[Reisebericht] Paradiesisch: Per Luxusliner durch die Südsee / Mit der MS Paul Gauguin nach Französisch Polynesien und den Cook Inseln (2015)

  • Vorwort: 'Alle Freitag wieder'. Hatte ich erwägt, und habe noch genug Material. Aber das Interesse sinkt nach jedem Beitrag ... Diesen Bericht über eine Kreuzfahrt in der Südsee hatte ich noch versprochen, danach folgt mein Winterschlaf. Mit einer weihnachtlichen Unterbrechung, wenn alle brav waren.

    Meine beiden gebuchten Kreuzfahrten im November und Dezember wurden erwartungsgemäß gestrichen. Ich bin nun in der traurigen Lage, keine Reise vor mir zu haben, und etwas Neues planen ist derzeit Utopie. Es gibt aber Schlimmeres. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen, und 'Ia ora na'!

    Paradiesisch: Per Luxusliner durch die Südsee

    Mit der MS Paul Gauguin nach Französisch Polynesien und den Cook Inseln (2015)

    Im Vorfeld und die Anreise


    Ein Morgen war's, schöner hat ihn schwerlich je ein Dichter beschrieben, an welchem wir die Insel O-Taheiti zwei Meilen vor uns sahen


    So beschrieben zwei deutsche Naturwissenschaftler Tahiti, die James Cook auf einer seinen Entdeckungsreisen begleiteten, und so war auch lange das Bild der Europäer von der Südsee. Dazu hatte auch der berühmte französische Maler Paul Gauguin beigetragen, denn seine Bilder waren nur Träume von einem exotischen Paradies und nicht die Wirklichkeit.

    Meine Träume von dieser Reise sollten hoffentlich keine Schäume werden, denn das gebuchte Kreuzfahrtschiff nennt sich nach ihm und verkehrt das ganze Jahr über in diesen Gefilden. Meine letzte Reise nach Französisch Polynesien war schon sehr lange her und ich verspürte wieder mal Lust nach meinen vielen nordischen Touren dort hinzufahren. Auch weil eine mir nah stehende Person mich begleitete ie sich wie ich noch einmal die Inseln nach einer Ewigkeit anschauen wollte.

    Ein Grund dass diese Destination nicht auf meiner Top-Liste der Besuche steht ist die Abgeschiedenheit, von Deutschland braucht man zwanzig Stunden Flugzeit die wir nicht an einem Stück zurücklegen wollten. So legten wir nach einem angenehmen Langstreckenflug an Bord der Lufthansa (mit dem Höhepunkt der Blicke auf herrliche Winterlandschaften in Kanada):


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    Flug über Nunavut / Kanada


    erst einmal einen mehrstündigen Aufenthalt in einem Airport Hotel in Los Angeles ein (zu empfehlen: Crown Plaza) um uns für das letzte Teilstück nach Papeete zu schonen.


    Das war im Nachhinein eine gute Idee und notwendig, denn was wir an Bord der Air France erlebten war die einzige Enttäuschung der Reise. Der Aufschlag für Premium Eco war ein Hohn, wir hatten alte kaputte und unbequeme Sitze die wir kaum verstellen konnten. Wären wir lieber Economy geflogen, hätten besser gesessen und Geld gespart. Das "exklusive Menü" war ein Joghurt und ein Apfelbrei und später gab es Dosenobst und ein simples Rührei zum Frühstück.

    Selten lagen Anspruch und Wirklichkeit mehr auseinander, diese Airline wird mich nicht mehr sehen. Da nützte auch der Duty Free Gutschein für 50 Dollar nichts den wir von der Crew als Entschädigung erhalten hatten ... (Nachtrag: Später gab es als Entschädigung noch ein Fluggutschein für 200 Euro).

    Tahiti


    Wir waren sehr froh nach den vielen Reisestunden endlich am Ziel angekommen zu sein. Nach der schnellen Einreise verteilten am Flughafen von Papeete Tahitianerinnen Blumen an Pauschaltouristen, wir gingen leer aus weil wir auf eigene Faust eine Nacht in einem Stadthotel gebucht hatten.


    Nach einer kurzen Taxifahrt waren wir froh ein frühes Einchecken im Hotel "Tahiti Nui" gebucht zu hatten (auch wenn wir für die Übernachtung ungefähr den Preis eines Billigangebotes für eine Woche Türkei incl. Flug bezahlten), denn paar Stunden in der Lobby wartend auf das Zimmer wären nach der langen Anreise eine Qual gewesen.


    Den Morgen verschliefen wir und den Nachmittag verbrachten wir am Pool. Südsee Gefühle waren dabei keine aufgekommen (das Hotel liegt an einer Tankstelle mitten in der Stadt und die Anlage ist etwas in die Jahre gekommen) aber das hatten wir auch nicht erwartet.


    Das Abendessen im Hotelrestaurant war gut und das lokale Bier schmackhaft und kalt. Nachdem ich gewarnt wurde dass ich mich nachts nicht in den Straßen herumtreiben sollte wegen bösen Jungs ging es direkt in die Zimmer, nicht schlimm da ich sowieso müde war. Am nächsten Morgen waren wir ausgeschlafen und fit, den Jetlag hatten wir bereits jetzt trotz elf Stunden Zeitunterschied getrotzt.


    Da wir erst nachmittags auf dem Schiff einchecken konnten buchten wir eine "Circle Island Tour" rund um die große Halbinsel (Tahiti setzt sich aus zwei Teilen zusammen). Die angepriesenen Sehenswürdigkeiten (Ausblick, Leuchtturm, Wasserfall, Museum, Grotte) hörten sich nicht gerade spektakulär an. Im Endeffekt waren sie es auch nicht, aber es war ganz nett gemacht und half schnell die Zeit zu überbrücken auch wenn es kein Grund ist rund um die halbe Welt zu fliegen.

    Warum mit dem "Paul Gauguin Museumsbesuch" geworben wurde obwohl es schon länger geschlossen ist fanden wir als an der Nase herumgeführt, aber richtig interessiert waren wir sowieso nicht darauf.


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    Blick vom One Tree Hill in Tahiti


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    Der Leuchtturm Point Venus in Tahiti


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    Ein Strand im Norden von Tahiti


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    Der Vaipahi Wasserfall auf Tahiti


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    Die Markthalle von Papeete

    8 Mal editiert, zuletzt von Zinni (27. November 2020 um 13:08)

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Willkommen auf der MS Paul Gauguin


    Die MS Paul Gauguin gehört zur gehobenen Schiffskategorie, hat 220 Besatzungsmitglieder und maximal 330 Passagiere. Wir waren nur 210, so war das Crew-Gast Verhältnis für mich einzigartig. Wir wurden schnell zu unseren Kabinen gebracht, lange Wartezeiten gab es während der Reise nirgends. Das Konzept ist All-Inclusive (bis auf die Ausflüge und einige edle Weine und Spirituosen). Auf allen meinen bisherigen Schiffsreisen hatte ich noch nie so eine freundliche und bemühte Crew. Schnell wurden sich Namen und Vorlieben eingeprägt und angewendet und alle Bedienungen waren sehr aufmerksam.


    Da auch die Zimmer in Ordnung waren (immer sauber und gepflegt) und unsere Mitreisende sich ausnahmslos als angenehme Zeitgenossen herausstellten (der Nervensägenfaktor war bei null) war es ein angenehmer Rückkehrort nach der Erkundung der angefahrenen Destinationen. Ich fand immer jemanden um ein Schwätzchen zu halten, der Gedankenaustausch war meist sehr interessant.


    Es gibt drei Restaurants, wir waren zum Frühstück und Mittagessen im "La Veranda" mit Selbstbedienung und abends im "L'Etoile" mit Bedienung und à la carte Service. Beim Menü fand ich immer etwas auf das ich Lust darauf hatte, das Frühstück dagegen war langweilig. Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden mit dem Essen und es gab nur wenige Ausreiser nach oben und unten. Leider fehlte uns auch oft der Hunger, wir waren vermutlich wegen der Hitze appetitlos. Am Ende der Reise hatte ich drei Kilo abgenommen, der Küche kann ich dafür aber keine Schuld geben.


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    Die MS Paul Gauguin


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    Der Pool der MS Paul Gauguin


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    Das Restaurant 'L'Etoile' der MS Paul Gauguin


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    Die Außenbar der MS Paul Gauguin

    Huahine


    Da wir aber nicht zum Fliegen, Schlafen und Essen im Urlaub waren sondern auch was von der Gegend sehen wollten war ich hocherfreut als ich am nächsten Morgen aus dem Fenster schaute:


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    Ankunft in Huahine


    Wir hatten unser erstes Ziel Huahine erreicht und der Blick auf die beiden Vulkaninseln Huahine Nui und Huahine Iti die sich im Meer spiegelten war traumhaft:


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    Blick auf Huahine


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    Blick auf Huahine


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    Blick auf Huahine


    Ich buchte die Tour 'Huahine Safari Expedition' wobei mir im Vorfeld natürlich klar war dass dies keine 'richtige' Expedition wird, das ist mit Kreuzfahrtgästen wohl kaum machbar. Wir fuhren mit unserem Offroad-Fahrzeug kreuz und quer durch die Insel die mir sehr gut gefallen hatte. Alles relativ unberührt, ruhig, abgeschieden, urig und sehenswert:

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    Ein Strand in Huahine


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    Ein Strand in Huahine


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    Blick auf Huahine


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    Ein Fisch in Huahine


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    Blick auf Huahine


    mit dem Höhepunkt der riesigen und seltenen blauäugigen Aale von Faaie. Sie sind bis zwei Meter groß, aber trotzdem zahm und harmlos. Warum sie heilig sein sollen hatte ich nicht verstanden:


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    Die heiligen Aale von Huahine

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    Die heiligen Aale von Huahine


    Ich hatte wenig erwartet aber vieles tolles gesehen, das war ein super Start der Kreuzfahrt:


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    Blick auf Huahine


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    Blick auf Huahine


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    Blick auf Huahine


    Abends führten die Kinder der Insel noch schöne Tänze vor und verteilten fleißig Blumenschmuck was ein gelungener Abschluss war der Vorfreude auf mehr machte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Zinni (27. November 2020 um 10:54)

  • Aitutaki


    Nach einem ereignislosen Seetag erreichten wir die Cook Inseln die ein Problem mit der abnehmenden Bevölkerungszahl haben, kein unabhängiger Staat hat einen größeren Rückgang. Bekannt sind sie dafür dass die Bounty im Jahre 1789 Brotfruchtbäume gebracht hatten und in 2011 den ersten Banküberfall erlebt hatte.


    Aitutaki ist ein gekipptes Atoll und hat etwa noch 1900 Einwohner. Die Einwohner leben vom Tourismus und in geringerem Maße von Fischerei und Landwirtschaft. Große Sehenswürdigkeiten gibt es keine außer ein paar Kirchen, die Dichte ist angeblich die höchste der Welt:



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    Eine Kirche in Aitutaki / Cook Inseln


    Es gibt keine Hunde, Schweine und Ziegen auf der Insel, warum auch immer. Wer schon immer mal in Zeitlosigkeit und Ruhe seinen Urlaub genießen will ist hier bestimmt richtig, mir haben die paar Stunden gereicht. Gefallen hatte es mir trotzdem, mal ganz was anderes abseits der touristischen Highways.


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    Blick auf Aitutaki / Cook Inseln


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    Idylle in Aitutaki / Cook Inseln


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    Ein Strand in Aitutaki / Cook Inseln


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    Idylle in Aitutaki / Cook Inseln


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    Mördermuscheln in Aitutaki / Cook Inseln

    Rarotonga


    Mit der fünffachen Einwohnerzahl von Aitutaki war es in Rarotonga nicht ganz so ruhig, aber der Eindruck war immer noch beschaulich für uns. Wir sahen wunderschöne Strände bei unserer 'Circle Island Tour' und einen schwarzen Felsen mit einer mysteriösen Story die ich leider vergessen habe. Ansonsten ist es eine typische pazifische Vulkaninsel mit einer zentralen Bergkette und Gipfeln bis auf über 600 Meter.


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    Ein Strand in Rarotonga


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    Ein Strand in Rarotonga


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    Ein Strand in Rarotonga


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    Ein Strand in Rarotonga


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    Der 'Black Rock' in Rarotonga


    Die Hauptstadt Avarua mit ihren 5000 Einwohnern wirkt verschlafen und hat nur eine Hauptstraße
    die als Küsten-Ringstraße rund um die Insel weiterführt. Der Linienbus verkehrt abwechselt mal rechts und mal links herum und hält wo man will. Obwohl die Touristeninformation angeblich nichts davon wusste gab es in der Südsee für mich das einzige Mal freies Wi-Fi mit dem Hotspot 'government' so dass ich meine Freunde zu Hause grüßen konnte.


    Nachmittags ist eine hiesige Tanzgruppe auf das Schiff gekommen und begeisterte das Publikum. Es war den Mädels und Jungs anzusehen dass sie ihren Spaß hatten und es war keine normale 08/15 Aufführung, das hatten sie sehr schön gemacht.

    Einmal editiert, zuletzt von Zinni (27. November 2020 um 10:40)

  • Bora Bora


    Nun ging es wieder zurück nach Französisch Polynesien mit dem vermutlichen Höhepunkt Bora Bora. Wer kennt nicht das Lied von Tony Marshall, dafür wurde er sogar Ehrenbürgerschaft der Insel und angeblich Anlass dass viele Deutsche ihren Urlaub dort buchten. Wir waren zwei volle Tage in dem Atoll was genug Zeit gab es zu erkunden.


    Bora Bora hat ein Zentralberg und einen Korallensaum mit zahlreichen aufliegenden Motus (Insel). Auf
    einem hat die Reederei einen Privatstrand mit Bar und Barbecue wo man sich bedenkenlos stundenlang aufhalten konnte. Ich buchte zwei Ausflüge um die Insel kennen zu lernen, einmal mit einem Schulbus (Le Truck, ein umfunktionierter LKW) und einmal mit einem Jeep wobei leider einige Attraktionen die Gleichen waren.


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    Eine Kirche in Bora Bora


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    Blick auf Bora Bora


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    Batikarbeiten in Bora Bora


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    Blick auf Bora Bora


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    Die MS Paul Gauguin in Bora Bora


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    Blick auf Bora Bora


    In der Tat hat die Insel eine einzigartige Bergwelt und traumhafte Ausblicke auf die Atolle, lässt sich das aber auch gut bezahlen und gilt als eines der teuersten Reiseziele der Welt mit Tagespreisen im hohen dreistelligen Euro-Bereich. Viele Luxushotels bieten Überwasser-Bungalows an die auf Stelzen in die Lagune hineingebaut und unübersehbar sind.


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    Überwasser-Bungalows in Bora Bora


    Nach den Ausflügen war ich auf die grandiose Idee gekommen auf eigene Faust so lange wie möglich den Hausberg der Hauptstadt zu besteigen um eine schöne Sicht zu haben. Die hatte ich auch, aber ich kann mich nicht erinnern mehr in meinem Leben geschwitzt zu haben, die Hitze und Schwüle war brutal. Bereut hatte ich es nicht, die Aussicht war klasse. Als mir ein Einheimischer in der Einsamkeit mit einer Machete ausgerüstet begegnete hätte ich wahrscheinlich weltweit Angst bekommen, hier nicht. In der Gegend gibt es so gut wie keine Kriminalität (Papeete mal ausgenommen), gut so.


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    Blick auf Bora Bora


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    Blick auf Bora Bora


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    Blick auf Bora Bora

    Bora Bora hatte mir gut gefallen, aber vielleicht hatte ich zu viel erwartet. Die ganz große Sensation war es nicht und für einen reinen Strandurlaub wäre es mir zu teuer.

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    Die MS Paul Gauguin in Bora Bora

    2 Mal editiert, zuletzt von Zinni (27. November 2020 um 10:55)

  • Taha'a


    Unser nächste Destination war die kleine Insel Taha'a die zu den 'Inseln unter dem Winde' gehört und 5000 Einwohner hat. Einen nennenswerten Tourismus gibt es nicht und anscheinend auch nicht viel zum Anschauen, denn die einzigen beiden Ziele des Ausfluges war eine Vanille Plantage und eine Perlenfarm. Die großspurig angekündigten "viele Fotostopps auf der Route" waren bei null warum auch immer. Die Tour war trotzdem ganz nett, auch wenn wir nicht wie eine mitreisende Chinesin Perlen für 30.000 Dollar gekauft hatten.


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    Brotfrucht auf Taha'a


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    Christusdorn auf Taha'a


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    Inselwelt auf Taha'a


    Die Insel lebt von Vanille (80% von Französisch Polynesien wird hier hergestellt), doch die Produktion ist seit drei 1/2 Jahren bescheiden wegen ungünstiger Wetterlage, keine guten Voraussetzungen für eine blühende Wirtschaft. Der Reiseleiter lobte fleißig seine Insel, für mich war es aber eher das Lowlight, auch weil beim abschließenden Besuch der Reederei-eigenen 'Motu' (ist eine Insel innerhalt eines Atolls) es regnete und wir schnell wieder auf dem Schiff zurück fuhren. Da dies einer der wenigen Momente war wo es regnete (insgesamt zwei Stunden in zwölf Tagen) konnten wir uns nicht über das Wetter beklagen.


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    Palmen und Strand auf Taha'a


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    Palmen und Strand auf Taha'a


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    Einmal editiert, zuletzt von Zinni (27. November 2020 um 10:44)

  • Mo'orea


    Nach dem Lowlight kam für mich noch das Highlight, die Insel Mo'orea die zu den 'Inseln über dem Winde' gehört. Der Name bedeutet 'gelbe Eidechse', gesehen hatten wir keine. Hier hatten wir zwei Tage Zeit um die wunderschöne Gesellschaftsinsel zu erkunden.


    Haupteinnahmequelle ist seit den 1960er Jahren der Tourismus was man an den vielen Hotels und Gästehäuser sieht. Im Jahr 1955 entstand der Club Med. Da die Anlage nur auf dem Seeweg erreichbar war mussten Urlauber für einen Aufenthalt vier Monate einplanen, jeweils ein Monat für An- und Abreise und zwei Monate vor Ort. Mittlerweile ist er trotz schnellerer Anreise geschlossen was zu einem kurzfristigen Einbruch der Touristenanzahl führte. Genau an diesem Ort hatten wir bei einem Ausflug einen langen Stopp mit paar Geschäften die seit der Schließung um ihre Existenz kämpfen, was das sollte hatte keiner von uns verstanden.


    Für den Menschen gefährliche Tiere gibt es auf Moorea nicht, unangenehm waren aber die im Inselinnern überall präsenten Stechmücken. Das war aber das einzige unangenehme bei unserem Aufenthalt, ansonsten erlebten wir eine prächtige Bergwelt und traumhafte Blicke auf die tollen Atolle. Mo'orea war ein klasse Abschluss einer gelungenen Kreuzfahrt.


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    Die MS Paul Gauguin mit Kurs auf Mo'orea


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    Die MS Paul Gauguin mit Kurs auf Mo'orea


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    Die Bergwelt von Mo'orea


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    Blick auf Mo'orea


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    Blick auf Mo'orea


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    Ein wild lebendes Huhn in Mo'orea


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    Blick auf Mo'orea


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    Die Bergwelt von Mo'orea


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    Die Bergwelt von Mo'orea


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    Die Bergwelt von Mo'orea


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    Die Bergwelt von Mo'orea


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    Blick auf Mo'orea


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    Blick auf das Atoll von Mo'orea


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    Blick auf das Atoll von Mo'orea

    Einmal editiert, zuletzt von Zinni (27. November 2020 um 10:46)

  • Die Heimreise und das Fazit


    Die Rückreise begann mit einem Abzock-Versuch der Reederei. Das Taxi sollte 40 $ plus 15 $ Kommunikationskosten (ein Ortsanruf) kosten was wir natürlich nicht buchten sondern auf eigene Faust eines für 20 $ nahmen. Am Airport dann der weitaus schlimmere Schock, die Air France wollte uns nicht mitnehmen weil wir keine ausgedruckte Reservierung unseres Weiterfluges nach Frankfurt hatten.


    Nun begann ein Zitterspiel wie ich es selten erlebt hatte:


    - Freies Wi-Fi gab es nicht und kaufen konnte man es erst ab acht Uhr, sehr sinnvoll wenn die beiden Morgenflüge des Airports kurz danach abgehen und der nächste Flug erst wieder um Mitternacht
    ist


    - Ich durfte den PC der Station benutzen der aber für alle meine benötigten Links gesperrt war


    - Ein Anruf bei Lufthansa wurde abgelehnt mit dem Hinweis dass man nicht nach außen telefonieren konnte


    - Ein neues erstattungsfähiges Ticket konnte nicht ausgestellt werden, das kann angeblich nur das Stadtbüro das um diese Zeit geschlossen war.


    Die Supervisorin wollte uns nicht mitnehmen, erst nach einem Gespräch von mir mit einem ihrer Mitarbeiter konnte er sie dann doch überzeugen, das Aufatmen war groß.


    Der Rückflug begann mit einem atemberaubenden Überflug von Mo'orea, ein schöner Abschied von der Südsee (Premiere auf meiner Homepage, ein Bild von meinem Handy da meine Kamera in der Ablage lag):


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    Flug über Mo'orea


    Der Service und der Zustand der Kabine waren etwas besser als beim Hinflug, aber immer noch sehr bescheiden und der hohe Aufpreis für Premium Eco war er nicht wert. Nach langen acht Stunden langweiliger und unbequemer Flugzeit erreichten wir Los Angeles, die Stadt der Engel wo sich niemand um unsere Weiterflugreservierung interessierte. Hier wäre auch kein Problem gewesen, es gab Wi-Fi.


    Leider lies der Shuttledienst zum Marriott Airport Hotel sich lange Zeit, erst nach einer vierzigminütigen Wartezeit erschien der Bus. Da es schon spät abends war stürmten wir gleich die Sportsbar und hatten bei Hamburger und Bier einen schönen Urlaubsabschied (auch wenn es nicht gerade billig war). Durch die Zeitverschiebung waren wir nicht müde und wurden um Eins gebeten zu gehen, das hatte ich lange nicht mehr erlebt.


    Der geplante Hollywood Ausflug ließen wir aus, schliefen lange und hielten uns am Pool des Hotels auf. Der Bereich war schön gemacht und vor allem war das Wasser herrlich gewärmt, ich kann mich nicht erinnern so lange in einem Schwimmbad geschwommen zu haben. Das ist mir nach den ganzen Reisestrapazen sehr gut bekommen und entspannte wunderbar.

    Der Lufthansa Flug war wieder sehr angenehm und nach gutem Essen und Trinken verschlief ich mehr als die Hälfte des Fluges. Unrühmlicher Abschied war leider das Warten auf das Gepäck, es zog sich da das Band kaputt war und das anscheinend vom Personal niemand gemerkt hatte.


    Ich habe die Reise nie bereut, wir hatten viele schöne Momente und das Schiff war klasse. Leider werde ich es wahrscheinlich nicht mehr betreten da es nur in der Südsee verkehrt. Es gibt aber noch ein Schwesterschiff "Tere Moana" das in Mittelamerika und Europa Reisen anbietet. Im Moment spricht nichts dagegen mit dem zu fahren, die Reederei hatte mich überzeugt.


    Ob ich noch einmal in die Südsee komme weiß ich im Moment noch nicht. Die Anreise ist weit und dementsprechend lange und teuer (plus elf Stunden Zeitverschiebung). Generell lässt es sich dort gut aushalten (wenn auch nicht gerade billig) und die Anzahl der Destinationen ist vielfach. Jede Insel hat ihre Einzigarten und unterscheidet sich von den Nachbarn.


    Danke für das Lesen und liebe Grüße Gerald

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    MS Paul Gauguin

    3 Mal editiert, zuletzt von Zinni (28. November 2020 um 15:08)

  • Danke Gerald @Zinni - hach da ging mir das Herz auf. Hoffentlich darf ich einige der Ziele in gut 2 Jahren auch besuchen.

    Ich freue mich heute schon darauf, dass deine Winterpause rum ist und es Neues vom "Zinni" immer wieder freitags gibt.

    Passt gut auf dich auf und einen schönen Advent - so du ihn denn magst.

  • Danke Gerald @Zinni - hach da ging mir das Herz auf. Hoffentlich darf ich einige der Ziele in gut 2 Jahren auch besuchen.

    Ich freue mich heute schon darauf, dass deine Winterpause rum ist und es Neues vom "Zinni" immer wieder freitags gibt.

    Passt gut auf dich auf und einen schönen Advent - so du ihn denn magst.

    Danke Angela für den Kommentar :):thumbup:

    Advent ist mir egal, nur Weihnachten brauche ich nicht. Mein Bruder allerdings freut sich, denn er hat ein Blumengeschäft ...

  • hallo, danke für den bericht - wahrscheinlich ist die Südsee mein ziel für 2023 ! danke und gruss

    MS 2 - TRANSATLANTIK 2011 KOMBIREISE
    MS 2 - ANTALYA - TRIFFT DUBAI 2012 MIT BAHREIN
    MS 2 - TRANSATLANTIK 2013 KOMBIREISE
    MS 3 - KANAREN MIT MADEIRA UND AGADIR 2014
    MS 1 - DUBAI TRIFFT SINGAPORE MIT VIETNAM 2015
    ARTANIA NOVEMBER 2016 PARADIESINSELN - ORIENT - SUEZKANAL - GENUA
    MS 6 - NEW YORK TRIFFT JAMAIKA 2017
    MS 3 - ASIEN MIT SINGAPORE 2019
    MS 3 - SINGAPORE-HONGKONG-SINGAPORE 2019
    ARTANIA 2020 - TRAUMINSELN & METROPOLEN VON WELT 2020

    MS 1 - BLAUE REISE PANORAMAFAHRT KIEL/KIEL 2020 MIT STOCKHOLM UND TURKU

    MS 1 - MITTELAMERIKA 2021 - LEIDER ABGESAGT !

    ARTANIA 2021 - OSTSEE VOM FEINSTEN

    MS HERZ - KAPSTADT BIS GRAN CANARIA MIT PORT ELIZABETH 2022 LEIDER ABGESAGT !

    MS 2 - KARIBISCHE INSELN 2 - 2022

    AMERA - SÜDSEEZAUBER-SYDNEY - PUERTO VALLARTA 2023

    AMERA - MACHU PICCHU - PANAMAKANAL, KARIBIK, NEW YORK , BREMERHAVEN 2024

  • hallo, danke für den bericht - wahrscheinlich ist die Südsee mein ziel für 2023 ! danke und gruss

    Danke :):thumbup: Gerne geschehen, und viel Spaß dort wenn es klappt 8)

  • Lieber Gerald @Zinni

    zunächst einmal vielen Dank für Deinen Reisebericht. Ich habe auf unserer Route von Papeete nach NYC im Jahr 2013 einiges wieder erkannt, aber dann wiederum auch ganz andere Eindrücke gehabt. Wir sind allerdings auch mehrfach auf bzw.im Wasser gewesen, haben mit Riffhaien gebadet und große Rochen gefüttert und gestreichelt. Dann haben wir "einheimisch" gespeist und natürlich auch die berühmten schwarzen Perlen bewundert und gekauft. Bei typischer Ukulelemusik kam dann auch echtes Südsee feeling über, das Euch wohl nicht so gepackt hat oder?

    Unsere Anreise erfolgte ebenfalls mit AF in der PEclass . Vielleicht hatten wir nur Glück, aber wir sind 2013 jedenfalls noch sehr verwöhnt worden.

    Und Du hast natürlich recht, Französisch-Polynesien ist sündhaft überteuert. Wir haben 15 Tage mit der Marina von Oceania Cruises die Inselwelt dort intensiv erkundet, aber einen Landurlaub kann ich mir auch nicht vorstellen.

    LG
    Siegrid

  • @Zinni

    Vielen Dank für den sonnigen Bericht in diesen grauen Zeiten. Das war genau richtig :)

    Liebe Grüße

    Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Da muss ich auch unbedingt mitlesen... hätte meine Südseetour auch für April 2021 geplant.

    Jetzt für ein Jahr verschoben auf 2022... Hoffentlich klappt`s.

    Danke für den Bericht.

    LG Andrea :)8):thumbup:

    Am 14.8.25 gehts los in die Südsee!!! 8)8)

    Leider schon vorbei:

    02/2025 Südostasien mit Singapur MS 6

    11/2024 Griechenland mit Kreta MS 6

    12/2023 Madeira mit Kanaren MS 1 - Silvesterkreuzfahrt

    12/2022 Orient Kreuzfahrt mit MS 5

    08/2022 Norwegen mit Nordkap MS 1

    12/2021 Mittelamerika mit Karibik MS1 - leider abgesagt ;(;(

    10/2021 Dubai mit Abu Dhabi MS 6 - leider für mich abgesagt ;(;(

    12/2020 Silvesterreise Mallorca bis Teneriffa - leider abgesagt... ;(;(

    08/2020 Norwegen mit Nordkap - leider abgesagt... ;(;(

    09/2019 Sylt - Amrum - Helgoland mit "World Explorer"

    12/2018 Karibik I ab Dom. Republik mit Mein Schiff 5

    12/2016 Orient mit Bahrain Mein Schiff 3
    01/2015 Karibik ab Dom. Rep. Mein Schiff 1
    01/2008 Karibik ab Aruba mit AIDA Vita

  • @Zinni

    Herzlichen Dank für den schönen Bericht. Bei den Reisen die in 2020 bei uns ausgefallen sind, tut es mir um die Kreuzfahrt Hawaii und die Südsee am meisten leid||

    Wie schön, dass ich Einiges auf deinen tollen Bildern gesehen habe :)

  • @All

    Danke für die schönen Kommentare :):thumbup:

    ... Wir sind allerdings auch mehrfach auf bzw.im Wasser gewesen, haben mit Riffhaien gebadet und große Rochen gefüttert und gestreichelt ... Dann haben wir "einheimisch" gespeist und natürlich auch die berühmten schwarzen Perlen bewundert und gekauft ... Bei typischer Ukulelemusik kam dann auch echtes Südsee feeling über, das Euch wohl nicht so gepackt hat oder? ... Unsere Anreise erfolgte ebenfalls mit AF in der PEclass . Vielleicht hatten wir nur Glück, aber wir sind 2013 jedenfalls noch sehr verwöhnt worden .... Marina von Oceania Cruises ...

    Auch bei uns wurde täglich irgendwas mit Tieren zu sehen/fühlen/streicheln/essen im Wasser angeboten, ich hatte nichts davon berichtet, da ich noch nie gerne mich in diesem Element bewegt hatte. Als Kind dreimal geschnorchelt und das wurde danach als für mich ungeeignet eingestuft. Dreimal und nie wieder ... Aus diesem Grund auch keine Berichte darüber,

    Natürlich gab es auch bei uns einheimisches Essen, das war aber nicht der Schwerpunkt der Reise, und hätte den Bericht zu lange aufgebläht meiner Meinung nach.

    Täglich sahen wir Musik-Aufführungen, sei es an Land oder die lokalen Gruppen waren an Bord gekommen. Da dieses Forum aber keine Bilder von Personen erlaubt, gab es wenig Sinn hier geschwärzte Köpfe zu präsentieren, das hätte nur verfälscht.

    2015 gab es bei Air France in der Premium Eco als Abendessen eine kleine Platte mit Apfelbrei, Joghurt und einen Orangensaft. Beim Aldi für wenige Cent zu erwerben. Und am Sitz war ich froh, wenn überhaupt etwas funktionierte, das meiste eher nicht. Da kann eine Crew gar nicht verwöhnen, selbst wenn sie es möchte.

    Marina von Oceania Cruises = 1250 Passagiere <> MS Paul Gauguin 320 Passagiere. Und letztere kostet ein weit höherer Tagessatz. Ich glaube nicht, dass diese beide Schiffe zu vergleichen sind, kenne aber Oceania nicht.

    Gruß Gerald

    Einmal editiert, zuletzt von Zinni (27. November 2020 um 20:13)

  • Lieber Gerald @Zinni ,

    ach ja, das waren noch Zeiten: auf Aitutaki waren wir auch für 7 Tage. Anfang der 90er. Wir hatten einen Bootsausflug gebucht, und da kam doch tatsächlich die 3-köpfige Crew uns mit Ukulelenmusik abholen, um uns dann zu der - unbewohnten - Insel zu fahren. Ganz wie Du beschrieben hast: eine verträumte Insel, zum Abhängen wundervoll geeignet.

    Und wenn ich so lese, dass Dir die Tänze auf Rarotonga gefallen haben, hätte Dich das Festival vielleicht doch in seinen Bann schlagen können: einfach nur schön zum Wegträumen. Und ich war fasziniert, wie begeistert die Leute ihre Tänze und Musik vortragen. Das war total mitreißend.

    Genauso hat mich Dein Bericht gefesselt und ich überlege ernsthaft, vielleicht doch noch einmal in die Südsee zu fahren - wenn nicht die gnadenlos lange und umständliche Anreise wäre....

    Danke, dass Du uns dorthin mitgenommen hast. Mindestens für heute Abend reichten die Bilder zum Weiterträumen.

    VG Verena

    PS. ... und hoffentlich bis bald

  • Guten Morgen Verena und Gruß nach Bremen,

    gerne geschehen, und danke für den Kommentar :):thumbup:

    Mit Festivals habe ich es nicht so, zu viele Leute ... Und das hat nichts mit Corona zu tun.

    Ich denke gerade weil die Südsee so weit weg ist hat sie ihren Reiz. Siehe Hawaii, näher am Festland und wohl nicht zu vergleichen ...

    Liebe Grüße

    Gerald

  • Lieber Gerald @Zinni

    herzlichen Dank für den Südseebericht. Wir lieben die beschaulichen Inseln sehr.
    Nach 2007 besuchten wir 2017 fast alle Inseln mehrere Tage im Rahmen einer sehr besonderen Jubiläumsreise , die uns bis heute unvergessen ist. Ich berichtete damals sogar live hier im Forum. (RB ist nicht freigeschaltet).
    Auch die Paul Gauguin sahen wir (ich glaube auf Bora Bora).

    Nachdem es uns auch beim zweiten Aufenthalt so gut gefiel, könnte ich mir einen dritten Aufenthalt gut vorstellen . Gerne nochmal mit Aitutaki - schönste Lagune (mein damaliges Fazit) unbedingt Bora Bora meine persönliche Trauminsel und die wunderschöne Insel Moorea.

    Eine Kreuzfahrt würde mir ggfs auch gefallen. Mal schauen , ob wir die weite Reise in Verbindung mit evtl. Neuseeland oder Australien nochmal schaffen. Aber erst, wenn wir mindestens 6 - 8 Wochen Zeit haben. Zum Glück ist der Rentenbeginn absehbar.

  • Lieber Gerald @Zinni

    herzlichen Dank für den Südseebericht. Wir lieben die beschaulichen Inseln sehr.
    Nach 2007 besuchten wir 2017 fast alle Inseln mehrere Tage im Rahmen einer sehr besonderen Jubiläumsreise , die uns bis heute unvergessen ist. Ich berichtete damals sogar live hier im Forum. (RB ist nicht freigeschaltet).
    Auch die Paul Gauguin sahen wir (ich glaube auf Bora Bora).

    Nachdem es uns auch beim zweiten Aufenthalt so gut gefiel, könnte ich mir einen dritten Aufenthalt gut vorstellen . Gerne nochmal mit Aitutaki - schönste Lagune (mein damaliges Fazit) unbedingt Bora Bora meine persönliche Trauminsel und die wunderschöne Insel Moorea.

    Eine Kreuzfahrt würde mir ggfs auch gefallen. Mal schauen , ob wir die weite Reise in Verbindung mit evtl. Neuseeland oder Australien nochmal schaffen. Aber erst, wenn wir mindestens 6 - 8 Wochen Zeit haben. Zum Glück ist der Rentenbeginn absehbar.

    Hallo Gabi,

    gerne geschehen, danke für den Kommentar :):thumbup:

    Schade dass der Bericht nicht freigeschaltet ist. Aber unabhängig davon mag ich Live nicht, da kommt ein Beitrag, und dann fünfzig Kommentare bis zum nächsten ... Ist aber natürlich Geschmackssache.

    Bei mir war es auch das zweite Mal, beim ersten hatten wir eine Jacht von deutschen Weltumseglern gebucht, die sich damit ihre Reise finanziert hatte. War aber nicht so der Knaller, und würde ich nie mehr tun. Die Seglerszene liegt mir auch nicht ...

    Noch einmal würde ich das auch nur mit viel Zeit machen (5 Wochen), und ich in Verbindung mit der Osterinsel. Wenn das alles demnächst noch möglich ist ... Von mir aus ja, der Rentenbeginn wäre in drei Jahren. Im Moment bin ich mir aber sicher dass dies sehr viel früher kommt, mal sehen.