Reisebericht MS Artania nach Südostasien und Down Under mit Vorprogramm Hongkong und Südseeträume bis Acapulco 1.2. bis 22.3.2018

  • Wir erfahren, dass es pro Weltreise ca 1 bis 2 Tote gibt,

    Oh Mann, dass ist aber eine Menge. Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Reisetagebuch Manila 05.02.2018:

    Das Tagesprogramm entnehmen wir, dass unser gebuchter Ausflug (Stadtrundfahrt Manila) erst am Nachmittag stattfinden wird. Also gehen wir relativ früh zum Frühstück. Und dann packen wir „das kleine Gepäck“, also den Rucksack, mit Foto, Filmkamera und etwas Wasser und stürzen uns in das Leben von Manila.

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    Auf der Pier werden Vorbereitungen getroffen für den Empfang der Crew-Angehörigen. Es ist ein großes Zelt aufgebaut, und es schwirren schon viele Angehörige herum. Eine Musikkapelle macht ordentlich Musik mit Bambus-Instrumenten und auch „normalem“ Tschingderassabumm.

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    Wir werden ausgesprochen freundlich empfangen. Zur Begrüßung wird jedem Gast eine bunte Holzperlenkette um den Hals gehängt.
    Der Weg aus dem Hafen in die Stadt geht durch mehrere Durchlässe, und jedes Mal wird es etwas hektischer und bunter. Schließlich sind wir draußen.
    Vorne an einer Kreuzung stehen wir vor einer enorm breiten hektischen Straße, in der die Autos, Jeepneys, Busse chaotisch strömen. Keine Fahrräder, wenig Mopeds, ab und zu Handkarren, Fahrradrikschas oder selten eine Pferdekutsche für Touristen.

    Allgegenwärtig die Jeepneys:

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    Nach intensiver Beratung wagen wir ein Kreuzen der Straße und kommen heil auf der anderen Seite an. Hier kommen uns die Erfahrungen aus Saigon zugute! :)

    Wir gehen zunächst zum Rizal-Park, einer Gedenkstätte für philippinische Nationalhelden. Hier kommen wir zwar heute Nachmittag auch im Rahmen der Stadtrundfahrt noch einmal her, aber dann wird keine Zeit sein Caches zu suchen. Hm, sieht alles geschlossen und verrammelt aus. Dann erreichen wir aber doch den offenen Bereich, in dem der erste Cache angegeben ist. Eine Statue ist zu untersuchen.

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    Anschließend geht es in die historische Altstadt Intramuros.

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    Man sieht den Steinen das Alter an, spanische Zeit, etwas tropisch-moderig-schwärzlich. Einige Blocks sind wohl vom Krieg her kaputt oder verfallen, aber viele Häuser sind ehrwürdig und sehr alt.

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    Als wir dann an der Stadtmauer soweit unsere Cache-Besorgungen gemacht hatten, müssen wir auf dem Rückweg zum Schiff erst nochmal einen heftigen Umweg machen, weil vor den Mauern ein Golfplatz angelegt war! Der sei von den Amerikanern auf dem zugeschütteten Burggraben angelegt worden hören wir später bei der Stadtrundfahrt...

    Einige mal betteln uns Kinder an, aber überwiegend sind die Leute freundlich, lächeln uns an, grüßen. Auch die Touranbieter bleiben freundlich, als wir ihre Angebote bedauernd ablehnen.

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    Auf dem Weg zum Hafen werden wir von einem jungen Filipino angesprochen. Ob wir zu dem Cruiseship gehören? Wo es als nächstes hingeht? Er selbst arbeite auf der Norwegian Jewel und habe gerade Urlaub. Demnächst gehe es wieder los Richtung Neuseeland. Dann sei er wieder 5 Monate unterwegs. Vielleicht treffe man sich ja mal an Bord irgendwo...

    Bis Mittag wird dann auf dem Schiff wieder etwas relaxt, Wäsche gewaschen, gelesen. Die Angehörigen der Crew sind in Scharen draußen auf der Pier, bei dem Festzelt ist Partystimmung. Alle machen einen sehr fröhlichen Eindruck. Phoenix hat sich für seine Crew ordentlich ins Zeug gelegt!

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    Wimmelbild - finde den Käpten!:

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    Und auch auf dem Schiff sind Besucher, die sich das Schiff ansehen. Und viele Crews stellen ihre Familie und Kinder den Fahrgästen vor und präsentieren stolz ihre Leute. Das ist sehr anrührend.

    Das Mittagessen nehmen wir heute erstmals im Lido Restaurant ein, weil wir uns etwas sputen müssen, denn um 13.15 startet unser gebuchter Ausflug, die Stadtrundfahrt. Die Reiseleiterin in unserem Bus ist ausgesprochen freundlich und guter Stimmung und kann sich kaum bremsen beim Erzählen, so dass Isabella vom Phönix-Team mit dem Übersetzen kaum nachkommt.
    Unser Bus fährt mit 3 anderen Bussen los und wird mit mehreren Polizei-Motorrädern durch den dichten Verkehr geleitet. Das läuft wie bei einer Diplomaten-Eskorte ab, die Blaulicht-Jungs scheuchen alle anderen zur Seite, machen rote Ampeln frei und schaffen engste Durchfahrten. Beeindruckend, wie auch schon kleine Handbewegungen und zornige Blicke die anderen Leute zur Seite scheuchen. Wahrscheinlich gibt es ordentlich was auf die Mütze, wenn man denen in die Quere kommt. So kommen wir wie die Feuerwehr vorwärts.

    Beim ersten Stop am amerikanischen Friedhof gibt es kurz Zank: Phönix wollte diesen Halt auslassen, aber das hat wohl die letzte Instanz (Blaulicht-Jungs? Busfahrer?) nicht erreicht.

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    Na, wir laufen für 10 Minuten auf dem riesigen Gelände herum. Sowas von penibel gepflegt und gehütet. Und sowas von bombastisch herausgestelltem Verdienst des großen Befreiers. Und die perfekten Rasenkanten! Was wäre wohl passiert, wenn man da ein gebrauchtes Tempo fallen gelassen hätte? Guantanamo?

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    In der Umgebung sieht man einige Hochhäuser wie in Hongkong: stift-förmig dünn, enorm hoch, Sozial-Wohnungen.

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    Durchs Geschäfts- und Bankenviertel geht es wieder zurück. Und ein anderes Viertel am Ufer ist voller Glitzer-Neubauten, Casinos, Hotels, man will Macao den Rang ablaufen.
    Und schließlich über den Fluss rüber nach Norden ins chinesische Viertel. Da ist der enge asiatische wuselige Teil der Stadt zu sehen. Auch hier leistet uns die Blaulichteskorte gute Dienste, in den engen Straßen, die natürlich auch in der Rush-Hour total voll sind.

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    Der nächste Halt ist der chinesische Friedhof. Das ist ein eigenes Viertel mit Straßen und einem bewachten Eingangstor. Wir fahren mit der Buskarawane hinein. Die Grabstätten gehörten den vermögenden chinesischen Familien, die Mausoleen sind eher Häuser. Unsere Reiseleiterin erzählt, dass manche Mausoleen mit Klimaanlage ausgestattet sind. Eines habe sogar einen Basketballkorb, ein anderes ein Swimmingpool. „Damit die Besucher sich beschäftigen können...“ Es sollen an Feiertagen viele Leute kommen und ausgiebige Feiern dort stattfinden. Wir können eine Vielzahl von verschiedenen Baustilen und Details der Ausstattung sehen.

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    Dann geht es noch einmal in das Intramuros-Viertel. Das Jonglieren der Busse in den engen Straßen ist schwierig. Vor dem Augustiner-Kloster, einem der ältesten Gebäude dort, bleiben die Busse stehen, es ist so eng, dass wir kaum aussteigen können. Gerade noch kurz vor Schließung des Eingangs kommen wir rein. Uralte Gemäuer, über und über geschmückt und bemalt, alles aus der Zeit der Spanier um 1550. Wir werden überschüttet mit Erläuterungen zu der Zeit und der Details der Bilder. Uff!

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    Der letzte Halt ist das Fort Santiago. Da sind auch alte Gemäuer aus der Zeit der Spanier zu sehen, aber auch Bauten der Amerikaner und Spuren der japanischen Besatzung.

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    Gerade aus der Zeit werden einige Details beschrieben, wie Gefangene gequält, erschossen, ertränkt werden. Das muss eine heftige Zeit gewesen sein, und die Japaner müssen einen tiefen Eindruck bei den Philippinos hinterlassen haben. Komisch, dass heutzutage nicht mehr so viel zu hören ist bei uns in Europa. Aber für das Verhältnis der Länder in Asien muss es ja eine gehörige Rolle spielen.

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    Die Sonne ist fast weg, als wir dann wieder am Schiff sind: knapp vor der „alle Mann an Bord“-Zeit.

    Das Ablegen ist hier besonders emotional: viele Angehörige sind noch auf der Pier, und eine Blechbläser- und Trommler-Kapelle mit Pompom-Girls macht ordentlich Musik. Beim Ablegen wird gewunken, und dauernd spielt die Musik die Melodie von Auld Lang Syne bis der Abstand groß ist, die Musik immer leiser wird und dann die Musiker sich abwenden und die Fahrt weitergeht.

    Wie viele Tränen werden bei diesem Ablegen geflossen sein...?

    Wir sind von dem Tag völlig erschossen. Deshalb fallen wir nach dem Abendessen bald ins Bett und schlafen wieder prächtig.

  • Super wie du schreibst, liebe @Soukousa ! So lebendig, mit soviel Herz - man glaubt, dabei (gewesen) zu sein !

    Lg Tina

  • @Soukousa , habe gerade Deinen Bericht entdeckt und im Moment nur in die ersten Zeilen "reingelesen", in denen Du schreibst, dass es Dein erster Bericht ist und dass Du um Nachsicht bittest - Nachsicht bitte wofür? Jeder der sich hier die Zeit nimmt, andere an seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen verdient in erster Linie Anerkennung! Und jeder hat seine eigene Art und das macht es so interessant und vielfältig! Mit dieser Antwort ist der Bericht abonniert - und ich freue mich darauf, über Eure Erlebnisse zu lesen!

    Viele Grüße
    Joni

    Leider schon vorbei:

    MSC Armonia Östliches Mittelmeer 06/2011
    Costa Pacifica Metropolen der Ostsee 08/2013
    Mein Schiff 1 alt Hamburg trifft Mallorca 09/2015
    Mein Schiff 3 Südnorwegen mit Kopenhagen 08/2017

    Mein Schiff 1 Hamburg nach New York 08-09/2022

    Mein Schiff 7 Kanaren mit Madeira 12/2024 - 01/2025

    MSC Preciosa Norwegen mit Nordkap 06/2025

    Traumreise ohne Schiff:

    Mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas 08/2018

  • Hallo @Soukousa
    ich bin total begeistert. Durch dich komme ich in Länder, die ich real vielleicht nie zu sehen bekomme. Total lebendig geschrieben, toll!!!
    LG Susanne

  • Ihr Lieben :love:

    vielen Dank für sooo viel Lob! :D
    Das motiviert und spornt an!
    Also mache ich mal weiter, und so etwas wie "Ostervorbereitungen" wird eh überbewertet... :/^^

    Danke nochmals und liebe Grüße
    Elisabeth

  • Liebe Elisabeth @Soukousa
    Hach, ein schönes Wiedersehen mit der Artania, die wir doch gefühlt gestern erst verlassen haben.
    Und was ihr in den ersten Tagen schon alles gesehen und erlebt habt, wirklich beeindruckend. Das Treffen der Angehörigen muss wirklich ergreifend gewesen sein. So kurz und dann wieder viele Monate auf See. Aber so ist es eben und nicht mal eben zu ändern.
    Natürlich bleibe ich weiter an Bord und folge Euren Spuren.

    LG
    Siegrid

  • Reisetagebuch Coron/Philippinen 06.02.2018:

    Während des Frühstücks gegen 9.00 Uhr legen wir in Coron an, drittgrößte der Calamian-Inseln, die wiederum zu den Palawan-Inseln im Westen der Philippinen gehört.

    Wir sehen am Ufer Pfahlbauten, die Hähne krähen, alles wirkt friedlich und beschaulich, ganz anders als in der Großstadt Manila.

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    Auch heute werden wir von einer Musikkapelle begrüßt. Man freut sich über jedes Kreuzfahrtschiff mit Devisen bringenden Touristen. Wir erfahren später, dass pro Jahr etwa 15 Kreuzfahrtschiffe anlegen und wir das dritte in diesem Jahr sind.

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    Bei der Morgenansage informiert die Kreuzfahrtdirektorin, dass ein Landausflug wegen schlechter Wetterbedingungen ausfallen muss und die Möglichkeit besteht, auf den Ausflug „Corons Inselwelt“ umzubuchen. Das ist auch unser Landausflug, und die Teilnehmerzahl erhöht sich durch die Umbuchungen sprunghaft, so dass sich alles etwas verzögert.
    Eigentlich ist das mit den Ausflügen ansonsten recht gut geregelt. Man findet sich in der Atlantik Show Lounge ein und wird dann nach Ansage reihenweise zu den Bussen gebracht. Heute ist Rainer Groeber der Verteiler, und als er die Mückenplage in Coron erwähnt, folgt ein allgemeines Gerenne. =O
    Viele holen sich ihr Autan oder Anti-Brumm aus der Kabine und fangen dann noch in der Atlantik Show Lounge an, sich einzunebeln. X/ Der Duft ist unbeschreiblich, und irgendwann spricht Rainer ein Machtwort.
    Wir verzichten auf den Gang in die Kabine, weil wir keine Zeit mit Suchen nach Anti-Brumm vergeuden wollen. Unterwegs sehen wir auch keine einzige Mücke. (Umso erstaunter bin ich abends, als ich am Körper 5 dicke, juckende Quaddeln entdecke. Cle blieb natürlich mal wieder verschont... :P )
    Nach einer guten halben Stunde warten ist es schließlich auch für uns so weit. Unser Ausflug startet. Unser Grüppchen besteht aus 12 Leuten, und wir werden zu einem Auslegerboot gebracht. Nachdem wir vorschriftsmäßig unsere Rettungswesten angelegt hatten, werden wir von einem freundlichen jungen Mann begrüßt, der sich als unser heutiger Guide vorstellt.

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    Als es losgehen soll, merken wir schon, dass es Schwierigkeiten mit dem Boot gibt. Eine Leine hat sich in der Schraube verfangen und muss erst mühsam von einigen Jungs gelöst werden. Der Kapitän wirkt ziemlich verzweifelt, lässt den Motor aufheulen und tuckert los. Aber schon nach einigen Metern tut es einen mächtigen Rumms, der Motor bleibt stehen, und wir sitzen mit dem Boot auf Steinen auf.
    Es stellt sich heraus, dass die Schraube abgefallen ist durch die Steine. Als ein Bootsjunge sie in 10 Metern Entfernung findet, ist sie völlig verbogen. Kurzum, mit diesem Boot kann heute kein Ausflug mehr gefahren werden. Doch unser pfiffiger Guide organisiert mittels Handy bald Ersatz. Ein anderes Boot, die „Aphrodite“ kommt heran, und wir müssen „one by one“ von einem Boot ins andere übersteigen. Eine mächtig kippelige Angelegenheit. Ich bin froh, als ich wieder sitze und es endlich weiter geht. Zum Glück haben wir eine äußerst nette Gruppe erwischt. Alle tragen die Verzögerung mit Fassung und sind bester Stimmung. Im Gegenteil, der abenteuerliche Start wird mit Humor genommen. „Dann haben wir etwas zu erzählen...“ Kein Nörgler dabei! Wunderbar! :thumbsup:

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    Erstes Ziel ist eine Lagune, von der wir über 300 Treppenstufen zum Kayangan Lake laufen. Das ist mächtig anstrengend, weil die Stufen unterschiedlich hoch sind und zum Teil ausgewaschen und holperig. Für Gehbehinderte ist das sicher nichts.

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    Aber wir schaffen den Weg und bewundern den schönen See mit seinem klaren Wasser, in dem wir auch einige kleine Fische sehen. Auf das Baden verzichten wir. Es wäre zu mühsam, mit den nassen Klamotten und fehlenden Umziehmöglichkeiten.

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    Also wird der anstrengende Weg zurück zum Schiff bewältigt, und weiter geht’s. Wir halten an einigen schönen Stränden, die aber so klein sind, dass man kaum schwimmen kann, weil überall die Auslegerboote den Platz einnehmen. Nass werden wir trotzdem, denn man kann nur über eine wackelige Leiter vom Boot steigen und muss durch das warme, türkisfarbene Wasser ans Ufer waten.

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    Eigentlich sehr schön, aber es ist sehr, sehr voll. Ob das immer so ist oder nur heute, weil sämtliche Landausflüge halt unsere Tour machen, wissen wir nicht. Neben den Kreuzfahrern gibt es auch noch etliche „normale“ Touristen. An einem Strand ist ein Lunch Buffet aufgebaut, bestehend aus Reis, Fisch, Fleischspießen, Schalentieren, Tomaten und Gurken.

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    Die Tische sind alle belegt, so dass wir uns auf einen Stein setzen und die Teller auf den Knien balancieren. Hier hören wir von einigen Reisenden nörgelnde Kritik, aber nicht von unserer Gruppe. Wir haben weiter unseren Spaß.

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    Anschließend geht es weiter zum Coral Garden zum Schnorcheln. Auch hier ist der Einstieg ins Wasser wieder so mühsam, dass ich darauf verzichte. Für das erste mal schnorcheln werde ich mir ein etwas leichteres Gelände suchen. Aber Cle geht ins Wasser und erzählt später, dass die Strömung ziemlich stark war, so dass ich froh bin, im Boot geblieben zu sein. Die Schnorchler erzählen von bunten Fischen, Schildkröten und sogar einer Moräne. Nun gut... vielleicht nächstes Mal auch für mich.

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    Nach einem weiteren Badestopp kehren wir gegen 18.00 in den Hafen zurück und lassen uns auf der Artania den Begrüßungssekt schmecken. (Dieser wird gereicht, wenn man von Ganztagsausflügen zurückkommt. Schicke Sache…! :thumbup: )

    Trotz aller Widrigkeiten war es ein schöner Tag, doch wir freuen uns, dass nun zwei Seetage kommen zur Erholung.
    Beim Abendessen besuchen wir endlich mal eine Show. Zauberer Kalibo ist an Bord, bekannt durch VnM. Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die Show ist wirklich ausgesprochen gut! Und er kommt genauso rüber, wie man ihn im Fernsehen schon gesehen hat.
    Nach der Show buchen wir noch die Fahrräder in Cairns, und dann ist auch dieser schöne Tag schon wieder zu Ende.

  • Och ist das schön da @Soukousa

    Wir haben die Phillipinen schon so lange auf der Liste; waren aber noch nicht da. Danke Dir, dass ich nun zunächst virtuell dort sein konnte. Ich finde auch ihr hattet einen tollen Ausflug.

  • Das letzte Bild ist wahrlich ein Traum.
    Durftet ihr bei der Kletterpartie die Schwimmwesten nicht ausziehen oder wäre das einfach zu mühselig gewesen? Stell ich mir sehr unangenehm vor bei der Wärme.
    LG Susanne

  • Ja, die Philippinen haben uns auch besonders gut gefallen, liebe Angela @Isuledda99 und liebe Siegrid @uschisiggi! Ist auf jeden Fall ein lohnendes Reiseziel!

    Liebe Susanne @Susi66, wir durften in der Tat die Schwimmwesten nicht ausziehen - warum auch immer...
    Das hat den Aufstieg noch mal um einiges schwieriger gemacht. Wir haben es mit Fassung genommen und nennen so etwas bei uns immer "Alltagssport". :D

    LG
    Elisabeth

  • @Soukousa

    Ich bin begeistert von deinem Bericht!

    Ich glaube für uns werden diese Ziele unerreichbar bleiben.

    Das letzte Bild ist echt meeega!


    Freue mich auf mehr!

    LG Eva und Frank


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    20 Nächte Auszeit auf dem Atlantik von La Romana nach Bremerhaven April/Mai 2027

    wohlfuehltreffenanbord

  • Oh Mann, dass ist aber eine Menge. Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht

    Sorry, klingt makaber. Aber ich hätte mit mehr gerechnet. Das Durchschnittsalter der Pax. auf den Phoenix Schiffen liegt sicherlich jenseits von 65 Jahren. Und mal ehrlich, auf einer mehr als 100 tägigen Weltreise können die unterschiedlichen Belastungen (Klima, Temperaturen, Klimaanlagen, Ausflüge mit körperlichen Anstrengungen etc.) schon überdurchschnittlich belastend sein.

  • Da hast Du recht @MLCKalawy, so eine Reise ist wirklich anstrengend.
    Auch auf unserem Teilabschnitt Südsee gab es einen Todesfall zu beklagen (sogar "nur" 63 Jahre alt). So etwas spricht sich ja schnell rum auf dem Schiff.
    Das hat die Stimmung gedrückt, andererseits hat das noch einmal vor Augen geführt, dass das Leben und die Gesundheit keine Selbstverständlichkeiten sind und dass man jeden Tag genießen sollte.

    LG
    Elisabeth

  • Reisetagebuch auf See 07.02.2018:

    Wie schön, ein Seetag! :D
    Wir wachen wie eigentlich immer recht früh auf. Das Wetter ist sehr schön, und es ist warm. Morgens sicher schon 26° C.

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    Wir finden es sehr angenehm, dass es auf dem Fernseher nicht nur die üblichen Routenkarten und die Bugkamera zu sehen gibt, sondern dass auch immer eine aktuelle Wetterkarte eingeblendet wird.

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    Beim Frühstück im Restaurant Artania landen wir nicht bei „unserem“ Kellner sondern bei einem anderen, der von uns noch kein Trinkgeld bekommen hatte und entsprechend etwas weniger freundlich ist. Eigentlich schade, wenn man das so merkt... Der Service ist heute überhaupt etwas schleppend. Cle bekommt nicht das Angebot des Tages - Ham and Eggs - sondern ein normales Rührei, und es läuft nicht so wie gewohnt. Auch unsere neue Kabinenfee Rosel, die seit Manila für uns zuständig ist, muss wohl noch etwas üben. Immer wieder fehlt mal dies und mal jenes, vor allem mit der korrekten Auslieferung frischer Handtücher hat sie Schwierigkeiten. Heute kommt sie erst gegen 13 Uhr zum Kabinenservice, und wir müssen in der Zeit draußen warten. Hnn... :thumbdown:

    Wie viele andere auch müssen wir mal wieder Wäsche waschen. Der Waschsalon ist zum Glück schräg gegenüber, so dass wir es nicht weit haben. Sehr praktische Einrichtung. Und auch sehr gesellig... Man trifft immer wieder andere Gäste, manche bügeln, andere füllen Waschmaschine oder Trockner. Es herrscht geschäftiges Treiben.

    Am Nachmittag gibt es zur Kaffeestunde eine Eisbar in der Kopernikusbar - äußerst lecker. Mit diversen Zutaten kann man sich sein Eis verschönern, und ich beobachte fasziniert, wie sich mancher den Grand Marnier literweise über das Eis kippt. Tja, wenn es Alk umsonst gibt, ist kein Halten mehr... 8)

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    Heute probieren wir mal den Pool aus. Das Wasser ist sehr warm, und der Pool ist recht voll, so dass an Schwimmen nicht zu denken ist, aber das Bad ist trotzdem erfrischend.

    Auch die Happy Hour (17.30 bis 19.00, alle Cocktails und Longdrinks zum halben Preis) wird heute erstmals genutzt. An unserer Lieblingsbar, der Phoenix-Bar ganz hinten an Deck 4 genießen wir ein Aperölchen Spritzchen bei einem wunderbaren Sonnenuntergang. Ein echter sundowner also...

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    Nach dem Abendessen machen wir noch eine Runde auf dem Promenadendeck, trinken eine Cola und verschwinden auf der Kabine. Seetage können ja sooo anstrengend sein…

  • @Soukousa

    Prima und Respekt wie relaxt Du/Ihr den Umstieg "one by one" in das andere Boot empfunden habt. Ansonsten ist Deine Kommentierung sehr erfrischend. Du kommst ohne Umschweife schnell auf den Punkt und schreibst offensichtlich 1:1 was Du denkst und wie Du bestimmte Ereignisse und Wahrnehmungen erlebt hast. Kompliment !

  • @Soukousa

    Noch eine Frage. Hast Du Informationen darüber, wie viel Prozent der Gäste an Bord die Weltreise komplett gebucht hatten ? War das deutlich mehr als die Hälfte oder waren die Teilstrecken-Gäste (so wie Ihr) die Mehrheit ?

  • Noch eine Frage. Hast Du Informationen darüber, wie viel Prozent der Gäste an Bord die Weltreise komplett gebucht hatten ? War das deutlich mehr als die Hälfte oder waren die Teilstrecken-Gäste (so wie Ihr) die Mehrheit ?

    Hallo @MLCKalawy

    so furchtbar viel Weltreisende waren es gar nicht. Wenn ich mich recht erinnere, machen ca 130 Leute die ganze Weltreise mit von ca 1100 Paxen auf dem ersten Teilabschnitt (Hongkong - Sydney) und ca 950 auf dem zweiten Teilabschnitt (Sydney - Acapulco).
    Bei den Weltreisenden waren alle möglichen Typen vertreten, darunter recht viele Alleinreisende (meistens verwitwet). Manche waren ausgesprochen nett, und manche waren vom Schlag "Wir sind etwas Besseres und uns gehört das Schiff"...

    LG
    Elisabeth