@Emmalotta,
ein wirklich gelungener Anfang, ich freu mich auf die Weiterfahrt!
Viele Grüße
Elke
@Emmalotta,
ein wirklich gelungener Anfang, ich freu mich auf die Weiterfahrt!
Viele Grüße
Elke
@Joni - ja, wir waren tatsächlich bei Kristin! Sie macht ihren Job hervorragend und noch dazu mit Herzblut. Wir hatten das Glück, jedesmal im Mediterran einen Platz bei ihr zu bekommen. Ich glaub, ich schreib TC mal meine Begeisterung. Kristin ist übrigens (mittlerweile?) mit einem asiatischen Kollegen, auch aus dem Service, verheiratet und möchte irgendwann mal an Land ihr eigenes Restaurant haben.
LG,
Emmma
Hallo @Emmalotta
Schöner Beginn deines Reiseberichtes.
Da komme ich doch sehr gerne weiter mit.
LG Conny
Wunderschöner Bericht, ich fahre mal mit ![]()
Ich bin auch gerne mit dabei und habe schon begeistert mitgelesen und freue mich auf die Fortsetzung.
LG Karin
@Emmalotta
Du legst ja ein Wahnsinnstempo vor - Ich komme kaum hinterher
. Nun bin ich aber mit auf deiner schönen Fahrt und freue mich auf die weiteren Ziele!
LG
Sandy
Emma, könntest du uns eventuell noch mit den Namen zum Bild des Forentreffens dienen? Ist doch immer wieder interessant mal zu sehen, wer hinter den Avataren steckt ![]()
LG Susanne
Mit allen Namen kann ich leider nicht dienen - vielleicht outen sich die, die da zu sehen sind?
LG,
Emma
Auf dem oberen Bild bin ich rechts mit einem Aperölchen (lecker!), neben mir Soukousa (auch mit dem gleichen Gesöff).
Ich freue mich schon auf den weiteren Bericht ![]()
23.9.2017 La Coruna
Sonne und Wolken wechseln sich ab, bis 20 Grad, „Der Wind weht schwach aus westlichen Richtungen“ (naja, tagsüber – aber in der Nacht…)
Wir schaukelten nachts bei 6 Windstärken durch die Biskaya, an Deck weht es zuzüglich Fahrtwind mit rund 75 km/h. Schiff stampft und rollt gleichzeitig, was mich aber wunderbar in den Schlaf wiegt. Ich frühstücke heute allein, denn meine Reisebegleitung ist schon unterwegs nach Santiago de Compostela. Auf eigene Faust mit der Bahn, völlig unkompliziert und nur einen Bruchteil so teuer wie der TUI-Transfer dorthin). Soviel sei vorweggenommen: die beiden kamen ziemlich frustriert zurcü - totaler Touri-Rummel vor Ort, keinerlei Chance auf Stille in der Kathedrale, Menschenmassen allüberall...
Hab mir mal Ausschlafen gegönnt und sitze erst um 10:30 im Atlantik Klassik, das bis 11.30 Frühstück annonciert. Erst so angenehm wie immer, aber um 10 Uhr stelle ich fest, das nichts, was bereits aufgegessen ist, mehr nachgelegt wird: Kein Schinken, keine Panchetta, kein Baguette, kein Schwarzbrot … Ich fühle mich an das Abendesen im Klassik erinnert, wo eine halbe Stunde vor Schluss bereits demonstrativ auf- und abgeräumt wurde. Sorry, aber das geht gar nicht, finde ich.
Also beende ich das Frühstück früher als gewollt und mache mich auf, die Stadt zu erkunden. Die „Kristallstadt“, wie es ja heißt. Finde ich ziemlich übertrieben, denn die verglasten Balkons, die teilweise auch sehr schön sind, gibt es eigentlich nur an der Hafenpromenade.
Hmmm - das machte schon wieder Appetit auf Essen ...
Ansonsten ist La Coruna eine typisch spanische Stadt wie hundert andere, ganz nett, aber ohne wirkliche Highlights. Bin deshalb relativ rasch wieder an Bord und genieße lieber das Schiff. Im Hafenterminal gibt es übrigens kein freies WiFi, in einem ziemlich verlassenen Einkaufszentrum unweit von der Pier dafür schon, aber seeeeeehr langsam und total instabil. Na gut, dann eben nicht.
Geht gleich weiter ...
24.9.2017 Seetag
Die ganze Nacht und auch heute noch spüren wir Ausläufer eines starken Tiefdruckgebietes im Nordatlantik. Die MS 3 rollt und stampft und knarrt, alle gehen ziemlich breitbeinig. Wir fahren mit Stabilisatoren laut Kapitän Naneder, der uns empfiehlt "Kämpfen Sie nicht dagenen an, tanzen Sie mit der Dame!". Er nennt das „moderaten Wellengang“, aber offensichtlich befürchtet die Crew Schlimmeres: Das Pooldeck ist gesperrt, alle Außenbars sind geschlossen. Nicht nur die Liegen, sondern auch dieTische und Stühle an der AAB haben sie zusammengeschoben, gestapelt und fest vertäut. Meiner armen Schwägerin geht’s nicht so gut, aber ich find’s prima. Immerhin haben wir 18 Grad. Ich genieße das Geschaukel schön eingemummt auf dem Balkon.
Zum Frühstück waren wir wieder im Atlantik Klassik, fanden zu dritt an einem 6er Tisch Platz und hatten diesmal Gesellschaft der besonderen Art:
Mir gegenüber sitzt eine Dame, die ununterbrochen auf das Paar rechts neben ihr einredet, bis die beiden – in jeder Hinsicht gesättigt - aufgeben und gehen. Derweil hantiert sie mit Proviantbergen: diverse Brötchen, ein Stapel Graubrot, mehrere Scheiben Schwarzbrot, reichlich Lachs, Wurst und Schinken, ein Viertelpfund Hartkäse, fast ebenso viel Weichkäse, Butter, Obst und Eier. Sie schmiert Stullen am laufenden Band und verstaut alles in einer am Ende prall gefüllten Einkaufstasche. Warum, erklärt sie uns ungefragt und in aller Ausführlichkeit. Ihr Mann läge noch im Bett, es gehe ihm nicht gut. Dann folgt seine detaillierte Krankengeschichte samt genauer Beschreibung des augenblicklichen Zustandes und der diversen Anfälle in der Nacht. Also, wenn der all das essen sollte, was sie auf die Kabine mitbringt, hat er’s zumindest nicht am Magen …
Fortsetzung folgt
25.9.2017 Lissabon
Verbreitet scheint die Sonne, 26 Grad. Nachts wurde die Uhr um 1 Stunde vorgestellt.
Eigentlich wollte ich die Einfahrt auf den Tejo an Deck verfolgen, aber im Dunkeln macht das wenig Sinn. Also vibrierte mich wieder das Schiff wach, als wir um 7 Uhr anlegten. Die Costa Favolosa war uns seit Stunden gefolgt, im Hafen lagen auch noch die MSC Magnifica und die Celibrity Eclipse. Könnte voll werden in Lissabon …
Aber erstmal wieder gemütliches Frühstück im Klassik, dann auf in die Stadt, die wir auf eigene Faust und mit einem TukTuk erkunden wollten. Ich lass dann mal nur die Bilder sprechen – Lissabon ist wunderschön:
Nur 10 Fußminuten entfernt: der Praha de Comercio
...geht gleich weiter...
Danke für die köstliche Beschreibung liebe @Emmalotta
Wenigstens hatte sie eine Tüte dabei. Wir hatten schon das zweifelhafte Vergnügen, im Flieger die in die Stoffservietten vom Schiff eingewickelten Brotzeiten zu sehen... Man erlebt schon die abenteuerlichsten Dinge auf Reisen.
Schöne Bilder aus La Coruna hast Du uns gezeigt.
LG
Angela
Lissabon, Teil 2
Die MS3 lag am Pier Santa Apolonia, also war die Stadt sehr nah und völlig unkompliziert zu Fuß zu erreichen.
Interessante Souveniers gab es auch zu kaufen:
Als wir dann langsam fußlahm wurden (und die Uhr im Nacken hatten), ließen wir uns von einem TukTuk durch die Alfama fahren und am Hafen absetzen:
Fortsetzung folgt
Lissabon, Teil 3
Eine Rundfahrt mit dem TukTuk können wir nur wärmstens empfehlen - 60 Euro für eine Stunde lohnen sich absolut. Unser Fahrer Pedro war supernett, hat ganz viel erzählt und gab uns immer Fotopausen.
Leider musten wir schon um 15:30 Uhr wieder an Bord sein - hier hätte man unbedingt mehr Zeit gebraucht .... ! Dafür gab es dann aber eine schöne Ausfahrt im Sonnenschein:
Kommentiert wurde die Ausfahrt übrigens vom Bordlektor - sowas von einer wandelnden Schlaftablette hatte ich im Leben noch nicht gehört...
War fast schon eine Parodie ![]()
Fortsetzung folgt.
aber offensichtlich befürchtet die Crew Schlimmeres: Das Pooldeck ist gesperrt, alle Außenbars sind geschlossen. Nicht nur die Liegen, sondern auch dieTische und Stühle an der AAB haben sie zusammengeschoben, gestapelt und fest vertäut.
...umso erstaunter war ich, dass diesmal nicht in den Treppenhäusern und Aufzügen die entsprechenden K-Tüten hingen?! (Nicht, dass ich diese gebraucht hätte... ![]()
![]()
)
Ach Jutta @Emmalotta, Du hast einen wunderbaren Schreibstil! Köstlich!
LG
Elisabeth
26.9.2017 Cádiz
Die Sonne scheint meist ungestört (stimmte). 26 Grad (eher mehr). Letzte Nacht wurde die Uhr wieder 1 Stunde zurückgestellt.
Heute erwartete uns gleich das nächste Highlight dieser Reise, was wir aber noch nicht ahnten. Wir holten uns in der Touri-Info einen Stadtplan und folgten mal den auf Cádiz‘ Straßen eingezeichneten farbigen Linien. Die sind zwar zuweilen schon sehr abgelatscht und nur noch schwer zu erkennen – aber das ist eine super Idee, Besucher ganz easy und entspannt durch das Städtchen und zu den Sehenwürdigkeiten zu führen.Das Schiff liegt auch hier quasi „in der Stadt“, und wenn man der lila Linie folgt, bekommt man auf einem langen Rundgang ganz, ganz viel Schönes zu sehen:
Das Geburtshaus von Manuel de Falla
Andalusische Balkone.....
.... und Köstlichkeiten
...die wir uns natürlich schmecken ließen ![]()
Ein ganz, ganz zauberhaftes Städtchen, das sich in drei bis vier gemütlichen Stunden sehr entspannt genießen lässt. Und auch von Bord aus noch südspanischen Charme versprüht:
Fortsetzung folgt
Vielen lieben Dank für die netten Kommentare!!
Wenigstens hatte sie eine Tüte dabei. Wir hatten schon das zweifelhafte Vergnügen, im Flieger die in die Stoffservietten vom Schiff eingewickelten Brotzeiten zu sehen... Man erlebt schon die abenteuerlichsten Dinge auf Reisen.
Tsts, ist ja unglaublich! "Unsere" Dame hat offenbar Proviant für den ganzen Tag eingepackt. Aber es war ein Seetag ... ![]()
..umso erstaunter war ich, dass diesmal nicht in den Treppenhäusern und Aufzügen die entsprechenden K-Tüten hingen?!
Darüber hab ich mich auch sehr gewundert! Auf meiner letzten Fahrt mit der MS hinen die schon bei sehr viel weniger Schaukelei überall herum. Aber unser Käptn war ja der Meinung, wir hätten "moderaten Seegang". Scheint einer von der hartgesottenen Sorte zu sein ![]()
LG,
Emma
Cadiz, Teil 2
Und dann wurde dieser wunderschöne Tag noch von einem tollen Sonnenuntergang gekrönt ...
Fortsetzung folgt
Liebe Emma,
dein Reisebericht mit den schönen Fotos gefällt mir ausgezeichnet!
CADIZ, ist bei uns wegen Sturm mit der Mein Schiff 4 leider ausgefallen.
Das schöne Städtchen (Deine Fotos) werden wir aber sicher irgendwann einmal Besuchen.
Grüsse von XENIA