Guiseppe Arcimboldo…. Hatte das Bild vor Augen, aber den Maler verwechselt.
Ostern 2023 in Paris! Während des Streiks!! Mit Kindern!!!
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Guiseppe Arcimboldo…. Hatte das Bild vor Augen, aber den Maler verwechselt.
Genau den meinte ich!

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Tag 5:
Nach zwei anstrengenden Tagen hatten wir uns für den Ostersonntag ein wenig Langsamkeit verordnet. So liessen wir das Frühstück im Hotel ausfallen, um einmal richtig auszuschlafen.
Ersatzweise gingen wir
die gut 250m zu einer nahegelegenen Crêperie namens «Crèperie de
Landy», welche bei Tripadvisor als beste Crêperie von Clichy
gelistet ist, um dort einen ausgiebiges Crêpe-Brunch einzunehmen. 
Die Crèperie erwies sich als «typisch französisch»: der Kellner ein Grieche, der Koch ein Spanier. Aber die von uns bestellten Crêpes und Galettes waren einfach nur geil!

Die Jungs verdrückten jeder nicht weniger als 3 Crèpes mit Schoggi und Banane (zu je €6):
Meine Frau startete mit einer «Galette mediterranée» mit Chorizo, Tomaten, Pilzen, Paprika und Käse:
Für mich wurde es eine «Galette montagne» mit Kartoffeln, Pilzen und drei Sorten Käse:
Beide für je €9.80 und bereits sehr sättigend.

Als zweiten Gang gingen wir dann auch zu klassischen Crèpes über, meine Frau zu einem «Crêpe Landy» mit Spekulatiuskrümeln, Vanilleeis, Chantilly und Ahornsirup:
Ich gönnte mir im Gegenzug ein ganz klassisches «Crèpe Suzette», mit mit Orangenmarmelade und dunkler Schokolade, stilecht am Tisch flambiert mit Grand Marnier:
(Ich hoffe, Ihr könnt die Flammen einigermassen erkennen.)
Beide Crêpes kosteten je €7.50 . Fazit: ein echter Traumstart in den Tag.
Und
die Top-Bewertung bei Tripadvisor trägt das Lokal absolut zu recht!
Solltet Ihr unserer Empfehlung folgen, im Ibis-Styles-Hotel «Mairie
de Clichy» Quartier zu nehmen, ist (aus unserer Sicht) ein Besuch
dieser Crêperie absolute Pflicht! 



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Nun ging es aber weiter im Tagesprogramm, Ursprünglich hatten wir für die Mittagszeit den Besuch eines klassischen Pariser Marktes, in diesem Fall des «Marché Bastille» vorgesehen. Aber es war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass wir dort nicht mehr rechtzeitig ankommen würden (er findet mittwochs und sonntags nördlich der Metrostation «Bréguet-Sabin» statt). Dennoch fuhren wir mit Bus und Metro dorthin.
Der Grund: nur ca. 150m vom Südende dieses Marktes entfernt befindet sich ein Ort, um dessen Besuch insbesondere die Jungs dringend gebeten hatten: das «Café des Chats».

Okay, die Idee der Katzencafés stammt eigentlich aus Japan, aber die Pariser Dependence ist schon seit Jahren ein echter Touri-Magnet. Dementsprechend mussten wir auch erst einmal gut 40 Minuten anstehen.
Aber schon am
Fenster konnten die Jungs ersten Kontakt mit den dortigen Samtpfoten
aufnehmen:Im Café leben derzeit 13 Katzen unterschiedlichen Alters. Sie stammen alle aus Tierheimen und haben zum Teil schlimme Erfahrungen hinter sich (eine der Katzen hatte bspw. nur noch einen Stummelschwanz von ca. 10cm).

Die Katzen leben rund um die Uhr im Café, haben aber im Keller, wo sich auch die Küche befindet einen Rückzugsbereich, zu dem sie sich jederzeit frei bewegen können.

Im Café selber gibt es nur drei Regeln:
1. Keine Fotos mit Blitz.
2. Katzen nicht füttern.
3. Schlafende Katzen dürfen nicht gestört (auch nicht gestreichelt) werden.
Das Café selber ist sehr… nun ja… rustikal und «phantasievoll» eingerichtet. Gemäss der Philosophie des Lokals stammen die meisten Möbel vom Sperrmüll und weisen auch schon diverse Katzen-«Benutzungs»-Spuren auf. Irgendwie alles recht zusammengewürfelt, aber absolut stimmungsvoll:

Die Katzen kommen mit dem Trubel augenscheinlich gut klar. Manche lassen sich streicheln...
...andere sitzen cool auf erhöhten Positionen…
...wieder andere laufen einfach nur zwischen den Tischen herum:
Die Wanddeko ist absolut cool, hier ein Beispiel:

Wirklich ein schöner Ort, um ein wenig zu verweilen.

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Aber das «Café des Chats» ist eben auch ein Restaurant – und was für eins!
Die Speisen sind zu fast 100% hausgemacht. Und da wir
inzwischen wieder Hunger hatten, bestellten wir uns ein paar der
Leckereien. Zum Beispiel den Haus-Burger:Oder eine klassische Tarte mit Tomaten und Ziegenkäse:
Eine Zitronentarte:
Für alle zum Dippen Nachos (in diesem Fall aber sicherlich nicht hausgemacht) mit der wohl beste Guacamole, die ich je gekostet habe:
Einen halbflüssigen Schokoladekuchen mit Chantilly:
Und last but not least einen grossartigen «NY Cheesecake – french reload»:
Das Café war definitv ein echtes kulinarisches Highlight unserer Reise. Und die Getränkepreise ein weiteres Mal sehr moderat.

Die Betreiber*innen des Lokals erschienen uns derweil irgendwie als alternatives Kollektiv: die Köchin, welche immer wieder die Speisen aus der Küche nach oben brachte, war eine echte Alt-Punkerin, stilecht mit grünem Iro. Beim Servicepersonal fanden wir dann einen klassischen Popper, einen 90er-Yuppie mit Spitzbart und Nickelbrille, ausserdem war noch ein echter Hipster mit Extrem-Vollbart und Holzfällerhemd dabei. Sehr nette Leute, immer zu Spässen aufgelegt, überaus hilfsbereit und geduldig. Und sie zeigten den nicht so Katzen-erfahrenen Gästen gerne und unermüdlich, wie man sich am besten den Katzen näherte, wie man sie am besten streichelt und wie man Katzen auch eine Rücken-Klopfmassage verpassen kann.

Kleiner Hinweis: sollten nun einige weniger Katzen-erfahrene unter Euch unserem Tip folgen und dieses Restaurant besuchen wollen – wundert Euch bitte nicht, wenn Euch die Katzen liebend gerne aufs WC folgen, um Euch bei Eurem grossen oder kleinen Geschäft zuzuschauen. Das tun unsere drei Miezen zuhause auch (und wir sind nach 23 Jahren Katzenhaltung immer noch nicht dahinter gekommen, warum sie das eigentlich tun). Manche Cafébesucher*innen waren dadurch jedoch maximal irritiert…

Egal: auch für das «Café des Chats» gilt von uns eine absolute Besuchsempfehlung. Plant allerdings in jedem Fall ein wenig Wartezeit beim Einlass ein (Reservationen nimmt das Lokal nicht entgegen!).
Und Achtung: das Trinkgeld für das Personal gebt Ihr bei der Bezahlung am Tisch, das für die Katzen in einen eigenen Teller am Ausgang!

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Es war zwar erst früher Abend, aber irgendwie waren wir schon wieder müde und entschlossen uns, wieder ins Hotel zurückzukehren. Unterwegs kamen wir im Bus noch an einer echten Pariser Institution vorbei:
Eigentlich hatten wir nach der Rückkehr ins Hotel vorgehabt, nach kurzer Erholungspause noch für das Abendessen in ein Lokal in der Umgebung zu gehen. An diesem Ostersonntagabend hatten aber beide nahegelegenen Brasserien geschlossen. Also vielleich zum Sushilokal?

Hätte Schnarrrchsack gerne gemacht, die Jungs eher weniger. Es gab aber auch eine Filiale des Restaurants zur goldenen Möwe (a.k.a. «Mäckes»
) an der nächsten Hauptstrasse. Hätten die Jungs gerne
gemacht, aber sie hatten noch von den vorangegangenen beiden Tagen zu
viel Fussweh. Und meine bessere Hälfte keinen Bock, für uns alle
etwas von dort zu holen.Was nun? Da kam mir eine Idee: warum sollten wir uns nicht Essen per Bringdienst ins Hotel liefern lassen?

Immerhin bieten die heutigen Lieferdienste ja nicht nur die Gerichte der klassischen Systemgastronomie an, sondern auch von vielen anderen Lokalen in der Umgebung. Ausserdem gibt es insbesondere in Frankreich zahlreiche Systemgastronomien, die auf der einen Seite das Angebot amerikanischer Konkurrenzunternehmen imitieren, aber eben auch ganz eigene Interpretationen anbieten.
Und so kamen wir schliesslich überein, unser letztes Abendmahl in Paris bei «Chicken Street» zu bestellen – einem Anbieter, der unverholen den amerikanischen Anbieter «Kentucky Fried Chicken» kopiert, aber eben auch mit ein paar sehr interessenten Eigenkreationen. Zum Beispiel mit Wraps, welche aber nicht in eine klassische Tortilla, sondern in gerolltes indisches Naan-Brot gefüllt werden. Meine Frau und ich wurden da schnell fündig.
Dazu frittiertes Poulet für die Jungs im grossen Rechteckkarton (eine Abgrenzung zum runden «Bucket» des Mitbewerbers).
Gesagt, getan, schon war die Bestellung im Internet getätigt und bezahlt. Die Auslieferung sollte innert 45-55 Minuten erfolgen. Ging dann aber schneller: schon nach 33 Minuten klopfte der Bote an unsere Zimmertür.


Leider merkten wir erst ein paar Minuten später, dass nicht nur sämtliche Dip-Sossen für die Poulet-Teile der Jungs fehlten, sondern auch anstelle der mitbestellten «Oasis»-Limonade (die wir im Laufe unseres Paris-Besuchs sehr schätzen gelernt hatten) eine Flasche Eistee geliefert worden war.
Egal: das Essen war trotzdem gut. Und sowas
gehört für mich eben auch zu einer Auslandsreise dazu: mal die
Systemgastro des Landes auszuprobieren.(Vor 40 Jahren war ich mit meinem Vater auf meiner allerersten Städtereise nach London gereist. Und wir hatten an 3 von 4 Abenden unser Abendbrot jeweils bei McD am Bahnhof Charing Cross eingenommen.)
Beim Verzehr (und auch schon vorher) guckten wir noch ein wenig französisches TV: auf einem Sender lief nämlich zunächst ein «Tintin»-Marathon (die meisten von Euch werden die zugrundeliegenden Comics vor allem unter dem deutschen Namen «Tim und Struppi» kennen), anschliessend noch zwei klassische Asterix-Filme: «Asterix et Cléopatre» und «Asterix in Amerika»!
Ja, dieser einzige in Deutschland produzierte Asterix-Film (basierend auf dem Comicband «Die grosse Überfahrt») wurde tatsächlich mit den deutschen Originalcredits gezeigt. Aber dann doch in französischer Synchro, was mich vor allem deswegen sehr frustrierent fand, weil der englischsprachige Original-Soundtrack mit zwei kongenialen Songs von Jennifer Rush, in dieser Version von einer französischen Schlager-Pieps-Stimme interpretiert wurde. Konsequenterweise dann auch mit komplett neuen und irgendwie nicht mehr zur Geschichte passenden Arrangements.
Aber ich jammere hier inzwischen auf hohem Niveau…

Okay, das war es dann für diesen Tag. Von unserer Rückreise berichte ich in Kürze – bleibt bitte dran.
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Bevor ich Euch vom Ende unserer Reise berichte, ist es an der Zeit, einmal kurz innezuhalten, denn gestern habe ich meinen 5.000sten Kommentar hier im Forum gepostet!
Okay, es werden im Laufe der Zeit sogar schon einige mehr gewesen sein, aber viele sind leider dem Forumsneustart vor ein paar Jahren, bei dem Fotos mit erkennbaren Personen unter den Bannstrahl der Admins fielen, zum Opfer gefallen. Und sicherlich noch etliche mehr aus den diversen Laberthreads, vor allem aus der Corona-Zeit.
Voraussichtlich werden in Kürze auch noch ein paar aktuelle Kommentare von mir gelöscht, weil es mal wieder Beschwerden wegen OT gab. Sei`s drum!
Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich an dieser Stelle bei Euch allen für Eure treue Leser*innenschaft zu danken. Einen RB zu schreiben, ist das eine. Aber ohne Euer stetiges Feedback und die ermunternden Kommentare hätte mir das Ganze nicht einmal halb so viel Spass gemacht.
Und letztlich geht es in diesem Forum – bei allen Informationen – auch um Spass: am Schreiben, am Leben und vor allem am Urlaub. Deshalb möchte ich heute einmal Euch allen von Herzen
DANKE!!!
sagen. Dafür, dass Ihr meinen Reiseberichten so treu folgt, mir immer wieder tolles und aufbauendes Feedback gebt und auch gerne mal in Diskussionen mit jenen, die zum Lachen auf Deck 1 gehen, den Rücken stärkt. Das Real Life ist schon hefitg genug, also sollten wir dieses Forum auch nicht zum Tempel der Ernsthaftigkeit verkommen lassen.

Aber nun weiter im Bericht.
Tag 6 – Abreise:
Der TGV, mit dem wir vom Gare de Lyon zurück in Richtung Basel fahren wollten, ging um kurz nach 4 Uhr am Nachmittag. Umso erleichterter war ich, dass die Check-out-Zeit unseres Hotels nicht, wie ich zuerst gedacht hatte, bei 11 Uhr, sondern vielmehr bei 12 Uhr lag. So nahmen wir zunächst um kurz nach 9 unser Frühstück ein und gingen dann ganz entspannt zurück auf unser Zimmer, um die Koffer zu packen und uns noch ein wenig zu entspannen.

Da unser Koffer wieder einmal viel zu voll war (da @Schnarrrrchsack – also meine Frau – die Angewohntheit hat, den Jungs viel zu viel Ersatzkleidung einzupacken), wanderten zwei Souvenirs der Jungs (die Totenkopftasse, die unser Kleiner im Katakomben-Souvenirshop gekauft hatte, und die Asterix-Trinkflasche unseres Grossen vom «Parc Asterix») aufgrund der Befürchtung, dass beides im prallvollen Koffer beschädigt werden könnte, in den Rucksack meiner Frau. Wie sich später herausstellen sollte, war dies ein grosser Fehler.

Um kurz vor 12 meldeten wir uns dann an der Rezeption ab. Zuvor hatte ich unseren Koffer noch die halbe Treppe zum Fahrstuhlhalt zwischen dritter und vierter Etage emporgeschleppt.
Dann gingen wir auf die Suche nach der Ersatzbushaltestelle der Metrolinie 13. Vorbei an der «Mairie de Clichy» war diese auch schnell gefunden (und leider habe ich total vergessen, von diesem Stadtteilrathaus noch ein Foto zu machen).
Nun hatten wir aber ein kleines Problem. Unsere «Pass Paris Visité» waren am Vortag ausgelaufen, wir brauchten für die Fahrt zum Gare de Lyon Einzelfahrscheine.

An dieser Stelle ein kleiner Exkurs zu Einzelfahrscheinen in Paris:
Diese kann man entweder einzeln (zu €2.10) oder als 10er-Heft mit dem Namen «Carnet» (für €14.50) kaufen. Sie gelten für die Tarifzonen 1 und 2. Für Fahrten in der Metro sind sie für beliebig häufiges Umsteigen gültig, aber nicht so in den Bussen: da muss man bei jedem Umsteigen ein neues Ticket entwerten.Nun waren wir auf einem Bus unterwegs, der aber Ersatz für eine Metrolinie war – was nun tun? Uns kam aber der Umstand zur Hilfe, dass der Ersatzbus dermassen voll war, dass wir nur ganz hinten zusteigen konnten, keine Chance, vorne beim Fahrer ein Ticket zu erwerben. Also sind wir die eine Station bis zur Metrostation «Porte de Clichy» letztlich schwarzgefahren.

Ja, Ihr habt richtig gelesen: Faulpelz und seine Familie sind für ein paar Minuten tatsächlich (klein)kriminell geworden.
Vielleicht kann ja ebenezer
dazu eine juristische Stellungnahme abgeben? 
Aber beim Umsteigen in die Metro haben wir uns dann selbstverständlich Tickets gekauft – anders wären wir auch gar nicht in die Metro gelangt. Die Linie 14 ist übrigens die einzige, die bislang voll behindertenzugänglich ist, so kamen wir dann auch mit unserem Koffer ohne lange Laufwege per Aufzug bis zum Bahnsteig.
Etwa 20 Minuten später kamen wir dann am Gare de Lyon an. Da für unseren TGV noch kein Bahnsteig oder Gleis, sondern lediglich der Hinweis «Halle 2» angezeigt wurde, nutzten wir die Gelegenheit, uns noch ein wenig mit Reiseproviant einzudecken. Und dann warteten wir…
In diesem Moment begann ich den Umstand, dass sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland die Abfahrtsgleise schon lange vorher angezeigt werden, zu schätzen. Keine Ahnung, warum das an einem dermassen grossen Bahnhof in Frankreich nicht möglich ist.
Circa 25 Minuten vor der geplanten Abfahrt gingen wir dann auch in Halle 2 des Bahnhofs. Aber auch dort wurde ebensowenig ein Gleis angezeigt, wie auf der Internetseite des Bahnhofs. Ich hatte zwar schon recht schnell eine gewisse Ahnung, dass es Gleis 7 werden würde, denn dort stand einer von zwei Zügen, an dessen Seite der Schriftzug «France → Suisse» angezeigt wurde (und für den anderen war schon als Zielbahnhof Lausanne (via Genf) angezeigt), aber am Ende wurde das erst knapp 10 Minuten vor der Abfahrt bestätigt.
Also: solltet Ihr vorhaben, mit der Bahn nach Paris zu reisen, plant bitte für die Rückreise ein wenig Geduld am Bahnhof ein.

Die Rückreise unternahmen wir dann in der zweiten Klasse: immer noch recht gemütliche Sitze (diesmal sogar am 4er-Tisch), aber im Vergleich zur ersten Klasse der Hinreise doch deutlich schmaler – wie auch der Gang zwischen den Sitzen. Dennoch kann ich den TGV auch weiterhin sehr empfehlen!
Dann am Bahnhof Basel SBB der Umsteig in die S-Bahn, später an unserem Provinzbahnhof in den Bus nach Hause. Und als wir endlich wieder zuhause waren, fiel es Schnarrrchsack auf: wo war ihr Rucksack?!?



Die aufmerksamen Leser*innen meiner Reiseberichte mögen sich erinnern: im Oktober war uns – nach unserer Reise mit der MS2 – schon einmal ein kleiner Koffer in der S-Bahn verlorengegangen (damals durch die Dödeligkeit von Schnarchpelz ). Diesen hatten wir aber nach wenigen Tagen zurückbekommen, auch wenn ein paar kleine Teile, wie z.B. die mallorcinische Wurst, welche uns uwepetra eigens an den Flughafen in Palma gebracht hatte, verloren gegangen.
Wie waren uns sofort sicher, dass meine Frau den Rucksack in der S-Bahn noch aufgehabt hatte, also machten wir sofort eine Verlustmeldung bei der SBB wie auch bei Postbus.
Ergebnis bis heute (zweieinhalb Wochen nach der Reise): nicht wieder aufgetaucht. Und das ist diesmal besonders ärgerlich, denn im Rucksack befanden sich nicht nur die o.g. Souvenirs der Jungs (die man leider, soviel konnte ich inzwischen online recherchieren, nicht so einfach wiederbeschaffen kann), sondern auch das Tablet meiner Frau und vor allem ein Mäppchen mit unserer Nintendo Switch mit mehr als 30 Spielen. Gesamtschaden über 2`500 Franken!

Das hat die Reise natürlich im Nachhinein ein wenig getrübt. Aber egal, wir werden wohl mit dem Verlust leben müssen.
Daher hier nun mein Fazit:
Die Reise war wirklich toll. Das Hotel hat unseren Erwartungen absolut entsprochen, wir können es uneingeschränkt empfehlen, nicht zuletzt auch wegen der tollen Anbindung mit der Metro!
Auch für die Fahrten mit
dem TGV gibt es von uns «5 Daumen hoch»! 
Auch unsere Unternehmungen können wir Euch sehr empfehlen, vor allem, falls Ihr mit Kindern in die Stadt der Lichter und der Liebe reisen solltet. Aber denkt bitte daran, einen eventuellen Besuch auf dem Eiffelturm früher zu reservieren, als ich das getan habe. So mindestens 3 Monate Vorlauf sollten gut sein.

Solltet Ihr noch Fragen haben, so stehe ich Euch selbstverständlich gerne zur Verfügung – immer her damit!
Ansonsten verabschiede ich mich aus diesem RB mit einem herzlichen «A très bientôt!»
(das hat mir übrigens das «Chez Eugène inzwischen auch auf meine Google-Bewertung geschrieben...)
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Vielen lieben Dank Faulpelz für den tollen Bericht.
Dass eure spannende Reise ein so betrübliches Ende nehmen musste, ist extrem traurig.
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Vielleicht kann ja ebenezer dazu eine juristische Stellungnahme abgeben?
Notlage !!
P.S. Ihr habt Euch nicht kriminell, sondern ordnungswidrig verhalten.
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Notlage !!
Danke, Euer Ehren!


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Danke für den tollen Bericht
,es tut mir sehr leid, daß der Rucksack verloren gegangen ist.
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Danke für den sehr informativen und spannenden Bericht. Ich habe sehr viel mitnehmen können.

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Faulpelz vielen Dank für deine schönen, abwechslungsreichen und informativen Bericht und dein Fazit.
Das mit dem Rucksack ist ja traurig und tut mir leid. Ich bin gespannt wohin die nächste Reise geht.
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Oh Mensch, dass ist ja blöd mit dem Rucksack
. So etwas braucht man nie und schon gar nicht am Ende einer schönen Reise! Ich drücke Euch die Daumen, dass der Rucksack doch noch auftaucht (wahrscheinlich ohne Tablet und ohne Nintendo, aber vielleicht mit den wichtigen Reiseandenken)
.Ansonsten sage ich Danke für diesen tollen und informativen Bericht!

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Danke für diesen tollen Bericht - und sehr schade, dass der Rucksack verschwunden geblieben ist!
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Lieber Flo Faulpelz , vielen Dank für diesen kurzweiligen, interessanten Bericht. Also das Katzen-Café wäre auch was für uns.

Wir waren auch schon mal mit unseren Jungs über Ostern in Paris, es war sehr schön, aber leider auch eiskalt damals.
Wir waren übrigens mit dem Auto dort, das hat gut geklappt, übernachtet haben wir in einem Mercure-Hotel mit eigener Tiefgarage (sehr praktisch) und in U-Bahn Nähe.
Das mit dem Rucksack tut mit leid, das braucht echt kein Mensch.

LG annchristin
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Merci fürs teilhaben lassen, Florian; nur das mit dem verlorenen Rucksack ist traurig, besonders für eure Jungs. Hoffentlich überwiegen letzten Endes doch die schönen Erinnerungen an die Reise.
Viele Grüße in die CH, Susanne
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Danke für den tollen RB.
Es ist immer wieder schön, Euch bei den Reisen zu begleiten.
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Danke Faulpelz für den schönen RB und die Tips, Mal sehen was uns ab morgen in Paris erwartet. Das mit dem verlorenen Rucksack tut mir leid.
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