Griaß Eich.
Waida gehts.
Nächster Hafen war wieder im
Oman,
und zwar
Khasab
in der zum Oman gehörenden Exklave auf der Halbinsel Musandam. Diese Landschaft wird auch das Norwegen Arabiens genannt wegen der zahlreichen Fjorde, die die Halbinsel aufweist. Das bis vor Kurzem gewesene militärische Sperrgebiet weist die geografisch nächsten Punkte zum Iran auf, weshalb es ein Paradies für Schmuggler ist.
Im Hafen von Khasab können Schiffe gerade mal in der Größe der MeinSchiff 3 (und folgende bis 6) anlegen. Das "Einparken" war eine Show für sich. Am Bug galt es, eine Fähre nicht zu zerquetschen, am Heck war am Kai ein alter, wohl ausrangierter Frachter festgemacht. Es ging - nach meinen unmaßgeblichen Schätzungen - so um die 4 bis 5 Meter, und das bei einem solchen Ungetüm wie der MS 3.![]()
Aber ich meine anläßlich einer Brückenführung mitbekommen zu haben, dass das Anlegen der Bordcomputer macht, weil er sich das beim Erstenmal gemerkt hat und sofern kein Wind über 25 km/h bläst.![]()
Wir schliefen lange nach den anstrengenden Seetagen und unternahmen nachmittags einen Bootsausflug in die Fjorde Musandams.
Nach einem kurzen Fußweg bei geschätzten 37 Grad
enterten wir unsere Dhau.
Wir hielten uns etwas zurück und "bekamen" deshalb das letzte Ausflugsboot, welches dann nur mit etwa 50 Personen besetzt war (anstatt 80).![]()
Auf der Dhau war es ganz gemütlich. Es gab kostenfreie Softgetränke und Wasser, im Bereich des Steuerpultes konnte man rauchen (der Kapitän war/ist selbst Raucher), eine Toilette war an Bord und an einer kleiner Insel wurde geankert, damit man im Fjord schwimmen konnte.
Die Fahrt durch die von Wasser und kargem Fels beherrschte Landschaft bot einige schöne Ansichten.
Auch "versteckte" Schmugglernester gab es zu sehen.
An einer Stelle sichteten wir auch (sehr schwer zu fotografierende
) Delphine.
Ein paar stimmungsvolle Bildchen von der Rückfahrt habe ich noch.
Zurück auf der MeinSchiff 3
fanden wir dieses Ungetüm auf unserer Kabine.![]()
Fortsetzung folgt ..............===> hier.


