Südamerika Teil 6 - Feuerland und dann um das Kap Hoorn
Teil 6
26.01.2013
Feuerland: Ushuaia
Wieder steht ein Superlativ heute auf dem Programm.
Die südlichste Stadt Argentiniens Ushuaia und gleichzeitig die südlichste Stadt der Welt Ushuaia, am Beagle Kanal gelegen, erreichen wir gegen 9.00 Uhr bei sonnigem Wetter. Wieder haben wir Glück und die Stadt, die von schroffen, schnee- und gletscherbedeckten Bergen eingerahmt ist, zeigt sich fotogen. Es ist deutlich kälter und wir bereiten uns auf unseren Ausflug an Land vor. Heute erreichen wir den Steg im Hafen über die Brücke.
Wir werden von Elisabeth empfangen.
Die Stadt ist zur Zeit fast entvölkert, denn es ist Ferienzeit. Die Einheimischen dieser kalten Region sind in Chile oder im warmen Norden Argentiniens im Urlaub. Die Menschen hier auf Feuerland verdienen viel besser wie im Rest des Landes und zahlen überdies kaum Steuern.
Ushuaia ist der Ausgangspunkt für die Antarktisreisen indas ewige Eis, das von hier nur 600 km entfernt ist.. Auch auf den Bergen Feuerlands konnten wir den Schnee und das Eis sehen. Die Berge auf der Insel sind ca. 1.200 mtr. hoch. Die Baumgrenze liegt bei 600 mtr. Die südlichste Stadt der Welt hat sich mit einem außergewöhnlichen Bilderbuch Sommertag präsentiert.
Dies hat Elisabeth mehrfach betont. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 0° Winter / 10° Sommer.
Wir fahren Richtung Nordwest zur nahen chilenischen Grenze. Feuerland ist unter Chile und Argentinien aufgeteilt. Unser erster Stopp ist an einem herrlichen See mit alten Südbuchen und guter Bergsicht. Die richtige Gelegenheit, einen kleinen Rundgang am Ufer und durch den Wald zu machen.
Hier am Rastplatz ist das südlichste Postamt der Welt anzutreffen. Dann ging die Fahrt weiter zu einem weiteren See, dem Lago Roco,der vom Rio Roco gespeist wird. Wieder bieten sich Postkarten Aussichten und die Fotoapparate leisten Schwerstarbeit. In der Raststätte Lapedaia legen wir eine Pause ein und besichtigen das gute Indianer Museum. Schade, dass diese Kulturen ausgestorben sind.
Wir fahren die Route Nr 3 weiter bis zur Grenze und unternehmen die nächste Wanderung und sind über die sich bietenden Eindrücke überwältigt. Südbuchen mit bis zu 300 Jahren alt trotzen dem ewigen Wind. Hier treffen wir zwei Motorradfahrer, die aus USA, bzw. aus Klausen, Südtirol zum Ende der Welt angereist sind.
Dann geht es zurück in die Stadt. Wir bummeln noch ein wenig durch die Straßen und kehren in einem kleinen Lokal ein, bevor wir dann über die Hafenpromenade wieder zurück zum Schiff kommen.
Hier geht es dann nicht mehr weiter - Final del Ruta - irgendwie schon sehr beeindruckend als wir da entlang gingen
Das südlichste Postamt der Welt
