Moin andreaO ich lese ebenfalls gerne mit.
Magst du schon mal verraten, wann deine Reise stattgefunden hat?
Vielleicht habe ich es ja auch überlesen ![]()
Reisebericht MS Relax Kanaren - wie ist sie denn nun wirklich?
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Wir sind am 2. November von Ffm nach Las Palmas geflogen und waren vom 9. - 16. November auf der Relax.
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So, einige Fotos sind gespeichert, dann fang ich mal an.
Sonntag, 2. November
Am Nachmittag sind wir nach einem entspannten Flug im Hotel in Maspalomas angekommen, Koffer waren schnell ausgeladen und so blieb uns noch etwas Zeit für eine Runde im Pool. Gestern noch grau in grau und Regen und heute fast 30 Grad.
Das Hotel gefällt uns gut, kleine Bungalows in einer wunderschönen Gartenanlage. Beim Abendessen endlich wieder draußen sitzen und danach noch einen Drink auf der Terrasse vor der Bar. Wir sind glücklich und im Urlaubsmodus.

Andrea

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Montag, 3. November
Da der Anreisetag doch immer irgendwie anstrengend ist, wollten wir heute hoffnungslos der Faulheit frönen und einen Tag am Pool im Hotel verbringen. Lange schlafen, lange frühstücken, sonnen, schwimmen und meinen dicken Krimi anfangen.

Davon wollt ihr keine Fotos sehen.

Zwischendurch Aquagymnastik, Yoga und eine Modenschau (bei der ich nicht widerstehen konnte und 2 Kleider gekauft habe)
cocktailieren, Abendessen und dann noch eine Akrobatik- und Feuershow. Auch so kann man mal einen Urlaubstag verbringen.Dienstag, 4. November
Wir sind in Maspalomas, also auf zum Strand. Von unserem Hotel aus läuft man ca. 10 bis 15 Minuten an einem ausgetrockneten Flussbett entlang und kommt dann am Leuchtturm am Strand an.
Den Leuchtturm kann man besichtigen. Im Erdgeschoss ist eine Touristeninformation, im 1. Obergeschoss ein Museum (Eintritt frei) und noch höher ist eine Aussichtsplattform. Von hier aus hat man einen tollen Panoramablick auf Strand und Promenade.
Wir wandern ein Stück am Strand entlang, mieten uns dann für den Rest des Tages 2 Liegen und einen Sonnenschirm und verbringen ein paar Stunden am Strand.
Die Wellen sind recht hoch und kräftig. Auch die Strömung ist nicht zu unterschätzen.
Als ich aus dem Meer rauskomme, steht eine ältere Frau etwa hüfthoch im Wasser, wird von einer Welle umgeworfen und kommt ohne Hilfe nicht mehr auf die Beine. Ungeübte Schwimmer sollten hier sehr vorsichtig sein.
Spaziert man etwas von den Liegenbereichen weg, fühlt man sich wie in der Sahara, Sand und Dünen soweit das Auge reicht.
Schön ist es hier. Zufrieden mit dem Tag laufen wir am Abend zurück ins Hotel.
Andrea

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Danke für den Tip mit der Aussichtsplattform. Merke ich mir für April.
Ich weiß, warum ich deine Berichte so gerne lese andreaO

LG Conny
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Ich bin auch gerne bei deinem RB
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Moin,
mir gefällt Eure Einstimmung auf den Urlaub. Jetzt bin ich auch gespannt auf das Schiff und gerne weiterhin dabei.
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Ich bereise gerne auch noch mit euch die Kanaren und schaue mir die Relax an liebe andreaO

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Mittwoch, 5. November
Eigentlich wollten wir ein Auto mieten, aber auf den Kanaren ist das Linienbusnetz so gut, dass man überall schnell und günstig mit dem Bus hinkommt.
Direkt gegenüber unseres Hotels war eine Bushaltestelle. Von hier ging der Bus nach Porto Mogan. Wir haben ihn am Vormittag geentert und waren ca. 35 Minuten später dort, mitten im Ort und ohne Parkplatzsuche.
Wir waren ganz begeistert von dem schönen Städtchen, den weißen Häuser, den vielen Brücken und den blütenberankten Gassen.Beim nächsten mal würden wir Badesachen mitbringen, den es war fast 30 Grad warm und es gab einen schönen Strand.
So mussten halt zwei kalte Bier und ein paar Tapas mit dem Blick auf den Strand genügen.
Genauso unkompliziert ging es am Nachmittag mit dem Bus wieder zurück ins Hotel.
Andrea

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Dieser Urlaub wäre auch etwas für uns!
andreaO ! Der Name eures Hotels würde mich auch interessieren.
Danke für deinen Bericht! Und die Relax hat uns in Sommer sehr gut gefallen, vor allem die phänomenale Aussicht von den Fensterplätzen im Atlantik!
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Donnerstag, 6. November
Das Entspannende an diesem Urlaub ist, dass wir so gar keinen Besichtigungsstress haben. Auf den Kanarischen Inseln haben wir früher schon öfter Urlaub gemacht und mit einem Auto so ziemlich alles abgefahren, was für uns interessant war. Wir möchten uns einfach nur erholen und so verbringen wir mal wieder einen gemütlichen Vormittag am Pool. Am Nachmittag kommt dann doch noch der Bewegungsdrang und wir laufen wieder Richtung Meer. Am Leuchtturm angekommen wenden wir uns nun aber nach rechts und laufen die Promenade entlang. Hier gibt es große Shoppingcenter, schicke Restaurants, gemütliche Cafés und kleine Supermärkte.
Wir kaufen ein paar inseltypische Mitbringsel für die Familie zu Hause, den obligatorischen Magneten und kehren in ein Café ein.
Die schwierigste Frage des Tages lautet Eis
, ein Stück von den leckeren Torten
oder doch die Champagner-Sangria.
Zum Sonnenuntergang aber dann doch noch die Sangria.

Auch Spiderman konnten wir beim Turnen beobachten.
Wir sind dann noch weiter gelaufen, bis die Sonne ganz unterging.
Im Hotel wurde am Abend noch Cats aufgeführt. Und wieder war ein schöner Urlaubstag zu Ende. Das Schiff rückt immer näher.


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Freitag, 7. November
Ein wenig Kultur muss aber auch mal sein. Nach dem Frühstück beschließen wir heute mit dem Bus in die Hauptstadt Las Palmas zu fahren.
Nach ca. 50 Minuten sind wir dort und steigen an der Haltestelle Teatro aus und stehen auch fast sofort vor diesem.
Die Markthalle ist auch gleich ums Eck und deshalb drehen wir auch mal eine Runde durch diese.
Ob er nun da war oder nicht, wir möchten gerne das Columbus-Haus besichtigen. In der Altstadt sind überall braune Pfeile, die die Richtung zu den Sightseeing-Punkten angeben. Es ist wirklich leicht sich zu orientieren und alles zu finden.
Kurz darauf stehen wir erst davor und dann darin.

Weiter geht es zur Kathedrale Santa Ana, die einen Besuch lohnt. Im Eintrittspreis von 6,-- Euro (Senioren weniger) ist der Aufstieg auf die Aussichtsplattform und das Museum enthalten. Von oben hat man einen wundervollen Ausblick über Stadt und Meer.
So viel Kultur macht hungrig (und durstig) und deshalb gab es gleich danach unter der Palme ganz unten links leckere Tapas und kalte Getränke.
Weiter ging unsere Tour vorbei an der architektonisch schönen Bibliothek, schönen Brunnen und Plätzen.
Und dann in die Haupteinkaufsstraße Calle Triana. Hier sollte man seine Kreditkarte am besten im Hotel vergessen haben.

Alles, was das Herz begehrt gibt es hier zu kaufen. Wir liefen noch bis zum Parque San Telmo und stiegen am dortigen Busbahnhof zurück in den Bus nach Maspalomas.
Die Bushaltestelle mussten wir ein wenig suchen und auch eine Einheimische fragen, denn sie liegt unterirdisch.

Ansonsten verlief der Ausflug einfach und unkompliziert.
Den Abend haben wir bei netten Gesprächen und Lifemusik im Hotel an der Bar ausklingen lassen.
Andrea

PS Ihr könnt den Ausflug in die Vegueta auch vom Schiff aus auf eigene Faust machen. Dann einfach in den Stadtbus am Parque Catalina (gegenüber dem Kreuzfahrtterminal) und am besten am Theater aussteigen

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Samstag, 8. November
Wieso vergeht die Zeit im Urlaub nur immer so schnell?

Noch ein letzter Tag in Maspalomas und morgen ist die erste Woche auch schon vorbei und es geht aufs Schiff.
Wir lassen den Tag ganz entspannt angehen. Genau gegenüber von unserem Hotel ist ein Park, den müssten wir uns ja schon noch anschauen, bevor wir abreisen. Wir beginnen erst wieder ganz gemütlich mit einem langen Frühstück und machen uns dann auf zu unserem Spaziergang. Extra anreisen würden wir jetzt deswegen nicht, aber wir müssen nur die Straße überqueren und sind schon da. Die Dame am Empfang grüßt richtig herzlich. Eintritt wird keiner verlangt, aber eine kleine Spende ist willkommen.
Es gibt viele Tafeln mir Erklärungen zu Flora und Fauna, wir sehen auch jede Menge Eidechsen, Vögel, Libellen und Schmetterlinge. Nach ca. 1,5 Stunden haben wir alles gesehen und verbringen den Nachmittag im Hotel. Die Koffer müssen ja auch noch gepackt werden.

Andrea

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Danke für den bericht bis hier hin, und genießt das Schiff.
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Zwischenfazit
Bis jetzt sind wir sehr angetan von unserer Flug/Hotel/Schiff-Kombi. Normalerweise buche ich ja immer alles einzeln.
Es hat alles reibungslos geklappt und mit dem Hotel sind wir auch sehr zufrieden. Die Lage ist toll für verschiedene Ausflüge mit dem Bus und der Weg zum Strand stört uns auch nicht. Im Gegenteil, Bewegung tut ja gut.

Wir hätten nicht gedacht, dass das Wetter im November noch so sommerlich warm ist. Es waren immer 27 - 30 Grad, in Las Palmas im Norden ist es allerdings etwa 5 Grad kühler.
Und morgen kommt dann was euch eigentlich interessiert. Wir entern die Relax.

Bis dann Andrea

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Bisher ein sehr schöner Bericht und auf die Relax bin ich dann auch schon ganz gespannt.

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Sonntag, 9. November
Endlich! Heute ist es so weit. Auch wenn es hier im Hotel schön ist, ich freue ich mich so sehr mal wieder auf ein Schiff zu kommen.
Im Laufe des Vormittags wird das Kribbeln immer mehr.

Um 12.00 Uhr stehen wir mit gepackten Koffern hibbelig im Hotelfoyer und warten auf den Bus, der uns zum Hafen bringt.
Ich bin ganz erstaunt, wir sind gar nicht so wenige, die diese Reisekombi gebucht haben. Auch ein paar Leute mit denen wir schon nette Gespräche im Hotel hatten, sind dabei. Gesprächsthema ist die Tsunamiwelle, die gestern in Teneriffa Menschen ins Meer gespült hat. Auch eine Freundin schickt mir einen Bericht dazu per WhatsApp. Hier auf Gran Canaria war davon nichts zu spüren und eigentlich will ich das auch gar nicht wissen auf dem Weg zu einem Schiff, das in genau in diesen Gewässern fahren wird.

Aber die Vorfreude siegt. Auf dem Weg zum Hafen geraten diese Gedanken schnell wieder in den Hintergrund. Aber ein anderer Gedanke kommt zurück. Was wird denn mein lieber Mann zu der Größe unseres Schiffchens sagen.

Ich verrate es euch: Was hast du denn da für ein riesiges Hochhaus gebucht!

Nun ja, von außen sieht sie wirklich unverschämt groß aus. Ich gebe zu, etwas erschrocken war ich schon aber auch soooo gespannt drauf.

Das Einchecken verlief schnell. Eine halbe Stunde später saßen wir an der Poolbar und haben, das ist unser Schiffsritual, mit einem Sekt auf die Reise angestoßen. Dann ein kleiner Imbiss im Harbor-Markt und wir waren gestärkt für einen ersten Streifzug über die Relax.
Es war jetzt 14.00 Uhr und trotz des Wechseltages - für einen Teil der Passagiere ging heute die Kreuzfahrt zu Ende, ein anderer Teil hat, wie wir, heute eingecheckt und wieder andere waren schon seit 2 Tagen (Teneriffa) an Bord - war es weder hektisch noch wuselig auf dem Schiff. Im Gegenteil, es waren jede Menge Liegen, auch im Poolbereich, frei. Auch die gemütlichen Strandmuscheln waren teilweise frei, an den Bars gabs genug Platz, einzig im Harbor-Markt mussten wir eine halbe Runde laufen, um einen freien Tisch zu bekommen.
Also dass hatte ich mir nach den vielen negativen Berichten schlimmer vorgestellt.
Wir haben uns auch ein schönes Plätzchen gesucht, noch etwas Sonne getankt und gelesen. Danach sind wir in unsere Kabine, die Koffer waren auch schon da und wurden gleich ausgeräumt. Ein erster Blick vom Balkon, da bekomme ich immer erst mal Probleme mit der Höhe. Nur Deck 12 und es geht so tief runter.

Uns gefiel die Kabine, ich mag die gedeckten Farben und Stauraum war mehr als genug vorhanden. Schön auch, dass man die Klimaanlage ganz ausstellen kann.
Das heutige Tagesprogramm hatten wir gleich nach dem Einchecken bekommen und jetzt blieb nur noch die Qual der Wahl, wohin zum Abendessen. Wir entschieden uns fürs Atlantik auf Deck 4 und waren wirklich begeistert von diesem schönen großen Saal mit der riesigen Fensterfront. So mögen wir das auf Schiffen. Beim Reinkommen (ohne Anstehen) wurden wir gefragt, ob wir zu zweit sind und wurden an einem schönen 4er-Tisch in zweiter Reihe am Fenster platziert. Das Menü war sehr gut, der Wein - wie immer - ok.
Im Theater haben sich heute die Offiziere und der Kapitän, Cap. Todd, vorgestellt. Danach gab es noch eine kleine Zusammenfassung des Programms der Artisten und Gastkünstler.
Nach einem Absacker in der Mein Schiff-Bar ging dann der Abend für uns zu Ende.
Andrea

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Ich wollte euch ja möglichst objektiv von den Vor- und Nachteilen der Relax berichten. Natürlich aus meiner Sicht. Ich bin aber ein positiver Mensch und sehe eher überall das Schöne als das Schlechte, manch anderer mag alles anders bewerten.

Anstatt eines großen Fazits beschreibe ich euch die Eindrücke jeden Tages, je nachdem was wir so gemacht haben.
Negativ heute aufgefallen:
- das Schiff ist wirklich sehr groß und somit die Wege natürlich manchmal sehr lang
- es gibt nur einen richtigen, großen Pool, der "Infinity-Pool ist eher eine große Badewanne.
- auch der Harbor-Markt ist sehr groß und man muss sich erst einmal orientieren, um alles zu finden
- das Theater ist klein. Möchte man ein begehrtes Programm unbedingt sehen, sollte man fast eine halbe Stunde vorher da sein.
Positiv heute aufgefallen
- die Menschen verlaufen sich auf dem Schiff, man findet überall auch ein ruhiges Plätzchen
- es gibt viele freie Liegen, Daybeds und Sonnenmuscheln
- es sind nur 80 (Klein)kinder an Bord und somit kann im Pool geschwommen werden.
- es gibt jetzt mehr Schattenplätze, z.B. wurden bei den Liegen an der Reling Sonnenschirme aufgebaut.
- an den Außenbars findet man immer einen Platz
- das Personal ist super freundlich
- das Atlantikrestaurant ist richtig toll geworden
- unsere Kabine (12800) ist sehr ruhig, keine störenden Geräusche.
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