23.11.2024 Dominica
Wetter: ca. 28 Grad
regnerisch
Dominica, die natürlichste Karibikinsel. Auch hier sind wir zum ersten Mal. Dominica ist lange nicht so touristisch wie die anderen Karibikinseln. Die Insel ist beliebt bei Wanderern und Tauchern. Üppige Regenwälder prägen die Insel sowie schwarze Sandstrände.
Dominica ist nach Haiti die ärmste der karibischen Inseln. 2017 wurden über 85 % der Insel durch den Hurrikan Maria zerstört.
Guten Morgen Roseau.
Für den heutigen Tag hatten wir schon kurz nach Buchung dieser Reise einen Ausflug bei Petra Charles gebucht. Da wir damals die ersten Bucher waren, hatten wir das Glück, dass Petra uns an dem Tag begleitete. Petra lebt seit über 20 Jahren auf Dominica, hat den Hurrikan 2017 überlebt und auch von Corona hat sie sich nicht unterkriegen lassen. Eine wahre Kämpferin. Sie betreibt mit ihrem Partner Sheepy die Firma Petra Tours and more. Sheepy gehört der Fuhrpark, Petra kümmert sich um den ganzen Rest. Inzwischen hat sie 5 verschiedene Ausflüge im Angebot. Wir entschieden uns für Tour 3, die urwüchsige. Sie ist im übrigen der einzig deutschsprechende Guide der Insel.
Treffpunkt für unseren Ausflug heute war um 9 Uhr vor dem Hafenterminal, direkt am Ruins Rock Kaffee. Vorher gab es für uns das Frühstück im Anckelmanns.
Auch Dominica hatte mal die schönen bunten Buchstaben am Hafen stehen. Beryl hat diese leider im Sommer zerstört.
Das weltberühmete Ruins Rock Kaffee ![]()
Mit Petra und ihrem Fahrer Ninja waren wir heute 12 Personen im Kleinbus. Petra erzählte uns viel über das Leben hier auf der Insel, der schlimmen Zeit nach dem Hurrikan 2017 und dem Wiederaufbau der Insel. Gut dosiert und anschaulich waren die Infos.
Unser erster Halt war am Jacko Wasserfall.
Unser Bus für den heutigen Tag.
Rumpunsch und auf Wunsch gab es auch Bier.![]()
Da hatten wir aber Glück, dass diese Krabbe uns die Stufen zum Wasserfall nicht komplett versperrte.
Nach einer längeren Fahrt vom Landesinneren zur Küstenstraße fuhren wir nun in den Norden der Insel zum Cabrits Nationalpark.
Dort wechselten wir das Gefährt und stiegen nun auf kleine Ruderboote um. Wir fuhren fast lautlos über den Indian River. Der kleine Amazonas war Drehort diverser Filme.
Ich kenne die Filme nicht, hier wohnte die Hexe Calypso im Film, Fluch der Karibik.
Mitten im Nirdendwo machten wir Halt, stiegen aus und besuchten eine Buschbar. Die Freude bei den Betreibern war groß.
Die Bootsfahrt war mega ![]()
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überall gab es viel zu gucken und zu bestaunen. Viele Mangroven und Krebse in unterschiedlichsten Farben.
Kann man mal machen ![]()
Nach dieser tollen Zeit auf dem Fluss fuhren wir noch zum Mero Beach. Hier hatten wir eine gute Stunde Zeit zum baden oder relaxen. Hier wurde der Ausflug auch erst bezahlt. Petra bekam incl. aller Eintritte 115 Dollar pro Person.
Der Strand war ein klasse Abschluss eines richtig tollen Tages.
Zurück auf dem Schiff waren wir gegen 17 Uhr. Wie immer kurz an die AAB. Dort fing es aber an zu regnen und hörte für den Rest des Tages auch nicht auf. Der kleine Kerl erwartete uns schon auf der Stube.
Wir duschten und gingen anschließend im Anckelmanns zum essen. Da wir heute Übernacht in Roseau liegen bot es sich an noch einmal von Bord zu gehen. Die Bars in Roseau hatten deswegen extra lange auf heute.
Wir verbrachten den Abend im Ruins Rock. Ja, was soll ich sagen. Mega![]()
Der Beste Rumpunsch der Stadt ist nicht gelogen. Die Bude brach aus allen Nähten. So voll war es. Die Stimmung sensationell. Von da an grüßten mich täglich neue Streifenhörnchen und andere Crewmitglieder auf dem Schiff. Denn ganz viel Crew hat dort ordentlich abgefeiert an dem Abend. Meine beste Kumpanin war Frau 3 %. Die Chefin der Bordreiseleitung.![]()
Tatsächlich war es kurz vor Mitternacht als wir auf der Kabine waren.
Morgen können wir ausschlafen. Es folgt ein Seetag.....endlich.
Fortsetzung folgt....
LG Kaline
