Reisebericht MS Artania nach Südostasien und Down Under mit Vorprogramm Hongkong und Südseeträume bis Acapulco 1.2. bis 22.3.2018

  • Wunderschön und die Sonnen-/Regenschirmpromenade gefällt mir sehr gut.
    Es macht echt :joke: mit Dir / Euch die Reise zu machen; von mir aus kann es weitergehen :thumbsup:
    Nein Spaß bei Seite, lass Dir Zeit, ich bin geduldig und werde auch dafür richtig belohnt.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Habt Ihr mitgekommen, wer auf den weißen Hussenstühlen Platz genommen hat?

    Liebe Siegrid @uschisiggi

    ich vermute mal, dass dort nachher der Kapitän mit den Würdenträgern der Stadt gesessen hat.
    Als wir das Hafengelände verlassen haben, wurden die Hussenstühle erst einmal von den Sicherheitsorganen für ihre Foto-Sessions genutzt :D, und als wir später wieder in den Hafen zurückkamen, war der ganze Spuk schon wieder vorbei.

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    Liebe Grüße und Euch beiden eine wunderbare Reise!
    Elisabeth

  • Aber auch am Sonnendeck erlebten wir das schon - kostete mich nur ein müdes Lächeln
    Ob wir denn nicht wüssten, dass das IHR Platz ist.

    Moin Gabi,
    so manches mal fiel uns ein müdes Lächeln sehr schwer, wenn diese renitenten Passagiere auf der MS Albatros nichts Bessers zu tun hatten, als "Ihr" Territorium mittels Lautstärke und Handstock zu verteidigen :thumbdown::D
    Phoenix hat da bestenfalls weggeguckt . . . .

    LG Nane

  • Reisetagebuch Ambon / Molukken / Indonesien 10.02.2018:

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    Abends und nachts dreht unser Kapitän ordentlich auf, fast 20 Knoten, so dass es schnell vorwärts geht. Morgens beim Aufstehen sind Inseln zu sehen, wir kommen dem Ziel Ambon näher. 12 Uhr ist genannt, und bis dahin lassen wir uns Zeit. Das Wetter ist ganz gut, ab und zu Sonne zwischen den Wölkchen. Wir schnappen uns die Bücher und suchen uns eine Liege im Schatten.
    Eigentlich soll um 11 Uhr der Lotse zusteigen, aber der Käpten informiert, dass davon nichts zu sehen ist und er nun ohne Lotse an die Pier steuert. Ihm reicht es wohl, er hat die Nase voll von gestern. Kurz vor dem Anlegen steigt der Lotse doch noch zu, und mit Schleppern, die uns seitlich „tug“gen, sind wir um 12 an der Pier in Ambon.

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    Wir packen unsere paar Sachen und starten auf einen kurzen Landbummel. Im Hafen werden wir gehörig bestaunt von den Hafenarbeitern. Es wird gesagt, dass wir das erste (oder eines der ersten) Kreuzfahrtschiff aus Deutschland sind hier.

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    In der Stadt wimmelt es. Viele Läden, Leute, Mopeds, Fahrradrikschas, Autos... Es wirkt alles etwas voll, unruhig und hektisch.
    Auf dem Weg in die City kommen wir auch hier wieder an einer großen Moschee vorbei.

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    Einmal Cuci mit Catok bitte...! :rolleyes: :

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    Was dies hier sein soll, finden wir leider nicht heraus (vielleicht weiß ja jemand von Euch, was das ist?):

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    Ein Aldi??? Hier???

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    Ach so, es ist ein Blumenladen…

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    Wir kommen zu einem relativ modernen Kaufhaus, in dem es sogar Rolltreppen gibt und viele, viele Modeläden für die moderne Ambonerin. Leider ist nichts in meiner Größe dabei… =O;)

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    Außer Mode gibt es auch enorm viele Elektronik- und Handy-Läden, die MBs fürs Internet verkaufen.
    In einem Cafe, das attraktiv aussieht, machen wir Pause. Deren Wifi lassen wir uns freischalten, und während wir auf den Kaffee warten, mailen und whatsappen wir durch die Welt. Die Zubereitung der Tasse Kaffee zieht sich ganz schön hin, aber uns ist es recht, wir haben mit dem Internet ganz gut zu tun.

    Auf dem Weg zum Schiff besprechen wir am Hafeneingang, wie wir noch das restliche indonesische Geld auf den Kopf hauen sollen.

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    Mir reicht es für heute, aber Cle hat noch nicht genug. Also gehe ich schon zurück aufs Schiff, und Cle verhandelt mit einem Rikscha-Fahrer und lässt sich für 70.000 Rupien noch einmal für 20 Minuten durch die Stadt kutschieren.
    Eine nette Runde, meinte er später, etwas chaotisch. Aber der Fahrer ist sicherlich zufrieden mit dem schnell verhandelten Trip, und am Ende bekommt er den einen 100.000er Schein, der noch übrig ist.

    Auf dem Schiff ruhen wir uns aus, während die Zeit der Abfahrt näher rückt. Es stellt sich heraus, dass auch in Ambon die Uhren anders ticken als im pünktlichen Deutschland. Um 18 Uhr sind zwar die Lotsen bereit, aber der Hafenmeister lässt sich Zeit mit den Papieren. Manuela Bzdega teilt mit, dass er „auf dem Weg“ sei, aber woher er letztlich kommen werde, sei ungewiss. Irgendwann ist aber alles geregelt, und so legen wir heute „nur“ mit halbstündiger Verspätung ab.

    Als Fazit muss ich sagen, dass mir Ternate wesentlich besser gefallen hat als Ambon. Die Leute in Ternate sind viel freundlicher, es ist nicht so großstädtisch und hektisch dort. In Ambon hatte ich heute immer das Gefühl, bedrängt zu werden. Im Kaufhaus hat mir zum Beispiel eine Verkäuferin ungefragt eine Sonnenlotion auf den Arm geschmiert und mich zu ihrem Laden gezerrt. So etwas mag ich gar nicht!
    Und so verabschieden wir uns ohne großes Bedauern von den Molukken und staunen etwas darüber, dass zwei Inseln so unterschiedlich sein können.

    Das Abendessen ist heute ausgesprochen lecker. Es gibt Thunfisch frisch vom Markt in Ternate! Vermutlich war der Küchenchef samt Praktikantin und Filmteam unterwegs, um telegen einzukaufen. Einige Gelbflossenthunfische werden am Eingang zum Restaurant ausgestellt.

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    Wir erfahren vom Küchenchef, dass diese Ausstellungsstücke selbstverständlich nicht mehr verzehrt werden können, nachdem sie einige Stunden in der Wärme standen (was bei einigen Mitreisenden Empörung hervorruft über den Umgang mit Lebensmitteln...)

    Nach dem Essen nehmen wir den üblichen Absacker in der Phoenix-Bar. Den „bunten Reigen aus Operettenmelodien“ sparen wir uns, und auch die Country-Songs locken nicht, so dass wir auch heute wieder gegen 22 Uhr in der Koje liegen und gut schlafen.

  • Reisetagebuch Seetag mit Früchtebüffet und Gala 11.02.2018:

    Um 7 Uhr werden wir allmählich wach. Es ist schönes Wetter und angenehm warm. Nach unserer morgendlichen Walking-Runde auf Deck 4 geht es zum Frühstück ins Restaurant Artania. Heute ist Sonntag, und da gibt es das Gourmet Frühstück. Das heißt, zu den üblichen Dingen kann man Steak oder Lachstartar oder Egg Benedict bestellen und dazu ein Glas Sekt. Cle nimmt das pochierte Ei und ich den Lachs. Beides sehr lecker! :thumbsup:

    Danach passiert heute eigentlich nicht mehr viel. Wir sitzen den ganzen Tag auf unserem Balkon und lesen, nur mal unterbrochen von einem Salät-chen und Eis-chen im Lido Restaurant und danach einem Mittagschläf-chen. Ja, heute sind wir so richtig faul. Köstlich! :D

    Am Nachmittag gibt es auf der Kopernikusbar ein Früchtebüffet mit sämtlichen tropischen Früchten, die wir in Ternate auf dem Markt gesehen haben.

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    Man hat sich sehr viel Mühe mit der Deko und dem Aufbau der Stände gemacht. Leider kommt nach 20 Minuten ein heftiger Tropenregen runter, und die Menge löst sich auf. Schade...

    Wir ziehen uns wieder auf die Kabine zurück und bereiten uns auf den 2. Gala-Abend dieser Reise vor.

    Jaja, wir können auch Gala... ^^

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    Das Essen ist zwar gut, aber es dauert heute alles etwas lange. In der Küche und bei den Kellnern scheint Stress zu herrschen. Naja, wir werden das bestimmt bei der nächsten Staffel von VnM sehen können.

    Aber wo ich den Fotoapparat schon mal dabei habe, kann ich ja mal die Speisen fotografieren (leider habe ich die Speisekarte nicht mehr zur Hand):

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    Anschließend besuchen wir heute die Show. Es gibt ABBA. Das Show Ensemble und die Bord Band machen einen wirklich guten Job. Es macht Spaß, zuzuhören.
    Und so gehen wir heute ausnahmsweise mal nach 22 Uhr schlafen. ;)

  • Reisetagebuch Rosenmontag auf See 12.02.2018:

    (Eigentlich wollte ich zur Zeitersparnis auf die Beschreibung der Seetage verzichten, aber möglicherweise interessiert ja den einen oder anderen auch das Bordleben, und so lange es noch etwas Neues zu berichten gibt…)

    Nachdem es gestern später wurde, stehen wir heute auch entsprechend später auf. Wir haben keine Lust auf Frühsport sondern gehen ungewalked zum Frühstück und besuchen danach einen interessante Lektorenvortrag über die deutschen Kolonien in der Südsee.

    Als wir im Theater sitzen, kommt um 10 Uhr die übliche Morgenansprache von Manuela Bzdega. Dabei gibt es immer die aktuelle Position, Wetter, Wassertiefe und Informationen zum Bordprogramm zu hören.
    Auch Hinweise zum richtigen Verhalten an Bord äußert sie freundlich, humorvoll aber durchaus ernst gemeint. Da geht es zum Beispiel um das leidige Liegen reservieren oder um die angemessene Bekleidung in den Restaurants.

    Kürzlich wurde mitgeteilt, dass Kleidungsstücke aus dem Waschsalon verschwunden seien (wer klaut denn so etwas?), aber heute ist es besonders unterhaltsam:
    Manuela teilt mit, dass die Artania leider kein FKK Deck habe, so dass die Herren, die gestern hüllenlos im Artania-Pool geplanscht haben, gebeten werden, künftig eine Badehose anzuziehen...!
    Leute gibt’s... =O

    Gegen Mittag verliert die Artania spürbar an Fahrt und kommt sogar zum Stillstand. Manuela erklärt sogleich den Grund: von der Brücke aus sei ein kleines Holzboot gesichtet worden, das offenbar führerlos auf den Wellen treibt. Man wolle sich vergewissern, dass niemand in Gefahr sei. Natürlich schnappen auch wir uns gleich unsere Ferngläser und gehen auf die Außenfläche am Heck von Deck 7. In der Tat, da dümpelt ein kleines Boot auf den Wellen ohne eine Menschenseele in der Nähe. Auch im Wasser ist niemand zu entdecken.
    Nach einer Weile gibt der Kapitän bekannt, dass man die Position an die Küstenwache gemeldet habe und nichts weiter tun könne, so dass wir jetzt die Fahrt fortsetzen.

    Nach dem Abendessen besuchen wir die Rosenmontagsveranstaltung, die um 20.31 (!) beginnt. Es gibt einen Elferrat, der hier aber nur aus 9 Personen besteht, ein Prinzenpaar, Funkenmariechen, Büttenreden, Gesangsbeiträge, eine Vorführung der Linedance Gruppe und eine vom Artania Gästechor, das Ganze launig moderiert von Rainer Groeber mit Schunkelliedern zwischendurch, Alaaf, Helau und Ahoi und Tata Tata Tataaaa. Die Artania Showlounge ist hübsch dekoriert mit Luftballons und Luftschlangen, viele Leute sind kostümiert.

    Das Kostüm unserer Kreuzfahrtdirektorin hat mir besonders gut gefallen!

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    Wir norddeutsche Sauertöpfe fühlen uns etwas fehl am Platz, machen aber alles mit. Anschließend gibt es eine Party in der Pazifik Lounge. Die Musik ist gut, die Tanzfläche ist brechend voll, und auch wir schwofen mit.

    Als wir kurz nach Mitternacht zurück auf die Kabine gehen, ist die Party noch voll in Gang. Wir haben gelernt: Artania kann auch Party! :thumbsup:

  • Es ist einfach klasse hier mitzulesen :thumbsup: !!!
    Vielen Dank!

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Als wir im Theater sitzen, kommt um 10 Uhr die übliche Morgenansprache von Manuela Bzdega. Dabei gibt es immer die aktuelle Position ...
    ....heute ist es besonders unterhaltsam: Manuela teilt mit, dass die Artania leider kein FKK Deck habe, so dass die Herren, die gestern hüllenlos im Artania-Pool geplanscht haben, gebeten werden, künftig eine Badehose anzuziehen...! Leute gibt’s...


    auch mir verschlägt es gerade die Sprache. Je öller, desto döller? frage ich mich gerade, wobei auf unserer bisher einzigen ( es folgen ja noch welche) Artania-Reise im letzten Jahr weder Liegen reserviert , noch Tische besetzt wurden, im Pool nur die ganz Harten schwammen und sonst auch keine ungewöhnlichen Durchsagen zu verzeichnen waren.

    LG
    Siegrid

  • Habt Ihr denn einen Topper geordert ?

    Ach Siegrid @uschisiggi, mit den Betten war es so eine Sache... :/ Dazu will ich nanchher im Fazit noch etwas schreiben...
    Dass wir gut geschlafen haben, lag mehr an der allgemeinen Reizüberflutung, der Anstrengung (ja doch, auch die Seetage... ;) ) und dem Klima als an der Qualität der Betten.
    Aber zu Deiner Frage: nein, wir hatten diesmal keinen Topper geordert, werden es aber beim nächsten mal machen.

    LG
    Elisabeth

  • Reisetagebuch Durchfahrt der Torres-Straße, Seetag 13.02.2018:

    Um kurz nach 8 Uhr werden wir durch die Lautsprecherdurchsagen auf den Außendecks wach. Man kündigt an, dass wir nun durch die Torres-Straße fahren. Da ist für uns kein Halten mehr. Wir sparen uns auch heute den Frühsport, und das Frühstück fällt schneller aus, und dann müssen wir gucken.

    Die Torres-Straße ist eine Meerenge zwischen Australien und Neuguinea. Also etwa hier:

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    Es gibt viele, viel, kleine Inseln, zum Teil in Form von großen Sandbänken. An der türkisblauen Farbe des Wassers sehen wir, dass es hier sehr flach ist (ca 14 Meter, wir haben einen Tiefgang von 8 Metern!).

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    Das Schiff muss sich den Weg um die Untiefen bahnen, vorbei an Tonnen, die die Rinne markieren. Auf diesem Teil der Strecke muss ein Lotse an Bord sein, und wir erfahren, dass der Schwiegervater des Kapitäns, der schon seit Hongkong an Bord ist, in Cairns lebt und als Lotse arbeitet. Wie praktisch!

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    Die ganze Zeit gibt es draußen etwas zu sehen, ab und zu geht ein Schauer runter, aber meistens ist das Wetter ganz schön und die Temperatur um 30 Grad.

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    Nebenbei praktizieren wir mal wieder Waschtag. Leider wird die helle Jeans von Cle nicht sauber. Sie ist an der Rückseite von Ruß verschmutzt. Wir müssen uns von der nicht so freundlichen Rezeptionistin anhören, dass es „keine gute Idee war, die Hose selbst zu waschen“. ;( Nun will man in der Schiffswäscherei versuchen, die Hose wieder sauber zu bekommen.

    Nachmittags gibt es einen Cocktail für die „Silber- und Goldgäste“ (Silber und Gold werden hier etwas inflationär verwendet, denn dazu gehören nicht nur die Suitengäste sondern auch alle Gäste, die eine normale Balkonkabine bewohnen), also für ca 500 Leute in der Kopernikusbar. Manuela und der Kapitän halten Ansprachen, ein Mitglied des Show Ensembles singt etwas, und ansonsten gibt es Sekt aufs Haus. Alles ganz nett, aber nicht spektakulär. Wegen des Empfangs und des dafür bereits abendfertig seins gehen wir recht früh zum Essen, was heute ganz günstig ist, denn es gibt wieder eine Show von Zauberer Kalibo, und dafür wollen wir gute Plätze ergattern. Das gelingt uns auch, und die Show ist wieder toll gemacht!

    Ohne Absacker geht es danach ins Bett, denn morgen müssen wir früh aufstehen.

    Denn morgen geht es weiter nach Papua Neuguinea! :D

    Und für heute ist erst einmal wieder Schluss...
    LG
    Elisabeth

  • Super schön geschrieben, liebe Elisabeth @Soukousa! Ich fiebere jeder Fortsetzung entgegen ...

    LG,
    Jutta

  • @Soukousa,

    ich habe deinen Reisebericht erst heute entdeckt und konnte mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Du schreibst so interessant und anschaulich und dann noch diese exotischen Ziele. :thumbsup: Zum Glück ward ihr ja recht lange unterwegs, so dass es hier ja noch viel zu lesen gibt, ich freue mich schon drauf.

    LG Andrea

  • Hallo @Soukousa ,

    super, dass du von eurer mega interessanten Reise einen Bericht verfasst - und das in diesem turbo Tempo =O ; Respekt :thumbsup: .

    Du schreibst sehr unterhaltsam und fesselnd und

    aber möglicherweise interessiert ja den einen oder anderen auch das Bordleben


    ja, auch das interessiert auf jeden Fall :thumbup: .

    LG Bea

    Das Leben ist zu kurz für später ;) :!: :!: :!:

  • Reisetagebuch Port Moresby / Papua-Neuguinea 14.02.2018:

    Wir werden um 6 Uhr wach, als die Artania an der Pier in Port Moresby anlegt. Bei einem Morgen-Nespresso schauen wir auf tolle Wolkenformationen und einen schönen Regenbogen.

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    Es hat in der Nacht wieder geregnet, und auch für PNG ist Regen angekündigt, so dass wir in unseren Ausflugsrucksack die Regencapes packen. Dann wird sich ordentlich mit Anti-Brumm eingedieselt und los geht es.
    Ich bewundere wieder einmal die Organisation und die Engelsgeduld, mit der Bernd und Rainer 3 parallele Ausflüge verwalten mitsamt lauter hektischen Touristen, die Angst haben, etwas zu verpassen.
    Unser Ausflug wird auf mehrere mittelgroße Busse verteilt. Für unseren Bus ist Casey zuständig, eine junge Papua-Reiseleiterin, die sehr schüchtern ist, kaum Informationen übermittelt und bei dem wenigen, was sie sagt, zum Fenster spricht und nicht zu ihren Reisegästen.

    Am Hafenausgang:

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    Uns stört das aber kaum. Wir sind erpicht, etwas von PNG zu sehen und werden dabei nicht enttäuscht. Auf einer großen 4spurigen Straße geht es raus aus Port Moresby und dann weiter in südöstliche Richtung durchs Hinterland. Die Vegetation ist überbordend grün. Wir sehen Urwaldriesen, Bananenplantagen, Kokospalmen, ausladende Mangobäume.

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    Unsere Reiseleiterin Casey hat immer einen Stift dabei…:

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    Dazwischen immer mal kleine Ortschaften mit Verkaufsständen, an denen Obst, Fisch und Getränke verkauft werden.

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    Auch die hiesigen Tankstellen sind derartig. Auf den Ladentischen stehen Kanister mit Diesel und Benzin. Beides wird hier literweise verkauft.

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    Moderne Tankstellen sehe ich nur in Port Moresby selbst. Im Hinterland gibt es die wohl nur seltener, obwohl wir auf einer relativ gut ausgebauten Straße unterwegs sind, für hiesige Verhältnisse ein Highway. Alle abbiegenden Straßen sind dann nur noch gravel roads.
    Die Menschen, an denen wir vorüberkommen, winken uns freundlich zu, und die Kinder in ihren Schuluniformen laufen johlend zusammen, als unsere Buskarawane vorbei kommt. Es wirkt alles ausgesprochen freundlich!
    Die Nähe zu Australien merken wir an der Tierwelt. So sehen wir auf einer Telegrafenleitung einen Kookaburra, und ein Mann bietet am Straßenrand gegrilltes Wallaby (eine Art Känguruh) an.

    Geht gleich weiter...

  • Und weiter gehts...

    Der Weg zieht sich und zieht sich (was uns allerdings überhaupt nicht stört!), und aus der angekündigten einen Stunde werden dann 2 Stunden bis wir ins Dorf Saroa kommen.

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    Cle zeigt den Kids die Filmaufnahmen von ihnen, aber man bleibt skeptisch...:

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    Das ganze Dorf ist auf den Beinen und hat sich für uns herausgeputzt. Der Chief des Dorfes begrüßt uns, und der örtliche Priester spricht ein Gebet in ihrer Stammessprache, von der ich nur das letzte Wort “Amen” verstehe.

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    Prächtig kostümierte und angemalte Tänzer führen ihre Stammestänze vor.

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    Man erklärt uns Pflanzen und Gebräuche, zeigt uns die hier beliebten Betelnüsse, öffnet Kokusnüsse...

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    Alle sind sehr freundlich und offensichtlich stolz auf unseren Besuch. Wir sind die ersten Touristen, die in ihr Dorf kommen. Das merkt man schon daran, dass überhaupt nicht gebettelt wird und an der Bereitwilligkeit, sich fotografieren zu lassen. Wir sind für die Menschen hier ähnlich exotisch, und auch wir werden gerne und oft fotografiert.

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    Übrigens ist von dem angekündigten Regen keine Spur. Die Sonne lacht vom Himmel, und es ist sehr warm.

    Ein kleines Desaster gibt es dann toilettentechnisch.
    Die Toilette des Grauens… (den Anblick von innen erspare ich euch):

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    Die kleinen Wellblechhütten, die dafür gedacht sind, sind unbeschreiblich, doch was sein muss muss sein.
    Dies ist einer der wenigen Momente, in denen ich Männer glühend beneide. Das Drama endet in einem Großverbrauch an feuchten Reinigungstüchern und einem unbehaglichen Gefühl auf dem Heimweg...

    Auch der Weg zurück nach Port Moresby zieht sich wieder mächtig hin, so dass auf den angekündigten Besuch eines Handwerkermarktes schließlich verzichtet wird und wir gegen 14.30 mit zweistündiger Verspätung wieder am Schiff sind.

    Am Hafeneingang hofft man auf zahlungskräftige Kundschaft:

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    Der erste Gang führte mich zu einer ausgedehnten Dusche...

    Danach gehen wir noch einmal auf die Pier, wo ein kleiner Souvenirstand aufgebaut ist und ein paar Papuesen „in Tracht” sich fotografieren lassen. Wir bleiben aber nicht mehr lange, denn nach dem ausgefallenen Mittagessen lockt nun die Kaffeestunde in Harrys Bar.

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    Am Abend tauschen wir uns mit anderen Reisenden über die Erlebnisse des Tages aus. Enttäuscht waren die Leute, die die Stadtrundfahrt in Port Moresby gebucht haben. (Wir hatten schon bei der Reiseplanung recherchiert, dass die Stadt nicht viel zu bieten hat.)
    Die Ausflügler ins Hochland waren überwiegend begeistert. Auch die Wanderer waren recht zufrieden, obwohl der Weg recht anstrengend gewesen sein soll.
    Das positivste feedback bekommt jedoch unser Ausflug trotz längerer Anfahrt und ausgefallenem Marktbesuch.

    Auch wir sind noch ganz erfüllt von dem Erlebten und gehen nach einem Planters Punch, dem heutigen Tagescocktail, bald schlafen.
    In der Kabine erwartet uns noch ein Valentinsgruß in Form einer Marzipanrose und schließt damit diesen wunderbaren Tag passend ab!

  • Am Abend tauschen wir uns mit anderen Reisenden über die Erlebnisse des Tages aus. Enttäuscht waren die Leute, die die Stadtrundfahrt in Port Moresby gebucht haben. (Wir hatten schon bei der Reiseplanung recherchiert, dass die Stadt nicht viel zu bieten hat.)
    Die Ausflügler ins Hochland waren überwiegend begeistert. Auch die Wanderer waren recht zufrieden, obwohl der Weg recht anstrengend gewesen sein soll.
    Das positivste feedback bekommt jedoch unser Ausflug trotz längerer Anfahrt und ausgefallenem Marktbesuch.

    Was für ein genialer Ausflug liebe Elisabeth @Soukousa . Mit so aufgeschlossenen Menschen im entfernten Dorf hat es sicherlich Fotomotive ohne Unterlass gegeben. Die sanitäre Situation wird Dir sicherlich unvergessen bleiben so wie uns die Schlammwanderung in Port Moresby vor einem Jahr.

    LG
    Siegrid

  • wurde das vorher nicht angeboten?

    Hallo @bina.63

    vielleicht wurde vorher irgendwann einmal ein ähnlicher Ausflug angeboten, aber nicht in dieses Dorf.
    Oder weißt Du @uschisiggi noch, wie es auf Eurer Reise war?
    Port Moresby gehört ja auch nicht zu den Destinationen, die sehr oft von Kreuzfahrtschiffen angefahren werden.
    Aber es war wirklich ein sehr beeindruckendes Erlebnis und eines der Highlights dieser Reise.

    LG
    Elisabeth

  • Wir haben auf PNG ja zunächst noch mit dem Ort Alotau - ganz im Osten des Landes gelegen (dort ein ähnliches Dorf besucht) dann als weiteren Hafen, nämlich die Hauptstadt Port Moresby (mit unvergesesslicher Schlammwanderung) erlebt.
    Es ist in der Tat so, dass Papua Neuguinea selten von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird und deshalb die ankommenden weißen Touristen manchmal die Sensation des Monats oder gar Jahres sind.
    Ich erinnere mich noch daran, dass wir viele Menschen, darunter Schulkinder an der Straße haben stehen und winken gesehen.
    Später erfuhren wir, dass sie alle geduldig auf ihre Busse gewartet haben, die nicht wie gewohnt zur Verfügung standen, weil sie für die Reederei Ausflüge eingesetzt worden sind.
    Auch für uns gehört der Besuch dort in einer total fremden Kultur zu den Höhepunkten unserer Kreuzfahrt.

    LG
    Siegrid