CosmoST wieder FANTASTISCH
so fesselnd beschrieben und traumhafte Bilder. Danke.
[Reisebericht] Antarktis – Große Expeditionsroute intensiv (inkl. Vorprogramm) – 17.01.-11.02.2025 – HANSEATIC nature
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CosmoST Wir hatten auch diesiges Wetter in der Paradisebay, was der Schönheit und dem Glücksgefühl, fast geräuschlos hindurchzugleiten, keinen Abbruch tat. Bei uns hatte sich ein Wal in etwa 10 Meter Entfernung öfter gezeigt!

Eine Bekannte war im letzten Jahr mit der MS Hamburg dort und hatte Traumwetter!!! Naja, wir wollen mal nicht schimpfen. Ansonsten hätte ich nicht mit ihr tauschen wollen.
Ich finde auch, Pinguine gehen immer!!!

Ansonsten kann ich immer nur wiederholen: Super toller Bericht!

Für uns stellt sich in der Tat die Frage, ob uns Grönland enttäuschen könnte!?



P.S. Ich habe eine „Badeurkunde“ aus der Antarktis. Mein Mann natürlich nicht.
War ein sehr tolles Erlebnis! -
Auch wir hatten es in der Paradisebay diesig /wolkig … aber was solls „das Gefühl in Antarktis zu sein“ war so oder so einfach nur unglaublich und beeindruckend.

Und ich gebe dir gerne Recht : Pinguine sieht man nie genug …
Keine Sorge , Auch Grönland enttäuscht nie ! Wir waren auch zuerst in der Antarktis und danach jetzt schon 2x in Grönland , vergleichen sollte und kann man das nicht. Grönland ist auf ganz andere Art spektakulär.

LG Marina -
CosmoSTvielen herzlichen Dank für die fantastischen Fotos. Ich bin ganz hin und weg!!!! Es macht eine Menge Arbeit einen solchen ausführlichen Reisebericht zu schreiben. Es ist einfach toll, dass Du uns alle an dieser Reise teilhaben lässt. Einfach grandios!

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@alle, die hier kommentieren: Vielen Dank für das Lob und die netten Worte!!!


Dann hatten wir ja normales Wetter in der Paradise Bay - meist Wolken/Nebel, selten Sonne.
Aber klar, beeindruckend ist es trotzdem.Für die Fahrt durch den Lemaire-Kanal am Abend waren die Wolken dann ich auch nicht so schlecht, so gab es herrliche Panoramen mit Spiegeleffekten auf dem Wasser, was bei blauem Himmel ja nicht ganz so beeindruckend wäre.
Bei 4 Grad hole ich mir keine Badeurkunde
Ich bade in der Ostsee zwar auch bei Temperaturen, wo auch schon nicht jeder rein geht (ca. 15 Grad), aber das war mir echt zu kalt!!!Grönland wird auch schön werden, es wird anders. Man darf es nicht vergleichen mit der Antarktis. Nur weil in Arktis und Antarktis "arktis" drin steckt, ist es was komplett anderes.
VG Sven
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06.02.25: Damoy Point / Wiencke-Island (Antarktis): Pinguine im Schnee und Hüttengaudi (Teil 1)
Am frühen Morgen lagen wir wieder bei Wiencke-Island vor Anker. Damoy Point ist eine Landspitze an der Westküste der Wiencke-Insel, gar nicht so weit entfernt von Jougla Point, wo wir gestern waren. Entdeckt wurde die Landspitze während der Vierten französischen Antarktisexpedition (1903-05). Der Leiter der Expedition, der Polarforscher Charcot benannte sie nach dem Kaufmann Julien Damoy, der die Forschungsreise mit Nahrungsmitteln versorgt hatte.
Die Landspitze wirkt auf den ersten Moment unscheinbar, beherbergt aber einige Schätze: Zwei Schutzhütten, eine Eselspinguin-Kolonie sowie schöne Ausblicke auf die umliegenden Bergketten. Wir konnten uns von Deck bereits ein Bild von Damoy Point mit dem Tombstone Hill aus der Ferne machen. Winterliches Wetter erwartete uns, alles war mit Schnee bedeckt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir hatten heute wieder mehr Zeit, um gemütlich zu frühstücken. Die 2. Gruppe startete „erst“ um 08:50 Uhr und wir waren in dieser Gruppe heute die erste Farbe.
Nachdem uns das Zodiac auf Damoy Point abgesetzt hatte, stand als erstes eine kleine Hüttenführung an. Direkt an der Landestelle stehen zwei Hütten. Eine kleinere, argentinische Hütte, diese ist inzwischen allerdings von Rost und Löchern durchzogen und damit nicht zu begehen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Daneben steht jedoch die größere Hütte, ein zart-orange bemaltes Holzhäuschen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Diese britische Schutzhütte wurde im Jahr 1973 errichtet und diente als Basis für das kleine Flugfeld, das auf einem Bergrücken bzw. Gletscher in Betrieb war. Über dieses Flugfeld wurde wissenschaftliches Personal eingeflogen und später auf die britischen Forschungsstationen verteilt. Die Hütte diente als Durchgangsstation. 1993 wurde die Hütte letztmalig genutzt, danach wurden die kleinen Flugplätze und damit auch die Hütte überflüssig.
Aber auch heute dient die Hütte dem Schutz, ein paar Eselspinguine haben es sich unter der Hütte bequem gemacht und nutzen den Schutz der Hütte für ihre Nester.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.In der Hütte wirkte es so, als wäre die Zeit stehen geblieben und es könnte jederzeit jemand vorbeikommen, um in der Hütte zu übernachten. Es gab einen Schlafraum für bis zu 16 Personen, die es sich auf engen Betten „bequem“ machen konnten, einen kombinierten Raum zum Aufenthalt und Kochen sowie einen kleinen Haushaltsraum mit Gerät und der einzigen Heizung.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und wer sich jetzt fragt, wo die Toilette bzw. der Waschraum war, auch hier sind wir fündig geworden. Zumindest gab die Rolle Papier auf dem Regal einen dezenten Hinweis
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Geschäft musste natürlich draußen im Schnee erledigt werden, Bio in seiner reinsten Form!!!
Nach diesem Hüttenbesuch startete von hier ein kleiner Rundwanderweg. Ausgeflaggt wie immer mit orangenen Golf-Fähnchen führte dieser durch den teilweise tiefen, sulzigen Schnee. Es ging zunächst bergauf und später natürlich auch wieder hinab, das hat ein Rundweg ja so an sich. Es war recht anstrengend hier zu laufen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Aber wir wurden belohnt. Schon unterwegs hatten wir Kontakt mit den niedlichen Eselspinguinen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und eine Pelzrobbe sonnte sich ebenfalls am Wegesrand. Womöglich die letzte Begegnung mit diesen wunderbaren Robben während dieser Reise.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.VG Sven
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06.02.25: Damoy Point / Wiencke-Island (Antarktis): Pinguine im Schnee und Hüttengaudi (Teil 2)
Während unseres Weges begleiteten uns herrliche Ausblicke auf die Berge um uns herum und auf das Meer.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die geschlossene Schneedecke war es eine ganz andere Atmosphäre, als wir sie bei den anderen Landgängen gehabt hatten. Die große weite, weiße Landschaft zog uns in ihren Bann.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Im Schnee stießen wir immer wieder auf rosa-eingefärbte Bereiche. Das war in diesem Fall kein Guano – den gab es natürlich auch - sondern Eisalgen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dann waren wir an der Brut-Kolonie der Eselspinguine angekommen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auch hier waren wieder einige der niedlichen, flauschigen Küken zu bewundern.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Inzwischen begann es, zu schneien. Kein dichter Schneefall, aber schöne, kleine Flocken. Pinguine im leichten Schneefall. Ein schönes Motiv.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Von der Brut-Kolonie ging es im Anschluss noch ein Stückchen weiter den Berg hinauf.
VG Sven
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06.02.25: Damoy Point / Wiencke-Island (Antarktis): Pinguine im Schnee und Hüttengaudi (Teil 3)
Wir erreichten den oberen Aussichtspunkt. Von hier hatten wir einen 360 Grad Rundblick über die Landschaft.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.In einer Bucht befand sich ein weiteres Schiff, die Seaborn Venture, die sich dort auf den Landgang auf Wiencke Island bzw. eine Zodiac-Tour vorbereitete. Die Gäste dort würden aber nicht auf Damoy Point anlanden.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Spätestens jetzt war es Zeit, die Sonnenbrillen herauszuholen. Bei Sonneneinstrahlung reflektieren die großen weißen, mit Schnee bedeckten Flächen doch sehr stark.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Für uns hieß es nun, den Berg wieder hinunterzulaufen. Im Hintergrund konnten wir einen einsamen Pinguin ausmachen, der den Berg ebenfalls herunterrutschte bzw. lief. Von diesem Pinguin soll später noch die Rede sein …
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir folgten den Spuren, die die vor uns laufenden Gäste im Schnee hinterlassen hatten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Schließlich kamen wir wieder bei den Hütten und damit der Landestelle an.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und da passierte es! Erinnert Ihr Euch noch an den Pinguin, der allein den Berg hinuntergekommen war? Dieser verschwand plötzlich in einem Loch, das durch die Schneedecke nicht sichtbar war. Zum Glück hatte ein Gast dieses Missgeschick mitbekommen und der Biologin und dem Fitnesstrainer, die in der Nähe waren, Bescheid gesagt. Der Eselspinguin lag total erstarrt im recht tiefen Loch und bewegte sich nicht. Unser Fitnesstrainer begann daraufhin zu graben und eine Art Treppe zu schaffen. Und nach einem kleinen Anschubser kletterte der Pinguin wieder aus dem Loch. Noch etwas benommen stand er eine Weile in der Landschaft herum, aber schließlich bewegte er sich auch wieder weiter. Puh, nochmal Glück gehabt …
Für uns hieß es dann Abschied nehmen von Wiencke-Island. Wir hatten gestern und heute zwei Landgänge hier unternommen und auf beiden eine Eselspinguin-Kolonie besucht. Gleiche Insel, gleiche Tiere – aber doch ganz verschieden. Der unterschiedlichen Landschaft an den jeweiligen Stellen – Jougla Point mit den Felsen und Damoy Point mit dem Schnee – sei Dank.
Wir fuhren zurück zum Schiff. Gegen 11:30 Uhr verließ die HANSEATIC nature ihre Position vor Damoy Point und machte sich zu unserem letzten Ziel in der Antarktis auf …
VG Sven
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06.02.25: Überfahrt von Damoy Point nach Neko Harbour
Was fehlte eigentlich noch auf unserer Antarktis-Tour? Wir hatten bislang viele unterschiedliche Landgänge sowie interessante und auch mystische Zodiac-Rundfahrten unternommen. Wir hatten viele unterschiedliche Tiere gesehen – man denke nur an die vielen Pinguinarten, an Robben und Wale. Aber alle Landgänge waren bisher auf Inseln gewesen. Wir hatten nie unseren Fuß auf den antarktischen Kontinent gesetzt. Das sollten wir nun nachholen, Neko Harbour war unser Ziel. Nun mag manch einer natürlich denken: Das ist doch egal, man war in der Antarktis. Im Prinzip ist das auch so. Aber es wäre doch schön, wenn man sagen kann, dass man seinen Fuß auf den südlichsten Kontinent gesetzt hat, oder?
Neko Harbour liegt an der Westküste der antarktischen Halbinsel in der Andvord-Bucht. Nicht so weit entfernt von der Paradise Bay, die wir am gestrigen Tag besucht hatten.
Also fuhren wir erneut durch den schon bekannten Neumayer-Kanal. Nach einem Mittagsimbiss im Lido wollten wir auf den Außendecks ein wenig an der Fahrt teilhaben.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Leider war es wieder sehr windig und man konnte es nicht lange oben an Deck aushalten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auf dem Balkon unserer Kabine waren wir dem Wind aber nicht ganz so ausgesetzt, daher funktionierte es hier etwas besser.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ab und an die Landschaft bestaunen, am Nachmittag leckere Waffeln essen, so verbrachten wir die Zeit. Schließlich erreichten wir Neko Harbour.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Neko Harbour ist nach dem Walfangschiff „Neko“ benannt, das Anfang des 20. Jahrhunderts oftmals in dieser Region operierte. Das Wetter stellte sich leider recht unbeständig dar, Wolken und Nebel wechseln sich permanent mit Momenten ab, an denen der Himmel aufriss. Mal schauen, wie das Wetter bei unserem Landgang sein würde, wir hatten ja noch etwas Zeit, da wir erneut in der zweiten Gruppe waren.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Um uns herum trieben kleine Eisberge und eine dichte Schicht aus Eisklumpen und Eisschollen. Auch etwas frisches Meereis war vorhanden.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wer hier einen Wal sieht, muss etwas genauer hinschauen. Es handelte sich um eine täuschend echt aussehende Eisscholle, die vom Sediment schwarz gefärbt war …Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Frisches, dünnes MeereisIm klaren Wasser konnten wir zahlreiche Gruppen von Eselspinguinen beobachten, die auf Beutezug waren. Wobei es schien, dass nicht alle Pinguine bei der Sache waren, einige planschten auf dem Rücken liegend nur herum
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auch Buckelwale tauchten vor unserem Balkon auf. Diese ließen sich aber nur kurz blicken und verschwanden in der Tiefe, als ihnen die Zodiacs zu Nahe kamen.
Außerdem war es jetzt Zeit, sich für den letzten Landgang dieser Expedition bereitzumachen. Vom Schiff aus hatten wir die andere Gruppe bei ihrem Landgang aus der Ferne betrachten können, gerade war die Sicht doch recht gut.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wie Ameisen bewegen sich die Gäste im Schnee den Berg hinauf. Sieht ganz schön steil aus …Um ca. 17:00 Uhr wurden wir aufgerufen, um nach einer Zodiac-Überfahrt den Fuß auf den antarktischen Kontinent setzen zu können …
VG Sven
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06.02.25: Neko Harbour (Antarktis): Pinguin-Highways auf dem antarktischen Kontinent (Teil 1)
Wir landeten am groben Kiesstrand an und betraten somit den südlichsten Kontinent der Erde, Willkommen auf dem antarktischen Festland!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Von hier hatte man im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Möglichkeit Nummer 1 lag darin, den Strand zu verlassen und sich den verschneiten, teilweise steilen Berg hinauf zu kämpfen, um oben einen wunderschönen Ausblick zu genießen. Sofern einem der Nebel, der ja immer wieder kam und ging, keinen Strich durch die Rechnung machte. Und als zweite Option konnte man in der Nähe des Strandes bleiben und die Eselspinguin-Kolonie besuchen. Oder halt beides miteinander kombinieren.
Ich hatte mir vorgenommen, den Berg zu besteigen und oben hoffentlich eine wunderschöne Aussicht zu genießen. Steffie war von dieser Idee nicht so überzeugt, hinzu kam, dass sie aufgrund längst vergangener Begebenheiten steile Berge eher meidet. Daher trennten sich hier unsere Wege. Ich lief mit einer Kamera und dem kleinem Objektiv den schneebedeckten Berg hinauf, Steffie schnappte sich die andere Kamera mit dem Teleobjektiv, um Pinguine abzulichten …
Nachdem man den Strand verlassen hatte, war man sogleich in der weißen Weite, rundherum Schnee. Deutlich waren die von den Pinguinen mühsam angelegten Pinguin-Highways zu erkennen. Wegen des Schnees konnte man sie hier besser ausmachen als bei den anderen Anlandungen. Auf diesen Highways herrschte ein reges Treiben. Schmutzige Pinguine watschelten auf ihnen von der Brutkolonie zum Meer, saubere Pinguine kamen vom Meer zurück und liefen ihnen entgegen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wie immer hatten die Pinguine auch hier Vorfahrt, insbesondere wenn der für uns ausgeflaggte Weg die Pinguin-Highways kreuzte. Auf einer dieser Kreuzungen zwischen dem Menschen-Weg und dem Pinguin-Highway standen nun zwei Eselspinguine. Daher bleib ich, der gerade an der Spitze einer Gruppe lief, stehen. Die Pinguine haben schließlich Vorfahrt. OK, sie bewegten sich erstmal nicht und schienen zu überlegen, was jetzt zu tun sei. Welchen Weg sollte man nehmen? Den bekannten Pinguin-Highway? Oder lieber den schönen, breiten Menschen-Highway? Die Wahl fiel nach reiflicher Überlegung schließlich auf unseren Weg
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Also watschelten die beiden mit ausgebreiteten Flügeln auf dem Menschen-Pfad entlang. Mit den ausgebreiteten Flügeln, die typisch für den Gang der Langschwanzpinguine sind, regulieren die Pinguine die Wärmezufuhr.
Nachdem sich die Pinguine auf den Weg gemacht hatten, konnte ich meinen dann fortsetzen, also liefen ich und die folgenden Gäste immer hinter den beiden Pinguinen mit einem gewissen Abstand her. Überholen wollten wir nicht und die Pinguine auch nicht durch zu nahes Herangehen stören. Lieber stattdessen ein paar schöne Fotos machen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die zwei Eselspinguine folgten dem für sie unbekannten Pfad geradlinig, ohne anzuhalten. Dabei wurden auch Kurven im Pfad wie selbstverständlich genommen. So als ob sie nichts anderes als sonst machten. Mussten wir anfangs noch innehalten, um nicht zu nahe an die Tiere zu kommen, drehte sich das Bild alsbald. Der Weg wurde steiler, wir Menschen wurden langsamer und schnauften, ob der Anstrengung. Die Pinguine liefen dagegen immer im selben Tempo weiter.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Irgendwann hielten die beiden wieder an und überlegten sich, wie es nun weitergehen soll. Entweder waren sie in der Nähe ihres Ziels angekommen oder hatte sich komplett verlaufen
Jedenfalls stiegen beide aus dem Pfad aus und führten ihren Weg im tiefen Schnee fort, einer zu Fuß, der andere ließ sich auf den Bauch fallen und schob mit den Füssen an.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Eine sehr schöne Begegnung mit den Eselspinguinen, wie ich finde. Diese Geschichte kann man zu Hause am Lagerfeuer erzählen. Faszinierend wie die Tiere ihren Weg finden, auch wenn sie unterwegs mal andere, unbekannte Pfade beschreiten. Und faszinierend auch, wie schnell und sicher die kleinen Tiere mit ihren kleinen Patsche-Füßen sich doch fortbewegen können. Im Wasser sind sie ja in ihrem Element – wie Torpedos ziehen sie durchs kühle Nass. Aber auch an Land sind sie nicht unbedingt so langsam unterwegs.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unser Weg führte nah am oberen Rand der Eselspinguin-Kolonie vorbei. Dort wollten die beiden Pinguine wahrscheinlich auch hin. Hier gab es einen kleinen Rundweg um die Kolonie herum.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Für mich ging es jedoch noch weiter steil nach oben, der Aussichtspunkt war mitnichten erreicht. Bis dahin war es noch ein kleines, anstrengendes Stück …
VG Sven
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06.02.25: Neko Harbour (Antarktis): Atemberaubende Aussichten (Teil 2)
Auf dem Weg nach oben blieb ich immer wieder stehen. Eigentlich, um mich auszuruhen, Der steile Anstieg im Schnee und die kalte Luft war doch recht anstrengend. Angenehmer Nebeneffekt: Man konnte schöne Fotos mit einem wunderschönen Panorama machen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die schneebedeckten Hänge, auf denen wir liefen, die Berge, ebenfalls mit Schnee und Eis bedeckt, die Gletscher sowie die Felsen mit der Pinguin-Kolonie darauf gaben schon ein großartiges Bild. Und nicht zu vergessen, das Meer mit den Eisschollen und Eisbergen und unserem Schiff darin, welches daraus ein Gesamtkunstwerk formte.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Schließlich erreichten wir den angekündigten Aussichtspunkt. Zeit für ein Selfie oder ein professionelles Foto durch die Bordfotografin vor dieser beeindruckenden Kulisse. Oder auch Zeit, um in sich zu gehen, und einfach den Augenblick zu genießen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ja, der Weg war mühsam gewesen, aber es hatte sich letztendlich gelohnt. Ein atemberaubender Ausblick wie ich finde

Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und das Wetter hatte auch mitgespielt. Ja, es war bewölkt, aber es versperrten kein Nebel und keine Wolken die direkte Aussicht.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Da ich auch noch die Pinguin-Kolonie aus der Nähe betrachten wollte, blieb nicht viel Zeit, um hier oben zu verweilen. Also begann ich den Abstieg. War der Aufstieg körperlich anstrengend, forderte der Abstieg ebenfalls einiges ab, wenn auch auf anderem Gebiet. Zum einen muss man im Schnee schon aufpassen, nicht auszurutschen, zum Glück leisten die Gummistiefel hier als Wanderschuh-Ersatz ganz gute Dienste. Zum anderen gab es nur den einen schmalen Weg, der rauf und runter benutzt wird. Einer – meist derjenige, der bergab ging - musste also immer zur Seite treten und aufpassen, nicht im tiefen Schnee bzw. gar in einem Loch zu versinken. Wir wollten doch nicht so enden, wie der Pinguin heute am Vormittag.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Also immer schön vorsichtig nach unten. Nachdem ich die Pinguin-Kolonie erreicht hatte, galt das auch weiterhin. Die Felsen waren rutschig, es gab viel Matsch und Guano zwischen den Felsen. Da wollte man sich nicht hinlegen! Ein kleines Missgeschick unterlief mir sogar, im tiefen Schnee neben dem Weg ein Loch erwischt und schon steckte ich drin. Aber zum Glück habe ich mir nichts getan, Kleidung und Kamera waren auch noch sauber. Manch andere Gäste hatten nicht so viel Glück und landeten komplett im Match und Guano.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.So erreichte ich den Strand, nicht jedoch ohne den einen oder anderen Pinguin abzulichten …
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.VG Sven
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06.02.25: Neko Harbour (Antarktis): Ein letzter Besuch in einer Pinguin-Kolonie (Teil 3)
Wie war es eigentlich Steffie in der Zwischenzeit ergangen? Sie war ja unten in der Pinguin-Kolonie geblieben.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Nun, ab und an, herrschte etwas Aufregung dort unten am Strand. Der nahe Gletscher kalbte einige Male ins Meer. Oft auch größere Mengen Eis.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der untere Strand musste dann entsprechend geräumt werden, da solche Vorgänge in der Regel mit größeren Wellen einhergehen. Und Sicherheit geht schließlich vor, da achtet das Expeditionsteam schon drauf. Ich hatte während meiner Wanderung einige Funksprüche diesbezüglich vom Expeditionsteam auf dem Berg mitbekommen. Von oben hatte man aber kaum was gesehen, nur das Grollen gehört. Unten waren Steffie und die anderen Gäste aber schon nahe dran. So nahe, dass es für schöne Fotos einer Gletscherkalbung gereicht hat. Zum Glück nicht nah genug, damit es gefährlich werden würde.
Ansonsten nutze Steffie die Zeit, um den Eselspinguinen bei ihrem täglichen Brutgeschäft zuzuschauen. Füttern der Küken, Wärmen der Küken, Nahrungssuche, Vertreiben von Raubmöwen (Skuas), Nestbau (inkl. dem Diebstahl von Steinen aus dem Nest des Nachbarn), Pflege des Gefieders sowie die Stärkung der Paarbindung. All das gehört zu den täglichen Aufgaben eines erwachsenen Eselspinguins.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.VG Sven
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06.02.25: Neko Harbour (Antarktis): Ein letzter Besuch in einer Pinguin-Kolonie (Teil 4)
Steffie und ich nutzten die letzten Minuten unseres 90-minütgen Aufenthalts auf dem antarktischen Kontinent, um einen letzten Blick auf die Eselspinguine und die anderen Tiere zu werfen.
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Ein Eselspinguin hat keine Probleme mit steilen, rutschigem Geläuf.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Eine Braune Skua (Raubmöwe) inspiziert das Wasser, vielleicht ist ja etwas fressbares drin …Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Einen letzten Blick auf die Pinguine hier in der Antarktis bzw. der Subantarktis, die wir in den letzten Wochen in vielfältiger Form gesehen hatten. Beeindruckende und einzigartige Tiere.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Zodiacs erwarteten uns für eine letzte Überfahrt. Zuvor wurde von einem Gast noch die Zodiacweste ausprobiert. Eine Frau stürzte im Wasser vor dem Einsteigen ins Zodiac. Und die Weste blähte sich beim Kontakt mit so viel Wasser auf. Test bestanden würde ich mal sagen, die Weste hat funktioniert
Also Ersatzweste angezogen – ohne Weste oder gar mit ausgelöster Weste darf man natürlich nicht fahren – und dann hinein ins Zodiac. Steffie und ich blieben von solchen Experimenten glücklicherweise verschont. Auch die letzte Zodiacfahrt konnte unfallfrei von unserer Seite gestaltet werden.Ein bisschen Wehmut schwang dann schon mit, als wir so im Zodiac saßen. Das war sie also, die letzte Zodiac-Fahrt unserer Reise. Tschüss, Antarktis.

Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zurück an Bord hieß es ein letztes Mal die Stiefel reinigen und danach auf die Kabine. Unsere Kabinenstewardess war schon ganz aufgeregt „Sie haben was gewonnen! Da steht was für Sie in der Kabine“. Und tatsächlich, wir hatten mal etwas gewonnen. Der gestrige Einkauf der Mütze führte dazu, dass wir ausgelost worden waren und noch ein Parfum mit nach Hause nehmen konnten. Sehr schön! Hat sich der Einkauf gestern doch gleich doppelt gelohnt. Es handelte sich beim Parfum übrigens nicht um Eau-de-Paulet, nicht dass das jetzt jemand denkt. Also kein Pinguin-Duft in Flaschen, sondern durchaus wohlriechender Duft

Zum Abendessen stand heute im Lido „Seafood Buffet“ auf der Speisekarte. Und das war mal wieder richtig lecker und abwechslungsreich. Verschiedene Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte standen als Vorspeisen und warme Hauptspeisen zur Auswahl, u.a. eine reichhaltige Muschelsuppe.
Nach dem Abendessen gingen wir ins HanseAtrium. Ein leckerer Cocktail auf den schönen Tag und außerdem präsentierte Reinhold Messner seinen Film „Still alive – Das Drama am Mount Kenya“. Ein fesselndes Dokudrama, dass die Besteigung und die darauffolgende legendäre Rettungsaktion 1970 am afrikanischen Mount Kenya Revue passieren ließ. Dabei wurde nicht mit expliziten Szenen gegeizt – so eine Sturz aus mehreren Metern Höhe auf dem harten Felsen und Knochenbrüche in Nahaufnahme und Slow-Motion ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Ich muss bei solchen Szenen jedenfalls immer wegschauen. Aber interessant und durchaus spannend war der Film trotzdem. Am Ende des Films diskutierte Reinhold Messner noch mit den Gästen und beantwortete einige Fragen.
Für uns war es jetzt Zeit, ins Bett zu gehen. Unser letzter Tag in der Antarktis neigte sich seinem Ende zu. Ab der Nacht würden wir dann die legendäre und berüchtigte Drake-Passage befahren. Die Frage lautete: „Drake like a lake“ oder “Drake like a shake”?

Die beiden folgenden Tage werden diese Frage jedenfalls beantworten …
Unsere Tiersichtungen an diesem Tag:
- Antarktischer Seebär (Pelzrobbe)
- Buckelwal
- Eselspinguin
- Dominikanermöwe
- Braune Skua (Raubmöwe)
- Kapsturmvogel
- Antarktische Seeschwalbe
VG Sven
PS: An diesem letzten Tag hatten wir unseren Fuß auf den antarktischen Kontinent gesetzt. Das mochte vielleicht eher symbolischer Natur sein – schließlich waren wir in den Tagen zuvor durchaus in der Antarktis gewesen, die Inseln gehören ja auch dazu. Worauf es aber wirklich ankommt: Wir hatten erneut einen wunderschönen Tag gehabt, der durch den Schnee anders als die vorherigen war. Darauf kam es hauptsächlich an. Die Sache mit dem Kontinent ist da nur ein zusätzliches Rädchen im Getriebe …
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06.02.25: Damoy Point / Wiencke-Island (Antarktis): Pinguine im Schnee und Hüttengaudi (Teil 2)
Während unseres Weges begleiteten uns herrliche Ausblicke auf die Berge um uns herum und auf das Meer.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die geschlossene Schneedecke war es eine ganz andere Atmosphäre, als wir sie bei den anderen Landgängen gehabt hatten. Die große weite, weiße Landschaft nahm uns in ihren Bann.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Im Schnee stießen wir immer wieder auf rosa-eingefärbte Bereiche. Das war in diesem Fall kein Guano – den gab es natürlich auch - sondern Eisalgen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dann waren wir an der Brut-Kolonie der Eselspinguine angekommen.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Von der Brut-Kolonie ging es im Anschluss noch ein Stückchen weiter den Berg hinauf.
VG Sven
Ich schreibe nur: WAHNSINN !!!!! diese Erlebnisse kann man nicht in Worte fassen. Für uns als virtuelle Begleiter Mega schön…..es gibt sie noch, die „heile Welt“….. passt gut auf sie auf
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Also bleibt dran …
Sehr, sehr gern, Sven
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Ich muss nochmals was schreiben. Alles so unendlich schön und fesselnd. Aber das letzte Pinguinbild ist der Hammer. In dem Bild ist soviel lustiges zu sehen, dass ich mehrfach laut lachen musste. Danke dafür 😂🥂
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PPS: Das wars für heute. Aber noch nicht mit diesem Reisebericht. Auch wenn nun über den letzten Landgang berichtet wurde, habe ich noch Interessantes zu erzählen. Also bleibt dran …
Wie, schon fast vorbei
!?!Der Wahnsinn, dein Bericht - und eure Bilder erst
!! Man kann sich den Kauf eines professionellen Bildbandes sparen, das war richtig, richtig klasse!Ich bin extrem gespannt auf dein Fazit
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Hallo Sven,
Schon fast zu Ende


?Dein Bericht ist Mega !
Traumhaft schöne Bilder - unglaublich !
Dankeschön das wir virtuell mitfahren durften - eine absolute Traumreise !
LG,
Takis
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CosmoST was für wahnsinnig tolle Bilder, der absolute Hammer



(die Bilder solltest du auf den bekannten Plattformen anbieten, würde sich sicher lohnen ... eine Finanzspritze für die nächste Reise). Macht echt Spaß hier mitzulesen, hab viel gelernt. Vielen Dank dafür. -
07.02.25: Erster Seetag in der Drake-Passage - Drake like a lake
Der erste von zwei Seetagen in der Drake-Passage lag vor uns. Als wir morgens aufwachten, befanden wir uns bereits mittendrin in dieser berühmt-berüchtigten Seepassage. Das wir in der Nacht nicht von starken Schiffsbewegungen aufgewacht waren, war schon mal ein gutes Zeichen. Die Wellenhöhe betrug an diesem Tag ungefähr 2-3m. Nicht unbedingt Ententeich, aber sehr zahm im Vergleich zu dem, was uns hier hätte erwarten können.
Die Drake-Passage ist eine Meeresstraße zwischen der Südspitze Südamerikas (Kap Hoorn) und der Nordspitze der antarktischen Halbinsel. Sie verbindet den Atlantischen Ozean, speziell die Scotiasee, mit dem Pazifik und ist etwa 480 Seemeilen (ca. 880km) breit. Die Drake-Passage ist fast frei von Inseln.
Benannt ist sie nach dem englischen Freibeuter Sir Francis Drake, dieser hat die Passage jedoch nie selbst befahren. Die Drake-Passage ist bekannt für ihre rauen Wetterbedingungen und die starken Strömungen. Der warme Atlantik trifft auf das kalte Südpolarmeer. Das Ergebnis sind oft hohe Wellen und heftige Stürme. 10m hohe Wellen sind hier keine Seltenheit, davon blieben wir zum Glück verschont. Bevor der Panamakanal eröffnet wurde, war die Drake-Passage DER Schifffahrtsweg vom Pazifik in den Atlantik und andersherum. Mit allen Wetter-Kapriolen, die es hier gab, eine gefährliche Route.
Seetage sind wie fast immer auf den HL-Expeditionen Vortragstage. Nach dem Frühstück startete um 10:00 Uhr mit „Die Erde – der Salzwasserplanet“ die Vortragsreihe. Leider spielte die Technik dem Ozeanologen einen Streich, der Computer ließ sich nicht zur Zusammenarbeit mit der Multimedia-Anlage bewegen. Naja, wurde halt ein kleiner improvisierter Vortrag ohne zusätzliches Bildmaterial aus dem Ärmel geschüttelt. Interessanterweise sind nur ca. 3% der gesamten Wasservorkommen auf der Erde Süßwasser, der komplette Rest ist Salzwasser.
Um 11:30 Uhr spielte die Technik dann zum Glück wieder mit, sonst hätten wir die Multimedia-Show „Mehr als Eis“ des Schweizer Pinguinexperten vom Antartic Research Trust nicht anschauen können. Fantastische Naturaufnahmen, Fotos und Videos, untermalt mit klassischer Musik, ließen uns noch einmal in die Tierwelt und die Landschaften, die wir in den letzten Wochen so genossen hatten, eintauchen.
Wir kauften uns Lose für die abendliche Seekarten-Verlosung. Vielleicht gewinnen wir was, hat am Vortag ja auch schon geklappt. Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Die Erlöse kommen zu 70% den Crewmitgliedern zugute und außerdem wird auch der South Georgia Heritage Trust unterstützt. Da macht man mit dem Loskauf auf jeden Fall nichts falsch! Fotografiert hatten wir das Objekt der Begierde schon mal:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dann war erstmal Mittagessen angesagt, heute gab es als Special Langusten Croissants, die waren übrigens richtig gut und größer als man vielleicht vermuten würde. Mittags ist es im Lido immer recht voll, zum Frühstück und Mittag essen die meisten im Buffet-Restaurant, abends dagegen im Bedienrestaurant. Steffie und ich sitzen dann meist zu zweit an Vierertischen und mittags setzen sich dann halt Leute hinzu. Da ergeben sich dann oft auch schöne Gespräche. Heute gaben sich Reinhold Messner und seine Ehefrau die Ehre und setzen sich zu uns an den Tisch. Wir hatten eine nette Unterhaltung zu verschiedenen Themen, nicht abgehoben, kein Promigehabe. Sehr schön und natürlich!
Nach dem Mittagessen wollte ich ein paar Runden auf dem oberen Deck walken, so ca. 5km (wären 40 Runden auf dem kleinen Schiff) hatte ich mir vorgenommen. Steffie wollte lieber ein kleines Mittagsschläfchen machen. Man konnte oben recht gut laufen, musste bei den Schiffsbewegungen nur ein wenig aufpassen, dass man nicht aus dem Tritt kommt oder über die Reling abrollt
Leider konnte ich mein Pensum nicht ganz abspulen. Die Guest Relationship Managerin rief zum Shuffleboard. Und das Board befindet sich genau in der Wegstrecke. Also hieß es halt, ein bisschen Shuffleboard zu spielen, Männer gegen Frauen. Hat Spaß gemacht, und durch die Schiffsbewegungen kam auch eine taktische Komponente ins Spiel – schießt man lieber bergauf oder bergab, alles musste einkalkuliert werden. Gewonnen haben übrigens die …Um 16:00 Uhr ging es dann mit den Vorträgen weiter. „Nanga Parbat Sein größter Erfolg, seine schlimmste Tragödie“ - Reinhold Messner erzählte über seine Erlebnisse am Nanga Parbat 1970. Eine Gipfelbesteigung, bei der sein Bruder Günther ums Leben kam. Und Reinhold Messner sieben Zehen aufgrund von Erfrierungen amputiert werden mussten. Es war sein Schicksalsberg, der erste Achttausender, der von ihm bestiegen wurde, aber auch verbunden mit viel Drama und Leid. Ein spannender Vortrag.
Im Anschluss daran stellte die Bordfotografin die schönsten (Tier)Fotos dieser Reise vor, mit passender Begleitung durch den Bordpianisten. Schön, nochmal die ganze Reise komplett und chronologisch verfolgen zu können. Einiges hatte man aufgrund der Fülle von den Eindrücken, die jeden Tag auf uns einströmten, schon fast wieder vergessen.
Zum Abendessen gab es bereits heute das Farewell-Dinner, sowohl im Lido als auch im Hanseatic Restaurant. Dieses wurde nicht auf den letzten Tag gelegt, da die Gäste dann vielleicht eher mit Kofferpacken beschäftigt sein würden. Besonders erlesene Speisen und Gänge werden bei dieser Gelegenheit serviert, u.a. Hummer. Für uns muss es aber nicht unbedingt Hummer sein, daher reichte uns auch heute das Lido aus. Das Essen ist auch dort sehr lecker, man hat seine Ruhe – und theoretisch kann man auch hier Hummer bekommen, wenn man denn unbedingt will.
Am Abend gab es noch ein letztes Highlight: Kapitän Alexander Rabe-Bär lud zum traditionellen Farewell-Abend ins HanseAtrium ein. Bei dem einen oder anderen Gläschen Champagner wurde die Reise aus nautischer Sicht rekapituliert. Außerdem wurde – wie schon angekündigt – die Seekarte verlost. Spannung, Trommelwirbel. Leider knapp vorbei. Die Karte ging an einen anderen Gast. Aber eine unserer Losnummern wurde trotzdem gezogen, wir nahmen den dritten Preis in Empfang, eine Crew-Mütze der HANSEATIC nature mit Pinguin-Emblem. Eine schöne Erinnerung an die Reise. Mensch, zweimal was gewonnen, das sind wir gar nicht gewohnt. Wir sollten wohl mal langsam Lotto spielen …
Zusammen mit dem Shanty Chor der HANSEATIC nature ließen die Gäste den Abend musikalisch ausklingen, schwungvoll und laut ging es bei Klassikern wie „Auf der Reeperbahn“ oder „Madagaskar“ zu. Nur beim philippinischen Liebeslied mussten die Gäste passen, das sang der Chor allein. Hier hätten die Texthefte, die verteilt wurden, wahrscheinlich auch nicht geholfen.
Damit war der erste Tag in der Drake-Passage auch schon wieder vorbei …
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.VG Sven
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