Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise Two von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

  • Es freut mich daß Du ehrlich über die Viva Two berichtest. Das mit der Bimmelbahn sollte eigentlich nicht sein. Das hätte mich auch geärgert.

    Aber schön daß Du trotzdem die Flußkreuzfahrt weiterhin genosssen hast. Ich freue mich auch schon auf die Viva Two die wir im Dezember entern werden.

    In deinem Bericht ist oben ein Foto mit erkennbarem Gesicht. Solche Fotos sind hier leider nicht erlaubt. Bitte lösche das Bild bevor es der Administrator macht.

    Dankeschön nochmals für Deinen schönen Bericht und viel

    ------Meine schönste Reise führte mich immer wieder nachhause :P -----


  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Dienstag, 26. August > Budapest an 14:00 Uhr

    Mittwoch, 27. August > Budapest ab 13:00 Uhr

    Ziemlich pünktlich kamen wir mittags kurz vor 14 Uhr in Budapest an. Schon die Fahrt auf dem Fluss Richtung Budapest war ein Highlight – eine tolle Stadt und ein Gebäude an der Donau so schön wie das andere. Wir freuten uns richtig auf diese Stadt und den gebuchten Ausflug.

    Hier hatten wir eine Busfahrt mit Reiseleitung und anschließend einen kleinen Rundgang gebucht – Zeitrahmen: 14 Uhr bis 18 Uhr.

    Es war eine gute Entscheidung. Der Bus stand schon da und es ging zeitnah los. Man könnte so viel über Budapest schreiben, die Stadt ist atemberaubend schön, sie bietet so viel und ich bin jetzt noch begeistert. Sowohl der Busfahrer als auch die Reiseleitung – eine Frau im Rentenalter, leidenschaftliche Budapesterin, sehr gut deutsch sprechend – waren einfach TOP!

    Unser Ausflugsprogramm lautete:

    xxxAdmin (Copy & Paste ohne Quellenangaben.) xxx

    Genau so war es – ein perfekter Einstieg und ein kleiner Einblick in eine außergewöhnliche Stadt.

    Es war übrigens der heißeste Tag unserer Reise – in Budapest waren es über 30 Grad. Die Reiseleiterin sagte, seien Sie froh, letzte Woche hatten wir 3 Tage mit 40 Grad.

    Wir kamen dann gegen 18 Uhr zurück zum Schiff und dann noch etwas chillen und fertig machen zum Dinner.

    Am Abend hatten wir noch ein ganz besonderes Erlebnis. Nein, wir gingen abends nicht nochmal in die Stadt, dazu waren wir wirklich zu müde – nach so einem Essen mit Wein usw. sowieso. Also blieben wir auf dem Schiff und gingen hoch zum Sonnendeck. WOW was für ein Anblick – was für eine Show. Budapest war beleuchtet und strahlte und zeigte uns ein ganz anderes Gesicht. Es war wunderschön. Ein lauer Sommerabend und dieses Lichtermeer – wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

    Am nächs­ten Mor­gen liegt die Vi­va two noch bis zum Mit­tag an der An­le­ge­stel­le Bu­da­pest.

    Wir nut­zen die Zeit und spa­zie­ren in die Stadt, vor­bei an ei­ner der schöns­ten von elf Brü­cken, der be­kann­ten grü­nen Frie­dens­brü­cke. Ge­fal­len ha­ben uns die klei­nen Stadt­straßenbah­nen, die im Mi­nu­ten­takt von Pest nach Bu­da ü­ber die Frie­dens­brü­cke fah­ren und in bei­den Stadt­tei­len un­ter­wegs sind. Wir liefen dann über die Brücke, kurz in den Stadtteil Buda und wieder zurück. Unser Ziel hieß Markthalle.

    Ein im­po­san­tes Ge­bäu­de mit einem Langhaus und zwei Querschiffen basiert auf einer Stahlkonstruktion, die an der Fassade mit bunten, glasierten Ziegeln eingekleidet ist. An den Ecken des Gebäudes stehen breite, schwere Türme. Der Eingang am Kleinen Ring ist mit Säulen und Figuren geschmückt. Auf drei Geschossen befinden sich über 180 Marktstände und Geschäfte, dazu zwei Supermärkte. Das Obergeschoss nehmen Souvenirläden, Imbissbuden und ein Bistro ein.

    Es gab viel heimische Produkte und un­ga­ri­scher Wa­re, Pa­pri­ka, Sa­la­mi, Gemü­se, Schnaps und Wein und noch viel mehr.... Natürlich habe ich echtes ungarisches Paprika und die berühmte Paprikapaste – so ähnlich wie Tomatenmark aber mit Paprika – sehr lecker – gekauft – auch als kleine Mitbringsel für zu Hause. Man kann Stun­den in sol­chen Markt­hal­len ver­wei­len. Aber irgendwann hieß es zurück zum Schiff, denn ab 12:45 Uhr hieß es ALLE MANN AN BORD.

    Wir erlebten die Ausfahrt aus dem Schiff wieder auf dem Sonnendeck – es war wieder sehr warm. Vorbei am imposanten Parlamentsgebäude und weiteren tollen Gebäuden war es wieder eine sehr schöne Fahrt auf der Donau mit vielen schönen Ausblicken. Alleine das macht die Reise auf der Donau so abwechslungsreich und interessant.


    xxxAdmin (Bidrechte - Basilika von Innen) xxx

  • BRATISLAVA

    Am 4. Tag un­se­rer Rei­se am Don­ners­tag, 28. Au­gust mor­gens um 7 Uhr

    steht die Vi­va TWO an der An­le­ge­stel­le in Bra­tis­la­va. Un­ser Schiff liegt im "Päck­chen" - wir kön­nen je­doch di­rekt ü­ber ei­nen Steg vom Schiff an Land.

    Nach dem Frühstück ma­chen wir uns auf den Weg in die na­he Alt­stadt, die nur ca. 500 m von der An­le­ge­stel­le ent­fernt ist. Wir ha­ben nicht viel Zeit - das Schiff fährt ab 13 Uhr wei­ter Rich­tung Wien.

    Bra­tis­la­va am Dreilän­de­r­eck von Slo­wa­kei, Un­garn und Ös­ter­reich ge­le­gen ist ei­ne Stadt zwi­schen Tra­di­ti­on und Mo­der­ne und ist ein wich­ti­ges kul­tu­rel­les Zen­trum an der Do­nau mit 70 Mu­se­en und Kunst­ga­le­ri­en. Die Alt­stadt hat ei­ne fu­tu­ris­ti­sche Ar­chi­tek­tur, vie­le Se­hens­wür­dig­kei­ten und vor al­lem ei­ne rei­che Gas­tro­no­mie - vom ed­len Re­stau­rant bis zum char­man­ten Ca­fe.

    Wir bummelten durch die Innenstadt - es war noch nicht viel los am Vormittag. Die Stadt hat uns gut gefallen, wir hätten nur gerne etwas mehr Zeit gehabt.

    Die Stadt hieß früher übrigens Pressburg, nach dem Namen der slawischen Burg - auch wenn es ein deutsch-klingender Name ist, Bratislava war nie deutsch. 1919 nach der Gründung der Tschechoslowakei wurde die Stadt in Bratislava umbenannt, um der Stadt einen slawischen Namen zu geben.

    Die Weiterfahrt auf der Donau von Bratislava nach Wien - übrigens an der Preßburg vorbei - verbringen wir wieder bei schönstem Sonnenschein auf dem Sonnendeck und lassen die wunderschöne Landschaft am Donauknie an uns vorüber ziehen.

    Heute gab es in der Lounge zum Abschied aus Ungarn und der Slowakei regionale Spezialitäten, kleine Appetithappen, wie verschiedene Wurstsorten – insbesondere scharfe Salamis usw. Ganz so viel durfte man nicht davon essen, das abendliche Dinner stand ja auch noch auf dem Programm.

    Als wir dann im Restaurant Riverside beim Dinner saßen bemerken wir, dass das Schiff steht und steht und es nichts weiter geht. Tja, dieses Mal mussten wir über eine Stunde an der Schleuse anstehen – selbst auf der Donau gibt’s Stau. Einige Gäste werden unruhig, sie wären gerne früher von Bord gegangen und wollten in Wien essen gehen und etwas erleben.

    Eine Stunde später, also gegen 21 Uhr statt 20 Uhr wie geplant legt die Viva TWO an der Anlegestelle Handelskai – ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt – an. Einige Passagiere gehen sofort von Bord. Wie ich später erfahren habe, waren die meisten am Prater, ein Spaziergang von rund 3 km.

    Wir verbrachten den Abend an Bord und wurden mit einem besonderen Event belohnt. Direkt aus Wien kommen die Musiker und bringen uns Wiener Klassik in der Lounge. Es waren gute Musiker und es war ein schöner gemütlicher Abend. Wien schauten wir uns am nächsten Tag an und freuten uns auf diese schöne Stadt.

  • WIEN

    Donnerstag, 28. August > Wien an 20:00 Uhr / Freitag. 29. August > Wien ab 18:00 Uhr

    Über Wien gibt’s unendlich viel zu sagen. Es ist eine gigantische Stadt und wenn man noch nie da war, wie wir, ist die Stadt überwältigend. Ein Tag Wien ist wie eine kleine Schnupperstunde, aber dennoch haben wir Dank dem gebuchten Ausflug und der wirklich tollen Reiseleitung viel gesehen und erlebt.

    WIEN, die Hauptstadt von Österreich hat über 2 Millionen Einwohner, eigentlich zu groß für das im Verhältnis kleine Land Österreich insgesamt hat Österreich 3 Millionen Einwohner. Wien gliedert sich in 23 Bezirke. Wir waren insbesondere im Bezirk 1 unterwegs, dem Innenstadtbezirk mit den meisten historischen Gebäuden, man kann sagen, der gesamte Bezirk 1 ist EIN DENKMAL.

    Wir verlassen um 9 Uhr die Viva TWO an der Anlegestelle Handelskai – ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt. Wir haben folgenden Ausflug mit Stadtrundfahrt und Stadtrundgang gebucht.

    GEBUCHTER AUSFLUG

    Wien ist eine Stadt der Superlative und begeistert jeden Besucher. Auf dieser Tour lernen Sie die historisch bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Wiens kennen. Wir beginnen mit einer Fahrt entlang der Ringstraße, wo wir die beeindruckenden Gebäude bewundern, darunter die Staatsoper, das Kunsthistorische Museum und das Naturhistorische Museum sowie die Hofburg, das Parlamentsgebäude, das Rathaus, die Universität und die Börse, während wir an zahlreichen Palästen und Denkmälern berühmter Komponisten, Dichter und Künstler vorbeifahren. Nach unserer Fahrt genießen wir einen Spaziergang durch die Innenstadt auf dem Weg zur ikonischen St. Stephanskathedrale haben Sie die Möglichkeit, die lebhafte Atmosphäre auf sich wirken lassen. An der Kathedrale können Sie einen Moment innehalten, um die beeindruckende Architektur zu bewundern bevor wir unseren Rundgang durch die belebte Kärntnerstraße fortsetzen und uns auf den Rückweg zum Schiff machen.


    Nach dieser geführten Tour waren wir noch alleine in der Stadt unterwegs. Zuerst steuerten wir mal ein typisches Wiener Cafe an. Nach einem Tipp unserer Reiseleiterin waren wir im Cafe SLUKA. Es war genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Sehr wienerisch, sehr elegant, hohe Deckengewölbe mit Kronleuchter, roten Plüschsofas, einer wienerisch-charmanten Bedienung, besonders gutem Kaffee und einer sehr leckeren frischen Sachertorte. Wir blieben tatsächlich länger gemütlich sitzen und später spazierten wir durch die Kärntnerstraße und hielten uns vornehmlich im 1. Bezirk auf. Ja, wir haben nicht alles gesehen, aber das war auch nicht unser Anspruch. Aber wir haben einen Eindruck gewonnen, eine wunderschöne Stadt, sehr sauber und gepflegt trotz vieler Touristen. Wir wollen wiederkommen.

    Zurück gings dann mit Taxi, wir waren ko, von den Eindrücken und die Füße spürten wir auch. Um 18 Uhr hieß es – ALLE MANN AN Bord – und die Viva TWO nahm die Weiterfahrt Richtung Linz auf.

    Wir waren schon jetzt etwas traurig – nur noch eine Station und so langsam geht die Woche dem Ende entgegen.

  • LINZ

    Samstag, 30. August > Linz an 12:00 Uhr ab 22:00 Uhr

    Morgens 8 Uhr sahen wir noch vom Fenster unserer Kabine aus, dass wir anlegen in Grein. Von da aus gab es eine Ausflugsmöglichkeit – Fahrt mit Bus über eine Stunde nach Salzburg. Aufenthalt in Salzburg ca. 4 Stunden. Die Rückfahrt von Salzburg dann bis Linz. Da wir Salzburg von mehreren Besuchen her ganz gut kannten, verzichteten wir darauf und fuhren weiter bis Linz. Wir konnten beobachten, dass von der Viva TWO insgesamt 14 Leute ausgestiegen sind. Übrigens hatte es kurz vorher geregnet und das Wetter war erstmals nicht sonnig sondern trüb.

    Die Fahrt auf der Donau ging weiter – das Schiff sollte erst gegen 12 Uhr in Linz ankommen. Also hatten wir viel Zeit für ein ausführliches gemütliches Frühstück und etwas relaxen. Ich habe die Zeit genutzt und schon mal paar Sachen in die Koffer verstaut, denn leider geht morgen die schöne Reise zu Ende. Wir kamen schließlich pünktlich in Linz an – und wieder lagen wir mal im Päckchen, ich kann mich damit einfach nicht anfreunden. Wir gingen an Land und spazierten in die Innenstadt.

    Linz ist die drittgrößte Stadt von Österreich nach Wien und Graz und hat rund 220.000 Einwohner. Sie liegt rechts und links der Donau in Oberösterreich. Linz hatte lange Jahre den Ruf als einer staubigen Stahlstadt wegen den großen Stahlwerken an der Donau, die zwar heute teilweise noch existieren und die auch bei der Fahrt auf der Donau weithin sichtbar waren. Durch Umweltschutz und viele Verbesserungen in der Stadt sowie den Initiativen in Bereich Kunst und Kultur hat sich das Bild der Stadt Linz jedoch wesentlich verändert

    Linz wurde im Jahr 2013 Europäische Kulturhauptstadt. Es hat eine prägnante Kunst- und Kulturszene. Zahlreiche bekannte Museen und Kunstobjekte, Theater, Universitäten prägen heute das Stadtbild.

    Wir haben insbesondere die Innenstadt besucht. Der Linzer Hauptplatz ist einer der größten Saalplätze Europas und umringt mit prächtigen barocken Gebäuden. In der Mitte des Hauptplatzes befindet sich eine eindrucksvolle 20 Meter hohe Säule, die im Jahr 1723 vollendet wurde. Die Säule besteht aus weißem Marmor und wurde aus Dankbarkeit für die überstandenen Katastrophen und zum Schutz vor Feuersbrunst, Krieg und Pest errichtet. Die Linzer Kirchen beeindrucken mit ihrer Bauweise und ihren Geschichten. Sie sind Architekturhighlights. Alle Kirchen konnten wir gar nicht besichtigen, wir haben den Alten Dom auch Ignatiuskirche oder Jesuitenkirche) mit der berühmten Bruckner-Orgel gesehen sowie die Karmelitenkirche, die sich direkt an der Linzer Landstraße befindet und zu den wertvollsten Barockkirchen Österreichs zählt.

    Aber irgendwie war bei uns heute die Luft draußen und zu langen Rundgängen hatten wir keine so richtige Lust mehr. Linz war auch sehr voll, es war Samstag und auch die Einheimischen waren zu Shopping in der Stadt unterwegs. Die Straßenbahnen prägen das Stadtbild und ratterten mehr oder weniger laut durch die Stadt – es war einfach laut, umtriebig und nervig. Auch das Wetter war nicht mehr so schön, obwohl es warm wurde und wir unsere Jacken mal wieder auf dem Arm spazieren trugen. Auf der Suche nach einem schönen Cafe landeten wir wieder am Hauptplatz und setzten uns schließlich ins Freie. Leider wurden wir da erstmal eine halbe Stunde ignoriert – also wechselten wir das Cafe, so einfach geht das aber nicht, erstmal einen Platz finden. Schließlich fanden wir im nächsten Cafe einen Platz und wurden gewohnt österreichisch-charmant bedient. Obwohl noch genügend Zeit war, machten wir uns auf zurück zum Schiff, setzten uns nochmals aufs Sonnendeck auch ohne Sonne und siehe da, auch jetzt kam ein Kellner und brachte uns ein Getränk. Auf der anderen Seite der Donau steht das imposante moderne Museum, eigentlich müsste man sich das ja mal angucken. Es kam Musik herüber und Zeit hätten wir ja. Aber irgendwie keine Lust mehr. Vielleicht ist es so, dass man nach mehreren Ausflügen in so eindrucksvolle Städte einfach mental nicht mehr viel verarbeiten kann Es war in Ordnung so.

    Am frühen Abend fand dann auf in der Lounge der Viva noch die Abschiedsvorstellung der Crew statt mit Aperitif und Häppchen und da gingen wir hin und anschließend zum letzten Dinner im Restaurant Riverside und einem letzten Cocktail in der Bar und Tschüss sagen von einigen Gästen, zu denen wir Kontakte hatten. Noch eine Nacht an Bord und dann geht die Reise zu Ende

    Mal sehen, vielleicht melde ich mich nochmals von Passau aus mit einem Fazit falls Interesse besteht. Aber wie das Fazit aussieht, kann man sich ja fast denken.


    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56
  • und wieder lagen wir mal im Päckchen, ich kann mich damit einfach nicht anfreunden.

    Das ist leider bei Flussschiffen immer so. Selten hat man Glück. Es ist schon fast Glück wenn man nur ein Nachbarschiff hat. Wir hatten vor zwei Jahren im Päckchen mit fünf Schiffen gelegen (allerdings auf dem Rhein).

    3x Aura, 6x Bella, 3x Blu, 5x Cara, 4x Diva, 1x Luna, 9x Mar, 2x Sol, 3x Stella, 2x Vita, 3x Prima,1x Perla, 7x Nova, 2x Mein Schiff 2, 1x Mein Schiff 3, 1x Mein Schiff 4, 2x Mein Schiff 5, 2x Mein Schiff 6, 1x nMS 1, 1x MS Albatros, 2x Arosa, 1x Fluss mit ?, 1x MS Michail Scholochow, 2x MS Vista Star,1x Fluss Swiss Gloria, 1x MS Asara, 1x MS Antonia, 1x Viva Tiara, 1 x MS Amera, 1 x MS Adora, 2x MS Artania, 1x MS Annika, 1x MS Belvedere, 1x MS Dutch Grace, 1x MS Anna Katharina

    Einmal editiert, zuletzt von hirschi (27. Oktober 2025 um 09:25)

  • Und das ist auch genau der Grund, warum wir uns langsam wieder von der Idee weiterer Flusskreuzfahrten verabschieden , auch wenn der Blick auf Sandberge o.ä. im Containerhafen bei Seefahrten auch unschön ist. Aber zumindest hat man dann tagsüber Tageslicht in der Kabine.

  • Das ist leider bei Flussschiffen immer so. Selten hat man Glück. Es ist schon fast Glück wenn man nur ein Nachbarschiff hat. Wir hatten vor zwei Jahren im Päckchen mit fünf Schiffen gelegen (allerdings auf dem Rhein).

    Das ist leider bei Flussschiffen immer so. Selten hat man Glück. Es ist schon fast Glück wenn man nur ein Nachbarschiff hat. Wir hatten vor zwei Jahren im Päckchen mit fünf Schiffen gelegen (allerdings auf dem Rhein).

    Fünf Schiffe im Päckchen :(:cursing: das ist ja grauenhaft. Ist das auf dem Rhein besonders schlimm? Weil evtl. haben wir die nächste Flusskreuzfahrt auf dem Rhein - so ab Köln oder Düsseldorf bis Niederlande / Belgien geplant.

  • Und das ist auch genau der Grund, warum wir uns langsam wieder von der Idee weiterer Flusskreuzfahrten verabschieden , auch wenn der Blick auf Sandberge o.ä. im Containerhafen bei Seefahrten auch unschön ist. Aber zumindest hat man dann tagsüber Tageslicht in der Kabine.

    oh das ist schade aber ich verstehe es sehr gut. Aber auf den Kreuzfahrten auf dem Meer gibts noch viel mehr negative Dinge. Nicht nur die großen Industrie-Häfen. Es geht auch um die Masse von Menschen, die an einem Hafen aussteigen und dann in die Städte oder Orte strömen. Es ist schon ein Unterschied, ob 3.000 Menschen von Bord gehen oder 150. Wir haben zwei Kreuzfahrten mit Mein Schiff gemacht - einmal nach Norwegen und eine Mittelmeerkreuzfahrt. Beide Male spürten wir diesen "Massentourismus". Zum Beispiel Geirangerfjord. Durch die Kreuzfahrtschifft ist dieses Naturerlebnis überhaupt erst so richtig bekannt geworden und in das Bewusstsein von Urlaubern gerückt. Deshalb wird wohl diese Anlegestelle für die großen Kreuzfahrtschiffe bald gesperrt, was man verstehen kann wenn es auch bedauerlich ist. Im Mittelmeer war es besonders grauenhaft im schönen Amalfi. Es war nicht voll, es war übervoll, kaum ein Durchkommen. So schön und romantisch dieser Ort und die ganze Küste ist - was zuviel ist, ist zuviel.

    Ganz so gehts an den Anlegestelle für Flusskreuzfahrten noch nicht zu - aber die Betonung liegt auf NOCH. In Passau zum Beispiel lebt die Stadt sehr vom Tourismus, von den Flusskreuzfahrten und von den Radfahrern. Es gibt zwischenzeitlich schon drei Anlegestellen für die Flusskreuzfahrtschiffe, außerdem sind Ausflugsschiffe auf der Donau unterwegs. Wie wir gehört haben, kommen meistens nur Tagesgäste oder für eine oder zwei Übernachtungen. Ganz so erfreut ist man darüber nicht, aber ganz darauf verzichten möchte man auch nicht. Oder zum Beispiel in Melk. Es ist ja ein kleiner sehr schöner Ort. Als wir ankamen, lagen "nur" 2 weitere Schiffe an der Anlegestellt. Trotzdem war der Ort sehr voll - und keiner ist eingekehrt in die Cafes und ich habe ein paar einheimische Österreicher vor ihrem Cafe stehen "granteln" gehört.

    In Wien oder Budapest standen so viele Schiffe an den Anlegestellen, dass man sie kaum zählen konnte. Ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll, besser wird das bestimmt nicht.

    Wie überall, Tourismus ja aber bitte keinen Massentourismus - ich befürchte, dass dies auch für Flüsse darauf hinausläuft.

  • ENDE der REISE und FAZIT

    SONNTAG, 31. August > Passau an 08:00 Uhr.

    Dank der Erläuterungen und ausführlichen Erklärungen am Vorabend durch den Kreuzfahrtdirektor Reinhold, funktionierte alles für die Abreise wieder total gut – super durchorganisiert wie die ganze Reise.

    Unsere Koffer stellten wir morgens bis 07:30 Uhr vor die Kabinentür. Am Abend vorher holten wir die Kofferbänder in der erforderlichen Farbe ab und brachten sie am Koffer an. Es gab Kofferbänder in verschiedenen Farben sortiert nach dem Ziel der Abfahrt, zum Beispiel Garage, Taxi, Bahnhof usw. Das hat einwandfrei geklappt.

    Wir gingen nochmals frühstücken im Riverside. Es war natürlich sehr voll und umtriebig. Zum ersten Mal saßen wir am Tisch von Engländern und wunderten uns, was so ein älteres englisches Ehepaar morgens so alles essen und bestellen konnte. Die Engländer essen einfach anders als die deutschen Gäste.

    Man musste um 9 Uhr die Kabine verlassen. Gäste, die später erst fahren konnten, egal ob Reisegesellschaft, Bahn o. a. durften auf dem Sonnendeck sitzen, jedoch ohne Service.

    Wir verließen kurz vor 9 Uhr das Schiff – unser Shuttlebus zur GLOBUS-Garage stand schon an der Anlegestelle Lindau bereit und unsere Koffer waren schon abgeholt. Und heute hatten wir den ersten Herbsttag, Passau lag im Nebel. Erst als wir einige Meter fuhren, lichteten sich die Wolken, die Sonne setzte sich durch und man konnte von Weitem die Veste über der Donau erkennen. Ein mystischer Abschied.

    Nach kurzer Fahrt mit dem Bus kamen wir in der Globus-Garage an, es war im Gegensatz zur Ankunft erstaunlich wenig los und alles ging sehr rasch über die Bühne. Unsere Koffer standen bereit, die Abwicklung zum Erhalt unseres Autos klappte bestens und um 09:30 Uhr fuhren wir bereits mit unserem Auto in Passau los.


    FAZIT

    Es war eine wunderschöne Woche auf einem Flusskreuzfahrtschiff auf der Donau, nein nicht auf irgendeinem Schiff, auf der VIVO Cruises TWO – einem außergewöhnlich schönen stylischen modernen Schiff. Die Einrichtung war wirklich schön, ob Kabine oder Restaurants. Einrichtung ist ja auch Geschmackssache, aber mir gefällt eher das Moderne und Helle - das dunkle Mahagoni wie für Schiffe oder üblich und roter Plüsch kombiniert mit Kronleuchtern ist wirklich nicht so ganz meins. Von daher war für uns auf der Viva TWO alles nach unserem Geschmack.

    Die Crew war kompetent und perfekt. Auf der Fahrt hat es weder bei Brücken, Schleusen oder schwierigen Passagen Probleme gegeben. Die Fahrzeiten wurden stets pünktlich eingehalten. Der Service immer flott, freundlich und kompetent. Das Essen war lecker, uns hat es gefallen, mal bedient und verwöhnt zu werden. Auch die Reinigung war gut, alles immer sehr sauber. Die Donau ist wahrscheinlich ideal für den Einstieg in eine Flusskreuzfahrt. Also uns hat es sehr gut gefallen. Wir können sowohl das Schiff als auch die ganze Reise auf der Donau empfehlen. Vielleicht hat auch das schöne sonnige Wetter vom ersten bis fast zum letzten Tag dazu beigetragen, dass wir nahezu restlos begeistert sind. Wir verbrachten die meiste Zeit tagsüber auf dem Sonnendeck und schauten auf die Ufer der Donau - es war entspannend und entschleunigend, so habe ich es mir ehrlich gesagt gar nicht vorgestellt. Man konnte sich in Ruhe auf den nächsten Landgang vorbereiten und sich darauf freuen, kein Stress und keine Hektik, aber auch keine Minute Langeweile. Es hat irgendwie alles gepasst.

    Kleine Kritikpunkte habe ich zwischendurch immer mal wieder angebracht. Ob es nun das Liegen im Päckchen ist, was wohl unvermeidbar ist oder die etwas seichte Unterhaltung an Bord - da könnte es mal etwas mehr Abwechslung geben - oder verlängerte Essenszeiten, etwas früher anfangen und später aufhören, damit es wirklich etwas entzerrter ist - aber wird wohl auf einem eher kleineren Schiff nicht so gut umzusetzen sein. Es ist wirklich Meckern auf hohem Niveau.

    Ganz bestimmt machen wir nochmal eine Flusskreuzfahrt und am liebsten wieder mit Viva Cruises. Aber die Donau ist schon eine ganz besonders schöne Flusskreuzfahrt in herrlicher Natur und imposanten Städten. Mal sehen, vielleicht mal auf dem Rhein Richtung Holland. Die holländischen Städte kennen wir auch nicht.

    Danke für das Mitlesen und Euer Feedback.

  • zuerst mal mein großes DANKE für den tollen Bericht. Die Donau ist wirklich ein schönes Ziel (nicht umsonst werden wir im November das dritte Mal dort sein), und - TIPP - faht mal die Donau bis ins Delta, soo interessant, soo entspannend, soo schön...aber der Niederrhein ist auch herrlich.
    Zum Meckern auf hohem Niveau: ein abwechslungsreiches U-Programm braucht mehr Künstler, die brauchen Kabinen, und die sind halt seeh, knapp, und die kOsten auf so wenige Gäste umgelegt...schwierig. Alles ist auf Flussschiffen halt recht begrenzt, (nicht nur) VIVA macht schon viel draus, und die TWO haben wir Ende 2026 ber Sylvester mit Feuerwerk in Budapest das soll sooo schön sein...

    Ein letztes Wort zu Murmafans Äußerung wg Päckchen: der "Zweier" ist häufig bis fast normal, der "Dreier" nicht häufig, und alles darüber schon eher selten; an der Donau vllt eher, auf dem Rhein (NL und B) habe ich noch nichts Größeres als Dreier gesehen, aber egal - da steig ich großzügig darüber hinweg. Wenn das Schiff liegt, ist man meist an Land, sind alle zrück, geht´s meist schnell weiter, die Päckchen werden aufgelöst, die Sicht ist frei.

    Schönen Sonntag noch, und freut Euch alle, daß wir soo schön reisen können

  • Fünf Schiffe im Päckchen :( :cursing: das ist ja grauenhaft. Ist das auf dem Rhein besonders schlimm

    Bis zu drei Schiffen ist schon normal. Die fünf Schiffe waren durch Umroutungen (wetterbedingt).

    3x Aura, 6x Bella, 3x Blu, 5x Cara, 4x Diva, 1x Luna, 9x Mar, 2x Sol, 3x Stella, 2x Vita, 3x Prima,1x Perla, 7x Nova, 2x Mein Schiff 2, 1x Mein Schiff 3, 1x Mein Schiff 4, 2x Mein Schiff 5, 2x Mein Schiff 6, 1x nMS 1, 1x MS Albatros, 2x Arosa, 1x Fluss mit ?, 1x MS Michail Scholochow, 2x MS Vista Star,1x Fluss Swiss Gloria, 1x MS Asara, 1x MS Antonia, 1x Viva Tiara, 1 x MS Amera, 1 x MS Adora, 2x MS Artania, 1x MS Annika, 1x MS Belvedere, 1x MS Dutch Grace, 1x MS Anna Katharina

  • murmafan

    Ich kann Deine Begeisterung über die Donaufahrt im Allgemeinen und die schöne Stadt Wien im Besonderen gut verstehen. Auch wir empfinden die Donau mit ihrer abwechselnden Landschaft rechts und links der Ufer und den interessanten Städten traumhaft schön. Die schöne Wachau, die ungarischen Steppen und die Kataraktenstrecke kurz vor dem eisernen Tor, einfach schön. Leider sind wir damals wegen Niedrigwasser nicht bis ins Delta gekommen, wo wir eigentlich hin wollten.

    Was Wien betrifft, bin ich ein absoluter Fan dieser Stadt. Ich war nun schon mehrfach dort und kann deshalb nur empfehlen, eine gezielte Städtereise dorthin zu machen. Allerdings unterscheiden sich meine Interessen ein wenig von denen anderer Foris. So sehe ich das, nachdem ich hier verschiedene Berichte gelesen habe. Weniger Masse, dafür intensiver. Ich habe Führungen durch das Opernhaus und das Rathaus gemacht, die Hofburg und Schloss Schönbrunn kenne ich außen und innen, auch die Kapuzinergruft habe ich besucht. Beeindruckend, dass die Mitglieder der Habsburger noch heute dort nach dem gleichen Ritual wie vor 100 Jahren bestattet werden. Der Prater ist neben dem Rummel eine wunderschöne Parkanlage und der Zentralfriedhof ist einen Besuch wert. Das schafft man natürlich an in paar Stunden Liegezeit mit einem Schiff nicht. Auf das plattgewalzte Wiener Schnitzel kann ich gerne verzichten, und das Café Sacher ist nur teuer. Da gibt andere nettere Caféhäuser, wo die Sachertorte genauso gut schmeckt. Ich mag sie überings nicht. Da ist mir eine Brotzeit beim Heurigen in Grinzing lieber. Aber gut, das ist Geschmacksache. Auch dem berühmten Naschmarkt kann ich nicht viel abgewinnen. Das ist ein Markt, etwas größer als woanders vielleicht mit einem reichen Angebot, aber das war es auch schon. Dafür interessiert mich die Spanische Hofreitschule in Wien, oder ein schönes Konzert in der Hofburg. Kunst und Kultur, die Geschichte der historischen Bauten, all das findet mein Interesse. Als I-Tüpfelchen eine Abendfahrt auf der Donau mit Schrammel-Musik oder ein Blick vom Kahlenberg auf das abendlich beleuchtete Wien.

  • Hallo Gisi,

    ja es ist tatsächlich so, dass ein Tag oder 1 1/2 für Städte wie Wien oder Budapest wirklich nicht genügen. Es war nicht mehr als mal ein reinschnuppern. Ich kann aber Deine Begeisterung für Wien nachvollziehen. Wir haben auch gesagt, auf jeden Fall fahren wir da mal wieder hin für mind. 3 Tage. Jeder hat so seine Schwerpunkte für eine Stadtbesichtigung. Mich würde auch so manches interessieren, die Oper zum Beispiel, gerne mit einer Aufführung oder einem Konzert, den Friedhof wollte ich auch mal sehen, aber auch mal so ein Stadtbezirk weit weg vom Bezirk 1 - es gibt einiges Interessantes zu sehen. Im Sacher waren wir auf Anraten unserer Reiseleitung tatsächlich nicht. Ich glaube, wir haben ein sehr schönes und gutes Cafe erwischt. Ganz so ein großer Fan einer Sachertorte bin ich übrigens auch nicht, aber diese hat geschmeckt. So ein Abend in einem gemütlichen Heurigenlokal außerhalb von Wien würde mir sicherlich auch mal gefallen. Also Wien steht tatsächlich auf unserer Reiseliste. Auch wenn es kurz war, es war intensiv und es war ein guter Einstieg für einen längeren Aufenthalt. Es hat uns gezeigt, es lohnt sich auf jeden Fall.