Lieber Faulpelz,
dein Bericht ist wieder sehr kurzweilig geschrieben - gefällt mir! Vielen Dank dafür.
Lieber Faulpelz,
dein Bericht ist wieder sehr kurzweilig geschrieben - gefällt mir! Vielen Dank dafür.
Und prompt fällt eine meiner beiden Assistentinnen mit Corona aus.
Oh je, dann erstmal gute Besserung an Deine Helferin!!! Hoffentlich hat es sie nicht allzu heftig erwischt.
In meiner Praxis sind wir bisher glücklicherweise alle verschont geblieben ![]()
Dir/Euch einen guten Start in den Alltag ![]()
LG annchristin
Liebe Foristi,
sorry, dass ich mich ein paar Tage lang nicht gemeldet habe. Aber nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, und dementsprechend ist meine Agenda derzeit mindestens genauso voll, wie vor 4 Wochen.
Egal, wir machen erstmal weiter:
Tag 4 – Stockholm, Schweden:
Der Wecker riss mich um 6:30 Uhr unsanft aus meinen Träumen. Vorsichtig, um meine Familie nicht zu stören, wankte ich ins Badezimmer. Kurzes Zähneputzen, den 2-Tage-Bart liess ich lieber in Ruhe. Ab zum Frühstück in die «Top Sail Lounge» (ich werde sie im Weiteren als «TSL» abkürzen).
Diese öffnet eigentlich erst um 7 Uhr, aber wegen der frühen Landausflüge war die Öffnung auf 6:45 Uhr vorverlegt worden. Zumindest theoretisch.
Praktisch hatte dies leider niemand dem YC-Personal mitgeteilt. Und so fand ich zwar als einer der ersten YC-Gäste schnell einen Tisch und konnte auch bis 6:50 Uhr meine Bestellung aufgeben – angesichts der Knappheit an Zeit habe ich lediglich ein wenig Wurst- und Käseaufschnitt sowie einen Joghurt und einen Cappucchino bestellt. Aber während Kaffee und Joghurt innert weniger Minuten serviert wurden, musste ich auf die Auflagen für meine Brötchen bis 7:08 Uhr (ich habe auf die Uhr geschaut!) warten.
Also schnell noch zwei Brötchen hinuntergeschlungen; dann ging ich fristgerecht herunter an die Bar, um auf den Beginn der Tour zu warten. Joe hatte sich auf einen Kaffee aus der Kapselmaschine seiner Kabine und ein paar Stücke von seinem Obstteller beschränkt und traf in etwa zur selben Zeit in der TSL ein. Dann warteten wir.
Und warteten..
Und warteten weiter…
Inzwischen waren immer mehr YC-Gäste eingetroffen. Die Butler wuselten überall umher, das Barpersonal versuchte, uns Drinks zur Überbrückung der Wartezeit aufzuschwatzen.
An der Bar wurde derweil heftigst telefoniert und diskutiert. Irgendwann bekam ich Angst, den Beginn meines Ausfluges vor lauter Müdigkeit schlicht verpennt zu haben. Also beim verantwortlichen Butler nachgefragt: nein, wir hatten nichts verpasst, aber die Busse waren anscheinend noch nicht da.
Um 7:44 Uhr kam dann endlich für unsere Busgruppe 8 das Signal zum Aufbruch. Eine Butlerin führte uns zu den Aufzügen und stopfte tatsächlich in die erste verfügbare Aufzugkabine 10 PAXe!
Wie war das noch gleich mit maximal 4 Personen im Aufzug?
Als nächstes waren Joe und ich an der Reihe. Unser Aufzug kam, wir gingen mit zwei anderen YC-PAXen hinein und wollten eigentlich schon losfahren – als die Butlerin erneut mehrere andere Personen bei uns zusteigen lassen wollte. Aber nicht mit Joe!
Er wies die Butlerin sehr klar auf die an Bord geltenden Hygieneregeln hin, woraufhin wir auch unmittelbar unsere Reise auf Deck 4 antreten konnten. Geht doch!
Am Pier fanden wir dann auch schnell unseren Bus, der nach den YC-Gästen auch schnell mit solchen aus dem Rest des Schiffes aufgestockt wurde. Nach etwa 15 Minuten waren wir dann abfahrbereit, und es ging los.
Unser Tourguide stellte sich dann sofort mit verstörender Happyness als «buntester Guide von Stockholm» vor. Okay, er trug eine blassrosa Hose, ein malvefarbenes Hemd mit weissen Mustern, regenbogengeringelte Socken und purpurfarbene Schuh; ich habe später auf dem Ausflugsboot aus Versehen ein Foto gemacht, welches dies belegt:
Und dann fragte er die Bus-Insassen: «Seid Ihr gut drauf?» - die Antwort war ein müdes «Jaaahh...». Der Guide fragte nochmal: «Seid Ihr gut drauf???» (wobei alle drei Fragezeichen spürbar wurden). Der Bus antwortete – immer noch müde - «Jaaaaaahhhh...»
«Gut», fand unser Guide, «bei meinen Touren sind alle gut drauf. Das ist der Befehl für heute!»
«Gott steh uns bei», meinte ich zu Joe, der auch schon kapiert hatte, mit welcher Art von Tourguide wir es heute zu tun hatten.
Der Guide (dessen Namen ich übrigens in der Zwischenzeit bestens verdrängt habe (sorry!)) erzählte uns im Folgenden, dass er Amerikaner mit deutschen und irischen Wurzeln sei – deshalb vertrage er auch so viel Whiskey! Ooookaaay…
Er lebe seit 20 Jahren in Schweden, sei dort auch seit 2010 mit seinem Partner verheiratet (spätestens jetzt musste es auch den letzten Businsassen dämmern) und studiere mit seinen knapp 60 Jahren an der Uni Stockholm Alt-Nordisch, Alt-Isländsisch, skandinavische Kultur – und Alt-Griechisch (sic!). Für die erste Tour seit 2 Jahren habe er extra seine Deutsch-Kenntnisse aufgefrischt.
Von Nynäshamn (dem
Hafen, in dem die Seaview angelegt hatte) bis zur Innenstadt von
Stockholm waren es rund 45 Minuten im Bus. Immerhin liess uns unser
Tourguide zwischendurch rund 20 Minuten dösen. ![]()
In Stockholm angekommen, durchfuhren wir mehrere Stadtviertel.
Bei einer Strasse, durch die der Bus fuhr, erzählte uns unser Guide eine der bekanntesten Geschichten über die schwedische Hauptstadt (und die ist tatsächlich auch dokumentarisch belegt):
Als 1922 in Stockholm die erste (dampfgetriebene) Strassenbahn gebaut wurde, gab es zahlreiche Beschwerden von Anwohnern. Eine Frau, die mit ihrem Mann im 2. Stock eines Hauses an der Tram-Strecke wohnte, beschwerte sich bei der Stadtverwaltung, dass sie wegen des Lärms der Strassenbahn nicht mehr schlafen könne.
Also schickte die Stadtverwaltung einen Inspektor zu ihr, um den Sachverhalt zu überprüfen.
Die Frau empfing den Beamten und führte ihn in das Wohnzimmer. Der Beamte hielt sich dort eine Zeitlang auf und meinte dann zu der Frau, keine Lärmbelästigung erkennen zu können.
Woraufhin die Frau meinte, die Geräusche seien ja vor allem in ihrem Schlafzimmer besonders laut, der Beamte solle sich doch bitte dorthin begeben. Was der Beamte auch tat.
In der Zwischenzeit kam der Ehemann der sich beschwerenden Frau nach Hause und war sehr überrascht, in seinem Schlafzimmer einen fremden Mann vorzufinden. Er fragte den Beamten (nachvollziehbarerweise), was er dort tue.
Der Legende nach soll der Stadtbeamte dann geantwortet haben: «Mein Herr, Sie werden es mir nicht glauben, aber ich warte auf die Strassenbahn.»
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So ging es dann noch weiter durch die Innenstadt von Stockholm. Aber schliesslich kamen wir am Bootsanleger am Strömgatan an.
(Im Vordergrund die
Barkassen (ich fühlte mich sofort frappierend an die «Grosse
Hafenrundfahrt» in Hamburg erinnert), von denen wir eine
schliesslich bestiegen. ![]()
(Fortsetzung folgt)
Für die Bootsfahrt war einer der anderen beiden Tourguides, mit
deren Bussen MSC-PAXe nach Stockholm gefahren worden waren,
zuständig. Sein Name war Matthias, und es zeigte sich schnell, dass
er ein Deutscher war – der jedoch mit eher mittelmässigen
Englisch-Kenntnissen versuchte, die Fahrt zweisprachig zu moderieren.
Joe und ich zogen zwar bei einigen seiner Wortwahlen die Stirne kraus
(besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei der Umstand, dass er
eine Halbinsel als «Half-Island» bezeichnete (Himmelherrgottsakra!
Das heisst «Peninsula»!
), aber insgesamt hat er seine Sache
trotzdem gut gemacht. ![]()
Zuerst ein Foto mit dem schwedischen Parlamentsgebäude (rechts) und dem Stadtpalast der Könige (links), welcher aber seit gut 30 Jahren nicht mehr genutzt wird; der derzeitige König Karl XVI. Gustav hat seinerzeit auf Drängen seiner Ehefrau, Königin Silvia (aus der Regenbogenpresse in D besser bekannt als «unsere Silvia»), einen Umzug der Königsfamilie auf Schloss Drottnigsholm ausserhalb von Stockholm befohlen, damit seine Kinder dort in der Natur aufwachsen sollten.
Hier noch ein paar weitere Eindrücke:
Die Stockholmer sind
übrigens sehr stolz auf ihre historischen Gebäude. In den letzten
Jahrzehnten wurde immer wieder der Abriss alter Industrieanlagen per
Volks-Veto verhindert. Und die Schweden haben daraufhin eine grosse
Kreativität entwickelt, diese Gebäude nachzunutzen. ![]()
Hier ein Beispiel einer alten Getreidemühle, die heute ein Luxushotel direkt am Wasser ist:
Und schliesslich kamen wir auch – wie in der Ausflugsbeschreibung versprochen – an den Ausläufern der Schären an:
Nur um gleich die
Schäreninsel wieder elegant zu umfahren und uns gen Innenstadt
auszurichten. Irgendwie ein wenig enttäuschend... ![]()
Diejenigen von Euch, die schon einmal in Stockholm waren, werden höchstwahrscheinlich sowieso schon die Schummelei erkannt haben: die o.g. "Schäreninsel" war lediglich Fjäderholmen. Eine Insel in der Stockholmer Bucht, die leider mit den Schären ebenso wenig zu tun hat, wie Civitavecchia mit dem Vatikan.
Aber warum sollten wir uns über solche Details aufregen... ![]()
Nun waren wir also schon auf der Rückfahrt in Richtung Stockholmer Innenstadt. Hier ein paar Eindrücke:
Und dann kam auch wieder Stockholms Vergnügungspark in Sicht, «Grönalund»:
Aber plötzlich bogen wir scharf links ab in einen der grossen Kanäle der Stadt zum Hammarby Sjö.
Dort ging es dann weiter bis zu einer der beiden grossen Schleusen, die in Stockholm das Salzwasser des Meeres vom Süsswasser der Inlandseen trennt:
Ein grosses Highlight von Stockholm hatten wir allerdings noch vor uns – das Wasa-Museum:
Im Inneren wird das Wrack eines schwedischen Kriegsschiffs aus dem 18. Jahrhundert aufbewahrt. Das Äussere des Museums soll dann auch dementsprechend ein Schiff mit drei Masten widerspiegeln:
Noch ein kurzer Blick auf Stockholms Prachtstrasse «Strandvägen»:
Dann ein kurzer Blick auf «Kastellholmen»:
(Das war die besagte "Half-Island"...
)
Und schon waren wir
wieder im Hafen und wenig später im Bus. Auf dem Weg dazwischen aber
eben wieder ohne Masken und Abstand. ![]()
Zurück im Bus begrüsste uns unser Guide mit ungebrochener Fröhlichkeit.
Wir fuhren weiter zum Kunstmuseum, dessen Aussenbereich ein öffentlich zugänglicher Park ist:
«Wow!» dachte ich
bei mir, das sind ja Skulpturen von Niki de Saint-Phalle und ihrem
langjährigen Lebenspartner Jean Tingueley! ![]()
![]()
![]()
(Einschub:
Joe, meine Frau und ich
haben in Hannover studiert, einer Stadt, in der man zwangsläufdig
über die Arbeiten von Niki de Saint-Phalle (unter Hannoveraner
Student*innen auch sehr bekannt als «Nicole vom heiligen Dödel» ![]()
)
stolpern muss. Sei es in Form ihrer «Nanas» am Leineufer, sei es in
der Grotte des Herrenhäuser Schlosses.
In Basel, unserer neuen Heimat, gibt es ein Museum, welches den unglaublich faszinierenden kinetischen Skulpturen Jean Tingueleys gewidmet ist (absoluter Besichtigungstipp, wenn Ihr mal in die Nordwestschweiz reist – und seine allergrösste Arbeit findet Ihr im Abflugbereich des Basler Flughafens).
Einschub Ende.)
Die Arbeiten beider
Künstler an dieser Stelle nebeneinander zu sehen, war für mich ein
absoluter Hochgenuss (und ein dringender Grund, in Bälde mal wieder
in die schwedische Hauptstadt zu reisen!). ![]()
Leider hatte unser
Guide so absolut keine Ahnung von den Hintergründen. Er schwafelte
reichlich um eine Französin, die mit ihren Arbeiten ihren Missbrauch
in der Kindheit verarbeitet habe, herum (was nicht einmal ein Viertel
der Wahrheit über Niki de Saint-Phalle ist). Schwach! Insbesondere
für «den buntesten Guide von Stockholm»! ![]()
Im Weiteren kamen wir auch noch am schwedischen Nationaltheater vorbei
dann ging es aber auch schnell wieder zum Schiff zurück.
Nuun, es war jetzt dringend Zeit für ein leckeres Mittagessen. Nachdem ich meine Frau abgeholt hatte, gingen wir dazu auch gleich in die TSL. Hier die tagesaktuelle Speisekarte, damit Ihr auch vom Mittagessen im YC einen Eindruck bekommt:
Als Vorspeise hatte meine Frau die Enten-Rillettes (sehr lecker):
Ich hatte die Garnelen-Komposition, welche mich sehr an den Krabbencocktail aus dem «Butchers Cut» vom Vorabend erinnerte – in jedem Fall sehr gut:
Auch diesmal konnte ich mir eine Suppe nicht verkneifen – diesmal den Waldpilz-Cappucchino (der eindeutig grösser als eine Kaffeetasse war):
Eine 1a-Top-Suppe, sternewürdig!
Weiter mit dem Hauptgang – meine Frau hatte das «Teufelshähnchen» (sensationell gut gewürzt):
Ich hatte mich für die YC-Version des Klassikers «Fish&Chips» entschieden:
Fisch und
Erbsenpüree waren super, aber was war mit den Pommes passiert?!?
Ganze drei Kartoffelstäbchen, welche ausserdem mit klassisch
englischen «Chips» nun so gar nichts gemein hatten? Sie waren zwar
lecker, aber leider so absolut nicht knusprig. Erinerten bestenfalls an Risolée-Kartoffeln. Daher muss ich in der
B-Note massiv Punkte abziehen. ![]()
Und dann wurde mir sogar noch die Käseplatte vor dem Dessert serviert. Auch lecker, aber leider nicht wie bestellt:
Ich kam aber
spätestens an diesem Punkt zu der Erkenntnis, dass die Käseplatten
bei MSC von einem echten Käse-Sommelier zusammengestellt werden.
Wiederum sehr harmonisch, sehr ausgewogen. Und in der Mitte ein
Klecks eines Johannisbeer-Relishes, welches ich ohne Zweifel als
grossartig bezeichnen möchte. ![]()
Die Desserts kamen dann aber auch recht bald an unseren Tisch. Meine Frau hatte den Schokoladenkuchen mit Waldbeerkompott:
Ich hatte den Apfel-Streuselkuchen mit Vanille-Eis:
Jup! Absolut befriedigend. Eigentlich hätten wir damit gerne für ein kleines Mittagsschläfchen auf unsere Suite zurückkehren können, aber ich wollte dann doch noch einen Digestiv in der TSL zu mir nehmen.
Ich weiss nicht, ob
es Abenteuerlust war, oder doch der massive Schlafmangel der
vorangegangenen Nacht. Wer meine RBs verfolgt hat, weiss ja von mir,
dass ich nicht nur ein passionierter Gin-Trinker bin, sondern infolge
meiner grossen Verehrung der 70er-Jahre-TV-Serie «M*A*S*H» auch ein
grosser Martini-Fan. ![]()
Leider hat mich der
«Martini-Cocktail» bei TC bislang eher weniger geflasht, weswegen
ich in der Barkarte der TSL nach neuen Herausforderungen suchte.
Dabei stiess ich auf der dortigen Karte auf den «Negroni», welcher
schon länger auf meiner «to taste/try-Liste» stand. ![]()
Dieser Drink wird zu gleichen Teilen aus Gin, rotem Wermut und Campari gemischt (ohne irgendwelche nichtalkoholischen Anteile!) und mit einer Orangen-Zeste auf Eis serviert:
Sieht harmlos aus. Ich wage einen Schluck:
Whhhhuuuuiiiiiiii… Babababababaaaaaah…. Nagganagganagga….. ![]()
Das Ding geht durch
meinen Hals und Brustkorb wie ein Molotow-Cocktail der RAF aus den
1970ern. Ein pangalaktischer Gonnergurgler (dies als Referenz für alle HHGTTG-Fans) ist gar nichts dagegen. ![]()
Noch ein Schluck:
Brtzpfmbl…… Wackawackawacka……. ![]()
![]()
Wo bin ich? Wer bin
ich?? Und warum zum Teufel trinke ich dieses Zeuch?!? ![]()
Egal, noch ein Schluck:
Aaaauuuuuuhauahauahauahauaha!!!
(Courtsey «Werner») ![]()
![]()
Grosshirn an Magen,
Grosshirn an Magen – was treibt Ihr Idioten da eigentlich??? ![]()
![]()
Puuuhfvieeewwwhaggahaggatetzibabba!!!! ![]()
![]()
Ich spüre mein
Intestinum nicht mehr. Ich spüre meine Arme und Beine nicht mehr.
Ich spüre eigentlich gar nichts mehr. ![]()
Who cares – noch
ein Schlückchen: ![]()
Puhthipuhthipuhthiwammwammwammwassawassawassa… ![]()
![]()
![]()
Ich habe den
dringenden Drang, Gedichte auf finnisch zu schreiben, obwohl ich von
dieser Sprache nicht die Bohne einer Ahnung habe. Sind aber sehr
clever, die Finnen. Die haben sogar ein eigenes Wort dafür, wenn man
alleine in Unterwäsche zuhause trinkt: «Kalsarikännit». Jetzt weiss ich, warum: ![]()
Kacklikatzakatzadummdibrumm… ![]()
![]()
![]()
Langsam kehrt das Gefühl in meine Finger und in mein Gehirn zurück. Die Elche haben sich schon längst mit Grausen abgewandt. Aber noch ist es nicht vorbei:
Eschescheschezittituttigruttifruttikruttiluttibummmbuuummmmmvbuuuuummmmmm…. ![]()
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![]()
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Scheissewas, ich bin
durch… ![]()
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...
...
Kellner: noch so ein
Gesöff! ![]()
(Fortsetzung folgt)
Dort erwarteten uns unser Fahrer Lasse und unsere Tourführerin Ursa. Fun fact: nehmt nur einen Buchstaben ihres Namens weg, dann wisst Ihr, wie unser jüngerer Sohn heisst.
rsa ist aber ein lustiger Name !
Und wieder ein launiger Bericht, Danke dafür.
Ich hatte beim ersten Date mit meiner verflossenen Gattin vier Negroni. Retrospekt vermutlich drei zu viel.
Ich dachte immer, Natal ist eine brasilianische Provinz. In der Schweiz aber offensichtlich ein Handy aka Smartphone. Again what learned !
Ich dachte immer, Natal ist eine brasilianische Provinz. In der Schweiz aber offensichtlich ein Handy aka Smartphone. Again what learned !
In den 90ern hiess der allererste Mobiltarif des damaligen Staatsunternehmens "Natel". Das hat sich dann irgendwie als Ausdruck für den Mobilfunk eingebürgert... ![]()
Faulpelz , ich bin euch mal in einem Zug nachgereist. Ein sehr launiger Bericht wie immer von dir.
Euer bunter Reiseführer in Stockholm erinnert mich fatal an "Howie", von Duck Tours in Ft. Lauderdale, der ein bleibendes Trauma bei meinen Söhnen und mir hinterlassen hat.
Euer bunter Reiseführer in Stockholm erinnert mich fatal an "Howie", von Duck Tours in Ft. Lauderdale, der ein bleibendes Trauma bei meinen Söhnen und mir hinterlassen hat.
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Euer bunter Reiseführer in Stockholm erinnert mich fatal an "Howie", von Duck Tours in Ft. Lauderdale, der ein bleibendes Trauma bei meinen Söhnen und mir hinterlassen hat.
Katrin, ich krieg' mich gerade nicht mehr ein, du meine Güte . . . Duck Tours ![]()
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Ich vermisse FLL und Florida trotzdem gerade sehr!
Dank eines Hexenschusses liege ich flach und habe deinen wunderbaren RB entdeckt. Trotz der Schmerzen muss ich ständig lachen, gerade gar nicht gut ![]()
Schreib' bitte weiter so.
Grüße aus Kiel
Nane
Wir kennen Duck Tours nur aus Boston - da hatten wir jedoch auch einen sehr schrägen Guide: im perfekten 70er-Outfit mit psychedelischem Hemd mit riesigem Kragen, Schlaghose und Plateauschuhen mit Plastik-Goldfischen im transparenten Absatz.
Okay, schnell noch der Rest vom 4. Tag, bevor ich ins Wochenende und auf die Insel entschwinde.
Den Nachmittag verbrachten wir zum ersten Mal auf dem YC-Pooldeck. Da gibt es dann ein paar leckere Häppchen, wie z.B. belegte Brötchen:
Oder auch die täglich wechselnden Crumbles (an diesem Tag mit Birne):
Unsere Jungs waren sehr begeistert vom Banana-Split-Shake:
Am Abend stand dann Teil 2 unseres Restaurantpakets an – Asian Fusion Kitchen. Wieder ein dreigängiges Menü, wo man bei jedem Gang die Auswahl zwischen je 4 Gerichten hatte. Meine Frau hatte die «Pork Steamed Buns»:
Für mich waren es die Crabcakes:
Saugut, mit die
besten Krabbenküchlein, die ich je gegessen habe. ![]()
Als Hauptgang hatte Joe ein Filet Mignon mit Teriyaki-Sosse:
Für meine Frau und mich war es der «Blackened Ahi»:
Und während Joe zum Dessert wie immer zum Eis griff, probierten meine Frau und ich den umgekehrten Ananas-Käsekuchen mit Vanilleeis:
Auch diesmal
überhaupt kein Grund zum Meckern, das war einfach Gastrosophie auf
extrem hohen Niveau! ![]()
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Während des Essens bekamen wir dann auch noch ein wenig von den Ausläufern der Schären mit:
Okay, soviel für
diesen Tag. Nächste Woche geht es mit Tallinn weiter, am Wochenende muss ich
erstmal mit meinem Grossen zwei kleine Katzen aus Spanien abholen... ![]()
Kommt gut mit den Miezekatzen nach Hause und stelle mal ein neues Foto von den Süßen rein ![]()
Faulpelz viel Spaß auf der Insel und gerne ein paar Fotos von den kleinen Kätzchen für uns ![]()
Toi, toi, toi für die Abholung der neuen Familienmitglieder!
Guten Flug und kommt alle 4 gut zurück
LG Kathrin