit dem Bus und am Nachmittag hat sich mein Mann einen Wunsch erfüllt.
Das war unser gebuchter Ausflug:
Panoramafahrt durch TromsøKlassiker, 2 Stunden, vormittags Stadterkundung mit dem Bus.
Genießen Sie die Ansichten auf die Stadt Tromsø und die sie umringenden Berge während dieser ca. 2-stündigen Stadtrundfahrt durch das Herz der Provinz Troms. Die Stadt, die als Tor zum arktischen Eis gilt, beeindruckt mit vielerlei Sehenswürdigkeiten. Moderne Bauten wie die imposante weiße Eismeerkathedrale, an der Sie einen Fotostopp unternehmen, und das architektonisch herausragende Arktis-Museum Polaria reihen sich an ursprüngliche Holzhäuser. Sie passieren auch die ca. 1,2 Kilometer lange Sandnessund-Brücke, die Tromsø mit der grünen Insel Kvaløya verbindet. Zurück in der Hauptstadt kommen Sie sowohl an der nördlichsten Universität der Welt wie auch der protestantischen Domkirche, eine der größten Holzkirchen des Landes, vorbei. Schließlich kehren Sie mit dem Bus zurück zum Schiff. Hinweis: Dieser Ausflug enthält keine Innenbesichtigungen.
Also zu noch zivilen Zeiten - ich glaube 09:15 Uhr – wartete der Bus am Hafen von Tromsø auf uns. Wir sahen diese neue interessante Brücke vor uns und waren gespannt auf die Panoramafahrt. Wir haben bewusst einen kürzeren Ausflug gewählt, da ER ja am Mittag noch einen anderen Event geplant hat. Und zwei große Spaziergänge waren ihm dann doch zu viel, um nur soviel zu verraten. Wir hatten eine total nette Reisleiterin, die sehr viel über die Stadt, Land und Leute erzählen konnte. Ich weiß sogar noch, wie sie hieß – Sonja. Sie ist eine Deutsche, hat sich vor über 20 Jahren in einen Norweger verliebt, kennengelernt beim Studium, und lebt seitdem mit ihm und einer Tochter in Tromsø, und sie lebt dort sehr gerne, man konnte es ihren Erzählungen entnehmen. Für mich sehr erstaunlich, weil es halt ein ganz anderes Leben ist. Kaum ging die Fahrt über diese imposante Brücke los, erzählte sie schon und machte auf alles aufmerksam, was rechts und links zu sehen war, zum Beispiel, dass hier gerade mal Stiefmütterchen und Tulpen und weitere Frühjahrsblumen blühten, die bei uns schon lange verwelkt waren. So erlebten wir heute zum zweiten Mal den Frühling. Auch das Wetter war entsprechend, blauer Himmel, Sonnenschein und nicht zu kalt, ich glaube so 14 Grad hatte es in der Stadt, mittags noch etwas mehr und oben in den Bergen natürlich weniger. Vorbei an grünen Wiesen, Ziegen und Lämmer, bis hinauf in die schneebedeckte Bergwelt. Sonja erzählte uns unterwegs, dass es in Tromsø über 7 Monate Winter ist und Schnee von Oktober bis Mai keine Seltenheit. Jeder Norweger in Tromsø, der was auf sich hält, hat ca.10 Paar Ski zu Hause stehen, Kinder kommen quasi mit Ski an den Füßen auf die Welt. Durch den Schnee fällt es dann auch nicht so auf, dass es im Winter nie richtig hell wird und die Sonne nicht durchkommt. Dieses Leben muss man gewohnt sein, scheinbar sind es die Norweger. Andere Dinge sind wichtiger, Familie und Freunde, gemeinsame Unternehmungen, Treffen zu Spiel und Spaß, spontan und ohne große Vorbereitungen - Norweger sind ja das glücklichste Volk in Europa. Irgendwie spürt man das auch. Wir hatten oben grandiose Aussichten auf Stadt und Meer – es war wunderschön. Auf der Fahrt zurück von den schneebedeckten Bergen sah man durch das Busfenster bald wieder grüne Wiesen, fast wie Almen, und eben wie im Frühling. In der Stadt gabs dann einen kleinen Zwischenstopp. Sonja wollte uns ja auch die berühmte Eismeerkathedrale zeigen, obwohl keine Innenbesichtigungen vorgesehen waren, aber es ging nicht, weil gerade eine Hochzeit stattfand. Schade, das haben wir nun versäumt. Es gab dann noch einen anderen Stopp mit bester Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge. Wer wollte, konnte in der Stadt aussteigen und zu Fuß zurückgehen. Da aber nachmittags der andere Termin anstand, fuhren wir zurück zum Schiff, und alleine wollte ich dann auch nicht. Auch auf der Rückfahrt zum Hafen erfuhren wir durch die Erzählungen und Berichte durch Sonja weiterhin viel Interessantes, z. B. dass es viele junge Leute in Tromsø gibt, da es auch hier eine Uni und ein Uni-Krankenhaus gibt, dass die Stadt sehr Multi-Kulti geprägt ist, nicht nur durch Studenten, auch durch Flüchtlinge oder viele Thailänder, da so mancher norwegische Mann eine Thailänderin geheiratet hat. Über soziale Reformen in Norwegen, die relativ hohen Gehälter und die hohen Kosten, die Regelung über Alkohol usw. Also so viel wie in diesen zwei Stunden habe ich selten über Norwegen erfahren können. Danke Sonja, gut gemacht.
Nach gut zwei Stunden waren wir also zurück auf Mein Schiff. Teil 2 - Ausflug 2 - erfolgt sodann..
Unsere erste Kreuzfahrt – Mein Schiff 4 - Nordlandroute - von Bergen bis Trondheim - 19.06. bis 30.06.2017
TEIL 5 Reisebericht
Tromsø, Samstag, 24. Juni 2017
Spaziergang mit Huskys
Ja, das war ein großer Wunsch von ihm. Er las zu Hause die Landausflüge durch und sagte, das will ich machen. Der Ausflug war schweine- oder hundeteuer
– aber da er es ja alleine machen musste – ich bin weder so gut zu Fuß noch die Hundefreundin – musste man den Preis ja nur für eine Person berappen. Er hatte mal vor Jahren kleine Huskyschlittenfahrt mitgemacht im Bayrischen Wald und in Todtmos im Südschwarzwald haben wir mal bei den Internationalen Schlittenhunderennen zugeschaut. Das hier war nun nicht im Schnee, aber dafür versprach der Ausflug viel persönlichen Kontakt mit den Hunden und das war denn auch so.
Sein Programm lautete:
Spaziergang mit Huskys 4 Stunden, nachmittags Auf Tuchfühlung mit Huskys:
Mit etwa 300 Alaskan Huskys teilen sich die Eigentümer des Wilderness Center Tromsø ihr Heim. Auf der Insel Kvaløy, die ca. 30 Fahrtminuten von der Stadt entfernt ist, kümmern sich Hundeschlittenführer ganzjährig um die Vierbeiner, die zu einer besonderen Züchtung der Schlittenhunde zählen. Hier angekommen, machen Sie sich nach einem kurzen Kennenlernen der Hunde in Ihrer Gruppe auf zu einem ca. 1,5-stündigen Spaziergang durch die nordnorwegische Natur. Begleitet vom Hundeführer und den Huskys marschieren Sie querfeldein über naturbelassene und teils matschige Wege. Wieder am Ausgangspunkt angekommen, stärken Sie sich im Wilderness Center bei einer Kaffeepause. Hinweis: Der Fußweg ist uneben. Bitte denken Sie an unempfindliche Kleidung und festes Schuhwerk....
Da ich ja nicht dabei war, kann ich nur berichten, was mein Mann mir erzählt hat. Mit dem Bus gings ca. ½ Stunde auf die kleine Insel Kvaloy. Dort ist eine Hundeschlittenfarm mit über 300 Huskys. Die Schlittenhunde werden auch für aktive Wettrennen im In- und Ausland eingesetzt. Die Hundeführerin hat in Alaska mal einen der vorderen Plätze gemacht. Die Gruppe kam an, wurde begrüßt, rumgeführt und fünf Hunde standen zur Verfügung. Die Hundeführer erklärten, wie es vor sich ging, und es gab einige Einweisungen. Die Hunde machten das ja auch nicht zum ersten Mal und waren an fremde Herrchen gewohnt. Wer wollte, bekam einen eigenen Hund, mit dem er die ganze Zeit wanderte. Mein Mann wollte. Und er war stolz darauf, dass er einen eigenen Husky bekam
. Er hieß Polar, war erst ca. 4 Jahre jung. Mit Bauchgurt um den Bauch wurde Mann ausgerüstet, und daran dann Polar mit Leine festgegurtet, und vier weitere aus der Gruppe ebenso und dann konnte es losgehen. Es waren zwei Hundeführer dabei, die auch viel erzählten und erklärten – in englisch und Tina von TUI, die die ganze Zeit dabei war, übersetzte. Einige Zeit dauerte es schon, bis der Hund akzeptierte, dass nicht er der Führer sein kann, sondern der Mann, der sich aber wohl doch öfters ziehen ließ. Es ging über mooriges und sumpfiges Gelände, und wie es in der Beschreibung hieß, es waren keine Wanderwege, sondern unebenes Gelände, eben norwegische Natur, moränenähnlich, niederer Pflanzenbewuchs, aber sehr schöne Natur. Dazwischen gabs auch eine kleine Rast mit Kaffee und Kuchen und für die Hunde ein Leckerli. Die Wanderung war so ohne nicht, teils auch anstrengend und ging rund zwei Stunden, danach mit Bus zurück zum Schiff. Eine halbe Stunde vor Abfahrt von Mein Schiff aus dem Hafen kam die Gruppe zurück. Zwischenzeitlich hat es sich sogar etwas eingetrübt. Er kam wirklich sehr glücklich an, etwas geschafft und müde, schmutzig einschl. Jeans und Schuhe, und mir hat er einen kleinen Stofftierhusky mitgebracht (einen kleinen echten hätte ihm besser gefallen
, aber mir nicht
). Es war also ein voller Erfolg. Übrigens: Die Hose gab ich am gleichen Abend im Wäschesack ab in die Wäscherei, am nächsten Abend zurück, flott, schnell, sauber, preiswert.
... das ist die gesamte Anlage
und das ist mein Husky
So und nun kommt mein absoluter letzter Tag aus
Tromsø
Achja und was tat wohl ich an diesem Mittag?
Erst mal ging ich zu Gosch und schnabulierte ein paar Scampi – und die aß ich draußen auf den Korbstühlen, die Sonne im Gesicht mit bester Aussicht von Deck 12. Ja, draußen sitzen beim Essen, an diesem Mittag so kurz vor dem Nordkap war dies möglich. Es war ordentlich viel Betrieb und die Aussicht wunderschön.
auf der Terrasse von Gosch
und dieser blaue Himmel ... die Möwen kreisen über Gosch ... vielleicht haben sie ja auch mal Lust auf gebratenen Fisch ![]()
Danach lag ich noch auf Deck 14 auf den schönen Liegestühlen in der Sonne und ruhte etwas, bevor ich endlich mal in der Außenalsterbar ein Getränk zu mir nahm. Ich stellte fest, dass es sowohl beim Mittagessen als auch auf den Liegen und in der AA-Bar recht voll war, so viele Leute, wo doch so ein schöne Stadt vor uns lag. Anscheinend verbringen viele Gäste ihre Mittage oder sogar ganze Landtage auf Schiff, das wusste ich so nicht. Und ich musste mich dann fast beeilen, dass ich wieder auf der Kabine war, bis mein Mann zurückkam.
Ich sah ihn dann noch vom Balkon aus einlaufen und winkte ihm zu – er sah fröhlich aus.
Da er erst mal eine Dusche benötigte und auch ein kleines Ruhepäuschen, schauten wir uns die Hafenausfahrt an diesem Abend nicht auf Deck sondern auf Balkon aus an mit einer Tasse Kaffee, war auch schön.
Hafenausfahrt
Der Abend endete mit einem heute besonders leckeren Menü im Atlantik Klassik und später auch noch in der Bar.
Aus den Fenstern der Schaubar konnte man den hohen Wellengang gut beobachten und das Schiff schaukelte schon etwas. Da war man dann doch etwas vorsichtig mit dem Alkohol. Aber auch die alkoholfreien Cocktails waren sehr lecker (wenn nur nicht so viel Zucker darin enthalten wäre). So und nun fahren wir morgen ans Nordkap, dem Highlight oder auch nicht?
@murmafan
Vielen Dank für die tollen Bilder! Bin ganz geflasht von der tollen Natur und ganz zu schweigen die Huskys:-) Der putzige Kleine ist ja zum Knuddeln
Der echte und der aus Stoff ![]()
Bin soooo neidisch (im positiven Sinne ) - welch ein wunderschöner Tag ihr erleben konntet. Durch deine lebendige Erzählweise durfte ich fast mit dabei sein - so fühlt es sich jedenfalls an. Warte gespannt, wie es weiter geht. ...
LG Tina
Danke, Murmafan !
Was für ein toller Bericht! Bin schon gespannt, wie es weitergeht.
LG von Sandy
Unsere erste Kreuzfahrt – Mein Schiff 4 - Nordlandroute - von Bergen bis Trondheim - 19.06. bis 30.06.2017
TEIL 7 Reisebericht Honningsvag / Nordkap - Sonntag, 25. Juni 2017
Frühmorgens wachte ich auf und sah hinaus – oh, was ist denn das
grau, trüb, wolkig, - nein sowas kennen wir von dieser Reise eigentlich nicht
– also noch eine Runde ins Bett, so früh müssen wir ja heute gar nicht raus. Einige Zeit später – so nach 8 Uhr – Mein Schiff lag dann schon am Hafen – sah es gar nicht so schön aus, Wetter grau, vom Hafen sah man nicht viel, gegenüber paar Häuserchen, norwegischrot – naja mal abwarten. Auf das Nordkap waren wir schon sehr gespannt.
Auf dem Schiff war es allgemein sehr trubelig, es herrschte ein Kommen und Gehen. Später begriff ich dann warum.
Wir hatten, wie sicherlich 75 % aller Gäste an Bord, die normale Bustour zum Nordkap gebucht – und die ging so im Halbstundenrhythmus ab Schiff los. Unser Schiff lag übrigens am Hafen, und wir mussten wieder nicht ausgetendert werden – somit wurde mir das Tendern die ganze Kreuzfahrt über erspart, worüber ich nicht traurig war.
Unser Bus ging 10:15 Uhr los. Sammelpunkt war im Theater – oben. Kaum saßen wir in der Reihe, traten die Reihe unter uns Gäste ein – er schaute mich an und ich ihn – wir wussten wir kennen uns – aus der Heimat. Klar, ein ehem. Kollege, entferntere Abteilung, aber man kannte sich ganz gut von früher, sahen uns sicherlich über 10 Jahre nicht mehr, aber nachdem uns dann auch noch Namen einfielen, war das klar. Mannomann, heute war der 7. Tag der Reise und heute traf man sich – was für ein Zufall. Übrigens, danach haben wir uns erst am vorletzten Tag bei der letzten Hafenausfahrt wieder getroffen. Also es verläuft sich schon auf so einem großen Schiff.
So lautete das Programm
Transfer zum Nordkap - Klassiker, 3 Stunden, vormittags
Ein legendärer Ort, an dem jeder einmal gewesen sein sollte. Das Nordkap ist das nördliche Ende Europas. Es liegt auf der zur Provinz Finnmark gehörenden Insel Magerøy. Von Honningsvåg aus fahren Sie mit dem Bus die 34 km lange Strecke zum berühmten Nordkapplateau. Nach etwa 50 Minuten erreichen Sie die Nordkaphalle und haben rund 1,5 Stunden zur freien Verfügung, um das Postamt, das Thai-Museum, die Cafeteria, die kleine Kapelle und das Kino, in dem der Nordkapfilm läuft, zu besuchen. Der beste Blick bietet sich Ihnen von der Aussichtsterrasse draußen am Nordkapfelsen mit dem berühmten Globus. Die Rückfahrt zum Schiff erfolgt auf gleichem Weg. ……Hinweis: Der Transfer zum/vom Nordkap erfolgt ohne örtliche Reiseleitung. Der Eintritt zum Nordkap und in die Nordkaphalle ist inkludiert.
Also gut, unter Betreuung einer TUI-Mitarbeiterin gings hurtig hurtig in den Bus. Sie machte uns aufmerksam, dass wir dann wieder hurtig aussteigen sollen und hurtig alles ansehen und hurtig wieder zurückfahren werden, 90 Minuten hat man Zeit am Nordkap, Reiseleitung ist keine dabei im Bus, aber funktioniert alles.
Ehrlich, es ist schon eine Massenabfertigung und Tourismus pur, die da stattfindet. Aber was soll man sonst auch am Nordkap tun? Fahrradtour hoch zum Nordkap? Nichts mehr für uns. Ribb-Tour – auch nichts – Inselrundfahrt? So gesehen war es schon ok so, schließlich wollten wir auch mal am Nordkap stehen und dieses Erlebnis lässt man sich ja nicht entgehen.
Leider wurde das Wetter immer schlechter, es war trübe, windig, kalt und schließlich fing es auch noch zu regnen an. Heute hatten wir auch echt warme Klamotten an und vorsichtshalber Mütze mit eingepackt, was kein Fehler war – am Nordkap waren es 3 Grad – ja Plus, gefühlt minus!
Die Fahrt war leicht kurvig, aber über ausgebaute breite Straßen, Aussicht hatten wir auch, und es war auch auf gewisse Art sehr schön. Man merkte, dass es hier oben kalt ist, man sah nichts Grünes, nur Geröll, Steine, Schnee, Aussichten bis zum Meer. Ich hätte auch gerne mal angehalten, wenigstens ein Fotostopp dürfte dazwischen liegen. Leider gabs das nicht, ich sage ja, hurtig weiter. Wie angekündigt waren wir in 50 Minuten oben und sahen erst mal Busse und Menschen, die herumwuselten, die eine Hälfte kam an und die andere fuhr wieder ab. Wir machten dann das, was alle machten. Erst mal zur Weltkugel und die üblichen Fotos machen. Da der Kollege auch dabei war, fotografierte er uns mit der Weltkugel und wir ihn. Bis dahin war mein lieber Mann schon verfroren, also rein. Urkunde gekauft, in den Shop rein, ach ich hab sogar ein Norwegermützchen für unser Nachbarkind gekauft, die Mama muss zu Hause bei 35 Grad Hitze unsere Balkonpflanzen täglich gießen. Ansichtskarten kaufte ich auch und verschickte auch gleich fünf Stück wegen dem Stempel vom Nordkap und habe sie dort in Kasten gesteckt. Übrigens: Vor zwei Tagen angekommen, über drei Wochen waren die Karten auf Reise. Übrigens: sauteuer waren die Karten und Marken. Zwischenzeitlich rennt uns die Zeit davon. Also nochmals raus, wir waren ja nun aufgewärmt. Jetzt hat es sogar aufgehört zu regnen und wir laufen nochmals kurz oben rum, zum Nordkapplateau, Fotos machen, zu den Gedenkscheiben, Fotos machen, nochmals in die Nordkaphalle rein, Museum angucken, hurtig hurtig. Schließlich sind die 90 Minuten rum und hurtig zum Bus, der hurtig abfährt und ohne Stopp zurück zum Schiff. Alles so hurtig, dass wir bei der Rückfahrt nicht mal die Rentiere sehen konnten. r
Ich habe bewusst nicht die Bilder hochgeladen, die hier schon xmal zu finden sind, also keine Weltkugel und so weiter
So kalt wars... die Leute laufen geduckt und haben alle Kapuzen auf, man sieht hier also keine Gesichter
und das ist aus dem Busfenster
Resümee Nordkap: Ihr werdet es Euch denken. Mir ging alles viel zu hurtig. Achso Hurtighruten
Ich war nun da, ok. Ich habe es auch nicht bereut. Es war ganz interessant. Aber nochmals dahin? Nein, muss nicht sein.
Für mich gab es andere Highlights dieser Kreuzfahrt. Jeder Hafen war schöner, eine Stadt hübscher als die andere und der Geirangerfjord, ja das war eigentlich mein Highlight, ganz besonders die Stimmung da.
Und die Stimmung hat mir am Nordkap gefehlt. Vielleicht bei anderem Wetter und anderer Sicht oder anderer Tageszeit, vielleicht abends. Das war halt schade, aber nicht zu ändern und jammern auf hohem Niveau geht gar nicht, bei dem Wetterglück, das wir sonst auf dieser Reise hatten. Ich weiß nicht, ob ich alleine da stehe mit meiner Meinung oder wie Ihr das seht mit dem vielgerühmten Nordkap? Das waren nur meine oder unsere Eindrücke, bitte um Verständnis.
Wir waren also wieder hurtig auf dem Schiff zurück. Spaziergang in Honningsvag? Och nein, der fiel dem Regen zum Opfer. Lust hatten wir gerade keine. Also gemütlichen Mittag auf dem Schiff, mit Cafelounge und bissle bummeln und verbummeln. Um 18 Uhr ging ich dann alleine hoch zur Hafenausfahrt, vielleicht konnte man ja doch noch einen Blick zum Nordkap erwischen, war so meine Hoffnung. Also so wenige Leute oben an Deck bei einer Hafenausfahrt sah ich noch nie, ich war ja fast alleine da oben. Ich hielt mich auch nicht lange auf.
Hafenausfahrt ![]()
Regen .... Regen ...
Ja wo sind denn die ganzen Leute
Abends gingen wir essen ins Atlantik Klassik, das Menü war heute besonders köstlich, vielleicht wollte man uns damit über den Tag hinwegtrösten
.
Aber es gab ja noch einen besonderen Programmpunkt, nämlich Poolparty als Whiteparty mit Schokoladenbüffet. WAS Poolparty am Nordkap
? Ich war sehr erstaunt. Bei dem Wetter ![]()
Irgendwann abends so beim Essen kam die Durchsage des Kreuzfahrdirektors, nach tiefgreifenden Überlegungen und Wetterinfos wird die angesagte Poolparty steigen – na denn
. Ich konnte es kaum glauben, das wollten wir uns ansehen. Also erst nochmal auf Kabine und Umziehen. Mit meiner dünnen weißen Hose und dem ebenfalls dünnen weißen Oberteil bei dem Wetter und den Temperaturen auf das Pooldeck ? Nein danke! Also rein in Jeans, Fleece und Thermojacke. So ausgerüstet gingen wir mal nach oben. Wie ich feststellen konnte, klappte das White-Thema gar nicht oder fast nicht, die anderen Gäste waren ähnlich bunt-warm gekleidet wie wir. Und was soll ich sonst sagen? Es war sehr umtriebig und es wurde richtig voll. Und es war eine Superstimmung. Musik und Tanz, tolle Cocktails, fröhliche Menschen
, Regen hat aufgehört, am Himmel sah man blaue Streifen – wie haben die das wieder hingekriegt? Also, die Organisation ist doch einfach immer super, sogar heute
. Beim Schokoladenbüffet musste man Schlange stehen, da wartete ich erst mal etwas ab. Es sah toll aus, schön aufgemacht. Früchte überzogen mit Schokolade, Früchtespieße und Schokoladenbrunnen. Aber ganz ehrlich, so richtig mein Geschmack ist das nicht – aber Geschmäcker sind ja verschieden. Wir bekamen sogar etwas geschützt unweit der Unverzichtbar einen Sitzplatz, wo man es in Decken gehüllt und mit Cocktails etwas angeheizt einige Stunden aushielt. Wir hatten sehr lustige Gesellschaft am Tisch
, einer machte ständig wieder eine Runde Cocktails raus
. White Russian
, noch nie getrunken, und ich werde das auch künftig nicht mehr trinken
, die Dinger haben es in sich – und ich weiß heute noch nicht, warum das Schiff nachts so extrem schwankte
. War es dieser unverschämte Cocktail oder die Wellen (übrigens es war beides).
So ging der Abend bzw. die Nacht mit einer glücklich-zufriedenen Stimmung zu Ende.
Morgen ist Seetag, da ist dann wieder ausschlafen angesagt. So, und den nächsten Tag hänge ich mal gleich dran, schließlich sind die Seetage dann doch nicht mehr so spannend zu berichten. Der erste ist interessant und dann gewöhnt man sich daran. Vier Seetage auf so einer Reise sind ok, dazwischen sind ja immer wieder interessante Häfen und Landausflüge. Mehr Seetage müssen es dann aber auch nicht sein.
Unsere erste Kreuzfahrt – Mein Schiff 4 - Nordlandroute - von Bergen bis Trondheim - 19.06. bis 30.06.2017
TEIL 8 Reisebericht
3. SEETAG - Montag, 26. Juni 2017
Heute war also unser 3. Seetag, und wir kennen das ja nun schon und sind schon seefahrtserfahren.
Nach dem Ausschlafen wird uns erst mal bewusst, wir sind ja schon auf der Rückfahrt. Ohje,
gar nicht dran denken.
Erst mal stehen uns ja noch zwei interessante Städte auf dem Programm. Darauf freuen wir uns
und ans Ende denken wir noch nicht, aber kurz erschrocken als uns bewusst wurde, wir sind auf der Rückfahrt, sind wir schon.
Ganz so fit waren wir auch noch nicht
. Das Schiff schwankte
, übrigens gabs wirklich ordentlich Seegang und Wellen.
Aber das war noch nichts, was uns Tage später noch bevor stand, davon aber erst viel später mehr.
Der Kopf war noch nicht ganz frei von der langen Nacht und den Cocktails, also erst mal noch ausschlafen, gemütlich duschen und dann schön frühstücken, und das haben wir dann auch so gemacht.
Das war dann auch Programm für den 3. Seetag, mal ausspannen, gemütlich machen, lesen, bissle Kultur, bissle Bewegung, bissle was essen, schön Kaffee trinken
und abends mit dem netten Ehepaar aus Kaiserslautern in der Schaubar sitzen und der Livemusik zuhören, ein Tänzchen wagen und mal die alkoholfreien Cocktail probieren, auch lecker. Und morgen freuen wir uns auf Trondheim, es soll eine schöne Stadt werden. Kapitän hat uns mal gaaanz vorsichtig angedeutet, dass das Wetter besser werden soll, aber ob es sonnig werden könnte, zweifelte er eher an. Macht ja nichts, dass seine Zweifel alle beseitigt wurden. Aber das dann in Teil 9.
Danke @murmafan für die hurtige Fortsetzung
Lustig geschrieben und wieder schön bebildert.
Ich bleibe weiterhin am Ball.
Schönes Wochenende wünscht
Kaline
murmafan, da warst Du aber fleißig. Gleich zwei Tage beschreibst Du. Da muss ich mich ja beeilen um hinterher zu kommen.....
Für Honningsvåg hatten wir den Ausflug "Besuch am Nordkap und Perleporten-Theater" gebucht. Ich hoffte sehr darauf, wenigstens eines der angekündigten 4000 auf der Insel lebenden Rentiere zu sehen und ich wurde nicht enttäuscht. Wir waren erst kurz unterwegs, da wies uns der Guide schon auf die ersten Rentiere hin. Später sahen wir immer wieder freilaufende Herden.
Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichten wir das Nordkap und hatten dort gut anderthalb Stunden zu unserer Verfügung. Zuerst gingen wir natürlich zur Kugel, anschließend inspizierten wir die Umgebung und schließlich lockte die Wärme der Nordkaphalle. Das Wetter war genauso wie man es sich am Nordkap vorstellt: kühl und windig - aber immerhin war es zu unserer Zeit trocken. In der Nordkaphalle besichtigten wir dann alles, kauften Souvenirs und Postkarten (inzwischen sind sie doch noch angekommen) und dann entdeckte ich einen Stand mit Waffeln. Unsere Reiseleiterin in Geiranger hatte uns erzählt, wie man in Norwegen Waffeln isst und uns empfohlen bei Gelegenheit mal welche zu probieren. Ich verteilte also Rømme (eine Art saure Sahne, aber cremiger), Erdbeermarmelade und ein Scheibchen des karamellisierten norwegischen Ziegenkäses auf der Waffel, klappte zu, biss hinein....und ja, alles richtig gemacht...es tropfte hinaus.
Nach der Pause gingen wir dann noch etwas spazieren und dann wartete auch schon bald der Bus auf uns.
Als wir die Shuttle-Warteschlange an der Nordkaphalle sahen, waren wir sehr froh, uns nicht für den Transfer, sondern für den Ausflug entschieden zu haben.
Die Tour führte uns dann zu einem Samenehepaar, das im Sommer wohl vom Tourismus lebt. Er stellt sich mit einem Rentier als Fotomotiv zur Verfügung (neben ihm steht eine Schale, in die man einen Obolus geben kann), sie betreibt einen Shop mit Pullovern, Messern, Rentierfellen und sonstigen Andenken.
Anschließend hielt der Bus in einem kleinen pittoresken Fischerdorf, in dem wir auch Zeit zur freien Verfügung hatten. Inzwischen regnete es leicht, hörte aber bald wieder auf. Einige besuchten dort das Geschäft einer dort lebenden deutschen Künstlerin, wir gingen inzwischen spazieren. Besonders interessant fanden wir die Trocknungsgestelle für die Trockenfische. Selbst kleine Privathäuser haben Stöcke dafür an ihren Fassaden angebracht.
Zum Abschluss des Ausfluges fuhren wir nach Honningsvåg und besuchten dort das Perleporten-Theater. Es handelt sich quasi um ein Café mit einer Bühne. Die jungen Leute dort führten ein Theater- (fast eher Musical-)stück auf, in dem sie von ihrem "northernmost life" berichteten. Sehr engagiert, sehr fröhlich, in gut verständlichem Englisch. Bravo!
Vom Theater aus ging es dann zu Fuß (durch mittlerweile richtigen Regen) zurück aufs Schiff.
Ein erlebnisreicher Tag.
Dann mal zum dritten Seetag (die Höhepunkte der Reise sind vorbei.....denken wir.... aber irgendwie bietet jede Stadt wieder neue Höhepunkte):
Der Tag beginnt mit einem Kaviarfrühstück. Es könnte einem schlechter gehen......Vier Sorten Kaviar, ein Blini in der Mitte, dazu dekorative Beilagen wie Schnittlauch, Zwiebel, Eigelb, dazu ein Sektchen. Der Tag beginnt nett.
Ansonsten gibt es über den Tag nicht viel zu sagen.
Um 11 Uhr gingen wir ins Theater zu dem Vortrag des unterhaltsamen Lektors Dr. Schmidt-Herholz.
Nachmittags besuchten wir dann wieder das Klanghaus, in dem es eine Lesung aus Don Quijote gab. Nun ja, am Nachmittag nach dem Essen.... das Schiff schaukelt gemütlich, das Holz knirscht...jemand, der vorliest....Ich fühle mich wie ein Baby, dem in seiner Wiege vorgelesen wird....und werde müüüde. Ich schaue mich um, anscheinend geht es nicht nur mir so.....
Abends wurde dann im Theater eine Schlagershow dargeboten - nett.
Übrigens kann man sich auf der Mein Schiff wirklich sicher fühlen. Es wird alles für die Passagiere getan. Irgendwann am Nachmittag kam eine Durchsage des Kapitäns, dass er den Kurs geändert hätte und nun aufgrund eines medizinischen Notfalles mit Höchstgeschwindigkeit Richtung Küste fährt. Ein Hubschrauber käme entgegen.
Nach der erfolgreichen Aktion teilte der Kapitän uns die erneute Kursänderung mit und die Reise nahm ihren vorhergesehen Verlauf Richtung Trondheim.
Das Frühstück:
Hallöchen @murmafan und @eisbarbesucher
ein schön geschriebener Reisebericht,
da werden Erinnerungen wach. Die Nordtour habe ich im letzten Jahr gemacht.
Danke für euren tollen Bilder ![]()
LG Wiltraud
@murmafan und @eisbarbesucher
Das ist wirklich ein gelungener Zweier-Dialog-Reisebericht, ist mal wieder was ganz anders und sehr erfrischend
und wie @willimaus schreibt, bringt der die Erinnerungen hervor (Wiltraud und ich haben die Reise gemeinsam gemacht, ohne es zu wissen
)
Hab meinem Mann auch gerade gesagt, dass Ihr Renntiere gesehen habt, wir nicht, aber dafür meinte es Petrus gut mit uns, ich bin kurzärmelig am Nordkap unterwegs gewesen. Alles kann man / frau halt nicht haben. ![]()
genau....wie @Tina28 schreibt,
die Rentiere habe ich auch sehr vermisst. ![]()
Uns wurde erzählt, denen sei es zu warm, die haben sich im Schatten versteckt ![]()
Bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.
LG Wiltraud
Danke für Deine zeitnahe Ergänzung und die schönen Fotos.
Ich bin fast ein bissle neidisch geworden, nein natürlich nicht. Aber dennoch hattet Ihr einwandfrei den besseren Riecher und den besseren Ausflug
Naja, alles kann nicht 100 % laufen. Ansonsten waren wir mit unseren gebuchten Landausflügen zufrieden.
Übrigens. Wir waren am nächsten Vormittag ebenfalls beim Vortrag von Lektor Dr. Schmidt-Herholz und abends bei der Schlagershow. Ich stimme zu: Morgens interessant, abends nett!
Den Rettungseinsatz habe ich natürlich mitbekommen, aber nicht davon berichtet, um niemanden zu erschrecken. Der Rettungshubschrauber flog direkt an unserem Balkon vorbei und man konnte alles beobachten. Ich wollte aber nicht fotografieren, wegen der Sensationshungrigkeit. Tja, sowas kann vorkommen, auch auf einem Schiff. Man beschäftigte sich schon damit. Ein Gast muss wohl einen Herzinfarkt erlitten haben.
Ja, unser Kapitän musste dann tatsächlich dadurch verlorene Zeit wieder aufholen und beschleunigen. Er hat das wirklich mit Bedacht gemacht. Auch fühlte mich immer sicher auf dem Schiff.
Nach dem Wochenende schreib ich weiter....
@Tina28
@willimaus
@Kaline
vielen Dank für Eure Beiträge. Wir freuen uns darüber sehr.
murmafan:
Ich hatte auch überlegt, ob ich darüber berichte oder nicht. Fand es dann aber eher beruhigend als erschreckend. Ich denke, dass es sehr für das Schiff und seine Besatzung spricht, wenn auch in Notsituation überlegt zum Wohle des betroffenen Passagiers gehandelt wird. So, wie ich es von anderen Mitpassagieren erzählt bekommen habe, ist ja alles gut gegangen und der Passagier konnte an einem der beiden folgenden Häfen wieder an Bord genommen werden. Also, sogar Notfälle sind gut organisiert.
@alle: Ich bin mobil im Internet und daher kann ich Eure netten Beiträge und Kommentare leider
nicht liken oder ähnliches. Irgendwie erscheinen bei mir einige Buttons nicht.
@eisbarbesucher Einen tollen Duo-Bericht schreibt ihr da zusammen mit
@murmafan, dessen Avatarbild mir sehr gut gefällt
Darf der kleine Pirat auch mit aufs Schiff? Dann wäre er ja auch ein Fall für diesen Thread Plüschtiere als Reisebegleiter
LG Susanne
@Susi
Danke für Deine netten Worte. Der Avatar ist der kleine Grabiard, ein Maskottchen von Amrum. Amrum meine Lieblings-Herzens-Insel und meinem Nicknamen zu entnehmen. Gräbiard wird unter den Amrumfreunden herumgereist und er war selbstverständlich auf unserer ersten Kreuzfahrt dabei - das Foto wurde auf unserem Balkon aufgenommen.
@eisbarbesucher
alles gut -. Ich wusste den Ausgang dieses Einsatzes nicht, insofern DANKE. Das ist ja wirklich gut ausgegangen.
Gute Nacht Freunde ![]()
Hallo,
super geschrieben und sehr schöne Bilder, klasse!
Ich war eben richtig enttäuscht das der Bericht hier erst mal zu ende ist und ich jetzt auf die Fortsetzung warten muss...
Wir haben letzte Woche diese Route für nächstes Jahr im Juli gebucht. Eher "spontan", ein befreundetes Ehepaar hatte von ihrer
Buchung erzählt und nach einiger Überlegung haben wir uns angeschlossen. Ist ja doch schon `ne Menge Kohle für 11 Tage Urlaub,
aber nach zwei Kreuzfahrten mit Aida (westliches Mittelmeer und Metropolen ab Hamburg), stand Norwegen bei uns ganz oben auf
der Liste. Nun bin ich im Netz auf der Suche nach ein paar Infos zu unserer Reise und hier schnell fündig geworden.
Mich würde interessieren was die Ausflüge gekostet haben. Wir können erst ab März Ausflüge buchen, daher habe ich auch keine Preise.
Das mit den Huskys wäre auch was für mich...
Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und bin ganz gespannt. ![]()
Gruß Jörg