Liebe Conny Cobupu
Da bin ich doch auf jeden Fall dabei. Die Seychellen stehen auf jeden Fall auch auf meiner Wunschliste. Vielen Dank fürs mitnehmen ![]()
Liebe Grüße Anja
Liebe Conny Cobupu
Da bin ich doch auf jeden Fall dabei. Die Seychellen stehen auf jeden Fall auch auf meiner Wunschliste. Vielen Dank fürs mitnehmen ![]()
Liebe Grüße Anja
Ich komme auch noch mit, wir liebäugeln nämlich ebenfalls mit den Seychellen. ![]()
Ich möchte auch noch mit. Wir waren im vergangenen Jahr während einer Kreuzfahrt für einen Tag auf den Seychellen und es hat uns so gut gefallen, dass wir unbedingt noch einmal länger dort hin möchten.
Ich bin nun sehr gespannt auf den Reisebericht.
Weiter geht es:
Dienstag 13.10.2026
Wir haben unseren Sicherheitswecker gar nicht gebraucht. Irgendwie waren wir den ganzen Urlaub immer früh wach und dabei sind die Seychellen doch 2 bzw. aktuell 3 Stunden vor unserer Zeit.
Um kurz nach 7 kam eine Nachricht von unserem heutigen Guide Mario. Ob wir die Tour denn bei dem Wetter machen wollten?
Wie jetzt?! Es war doch ruhig auf dem Dach. Okay, die Wettervorhersage war sehr bescheiden. Aber man hatte ja überall gelesen, dass man sich auf die eh nicht verlassen könne. So haben wir dann etwas hin und her geschrieben und ihn nach seiner Meinung zum Wetter gefragt. Schließlich sollte er als Ortskundiger das Wetter besser kennen.
So gingen wir erstmal frühstücken. Der Himmel sah doch gar nicht so schlecht aus. Besser als am Tag vorher und da war der Tag ja auch ganz schön geworden. Und besser als die Vorhersage. ![]()
Das Frühstück gefiel uns gut. Es ist ein kleines Buffet aufgebaut. Es gibt neben normalem Toast noch Körnertoast und etwas Gebäck. Ansonsten Cerealien, Joghurt, Obst, etwas Käse und Aufschnitt. Und jeden Tag Gebäck was wechselt. Eine Station wo einem verschiedene Eier oder auch Crepes frisch zubereitet werden gibt es natürlich auch. ![]()
Währenddessen entschieden wir den Ausflug zu machen. Wir hätten es ja eh nur verkehrt machen können. Wir hätten uns schwarz geärgert wenn wir heute bei gutem Wetter die Tour nicht gemacht hätten und morgen wäre wieder schlechtes Wetter. Die Vorhersage tat sich nämlich nichts.
Pünktlich um 9 Uhr holte uns Mario von Edelweisstours am Hotel ab.
Auf dem Weg in den Nordwesten erzählte Mario uns schon so einiges über die Insel. Für uns natürlich deutlich einfacher zu verstehen als die gestrigen Erklärungen auf englisch. Wir querten die Insel am Valle de Mai, das Weltnaturerbe der Unesco ist. Es ist bekannt für seine vielen Coco de Mer Palmen, die auf den Seychellen heimisch ist.
Der Wasserfall kurz hinter dem Park war heute gewaltig. Kein Wunder hatte es doch in der letzten Nacht hier 120 Liter geregnet. (kleine Anmerkung zur Einordnung - im Ahrtal bei der Katastrophe waren es 140 Liter)
Weiter auf dem Weg nach Nordwesten hielten wir dann an der einzigen Ampel von Praslin.
Diese Ampel steht am Flughafen und wird immer auf Rot gestellt wenn ein kleiner Inselflieger kommt bzw. startet. Was die Karibik kann, können die Seychellen natürlich auch. ![]()
Schnell hatten wir unser erstes Ziel für heute erreicht. Mario durfte sogar ein Stück ins Lemuria Resort fahren und so brauchten wir nur das Stück über den Golfplatz laufen.
Langsam aber sicher kamen wir dem Meer näher. Auch hier waren etliche Krabben unterwegs.
Und dann hatten wir ihn erreicht. Für viele der schönste Strand der Welt - zumindest wurde er schon mehrfach so ausgezeichnet. Die Anse Georgette!
Was für ein Strand! Wir haben ja auch schon reichlich schöne Strände gesehen. Aber dieser kommt mit in unsere Top Ten!
Mario machte einige Fotos von uns.
Langsam wurde es voller und wir machten uns auf den Rückweg.
Von oben genossen wir nochmal den Blick auf den schönen Flecken Erde.
Währenddessen wurdn neue Gäste des Lemuria Resorts eingeflogen. Man sieht warum wir auf der anderen Seite wohnten und mit dem Auto hierhin fuhren. ![]()
Mario wollte aber noch etwas mit uns klettern gehen. Vom Golfplatz aus gibt es noch einen kleinen Pfad zu Aussichtspunkten oberhalb. Als wir dort ankamen, kam ein kleiner Inselflieger mit dem wir am Vortag angereist waren, angeflogen.
Das Ziel des kleinen Fliegers konnten wir von da oben aus gut sehen.
Aber noch viel interessanter fanden wir die anderen Ausblicke.
Die Ausblicke auf die Strände, die Inseln Cousin und Cousine und der frische Wind dort oben waren sensationell. Der Schweiß für den Aufstieg hat sich definitiv gelohnt.
Dann liefen wir wieder zurück zum Golfhaus. Wir konnten uns in den Sanitärräumen etwas frisch machen und Mario holte das Auto.
Als nächstes fuhren wir hoch zum Mount Plaisir. Scheinbar wollte Mario uns schon anfüttern für den Nachmittag. Von dort hatte man nämlich Sicht bis zu einem weiteren Traumstrand von Praslin: die Anse Lazio.
Nun ging es die Küstenstraße entlang Richtung Süden. Unterwegs hielten wir an einem Supermarkt um uns mit frischen, kühlen Getränken zu versorgen. Und wir hielten an einem kleinen Take Away und kauften ein Mittagessen.
Es müsste die Anse Marie Louise gewesen sein an der wir dann hielten um dieses Essen am Strand zu verzehren. Natürlich standesgemäß sitzend auf dicken Grantifelsen. Seychellen-Feeling pur!
Ich hatte mich für ein Hähnchen-Curry mit Reis sowie Papaya-Salat (oder war es Mango?) entschieden. Sehr lecker! Und die halbe Portion war auch völlig ausreichend gewesen. Ja, diese großen Boxen sind nur halbe Portionen...
Frisch gestärkt waren wir zu neuen Taten bereit.
Und wir hatten auch sofort unseren nächsten Stop erreicht. Den Fond Ferdinand. Quasi die Alternative zum Vallee de Mai. Auch der Fond Ferdinand ist ein Landschaftsschutzgebiet. Deutlich größer als das Vallee de Mai, mit mehr Artenvielfalt, natürlich auch reichlich Coco de Mer Palmen und dabei deutlich günstiger als das bekannte Vallee de Mai.
Im vorderen Bereich sind noch einige "Nutz"bäume der Seychellen angebaut. z.B. Zimt und einige Obstbäume.
Wenn man dann hört, dass die ältesten Bäume in diesem Schutzgebiet schon bei Napoleons Herrschaft hier standen, wird man sich erstmal wieder bewusst wie klein und unbedeutend ein so'n Mensch eigentlich ist.
Den Unterschied zwischen männlicher
und weiblicher Coco de Mer erkennt man ziemlich schnell.
Natürlich haben wir auch die typischen Seychellen Geckos dort gesehen.
Zum Glück sind die Bäume so riesig und auch die Blätter so riesig, dass uns der einsetzende leichte Regen eigentlich gar nicht mehr traf.
Und Coco de Mer Palmen wohin das Auge reichte.
Die Nuss bzw. der Samen der Coco de Mer Palme ist der größte Samen, den die Natur hervorbringt. Bis zu 45 kg bringen die Nüsse auf die Waage.
Aber nicht nur große Palmen gibt es im Fond Ferdinand. Hier trafen wir auf unsere ersten Aldabra Riesenschildkröten.
Wahnsinn! Und für gut 100 Jahre war der Kerl auch noch sehr gut zu Fuß.
Wir würden gerne in dem Alter noch so schnell laufen können. ![]()
Von dort ging es dann auf der Ostseite von Praslin wieder Richtung Norden.
Am Eingang des Raffles Hotels ließ Mario uns aus dem Auto springen, erklärte uns den Weg und sagte, dass er uns am Ende wieder einsammeln würde. Das Raffles liegt an der Anse Takamaka.
Am Ende des Strandes trafen wir ihn wieder. Zum Glück mit Auto denn nun ging es wieder hoch in die Berge von Praslin. Wir waren immer noch erstaunt wie hoch die Berge hier waren. Natürlich nicht so hoch wie auf der Hauptinsel, aber selbst Praslin mit seiner Ausdehnung von 12 x 5 km hat Berge, die 367 Meter hoch sind.
Unterwegs konnten wir ein Exemplar der goldenen Seychellenseidenspinne schön vor die Linse bekommen. Die Spinnen sind auf den Seychellen weit verbreitet, harmlos aber schon ganz schön groß. ![]()
Oben in Zimbabwe zeigte uns Mario nochmal einen wunderbaren Aussichtspunkt.
Von dort oben schaut man auf die Anse Lazio und die Insel Curieuse.
Dieser Moment, diese Ausblicke - nur wir, der Wind und diese alten Felsen unter einem! Wir haben es echt genossen. ![]()
Und am Ende gab es noch ein finales Highlight. Die Anse Lazio!
Ein weiterer Traumstrand der Seychellen.
Es wird sich ja oft gestritten, ob die Anse Georgette oder die Anse Lazio der schönste Strand von Praslin ist. Ich behaupte eine ganz schwere Entscheidung. Beide sind einfach mega!
Um so mehr freuten wir uns, dass wir den nächsten Tag hier komplett verbringen wollten.
Der Plan für den nächsten Tag wurde von Herrn Pu damit abgesegnet. ![]()
Von dort brachte Mario uns zurück zu unserer Unterkunft an der Anse Volbert/Cote d'Or.
Zur Abkühlung sprangen wir noch in den Pool bevor es ein Feierabendgetränk auf dem Balkon gab.
Das Abendessen gab es an diesem Abend beim La Mer.
Wir können einen Tag mit Mario definitiv empfehlen. Auch wenn der Preis für eine Tagestour mit ihm nicht günstig ist, lohnt es sich definitiv. Er macht so viele Fotos von einem, erklärt so viel ohne einem das berühmte Kotelett ans Ohr zu kauen und lässt einem auch immer Raum. Man geht zwischendurch mal alleine, das Mittagessen nimmt man am Strand alleine ein und auch an den Aussichtspunkten lässt er einem so viel Zeit wie man möchte. Man kann wirklich Eindrücke aufnehmen und wird nicht nur durch das Programm gehetzt.
Von uns einen ganz dicken Daumen hoch!
wie wunderschön ![]()
Und du schreibst so schön, dass man das sofort nachmachen möchte ![]()
Wart ihr im Fond Ferdinand allein unterwegs?
Bei uns ging das damals nur mit Führung.
Hallo Katrin Elbflorentina
Man kann mittlerweile alleine dort laufen. Meine ich zumindest. Aber wir waren ja mit privatem,lizensiertem Guide dort unterwegs.
Aber ohne Guide hätten wir vieles gar nicht gesehen. Viel ist ja gut getarnt.
LG
Wie schön, ich bin auch dabei....
Wart ihr auch auf 3 Inseln
Ja, genau. Wir haben auch Inselhopping gemacht.
Alles weitere kommt dann nach und nach im Bericht. ![]()
während einer Kreuzfahrt für einen Tag auf den Seychellen und es hat uns so gut gefallen, dass wir unbedingt noch einmal länger dort hin möchten
Der eine Tag reicht eigentlich nur zum reinschnuppern. Bei z.B. manchen kleinen Karibikinseln reicht ein Tag um einmal zu gucken. Aber selbst die 3 klassischen Hauptinseln der Seychellen sind von ihrer Art her so unterschiedlich, dass man es gar nicht an einem Tag kennenlernen kann.
Und du schreibst so schön, dass man das sofort nachmachen möchte
Vielen lieben Dank! Da werde ich ganz verlegen....