1. Seetag (27.09.2018), bewölkt, 18 Grad
Der erste Seetag stand ganz im Zeichen der Entspannung. Frühstück gab es heute im Markt Restaurant, danach war Relaxen angesagt. Die Eindrücke aus New York mussten erst einmal verarbeitet werden. Kaffee und Kuchen gönnten wir uns heute ebenfalls. Das Abendessen im Weite Welt Restaurant stand unter dem Motto: Route 66. Wir trafen uns dort mit Andrea und Birgit, die sich im Theatrium die Show „ABBA reloaded“ angesehen hatten. In der AIDA Bar ließen wir den Abend mit Petra und Christian ausklingen.
Portland, USA (28.09.2018), wechselhaft, 14 Grad
Gegen 07.00 Uhr erreichten wir Portland im Bundesstaat Maine. Sie ist zwar mit rund 66.000 Einwohnern die größte Stadt dieses Bundesstaates jedoch nicht dessen Hauptstadt; das ist das deutlich kleinere Augusta. Portlands gewisses Etwas ist die traumhafte Lage an der Casco Bay. Hier wurde auch Stephen King, der bekannte Horror-Autor geboren. Weil unser gebuchter Ausflug erst gegen Mittag startete, wollten wir uns am Vormittag in der Stadt umsehen. Nach dem Frühstück im Markt Restaurant gingen Gaby, Birgit und ich von Bord. Andrea verzichtete wegen des leichten Regens auf den Spaziergang. Wir bummelten durch die größtenteils kopfsteingepflasterten Gassen des Old Port mit zahlreichen Häusern im viktorianischen Stil, sahen uns das Rathaus und einige hübsche Wandmalereien an. Dann zog es uns allerdings auch wieder zur Diva, weil der Regen nicht aufhören wollte. Mit uns im Hafen lag die Royal Princess.
Unser Ausflug „Panoramafahrt: Portland und Leuchtturm“ sollte um 13.30 Uhr starten. AIDA hat die Treffpunkte zu den Ausflügen geändert; anstatt sich an einer bestimmten Stelle auf dem Schiff einzufinden und dann hinter einem AIDA Mitarbeiter das Schiff zu verlassen, trifft man sich jetzt bei den Ausflugsbussen bzw. im Hafenterminal. Wir hatten heute eine reine Damen Crew: Busfahrerin Nancy, Reiseleiterin Judy und eine AIDA Mitarbeiterin als Übersetzerin. Nach einer kurzen Fahrt durch die Innenstadt ging es Richtung Eastern Promenade. Von da aus hat man einen grandiosen Blick über die Casco Bay. Auch einige sehenswerte Häuser sind in diesem Bezirk zu finden; lt. Judy wohnen hier die betuchteren Einwohner Portlands.
Anschließend verließen wir das Stadtgebiet von Portland und fuhren über eine die Casco Bay überspannende Brücke in den kleinen Ort Cape Elisabeth zum Leuchtturm Head Light. Er wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Heute ist der Turm ca. 23 m hoch und sendet in einer Höhe von ca. 28 m oberhalb des Meeresspiegels ein weißes Licht aus. Im Haus des Leuchtturmwärters betreibt die Stadt Cape Elisabeth ein Museum, das Ausstellungsstücke zur Geschichte des Leuchtturms zeigt. Portland Head Light ist umgeben vom Fort Williams Park, durch den zahlreiche Wanderwege führen. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde. Das Wetter spielte heute Nachmittag auch mit; nachdem es zu Beginn des Ausflugs noch bedeckt aber trocken war, kam später immer mehr die Sonne heraus. Einziger Kritikpunkt war die etwas spärliche Übersetzung durch die AIDA Mitarbeiterin. Von Judys umfangreichen Erläuterungen erfuhren wir somit höchstens ein Drittel. Vom Leuchtturm ging es dann zurück zur Diva.
Um 16.00 Uhr legten wir ab und steuerten am Leuchtturm Head Light vorbei wieder den Atlantik an.
Zum Abendessen trennten sich unsere Wege; Andrea und Birgit suchten das Markt Restaurant mit dem Thema „Spanien“ auf, wir beide entschieden uns für das Weite Welt Restaurant, in dem das Thema „Indonesien“ lautete. Überzeugt hat uns die Speisenauswahl aber nicht wirklich. In der AIDA Bar trafen wir uns später dann alle wieder.
