Einmal um Südamerika von Buenos Aires nach San Antonio, (Santiago de Chile)auf der NCL Star.

  • So nun werde ich mal wieder versuchen, mit Unterstützung meiner "Lebensendgefährtin" Nora Noé einen Reisebericht einzustellen.

    Sie formuliert schöner (man merkt halt, dass sie Schriftstellerin ist.) und vor allem schreibt sie besser.(und freier von Fehlern) Ohne Sie wäre dieser Bercht nicht entstanden, vielen Dank dafür!!!!

    Hier der 1. Teil.

    Buenos Aires

    Am 1. Januar flogen wir am Abend mit der Lufthansa nach Buenos Aires. Nach fast 14 Flugstunden kamen wir Donnerstagmorgen um acht in der argentinischen Hauptstadt an. Obwohl wir eigentlich hätten hundemüde sein müssen, schliefen wir nur eine Stunde und brachen dann zu unserem Stadtrundgang auf. Der Jetlag und die Neugierde ließen und unsere Müdigkeit vergessen.


    Buenos Aires ist zweifellos eine faszinierende Stadt mit einer Unmenge von kulturellen Angeboten. Das Stadtbild ist jedoch ein wenig irritierend.

    Es fehlt ein wirklich historischer Stadtkern. Stattdessen findet man überall großflächig verteilt historische Gebäude neben modernen Wolkenkratzern. Man hat bei der Anordnung der verschiedenen Häuser nicht unbedingt den Eindruck, dass ihnen ein architektonisches Konzept zu Grunde liegt. Sie stehen eng nebeneinander, manchmal sind sie gerade mal einen halben Meter voneinander entfernt.


    Die Stadt wirkt nicht unbedingt lateinamerikanisch, sondern eher europäisch, wenn ich sie beispielsweise mit Mexico-City, das ich gut kenne, vergleiche. Man sieht kaum indianisch geprägte Menschen. Die meisten Argentinier stammen von italienischen Einwanderern ab, die zumeist Ende des 19. Jahrhunderts hierher kamen. Die zweitgrößte Gruppe sind Spanischstämmige. Sie geht auf weit frühere Einwanderungsphasen zurück. Darüber hinaus gab es natürlich zahlreiche Einwanderer aus anderen europäischen Ländern. Auch viele Deutsche fanden hier im 19. Jahrhundert eine neue Heimat. Weitere deutsche Auswanderungswellen gab es in den 30er Jahren, es waren hauptsächlich Flüchtlinge vor der Hitler-Diktatur und schließlich tauchten hier auch nicht wenige Nazis nach 1945 unter.


    Aber zurück zu erfreulicheren Themen. Nett fanden wir die vielen Cafés, zum Teil mit wunderbaren Torten in ihren Schaufenstern. Das sind eindeutig deutsch-österreichische Spuren. Am Mittag steuerte Werner zielsicher den Hafen „Puerto Madero“ an. Ich kann ihm da ganz vertrauen, er kennt sich, egal, wo wir auf der Welt sind, überall wunderbar aus. Wir schlenderten an dem idyllischen Kanal, dem „Paseo del Bajo“ entlang. Hier reiht sich ein Restaurant an das andere und alle sind gut besucht. Wir fanden einen schönen Platz und ich aß eines der besten Steaks meines Lebens. Und das soll was heißen, da mein Fleischkonsum sich Gott sei Dank eher in Grenzen hält.


    Am Freitag nahmen wir dann den „Hoppelbus“, wie wir liebevoll den „Hop-on, Hop-off-Bus“ nennen. Wir bekamen so einen noch umfangreicheren Eindruck von der zweitgrößten Stadt Lateinamerikas. An der „Plaza de Mayo“ gab es einen Stand mit älteren Frauen mit weißen Kopftüchern. Sie erinnern noch heute mit Dokumenten und allein schon durch ihre Präsenz an die Mütter, die während und nach der faschistischen Epoche Argentiniens von 1976-1983 auf diesem Platz vor dem Regierungsgebäude demonstrierten. Mit großen Plakaten machten sie damals auf ihre verschwundenen Kinder aufmerksam. Während der argentinischen Militärdiktatur verschwanden über 30.000 Menschen, die gegen die damalige Regierung demonstrierten. Viele wurden betäubt und anschließend nackt über dem Rio de la Plata oder dem Meer aus Hubschraubern ins Wasser geworfen, um ihre Identität zu verschleiern. Wahrscheinlich ist diese Zeit das dunkelste Kapitel in der argentinischen Geschichte. Es hat mich schon von jeher sehr berührt.


    Was uns im Stadtbild auch auffällt, sind die vielen Menschen ohne Wohnsitz, die zum Teil auf den breiten Bürgersteigen auf zerschlissenen Matratzen oder einfach auf dem blanken Boden liegen. Man wird auch des öfteren angebettelt. Einer unserer Taxifahrer erzählte uns, dass es hinter der schönen Fassade dieser Stadt auch viel Armut gäbe. Ich habe Bilder im Internet gesehen von Elendsvierteln mit der Skyline von Buenos Aires im Hintergrund. Anscheinend geht es auch der Landbevölkerung nicht besonders gut. Aber das kenne ich von Mexiko und darum weiß ich, dass das nicht nur ein argentinisches Problem ist. Es gibt hier auch viele, die aus Venezuela geflohen sind. Dort scheinen die Lebensverhältnisse gegenwärtig noch katastrophaler zu sein.


    Toll fand ich die vielen wunderbar künstlerisch gestalteten Graffitis. Man findet sie über die ganze Stadt verteilt. Durch einen Zufall, weil uns der „Hoppelbus“ zum zweiten Mal vor der Nase wegfuhr, besuchten wir den Botanischen Garten im Stadtteil „Palermo“. Hier begegneten wir „Maras“, übersetzt auch Pampashasen, die es ausschließlich in Südamerika gibt. Ich fand die kleinen Kerle unheimlich possierlich.Gegen Abend landeten wir dann im Stadtteil „Boca“. Das ehemalige Hafen- und Arbeiterviertel erinnerte mich in seinem Werdegang ein bisschen an den Mannheimer Jungbusch. Heute ist es nämlich ein quirliges Künstlerviertel mit vielen Lokalen, zahlreichen Touristen, es herrscht eine gute Stimmung und von überall ertönt Musik, oftmals live. Man isst, trinkt und lacht. Darunter mischt sich die Bevölkerung, die zum Teil vor ihrer Haustür selbstgemachte, kleine Kunstwerke anbietet. Auch gibt es Einkaufsmöglichkeiten ohne Ende: von Lederjacken und Ledertaschen aus einheimischer Produktion bis hin zu einfachen Mitbringseln. Zweifellos ein Ort, der eine ganz besondere Atmosphäre hat und gute Laune macht. Ein absolutes Highlight.

    Wer Buenos Aires besucht, sollte es keinesfalls missen. Und wer hat diesen Stadtteil, der in den offiziellen Flyern leider gar nicht erwähnt wurde, entdeckt? - Natürlich Werner...


    Wir ließen diesen schönen und spannenden Tag auf der Dachterrasse unseres Hotels mit seinem kleinen Pool und einem traumhaften Ausblick über die Stadt bei einer Flasche Rotwein ausklingen.


    Am nächsten Vormittag (Samstag, 04. Januar 2020) fuhren wir dann zum Hafen, an den Pier, an dem die „Star“ von Norwegian Cruise Line vor Anker lag. Dort herrschte ein heilloses Durcheinander. Wir standen zwischen Hunderten von Menschen, die alle darauf warteten, dass ihre Nummer aufgerufen würde. Die Personaldecke von Seiten der argentinischen Hafenbehörden war einfach zu dünn, zumal auch gleichzeitig die Gäste der „Costa“ abgefertigt werden mussten. Nach circa zwei Stunden betraten wir dann endlich unsere schön Balkonkabine.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Karlgold 25. Januar 2020 um 12:22

    Hat den Titel des Themas von „Einmal um Südamerika von Buenos Aires nah San Antonio, (Santiago de Chile).“ zu „Einmal um Südamerika von Buenos Aires nach San Antonio, (Santiago de Chile).“ geändert.
  • Montevideo

    Bereits am Sonntag kamen wir in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays an. Ich dachte immer, sowohl Buenos Aires als auch Montevideo lägen am Atlantik. Aber weit gefehlt, sie liegen beide im Mündungsbecken des Rio de la Plata. - Der Rio de la Plata hat das breiteste Mündungsbecken von allen Flüssen der Welt. An der breitesten Stelle misst es 220 Kilometer! Man kann somit das andere Ufer nicht erkennen. Der Rio de la Plata wird von zahlreichen Flüssen Brasiliens gespeist und ist durch die eingelagerten Sedimente im Wasser schokoladenbraun. Mich hat er darum ein wenig an den Colorado River erinnert, obwohl der ja viel schmäler ist.



    Montevideo ist im Vergleich zu Buenos Aires sehr beschaulich. Die Altstadt beginnt direkt am Hafen, so dass man sich die ganze Stadt zu Fuß erobern kann. Zu Beginn stießen wir auf eine große Markthalle, in der sich ein nettes Restaurant an das andere reihte. Das Angebot bestand in erster Linie aus Fleischstücken, die an riesigen Grills zubereitet wurden. Fleisch scheint in der Ernährung der Region eine überaus große Rolle zu spielen. Allerdings gibt es anscheinend auch eine Gegenbewegung, die sich auf Plakaten äußert und den Fleischkonsum infrage stellt, wenn nicht sogar anprangert.



    Auch in den Straßen von Montevideo gab es zahlreiche künstlerisch gestaltete Graffiti. Die Altstadt besteht hauptsächlich aus Gebäuden des 19. Jahrhunderts. Manche sind schön renoviert, andere wieder ziemlich heruntergekommen. Besonders Letztere haben uns teilweise an Havanna erinnert. Die Fußgängerzone führte uns durch Parks und Straßen mit zahlreichen Geschäften. Da jedoch Sonntag war, waren die meisten geschlossen. Schließlich kamen wir zu der großen „Plaza de la Independencia“ . In der Mitte des Platzes befindet sich ein Mausoleum, das man fast übersieht, weil es unterirdisch ist. Es ist dem Nationalhelden José Gervasio Artigas, dem Vater der uruguayischen Unabhängigkeit, gewidmet.


    An dem Platz liegt der „Palacio Salvo“, der von den mächtigen aus Italien stammenden Textilindustriellen José und Lorenzo Salvo in Auftrag gegeben wurde. Ein kolossaler Bau im Stil von Art Déco. Er wurde 1928 eingeweiht, diente zunächst mit 400 Zimmern als Hotel.


    Bis 1935 war es mit 105 Metern und 29 Stockwerken das höchste Gebäude Südamerikas. Der Turm wurde in den Anfängen auch als Leuchtturm genutzt und war auf eine Entfernung von 100 Kilometern zu erkennen. Das Hotel erwies sich jedoch mit der Zeit als unrentabel, da es zu wenig Tourismus gab, außerdem waren sich die Erben auch nicht grün. Darum wurde es aufgeteilt und verkauft.


    Olga, deren Eltern aus Polen und Rumänien nach Uruguay emigrierten, führte uns durch das Gebäude und erzählte uns auch von der „Admiral Graf Spee“, einem deutschen Panzerschiff, das im Dezember 1939 vom eigenen Kapitän Hans Langsdorff im Rio de la Plata versenkt wurde. Es befand sich in einer aussichtslosen Situation, denn drei britische Kriegsschiffe hinderten die „Graf Spee“ an der Ausfahrt. Und so ließ der Kapitän alle Mann von Bord gehen und dann sein Schiff versenken. Er selbst verzieh sich jedoch die Aufgabe seines Schiffes nicht und nahm sich zwei Tage später in Buenos Aires das Leben. Das Schiff konnte bis heute nicht geborgen werden. Nur der Anker und der Reichsadler im Eichenlaubkranz mit einem Gewicht von 400 kg. konnten hochgeholt werden. Den Anker kann man in einem kleinen Gedenk-Park in der Hafeneinfahrt von Montevideo besichtigen. Der Reichsadler soll auf Beschluss der Regierung Uruguays verkauft werden. Angeblich soll ein Unbekannter zwei Millionen Dollar dafür geboten haben.


    Ein spannender Tag mit mannigfaltigen Eindrücken und Erkenntnissen.

  • Puerto Madryn


    Am Dienstag legten wir bei strahlendem Sonnenschein und über 20 Grad in Puerto Madryn an. Puerto Madryn ist ein Badeort mit Bademeister am breiten Strand. Er erinnerte mich, was die Strandpromenade betraf, ein wenig an Rimini in den 50er/60er Jahren, dann aber auch wieder an einen Nordseestrand, da ein deutlich sichtbarer Unterschied zwischen Ebbe und Flut herrscht.


    Wie immer gingen wir auf eigene Faust los. Als wir uns gerade an den Taxiständen am Hafeneingang über Fahrten und Preise erkundigten, sprach uns ein älterer Mann an. Er stellte sich vor und fragte uns, ob wir nicht Lust hätten, gemeinsam mit ihm und seiner Frau ein Taxi zu nehmen. Allerdings würde er nicht in das Naturschutzgebiet auf die Peninsula Valdés, sondern in das von Punta Tombo im Süden fahren. Für einen Moment waren wir unschlüssig, aber als er uns dann erzählte, dass man dort ganz nahe zwischen den Pinguinen laufen könnte, zögerten wir keinen Augenblick mehr.


    Kurz darauf saßen wir zu fünft in einem kleinen Auto und es ging los. Was nun folgte, ließ uns für ein paar Augenblicke daran zweifeln, ob wir die richtige Entscheidung getroffen hatten. Denn zum einen war es nicht unbedingt bequem, zu dritt - mit unserem doch recht beleibten Mitreisenden - auf der Rückbank zu sitzen. Zum anderen erschien uns die Fahrt ewig lang, bedingt auch dadurch, weil die Landschaft nicht sehr abwechslungsreich war. Zu Beginn fuhren wir auf einer gut ausgebauten Straße, die letzten 25 km der insgesamt 180 km waren jedoch Schotterpiste.Ziemlich geschafft und auch durstig, kamen wir nach über drei Stunden in Punta Tomba an.


    Was uns dort erwartete, war jedoch atemberaubend. Tausende von Pinguinen, die unter Brücken und Bänken im Schatten saßen, die überall unsere Wege kreuzten (ein Schild wies darauf hin, dass Pinguine Vorfahrt haben ) oder zum Teil ganz nah in ihren Erdlöchern mit ihren Jungen nisteten. Einige watschelten auch in kleinen Gruppen durch die karge Landschaft. Das waren Eindrücke, die wir uns nicht hätten träumen lassen. Die Pinguine waren sehr zutraulich, anscheinend haben sie nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Wir wanderten über eineinhalb Stunden durch das Gelände bis hin zum Meer. Dort tummelten sich entlang der Küste Tausende von Pinguinen soweit unser Auge reichte. Einige schwammen im Meer, ließen sich spielerisch von den Wellen erfassen, um gleich wieder an Land zu schwimmen und dasselbe Spielchen von neuem zu beginnen. Darüber hinaus sahen wir noch zwischen den Pinguinen Guanakos, die zur Familie der Kamele und zur Gattung der Lamas gehören, die es nur in Patagonien gibt sowie Gürteltiere und Nandus, eine Straußenart.


    Obwohl wir 6 Stunden unterwegs waren und der Ausflug anstrengend war, waren wir am Ende unglaublich glücklich und beseelt und uns darin einig, dass sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt hatte. Darüber hinaus haben wir übrigens auch viel Geld gespart, denn die vom Schiff aus angebotene Tour hätte über 200 Dollar pro Person gekostet und wir hatten gerade mal 120 Dollar insgesamt zu zweit investiert.


    Unsere Reisebegleiter stellten sich beide als sehr belesene Menschen heraus. Sie wohnen in Buenos Aires. Sie hat spanische Wurzeln, er italienische. Der Mann war Kapitän auf einem Frachtschiff und hat die ganze Welt gesehen. So erfuhren wir an diesem Tag noch sehr viele andere Geschichten. Sicherlich war dieser Ausflug einer der Höhepunkte unserer Reise.

  • Falkland-Inseln

    Der nächste Landgang führte uns auf die Falkland-Inseln. Ich hatte mir die Falkland-Inseln, die auf Spanisch „Islas Malvinas“ und auf Französisch "Îles Malouînes“ heißen, ganz anders vorgestellt. Sie bestehen aus unzähligen kleinen Inseln und Fjorden und sind zum größten Teil unbewohnt. Die Hauptinseln sind West- und Ostfalkland. Auf letzterer befindet sich die Hauptstadt Stanley.


    Wir hatten temperaturmäßig Glück, denn es herrschten an diesem Tag 14 Grad Celsius. Das ist bei einer Jahresdurchschnitts-temperatur von 4 Grad Celsius doch sehr warm. Unsere beiden kleinen Regenschirme, die wir Gott sei Dank dabei hatten, mussten wir einige Male einsetzen, da das Wetter hier sehr unbeständig ist und es sich innerhalb weniger Minuten ändert. Mich haben die Inseln ein wenig an die Faröerinseln im Nordatlantik erinnert.

    Wir beschlossen in Stanley zu bleiben und die Hauptstadt anzuschauen. Wir schlenderten die Uferstraße entlang, an der sich mehrere typisch englische Häuser mit idyllisch angelegten Gärten befanden. Zuerst stießen wir auf die „Christ Church Cathedral“, die uns mit wunderschönen Chorgesängen empfing. Den Altarraum schmückte eine sehr eindringliche Jesusdarstellung. Ein Ort zum Innehalten und ein wenig Verweilen. Unmittelbar neben der Kathedrale stößt man dann auf eine weitere Attraktion, den „Whale-Bone-Arch“, einen großen Bogen aus Walfisch-Knochen.


    Da es gerade mal wieder zu regnen begann, suchten wir kurz darauf in der nächsten Kirche „St. Mary‘s Church“ Unterschlupf und „flüchteten“ danach in das gegenüberliegende „Historic Dockyard Museum“, das uns einen umfassenden Überblick über die Geschichte Falklands von den Anfängen bis heute gab. Natürlich war auch der Falkland-Krieg von 1982 zwischen Argentinien und England ein Thema. In Stanley direkt gibt es übrigens auch einen Friedhof in dem die gefallenen Briten beerdigt sind. Der für die argentinischen Soldaten liegt etwas außerhalb.


    Entdeckt wurde die damals unbewohnte Insel im 16. Jahrhundert von einem Engländer. Bald darauf ließen sich jedoch Franzosen aus der Normandie, genauer gesagt, aus der Nähe von St. Malo nieder. Davon leitet sich auch der Name „Malwinen“ ab. Heute leben auf der Insel rund 2.700 Zivilisten und 1.700 Soldaten. Dies zeigt, dass der Konflikt möglicherweise noch immer schlummert und die Briten insgeheim doch befürchten, dass Argentinien seine Ansprüche auf die Insel, die es seit ca. 1830 erhebt, vielleicht doch noch nicht ganz aufgegeben haben.


    Was uns angenehm auffiel, waren die schönen Andenken-Shops, in denen fast nur einheimische Handwerkskunst angeboten wurde. Insbesondere die Handarbeiten der Frauen haben mich sehr angesprochen. Als sich dann mal wieder der nächste Regenguss ankündigte, versuchten wir einen Platz in einem der Cafés an der Uferstraße zu finden. Aber da hatten wir keine Chance. Sie waren alle hoffnungslos überfüllt. Wenn man jedoch in eine der dahinterliegenden Parallelstraße geht, findet man noch weitere Pubs und Cafés, die gerne übersehen werden und darum weniger frequentiert sind. Und so landeten wir am Ende unserer Tour in „Deano’s Bar“ , einem dieser typischen Pubs.

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe, weil es so viele verschiedene Menschen gibt.

    4 Mal editiert, zuletzt von Karlgold (31. Januar 2020 um 18:07)

  • Ushuaia

    Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt und unser letzter Hafen in Argentinien. Von hier starten viele Schiffe in Richtung Antarktis, wie an diesem Tag auch die „Bremen“ von Hapag Lloyd.


    Wir kamen bei frühlingshaften Temperaturen, jedoch einer ziemlich steifen Brise, aber ansonsten trockenem Wetter im Hafen an. Das Lichtspiel von Sonne, Wind und Wolken und das immer wiederkehrende Blau machten richtig gute Laune. Die kleine Stadt wirkt durchaus einladend und ist recht lebendig.


    Das Ende der Welt habe ich mir immer anders vorgestellt. Nachdem ich vor Jahren auf Spitzbergen das nördlichste Postamt der Welt kennenlernen durfte, hatte ich nun das Vergnügen, vor dem südlichsten zu stehen. Wobei im Gegensatz zu Spitzbergen hier das Leben fast schon pulsiert. Was mich unter anderem beeindruckte,waren die Graffiti, die sich auf der vorderen Wand des Postamts befanden. Dort waren Menschen dargestellt, die über viele Jahre hinweg in Strafgefangenenlager ihr Leben fristeten. Es waren in erster Linie Schwerstkriminelle, die von 1887 bis 1947 in die Strafkolonie Ushuaia deportiert wurden. Aber auch politische Gefangene sollen darunter gewesen sein.


    Später im Museum und dem dahinterliegenden Garten waren sie noch einmal als Wachsfiguren dargestellt. Mich hat es irgendwie komisch berührt, denn diese freundlichen Darstellungen hatten sicher wenig mit der Realität zu tun. Ich könnte mir vorstellen, dass sich unter den Verurteilten auch Unschuldige befanden. Und deren Leidensweg an diesem Ort mit seinem rauhen Klima, in dünner Kleidung, bei ungenügender Verpflegung, in schlechter Behausung und bei schwerer Arbeit, den möchte ich mir gar nicht vorstellen. Da kommen bei mir schlimme Assoziationen auf. In dem Museum gab es auch viele Darstellungen von den Ureinwohnern dieser Region und von den ersten Siedlern. Auch die Nähe zur Antarktis war ein Thema.

    Ushuaia hat uns beiden recht gut gefallen. Manchmal dachten wir, wir befänden uns in einer kleinen Stadt in Alaska, weil Ushusia eben so gar nicht südamerikanisch wirkte.

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe, weil es so viele verschiedene Menschen gibt.

    4 Mal editiert, zuletzt von Karlgold (31. Januar 2020 um 18:09)

  • Punto Arenas

    Punta Arenas ist unser erster Hafen in Chile.

    Es ist Sonntagvormittag und die meisten Geschäfte sind geschlossen. Der Ort mutet seltsam an. Ganz anders als Argentinien - ärmer, trister, teilweise heruntergekommen. Manche Ecken erinnern an die ehemalige DDR. Wir schlendern zunächst ein paar eintönige Straßen entlang und warten darauf, auf eine interessante Ecke zu stoßen. Die finden wir tatsächlich, als wir an der „Plaza de Armas“ und der gegenüberliegenden Kathedrale ankommen.


    Zuerst fallen uns im Park die vielen großen frei laufenden Hund auf. Sie sehen jedoch gut genährt aus und scheinen alle Besitzer zu haben.Wir gehen weiter in Richtung Friedhof. Dort erwarten uns große Familiengräber, einige sind richtige kleine, prächtige Tempel von Verstorbenen, die sicher einmal wohlhabend und einflussreich waren. Eines davon ist leider mit roter Farbe beschmiert. Es ist das Grabmal der „Familie Menendez“. Wir sind zunächst ziemlich entsetzt, wie man so etwas machen kann. Später lesen wir dann, dass das Familienoberhaupt José Menendez beschuldigt wird, an dem Genozid von indianischen Ureinwohnern, den Selk’nam beteiligt gewesen zu sein. Auch wenn es menschlich von der Opferseite her nachvollzogen werden kann, dass sich hier aufgrund der Hilflosigkeit eine immense Wut entlädt, erscheint uns eine solche Aktion doch als der falsche Weg.


    Auch in Punta Arenas gibt es zahlreiche Graffiti. Allerdings sind nur wenige künstlerisch gestaltet. Meist sind es politische Parolen, die den ganzen Frust und die Wut gegen die Regierung widerspiegeln. Das, was wir zuhause im Fernsehen über die Unruhen in Chile gesehen haben, findet anscheinend im ganzen Land statt, auch hier am Ende der Welt. Und so sind viele Schaufenster zertrümmert, sofern sie nicht verrammelt oder mit Holzbrettern zugenagelt sind. Das wirkt alles sehr befremdlich. Wir möchten mehr über den Konflikt wissen und reden später mit unseren argentinischen Bekannten darüber. Dann finde ich noch einen "Spiegel-Artikel" vom Dezember 2019, der sich mit den Aussagen der beiden über die miserablen sozialen Verhältnisse, der Korruption und der staatlichen Gewalt deckt. Jetzt verstehe ich auch, warum beispielsweise der Barbesitzer, wo wir unseren Kaffee trinken, so gelassen auf seine eingeschlagene Fensterscheibe reagiert.


    Unsere Bekannten erzählen uns, dass Chile seinen Faschismus der 70er und 80er Jahren nie aufgearbeitet hat und kaum ein Täter je zur Rechenschaft gezogen wurde. Mich erinnert das ein wenig an die Proteste der 68er, in die sich zumindest in Deutschland auch die Wut gegen die „Nazi-Eltern und -Großeltern“ mischte.


    Ich bin mal gespannt, welche Eindrücke uns in Santiago de Chile erwarten.

  • Puerto Chacabuco

    In diesem chilenischen Teil Patagoniens mit seinen hohen Bergen ist es meist sehr feucht und windig. Aber wir hatten Glück,

    wir mussten nicht ein einziges Mal unsere Regenschirme zücken. Wie schon in den Häfen zuvor war es auch hier nur möglich mit Tenderbooten an Land zu gehen.


    Am Ufer angekommen erwartete uns zunächst ein recht trostloses Ambiente. Eine Anlegestelle „in the middle of nowhere“.

    Gerade als wir überlegten, ob wir in einen Minibus steigen sollten, hörten wir von hinten eine uns bekannte Stimme. Es war die von unseren argentinischen Bekannten, die auf uns zukamen.


    Nun dürft ihr dreimal raten, was geschah. ..Ich mache jetzt einen Sprung. ..10 Minuten später saßen wir erneut in einer Ölsardinen-Limousine, wie schon damals bei dem Ausflug zu den Pinguinen. Doch auch dieses Mal sollten wir nicht enttäuscht werden. Unsere einheimische Fahrerin, Mutter von drei kleinen Mädchen, chauffierte uns sicher in ihrem - etwas reinigungsbedürftigen, aber doch verkehrstüchtigen - Auto durch eine wunderbare Landschaft. Wir dachten manchmal, wir seien daheim, wenn wir in die Augen der vielen braunen Kühe schauten. Manchmal konnte man das Allgäu, dann wieder das Berner Oberland oder sogar den Montblanc entdecken, sofern man ein wenig fantasiebegabt war. Je mehr wir die Landschaft betrachteten, umso klarer wurde es uns, warum so viele deutsche und andere Mitteleuropäer in der Vergangenheit gerade hierher ausgewandert waren. In diesem Fleckchen Erde in Chile fanden sie Vertrautes - ein Stück Heimat.

    Da wir nur wenige Stunden zur Verfügung hatten, konnten wir nicht weit ins Landesinnere fahren. Trotzdem zeigte uns unsere Fahrerin mehrere abenteuerliche Hängebrücken, über die sie sogar - einmal mit und einmal ohne uns - in ihrem Auto fuhr. Dann brachte sie uns zu einem schönen Wasserfall, der zugleich ein Wallfahrtsort war, mit der Darstellung einer Madonna im Felsen.


    Auch wenn die Fahrt in unserer Ölsardinen-Limousine wieder alles andere als bequem war, so war es doch ein schöner Vormittag mit vielen interessanten Eindrücken, nicht zuletzt durch unsere drei Reisebegleiter, die uns viel über Land und Leute und auch über die politische Situation in Chile erzählten.


    Am Nachmittag kreuzten wir dann mit der "Star" erneut in den chilenischen Fjorden und genossen die einzigartigen Panoramen.


    Ich möchte an dieser Stelle noch etwas nachholen. Schon nach Ushuaia begannen wir durch die Fjorde zu fahren. Wir bogen in den Beagle- Kanal ein, wo uns unbeschreibliche Gletscher erwarteten. Riesige Flächen ewigen Eises, von denen aus Bäche und Rinnsale sich hinab ins Wasser ihren Weg bahnten. Einer von ihnen, der „ltaly-Gletscher“ mündete sogar ins Meer. Er soll der einzige auf der Welt sein, der das tut. Was für unvergessliche Eindrücke!

  • Lieber Werner und Lebensgefährtin Karlgold


    wunderbar, wieder von dir/euch zu lesen und dazu noch von dieser traumhaften Route, die wir 2010 mit der NCL Sun gefahren sind. Ich schwelge gerade in Erinnerungen und solltest du/ihr auch noch Bilder einstellen, wäre das ein Träumchen.


    Schönes Fernweh!

  • Puerto Montt,

    Puerto Montt ist der letzte Landausflug. Bei der Einfahrt in den Hafen schauen wir auf ein wunderbares verschneites Berg-Panorama. Wahrscheinlich würde jetzt das Herz jedes Skifahrer höher schlagen. Da ich ein bisschen erkältet bin und in Santiago de Chile wieder fit sein möchte, beschließe ich auf dem Schiff zu bleiben. Werner muss also allein in die „Wildnis“ aufbrechen. Darum muss ich heute auch auf Werners Berichte zurückgreifen. Natürlich habe ich ihn, als er zurückkam , so richtig ausgequetscht. ..


    Das Tendern war an diesem Tag grenzwertig. Der Seegang war mehr als heftig und so mancher Kapitän hätte den Landgang bestimmt abgesagt. Puerto Montt selbst ist zwar eine Stadt mit ca. 170.000 Einwohnern, aber nicht sehr attraktiv. Werner, der sich natürlich wieder kundig gemacht hat, beschloss darum, in das 28 Kilometer entfernte Puerto Varas zu fahren. Der Taxifahrer wollte für die Hin- und Rückfahrt 75 Dollar. Er ging daraufhin zum Busbahnhof und fuhr schließlich für umgerechnet 1 € dorthin.


    Puerto Varas ist ein touristischer Ort an dem großen Llanquihue-See mit einer wunderschönen Uferpromenade. Eine Bilderbuch-landschaft, die verstärkt wird durch den "Osorno", einen Vulkan von über 2.700 Meter mit einer Schneekuppe. Wüsste man es nicht, würde man ihn für den "Fujiyama" in Japan halten. Er wird auch tatsächlich der „kleine Fuji“ genannt.


    Was Werner auch auffiel, waren die vielen deutschen Namen: Günter, Schmitt, Hausmann etc...Und dann trifft man noch auf eine Hauswand, auf der in alten deutschen Lettern und mit der Abbildung des Bundesadlers der Schriftzug „Deutscher Verein“ steht.

    Als Werner am Nachmittag zurückkehrte, war er beseelt von all den Eindrücken.


    Am Samstag werden wir in San Antonio ankommen, dem Hafen von Santiago de Chile. Dort werden wir von Bord gehen und drei Tage in der chilenischen Hauptstadt bleiben. Werner hat bereits alles organisiert. Wir sind schon gespannt, was uns erwartet.

  • Santiago de Chile

    Von den Berichten im Deutschen Fernsehen hatten wir gewusst , dass es in Santiago de Chile seit dem letzten Herbst massive Demonstrationen gegen die Regierung gab. Das Ausmaß dieser Demonstrationen war jedoch aus diesen Fernsehberichten nicht so klar hervorgegangen. Darum war unser erster Spaziergang durch die chilenische Hauptstadt für uns zunächst ein Schock.

    Unser Hotel „NH-Ciudad de Santiago“ lag im Zentrum, in der Nähe von der "Plaza Italia", wo allabendlich die Proteste gegen die Regierung stattfinden.

    Der Anblick, der sich uns bot, war niederschmetternd. Fast alle Häuser waren beschmiert mit schlimmen Parolen, in denen der Präsident und seine Regierung als Mörder, Frauenschänder, Vergewaltiger und Folterer bezeichnet wurden. Anscheinend sind die Demonstrationen, die zunächst friedlich begannen und deren Anliegen sicher berechtigt sind, aus dem Ruder gelaufen. So wie man es auch aus Deutschland von 1968 kennt, gibt es neben den ernstzunehmen Demonstranten immer auch Autonome, die nur Chaos, Anarchie und Randale wollen. Leider scheinen sie sich hier auch sehr vehement einzubringen. Die Innenstadt ist in Teilen regelrecht zerstört, Geschäfte sind verbarrikadiert, Schaufenster mit Holzplatten zu genagelt. Das Ganze hat etwas Gespenstisches.

    Wir haben versucht , uns ein Bild über die politische Situation Chiles zu machen. Ich habe mit verschiedenen Leuten gesprochen. Die Meinungen scheinen unterschiedlich zu sein, wobei sich in den Gesprächen trotzdem immer wieder erkennen ließ, dass der Präsident und seine Regierung immer weniger Chilenen hinter sich haben. Auch das Militär und die Polizei scheinen eine recht zwielichtige Rolle zu spielen. Während der Demonstrationen wurden Tausende von Menschen verhaftet, einige getötet und Frauen vergewaltigt.

    Auch hat die Polizei wohl sehr gewaltsam und unter dem Einsatz von Tränengas versucht, die Demonstrationen aufzulösen. Unter dem Decknamen „Hurrican“ sollte die Polizei und das Militär auf Anweisung von oben im letzten Herbst die Ansammlung der Menschen zerstreuen. Dabei wurden viele Menschen verletzt, über 200 verloren mindestens ein Auge.


    Es war mir selbst gar nicht mehr so bewusst, dass die Militärdiktatur bis 1990 in Chile an der Macht war, also länger als in allen anderen südamerikanischen Ländern. Die damaligen Täter wurden nie zur Rechenschaft gezogen. Eine schwere Bürde für dieses Land. Keine Ahnung, wie es enden wird. Aber ich glaube nicht, dass sich die jetzige Regierung halten kann. Am Ende des ersten Tages gerieten wir auch in eine Demonstration und hatten das Vergnügen mit Tränengas - Gott sei Dank aus einiger Entfernung - Bekanntschaft zu machen. Trotzdem war es ein beißender, ätzender Geruch, der einem fast den Atem nahm und der sich kratzend und schmerzend auf die Schleimhäute im Hals und in der Nase legte. Es war sehr unangenehm und wir waren froh, über jeden Schritt, den wir uns von diesem Schauplatz entfernten.

    Nach dieser Erfahrung beschlossen wir, am nächsten Tag nicht mehr in die Innenstadt zu gehen, obwohl wir dort zuvor doch noch ein paar schöne Ecken entdeckt hatten. Und so machten wir uns auf zum Städtischen Park, in dem sich auch der Zoo befand. Was für ein Unterschied! Alles so idyllisch und friedlich! Familien, Kinder, Paare hatten sich aufgemacht, um entweder in dem schönen Park spazieren zu gehen oder sich die Tiere anzusehen. Uns faszinierten natürlich am meisten diejenigen, die es bei uns nicht gibt: Pinguine, Emus, Guanacos, aber auch die Affen, den roten Panda und eine afrikanische Gazellenart. Dieser Tag stimmte uns etwas versöhnlicher mit der Stadt. Trotzdem kann ich sagen, dass ich nicht unbedingt hierher zurückkehren muss. Auch ohne die Unruhen, ist für mich Santiago de Chile eine der weniger attraktiven Hauptstädte.

    So, jetzt folgt nur noch unsere letzte Station: Rio de Janeiro. Wir sind gespannt.

  • Rio de Janero. mit dem öffentlichen Bus zu den berühmten Treppen mit den Keramikkacheln aus aller Welt.. Auf dem Weg dorthin gab es auch eine große Bahngleis-Überleitung die sehr Römischen Aquadukten ähnelten. Im Gegensatz von vor fünf oder sechs Jahren, als ich das letzte Mal hier war, war heute die Treppe von Touristen überfüllt und es gab kaum eine Chance, ein Foto ohne Menschen zu machen. Trotzdem hat es Nora, so glaube ich wenigstens, gut gefallen. Weiter ging es dann mit einem Fahrzeug voneinander Über-ähnlichen Anbieter. Das hat wunderbar geklappt über das Internet. Man weiß vorher, was es kostet und muss mit dem Fahrer nicht verhandeln.So besteht kaum Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden. Oben an der Christus-Statue angekommen, kämpften wir mit einer Menge von Menschen um die beste Fotografier-Perspektive. Leider gab es einige Wolken und Nebelfetzen, die an den Herrn aus Beton vorbeizogen. Der Rückweg war dann zunächst spannend, da wir nicht wussten, wie wir von dem Berg wieder herunterkommen würden. Aber nach 10 Minuten war dann doch eine Lösung gefunden und ein Fahrzeug, das uns zurück zum Hotel brachte. Dort haben wir gemütlich ein Bier an der Copacabana getrunken, gegenüber von unserem Hotel mit seinen 30 Stockwerken.Am Strand der Copacabana haben wir für Maria und Emilio noch ein Tütchen von dem feinen weißen Sand mitgenommen. Das ist mittlerweile schon fast zur Tradition geworden, dass wir unseren beiden Lieben etwas Sand aus den Ländern, die wir besuchen, mitbringen und sie in die Erde ihrer Gräber rieseln lassen. So sind sie auf eine ganz besondere Art und Weise immer mit dabei. Mal sehen, ob ich ein paar Fotos finde, die einigermaßen gut geworden sind.

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe, weil es so viele verschiedene Menschen gibt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Karlgold (2. Februar 2020 um 23:18)

  • Karlgold

    Wie schön, hier wieder von dir/euch zu lesen.
    Diese Reise steht auch bei uns auf der Wunschliste...wird aber wohl leider noch etwas dauern. Berichte darüber sind trotzdem immer wieder interessant.

    Da Bilder angekündigt sind, freue ich mich schon drauf....obwohl deine Lebensgefährtin sehr anschaulich schreibt.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • das freut mich lieber Werner Karlgold , dass Du mit Nora Dich an den Reisebericht machst:love:

  • Karlgold 25. Januar 2020 um 17:15

    Hat den Titel des Themas von „Einmal um Südamerika von Buenos Aires nach San Antonio, (Santiago de Chile).“ zu „Einmal um Südamerika von Buenos Aires nach San Antonio, (Santiago de Chile)auf der NCL Star.“ geändert.
  • Schön, dass jetzt auch noch Fotos dazukommen, also zurück zum Anfang ;)

  • Hallo Werner, hallo Nora,

    vielen Dank für den sehr informativen Reisebericht. Wir haben die Reise noch vor uns. In 4 1/2 Wochen geht es los.

    Und Bilder gibt es ja jetzt auch schon.

    Wir übernachten auch 2 Nächte vor der Kreuzfahrt in Buenos Aires und danach sind wir eine Nacht in Valparaiso und eine in Santiago.

    Lg. Monika


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  • Werner Karlgold , wenn du bei den Bildern auf Original einfügen gehst, werden sie richtig angezeigt und kommen dann noch viel besser rüber;)

    LG Susanne