Reisebericht- MS Renoir - Seine de Luxe - von Paris zum Ärmelkanal und zurück ab 14.08.2026

  • Bevor ich mit dem letzten Tag in Paris beginne, kehre ich erst noch zum ersten Abend an Bord zurück.

    Noch während des Abendessens starteten wir zu einer Lichterfahrt auf der Seine. Es war noch hell, aber bis wir den Wendepunkt erreicht haben, war es dunkel. Wir haben also nichts versäumt, da die Strecke hin und zurück gefahren wird. In Paris sind die Brücken sehr niedrig und somit war das Sonnendeck gesperrt, außer man hätte sich die ganze Fahrt auf den Boden gelegt.^^ (Ansage unseres Gästebetreuers vom Schiff).

    Die MS Renoir hat von der Schiffsmitte bis vorne einen sehr schmalen Rundlauf auf dem Oberdeck, so war es kein Problem, dass wir nicht aufs Sonnendeck konnten. Es war eine sehr schöne Fahrt bei noch sehr warmen Temperaturen. An den Uferberreichen war viel los, mit Musik und Tanz. Auch auf dem Wasser begegneten uns Partyschiffe.


    Danach ging es nach einem sehr langen Tag, direkt auf die Kabine.

    LG Gudrun

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Liebe Gudrun Cree

    Viele Dank für das Teilen dieser Reiseeindrücke. Es war eine wundervolle und erlebnisreiche Flusskreuzfahrt auf der MS Renoir.

    • Der Auftakt und das Paris Programm vom z.B. Blick auf den stimmungsvoll beleuchteten Eiffelturm direkt vom Schiffsdeck - TOP:thumbup:
    • Die gut ausgestattete Kabine und das leckere Essen - Super:thumbup:
    • Traumhafte Landschaft. Die malerischen Kulissen entlang der Seine von der Metropole Paris bis zur Meeresküste mit Höhepunkten wie Rouen oder Honfleur - Top :thumbup:
    • Komfortable An- und Abreise im Luxus-Reisebus - Top :thumbup:

    Trotz der etwas längeren Rückfahrt bleiben vor allem die strahlenden Motive des Eiffelturm und die entspannten Momente an Bord sicher in bester Erinnerung. Es war mir eine Freude, euch zu begleiten :love:

  • Am letzten Tag hatten wir Vormittags eine Stadtrundfahrt und Nachmittags Zeit zur freien Verfügung.

    Die MS Renoir war mit drei unterschiedlichen Busgruppen gefüllt. Sie Busfahrer hatten für 19,50€ einen selbst organisierten Nachmittagstransfer nach Montmatre angeboten incl. der Auffahrt zur Sacrè-Coure.

    Immerhin haben sie zwei große Busse voll bekommen, wir sind andere Wege gelaufen ;).

    Viele Bilder sind entstanden, eine kleine Auswahl davon, zeige ich euch.^^

    Also Vormittags die Stadtrundfahrt

    In Paris gehören die Menschen zur Atmosphäre an den Plätzen einfach dazu

  • Nach der Stadtrundfahrt habe ich den Paris Erstbesucher „GöGa“ nach den gewonnen Eindrücken der Stadtrundfahrt, nach seinen Sigthseeing Wünschen befragt.

    Trotz der vielen Leute, blieb es beim Areal um den Eifelturm und einen kleinen Einblick abseits der Touristenströme.

    Direkt vor unserem Liegeplatz ragte der Totemturm auf, dieser wurde Ende der 70 iger Jahre gebaut und darin befinden sich Luxuswohnungen.

    Unmittelbar dahinter, zeigte sich wieder ein ganz anderes Paris, eine Schule

    Aber auch Wohnanlagen, deren Zugänge und Hinterhöfe gut verschlossen waren

    Und mitten drin, immer wieder kleine Parkanlagen


    LG Gudrun

  • Gleich um die nächste Ecke, wieder ein kleiner Park

    Schule

    Und dann kamen wir dem Champ-de-Mars schon näher und die Häuser wurden….


    Eine idyllische Ruhe

    Und einmal umgedreht an der gleichen Stelle, der Blick in die andere Richtung.


    LG Gudrun

  • Der Plan war, weiter ins Viertel zwischen dem Eifelturm und dem Invalidenpalast zu stromern um uns das ein oder Niere Jugendstilgebäude anzusehen. Da fehlte mir leider die nötige Laufkondition und somit wurde der Eifelturm unser Wendepunkt.

    Der Bereich unter dem Eifelturm war mit Plexiglas abgesperrt, also keine Blickachse hinauf zum Place du Trodadero

    Und hier die Eintrittspreise


    Das Bild musste jetzt auch noch sein.;)


    LG Gudrun

  • Auch den Wunsch nach einem Spaziergang entlang der Seine konnten wir noch realisieren.

    Ein paar Jogger und nachdem die Gastronomie wohl erst am Abend öffnet, waren wir hier fast alleine.

    An vielen liebevollen Hausbooten entlang


    Ach und „mein“ Fotomotiv schlechthin :love: warum nur ^^


    Und hier wurde kurzerhand direkt in der Seine ein Schwimmbad installiert


    und der Kreis unseres Rundganges schließt sich, wir sind zurück am Schiff, heute das erstenmal im Päckchen, zusammen mit der MS Boticelli.


    Sollten wir mal wieder nach Paris kommen, dann werden wir viele Wege abseits der Touristenströme suchen. 8)
    Paris ist eine tolle Stadt.

    LG Gudrun

  • Liebe Gudrun Cree

    Ich kenne Paris ja leider immer noch nicht;(, aber mein Gefühl anhand deiner tollen Fotos ist , dass ihr doch ganz ordentlich viel gelaufen seid…!! Jede Menge verschiedener Eindrücke und so wunderschöne Französische Balkone, die ihrem Namen alle Ehre machen :)

    LG Marina

  • Ja liebe Marina Tosehama

    Jeder Tag, ein neuer Streckenrekord für mich und in Paris nochmal 2000 Schritte mehr als am Vortag.

    Stock und Hocker wurden nicht gebraucht, aber einen Lift auf dem Schiff habe ich sehr vermisst. Die Muskulatur hat in meinem persönlichen Trainingslager gut zu tun gehabt und hätte sich zwischendurch über einen Ruhetag sehr gefreut. Die letzten zwei Tage haben das Bein/Knie doch gut anschwellen lassen. Metro in Paris bedeutet halt auch so einiges an Treppensteigen, das hat mich nicht wirklich gelockt;). Heute gab es nochmal Laufstrecken-Nachschlag und morgen ist dann mal Ruhetag.:)

    Auch wenn ich gerne noch viel mehr gelaufen wäre, die Generalprobe ist gelungen und bereits auf dieser Reise habe ich mehr Kilometer/Schritte geschafft als vor der Operation.

    LG Gudrun

  • Fazit

    Die MS Renoir wurde 1999 gebaut und 2018 renoviert. Mit maximal 105 Passagieren und 30 Crewmitgliedern, gehört sie dazu den kleineren Flusskreuzfahrtschiffen.

    Unsere Kabine 12 qm, auf dem Hauptdeck hatte 3 große Fenster. Für 1 Woche genug Stauraum, das Bad ist klein (wirkt auf den Bildern größer). Wir haben gut geschlafen und die Klimaanlage hat sich gut regeln lassen. Es gibt eine Glasflasche mit Wasser, welche man sich im Salon jederzeit am Automaten wieder auffüllen kann. Kabinenservice fand in der Zeit von 08:30 -10:30, einmal täglich statt. (Die Servicekräfte waren zusätzlich in der Küche tätig).

    Das Bordleben findet auf dem Oberdeck statt. Dort befinden sich auch die Kabinen mit französischen Balkon.

    Im Salon lässt es sich gut sitzen, es gibt eine kleine Getränkekarte. Da vermisst man teilweise seine Lieblingsgetränke. Wir haben uns arrangiert.

    Jeden Tag gibt es einen anderen Cocktail mit und ohne Alkohol, da haben wir so manche neu Kreation entdeckt.

    Tagsüber lief während der Flusspassagen ein Band mit Hinweisen, was man am Ufer alles sehen kann. Nicht immer passte das Timing. Auch lief Musik, die abenteuerlichste Mischung, auf Funk/Pop folgte Walzer usw. Leider wurde tagsüber diese Musik auch oben auf das Sonnendeck geschaltet. Für uns einer der wenigen Negativpunkte auf dem Schiff.

    15 Minuten vor dem Abendessen gab es immer eine kurze Information über das Programm des Folgetages. Ansonsten konnte man das Programm und die Menükarten im Fernseher auf der Kabine abrufen, oder am Bildschirm vor der Rezeption.

    Abends hat der Gästebetreuer unterhalten mit Quiz und Tanz, mit einem Tanzrätsel usw. Dabei legte er regelmäßig selbst los,unterstützt von den Bardamen. In Honfleur kam ein Gastkünstler an Bord, der eine gute Mischung von Pop bis Chansons zum Tanzen präsentierte. Am letzten Abend in Paris gab es dann noch eine kleine Kabarett-Show von Gastkünstlern.

    Wir haben fast alles geschwänzt und unsere Abende auf dem Sonnendeck genossen. In den Gesprächen mit den Mitreisenden aber erfahren, dass es vielen gut gefallen hat.

    Das Essen ist auf der Hochsee und auf den Flüssen immer ein wichtiger Punkt. Die MS Renoir unterscheidet sich hier deutlich. Angefangen beim guten aber doch übersichtlichen Frühstücksbüfett. Alles von guter Qualität, Abwechslung bei Wurst,Käse und Obst. Es gibt neben den Äpfeln und Co. an einem Tag frische Ananas, am nächsten Melone etc. Beim Käse und der Wurst verhält es sich ähnlich. Eben nicht alles am gleichen Tag. Eierspeisen bestellt man bei den Servicekräften. Kaffee gibt es auf dem Tisch oder am Automaten. Brot gibt es unterschiedliches, aber nicht in unzähligen Varianten. Alles halt etwas überschaubarer.

    Beim Mittag und Abendessen gibt es ein drei bis vier Gänge Menü. Keine Auswahl! Möchte man etwas nicht, gibt man seinen Wunsch an der Rezeption bekannt. Statt z.B. Fisch, bekommt man dann die gleiche Zubereitung mit Fleisch oder Omelette. Die Menüs spiegeln die französischen Küche wieder. Von Hausmannskost bis hin zu den feineren Rezepten. Es war gut bis sehr gut und uns hat die Menüauswahl für eine Frankreich Reise sehr zugesagt. Generell gingen die Servicekräfte beim Nachtisch mit einem Tablett voller Espresso Tassen umher. Getränke konnte man jederzeit nachbestellen und beim Wein (8 verschiedene Sorten zur Auswahl) wurden die geöffneten Flaschen im Weinkühler belassen, die Rotweinflasche auf dem Tisch. So konnte man sich jederzeit nachschenken.

    Die Servicekräfte kamen aus den unterschiedlichsten europäischen Ländern, waren nett und gut eingespielt.

    Im Vergleich mit Phoenix ggf. auch Viva und co. würde ich die MS Renoir nicht als Hotelkettenschiff bezeichnen, sondern eher mit einem kleinen Boutique Hotel vergleichen. Nicht immer der normierte Standard, dafür eine ungezwungene Atmosphäre.

    Nicht jedem würde ich deshalb eine Reise mit diesem Schiff empfehlen, aber für uns hat es gepasst und wir würden für eine Frankreichroute auch wieder ein „5 Anker“ Schiff von CroisiEurope buchen. Wir konnten einen kleinen Blick in die MS Botticelli werfen, ein „ 4 Anker Schiff“ mit älterem Mobiliar und engeren Kabinen.

    Die An- und Abreise war wirklich sehr bequem. Dadurch, dass das Schiff von unterschiedlichen Busreiseveranstaltern gebucht war, wurden die Ausflüge, wie von mir vermutet, immer parallel durchgeführt. Da geht der Kleingruppencharakter ganz schnell verloren. Geschuldet ist dies natürlich auch den Liegezeiten.

    Bei CroisiEurope sind die Ausflüge bereits im Reisepreis enthalten und die Liegeplätze z.T. auch darauf abgestimmt. Das sollte man beachten, wenn man lieber individuell unterwegs sein möchte.

    Die Route hat uns sehr gut gefallen. Die Liegeplätze in Paris, Rouen und Honfleur waren optimal auch für individuelle Unternehmungen. Es gibt auf der Seine 12 Schleusen. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück.

    Es war eine schöne Reise !

    LG Gudrun

  • Liebe Gudrun Cree , danke für den Bericht und Dein Fazit. Es macht Spaß immer mal neue Reedereien so kennenzulernen.

  • Liebe Gudrun Cree vielen Dank für Deinen schönen Reisebericht und das abschließende Fazit. Hat mich persönlich jetzt alles angesprochen. CroisiEurope kannte ich bisher auch noch nicht. Auch bedingt durch das schöne Wetter war es wirklich eine tolle Reise mit der Möglichkeit häufig aufs Oberdeck am Abend auszuweichen.

    So eine Tour mit Haustürabholung könnte mir auch gefallen. Frau wird ja nicht jünger...

    LG
    Siegrid

  • Liebe Gudrun bin sehr gerne mit euch gereist und freue mich umso mehr auf die Donau nächstes Jahr mit Phönix. Haustrürabholung haben wir nicht aber wir lassen es gemütlich angehen bis Passau. Wie Siegrid schon sagte wir werden nicht jünger. Aus diesem Grunde kommt für uns auch eine Kreuzfahrt außerhalb Europas mehr infrage.Jetzt steht bei uns das Mittelmeer mit mein Schiff an Mitte September . Für die Zukunft das beste für euch

  • Cree liebe Gudrun, wir haben ja noch keine Flusskreuzfahrt gemacht. Ich danke dir aber sehr für deinen tollen Bericht und die wunderbaren Fotos. Dein Fazit hatte ich schon fast so erwartet. Es war, gerade auch bei dem Wetter, eine tolle Reise. Danke für dein Fazit und ich freue mich, dass alles so gut geklappt hat.

  • Ich war auch gerne „mit dabei“ und danke dir für das super informative Fazit und deine Bilder der gelungenen Reise. Das eine oder andere kenne ich bereits, aber den gesamten Verlauf der Seine Route steht noch auf der to do Liste. Danke und viele Grüße, Susanne