Beiträge von murmafan

    Hallo Gisi,

    ja es ist tatsächlich so, dass ein Tag oder 1 1/2 für Städte wie Wien oder Budapest wirklich nicht genügen. Es war nicht mehr als mal ein reinschnuppern. Ich kann aber Deine Begeisterung für Wien nachvollziehen. Wir haben auch gesagt, auf jeden Fall fahren wir da mal wieder hin für mind. 3 Tage. Jeder hat so seine Schwerpunkte für eine Stadtbesichtigung. Mich würde auch so manches interessieren, die Oper zum Beispiel, gerne mit einer Aufführung oder einem Konzert, den Friedhof wollte ich auch mal sehen, aber auch mal so ein Stadtbezirk weit weg vom Bezirk 1 - es gibt einiges Interessantes zu sehen. Im Sacher waren wir auf Anraten unserer Reiseleitung tatsächlich nicht. Ich glaube, wir haben ein sehr schönes und gutes Cafe erwischt. Ganz so ein großer Fan einer Sachertorte bin ich übrigens auch nicht, aber diese hat geschmeckt. So ein Abend in einem gemütlichen Heurigenlokal außerhalb von Wien würde mir sicherlich auch mal gefallen. Also Wien steht tatsächlich auf unserer Reiseliste. Auch wenn es kurz war, es war intensiv und es war ein guter Einstieg für einen längeren Aufenthalt. Es hat uns gezeigt, es lohnt sich auf jeden Fall.

    ENDE der REISE und FAZIT

    SONNTAG, 31. August > Passau an 08:00 Uhr.

    Dank der Erläuterungen und ausführlichen Erklärungen am Vorabend durch den Kreuzfahrtdirektor Reinhold, funktionierte alles für die Abreise wieder total gut – super durchorganisiert wie die ganze Reise.

    Unsere Koffer stellten wir morgens bis 07:30 Uhr vor die Kabinentür. Am Abend vorher holten wir die Kofferbänder in der erforderlichen Farbe ab und brachten sie am Koffer an. Es gab Kofferbänder in verschiedenen Farben sortiert nach dem Ziel der Abfahrt, zum Beispiel Garage, Taxi, Bahnhof usw. Das hat einwandfrei geklappt.

    Wir gingen nochmals frühstücken im Riverside. Es war natürlich sehr voll und umtriebig. Zum ersten Mal saßen wir am Tisch von Engländern und wunderten uns, was so ein älteres englisches Ehepaar morgens so alles essen und bestellen konnte. Die Engländer essen einfach anders als die deutschen Gäste.

    Man musste um 9 Uhr die Kabine verlassen. Gäste, die später erst fahren konnten, egal ob Reisegesellschaft, Bahn o. a. durften auf dem Sonnendeck sitzen, jedoch ohne Service.

    Wir verließen kurz vor 9 Uhr das Schiff – unser Shuttlebus zur GLOBUS-Garage stand schon an der Anlegestelle Lindau bereit und unsere Koffer waren schon abgeholt. Und heute hatten wir den ersten Herbsttag, Passau lag im Nebel. Erst als wir einige Meter fuhren, lichteten sich die Wolken, die Sonne setzte sich durch und man konnte von Weitem die Veste über der Donau erkennen. Ein mystischer Abschied.

    Nach kurzer Fahrt mit dem Bus kamen wir in der Globus-Garage an, es war im Gegensatz zur Ankunft erstaunlich wenig los und alles ging sehr rasch über die Bühne. Unsere Koffer standen bereit, die Abwicklung zum Erhalt unseres Autos klappte bestens und um 09:30 Uhr fuhren wir bereits mit unserem Auto in Passau los.


    FAZIT

    Es war eine wunderschöne Woche auf einem Flusskreuzfahrtschiff auf der Donau, nein nicht auf irgendeinem Schiff, auf der VIVO Cruises TWO – einem außergewöhnlich schönen stylischen modernen Schiff. Die Einrichtung war wirklich schön, ob Kabine oder Restaurants. Einrichtung ist ja auch Geschmackssache, aber mir gefällt eher das Moderne und Helle - das dunkle Mahagoni wie für Schiffe oder üblich und roter Plüsch kombiniert mit Kronleuchtern ist wirklich nicht so ganz meins. Von daher war für uns auf der Viva TWO alles nach unserem Geschmack.

    Die Crew war kompetent und perfekt. Auf der Fahrt hat es weder bei Brücken, Schleusen oder schwierigen Passagen Probleme gegeben. Die Fahrzeiten wurden stets pünktlich eingehalten. Der Service immer flott, freundlich und kompetent. Das Essen war lecker, uns hat es gefallen, mal bedient und verwöhnt zu werden. Auch die Reinigung war gut, alles immer sehr sauber. Die Donau ist wahrscheinlich ideal für den Einstieg in eine Flusskreuzfahrt. Also uns hat es sehr gut gefallen. Wir können sowohl das Schiff als auch die ganze Reise auf der Donau empfehlen. Vielleicht hat auch das schöne sonnige Wetter vom ersten bis fast zum letzten Tag dazu beigetragen, dass wir nahezu restlos begeistert sind. Wir verbrachten die meiste Zeit tagsüber auf dem Sonnendeck und schauten auf die Ufer der Donau - es war entspannend und entschleunigend, so habe ich es mir ehrlich gesagt gar nicht vorgestellt. Man konnte sich in Ruhe auf den nächsten Landgang vorbereiten und sich darauf freuen, kein Stress und keine Hektik, aber auch keine Minute Langeweile. Es hat irgendwie alles gepasst.

    Kleine Kritikpunkte habe ich zwischendurch immer mal wieder angebracht. Ob es nun das Liegen im Päckchen ist, was wohl unvermeidbar ist oder die etwas seichte Unterhaltung an Bord - da könnte es mal etwas mehr Abwechslung geben - oder verlängerte Essenszeiten, etwas früher anfangen und später aufhören, damit es wirklich etwas entzerrter ist - aber wird wohl auf einem eher kleineren Schiff nicht so gut umzusetzen sein. Es ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.

    Ganz bestimmt machen wir nochmal eine Flusskreuzfahrt und am liebsten wieder mit Viva Cruises. Aber die Donau ist schon eine ganz besonders schöne Flusskreuzfahrt in herrlicher Natur und imposanten Städten. Mal sehen, vielleicht mal auf dem Rhein Richtung Holland. Die holländischen Städte kennen wir auch nicht.

    Danke für das Mitlesen und Euer Feedback.

    Und das ist auch genau der Grund, warum wir uns langsam wieder von der Idee weiterer Flusskreuzfahrten verabschieden , auch wenn der Blick auf Sandberge o.ä. im Containerhafen bei Seefahrten auch unschön ist. Aber zumindest hat man dann tagsüber Tageslicht in der Kabine.

    oh das ist schade aber ich verstehe es sehr gut. Aber auf den Kreuzfahrten auf dem Meer gibts noch viel mehr negative Dinge. Nicht nur die großen Industrie-Häfen. Es geht auch um die Masse von Menschen, die an einem Hafen aussteigen und dann in die Städte oder Orte strömen. Es ist schon ein Unterschied, ob 3.000 Menschen von Bord gehen oder 150. Wir haben zwei Kreuzfahrten mit Mein Schiff gemacht - einmal nach Norwegen und eine Mittelmeerkreuzfahrt. Beide Male spürten wir diesen "Massentourismus". Zum Beispiel Geirangerfjord. Durch die Kreuzfahrtschifft ist dieses Naturerlebnis überhaupt erst so richtig bekannt geworden und in das Bewusstsein von Urlaubern gerückt. Deshalb wird wohl diese Anlegestelle für die großen Kreuzfahrtschiffe bald gesperrt, was man verstehen kann wenn es auch bedauerlich ist. Im Mittelmeer war es besonders grauenhaft im schönen Amalfi. Es war nicht voll, es war übervoll, kaum ein Durchkommen. So schön und romantisch dieser Ort und die ganze Küste ist - was zuviel ist, ist zuviel.

    Ganz so gehts an den Anlegestelle für Flusskreuzfahrten noch nicht zu - aber die Betonung liegt auf NOCH. In Passau zum Beispiel lebt die Stadt sehr vom Tourismus, von den Flusskreuzfahrten und von den Radfahrern. Es gibt zwischenzeitlich schon drei Anlegestellen für die Flusskreuzfahrtschiffe, außerdem sind Ausflugsschiffe auf der Donau unterwegs. Wie wir gehört haben, kommen meistens nur Tagesgäste oder für eine oder zwei Übernachtungen. Ganz so erfreut ist man darüber nicht, aber ganz darauf verzichten möchte man auch nicht. Oder zum Beispiel in Melk. Es ist ja ein kleiner sehr schöner Ort. Als wir ankamen, lagen "nur" 2 weitere Schiffe an der Anlegestellt. Trotzdem war der Ort sehr voll - und keiner ist eingekehrt in die Cafes und ich habe ein paar einheimische Österreicher vor ihrem Cafe stehen "granteln" gehört.

    In Wien oder Budapest standen so viele Schiffe an den Anlegestellen, dass man sie kaum zählen konnte. Ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll, besser wird das bestimmt nicht.

    Wie überall, Tourismus ja aber bitte keinen Massentourismus - ich befürchte, dass dies auch für Flüsse darauf hinausläuft.

    Das ist leider bei Flussschiffen immer so. Selten hat man Glück. Es ist schon fast Glück wenn man nur ein Nachbarschiff hat. Wir hatten vor zwei Jahren im Päckchen mit fünf Schiffen gelegen (allerdings auf dem Rhein).

    Das ist leider bei Flussschiffen immer so. Selten hat man Glück. Es ist schon fast Glück wenn man nur ein Nachbarschiff hat. Wir hatten vor zwei Jahren im Päckchen mit fünf Schiffen gelegen (allerdings auf dem Rhein).

    Fünf Schiffe im Päckchen :(:cursing: das ist ja grauenhaft. Ist das auf dem Rhein besonders schlimm? Weil evtl. haben wir die nächste Flusskreuzfahrt auf dem Rhein - so ab Köln oder Düsseldorf bis Niederlande / Belgien geplant.

    Es ist ein schönes Fotobuch. Die Bilder der Fotobuchseiten gefallen wir wirklich gut. Ich bin überrascht, was für ein schönes Ergebnis herausgekommen ist mit einem über KI gestalteten Fotobuch. Kompliment! Ich habe auch gerade etwas über Fotobuch von CEWE berichtet.

    Zum Thema Fotobuch kann ich auch mal von positiven Erfahrungen berichten mit CEWE.

    Ich gestalte seit 2017 nahezu jährlich ein Fotobuch - und zwar immer mit CEWE. Einmal habe ich ein anderes über Pixel probiert - wegen des günstigeren Preises. Aber ich bin und bleibe CEWE-Fan. Ich habe sicherlich nicht so hochwertige Fotos aber das mache ich mit besonderer Gestaltung wett, und lasse meiner Kreativität freien Lauf. Ich schaue mir vor jedem neuen Fotobuch neue Erklärvideos von CEWE an über neue Gestaltungsmöglichkeiten, egal ob Hintergründe Seidenlayouts oder andere Gestaltungen mit Texten - ich bin einfach von CEWE begeistert. Ich darf behaupten, dass ich wirklich besonders schöne Fotobücher gestalte, ich benötige für ein Fotobuch mindestens 4 - 6 Wochen und gestalte frei, also ohne Vorschläge. Ich benutze aber die Seitenlayouts und Hintergründe und auch mal ein eingefügtes CEWE Designelement.

    Was ich bei CEWE jedoch kritisiert habe, ist der relativ hohe Preis und dass es nie ein Angebot oder einen Gutschein oder Prozente gibt. Ich habe in diesem Jahr das 3. Fotobuch gestaltet, das erste war eine Chronik zu einem runden Geburtstag als Geschenk, das 2. Fotobuch von unserem Ostsee-Urlaub und jetzt das 3. Fotobuch von unserer Donau-Flusskreuzfahrt in diesem Jahr. Das Buch hat 120 Seiten und kostet 135 Euro.

    So nun ist folgendes passiert: Das Buch war fertig und ich habe es selbst abholen können in einem DM-Drogeriemarkt - da spart man sich wenigstens die Liefergebühr. Zu Hause angeschaut - war ich sehr enttäuscht und zwar nicht von CEWE sondern von mir. Es ist mir doch tatsächlich passiert, dass einige Fehler, Tippfehler erkennbar waren. Ich habe es zwar Korrektur-gelesen vor der Bestellung aber einiges ist mir untergegangen. Ich habe allerdings viel geschrieben zu einzelnen Seiten, Erklärungen zu Städten und private Empfindungen - es ist ein bissle ein privates bebildertes Reisetagebuch. Einige Tage später kam von CEWE ein E-Mail mit der Anfrage, ob ich denn zufrieden bin mit meinem Fotobuch. Also habe ich mich hingesetzt und geantwortet, dass ich mit CEWE grundsätzlich zufrieden bin, die Qualität ist sehr gut, aber mit mir bzw. meiner Arbeit bin ich sehr unzufrieden, weil erkennbar einige Fehler im Text vorhanden sind und ich daher weniger Freude an dem Fotobuch habe und es auch niemanden zeigen möchte. Es kam kurz darauf die Anfrage, wo sind die Fehler und wie viele und welche. Das habe ich dann erläutert. Dann Antwort: Bearbeiten Sie das Fotobuch, korrigieren Sie die Fehler, speichern und legen das Fotobuch erneut in den Warenkorb. Sie bekommen ein neues Fotobuch zum Tausch gegen das fehlerhafte - die Kosten übernimmt CEWE, weil sie zufriedene Kunden möchten. Also das konnte ich kaum fassen. Ich habe es dann so gemacht und konnte nach ca. 8 Tagen im DM Drogeriemarkt mein neues Fotobuch abholen und das alte musste ich dort abgeben. Es hat geklappt. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie froh ich war. Jetzt passt alles. Ich habe ein tolles Fotobuch ohne Fehler von einer tollen Reise mit dem Flusskreuzfahrtschiff VIVA CRUISES TWO auf der Donau.

    Also der Service von CEWE ist doch wirklich super. Ich bleibe nicht nur deshalb CEWE treu und kann es nur weiterempfehlen.

    LINZ

    Samstag, 30. August > Linz an 12:00 Uhr ab 22:00 Uhr

    Morgens 8 Uhr sahen wir noch vom Fenster unserer Kabine aus, dass wir anlegen in Grein. Von da aus gab es eine Ausflugsmöglichkeit – Fahrt mit Bus über eine Stunde nach Salzburg. Aufenthalt in Salzburg ca. 4 Stunden. Die Rückfahrt von Salzburg dann bis Linz. Da wir Salzburg von mehreren Besuchen her ganz gut kannten, verzichteten wir darauf und fuhren weiter bis Linz. Wir konnten beobachten, dass von der Viva TWO insgesamt 14 Leute ausgestiegen sind. Übrigens hatte es kurz vorher geregnet und das Wetter war erstmals nicht sonnig sondern trüb.

    Die Fahrt auf der Donau ging weiter – das Schiff sollte erst gegen 12 Uhr in Linz ankommen. Also hatten wir viel Zeit für ein ausführliches gemütliches Frühstück und etwas relaxen. Ich habe die Zeit genutzt und schon mal paar Sachen in die Koffer verstaut, denn leider geht morgen die schöne Reise zu Ende. Wir kamen schließlich pünktlich in Linz an – und wieder lagen wir mal im Päckchen, ich kann mich damit einfach nicht anfreunden. Wir gingen an Land und spazierten in die Innenstadt.

    Linz ist die drittgrößte Stadt von Österreich nach Wien und Graz und hat rund 220.000 Einwohner. Sie liegt rechts und links der Donau in Oberösterreich. Linz hatte lange Jahre den Ruf als einer staubigen Stahlstadt wegen den großen Stahlwerken an der Donau, die zwar heute teilweise noch existieren und die auch bei der Fahrt auf der Donau weithin sichtbar waren. Durch Umweltschutz und viele Verbesserungen in der Stadt sowie den Initiativen in Bereich Kunst und Kultur hat sich das Bild der Stadt Linz jedoch wesentlich verändert

    Linz wurde im Jahr 2013 Europäische Kulturhauptstadt. Es hat eine prägnante Kunst- und Kulturszene. Zahlreiche bekannte Museen und Kunstobjekte, Theater, Universitäten prägen heute das Stadtbild.

    Wir haben insbesondere die Innenstadt besucht. Der Linzer Hauptplatz ist einer der größten Saalplätze Europas und umringt mit prächtigen barocken Gebäuden. In der Mitte des Hauptplatzes befindet sich eine eindrucksvolle 20 Meter hohe Säule, die im Jahr 1723 vollendet wurde. Die Säule besteht aus weißem Marmor und wurde aus Dankbarkeit für die überstandenen Katastrophen und zum Schutz vor Feuersbrunst, Krieg und Pest errichtet. Die Linzer Kirchen beeindrucken mit ihrer Bauweise und ihren Geschichten. Sie sind Architekturhighlights. Alle Kirchen konnten wir gar nicht besichtigen, wir haben den Alten Dom auch Ignatiuskirche oder Jesuitenkirche) mit der berühmten Bruckner-Orgel gesehen sowie die Karmelitenkirche, die sich direkt an der Linzer Landstraße befindet und zu den wertvollsten Barockkirchen Österreichs zählt.

    Aber irgendwie war bei uns heute die Luft draußen und zu langen Rundgängen hatten wir keine so richtige Lust mehr. Linz war auch sehr voll, es war Samstag und auch die Einheimischen waren zu Shopping in der Stadt unterwegs. Die Straßenbahnen prägen das Stadtbild und ratterten mehr oder weniger laut durch die Stadt – es war einfach laut, umtriebig und nervig. Auch das Wetter war nicht mehr so schön, obwohl es warm wurde und wir unsere Jacken mal wieder auf dem Arm spazieren trugen. Auf der Suche nach einem schönen Cafe landeten wir wieder am Hauptplatz und setzten uns schließlich ins Freie. Leider wurden wir da erstmal eine halbe Stunde ignoriert – also wechselten wir das Cafe, so einfach geht das aber nicht, erstmal einen Platz finden. Schließlich fanden wir im nächsten Cafe einen Platz und wurden gewohnt österreichisch-charmant bedient. Obwohl noch genügend Zeit war, machten wir uns auf zurück zum Schiff, setzten uns nochmals aufs Sonnendeck auch ohne Sonne und siehe da, auch jetzt kam ein Kellner und brachte uns ein Getränk. Auf der anderen Seite der Donau steht das imposante moderne Museum, eigentlich müsste man sich das ja mal angucken. Es kam Musik herüber und Zeit hätten wir ja. Aber irgendwie keine Lust mehr. Vielleicht ist es so, dass man nach mehreren Ausflügen in so eindrucksvolle Städte einfach mental nicht mehr viel verarbeiten kann Es war in Ordnung so.

    Am frühen Abend fand dann auf in der Lounge der Viva noch die Abschiedsvorstellung der Crew statt mit Aperitif und Häppchen und da gingen wir hin und anschließend zum letzten Dinner im Restaurant Riverside und einem letzten Cocktail in der Bar und Tschüss sagen von einigen Gästen, zu denen wir Kontakte hatten. Noch eine Nacht an Bord und dann geht die Reise zu Ende

    Mal sehen, vielleicht melde ich mich nochmals von Passau aus mit einem Fazit falls Interesse besteht. Aber wie das Fazit aussieht, kann man sich ja fast denken.


    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    WIEN

    Donnerstag, 28. August > Wien an 20:00 Uhr / Freitag. 29. August > Wien ab 18:00 Uhr

    Über Wien gibt’s unendlich viel zu sagen. Es ist eine gigantische Stadt und wenn man noch nie da war, wie wir, ist die Stadt überwältigend. Ein Tag Wien ist wie eine kleine Schnupperstunde, aber dennoch haben wir Dank dem gebuchten Ausflug und der wirklich tollen Reiseleitung viel gesehen und erlebt.

    WIEN, die Hauptstadt von Österreich hat über 2 Millionen Einwohner, eigentlich zu groß für das im Verhältnis kleine Land Österreich insgesamt hat Österreich 3 Millionen Einwohner. Wien gliedert sich in 23 Bezirke. Wir waren insbesondere im Bezirk 1 unterwegs, dem Innenstadtbezirk mit den meisten historischen Gebäuden, man kann sagen, der gesamte Bezirk 1 ist EIN DENKMAL.

    Wir verlassen um 9 Uhr die Viva TWO an der Anlegestelle Handelskai – ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt. Wir haben folgenden Ausflug mit Stadtrundfahrt und Stadtrundgang gebucht.

    GEBUCHTER AUSFLUG

    Wien ist eine Stadt der Superlative und begeistert jeden Besucher. Auf dieser Tour lernen Sie die historisch bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Wiens kennen. Wir beginnen mit einer Fahrt entlang der Ringstraße, wo wir die beeindruckenden Gebäude bewundern, darunter die Staatsoper, das Kunsthistorische Museum und das Naturhistorische Museum sowie die Hofburg, das Parlamentsgebäude, das Rathaus, die Universität und die Börse, während wir an zahlreichen Palästen und Denkmälern berühmter Komponisten, Dichter und Künstler vorbeifahren. Nach unserer Fahrt genießen wir einen Spaziergang durch die Innenstadt auf dem Weg zur ikonischen St. Stephanskathedrale haben Sie die Möglichkeit, die lebhafte Atmosphäre auf sich wirken lassen. An der Kathedrale können Sie einen Moment innehalten, um die beeindruckende Architektur zu bewundern bevor wir unseren Rundgang durch die belebte Kärntnerstraße fortsetzen und uns auf den Rückweg zum Schiff machen.


    Nach dieser geführten Tour waren wir noch alleine in der Stadt unterwegs. Zuerst steuerten wir mal ein typisches Wiener Cafe an. Nach einem Tipp unserer Reiseleiterin waren wir im Cafe SLUKA. Es war genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Sehr wienerisch, sehr elegant, hohe Deckengewölbe mit Kronleuchter, roten Plüschsofas, einer wienerisch-charmanten Bedienung, besonders gutem Kaffee und einer sehr leckeren frischen Sachertorte. Wir blieben tatsächlich länger gemütlich sitzen und später spazierten wir durch die Kärntnerstraße und hielten uns vornehmlich im 1. Bezirk auf. Ja, wir haben nicht alles gesehen, aber das war auch nicht unser Anspruch. Aber wir haben einen Eindruck gewonnen, eine wunderschöne Stadt, sehr sauber und gepflegt trotz vieler Touristen. Wir wollen wiederkommen.

    Zurück gings dann mit Taxi, wir waren ko, von den Eindrücken und die Füße spürten wir auch. Um 18 Uhr hieß es – ALLE MANN AN Bord – und die Viva TWO nahm die Weiterfahrt Richtung Linz auf.

    Wir waren schon jetzt etwas traurig – nur noch eine Station und so langsam geht die Woche dem Ende entgegen.

    BRATISLAVA

    Am 4. Tag un­se­rer Rei­se am Don­ners­tag, 28. Au­gust mor­gens um 7 Uhr

    steht die Vi­va TWO an der An­le­ge­stel­le in Bra­tis­la­va. Un­ser Schiff liegt im "Päck­chen" - wir kön­nen je­doch di­rekt ü­ber ei­nen Steg vom Schiff an Land.

    Nach dem Frühstück ma­chen wir uns auf den Weg in die na­he Alt­stadt, die nur ca. 500 m von der An­le­ge­stel­le ent­fernt ist. Wir ha­ben nicht viel Zeit - das Schiff fährt ab 13 Uhr wei­ter Rich­tung Wien.

    Bra­tis­la­va am Dreilän­de­r­eck von Slo­wa­kei, Un­garn und Ös­ter­reich ge­le­gen ist ei­ne Stadt zwi­schen Tra­di­ti­on und Mo­der­ne und ist ein wich­ti­ges kul­tu­rel­les Zen­trum an der Do­nau mit 70 Mu­se­en und Kunst­ga­le­ri­en. Die Alt­stadt hat ei­ne fu­tu­ris­ti­sche Ar­chi­tek­tur, vie­le Se­hens­wür­dig­kei­ten und vor al­lem ei­ne rei­che Gas­tro­no­mie - vom ed­len Re­stau­rant bis zum char­man­ten Ca­fe.

    Wir bummelten durch die Innenstadt - es war noch nicht viel los am Vormittag. Die Stadt hat uns gut gefallen, wir hätten nur gerne etwas mehr Zeit gehabt.

    Die Stadt hieß früher übrigens Pressburg, nach dem Namen der slawischen Burg - auch wenn es ein deutsch-klingender Name ist, Bratislava war nie deutsch. 1919 nach der Gründung der Tschechoslowakei wurde die Stadt in Bratislava umbenannt, um der Stadt einen slawischen Namen zu geben.

    Die Weiterfahrt auf der Donau von Bratislava nach Wien - übrigens an der Preßburg vorbei - verbringen wir wieder bei schönstem Sonnenschein auf dem Sonnendeck und lassen die wunderschöne Landschaft am Donauknie an uns vorüber ziehen.

    Heute gab es in der Lounge zum Abschied aus Ungarn und der Slowakei regionale Spezialitäten, kleine Appetithappen, wie verschiedene Wurstsorten – insbesondere scharfe Salamis usw. Ganz so viel durfte man nicht davon essen, das abendliche Dinner stand ja auch noch auf dem Programm.

    Als wir dann im Restaurant Riverside beim Dinner saßen bemerken wir, dass das Schiff steht und steht und es nichts weiter geht. Tja, dieses Mal mussten wir über eine Stunde an der Schleuse anstehen – selbst auf der Donau gibt’s Stau. Einige Gäste werden unruhig, sie wären gerne früher von Bord gegangen und wollten in Wien essen gehen und etwas erleben.

    Eine Stunde später, also gegen 21 Uhr statt 20 Uhr wie geplant legt die Viva TWO an der Anlegestelle Handelskai – ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt – an. Einige Passagiere gehen sofort von Bord. Wie ich später erfahren habe, waren die meisten am Prater, ein Spaziergang von rund 3 km.

    Wir verbrachten den Abend an Bord und wurden mit einem besonderen Event belohnt. Direkt aus Wien kommen die Musiker und bringen uns Wiener Klassik in der Lounge. Es waren gute Musiker und es war ein schöner gemütlicher Abend. Wien schauten wir uns am nächsten Tag an und freuten uns auf diese schöne Stadt.

    Dienstag, 26. August > Budapest an 14:00 Uhr

    Mittwoch, 27. August > Budapest ab 13:00 Uhr

    Ziemlich pünktlich kamen wir mittags kurz vor 14 Uhr in Budapest an. Schon die Fahrt auf dem Fluss Richtung Budapest war ein Highlight – eine tolle Stadt und ein Gebäude an der Donau so schön wie das andere. Wir freuten uns richtig auf diese Stadt und den gebuchten Ausflug.

    Hier hatten wir eine Busfahrt mit Reiseleitung und anschließend einen kleinen Rundgang gebucht – Zeitrahmen: 14 Uhr bis 18 Uhr.

    Es war eine gute Entscheidung. Der Bus stand schon da und es ging zeitnah los. Man könnte so viel über Budapest schreiben, die Stadt ist atemberaubend schön, sie bietet so viel und ich bin jetzt noch begeistert. Sowohl der Busfahrer als auch die Reiseleitung – eine Frau im Rentenalter, leidenschaftliche Budapesterin, sehr gut deutsch sprechend – waren einfach TOP!

    Unser Ausflugsprogramm lautete:

    xxxAdmin (Copy & Paste ohne Quellenangaben.) xxx

    Genau so war es – ein perfekter Einstieg und ein kleiner Einblick in eine außergewöhnliche Stadt.

    Es war übrigens der heißeste Tag unserer Reise – in Budapest waren es über 30 Grad. Die Reiseleiterin sagte, seien Sie froh, letzte Woche hatten wir 3 Tage mit 40 Grad.

    Wir kamen dann gegen 18 Uhr zurück zum Schiff und dann noch etwas chillen und fertig machen zum Dinner.

    Am Abend hatten wir noch ein ganz besonderes Erlebnis. Nein, wir gingen abends nicht nochmal in die Stadt, dazu waren wir wirklich zu müde – nach so einem Essen mit Wein usw. sowieso. Also blieben wir auf dem Schiff und gingen hoch zum Sonnendeck. WOW was für ein Anblick – was für eine Show. Budapest war beleuchtet und strahlte und zeigte uns ein ganz anderes Gesicht. Es war wunderschön. Ein lauer Sommerabend und dieses Lichtermeer – wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

    Am nächs­ten Mor­gen liegt die Vi­va two noch bis zum Mit­tag an der An­le­ge­stel­le Bu­da­pest.

    Wir nut­zen die Zeit und spa­zie­ren in die Stadt, vor­bei an ei­ner der schöns­ten von elf Brü­cken, der be­kann­ten grü­nen Frie­dens­brü­cke. Ge­fal­len ha­ben uns die klei­nen Stadt­straßenbah­nen, die im Mi­nu­ten­takt von Pest nach Bu­da ü­ber die Frie­dens­brü­cke fah­ren und in bei­den Stadt­tei­len un­ter­wegs sind. Wir liefen dann über die Brücke, kurz in den Stadtteil Buda und wieder zurück. Unser Ziel hieß Markthalle.

    Ein im­po­san­tes Ge­bäu­de mit einem Langhaus und zwei Querschiffen basiert auf einer Stahlkonstruktion, die an der Fassade mit bunten, glasierten Ziegeln eingekleidet ist. An den Ecken des Gebäudes stehen breite, schwere Türme. Der Eingang am Kleinen Ring ist mit Säulen und Figuren geschmückt. Auf drei Geschossen befinden sich über 180 Marktstände und Geschäfte, dazu zwei Supermärkte. Das Obergeschoss nehmen Souvenirläden, Imbissbuden und ein Bistro ein.

    Es gab viel heimische Produkte und un­ga­ri­scher Wa­re, Pa­pri­ka, Sa­la­mi, Gemü­se, Schnaps und Wein und noch viel mehr.... Natürlich habe ich echtes ungarisches Paprika und die berühmte Paprikapaste – so ähnlich wie Tomatenmark aber mit Paprika – sehr lecker – gekauft – auch als kleine Mitbringsel für zu Hause. Man kann Stun­den in sol­chen Markt­hal­len ver­wei­len. Aber irgendwann hieß es zurück zum Schiff, denn ab 12:45 Uhr hieß es ALLE MANN AN BORD.

    Wir erlebten die Ausfahrt aus dem Schiff wieder auf dem Sonnendeck – es war wieder sehr warm. Vorbei am imposanten Parlamentsgebäude und weiteren tollen Gebäuden war es wieder eine sehr schöne Fahrt auf der Donau mit vielen schönen Ausblicken. Alleine das macht die Reise auf der Donau so abwechslungsreich und interessant.


    xxxAdmin (Bidrechte - Basilika von Innen) xxx

    TEIL 6

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    Dienstag, 26. August > Esztergom an 06:00 Uhr ab 11:00 Uhr

    ESZTERGOM ist eine der ältesten Städte Ungarns, die 972 gegründet wurde. Sie liegt Idyllisch am Donauknie. Esztergom beherbergt die größte Kirche Ungarns – die Basilika Mariä Himmelfahrt und St. Adalbert. Auf dem Burgberg gelegen, bietet sie einen beeindruckenden Blick auf die Donau. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der königliche Burgpalast, das Christliche Museum und die Maria-Valeria-Brücke, die Esztergom mit der Slowakei verbindet.

    Wir haben ursprünglich diesen Ausflug gebucht – mit der Bimmelbahn zur Basilika.

    Wir sind pünktlich vom Schiff – das erste Mal standen wir im Päckchen – und liefen durch einen kleinen Park zur Bimmelbahn, die bereits bereit stand und die knallevoll war mit Passagieren unseres Schiffs. Der Kreuzfahrtdirektor Reinhold war vor Ort. So, und nun kam es zu meinem Problem. Der Einstieg war tatsächlich zu hoch für mich und nachdem die Bahn so brechend voll war und das Problem dazu kam, habe ich dankend verzichtet, auch wenn der Ausflug schon bezahlt war. Das hätte mir keinen Spaß gemacht. Der Kreuzfahrtdirektor stand auch nur hilflos rum. Von anderen Ausflügen kenne ich es, dass man einen kleinen Tritt oder ähnliches bereit hält. Das gabs hier aber nicht – nur hilfloses Schulterzucken. Das hat mich schon geärgert. Es gibt ja außer mir noch mehr etwas eingeschränkte Personen. Ich bin nicht behindert und komme eigentlich gut zurecht – aber hier war eine Grenze. Übrigens habe ich später gehört, dass die Basilika gar nicht gut zu besichtigen war, weil sie schon seit Jahren renoviert wird und man nur begrenzt rein kann – das meiste ist verhängt. Andere Gäste bemängelten ebenfalls, dass in der Bimmelbahn viel zu viele Menschen drin waren und die Fahrt deshalb nicht so großen Spaß gemacht hat. Naja dann habe ich ja gar nicht so viel versäumt.

    Aber egal, wir hatten trotzdem einen schönen gemütlichen Vormittag in Esztergom, bummelten durch die kleine Stadt, zu den Kirchen, Museen, später an der Donau entlang. Es war ja auch gar nicht so viel Zeit. Vor 11 Uhr hieß es ja – Alle Mann an Bord – da das Schiff rechtzeitig Richtung Budapest fuhr.

    Die Fahrt auf der Donau Richtung Budapest war dann wirklich eine Entschädigung. Die Landschaft war sehr schön, man sah vom Schiff aus nochmals die Basilika

    Danach klappten alle Ausflüge wirklich bestens, von daher gibts im Punkt Ausflüge nur diesen einen Kritikpunkt.

    Wir hatten wieder wunderschönes Wetter und auf dem Sonnendeck konnte man es mal wieder aushalten.

    TEIL 5

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    AUSFLÜGE

    Die Route war ja die klassische – Donaupanorama – Passau - Melk – Esztergom – Budapest – Bratislava – Wien – Linz - Passau. Ich schreibe nun nicht zu jedem Anlegeort etwas, sonst wird es doch ein Roman statt Reisebericht.

    Montag, 25. August > Melk an 07:00 Uhr ab 12:00 Uhr

    Der erste Morgen auf dem Schiff nach einer ruhigen Nacht. Wir haben geschlafen wie die Murmeltiere, das Bett – ein sog. Boxspringbett - sehr bequem, es war ruhig in der Kabine. Zwei-dreimal hat es nachts etwas gerumpelt und ganz leicht geschaukelt. Es war wohl eine Schleuse.

    Als wir aufwachten, lag das Schiff bereits an der Anlegestelle Melk. Die Sonne schien, der Himmel war stahlblau, morgens war es noch etwas kühl. Wir hatten eine Jacke mit, die wir schließlich nur auf dem Arm herumschleppten.

    Die nie­derös­ter­rei­chi­sche Stadt MELK liegt am rech­ten Ufer der Do­nau und wird als TOR ZUR WACH­AU be­zeich­net.

    Wich­tigs­te Se­hens­wür­dig­keit in Melk sind die Alt­stadt und das Be­ne­dek­ti­ner­stift, wel­ches Teil des UN­ES­CO Welt­kul­tur­er­bes WACH­AU dar­stellt. Es ist weit­hin sicht­bar und thront hoch oben ü­ber der Stadt. Für ei­ne Be­sich­ti­gung der weit­läu­fi­gen An­la­ge kann man meh­re­re Stun­den verbringen.

    Wir spa­zie­ren zunächst am Ufer der Do­nau ent­lang an meh­re­ren an­de­ren Fluss­kreuz­fahrt­schif­fen vor­bei und gingen rund 2,5 km in Rich­tung Alt­stadt Melk - im­mer mit Blick zum Stift Melk.

    Die Stadt Melk hat uns sehr gut gefallen – schöne traditionelle alte Häuser, hübsche Geschäfte, nette Cafes und es gab überall viel zu sehen. Wir sind gemütlich geschlendert, gebummelt, haben viel fotografiert, in einem Geschäft einen Marillenschnaps und Likör gekauft und einen gemütlichen Vormittag verbracht. Man hätte gut und gerne noch ein paar Stunden mehr Zeit verbringen können. Zum Stift selbst sind wir nicht hoch ge­gan­gen. :(Es liegt auf ei­ner An­höhe und ist ei­ne große An­la­ge. Die Be­sich­ti­gung hät­ten wir zeit­lich nicht ge­schafft, da un­ser Schiff am Mit­tag wie­der ab­leg­te.

    Zurück zum Schiff konnten wir beoabachten, wie das Schiff mit Waren, Lebensmittel und Getränken beliefert wurde. Der Transport erfolgte nicht etwa automatisch, sondern handisch. Das gesamte Personal vom Chef bis zum Reinigungspersonal half dabei. Es war wirklich einmalig zu sehen, dass das Personal trotz der anstrengenden Arbeit fröhlich war und so die Arbeit flott erledigt werden konnte sodass bald die gewohnte Routine auf dem Schiff wieder hergestellt war und das Schiff auch pünktlich auslaufen konnte.

    Wir haben uns ein kleines Mittagessen im Moments gegönnt und sind dann hoch zum Sonnendeck, haben aufs vorbeifahrende Ufer geguckt und einfach nur die Seele baumeln lassen.

    Ja, so eine Flusskreuzfahrt kann auch sehr entspannend und entschleunigend sein. Die Landschaft durch die Wachau war wunderschön, man konnte Dörfer erkennen, Kirchtürme, mal eine Burg usw. - das Ufer war mal nahe, mal weiter.

    Schließlich erlebten wir auch mal bewusst am Tag vom Sonnendeck aus das Schleusen. Es ist schon etwas beklemmend, wenn man so eng zwischen den Schleusenwänden steht. Elf Schleusen gab es auf unserer Fahrt, die wir je einmal auf der Hin- und dann wieder auf der Rückfahrt passieren. Manchmal muss das Schiff anstehen und warten, manchmal steht ein zweites Schiff neben- vor- oder hinter uns. Jedes Mal spannend.

    Auf dem Sonnendeck wurde man immer gut versorgt. Alle halbe Stunde oder öfters kam eine Servicekraft mit einem Tablett voll gefüllter Gläser, vom Apfelschorle über Bier bis hin zum Aperol Spritz. Es war erstaunlicherweise auch immer in Plätzchen frei, am liebsten im Schatten, es gab nie Gedränge. In den kleinen Pool, der eigentlich von der Größe her eher ein Whirlpool war, gingen wenige Passagiere rein, obwohl schönes sonniges und warmes Wetter war. An den Tagen 4 und 5 mit über 30 Grad trauten sich dann eher mal die eine oder der andere rein oder das einzige Kind bzw. Jugendlicher an Bord. Aber die Fahrräder, die ebenfalls auf dem Sonnendeck bereit standen, wurden doch öfters benutzt. Einfache aber gut funktionierende Dreigangfahrräder. Wir haben es uns überlegt, aber da wir zu Hause E-Bikes gewohnt sind, haben wir doch verzichtet.

    Hallo

    erstmal eine Antwort zu der Frage wegen der Sprache. Also ich gebe ehrlich zu, dass wir ganz schlecht englisch sprechen - eher verstehen. Eigentlich ist die VIVA Cruise ja ein Schiff mit Bordsprache Deutsch - und das war auch weitgehend so. Da wie berichtet einige Engländer, Norweger usw an Bord waren, hat der Kreuzfahrtdirektor seine Ansprachen alle in Deutsch und Englisch gehalten. Bei den Stadtrundfahrten war es so, dass es neben den Bussen mit deutscher bzw deutschsprachiger Reiseleitung auch einen englischsprachigen gab - sowohl in Budapest als auch in Wien. Das Bordpersonal hat mit den Passagieren sowohl auf deutsch als auch auf englisch geantwortet bzw gesprochen. Die haben gleich bemerkt, welche Gäste deutsch und welche englisch waren. Wir haben das Personal ehrlich gesagt immer auf deutsch angesprochen - manche konnten das besser und manche schlechter - aber ein etwas deutsch konnten alle. Wir sind gut zurecht gekommen mit deutscher Sprache auf dem Schiff.

    murmafan

    <3lichen Dank für Deinen Bericht über die Viva Two. Viva Flußkreuzfahrten sind etwas schönes. Ich kenne ja schon einige Viva Schiffe. Es passt alles auf das was Du beschreibst. Die Viva Two kennen wir allerdings noch nicht werden sie aber im Dezember kennen lernen. Darauf freuen wir uns jetzt schon.:love:

    Deshalb bin ich auch ganz gespannt was Du noch weiter berichtest.

    Da kannst Du Dich auch drauf freuen. Bestimmt interessant, im Dezember - vielleicht im Advent mit den Weihnachtsmärkten - mit der VIVA TWO zu verreisen - wahrscheinlich auch auf die DONAU ? Ich wünsche jetzt schon eine wunderschöne Reise.

    Hallo, auch wenn es etwas gedauert hat, hier gehts weiter mit meinem

    Reisebericht Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    TEIL 4

    ALLGEMEINES zum Schiff, Ausflügen usw.

    Ganz kurz zum Publikum: Alterstechnisch so zwischen 55 und 75 Jahren mit kleinen Ausrutschern nach unten aber eher nach oben. Es hat mich erstaunt, dass doch viele Engländer an Bord waren, und die waren schon um einiges älter und viele entsprechend körperlich eingeschränkt. Sogar eine kleine Gruppe Passagiere aus Israel waren an Bord, ein paar Belgier. sogar Norweger usw. Aber so ca. 2/3 waren deutsche Gäste. Das Publikum war überwiegend gepflegt und wir haben beim Essen oder später in der Bar einige nette Leute kennengelernt. Langweilig war uns nie.

    Achja zu meiner kleinen körperlichen Einschränkung kann ich sagen, dass ich im Januar eine größere Knie-OP hatte und es mir dann besser ging als erwartet. Ich kam sowohl auf Schiff als auch unterwegs bis auf einmal sehr gut zurecht. Auf dem Schiff habe ich dennoch öfters den Aufzug genommen, die Treppe zum Sonnendeck bin ich immer gut hinauf und hinunter gekommen und in den Städten hat das Spazierengehen und Bummeln auch gut geklappt. Vielleicht haben andere Passagiere mehr unternommen und sind mehr gelaufen. Wir haben doch auch mal zwischendurch eine Ruhephase gebraucht und diese uns auch gegönnt – schließlich hat man ja auch Urlaub. Auch mental muss man die vielen Eindrücke auch verarbeiten. So Städte wie Budapest oder Wien können einen schon erschlagen, wenn man das erste Mal dort ist.

    Die Busse bei den Ausflügen waren modern und man konnte gut ein- und aussteigen. Ein Problem hatte ich damit tatsächlich in Esztergom bei der gebuchten Fahrt mit der Bimmelbahn. Die Bimmelbahn war viel zu voll und der Einstieg viel zu hoch für mein Knie. Deshalb bin ich nicht mitgefahren und habe auf den Ausflug verzichtet. Das war das einzige Mal, wo ich mit der Organisation und der Betreuung nicht zufrieden war – der Kreuzfahrtdirektor schien ziemlich hilflos und er hatte noch nicht mal einen kleinen Tritt oder ähnliches organisiert – ich bin doch nicht die einzige ältere körperlich etwas eingeschränkte Person auf so einem Schiff oder Ausflug. Aber nun denn, ich habe es verschmerzt und es war für mich tatsächlich im Nachhinein besser so.

    Die Reiseleitungen bei unseren beiden gebuchten Ausflügen waren sehr gut, haben viel erzählt, erklärt und rüber gebracht – perfekt.

    Was mir auf dem Schiff nicht ganz so gut gefallen hat:

    Es war ja fast perfekt, aber ein bisschen Kritik sei erlaubt.

    Das Anlegen im Päckchen war eine Sache, die mich gestört hat. Bei uns war es zwei- dreimal. Es war dann halt in der Kabine dunkel, man musste über ein anderes Schiff klettern meistens über das Sonnendeck - es war halt umständlich und mit Einschränkungen verbunden. Also noch mehr Flusskreuzfahrschiffe auf der Donau verkraftet dieser Fluss nicht mehr. Hoffentlich wird dies künftig beachtet.

    Bei unserer Fahrt hat tatsächlich alles geklappt - keine Umleitungen oder keine Verschiebungen oder Verlegungen, es lief alles programmgemäß ab. Einmal kurz vor Wien musste unser Schiff tatsächlich 1 1/2 Stunden vor einer Schleuse warten, weshalb wir später als geplant in Wien ankamen. Trotzdem sind noch einige Gäste abends vom Schiff zum Prater gelaufen - wir nicht. Wir haben in der Lounge der klassischen Wiener Musik liv von Musikern, die extra aus Wien kamen, gelauscht - das war ganz toll, passend und mal was anderes.


    Tschüss bis Fortsetzung TEIL 5

    xxxAdmin (Datenschutz - Erkennbare Person im Bild.) xxx

    TEIL 3

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    ESSEN

    Ab 19 Uhr gings dann ins große Restaurant Riverside zum Abenddinner. Es gibt keine festen Plätze und angeblich keine festen Tischzeiten. Das Dinner geht um 19 Uhr los und endet um 21 Uhr. Aber ganz ehrlich: Jeden Abend das gleiche Spiel. Die Passagiere - ich gebe zu, wir auch - stehen vor der Absperrung des jeweiligen Restaurants an und warten auf Einlass und dann geht das Gerenne um die besten Tische los. Jeder möchte gerne am Fenster auf der richtigen Seite sitzen und zwei Personen nicht gerade am 6er oder 8er Tisch. Die runden 4er Tische sind die beliebtesten, auch von uns. 2er Tische gibts auf der Viva two im Riverside übrigens nicht. Die meisten Passagiere nehmen abends das Dinner im Riverside ein, es ist einfach ein tolles Ambiente, schön eingedeckt und groß und hell - ABER es ist auch viel Betrieb, die Geräuschkulisse ist schon hoch. Trotzdem hat es uns gefallen. Auf den großen Schiffen auf dem Meer ist es viel voller und viel umtriebiger. Die Atmosphäre ist immer noch etwas persönlicher, man kennt dann auch die Servicekräfte und nach zwei Tagen weiß man, wo man am besten sitzt.

    Das Dinner besteht aus einem Menü, Vorspeise - Salat - Suppe - Hauptgerichte mit Auswahlmöglichkeiten von Fisch, Fleisch, Vegetarisch, landestypisch - und anschließend ein Käseteller oder süßes Dessert oder beides, wer mag. Die Qualität des Essens ist wirklich außergewöhnlich gut, es wird sehr ansprechend serviert, die einzelnen Gänge sind aufeinander von der Größe her abgestimmt - satt wird man immer. Manchmal wurde es uns zu viel, dann haben wir oft mal die Suppe oder eine Vorspeise ausgelassen - alles kein Problem. Was uns auch gefallen hat, dass es auch mal regionale Spezialitäten gab, z . B. ein Wiener Schnitzel, Wiener Tafelspitz (es war der leckerste und zarteste Tafelspitz, den ich je gegessen habe) oder Ungarisches Gulasch. Auch die Weine wurden der jeweiligen Region entsprechend angeboten, also ungarische, österreichische Weine usw. Der Wein hat uns immer geschmeckt, egal ob weiß, rose oder rot – ob es jetzt hochwertige Spitzenweine waren, glaube ich eher nicht, aber gut waren sie trotzdem. Es kam keine Flasche auf den Tisch, sondern es wurde regelmäßig nachgeschenkt, sobald das Glas leer war - hat meistens gut geklappt.

    Der Service stimmte auch. Servicekräfte waren genügend vorhanden – endlich kein Personalmangel – es wurde flott und geräuschlos gearbeitet, alle immer sehr freundlich. Speisen wurden korrekt vorgelegt, auch Wein und Wasser oder andere Getränke wurden ständig angeboten. Also wir haben uns jeden Abend auf das Dinner gefreut, es hat uns immer geschmeckt. Ja, wir waren auch einmal oder zweimal oder mal mittags ein einem der anderen Restaurant, dem Moments oder dem Bistro, aber abends hat es uns im Riverside am besten gefallen.

    Das Moments ist wesentlich kleiner und dementsprechend auch ruhiger. Wer eine etwas ruhigere gemütlichere Atmosphäre vorzieht, der ist im Moments gut aufgehoben. Hier stehen auch mehrere Zweiertische. Für Abends muss man jedoch reservieren - am besten am Tag zuvor. Im Moments gibts sehr leckeres italienisches Essen, auch ein kleines Vorspeisen Büffet. Wir waren einmal abends und zweimal mittags da essen. Die Qualität des Essens ist auch hier sehr gut - der Wolfsbarsch abends war extrem lecker und mittags mal eine Pizza zu zweit - serviert auf zwei Tellern - ebenfalls sehr gut. Der Service im Moments war mir tatsächlich etwas zu langsam oder träge. Vielleicht wurde da nicht genügend Personal eingesetzt. Im Bistro waren wir nur zweimal mittags. Einmal Burger und einmal Fish and Chips. Das Bistro ist wirklich klein aber nett. Mittags müsste es m. E. nicht unbedingt immer ein vollständiges Menü geben. Da würde mir tatsächlich mal ein kleines Büffet mit Salaten genügen, aber das ist Geschmacksache.

    Nach dem Essen saßen wir gerne in der Bar oder in der Lounge und tranken noch einen Cocktail o. a. Auch die Cocktals waren sehr lecker. Über das Unterhaltungsprogramm und den Pianospieler habe ich schon im ersten Teil berichtet. Naja, auch das ist Geschmackssache.

    Es gibt also morgens - Frühstücksbüffet - und mittags und abends die Menüs. Aber es gibt nicht 24 Stunden lang ständig und ununterbrochen ständig irgendwas zum Essen wie auf den großen Kreuzfahrschiffen auf dem Meer, auch Kaffee und Kuchen gabs nur an wenigen Tagen, wenn das Schiff mittags auf dem Fluss fährt. Das ist aber vollkommen in Ordnung so. Mehr als essen geht ja wirklich nicht.

    Zum Frühstück:

    Wir waren bis auf einmal immer im Riverside – Frühstück ist vom Büffet aber es gibt auch diverse Speisen auf Bestellung z. B. Omlett oder Ei Benedict usw. Das Frühstück ist ebenfalls gut, aber hier wäre noch etwas Luft nach oben, zum Beispiel mehr Auswahl an frischem Obst und die Brötchen sind so naja. Aber das ist auch Meckern auf hohem Niveau. Bis auf zweimal, wo man etwas länger frühstücken konnte, ist das Frühstück meistens bis 09:30 Uhr beendet.

    Ahoi,

    ernsthaft jetzt murmafan ' So früh aufgeben?

    Seit ihr Rentner? Habt ihr Zeit auf eine Ostsee-KF bei TUI im Angebot zuzuwarten und dann flexibel zu sein? Dann beobachtet die wöchentlichen Angebote von TC am Dienstag und Freitag. Da ist sicher irgendwann was dabei für euch ... auch die Ostsee! ;)

    BG Kay

    Ja wir sind Rentner - meistens flexibel. Ein paar Termine und Verpflichtungen haben wir trotzdem. Aber ich werde mal auf die Angebote achten. Aber eigentlich ist die Planung einer Ostsee-Kreuzfahrt mit Mein Schiff erstmal raus.