Mal den Horizont erweitern - Breslau und Niederschlesien im Sommer
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Also doch Pückler und nicht Pichler

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Und jetzt sagt das Navi Stau ohne Ende voraus.
Mindestens sieben Stunden.

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Au weia!!! Trotzdem wünsche ich gute Heimfahrt.
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Athena deine Bilder und dein Bericht von einer für mich vollkommen unbekannten Region hat mir sehr gut gefallen.
Herzlichen Dank und kommt trotz Stau gut zu Hause an.
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Athena Keine Alternativroute möglich..?Manchmal geht's durch die Pampa schneller.
Gute Heimreise mit sowenig Streß wie möglich.. und danke für den tollen Bericht.
.nightdiver
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Wir hatten so ein Glück: wenige Minuten vor Irxleben, wo die A2 seit gestern gesperrt war, wurde die Vollsperrung aufgehoben, so dass wir jetzt in Niedersachsen sind.
Am Schloss habe ich während des Mittagessens starke Kopfschmerzen bekommen, als ich auch die Bilder eingestellt habe. Danach vergaß ich meine Handtasche, die aber fünf Minuten später noch da lag. Bei Interesse schreibe ich morgen noch was kluges Historisches zum Schloss und zum Park. Das Fazit zum Hotel und zum Reiseziel folgen auch morgen.

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Athena vielen lieben Dank, dass du einen Reisebericht geschrieben hast. So schöne Bilder, ich denke da müssen wir auf alle Fälle hinreisen

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Fazit Hotel Doubletree by Hilton, Wroclaw
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren sehr freundlich und kompetent und das Frühstück war vielseitig und lecker. Das Brot war außergewöhnlich gut gebacken mit vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die Zimmer waren groß, gemütlich und modern. Was gar nicht ging war der furchtbar dunkle Pool im Keller, in den man fast fiel, wenn man aus der Sauna ging. Pool und Sauna gehören zu einem angeschlossenen Fitnessstudio, so dass ihr euch vorstellen könnt, dass es hier viel zu voll war. In dieses Fitnessstudio durfte man als Hotelgast jedoch nicht hinein, man musste ein deutlich kleineres in der Etage darüber nutzen. Die Parkgebühren von mehr als 80€ für drei Tage waren sogar noch höher als in dem „Schicki-Micki-Parkhaus“ (Zitat meines Mannes) in London, in dem nur superteure Autos standen. Für zwei Hotelzimmer (DZ, eins zur Einzelbelegung) bezahlten wir inklusive Frühstück 920€.
Ob ich es noch einmal buchen würde, weiß ich nicht. Während Kind 2 nach Wien und Breslau zum Hiltonfan geworden ist, würde ich erst einmal gucken, ob ich ein Hotel mit besserem Pool finde.
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Fazit Breslau
Breslau – 2016 Kulturhauptstadt und seitdem nahm der Tourismus einen Aufschwung. Noch nicht so überlaufen wie Prag und kleiner und gemütlicher. So wie hier spürte ich in wenigen Städten die Folgen des 2. Weltkrieges: Das deutsche Erbe, das man noch an einigen Orten sieht, aber verschüttet wurde. Die Tragik einer Bevölkerung, die vor fast 80 Jahren komplett ausgetauscht wurde; denn auch die polnische Bevölkerung hat ihre Vorfahren in den ehemals polnischen Gebieten, die nach dem Krieg an die UdSSR fielen. Breslau ist eine Stadt voller Geschichte, die bis ins Mittelalter reicht.
Die Stadt, insbesondere die Innenstadt, war wunderschön restauriert und die Bevölkerung sehr freundlich. Die Restaurants waren sehr gut und auch das Preis-Leistungsverhältnis überzeugte. Die Stadt eignet sich hervorragend für einen Städtetrip und war trotz der relativ ausgebuchten Hotels nicht überlaufen.
Was uns aber aufgefallen ist, ist die fehlende Kommunikation zwischen den Touristinnen und Touristen. Während man in anderen Städten ständig ein „Sorry“ hört, wurden wir hier öfter einfach angerempelt. Sowohl mein Sohn als auch ich machten diese Erfahrung unabhängig voneinander.
Die Erfahrungen hier haben unseren Horizont erweitert. Mal sehen, ob wir uns nächstes Jahr noch weiter ostwärts wagen, nach Transsilvanien oder nach Litauen / Lettland.
Meinen Mann kann ich nach seinem "Wir fahren mit dem Auto von Sachsen bis nach Bulgarien für einen Zelturlaub"-Erlebnis Mitte der 80er von Transsilvanien noch nicht so ganz überzeugen.Jetzt steht aber in zwei Monaten erst einmal Südtirol an, wo wir uns mit Susanne Trolline
treffen werden. Anschließend geht es von dort aus in die Stadt mit dem ehemaligen römischen Kaisersitz in der Spätantike, in die Stadt, in die ich seit meinem Studium möchte und die durch die Tochter, Frau, Schwester und Mutter eines römischen Kaisers geprägt wurde.
Ich danke euch fürs Lesen und Liken!
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die Familie meiner Mutter kommt von der Weichsel, da würde ich auch gerne einmal auf Spurensuche hinfahren. Scheint ja kein unmögliches Unterfangen zu sein.
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Ein sehr schöner Bericht, der Lust auf so eine Reise macht - Dankeschön, Athena !
Unser Großer ist auch ein Bahnfan wie du und war ganz begeistert, wie gut man nach Breslau mit der Bahn kam.
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die Familie meiner Mutter kommt von der Weichsel, da würde ich auch gerne einmal auf Spurensuche hinfahren. Scheint ja kein unmögliches Unterfangen zu sein.
Das stimmt. Wir waren immer sehr eng mit Österreich, dem Heimatland meiner Mutter verbunden, aber gestern habe ich mir erst einmal von meiner Mutter Fotos aus dem Familienbuch meiner anderen Großeltern schicken lassen. Es ist schon spannend, auf Spurensuche zu gehen, auch wenn beide ihre Heimat bereits als Jugendliche verlassen mussten.
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Dankeschön für die lohnenswerte Horizont Erweiterung, das wäre schade gewesen, hätten wir an deinen Bildern und guten Beschreibungen nicht teilhaben können.
Vielen Dank und schöne Grüße, Susanne
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vielen Dank für deinen informativen Reisebericht. Litauen / Lettland mit der Kurischen Nehrung ist wunderschön.
Lg Brigitte
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Da nach dem Urlaub bekanntlich vor dem Urlaub ist, wollte ich mich noch genauer über Ravenna einlesen. Gab es da letztes Jahr nicht mal einen Reisebericht mit Galla Placidia? Ist der gelöscht worden? Erinnert sich jemand?
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Wahrscheinlich wissen die meisten das, aber wir haben das noch nicht erlebt. Für die ebenfalls Unwissenden unter euch:
Während wir unsere Kreditkartenabrechnung geprüft haben, haben wir festgestellt, dass wir wegen Gebühren (da wir nicht Zloty angegeben haben) 50€ extra fürs Hotelzimmer zahlen mussten. Hätte uns die Hotelmitarbeiterin auch sagen können.
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Ja, im Ausland immer ausnahmslos als Abrechnungswährung die dort jeweils gültige Währung auswählen, denn dann wird der offizielle Währungsumrechnungskurs von der eigenen Bank berechnet. Ansonsten kann der Rechnungssteller einen eigenen Umrechnungskurs, in der Regel ungünstigen Kurs wählen.
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