Das wollte ich doch schon längst getan haben ....
Erfahrungsberichte von Ausflügen unserer Nordlandreise 2017 mit der Mein Schiff 3
Island
Montag, 10. 07. 17
Reykjavik – „Der goldene Kreis und die Blaue Lagune“ (REY22G, 10 h) 189,00 €/P
TC schreibt dazu:
Das Beste von allem.
„Ihr Tag beginnt mit einem Besuch in der Wiege der Nation, dem Thingvellir-Nationalpark, wo die eurasische und amerikanische Kontinentalplatte aufeinandertreffen. Anschließend besuchen Sie die rauschenden 2 Kaskdaden des Gullfoss-Wasserfalls. Weiter geht es zur Hauptattraktion Islands: dem sprühenden Geysir Strokkur im Geothermalgebiet, der etwa alle 5 - 10 Minuten heißes Wasser emporschießt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fahren Sie weiter zur Blauen Lagune, einem milchig-blauen geothermalischen Heilwasser-See aus Süß- und Salzwasser, der inmitten schroffer erkalteter Lava-Felsformationen liegt. Hier haben Sie etwa 2 Stunden Zeit, um in dem ca. 40 Grad warmen Wasser zu entspannen, ehe Sie zum Schiff zurückkehren.“
Heute starten wir gemeinsam einen Ausflug, der wieder ein Highlights unserer Reise wird.
Auf kleinstem Raum wird uns alles neben atemberaubenden Landschaften geboten, was das Land zwischen Feuer und Eis zu bieten hat.
Wir sind auf der grünen Linie unterwegs.
Allerdings beginnen wir in umgekehrter Reihenfolge mit
Baden in der Blauen Lagune
Immer wieder begeistert uns der Wechsel der Landschaft.
Hier wuchern die Alaska - Lupinen
Mordor lässt grüßen...
dann wieder sattes Grün
Die Blaue Lagune
Wellness à la Island
Während draußen der kalte Wind trotz Sonne unangenehm ist, ist es im Wasser herrliche 37 bis 42 °C warm.
Es gibt sogar eine Bar im Wasser, an der man sich Bier, und diverse Softdrinks bestellen kann
und eine Gratismaske
(wir möchten damit nicht erkannt werden)
Eintrittspreis von 40 Euro war im Preis incl.
Thermalwasser aus dem Kraftwerk wird nach seiner Verwendung zur Stromerzeugung auf das umliegende Lavafeld geleitet und bildet
dort einen Salzwassersee in der typisch blau-weißen Farbe.
Die Blaue Lagune ist ein Heilwassersee aus Süß- und Salzwasser, der inmitten schroffer erkalteter Lava-Felsformationen liegt.
Er enthält Mineralsalze, Kieselerde und Algen.
Kieselerde erzeugt die blaue Farbe: Sie reflektiert vor allem blaue Strahlen bei Sonnenschein.
Fläche insgesamt etwa5000 m².
Die zwei Stunden sind viel zu schnell um.
Anfangs unserer Cruise dachte ich, wenn alles neu und unbekannt ist und man zig Fotos an einem Tag macht, dass sich das schon legen wird.
Aber die teilweise minütlich wechselnden Landschaften, haben mich wieder umgehauen, so dass sich auch auf dieser Tour tausende Fotos gemacht habe.
Leider viele Fotos aus dem Bus fotografiert....hätte man nen Leihwagen...
Lava so weit das Auge reicht
Vorbei an Ortschaften und Islandpferden
Und da liegt er, ruhig und friedlich, der Eyjafjallajökull Islands Vulkan, der zuletzt 2010 aktiv war.
Bald erreichen wir den Gullfoss, einen der schönsten Wasserfälle Islands.
109 m³/s Wasser rauschen hier herunter, das Grollen kann man schon von Weitem hören.
Die rechtwinklig zueinanderstehenden Kaskaden sind zusammen 32 m hoch.
Von der zweiten Stufe stürzt das Wasser in eine Schlucht - 2,5 km lang ins Tal.
Die Menschen auf der Aussichtsplattform sehen aus wie kleine Ameisen
Dass es diesen Wasserfall noch gibt, ist ihrem Einsatz zu verdanken, Sigridur Tomasdottir
Weiter geht es in das Tal Haukadalur zu einer weiteren Hauptattraktion Islands
Auf dem kurzen Fußweg erkennt man deutlich, dass wir auf einem Hochtemperaturgebiet stehen.
Man hört ihn, wenn er loslegt
der Geysir Strokkur,
30 m hoch ist die Fontäne heißen Wassers, die alle 10 min mit Gebraus emporschießt.
Die Blase wird größer und nun muss man nur im richtigen Moment abdrücken und am idealsten eine Serie fotografiert.
Wow, mit welcher Kraft und Lautstärke donnert er los...
...man bekommt ihn nicht mehr in voller Größe aufs Bild...
.... vorbei.
In ein paar Minuten schießt er erneut aus seinem Loch heraus.
Hier gibt es noch viele kleine Geysire, den „Litli Geysir” z.B., der nur 25 cm groß wird
blupp, das wars an dieser Stelle
Die leuchtend blaue Thermalquelle „Blesi“ hat Dietmar zufällig halb aufs Bild bekommen.
Der „Große Geysir“ schläft. Er brachte es auf 170 m!! 2000 ließ er sich noch mal sehen mit 120 m .
Der Strokkur legt wieder los.
Gut, wenn man eine geladene Powerbank mit hat ![]()
auf der Fahrt zur Wiege der Nation, wo die eurasische und amerikanische Kontinentalplatte auseinander driften,
geht es wieder durch eine bombastische Landschaft.
Thingvellir-Nationalpark
An diversen Stellen auf Island findet man solche Strukturen, größere und kleinere Erdspalten. In ganz besonderem Ausmaß natürlich in Thingvellir.
Einmalig schön der Blick auf den Pingvallavatn. Anzeichen für ehemalige vulkanische Aktivitäten sind noch deutlich gesehen.
Helles, grünes Moos bringt Farbe und eine gewisse Sanftheit zu den fast bedrohlich wirkenden dusteren Lavafeldern.
Birken, heimisch in Island und andere Baumarten, werden hier angepflanzt und bieten einen Kontrast zu der sonst so felsigen Region.
Das war Island an einem sonnigen Tag im Sommer 2017.
Überwältigt von der Insel, die einen längeren Aufenthalt durchaus verdient, verabschieden wir uns von der Einmaligkeit Islands.
LG
Gabi
