Wie spannend, da begleite ich euch sehr gerne!
Schiff mal anders - vom 13.8. bis 20.8. mit dem Hausboot durchs Elsass
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Da lese ich sehr gerne mit- würde ich das doch auch so gerne mal machen… nur der GG ist davon noch nicht überzeugt.
Viel Spaß beim Packen
, für das Abenteuer Hausboot. 
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Schön, dass so viele mitreisen, müssen wir halt etwas zusammen rücken an Bord.
Tina28 Ja, wir werden mit dem Auto anreisen und können also genügend Gepäck mitbringen. Danke für deine Packtipps.
Wir haben über den Vermieter auch zwei Fahrräder mit reserviert und den Parklplatz.
Anke66 Gerade in Frankreich gibt es viele Regionen indenen man ohne Führerschein fahren kann (aber auch in Belgien, Niederlande, Italien, Deutschland gibt es führerscheinfreie Gebiete). In der Region Elsass ist es so, dass man, wenn man über die Grenze nach Luxemburg oder Deutschland (Saarbrücken) fährt einen Führerschein bräuchte. Das haben wir aber ja zunächst mal nicht vor.
Im Vorfeld sollte man schonmal einen Sicherheitsfilm anschauen und vor Ort gibt es dann eine kurze Einweisung.
PetraCampo Auf die ganzen Schleusen und das An- und Ablegen, wenn mal etwas mehr im Hafen los sein sollte bin ich auch sehr gespannt. Aber das haben schon so viele vor uns geschafft, dann schaffen wir das auch.

Da wir nur zu zweit unterwegs sind fangen wir auch mal mit einem kleinen Boot an, einer Cirrus B (wer das googelt weiss dann wohl auch welchen Anbieter wir gewählt haben). 8,80 m lang und 3,60 m breit. Einziges Manco, es gibt keinen Essplatz an Deck, aber ok, für ein Gläschen Wein am Abend werden wir an Deck schon ein Plätzchen finden.
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Da bin ich auf jeden Fall dabei, Hausbooturlaub steht auch auf meiner nicht enden wollenden Urlaubs-Bucketlist.
Wünsche euch ganz viel Spaß, tolles Wetter und freue mich auf den Bericht

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Da wir so etwas vor einigen Jahren mal mit einem BungalowBoot auf der Havel gemacht haben und ich auf meinen Paddeltouren in MV/BB immer diversen Charterbooten begegne, bin ich natürlich auch gespannt wie ihr das erlebt katrinUlm . Wünsche euch viel Spaß auf der Tour und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel
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In der coronazeit haben wir diese Tour auch gemacht. Es war herrlich. Aber nehmt euch nicht so viel vor. Ihr habt Wartezeiten an den Schleusen und am Hebewerk, das kann auch Stunden dauern. Noch ein Tipp , in Frankreich darf man auch außerhalb des Hafens anlegen, haben wir gerne gemacht, weil das „einparken“ nicht so einfach ist. Viel Spaß
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Hört sich interessant an und steht auch auf meiner Wunschliste - da komme ich doch gerne mit.
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Ich wünsche euch auch ganz viel Spaß. Wir waren im Juni mit einen BUNgalo BOot unterwegs, auf der Havel Richtung Neustrelitz. Es gibt keinen entspannten Urlaub, allerdings nur wenn man es ruhig angeht. Es war unserer dritter bei diesen Vermieter. Das Schleusen ist nicht so einfach und deshalb hatten wir unsere Tour minimiert. Abends auf der Terrasse sitzen, rundum nur Wasser, Sonnenuntergang und ein Wein trinken, das Leben kann so schön sein. Wir hatten bewusst nur in Ufernähe, nie in der Marina, übernachtet. Aber wenn ich wählen müsste, dann doch die Mein Schiff.

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Wir waren im Juni mit einen BUNgalo BOot unterwegs, auf der Havel Richtung Neustrelitz.
Magst Du nicht auch noch einen kurzen Bericht schreiben, nachdem hier so viel Interesse an dieser Art von Schiffsurlaub besteht? Bitte, bitte und lieb gucken

Sorry für OT.

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Hallo katrinUlm ,
ich betrachte immer ganz wehmütig die Hausboote auf der Mosel oder Saar, die uns bei unseren Radtouren begegnen. Leider konnte ich meinen Mann noch nicht davon überzeugen umso mehr freue ich mich auf deinen Bericht
und radele dir schon mal entgegen damit ich noch ein kleines Plätzchen bei euch finde
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Ich kann es gern einmal versuchen. Bin eh momentan zu Hause, Tennisarm, aber Handy schreiben geht. Habe allerdings noch nie einen RB geschrieben und das nach 3 Mai Hausboot und über zehn Mal KF. Mal sehen ob es gelingt.

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Es gibt hier kein "nicht gelingen".
Freue mich drauf

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Etwas weniger neugierig bin ich auf das Hausboot als auf die hoffentlich vielen kleinen Orte im Elsass, die wir noch nicht kennen. Das Boot fährt ja abseits der Straßen und da ist meine Neugier besonders groß.
Ich wünsche dir eine wunderbare Fahrt bei strahlendem Sonnenschein.
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Tina28 ist ein etwas längerer RB geworden.
Habe fertig. -
Danke Jeanny , da warst Du ja wirklich flott. Danke für den Bericht.
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So, nun sind wir seit gestern nach einer schönen Woche in Frankreich wieder wohlbehalten zurück.
Die Muse für einen Livebericht hatte ich nicht, dafür ist das ja jetzt eine tolle Gelegenheit alles Revue passieren zu lassen.
Gleich mal vorweg, in Straßburg waren wir nicht. Schon im Vorfeld bei einer etwas genauen Routenplanung dacht euch mir, dass das recht sportlich scheint für die paar Tage. Da wir Straßburg auch schon kennen undes von uns ja auch mit dem Zug gut erreichbar ist, war das aber auch gar nicht schlimm.
Aber ich beginne mal mit Tag 1: Anreise und entern des Boots.
Unsere Eincheckzeit war uns mit 16 Uhr mitgeteilt worden (man wird gestaffelt zw. 15 und 17 Uhr einbestellt, Early Check In um 11 Uhr für 140€ möglich). So sind wir gemütlich gegen 10 in Ulm mit voll gepackten Auto los gefahren. Die Fahrt lief recht problemlos, mit nur wenig Stau/stockendem Verkehr auf der A8. Für einen längeren Stopp zum Mittagessen hatte ich das Schürzenhaus Iffezheim ausgespäht. Es liegt quasi auf dem Weg,wenn man bei Iffezheim die Grenze überquert (oder auch wenn man auf der A5 unterwegs ist und eine schöne Pause im Wald mit gutem Essen machen will).
Nach einem kleinen Spaziergang ging es dann weiter. Nächster Stopp dann noch ein Supermarkt in Frankreich, wer bringt schon Wein und Käse aus D mit nach F? Und ziemlich genau gegen 16 Uhr erreichten wir die Hausbootbasis in Hesse.
Beim Check In wurde schon viel erklärt (auf deutsch), man bekommt Karten- und Infomaterial und eine Fernbedienung für einen Teil der Schleusen. Zum Einladen kann man direkt ans Boot fahren. Die Einweisung ins Boot und die Fahrübung war nach gut einer halbe Stunde erledigt. Und dann sitzt man da, von vielen Infos etc. erschlagen und doch irgendwie noch unsicher. Hier mal das Boot noch in der Basis:
Im Vergleich zu vielen anderen Booten wirkte es recht klein, aber für 2 Personen vom Platz wirklich ausreichenden. Zum Boot schreib ich dann später noch was.
Klar hätte man jetzt auch erstmal vor Ort übernachten können, aber ein bissel Fahren hatten wir uns schon vorgenommen.
Also hieß es zum ersten Mal Leinen los mit Kurs auf Niederviller. Dort gibt es einen kleinen Hafen und ein Restaurant. Die Fahrt dauerte wie angegeben ca. 45 min und beinhaltet keine Schleusen o. ä.. Das Anlegen war dann ein kleines Abenteuer, da nur noch Rückwärtsanlegeplätze frei waren, aber irgendwie haben wir es gemeistert.
Wie an vielen Anlegeplätzen gibt es auch hier ein paar Picknick Bänke und einen Grillplatz. Und in diesem Hafen auch Toilette, Dusche, Strom und Wasser (wenn benötigt).
Abendstimmung:
Am Morgen:
Wir waren dann noch im Restaurant um die Ecke lecker Flammkuchen essen und sind nach einem kleinen Schlummertrunk draußen am Bug des Boots ins Bett geschlüpft.
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Wie funktioniert das eigentlich in den Hafen? Fährt man einfach an einen freien Platz und löst ein Parkticket?
Könnte man auch irgendwo am Ufer/unterweg ankern? Fragen über Fragen -
Tag 2 (Do)
Heute sollte es nun weiter bis Lutzelbourg gehen, gar kein so großes Pensum, aber es stehen uns zwei Tunnel, das Schiffshebewerk und 4 Schleusen bevor, also alles ganz schön aufregend.
Erstmal geht es Richtung Tunnel, der längere davon ist über 2 km lang und mit einer maximal erlaubten Geschwindigkeit von 4 km/h im Tunnel, ist man also locker mal ne halbe Stunde da drin unterwegs. Das ganze ist einspurig und über Ampeln gesteuert. Wir hatten Glück und konnten quasi direkt einfahren. Nun heisst es Spur halten, was gar nicht so einfach ist wie es sich anhört.
Wenn man mal in den ersten Tunnel eingefahren ist, heisst es auch durchziehen bis einschließlich dem Schiffshebewerk Arzviller. Ein großer Trog, indem zwei Schiffe jeweils über ein paar Schienen mittels zwei Gegengewichten nach oben/unten befördert werden. Es ersetzt 17 Schleusen und die Fahrt ist schon was besonderes. Und auch gar nicht so schwer, man fährt ein, macht seitlich fest und das wars dann eigentlich auch schon.
Nach diesen zwei Abenteuern (war ja alles neu für uns), haben wir erstmal am Rande des Kanals festgemacht und ein Mittagessen zubereitet. Das ist wirklich das schöne, dass man im Prinzip überall halten kann.
Nach dem Essen haben wir dann das erste Mal unsere mit gemieteten Räder von Bord geschafft und sind in Richtung der ersten Schleuse gefahren. Der Plan war nämlich erstmal anschauen wie das so läuft. Glücklicherweise kamen ein paar Boote und wir konnten das mal beobachten und dann etwas sicherer unserer ersten Schleuse entgegenfahren.
Ja das Schleusen, an sich gar keine so große Sache, aber man ist halt gefordert. Zu dritt ginge es auch schon noch entspannter, aber es klappt auch zu zweit. Und ich kann nur sagen, der Job am Steuer ist da sicher der entspanntere. Mit den Seilen zum Sichern hat man schon auch körperlich mehr zu tun. Am Ende ist es aber so, dass die Boote auf allen Seiten gut mit Fender ausgestattet sind und es kein Problem ist mal an die Wand zu dozen. Die 4 Schleusen zwischen Arzviller und Lutzelbourg sind maximal 2,55m tief und auch von daher überschaubar. Gesteuert werden diese Schleusen bequem über eine Fernbedienung, was (meist) gut geklappt hat. Es ist halt so, dass die Schleusen in dieser Gegend sehr schnell aufeinander folgen, sodass kein gemütliches Fahrgefühl aufkommt. Aber nach der 3. Schleuse kam bald schon Lutzelbourg in Sicht.
Hier geht es zunächst vorbei an der Charterstation des Anbieters Locaboat und etwas weiter (nach einer weiteren Schleuse) dann eine schöne Anlegestelle im Ort. Hier fanden wir auch noch ein schönes Plätzchen und machten fest für die Nacht.
Man kann Strom und Wasser zapfen, wenn man braucht, es gibt etwas weiter kanalabwärts eine Toilette und (kalte) Duschen und man liegt direkt im Ort. Dort waren wir dann mal wieder zum Essen aus und genossen anschließend die schöne Abendstimmung von Bord aus.
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Wie funktioniert das eigentlich in den Hafen? Fährt man einfach an einen freien Platz und löst ein Parkticket?
Könnte man auch irgendwo am Ufer/unterweg ankern? Fragen über FragenAlso in diesem Gebiet ist es so, dass man einfach parkt wo frei ist. Es gibt Häfen mit Häfen Meister, dort meldet man sich dann wenn man da ist, oft gibt es aber auch Automaten für Strom und Wasser, wie zb in Lutzelbourg, da zahlt man nur wenn man was braucht (oder 1 Woche oder länger bleibt glaube ich). Ansonsten gibt es immer wieder Anlegestelle mit Pollern und auch Picknickplatzen etc. Da zahlt man aber nix oder man schlägt zwei Pflöcke in die Erde und bleibt irgendwo (ausgenommen wenige Bereiche wo es eng wird oder nahe der Schleusen etc.)
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Tag 3 Fr 15.8.
Inzwischen Hatten wir uns langsam auf dem Boot eingelebt, Dinge haben ihren Platz gefunden etc. Na gut die Dusche an Bord hat etwas wenig Wasserdruck, bei der Toilette muss man schauen, dass nicht zuviel Klopapier drin landet, sonst läuft alles prima.
Aber warm ist es (naja Regen wär blöder) und die Entschleunigung hat noch nicht so recht eingesetzt.
Straßburg haben wir schon gestrichen, lieber nur bis Saverne und dann evtl noch in die andere Richtung, dort gibt es wohl ein paar Seen, in denen man vielleicht baden könnte. Denn das ist schade, dass man zwar dauernd auf dem Wasser ist, aber im Kanal nicht schwimmen kann (zu gefährlich und zu schmutzig).
Nach dem Aufwachen habe ich aber zuerst noch eine Runde durch Lutzelbourg gedreht und beim Bäcker Frühstück geholt.
Ein schöner gepflegter kleiner Ort.
Schleuse in Lutzelbourg von der Brücke aus
Heute sollte es also weiter nach Saverne gehen, hatte ich doch gelesen, dass dort der Anlegeplatz direkt vor dem Schloss ist.
Während wir warten, dass die Schleuse uns einlässt gehen uns ziemlich Gedanken durch den Kopf:
"hoffentlich bekommen wir dort noch einen schönen Liegeplatz" "Da ist dann wohl wieder rückwärts einparken angesagt" "und auf dem Weg wieder eine Schleuse an der anderen" "hat Lützelburg eigentlich auch einen Bahnhof?"
Ja hat es und es fahren Züge in 7 min nach Saverne..... "Und dann wollen wir eh noch in die andere Richtung fahren, außerdem ist es wirklich schön hier" .
Und gerade rechtzeitig, bevor die Schleuse auf grün springt entscheiden wir einfach hier zu bleiben. Drehen um, suchen uns einen schönen Liegeplatz aus und machen fest.
Züge nach saverne Un zurück sind schnell ausgesucht und nach einem kleinen Mittagssnack machen wir uns gegen halb eins mit den Rädern auf dem Weg zum Bahnhof.
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