Dein Bericht ist zum Wegträumen![]()
Es ist garnicht schlimm, dass du hinterher hinkst. Lass dir Zeit, nicht hetzen!
Es macht Spaß bei euch zu sein!
LG Eva
Dein Bericht ist zum Wegträumen![]()
Es ist garnicht schlimm, dass du hinterher hinkst. Lass dir Zeit, nicht hetzen!
Es macht Spaß bei euch zu sein!
LG Eva
Oh ihr ahnt es schon, wir sind zurück! Mit einem lachenden und zwei weinenden Augen haben wir vom "schönsten Ende der Welt" Abschied genommen
.
Aber mit euch bin ich noch auf der Reise und durchlebe den Rest noch einmal![]()
. Das ist jetzt zwar kein Life-bericht mehr, aber es war nicht machbar. Wir haben jeden Tag soviel gesehen, dass Abends nach dem "Schlemmern" nur noch das Bett rief
.
Auf geht's es wird heiß
, aber vorher hat es noch geregnet
. Wir haben uns jedoch nicht beklagt, da wir mit dem Wetter bisher immer viel Glück hatten und waren tapfer. Wir sind vom Tongariro Nationalpark aus wieder durch abwechslungsreiche Regionen gefahren und ich habe mich mindestens 100 mal geärgert, dass ich wegen der verregneten Fensterscheiben keine Fotos machen konnte. Jetzt habe ich tausend Schafe und 800 Rinder weniger auf meinen Fotos
.
Dafür habe ich das Neuseeländische "Nessie" entdeckt, und es gibt sogar zwei davon![]()
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Das ist doch eindeutig ein "Nessie" da neben dem Schwan, und hinten schwimmt noch Eines! 
Wir waren am Lake Taupo angekommen und nach einem gemütlichen Stadtbummel hatten wir eine Schiffsfahrt auf dem Programm, die wurde auch trotz des Regens durchgeführt. Gesehen haben wir nicht viel - der Kaffee und das Blueberry Muffin waren aber lecker und schließlich muss man auch mal Zeit haben zum plaudern und um die Katzenfotos aller Mitreisenden zu bewundern (meine Stubentiger sind die schönsten, echt)! Später ging der Dunst etwas weg und wir konnten eine Felsskulptur der Maori Kunst fotografieren.
Danach ging es weiter Richtung Rotorua und wir konnten unterwegs noch einen kleinen Fluß mit Gefälle fotografieren.
Am späteren Nachmittag erreichten wir Rotorua und konnten noch die Kiwi Aufzuchtstation besichtigen. Die Kiwis sind das Wappentier Neuseelands und waren bis vor einigen Jahren noch stark vom Aussterben bedroht, da bei der Besiedlung Neuseelands viele Feinde wie Marder, Possum, Ratten, Katzen usw. eingeschleppt wurden. Da der Kiwi nicht fliegen kann, war er diesen Fressfeinden hilflos ausgeliefert. Heute gibt es mehrere Einrichtungen wo Kiwi Eier in Brutboxen ausgebrütet und in Inkubatoren gepflegt werden bis sie ins ein Gehege können um ausgewildert zu werden, sobald sie Überlebensfähig sind. Die Eier werden oft in beschädigten Nestern gefunden, oder sind beschädigt. In der Station kann festgestellt werden wo das Junge liegt und ob es noch lebt, dann kommt es in die Brutbox. Verletzte Junge oder ältere Kiwis werden gepflegt und wieder ausgewildert.
In der Natur ist es sehr schwer einen Kiwi zu sehen, denn er ist Nachtaktiv. Aber große zweibeinige Kiwis laufen tagsüber überall rum
, das sind nämlich die Neuseeländer.
Diesen Kiwi durften wir fotografieren (er ist ausgestopft
)
schöne Blümchen
das Gelände der Kiwistation, da gibt es auch Enten
ein riesiger Jade, da könnte man viel Schmuck daraus machen![]()
das Kiwi Aufzucht- und Pflege Gebäude
auch hier gibt es Wasserfälle (schließlich hat es ja geregnet
)
Langsam wurde es Zeit für das Hotel
mein Zimmerchen war bereit und der Balkon mit dem schönen Geländer hat mir sehr gut gefallen
das, was so dampft ist kein Nebel, sondern heiße Quellen, die überall sind (mit und ohne Schwefel
)
und im Hotel gibt es einen Urwald![]()
und der Außenpool im Hotel hat auch gedampft, bei 38 Grad war das plantschen richtig angenehm![]()
Mit "Dampf" geht es bald weiter![]()
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LG Tibby
Frisch und munter haben wir am nächsten Morgen die Gegend um Rotorua erkundet. Überall blubbert und dampft es![]()
Rotorua ist bekannt für seine "blubbernden Tümpel" und dem allgegenwärtigen Geruch von Schwefel in der Stadt, die mit ihrem Umland Teil des North Island Vulcanic Plateau ist und hier im Speziellen geothermische und vulkanische Aktivitäten, wie Geysire, Heißwasserquellen und brodelnde Schlammtümptel und Teiche zu beobachten sind. An vielen Stellen in der Stadt tritt heißer Dampf mit Schwefelgeruch aus Tümpeln und Erdspalten hervor, was zum einen eine touristische Attraktion darstellt und zum anderen darauf hinweist, dass die Stadt auf einem Vulkan gebaut wurde. Viele seiner Thermalquellen werden für Bäder und Kureinrichtungen oder auch zum Heizen in den kühleren Jahreszeiten verwendet.
Auszug aus Wikipedia
das Vögelchen war ganz aufgeregt, nicht wegen dem Blubbern, sondern wegen uns![]()
dieses Naturschauspeil hat uns alle beeindruckt und einige von uns beneiden die Einwohner die heiße Quellen im Garten haben, sie brauchen keinen Herd zum Kochen![]()
Langsam mussten wir uns beeilen, den in Rotorua wartete heute ein Maori Hangi auf uns - mit dem Haka - das ist der traditionelle Begrüßungs- tanz, wobei den Gästen klar gemacht wird welche guten Krieger die Anwesenden sind - und mit Polynesischen Liedern, Tänzen und natürlich dem gebackenen Schweinchen aus dem Erdofen
.
Später mehr dazu
So schöne Erlebnisse Tibby , die mich sehr an unsere Reise 2007 erinnert
Waren das die Geysire von Whakarewarewa in der Nähe von Rotorua?
Hallo Gabi46 ,
nein, das ist der Geysir "Lady Knox" im Geothermalgebiet von Wai-O-Tapu. Es gibt jetzt mehrere Geothermalgebiete in Rotorua und Umgebung die für Touristen zugängig sind. Als ich 1994 das erste Mal in Rotorua war gab es nur eines.
LG Tibby
Da gab es doch im 19. Jahrhundert eine Touristenattraktion (Rosa u Weißen Terassen) wg der schon damals Touristen aus aller Welt kamen , und die dann bei einem großen Erdbeben sang und klanglos im See verschwunden sind!
ja genau, sie galten als das 8. Weltwunder und wurden 1886 beim Ausbruch des Mount Tawarera zerstört. Dabei hat sich der Lake Rotomahana gebildet. Eine von Maori und Europäischen Einwanderern bewohnte Siedlung wurde beim Ausbruch zerstört, es gab nur wenige Überlebende.
Heute wird vermutet dass die Terrassen im Uferbereich verschüttet liegen.
LG Tibby
Langsam kommen wir immer weiter nach Norden und es ist in Neuseeland umgekehrt wie bei uns, je nördlicher je Wärmer
.
Wir wollen nach Coromandel in der Region Bay of Plenty. die Strände der Coromandel Halbinsel sind berühmt und es gibt an einem sogar heiße Quellen.
Die Fahrt ging wieder durch abwechslungsreiche Landschaften, Streckenweise waren Hügel zu sehen, die wie aufgeschüttet wirken aber eher durch Erdbeben entstanden sind
und nun der Beweis dass es in Neuseeland auch Ackerbau gibt und nicht nur Viehzucht, vor einigen Jahren gab es noch 80 Millionen Schafe, jetzt nur noch 20 Millionen. Viele Farmer haben auf Rinderzucht umgestellt und auch Alpakas sieht man immer mehr.
Nach einem Stopp und der Besichtigung der Waitomo Glühwürmchen Höhlen, sind wir in Paihia angekommen, wo wir die nächsten 2 Nächte bleiben um die Coromandel Halbinsel zu erforschen
. In den Glühwürmchen Höhlen darf nicht fotografiert werden und man muss leise sein um sie nicht zu stören. Sie sind Verwandte unserer Glühwürmchen, fliegen aber nicht, sondern hängen an der Decke und lassen leuchtende Fäden herabhängen, die klebrig sind, um damit Insekten zu fangen. Wir sind erst durch die Tropfsteinhöhlen gegangen und wurden dann im Dunklen zu den Booten geführt, die über den Höhlensee zum Ausgang fahren. Es ist ein besonderes Erlebnis auf dem See zu fahren und über den Köpfen leuchten tausende Glühwürmchen wie kleine Sterne an der Höhlendecke .
Paihia ist ein nettes kleines Städtchen, mit schönen Stränden und vielen Wassersportmöglichkeiten, natürlich bietet sich die Region auch zum Wandern an. Die Fahrt dorthin hat uns wieder viele Landschaftliche Highlights geboten.
wir sind noch zur Besichtigung von drei Original Kriegskanus der Maori und des Wohnsitzes von James Busby, eines Englischen Politikers, in dessen Haus 1840 der "Vertrag von Waitangi" unterzeichnet wurde. Durch eine doppeldeutige Klausel in diesem Vertrag waren sich die Maori nicht bewusst, dass sie Ihr Land hergaben.
ein Marai, Versammlungshaus der Maori
Von dem Wohnsitz aus hat man einen schönen Blick auf das Städtchen Russel, das gegenüber von Paihia liegt und einige Jahre die Hauptstadt
Neuseelands war, später wurde es Auckland und heute ist es Wellington
Am nächsten Tag stand die Fahrt zum Cape Reinga im Programm, die Maori nenne es Te Rerenga Wairua und es hat für sie eine sehr wichtige Bedeutung. In ihrer Mythologie treffen sich die Seelen der Verstorbenen am Cape Reinga um sich auf den Berggipfel Ohau auf den Three King Islands, sie nennen es Manawatawi, zu begeben. Dort angekommen, werfen die Seelen der Verstorbenen den letzten Blick zurück auf Aotearoa und machen sich dann auf in das Land ihrer Ahnen, nach Hawaiki.
Unterwegs gab es wieder viel zu sehen.
der erste Halt war in einem kleinen Ort wo es nicht nur ein schönes Auto zu bewundern gab, sondern auch viele Boote, da ein SpeedbootrRennen stattfinden sollte.
Wir hatten aber dafür keine Zeit, ein anderes Highlight wartete auf uns. die Ninety Miles Beach, der Strand Highway Neuseelands.
An diesem Tag hatten wir auch einem Spezialbus, denn mit unserem hätten wir wohl bald fest gesessen und schieben müssen![]()
Auf dem Stand Highway gelten die normalen Verkehrsregeln Neuseelands
, man muss auch aufpassen dass man keine Möwen oder "freilaufenden Touristen" überfährt
. Es war ein tolles Erlebnis wir wir da 30 km über den Strand gesaust sind![]()
Nach diesem Spaß ging es zum nächsten: Dünensurfen![]()
Immer schön auf dem Bauch und mit den Zehen kräftig bremsen, sonst geht es mit dem Kopf voran in die Wasserpfütze am Ende der Düne![]()
da ist bei der anderen Düne schon die nächste Gruppe![]()
nachdem der Busfahrer noch ein Solo hingelegt hat, ging es wieder weiter
und da war es endlich: Cape Reinga
auf dem Rückweg gab es an einem kleinen See Mittagessen, Fisch & Chips
. Eine der Teilnehmerinnen hatte Pech, sie ging kurz ins Restaurant zurück um etwas zu holen und wie der Blitz waren sämtliche Möwen an ihrem Essen
. Die Reste haben sie dann auch noch bekommen.
in Neuseeland wachsen die riesigen Kauribäume, leider ist der Bestand gefährdet da in den letzten 100 Jahren zu viel abgeholzt wurde. Jetzt ist es verboten einen Kauri Baum zu fällen, nur wenn der Baum stirbt und von selbst umfällt darf das Holz verarbeitet werden.
Diese Stämme gehören zu den "Kleinen", ein großer Kauribaum hat locker 4-6 m Durchmesser
zurück im Hotel
und die leckere Vorspeise Grünlippenmuscheln mit Knoblauchbrot möchte ich euch nicht vorenthalten
Und schon war er da, der vorletzte Tag im Land der Kiwis
, die Zeit ist so schnell vergangen. Mit einem lachenden und zwei weinenden augen machten wir uns auf nach Auckland, die Stadt der Segler
sogar der Himmel weinte (jetzt werde ich schwülstig
)
Die Neuseeländer leben in der Regel in Einfamilienhäusern, dementsprechend groß ist die Fläche Städte. In Auckland leben 1,7 Millionen Menschen (Neuseeland hat nur 4,7 Millionen Einwohner und ist größer als Deutschland)
In den letzten Jahren ist hier eine Skyline entstanden die ich von unserem letzten Besuch 2004 noch nicht kannte, aber es sind auch viele historische Bauten erhalten geblieben
Den letzten Abend verbrachten wir in dem Dreh- Restaurant des Sky Towers und hatten wunderbare Ausblicke auf die Stadt
Am nächsten Tag ging um 20.35 Uhr unser Rückflug nach Dubai, 16.40 Stunden Nonstop ab Auckland. Ich konnte sogar "häppchenweise" 9 Stunden schlafen. Der Service bei Emirates war minimalistisch wie immer, aber das bin ich von ihnen gewöhnt. Der Flug nach München verging schneller als gedacht und mein Gepäck kam wieder als letztes, trotz Priority Anhänger. Das hat mir aber die Reise nicht vermiest
.
Es war eine wunderschöne Reise und bis auf 2 Tage hatten wir Glück mit dem Wetter. Wir haben viel gesehen und erlebt, und die Gruppe war nicht nur sehr nett, sondern auch sehr lustig.
Ich kann Neuseeland nur empfehlen, die Menschen sind äußerst freundlich, die Hotels gut, das Essen fabelhaft und die Natur atemberaubend.
Es gibt kaum Kriminalität und die Kiwis sind sehr naturverbunden. Die Kinder und Jugendlichen verbringen ihre Zeit noch im Freien und die Handysucht hat noch nicht um sich gegriffen, es gibt auch in manchen Regionen kein Wlan
. Man kann für seinen Urlaub ein Motorhome mieten, oder die Inseln mit dem Auto erkunden. Für Rucksacktouristen gibt es gute Busverbindungen und Backpackers Zimmer in den Hotels.
Wer den langen Flug scheut kann Stopover einlegen, die Kombination mit der Südsee, vor allem den Cook Inseln (die ein polynesischer Traum sind)
ist empfehlenswert.
Das war's Kia Ora
LG Tibby
Es war sooooo schön, Neuseeland mit Dir wiederzusehen. Vielen Dank für all die Mühe, die Du in Deinen Reisebericht investiert hast.
Manchmal liest man ja, Neuseeland wäre langweilig, man könne das alles auch in Europa haben, aber dem muss ich immer widersprechen. Neuseeland bietet so viel mehr und ich bin sehr dankbar, einmal am andeten Ende der Welt gewesen zu sein.
Es lohnt sich sehr, wie Deine wunderbaren Aufnahmen zeigen.
Hallo liebe Siegrid uschisiggi,
da kann ich dir nur zustimmen, das ist soviel mehr als nur ein schönes Land. Die Menschen, speziell die Maori, ihre Lebensart, die Flora und Fauna, das findet man nicht in Europa. Es lohnt sich den langen Flug in Kauf zu nehmen, leider kann Neuseeland süchtig machen
.
LG Tibby
Vielen Dank auch von mir für den Reisebericht und der Beschreibung von der wunderbaren Reise Neuseelands mit den vielen Fotos.
Auch ich durfte schon einmal fast auf der gleichen Reiseroute dort sein und 2017 nochmals Neuseeland mit vielen Highlights erleben.
Ich kann Dir ebenfalls nur beipflichten. Neuseeland ist soooo schön und die Menschen dort sind so freundlich, hilfsbereit und relaxt.
Allerdings würde ich niemals nach Neuseeland auf einmal (bzw. 2 x) hin- und zurückfliegen. Wahnsinn!!! Wie Du das gepackt hast.
Es freut mich für Dich, dass Du nochmals die Gelegenheit hattest, viele Fotos zur Erinnerung zu knipsen. Aber auch, dass deine Reisegruppe sehr nett und lustig war.
Auch ich liebe u.a. die Cookinseln, insbesondere Aitutaki und die Erlebnisse dort, bleiben unvergessen.
Das war einfach nur toll, wunderbar und super schön. Und vor allem hast du meinen Wunsch, dieses Land irgendwann einmal selbst kennenzulernen wieder sehr stark werden lassen.
Vielen Dank für die viele Arbeit, die du dir live und nun zu Hause gemacht hast.
Kannst du eventuell noch etwas zum Veranstalter und den Kosten sagen?
LG Susanne
Vielen lieben Dank Tibby für diesen großartigen Reisebericht vom anderen Ende der Welt.
Es war mir ein großes Vergnügen mit Dir und deiner Reisegruppe unterwegs zu sein.
Gerne wieder, wohin es euch auch demnächst verschlägt. ![]()
LG Kaline
Ich schließe mich an Tibby und danke für den tollen Bericht. Schöne Impressionen hast du uns gezeigt. Ob es mich mal dahin verschlägt, trotz des langen Fluges? Man soll ja nie nie sagen.
Schöne Woche.
Tibby auch von mir lieben Dank für die wunderbaren Fotos und den tollen Reisebericht. Ich weiß nicht ob wir es mal bis Neuseeland schaffen, aber dein RB macht auf jeden Fall Lust drauf.
Liebe Grüße
Bina
Danke für die wunderschönen Eindrücke vom anderen Ende der Welt!![]()
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