Funchal Tag 1
Nach einem weiteren Seetag, von dem Silke Muesi Euch ja schon berichtet hat, sind wir am 31.10. mittags in Funchal auf Madeira angekommen. Hier werden wir bis zum nächsten Tag mittags liegen.
Der Wetterbericht hatte neben angenehmen Temperaturen bis 23 Grad auch leichte Schauer vorhergesagt, aber die blieben zum Glück aus. Und so schnürten wir, kaum angekommen, die Schuhe und machten uns auf zur Wanderung nach Câmara de Lobos. In den Phoenix-Landgangsinformationen war dieser Weg als einfacher Weg immer an der Küste entlang beschrieben worden. Auf unserer Wander-App Komoot gab es allerdings eine Stelle, die so aussah als sei sie nicht passierbar. Was bedeutet hätte, dass wir den Berg erklimmen müssen, um sie zu umgehen. Wir nahmen uns dann vor, vor Ort zu entscheiden, ob wir weitergehen oder umkehren. Vom Hafenterminal aus ging es nach links in westlicher Richtung, zunächst immer bergauf. Bei feucht-warmer Luft kam ich da schon ein wenig ins Schwitzen. Aber irgendwann ging es bergab, und dann konnten wir auf einem sehr gut ausgebauten Weg immer an der Küste entlang laufen. Einmal mussten wir durch einen Tunnel gehen, weil der Felsen direkt ins Wasser abfiel. Dann erreichten wir die Stelle, wo die App eine Unterbrechung angezeigt hatte. Und die Lösung war: hier wird der Weg bei schlechtem Wetter gesperrt, so dass man dann wirklich über den Berg gehen muss. Heute war aber gutes Wetter, und so konnten wir weitergehen und erreichten nach 3 Stunden und einigen gefundenen Geocaches den hübschen Fischerort Câmara de Lobos. Hier gönnten wir uns zur Belohnung ein kühles Bier und genossen den Blick auf die bunten Boote und das Meer. Zurück sind wir dann mit dem öffentlichen Bus gefahren.
Denn für 19.00 hatten wir in der Taberna Ruel in der Altstadt einen Tisch reserviert. Hier genossen wir, draußen sitzend, einen leckeren Degenfisch mit gebackener Banane sowie diverse weitere inseltypische Leckereien. Immer wieder zogen dunkel gewandete Gestalten vorbei, wahrscheinlich auf dem Weg zu einer Halloween-Party, und wir genossen das bunte Leben in diesem so besonderen Stadtteil. Anschließend schlenderten wir gemütlich durch die Stadt zurück zum Schiff.
Beim Einlaufen gab es ein Schwesterntreffen: Die Amadea räumte ihren Liegeplatz für uns
Der Blick auf Funchal vom Schiff aus
Das Reid Hotel lag auf unserem Wanderweg
Wie auch eine alte Hafenanlage
Manchmal ging es wieder bergauf
und vorbei an einem großen Freizeitpark mit Schwimmbädern
Der Weg war schön ausgebaut

