Die Muttis, meine Schwester & ich lassen uns vom Mittelmeer faszinieren (27.04.-06.05.2025 - MS 1)
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Warum auch immer hatten wir Glück und da wo wir unterwegs waren, fielen die Menschenmassen gar nicht auf. Lediglich am Hafen drängelte es sich mega, besonders an den Haltestellen der HoHo-Busse und der Bimmelbahn.
Wir shuttelten in zwei Touren zurück, weil der Busfahrer gelangweilt alle in den Bus winkte, aber der Passagier-Zähler dann feststellte, dass es zu viele sind …. Schwiegermuttern saß gut, also fuhr sie vor und wir kamen mit dem nächsten hinterher.
Es folgt das übliche Ritual mit Drink, einem Happen zu Spät-Mittag, einem Eis hinterher und mal schauen, was auf der Kabine so passiert ist. Nichts besonderes, kann ich Euch verraten. Bestimmt gab es ein Decken-Tier, aber mehr auch nicht
Dafür gab es heute die White-Night, die nur mich und das auch nur für ein paar Fotos für Euch auf das Pooldeck lockte
Den Cocktail hab ich im vorbeigehen probiert, weiß aber nicht mehr was es war. Aber das er lecker war weiß ich noch
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Ein paar hab ich noch
Mir ist rätselhaft, warum es so oft heißt „TC kann nicht Party“. Ich finde, die können das sehr wohl! Natürlich nutzt alles Nix, wenn nur Langeweiler hingehen, die lediglich das Buffet mit der Baggerschaufel durchpflügen und wieder weggehen. Auf unsere Tour war die Stimmung bei beiden großen Partys super und vor 1:30 Uhr auch nicht Schluss, wie wir aus zuverlässiger Quelle erzählt bekommen haben ….
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Guten Morgen 3/4 Seetag
da geht heut doch sicher noch was, so wettertechnisch …
Aber erstmal lecker Frühstücken, Schwiegermuttern im Spa zur Massage abliefern und mit Schwesterherz zur „nautisch technischen Fragestunde“ mit Kapitän George. Muttern mag den Vormittag nicht im Dunkeln verbringen und ist lieber wieder Platzhalterin. Vielleicht sollte ich ihr mal ein entsprechendes Schild um den Hals hängen
Sonst könnte ja noch jemand meinen, sie würde das aus Spaß machen 
Aber nun zur Fragestunde
deren Anfang ich schon mal begrüße
Käpitän George hält den Vortrag mit Unterhaltungswert, interessanter ist aber ja immer der Frage-Teil am Ende. Und wo ich jetzt gerade darüber schreibe, muss ich mir für die nächste Reise mal folgende Frage merken: „Darf man auch ohne Fragen zu haben an der nautisch technischen Fragestunde teilnehmen?“ Die Frage kommt nicht aus dem Nichts. Das war tatsächlich der Grund, warum mein Schwager 2019 nicht mit dorthin gegangen ist. Er hätte keine Fragen vorbereitet, was er dann da solle?Aber zurück zu den diesmal gestellten Fragen, die ich mir natürlich nicht alle gemerkt habe. Das der Kapitän nicht über die Höhe der Hafengebühren informiert ist, damit er seine Entscheidungen, ob ein Hafen angelaufen werden kann oder nicht, davon unbeeinflusst treffen kann, fand ich interessant. Auch, dass die MS vollgetankt und mit Volldampf 23 Tage am Stück fahren könnte auch. Die vom Kreuzfahrt-Direktor eingestreute Anekdote, dass nie und never alle Kabinen belegt werden um Ausweichmöglichkeiten zu haben, falls es mal eine Kabine unbewohnbar wird, wird lustig, als er von einem Paar berichtete, dass sich auf einer Reise sooooo zerstritten hat, dass sie fortan in zwei Kabinen weiterreisten. (Puh, was für ein Satz).
es ist schon Mittag, als wir allesamt wieder zueinander finden. Schwiegermuttern biete ich an, mit ihr die letzte Gelegenheit zum Mittagessen im Fischmarkt zu nutzen. Die beiden anderen haben keinen Appetit, was bei meiner Schwester an und für sich ein Ding der Unmöglichkeit ist.Also kommt Schwiegermuttern zu ihrem Backfisch
und ich gönne mir nach einem ausgezeichnetem, unfotographiertem Garnelen-Tartar noch Sushi
Das Wetter machte sich auch immer besser
sagte ich schon, dass ich Seetage einfach liebe?
Laut Reiseplan sollen wir um 18:00 Uhr in Barcelona einlaufen und ab 19:00 Uhr sollte der Shuttle-Bus starten. Da wir großen Andrang im Klassik erwarten, machen wir uns zeitig auf um unseren Lieblingsplatz zu ergattern und konnten tatsächlich gleich an „unseren“ Tisch. Heute gibt’s das Käsebuffet, von dem ich bereits um 18:02 Uhr das erste Foto mache
Was mich irritiert ist, dass sich da schon recht viele Menschen von bedienen. Aber noch ist es ja hübsch anzusehenAuf dem Weg zurück fallen mir auf manchen Tischen Teller mit Bergen von Käse auf. Woher weiß man VOR dem Essen, wie viel Käse noch passt? Ich bin ratlos. Als unser Kellner dann noch erzählt, dass von genau diesen Tellern das meiste im Müll landet frage ich mich: Leute! Was stimmt mit Euch nicht???? Wenn sich so ein Gebaren durch setzt braucht es niemanden wundern, wenn solche Buffets eingestellt werden!
Wir verzichten heute auf Anteile vom Käsebuffet, weil wir nach den bestellten Leckereien satt sind und lassen uns noch einen Espresso und einen Veccia Romana schmecken, bevor es an die frische Luft geht. -
Auf dem Weg zurück fallen mir auf manchen Tischen Teller mit Bergen von Käse auf. Woher weiß man VOR dem Essen, wie viel Käse noch passt? Ich bin ratlos. Als unser Kellner dann noch erzählt, dass von genau diesen Tellern das meiste im Müll landet frage ich mich: Leute! Was stimmt mit Euch nicht????
Vielleicht einfach nur die Angst nichts mehr abzubekommen und zu Füßen des Buffets elendig zu verhungern?


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Queentchen ich danke dir herzlich für deine tollen Bilder aus Marseille. Das,steht bei uns im nächsten Jahr im Rahmen einer 2-3 wöchigen Frankreich Urlaub als Landreise auf dem Programm


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Erst ist es an der frische Luft wirklich noch schön
später fängt es aber leider an zu regnen. Da wir mitten im Freien sitzen und auch keine Plätze unterm Dach frei sind, beschließen die Muttis auf die Kabine zu gehen. Schwesterherz und ich haben aber noch Lust auf einen Drink und versuchen unser Glück in der Hohe Luft und haben tatsächlich Glück
Einen flotten Kellner noch dazu und irgendwann sind wir dann auch bereit fürs Bett.
Ein Guten-Morgen-Bild erspare ich uns und Euch, der Blick vom Balkon war echt nicht fotogen
Mittlerweile ist nicht nur Muttern weiterhin angeschlagen, sondern auch das Schwesterherz
Es klagt über Halsweh und hustet rum. Im Gegensatz zu Muttern bricht es aber mit uns auf in die City. Ein Spaziergang auf Las Ramblas soll es dann doch sein. Also ab in den Shuttle und auf in die StadtMuttertag wirft seine Schatten voraus
Ein Höhepunkt ist natürlich die Markthalle -
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Raus aus dem Rummel und zurück auf Las Ramblas.
Hier ist es zwar an einem Montag nicht sehr rummelig, aber trotzdem ungemütlich, weil eine Seite komplett aufgerissen wird. Eigentlich wollten wir noch ein Stück hoch zum Plaça Catalunya, die Presslufthämmer hämmern aber zu sehr im schwesterlichen Kopf und so treten wir den Rückweg über die kleinen Seitengassen an -
Schwesterherz deckt sich noch mit Medikamenten ein, bevor wir uns langsam auf den Weg zum Shuttle machen.
Dafür, dass für den ganzen Tag durchwachsenes Wetter angekündigt war, hatten wir echt Glück und sind trockenen Fußes wieder zu unserer Platzhalterin gestoßen.
Der Nachmittag verrinnt, wie die anderen verronnen sind, außer das noch die Koffer gepackt werden.
Beim Abendessen lassen wir uns sehr viel Zeit und gucken Sonnenuntergang
und wer genau hinguckt, sieht die Spiegelungen der gedeckten Tische
Wenn schon letzter Sonnenuntergang, dann doch bitte auch noch ohne Fenster dazwischen
mögen wir dann doch nicht meh sitzen.
Wir nehmen Getränke mit auf die Kabine und können uns nicht satt sehen
Ein letztes Mal hiess es bald auch „Gute Nacht, Muttern!“, „Gute Nacht, Kind 2!“ „Gute Nacht, Schwiegermuttern!“, „Gute Nacht, Schwesterherz!“ und so weiter und so fort …
Die Nacht ist kurz, beim Flüge-Roulette haben wir nicht viel Glück gehabt. Rückflug 7:50 Uhr, Transfer um 5:25 Uhr. Jammern und wehklagen tun wir darüber nicht, es ist wie es ist und dafür sind wir früh zuhause, -
Hallo Queentchen , ich bin zwar erst jetzt auf deinen Bericht gestossen, finde es aber - wie immer- deinen Schreibstil toll und deine Bilder begeistern mich immer wieder.
Super das du die Reise mit Mutter, Schwiegermutter und Schwester gemacht hast - KOMPLIMENT
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Keine von uns ist auf das sehr frühe Weckerklingeln angewiesen. Wir sind alle vorher wach und munter. Selbstverständlich gibt es einen Kaffee auf dem Balkon und da es dunkel ist und aus Eimern schüttet, gibt es einen „isch habe heut leider Foto für Dich“-Gruß an Mann, Sohn, Schwiegersohn und Schwager. Ich mache mich eine Treppe auf in den Ankelmann um uns ein paar Rosinenweckchen für später zu holen und bin absolut verwundert über das Chaos das dort herrscht. Da wusste ich noch nicht, dass dass Chaos an den Aufzügen eine halbe Stunde später noch größer ist. Hätte ich es es gewusst, hätte ich uns samt Gepäck schon da nach unten geschafft und die Rosinenweckchen im Anschluss geholt. Kurz vor 5:00 nimmt der Wahnsinn seinen Lauf und wir mitten drin. Muttern hat schon leichte Panik in den Augen, aber irgendwie gelingt es mir, sie samt Rollator, drei Koffern und mich in einen Aufzug zu quengeln. Schwiegermuttern und Schwester schaffen es samt Koffer Nummer 4 sicher auch noch, denke ich mir so, während ich auf Deck 3 warte, das Mama von der Toilette zurück kommt. Aber nein …. Schwesterherz ruft an, wo wir denn wären? „Hier, Deck drei, wir warten auf Euch!“ „Öhhhh, wir sind schon draußen! Ich hab den Koffern die 9 Etagen über die Treppe gezerrt!“ Ähhhhh …. Ich möchte schreien! Muttern, Rollator, 3 Koffer und mich in den nächsten Aufzug gequetscht, noch eine Etage und die Gangway runter - mit der Nummer könnte ich auch im Zirkus auftreten, das könnt ihr mir glauben! Als Muttern dankbar den angeboten Rollstuhl im Terminal annimmt bin ich erleichtert und so sitzen wir recht schnell alle vier im Bus. Puhhhh …. Geschafft!
Jetzt heißt es endgültig bye, bye
Es hätte übrigens die Möglichkeit gegeben, die Koffer mit besonderer Banderole vor die Kabine zu stellen. Naiv dachte ich, dass wird schon ohne gehen. Ging es Ende auch, aber die Nerven die ich dabei gelassen habe, hätte ich mir lieber für etwas anderes aufgespart. Und denen die meinen, es wäre doch eine schlaue Idee, die Aufzüge in alle Richtungen zu rufen und dann eben erst nach oben zu fahren und dann nach unten, denen sage ich: die Idee ist an Dummheit kaum zu überbieten, weil es die ganze Sache für alle unnötig verlangsamt! So, dass musste noch raus.Der Checkin ging schnell, der Begleitservice nahm freundlicherweise uns alle vier mit und so saßen wir eine knappe Stunde vor Boarding bereits im Gate. Alle Frau noch mal auf Klo, dann war die Maschine auch schon zum Einstieg bereit. Ich also mit Mama barrierefrei los, Schwester und Schwiegermutter nehmen den normalen Weg.
Der Flug war meistenteils ruhig, die Crew wieder sehr freundlich und weniger als zwei Stunden später hatten wir wieder Kölner Boden unter den Füßen. Das Gepäck kam zügig und großes Taxi war auch schnell gefunden. Erst die Schwiegermutter ausladen und dann trinkt die Queentchen-Kernfamilie noch gemeinsam bei mir einen Kaffee, ohne von Mann, Schwiegersohn und Schwager in Empfang genommen zu werden, der weilt nämlich dienstlich in Bremen (und ich freue mich, dass ich gleich, nachdem ich Muttern und Schwester nach Hause gefahren habe, dass Haus für mich alleine habe).
Und das wäre dann das Ende dieses Reiseberichtes, wenn es nicht noch ein kurzes Fazit gegeben würde:
Die Mein Schiff 1:
Gut im Schuss! Meiner Schwester gefiel besonders der Henkel, wegen der Fotos. Den Muttis und mir fehlt ein wenig der Champagner-Treff, das war es aber auch schon.
Unsere Kabinen 11138 und 11140:
Für uns gut gelegen, keine Lärmbelästigungen von irgendwas und der Dachüberstand störte uns uns nicht.
Die Crew:
Freundlich und flott und, von dem Ausreißer am 1. Tag abgesehen, sehr aufmerksam!Die Route:
Toll! Wurde ich nochmal fahren, so viel haben wir ja nicht gemacht. Da gäbe es noch vieles zu erkunden.
Und sonst so?Sehr schön, aber anders. Anders als die anderen Touren mit den Muttis, was auch an Mutters Unpässlichkeit lag. Und daran, dass Schwesterherz mit dabei war - logisch. Die musste sich erst wieder an das Tempo der Muttis gewöhnen. Unser jüngstes Familienmitglied nennt die beiden ja nicht umsonst die „Trödel-Tanten“. Als meine Schwester das wieder akzeptiert hatte, hat konnte sie auch runterkommen und hat einfach die gemeinsame Zeit genossen. Die war auch wirklich schön und wir haben viel gelacht. Das vorsichtshalber noch am ersten Tag an Bord gekaufte Kartenspiel brauchten wir gar nicht, wir haben es auch ohne geschafft neue und schöne Erinnerungen zu schaffen.
Und mit einem Blick auf die leider noch unfertige (was ich aber erst zuhause bemerkt habe) Seekarte
habt ihr nun diesen Bericht geschafft! Herzlichen Glückwunsch

und lieben Dank für Eure Begleitung!



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Dankeschön für's mitnehmen auf Euren Frauenausflug Queentchen
Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei - egal wohin.


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Dickes Danke schön für diesen schönen und launigen Bericht -ich habe ihn sehr genossen!
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Danke Queentchen ,dass du uns wieder so schön von eurer Reise berichtet hast. Ja, jede Reise mit anderen Zusammensetzungen hat ihren eigenen Reiz.
Es war toll, mit der Frauen-Combo unterwegs zu sein. Was bestimmt auch am amüsanten Schreibstil liegt.
Lg Conny
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habt ihr nun diesen Bericht geschafft! Herzlichen Glückwunsch

und lieben Dank für Eure Begleitung!

also, ich hätte gerne noch mehr gelesen von Eurer netten Reisetruppe. Was mir richtig gut gefällt, dass es bei Euch so locker ohne Zeitdruck zugeht. Gerne komme ich wieder mit auf Tour , wenn Queentchen mit Anhang auf Reisen geht.
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Lieben Dank für deinen entspannten Bericht, auch wenn es mal ein bisschen stressig wurde.
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Vielen Dank für den tollen Bericht. Ich mag deinen Schreibstil sehr und folge dir natürlich auch zukünftig auf deine Reisen.
Liebe Grüße
Kerstin
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…lieben Dank für Eure Begleitung!
Lieben Dank für deinen unterhaltsamen Bericht. Ich war wieder sehr gerne mit euch auf Kreuzfahrt…und hoffe auf weitere schöne Erlebnisse mit den Muttis, der Schwester …oder egal wem


LG, Astrid
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Schön war es wieder virtuell mit euch zu reisen. Ganz lieben Dank dafür.

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