Die Lounge sieht auf den Fotos immer leer aus.
Ist das Zufall oder den Foren Bestimmungen geschuldet.
Wir waren froh wenn wir dort ab 17 Uhr noch einen Sitzplatz ergattern konnten.
Die Lounge sieht auf den Fotos immer leer aus.
Ist das Zufall oder den Foren Bestimmungen geschuldet.
Wir waren froh wenn wir dort ab 17 Uhr noch einen Sitzplatz ergattern konnten.
Hey Elkvira, ich mach's kurz:
![]()
Wenn ich richtig gesehen habe, gab es am Flughafenstrand wieder ein Getränk mit Eiswürfeln für euch. Vielleicht dadurch der erneute Drang zum Porzellan…
Wenn ich richtig gesehen habe, gab es am Flughafenstrand wieder ein Getränk mit Eiswürfeln für euch. Vielleicht dadurch der erneute Drang zum Porzellan…
Möglich, aber eher unwahrscheinlich. Die Wasserversorgung auf Sint Maarten gilt allgemein als sauber.
Die Lounge sieht auf den Fotos immer leer aus.
Ist das Zufall oder den Foren Bestimmungen geschuldet.
Wir waren froh wenn wir dort ab 17 Uhr noch einen Sitzplatz ergattern konnten.
Bei uns war nie viel los, maximal 10-15 Personen gleichzeitig in der Lounge, meist aber weniger. ![]()
Tag 9: San Juan, Puerto Rico:
Und schon war er da,
der Tag der Ausschiffung.
Ging leider mal wieder viel zu schnell,
aber andererseits hatten wir ja noch ein 2.5-tägiges
Anschlussprogramm in Miami. ![]()
Für diesen Tag hatte ich ursprünglich einen Ausflug bei RCCL gebucht, welcher uns zunächst – mit Gepäck im Bus – ins Zentrum von «Old San Juan» bringen sollte. Dort waren dann gut 3 Stunden Freizeit eingeplant, bevor uns der Bus schliesslich zum Flughafen bringen sollte. Der Ausflug sollte $28 p.P. kosten.
Leider erhielt ich
Anfang Januar eine Mitteilung von RCCL, dass der Ausflug ersatzlos
gestrichen worden sei. Und unsere Alternative – eine Stadtrundfahrt
durch San Juan mit anschliessedem Airport-Dropoff war inzwischen
ausgebucht. ![]()
Was tun? Um den ursprünglich geplanten Ausflug machen zu können, hatte ich einen sehr späten Rückflug nach Miami gebucht (18:20 Uhr), wir mussten aber spätestens um 10 Uhr von Bord. Nach kurzer Rücksprache mit meiner Frau habe ich dann angefangen, nach einem Alternativausflug zu suchen, und wurde recht schnell bei TBL fündig.
Die ersten beiden
Guides, die ich anfragte, hatten aber an diesem Tag gar keine
Kapazitäten mehr (sie hatten dies aber nicht bei TBL aktualisiert –
ungewöhnlich für diese Plattform). Der dritte hatte Kapazitäten
frei, allerdings sollte der Ausflug gut $500 kosten. Also haben wir
in den sauren Apfel gebissen. ![]()
Das hatte zumindest
einen kleinen Vorteil: der RCCL-Ausflug wäre bereits um 8:30 Uhr
gestartet, den neuen Ausflugsbeginn konnte ich mit dem Guide auf 10
Uhr festlegen. Also immerhin nochmal ein wenig mehr ausschlafen –
yeah! ![]()
Kurz bevor wir also gegen 9 Uhr unsere Kabine endgültig verliessen, habe ich dann auch noch schnell für Euch Fotos von der Room Service-Karte gemacht:
Wir haben den Room Service leider auf dieser Reise nicht in Anspruch genommen, aber ich denke, diese Information ist für Euch dennoch interessant. Die Inanspruchname des Room Service kostet $7.90, für Suitengäste ist sie kostenlos.
Ach ja, und hier noch die Bestellkarte für das Frühstück auf der Kabine:
Naja, wir gingen
also gewohnheitsmässig zum Suitenfrühstück ins «Chop`s Grille»,
mussten aber feststellen, dass dieses am Ausschiffungstag nur bis 9am
geht. Gleiches galt leider auch für das Frühstück im MDR – an
beiden Locations war an den vorangegangenen Tagen die Deadline bei
10am gewesen. ![]()
Zum Glück hatten wir ja noch unsere Getränkepakete, mit denen wir in der Kaffeebar kostenlos Kaffeespezialitäten und dazu Pastries bestellen konnten. Gesagt, getan, aber wo sollten wir nun für unser Frühstück Platz nehmen? Die wenigen Sitzplätze rund im die Kaffeebar «Latte-tudes» waren restlos von anderen PAXen besetzt, die auf ihren Aufruf zum Unboarding warteten (die entsprechenden Durchsägen hatten bereits um 7:30 Uhr früh begonnen). Aber nach kurzer Wartezeit fanden wir dann doch zumindest Platz für zwei Personen, welchen wir uns schichtweise teilten:
Kurz vor 10 Uhr begaben wir uns dann zum MDR, wo zur Ausschiffung der Suitengäste alle 30 Minuten Edna vorbeikam. Sie brachte uns dann schnell zur Gepäckhalle, wo wir auch sofort unsere Koffer vorfanden. Ausserdem winkte sie uns einen Gepäckträger herbei, welcher uns an der Schlange für die meisten PAXe, welche zu diesem Zeitpunkt gut 30m lang war, vorbei zu einer eigenen Kontrollstation für Suitengäste brachte. Nach gerade einmal 3 Minuten waren wir dann durch das Terminal durch.
Und dann begann das
Warten. Auf der TBL-Homepage hatte ich zuvor bereits ein Foto der
Grossraumlimousine unseres heutigen Guides Rafael gesehen, aber in
der ganzen Masse der an- und abfahrenden Fahrzeuge war keines,
welches seinem auch nur annähernd nahekam. ![]()
Gegen 10:20 Uhr
schickte ich ihm eine erste «What`s App». Keine Antwort. Umd 10:30
Uhr die nächste. Erneut keine Reaktion. ![]()
Gegen 10:40 erspähte
ich dann aus der Entfernung einen Wagen am Eingang zum Hafengelände,
welches das gesuchte Fahrzeug hätte sein können. Es kam nur leider
im allgemeinen Stau kaum vorwärts. ![]()
Als der Wagen dann knapp mehr als 5 Minuten später in unsere Nähe kam, lief ich einfach mal desperat mitten in die Fahrspur und konnte auf der Fahrzeugseite tatsächlich seinen Namen erkennen. Ich lief zur Fahrertür, winkte wild und klopfte an die Scheibe. Der Fahrer liess die Seitenscheibe herunter, ich nannte meinen Namen – und schon war der Kontakt hergestellt.
Rafael schob sich dann auf den nächsten freien Parkplatz ein paar Meter weiter und begann mit dem Verladen unserer Koffer. Bis dann plötzlich ein Herr in Uniform auftauchte und begann, mit Rafael zu diskutieren.
Unser Guide erzählte uns kurz darauf, dass es ein Problem mit der Zulassung seines Wagens zum Hafengelände gegeben habe. Wegen eines Getriebeschadens hatte er sein bisheriges Fahrzeug etwa zwei Wochen zuvor durch ein baugleiches Modell ersetzt. Das Kennzeichen sei zwar schon bei der Hafenbehörde registriert, jedoch hatte er noch keinen neuen Aufkleber für die Windschutzscheibe erhalten, welche seine Berechtigung, das Hafengelände zu befahren, belegte.
Von dem Stress liess
sich unser Guide aber nicht verwirren,
und so begannen wir unsere
Tour mit ihm. Auf dem Weg in die Altstadt von San Juan erzählte er
uns eine Menge über sich und seine Familie: er sei auf Puerto Rico
geboren, aber in den USA aufgewachsen. In seiner evangeloikalen
Kirche im US-Bundesstaat Tennessee habe er seine Frau, auch aus
Puerto Rico stammend, kennengelernt und mit ihr schliesslich auf die
Insel zurückgekehrt. Er war wirklich sehr religiös, weshalb wir
sehr froh waren, dass sich Elkvira schon im Vorfeld entschieden
hatte, an diesem Tag in ihr Cruise Brothers Outfit zurückzuwechseln
(okay, der Grund war eigentlich gewesen, dass wir keine Lust hatten,
bei der Ankunft in Miami den Grenzbeamt*innen zu erklären, warum sie
bzw. die Transperson in unserer Reisegruppe äusserlich nicht mit dem
Namen im Pass übereinstimmte…).
Rafaels Wagen war wirklich toll und mit allen Schikanen ausgestattet. Er hätte sogar im Notfall bis zu 14 Personen und 10 Koffern Platz geboten. Aber leider hatte dieses Dickschiff den eindeutigen Nachteil, dass Rafael unterwegs kaum parkieren konnte. Also leider nix mit Spaziergang durch San Juan (darauf hatte ich bei der kurzfristigen Buchung leider nicht so explizit geachtet). Und so zeige ich Euch hiermit einfach mal ein paar Fotos, die ich auf unserer Rundfahrt gemacht habe:
Die letzten beiden Bilder zeigen die Reste der alten Festung «Castillo San Felipe».
Weiter geht`s:
Wir kamen auch an der Bar vorbei, in der die Piña Colada erfunden wurde:
Leider konnten wir da nicht spontan einkehren, was ganz besonders von Knut heftige Beschwerden einbrachte. ![]()
Weiter ging es:
Anschliessend fuhren wir zu einem Strand ausserhalb der Stadt, wo Rafael vor der Kulisse der Festung San Felipe von uns ein Familienfoto machte:
Danach ging es weiter zum Lunch:
Dafür hatte Rafael ein Restaurant, welches für seine inseltypischen Spezialitäten bekannt war, ausgesucht. Leider habe ich inzwischen den Namen der Lokalität vergessen, weshalb ich Rafael heute nochmal per eMail angefragt habe. Ich reiche diese Information baldmöglichst weiter.
In der Zwischenzeit noch schnell ein paar Fotos vom Mittagessen. Es gab eine tolle Probierplatte und den Inselklassiker «Mofongo» in zwei Variationen:
Nochmal durchgehend sehr lecker, allerdings am Ende zuviel für uns.
![]()
Anschliessend fuhren
wir zum Flughafen. Der Self-Check-in bei AA funzte wie schon beim
Hinflug schnell und unkompliziert. Der Flug nach Miami war
ereignislos, und am Ziel fanden wir auch schnell ein Taxi in unser
Hotel in Miami Downtown. ![]()
So weit, so gut.
Wir kamen auch an der Bar vorbei, in der die Piña Colada erfunden wurde:
Das wäre für mich ein Wallfahrtsort!
Nachdem nun der KF-Teil der Reise vorbei ist, möchte ich schon einmal ein erstes Fazit ziehen. Ich beschränke mich dabei aber zunächst auf den Vergleich von Leistungen und Preisen.
Für die KF in der Owner`s Suite haben wir rund CHF 6500 bezahlt. Dazu kamen ca. CHF 650 für die Internetpakete und ca. CHF 1400 für die Getränkepakete. Also zusammen gut CHF 8550.
Als Getränkepakete hatten die Jungs eines mit allen Soda-Getränken (also Cola/Fanta/Sprite), Mocktails, Kaffeespezialitäten, frisch gepressten Säften und Wasser mit und ohne Kohlensäure in Flaschen (was vor allem für die Landausflüge interessat war). Getränke in der Minibar sind bei RCCL nicht inklusive.
Das «Ultimate Package», welches meine Frau und ich hatten, enthält zusätzlich dazu auch alle alkoholischen Getränke (also auch Cocktails, Wein, Bier). Bei einem Cocktail-Preis von $14 und einem Mehrpreis des Pakets gegenüber dem Paket der Jungs von ca. $30 mussten wir also jeden Tag mindestens drei Cocktails trinken, um den Mehrpreis «herauszuholen».
Was wir allerdings nicht geschafft haben. Dies lag auch vor allem daran, dass in der Suitenlounge von 17 bis 20 Uhr alle Getränke inklusive sind. Warum aber habe ich dieses Luxuspaket gebucht?
Ganz einfach: als wir vor 10 Jahren zum ersten Mal mit der Jewel unterwegs waren, befand sich die Suitenlounge noch auf Deck 10 und war ziemlich klein. Aus ihr wurde im Verlauf der Jahre eine eigene Familiensuite ohne Balkon. Und seinerzeit gab es dort am Abend maximal Longdrinks und kleine Shots, jedoch keine Cocktails.
In der neuen Lounge auf Deck 14 war das jedoch anders, es gab einen eigenen Bartender, welcher neben der Hauptkarte auch jede Menge klassische Cocktails draufhatte. Und genau deshalb hat sich das «Ultimate Package» nicht wirklich für uns gelohnt. Für unsere nächste Reise mit RCCL habe ich nun immerhin die Konsequenz gezogen, nur noch das einfachere Paket zu buchen.
Vergleichen wir das Ganze mal mit TC. Als Referenz nehme ich einfach mal die 14-Tage-Tour durch die Karibik im Februar 2026 (für 2025 sind leider keine Suiten mehr buchbar!), in einer «Überseesuite», welche zwar etwas kleiner ist als unsere OS bei RCCL, aber für diesen Zweck akzeptiere ich das jetzt einfach mal.
Bei RCCL waren meine
Frau und ich sowie der Grosse bereits «erwachsen», der Kleine noch
«Kind». Wohingegen in 2024 bei TC beide Jungs noch als «Kinder»
durchgegangen wären. Und wenn ich nun den TC-Preis für 14 Tage
einfach mal durch 2 teile, komme ich inklusive aller Getränke, 350MB
Internetvolumen und der Minibar auf gut 6800 Euro für unsere
Familie. An dieser Stelle also ein klarer Pluspunkt für TC (das
wollte ich jetzt mal loswerden, nachdem ja im Moment sehr viele von
Euch über die exorbitant gestiegenen Preise bei TC klagen!).
![]()
Auch wenn meine Frau und ich uns lediglich für das antialkoholische Getränkepaket entschieden, und alle Cocktails zusammen mit den Elchen ausschliesslich im Concierge Club eingenommen hätten, kämen wir immer noch in der Summe auf CHF 7750.
Das Restaurant-Zusatzpaket war in etwa gleich teuer wie jenes bei TC, also können wir diesen Punkt gerne aussen vor lassen. Somit also in puncto Kosten schon einmal ein klarer Punktsieg für TC! Und das Essen in den Hauptrestaurants ist bei TC ebenfalls besser als bei RCCL, wenn auch nur marginal bis leichtgradig.
Dennoch werden wir
auch in Zukunft weiter bei RCCL buchen, und das hat einen ganz
speziellen Grund: das Bonusprogramm! ![]()
Nach nunmehr 3 Reisen mit RCCL von jeweils einer Woche Dauer, jeweils in Suiten, haben wir nun mit 42 Punkten «Platin-Status» erreicht. Die Nächte in Suiten zählen dafür doppelt, daher der Punktwert. Mit unserer nächsten RCCL-Reise im April 2025 (15 Nächte) werden wir den «Emerald-Status» mit 72 Punkten erreichen. Bis zum «Diamond-Status» (80 Punkte) fehlen uns dann nur noch wenige Punkte.
Und ab dem Diamond-Status gibt es dann nicht nur eine eigene Vielfahrer*innen-Lounge (inklusive Concierge und abendlichem Appetizer-Buffet), sondern auch pro Tag 4 Getränkegutscheine, welche man natürlich vor allem für Wein und Cocktails einsetzen kann/sollte. Damit entfällt dann auch der Vorteil, eine Suite zu buchen, vor allem, wenn diese eigentlich nicht notwendig wäre.
Mal ein Vergleich: für unsere Transatlantikreise mit RCCL im April 2025 zahlen wir in einer «Grand Suite» für alle 4 von uns etwas mehr als CHF 10k (um es genau zu sagen: CHF 10`268, und das auch nur mit Weihnachts-Aktionsbonus). Mit zwei Balkonkabinen läge der Preis für 4 Personen (heute kontrolliert!) plötzlich nur noch bei gut CHF 5550.
Und genau an diesem Punkt zeigt sich, dass RCCL ein wirklich tolles Bonus-Produkt für Stammkund*innen am Start hat, wo TC leider immer noch nicht aus den Puschen kommt.
Den Vergleich für
LGBTQIA+ kann ich an dieser Stelle noch nicht ziehen, das werden wir
auf unserer Sommerreise mit TC nachholen. Aber immerhin kann ich
schon einmal zweifelsfrei feststellen, dass sich die Transperson in
unserer Familie an Bord der Jewel sehr wohl und vor allem sicher
gefühlt hat.
![]()
Das wäre für mich ein Wallfahrtsort!
Und ich war sooo entäuscht, dass wir leider knapp eine halbe Stunde vor Beginn der Öffnungszeiten dort waren... ![]()
Dazu kamen ca. CHF 650 für die Internetpakete
Sind die nicht includiert? Bei den "großen" Schiffen hast Du das coastal kitchen, da ist das Essen schon noch anders.
Erstmal vielen Dank für deinen RB und dein Fazit ... freu mich auf die Fortsetzung. So schade, dass ihr in San Juan nicht rumlaufen konntet, wir hatten damals eine Tour mit Endstation Flughafen über puertoricocruiseexcursions punkt com gebucht 185,- $ (4 Personen).
Wie cool ist das denn Trinidad und Tobago als Stop, ich glaube da muss ich mal genauer hinschauen. Von Trinidad kenne ich leider nur den Flughafen.
Die Vielfahrer-Lounge haben wir bei unserer Reise mit der Jewel ausgiebig genutzt. Erbeeren mit Schoki ![]()
Mit Diamond Status rechnet sich kein Getränkepaket mehr, also zumindest für uns.
SeeYou hat dort letztes Jahr einen Piña Colada getestet. Wenn ich das Bild richtig interpretiert habe, war er gut. ![]()
Wir haben hier in HH ein karibisches Restaurant und die mixen die PC eben nach original karibischer Art. Der Besuch dort ist jetzt schon 1 1/2 Jahre her, aber ich habe die verdammt gut in Erinnerung. Auch wenn ich jetzt gar nicht mehr sagen kann, was der Unterschied war - ich glaube deutlich weniger Sahne als sonst...
ich glaube deutlich weniger Sahne als sonst...
Vermutlich überhaupt keine. Wir haben unsere erste echte Piña Colada 2008 auf der Isla Magarita getrunken (Privat bei Einheimischen) und mussten feststellen, es gehört keine Sahne in diesen Cocktail.
Hey! Auch wenn die KF an dieser Stelle leider schon vorbei war, so
war es unsere Reise noch lange nicht.
Und da ich heute endlich wieder
etwas Zeit habe, mache ich weiter mit
Tag 10: Miami, Florida, USA:
Es war der 12.
Geburtstag unseres jüngeren Sohns. Diesen wollten wir mit einem
absolut dekadenten «Breakfast in America» beginnen (und so manche*r
von Euch wird aufgrund der Formulierung vielleicht schon den
passenden Soundtrack dazu im Kopf haben
).
Meine Frau hatte dafür schon im Vorfeld ein bekanntes Frühstücksrestaurant in der Nähe des Hotels ausgewählt. In Downtown Miami gibt es eine Einschienenbahn, deren Benutzung kostenlos (!) ist, den «People Mover». Wir begaben uns zur dem Hotel nächstgelegenen Station (ca. 300m vom Hoteleingang entfernt) und warteten auf einen der Züge:
Als wir jedoch am
«Café Bastille», dem Restaurant, welches meine bessere Hälfte
ausgesucht hatte, gegen 10 Uhr ankamen, mussten wir feststellen, dass
dort leider kein Platz frei war. Es gab sogar eine Warteschlange, und
man teilte uns mit, dass die Wartezeit ca. 45-60 Minuten betragen
würde.
Was nun?
Nach kurzer
spontaner Familienkonferenz beschlossen wir, den «People Mover»
zurück zum Hotel zu nehmen. Direkt gegenüber vom Hotel befindet
sich nämlich der «Bayside Marketplace», ein Ort, den mir bereits
2017 auf unserer gemeinsamen Reise mit der «Allure of the Seas»
meine Schwester sehr ans Herz gelegt hatte. Und dort gab es gleich
mehrere Frühstücks-Lokalitäten. ![]()
Die von mir zunächst favorisierte «Sugar Factory» hatte aber leider ein paar Wochen zuvor schon ihre Türen dauerhaft geschlossen, ein paar andere Locations waren bei unserer Ankunft hoffnungslos überfüllt. Hey, es war schliesslich Sonntag!
Aber zuletzt fanden wir im ersten Obergeschoss einen kleinen Laden namens «Sugar Love», in den wir nun einkehrten.
Die Fluktuation im «Bayside Marketplace» scheint aber derzeit echt hoch zu sein, denn nur gut 2 Monate später, also in dem Moment, wo ich diese Zeilen niederschreibe, ist das Lokal nicht mehr auf der Liste der Restaurants im «Bayside Marketplace» zu finden.
Und dabei war das Essen dort nicht mal schlecht:
Aber alles seeehr
gehaltvoll… ![]()
Nach dem Frühstück
gingen wir ein wenig im «Bayside Marketplace» herum, suchten nach
dem Abfahrtsort von «Thriller», dem Speedboat-Ride, den wir uns für
diesen Tag vorgenommen hatten. Wir fanden dessen Pier auch nach
einiger Zeit, nur um festzustellen, dass für diesen Tag alle Fahrten
wegen des schlechten Wetters gecancelt worden waren. Ja, es war recht
regnerisch an diesem 18. Februar, das hätte bei mehr als 50mph schon
schmerzhaft werden können, wenn einem die Regentropfen mit full
speed ins Gesicht klatschen. ![]()
Also entschlossen wir uns spontan zu einer Fahrt mit dem Riesenrad am «Bayside Marketplace». Okay, der Preis von fast $90 für die ganze Familie für 10 Minuten Fahrt war schon ziemlich steil. Aber die Aussicht aus fast 70m Höhe war schon ziemlich geil (trotz des Regens). Vor allem, weil es im nahegelegenen Hafen von Miami auch so einige KF-Schiffe zu sehen gab (dazu später nochmal mehr):
Ebenso der Blick auf die Skyline von Miami Downtown:
Vorne links im Bild sehr Ihr übrigens unser Hotel (das beige-braune Gebäude), das «ING Holiday Inn Port of Miami». Es sieht zwischen den Wolkenkratzern und den diversen Baustellen drumherum schon ein wenig deplatziert aus.
Wir vermuten inzwischen, dass es in den nächsten Jahren abgerissen werden wird. Es ist wirklich in die Jahre gekommen, was sich auch in unserem Zimmer immer wieder bestätigte. So waren zum Beispiel bei unserer Ankunft am Vortag sämtliche Steckdosen auf der einen Zimmerseite komplett ausser Funktion, weswegen auch der (nach unserer Einschätzung mindestens 20 Jahre alte) Fernseher nicht funktionierte. Okay, das konnte vom Housekeeping dankenswerterweise recht schnell behoben werden (da war wohl eine Sicherung herausgeflogen), aber dennoch war es nicht wirklich der beste Eindruck.
Aber immerhin war der Zimmerpreis pro Nacht von $335 für uns 4 inkl. Frühstück für Downtown Miami unschlagbar! Zum Vergleich: der nächstgünstigste Preis in 500m Umkreis lag mehr als 50% darüber…
(Also: falls Ihr in den kommenden Jahren nach Miami kommt, einen kurzen Weg zum KF-Hafen braucht, und an ein Hotel für 1-2 Übernachtungen keine allzu hohen Ansprüche stellt, kann ich Euch das Hotel immer noch sehr empfehlen (wir sind ja auf Reisen schon seit jeher recht schmerzunempfindlich).)
Nachdem nun unsere Fahrt auf dem Riesenrad vorbei war, fragten meine Frau und ich die Jungs, was wir als nächstes unternehmen sollten. Und die beiden wollten gerne ins Hotel zurück, anstatt noch weiter im zunehmenden Regen herumzulaufen. Okay, es war schliesslich der Geburtstag des Kleinen, er sollte also auch bestimmen, was wir unternehmen würden. Auf unserem Rückweg zum Hotel kamen wir noch an einem Schild am Boden vorbei, welches uns ein «Ach jaaah?!?» entlockte:
Zurück im Hotel
wurden wir dann nach knapp einer halben Stunde recht unsanft aus
unserer Spätmittagsruhe gerissen, als in unmittelbarer Nachbarschaft
des Hotels ein Blitz krachend einschlug. Direkt danach waren sogar
mehrfach Feuerwehrsirenen zu hören; aber aus dem Hotelfenster heraus
war nicht zu sehen, weswegen… ![]()
Wir hatten aber für den späten Nachmittag noch einen Programmpunkt geplant, nämlich den Besuch der «Cheesecake Factory» in South Beach. Ursprünglich hatte ich vorgesehen, dass wir dorthin mit dem Bus fahren wollten – der fährt nämlich vom «Bayside Marketplace» bis fast (aber auch nur fast) vor die Tür des genannten Lokals.
Leider hatte ich bereits im Vorfeld der Reise nicht herausfinden können, ob wir uns dafür auch Fahrscheine im Bus selber kaufen könnten. Und die App von «Miami Transport» erforderte leider zur Identifikation eine US-amerikanische Handynummer. Also ein ähnliches Problem, wie ich es bereits zu Beginn dieses RB im Zusammenhang mit der Tischreservierung in der «Cheesecake Factory» berichtet hatte.
An diesem Punkt tat ich etwas, was mir sonst eigentlich widerstrebt: ich bestellte ein «Uber». Die dazu notwendige App hatte ich bereits 5 Monate zuvor auf mein Handy geladen, anlässlich meines Besuchs in Hannover, wo ich seinerzeit in den 1990er-Jahren Medizin studiert hatte (zum 25jährigen Examensjubiläum an der «Medizinischen Hochschule Hannover»). Ich habe die App damals aber nicht genutzt.
[Zur Erklärung ein kleiner Einschub:]
Vor 9 Jahren hat ein sehr guter Freund von mir, welcher fast 25 Jahre als Taxifahrer in Berlin gefahren ist, seinen Job verloren, als sein Arbeitgeber wegen der Konkurrenz durch «Uber» schliessen musste. Und ich kenne weitere entsprechende Beispiele. Deswegen hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt «Uber» konsequent gemieden.
[Einschub Ende]
Okay, ich hätte selbstverständlich auch an dieser Stelle nach einem «regulären Taxi» Ausschau halten können. Aber irgendwie hatte ich keinen Nerv dafür, zumal sich kurz zuvor im Hotelzimmer mein Durchfall wieder heftigst gemeldet hatte (in den vorangegangenen Tagen war das zwar gelegentlich der Fall gewesen, aber nie zu stark). Und so hatte ich einen gewissen Drang nach Kontrolle und Vorausplanbarkeit (okay, den habe ich auch sonst - mehr oder weniger).
Um es kurz zu machen: unser Fahrer kam sehr pünktlich mit einer grossen Limousine und brachte uns schnell und höflich für gut $17 (zzgl. Tip) an unser Ziel. (Zum Vergleich: die Busfahrkarten für die einfache Strecke hätten p.P. $ 2.25 gekostet.) Und zwar direkt vor die Eingangstür – von der Bushaltestelle hätten wir noch gut 250m durch den heftigen Regen laufen müssen.
In der «Cheesecake
Factory» hatte man auch problemlos Platz für uns – also waren
meine Befürchtungen, am Eingang lange warten zu müssen, unbegründet
gewesen. ![]()
Wir waren gegen 17:30 Uhr angekommen; der Plan war gewesen, erst einmal den namensgebenden Käsekuchen zu probieren, um dann anschliessend noch ein kleines Abendessen einzunehmen. Naja, was man so plant...
[An dieser Stelle nochmal ein kleiner Einschub:]
Die «Cheesecake Factory», ein bekanntes Franchise-Unternehmen in den USA, hat auf ihrer Speisekarte gut 40 Variationen von Käsekuchen. Von diesen haben gerade mal 3 (in Worten: drei!) weniger als 1000kcal pro Stück (und keiner weniger als 900kcal). Mit einem der dortigen Milchshakes, welche im Nährwert in genau derselben Range liegen, hatten unsere Jungs also problemlos den täglichen Energiebedarf eines erwachsenen Menschen abgedeckt.
[Einschub Ende]
Ich hatte einen Karamel-Käsekuchen und war am Ende froh, dazu «nur» die (extrem zuckrige) Haus-Limonade bestellt zu haben:
Es kam also, wie es kommen musste: die Jungs haben weder ihre Kuchenstücke aufgegessen noch ihre Shakes ausgetrunken!
Also, liebe Foristi:
solltet Ihr mal in den USA einen Besuch der «Cheesecake Factory»
planen, bedenkt bitte, was dieser Euren Verdauungssystemen antun
könnte… Burps! ![]()
Auch den Rückweg haben wir wieder mit «Uber» gemacht. Der Fahrer war zwar recht unfreundlich (wobei ich mir nicht sicher bin, ob er überhaupt des Englischen mächtig war), das Auto klein (in etwa «Golf-Klasse», aber schliesslich waren wir am Ende nicht nur wieder im Hotel, sondern hatten auch überhaupt keine Lust mehr auf ein Abendessen. Lediglich die allgemeine Diarrhoe nahm wieder zu...
Liebe Foris,
Euer Knuti meldet sich mal wieder zu Wort in diesem RB.
Auf Puerto Rico hatten wir nochmal einen tollen Ausflug:
Sogar mit Cocktails!
Aber da war ich nach den Erfahrungen meiner Reisefamilie schon ein
wenig vorsichtig geworden. ![]()
Am nächsten Tag in
Miami sind wir gaaanz toll Riesenrad gefahren: ![]()
Die Kabinen des
Riesenrades hatten sogar «air condition»:
![]()
Sehr luxuriös! ![]()
Für alle von Euch,
denen nun auffällt, dass Elkvira plötzlich wieder wie Elkwood
aussieht – das hat mir meine Reisefamilie erklärt: auch wenn
Florida eigentlich als sehr liberaler US-Bundesstaat gilt, in dem es
viele Queerelche gibt, so gibt es dort leider in den
letzten Jahren auch viele Menschen, die jenen, die nicht den cis- und
straight-Kriterien mancher Leute entsprechen, feindselig
entgegentreten. Das hat mir Elkvira auch bestätigt: sie meinte
«warum soll ich mich exponieren, wenn manche Menschen das als
Provokation verstehen?» ![]()
Okay, das ist sehr
kompliziert, aber ich habe am Ende schon verstanden, was meine
«Cruise Sister» mir damit sagen wollte. Und Eure bisherigen
Kommentare in diesem Thread haben ja gezeigt, dass Ihr das auch
versteht. Es sind halt im Moment keine einfachen Zeiten für
Trans-Elche. ![]()
Am Ende des Tages gab es dann noch sehr leckeren Käsekuchen:
Aber leider mal
wieder keine Cocktails… (grummelbrummel) ![]()
Nachdem Elkvira und mich ein paar vorsichtige Anfragen per PN erreicht haben:
Ihr dürft auch gerne hier öffentlich im Thread fragen. Wir beide haben keine Geheimnisse gegenüber den Foristi. (Ein paar von Euch wissen sowieso schon länger Bescheid...) ![]()
Und es gibt (fast) keine Fragen, auf die wir nicht antworten würden.
![]()
Hallo Flo Faulpelz,
kannst du (oder jemand Anderes) mir einmal helfen? Wir wollen 2026 zu Ostern gerne ein Karibikkreuzfahrt machen und schwanken zwischen AIDABlu und der Jewel of the Seas. Bei RCCL ist ja der angegebene Preis kein Endpreis - Was kommt noch dazu?
- Du schriebst, pro Tag 70€ für das große Getränkepaket, dass sich erst ab 4 Cocktails lohnt. Ansonsten etwa 30€
- Wie viel zahlt man für die Trinkgelder pro Tag?
- Muss die Sauna extra bezahlt werden?
Gibt es sonst noch etwas, das ich wissen muss für meine Entscheidung?
Momentan sieht es auf der Internetseite so aus, dass mir der Preis für zwei Kabinen angezeigt wird, ich dann aber meine Daten und Zahlungsmittel angeben muss, bevor ich zu Getränke- und Essenspaketen komme. Das ist sehr seltsam und ich würde schon gerne gleiches mit gleichem in etwa vergleichen.