Auch ich wünsche gute Heimreise! Ein ausführlicher Bericht wäre toll! ![]()
LG Katrin
Auch ich wünsche gute Heimreise! Ein ausführlicher Bericht wäre toll! ![]()
LG Katrin
Schon wieder vorbei? Faulpelz
Ich wünsche Euch auch einen guten Heimflug und vielleicht einen kleinen Bericht ![]()
Keine Sorge, Leutz! Bericht kommt noch. ![]()
Oh, das ging ja jetzt fix vorbei Faulpelz . Das, was Du bis jetzt gezeigt hast, fand ich schon sehr spannend, aber auf Deinen ausführlichen Bericht freue ich mich sehr. Zunächst wünsche ich Euch einen guten, stressfreien Heimflug!
Etappenziel Nummer eins ist erreicht - wir sind in Addis Abeba. Weiterflug nach Wien in knapp viereinhalb Stunden...
Wien ist auch erreicht, Weiterflug nach Basel in 1 Stunde. ![]()
Bin sehr spät dran - Reise ist ja schon fast zu Ende - freue mich aber jetzt schon auf weitere Bilder!
Bei uns, erster Test negativ.
Bald mach ich mich auf den Weg nach Südafrika, wo ein weiterer Test erfolgt.
Grüessli
Claudia
Wir sind nun seit dem späten Vormittag wieder zuhause. Ich habe erstmal über MIttag ein wenig Schlaf nachgeholt, da ich in Flugzeugen - trotz Business Class - eher nicht so toll schlafe. Morgen geht es dann gleich in der Praxis weiter.
Wenn alles gut läuft, werde ich am Wochenende die ersten Kapitel des Reiseberichts veröffentlichen. ![]()
Ach, was solls! Irgendwie habe ich gerade Lust bekommen, schon früher mit dem Bericht anzufangen. Also: here we go!
Ihr habt ja im Vorbericht schon einiges zu unserer komplizierten, zweizeitigen Anreise mitbekommen. Und nachdem meine Frau Schnarrrchsack es leider versäumt hat, von ihrem Besuch im Massai-Dorf Ilkidingia verwertbare Fotos zu machen, starte ich an dieser Stelle mit ein paar Fotos, inklusive Foodporn, von den Flügen, die ich mit unserem Kleinen an Bord von Ethiopian unternommen habe:
Alles in allem, waren die Flüge mit Ethiopian sehr angenehm und das Essen sehr lecker. Tolles Bordprogramm, viele Filme sogar mit deutscher Synchronisation verfügbar. Im A350, den wir auf dem Hinflug hatten, waren die Möglichkeiten, persönliche Dinge zu verstauen, allerdings sehr begrenzt.
Dennoch würde ich ohne Bedenken jederzeit wieder einen Flug mit der grössten Airline Afrikas buchen. ![]()
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Und der äthiopische Kaffee ist nicht nur superstark, sondern auch saugut! ![]()
Weiter ging es nach unserer Landung in Addis Abeba in der «Cloud 9»-Lounge (so nennt man bei ET den Bereich für die Business-Bucher*innen).
Am Eingang gibt es eine spezielle Kaffee-Station für die Hardcore-Fans, wo sich diese ihre ganz persönliche Mischung von Hand rösten und zubereiten lassen können. Wir waren dafür allerdings zu früh.
In der Lounge selber gibt es dann ein zweiseitiges Buffet: in der einen Hälfte werden internationale Speisen angeboten, in der anderen Hälfte klassisch äthiopische Gerichte – zum Beispiel dieses:
Wie schon weiter oben berichtet, erinnert der Flughafen ADD, welcher mit gerade mal 11 Passagierbrücken aber mehr als 30 Gates mit Bustransfer zum Vorfeld dennoch eines der grössten Drehkreuze Afrikas ist, eher an eine Baustelle:
Wir mussten bei unserer Ankunft mit der A350 tatsächlich auf dem Vorfeld aussteigen, dann ging es mit dem Bus zu einer Sicherheitskontrolle. Auch das war neu für mich (und wiederholte sich immer wieder auf dieser Reise): obgleich unser Handgepäck bereits beim Check-in in Europa durchleuchtet worden war, mussten wir an dieser Stelle wieder durch einen kompletten Sicherheits-Check.
Skurril: unsere Schuhe mussten durch die Röntgenanlage, die Getränke in meinem Rucksack gingen jedoch ohne Beanstandung durch. In bester Urlaubsstimmung habe ich mich jedoch geweigert, darüber vermehrt nachzudenken…
Immerhin ging es ja schon bald weiter nach Tansania. Für die relativ kurze Strecke von ADD nach JRO setzt Ethiopian immerhin wiederum eine A350 ein (mit anschliessendem Weiterflug nach Sansibar). Allerdings war unser Fussraum diesmal nicht mehr so toll:
Das Bordessen war wieder echt super:
Am Flughaben Kilimanjaro angekommen wurden wir gleich von David, einem Fahrer von EasyTravel. sehr freundlich in Empfang genommen. Und schon begann unsere einstündige Fahrt zum Hotel in Arusha:
Aber bereits hier bekamen der Kleine und ich einen Vorgeschmack auf die Strassen in Tansania. Insbesondere die letzten 500m auf dem Weg zu unserem ersten Hotel waren ein echtes Abenteuer... ![]()
(Geht weiter...)
Schliesslich kamen wir also im «Serena Arusha Hotel» an, einer Hotelanlage, welche sich auf dem Gut einer alten Kaffee-Plantage befindet.
Neben dem alten Haupthaus (sorry, ich habe leider versäumt, davon ein Aussenfoto zu machen), gibt es eine Reihe von Nebengebäuden, in denen die Gäste in kleinen aber feinen Zimmern untergebracht sind:
Es gibt sogar – für alle KF-Freund*innen – einen «Jogging Track»:
Bei diesem sollte man sich allerdings bewusst sein, von den umgebenden Bäumen aus von diversen Affen mit allem Möglichen beworfen zu werden…
Es hat dort auch eine schöne Bar
in der wir uns schon bald mit Lizbeth von EasyTravel sowie unserem Fahrer Emmilian getroffen haben:
Liz hatte mich kurz vor unserer Abreise noch gefragt, ob wir mit unserer Reise ein spezielles Ereignis feiern würden. Ich hatte dies zwar im Grundsatz verneint, allerdings zugegeben, dass Schnarrrchsack und ich uns am 20. Oktober (also am Folgetag der Veröffentlichung dieses Kommentars) vor genau 25 Jahren zum ersten Mal an der Medizinischen Hochschule Hannover getroffen haben.
Wir feiern dieses Datum allerdings nicht speziell, vielmehr den 18. November 1997, an dem wir dann ein Paar geworden sind. Dennoch hatte es Liz sich nicht nehmen lassen, für das gemeinsame Kennenlernen einen Kuchen mitzubringen, welchen wir auch umgehend gemeinsam verspeist haben:
Tolle Aktion, vielen Dank dafür!
Und auch ohne Elche haben wir anschliessend mal die Haus-Cocktails angetestet:
Die kosteten umgerechnet jeweils gerade mal 4 Euro, waren aber auch deutlich kleiner, als die bei TC.
P.S.:
An dieser Stelle soll ich bitte sehr herzliche Grüsse von Liz an Gabi46 bestellen! ![]()
An dieser Stelle eine kurze Rückblende:
Meine Frau Schnarrrchsack und unser älterer Sohn Schnarchpelz hatten am Vormittag dieses Tages einen Ausflug in das Massai-Dorf «Ilkidingia» unternommen.
Dieses ist allerdings kein klassisches Massai-Dorf, sondern vielmehr ein Entwicklungsprojekt der tansanischen Regierung.
Die Massai in Tansania stehen leider seit dem Sommer dieses Jahres sehr unter Druck, sich der modernen tansanischen Lebensweise anzupassen. So wurden in den vergangenen Monaten grosse Massai-Gebiete enteignet, damit dort in Zukunft zahlungskräftige arabische Kunden auf die Jagd nach Springböcken gehen können.
In Ilkidingia gibt es eine grosse Schule für die Kinder der Massai aus einem riesigen Einzugsgebiet. Meine Frau und der Grosse konnten diese besuchen, und dort wurde ihnen von den Schulkindern ein Lied gesungen, welches für unsere gesamte Reise zum Playback werden sollte: «Jambo bwana».
Dieser Song wurde Anfang der 1980er zu einem afrikaweiten Hit durch die Interpretation der Band «The Mushrooms». In der Folge gab es jede Menge Cover-Versionen (u.a. auch eine schreckliche durch die deutsche Band «Boney M»!).
Schlagt dieses Lied einfach mal bei YouTube nach, dann bekommt Ihr einen Eindruck.
Meine Frau konnte bei diesem Besuch auch kurz den «Medizinmann» des Dorfes treffen und sich mit ihm über Kräuter-Heilkunde unterhalten. Quasi: tansanischer Apotheker trifft schweizer Ärztin. Und die beiden haben festgestellt, wie sehr sich die beiden Heilkunden doch ähneln. Die Pflanzen mögen andere sein, die Wirkstoffe (und darin ist meine bessere Hälfte eine echte Expertin) sind letztlich doch fast dieselben.
Und beim Gang durch den Kräutergarten begegnete meine Frau sogar einem Chameleon, welches in den schönsten Farben anzeigte, dass es bitte nicht gestört werden mochte. Leider verschwand das Reptil, bevor meine Frau ein Foto machen konnte...
Ende der Rückblende.
Bevor wir nun endlich richtig in die Safarin einsteigen, hier noch ein wenig Foodporn aus dem Hotel in Arusha:
Ganz tolle und leckere Gerichte mit lokalem Touch. Der britische Einfluss war allerdings unverkennbar, vor allem beim Früchstück am Folgetag:
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Ich bin leicht verspätet zugestiegen und freue mich schon auf die Fortsetzung!
Nun ging es also richtig los. Also so fast. Irgendwie. Denn bis in die Nationalparks war es nämlich noch ein ganzes Stück.
Zunächst fuhren wir vom Hotel aus quer durch die 6-Millionen-Stadt Arusha. Dass diese so gross ist, hatten wir im Vorfeld auch nicht geahnt.
Nach einem kleinen Zwischenstop beim Stadt-Büro von «Easy Travel»
machten wir noch bei einem «Center for Afrikan Culture» halt. Dort gibt es eine öffentliche Ausstellung verschiedener Künstler*innen, allerdings auch Verkaufsshops, wo wir ein paar erste Souvernirs erstanden.
Eine ganz besondere Skulptur, welche auch schon einmal in einem RB hier im Forum abgebildet war, möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Und auf dem Gelände gab es noch Weiteres zu sehen und abzubilden:
Am Eingang wurden wir mit klassischen ostafrikanischen Rhythmen empfangen:
Danach waren wir dann auf dem Weg in den ersten Park, vorbei an eher kargen Landschaften:
Nota bene:
Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch auf einer der Nationalstrassen Tansanias unterwegs. Diese entsprechen in etwa deutschen Bundesstrassen, machen jedoch nur einen sehr kleinen Teil der Strassen in diesem Land aus.
Der weitaus grössere Teil der Strassen sind Sand- und Steinpisten, welche trotz guter Federung unseres Safari-Jeeps ziemlich heftig und ruckelig sein sollten. Falls sich irgendjemand von Euch mit dem Gedanken herumschlagen sollten, so eine Tour mal selber machen zu wollen, so sollten sich diese Foristi sehr genau fragen, ob ihre Rücken und Gelenke dies aushalten werden. Zumal man durchaus auch mal mehr als 100km über mehrere Stunden solche Strassen befahren muss.
Nur so als freundlicher Hinweis...
Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichten wir dann das Eingangstor des «Tarangire National Park»:
Das Torgebäude war imposant:
Daneben der erste grosse Baobab-Baum und der erste grosse (wenn auch inzwischen verlassene) Termitenhügel:
Noch ein paar Tierschädel zum Beeindrucken:
Und die Parkregeln:
Und schon waren wir im Park. ![]()
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Die ersten Minuten im Park waren... naja... aufregend. Also irgendwie.
Rückblickend muss ich feststellen, dass wir in diesem Moment einfach dermassen hochgefahren waren, wilde Tiere zu sehen, dass wir selbst die kleinsten Bewegungen im Buschland frenetisch begrüsst haben.
Oh mein Gott, Antilopen:
Noch eine, unter einer Akazie!
Zebras!!
Noch mehr Zebras!!!
Alle zu diesem Zeitpunkt aufgenommen mit meiner neuen Super-Kamera mit 52x optischem und 20x Digital-Zoom. Und hey: da schläft sogar ein Warzenschwein unter einem Baum:
All das war für uns bei der Einfahrt in den Park dermassen grossartig, fantastisch und sensationell, dass bereits zu diesem Zeitpunkt hätte klar sein müssen, dass uns in Kürze sämtliche Superlative ausgehen würden...
Aber je weiter wir in den Park hineinführen, umso mehr Tiere konnten wir umso näher sehen:
Schnell kam dann die Mittagspause – mit einem reichhaltigen Lunchpaket:
Die waren übrigens während der gesamten Safari stets gut bestückt (immer ein Stück Fleisch, wie z.B. Huhn oder Rind, dazu Gemüse in Form von Sandwiches oder Samosas, etwas frisches Obst, Fruchtsaft, Wasser, Kuchen oder Keksen) und erweckten schnell die Aufmerksamkeit der lokalen Fauna:
Selbstverständlich ist – wie in allen Parks – auch an allen Picknickplätzen das Füttern der Tiere streng verboten, um zu verhindern, dass diese damit ihr natürliches Verhalten verändern.
Aber leider mussten wir im Verlauf feststellen, dass sich beileibe nicht alle Touris an diese Regeln halten sollten…
Kurz darauf kamen dann auch die ersten Giraffen in Sicht:
Aber der Tarangire National Park ist ja vor allem als «Elephant Playground» bekannt. Und genau diese Dickhäuter bekamen wir im Laufe des Nachmittags in excessis zu sehen:
Okay, das war es aber nun wirklich für heute. Der Safaritag ist zwar noch nicht vorbei; seid bereit für noch mehr Natur, noch mehr Tiere und vor allem: noch mehr Elefanten!
Bis dann in Kürze! Gute Nacht! ![]()