Reisebericht MS Albatros: Mal das Unvergleichliche vergleichen?

  • Alilaguna legt direkt am Hauptgebäude der Kreuzfahrt-Terminals Stazione Marittima an. Aber die Albatros liegt am Terminal 110. Nochmal gefühlte 600 Meter bis dahin – was bin ich froh, meinen Koffer Tefra anvertraut zu haben! Als ich ankomme, sind alle Schalter leer, eine Gepäckaufgabe gibt es dort nicht. Also ist mein Plan, vor dem check-in (laut Reiseunterlagen ab 16 Uhr) noch mal ins Städtchen zu gehen, Makulatur.
    Unschlüssig stehe ich rum, frage dann eine einsame Phoenix-Mitarbeiterin, ob es bei der genannten Uhrzeit bleibt und erfahre, dass man bereits um 14:15 h mit dem check-in beginnen würde. Ich müsse da nur mein Gepäck durchleuchten lassen, der eigentliche check-in sei dann erst an Bord. Na gut, die gute Stunde bis dahin kriege ich auch noch rum, bei einem sehr schlichten Sandwich mit einem sehr billigen Prosecco (billig im Einkauf!) an der sehr schlichten Bar im Terminal.

    Als das Boarding endlich beginnt, stehen gefühlte 500 Passagiere Schlange vor der Security...

    Darunter auch Frau Hansen, die Gattin des Kapitäns "von der Brrrrrrügggge" – ganz normal in der Schlange, nix mit VIP und Extra-Behandlung. Kann vielleicht auch daran gelegen haben, dass sie mit einer Reisegruppe aus Wien kam. Die Reiseleitung hatte ihre Tochter. Tja, die Küken werden flügge! Irgendwann kommt auch der Captain kurz raus, um seine Frau zu begrüßen und sich Glückwünsche abzuholen. Denn er hat an diesem Tag Geburtstag, wie ich später erfahre – die Stammgäste von Phoenix sind eben über alles immer sehr gut informiert und geben ihr Wissen auch sehr gern weiter!

    Pünktlich um 14:15 ist die italienische Security bereit, sich unser anzunehmen. Es geht flotter als gedacht, schon eine viertel Stunde später bin ich an Bord, nicht ohne vom Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß persönlich begrüßt zu werden, so wie er es mit allen Gästen macht

    Dann geht es eine Treppe höher zum check-in in der Atlantik Lounge, dem kleinen „Theater“ der Albatros. Oben angekommen, gibt es Sekt – und nochmal Schlange stehen:

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    Mehrere Mitarbeiter sitzen vor Laptops und checken uns ein, Reiseleiter Bernd sorgt dafür, dass jeder frei gewordene Platz sofort wieder besetzt wird, nach einer Viertelstunde ist auch das erledigt, und es geht auf die Kabine.

    Nein, man wird nicht von freundlichen Crewmitgliedern auf die Stube gebracht – wie sollte das auch gehen bei gut 300 Mann Besatzung und 850 Passagieren. Aber auf jedem Deck stehen an der Treppe gute Geister, die bei jedem fragenden Blick sofort Hilfe und Orientierung anbieten. Sehr gut!

    Dann der spannende Moment: die Kabine!

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    Mein spontaner erster Eindruck: Ich brauche frische Luft!!!!!! Aber ansonsten finde ich die Kajüte gemütlich. Für eine Person ausreichend, für zwei eher schon ziemlich beengt – vor allem das Bad ist winzig, wenn auch funktionell. Dusche mit Vorhang in der Badewanne, dafür aber mit richtig gutem Wasserdruck. Genug Ablagefläche für alles, was frau so braucht im Bad. Die Handtücher eher von der schlichten Sorte, recht dünn und bestimmt schon millionenfach durch Waschmaschine und Trockner gejagt.

    Ich habe meinen Tefra-Koffer noch nicht, deshalb mache ich erst mal einen Rundgang über das Schiff – man hat uns zwar zum Imbiss in das Restaurant Möwe eingeladen, aber ich bin nicht hungrig, sondern neugierig. Und was ich sehe, gefällt mir außerordentlich gut – viel, viel Platz auf Außendecks, überall Sitzgelegenheiten, schöne Plätze auch abseits vom Trubel, keine Glasscheiben über der Reling, richtig altmodische Holztüren. Ein Schiff eben, und kein schwimmendes Hotel (Achtung, jetzt kommen viele Bilder):

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    Ich nehme in einer der Bars auf dem Außendeck am Heck einen Cocktail zum sehr moderaten Preis (3,94 Euro inklusive 7% Serviceentgelt) und beschließe dann, mein Abendessen auch draußen einzunehmen – am Lido-Buffet. Im Laufe der Reise lerne ich, dass dies kein eigenständiges Buffet ist, sondern dort die gleichen Speisen (in geringerer Auswahl) angeboten werden wie in den Restaurants.

    Und hier gleich mal die Info zum Prozedere der Mahlzeiten:

    Es gibt die Restaurants Möwe und Pelikan auf Deck 6 innen. Die Menüs sind in beiden gleich – Vorspeise, Suppe, Salate vom Buffet, Hauptgericht, Dessert. Bei jedem Gang zwei Alternativen zur Auswahl, beim Dessert als Drittes auch Käse möglich. Dazu gibt es inklusive gut trinkbaren Weiß- und Rotwein sowie mehrere Säfte. Wasser ist inklusive, wenn ohne Sprudel, wenn mit Sprudel, kostet es (ziemlich rätselhaft, finde ich …)

    Am Lido-Buffet außen auf Deck 6 gibt es eine Auswahl aus den Menüs im Restaurant, außerdem frisch gemachte Pizza.
    Zur Qualität des Essens sag ich erst was im Fazit.

    Irgendwann gegen neun falle ich wie tot ins Bett – endlich schlaaaafen!! Wird aber nicht so richtig was, denn meine Erkältung der Vorwoche ist mit Trara zurück, ich huste mir die Seele aus dem Hals. Zum Glück hab ich Tabletten dabei, aber die Nacht wird trotzdem unruhig, was nicht an dem sehr bequemen Bett liegt.

    Man hört die Maschinen, wenn das Schiff fährt. Aber das sonore Brummen stört (mich) nicht im Schlaf, man gewöhnt sich sehr schnell daran.
    Und morgen ist ein neuer Tag – Fortsetzung folgt!

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Ergänzung zum 1.Tag:

    Man kommt unheimlich schnell mit den anderen Gästen ins Gespräch - der gefühlt "kleine Haufen" macht's möglich, die Atmosphäre ist irgendwie familiär, eine eingeschworene Truppe. Hab ich so bisher nur auf einer Bus-Rundreise durch Irland erlebt.

    Beim Abendessen am Lido-Buffet kommt eine junge Frau an meinen Tisch und sagt "Ach, Sie sitzen hier alleine und ich bin's auch, darf ich mich dazu setzen?" Klar darf sie, und dann klönnen wir wunderbar und lange.

    Als ich - auf dem Weg in eine Bar am Außendeck - am Fahrstuhl stehe, spricht mich jemand an: "Emmalotta??" Es ist @Gerli, die mich wohl tatsächlich anhand meines Avatars erkannt hat. Wieder haben wir eine sehr gemütliche Klönrunde zusammen, die sich noch mehrfach wiederholt, Klasse!

    Egal, wo man sich hinsetzt - wenn man sich nicht gerade in ein Buch vertieft oder stur geradeaus guckt, ist man sofort in Kontakt mit anderen Paxen. Mir gefällt das sehr gut!

    Die Altersstruktur ist sehr gemischt: beileibe nicht nur "alte Leute" (wie ich :D ), sondern auch viele in den Vierzigern, auch Paare mit Kindern. Klar gibt es auch die lieben Zeitgenossen, die am Buffet drängeln, als gäbe es heute zum letzten Mal was zu essen, die schon eine Stunde vor Freigabe des Schiffs am Ausgang Schlange stehen und jene, die immer was zu meckern haben. Aber die gibt es auf jedem Schiff und in jedem Hotel. Ich hab insgesamt da keine wirklich negativen Erfahrungen gemacht.

    Fortsetzung folgt.

  • Die Bank mit den zwei Beinen finde ich ja cool!

    Fand ich auch - eine witzige Idee!

  • Hallo @Emmalotta Jutta,
    was ich lese und sehe gefällt mir sehr.
    Fast wie eine neue Folge dieser Fernsehserie, die ich auch nie verpassen wollte.

    LG
    Gabi

  • was ich lese und sehe gefällt mir sehr.

    Vielen Dank, @Capri51 - es ist tatsächlich so wie in der Fernsehserie, mal abgesehen von den inszenierten Ausflügen der gecasteten Passagiere. Ansonsten sind alle auf dem Schiff im richtigen Leben nicht anders als bei "Verrückt nach Meer"-

  • Dienstag, 1.November: Koper/Slowenien

    Nach der durchhusteten Nacht reißen mich morgens um sechs Uhr Vogelgezwitscher und sanfte Musik, die allmählich immer lauter wird, aus dem Schlaf… Verdammt – der morgendliche Weckdienst über’s Radio, Kanal 1 !! Wo um Himmels Willen ist der Knopf zum Abstellen?? Ich fahre aus dem Bett, suche hektisch herum, finde ihn schließlich, und a Ruah is. Aber mit dem Schlafen ist es nun auch vorbei.

    Also schleppe ich mich mit dickem Kopf und schweren Gliedern in’s Bad. Ab halb sieben gibt es Frühstück. Vor den Restaurants steht ein Mitarbeiter und teilt die Paxe an Tische ein. Ich bekomme einen Platz an Tisch 137 im Restaurant Möwe, das ist nun mein fester Platz für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Was ich im vorhinein nicht so prickelnd fand, erweist sich als richtig gute Sache: kein Herumsuchen nach einem freien Platz, immer die gleichen Kellner, und mit meinen Tischgenossen hab ich richtig Glück. Ein Ehepaar mit erwachsener Tochter, ein weiteres Ehepaar und noch eins, sie Deutsche, er Italiener. Alle sehr aufgeschlossen und unterhaltsam. Wir sind schon ab dem zweiten Abend richtig vertraut miteinander, haben nette Gespräche und mögen uns – sie rücken auch nicht von mir „Bazillen-Mutterschiff“ ab, sondern sind richtig mitfühlend und geben gute Tipps zur Gesundung. Diesen z.B.: „Trinken Sie ordentlich Rotwein für die Bettschwere, und dann früh in die Heia, viel schlafen!“ Hab ich gemacht (natürlich nur abends), und es war gut so!

    Gegen zehn gehe ich von Bord, Koper angucken. Viel gibt es nicht zu sehen, die Bürgersteige scheinen hochgeklappt – es ist Allerheiligen.

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    Aber die Apotheke ist geöffnet, und ich versorge mich mit Nasenspray und Hustenpillen. Und dann trinke ich einen wunderbaren Kaffee in deinem Lokal im Freien – wir haben 18 Grad, bedeckt, aber windstill – und falle angesichts der Preise fast in Schockstarre: Dies hier bekam ich für 1,50 Euro …

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    …wobei das köstliche Croissant eine Zugabe des Hauses war.

    Daraufhin hab ich mir die Karte genauer angesehen und sie fotografiert, weil mir das sonst niemand glauben würde - man achte auf die Preise für Entkoffeinierten Kaffee und den Kaffee to go!!

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    Ich hab mich echt gefragt, ob sie wohl das Komma falsch gesetzt haben. Aber der Euro ist in Slowenien Landeswährung, da werden sie wohl wissen, welchen Wert 10 Cent haben, oder? Erst zuhause hab ich "surcharge" nachgeschlagen - das ist der Aufpreis, den sie nehmen. Aber immer noch unschlagbar günstig ...

    So erstaunt und beglückt hab ich dann meine geschwächten Glieder wieder zurück aufs Schiff geschleppt. Immerhin wartete ja auch jede Menge Programm: ab 15 Uhr musste der Rücktransport des Tefra-Koffers vorbereitet werden (spezielle Bandarole, Zollerklärung), dann hieß es aufbrezeln, weil ab 17:15 der Kapitäns-Empfang anstand. Mit Shake-hands, worauf ich verzichtet habe. War eine gute Entscheidung, denn die Paxe standen endlos Schlange … derweil wir Handschlagverweigerer schon in der Atlantik Lounge saßen und der Dinge harrten, die (nach einer geschlagenen Stunde) kommen sollten: Launige Vorstellung des Kapitäns und der Crew, gekonnt moderiert vom Kreuzfahrtdirektor, garniert mit Sekt bis zum Abwinken und leckeren Häppchen. Davon aß man besser nicht so viel, denn um 19 Uhr stand das Kapitäns-Dinner auf dem Programm. Der einzige Abend für mich im Kleinen Schwarzen und Pömps. Und mit immer noch dickem Kopf...

    Fortsetzung folgt

  • @Emmalotta

    ein sehr schöner Bericht :thumbsup: . Ja......und die Phönix-Schiffe sind eben doch noch richtige Schiffe. Würde auch jederzeit wieder mit Phönix fahren.
    L.G. und gute Besserung - Sonnenscheins - ;)

    ------Meine schönste Reise führte mich immer wieder nachhause :P -----


  • Ja, ich kann mich nur den Worten von @sonnenscheins und @Emmalotta anschliessen, die Phönix-Schiff haben noch was von einem richtigen Schiff, Begrüßung und Verabschiedung per Handschlag vom Kreuzfahrtdirektor, persönliche Begegnungen mit dem Kapitän, u.v.m. alles, was man zum so zum Wohlfühlen und Wiederkommen braucht.
    Ist auch unser Ding. Vor allem aber die wenigen Leute auf dem Schiff, ist schon gut so, dass es auch solche Anbieter gibt.
    @Emmalotta, tolle Bilder schon einmal :thumbup:

  • Hallo Emmalotta,

    dann ergänze ich mal ein bisschen, wie versprochen.

    Es gibt die Restaurants Möwe und Pelikan auf Deck 6 innen. Die Menüs sind in beiden gleich – Vorspeise, Suppe, Salate vom Buffet, Hauptgericht, Dessert. Bei jedem Gang zwei Alternativen zur Auswahl, beim Dessert als Drittes auch Käse möglich.

    Lido-Buffet. Im Laufe der Reise lerne ich, dass dies kein eigenständiges Buffet ist, sondern dort die gleichen Speisen (in geringerer Auswahl) angeboten werden wie in den Restaurants.


    Das haben wir auch so beobachtet.
    Zumindest abends gab es drei Hauptgerichte und ich habe es so genossen, am Lido Buffet vom ersten das Gemüse, vom zweiten den Reis und vom dritten die Bandnudeln mit Lachs-Sahne-Soße zu kombinieren.
    Außerdem gab es dort zusätzlich noch andere Desserts wie z.B. Mousse au Chocolat.
    Und wir bleiben dabei, Bedienrestaurants werden nicht unser Favorit, aber solange die Fahrtroute auch das Buffet im Freien als Alternative möglich macht, können wir damit leben.

    das ist nun mein fester Platz für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Was ich im vorhinein nicht so prickelnd fand, erweist sich als richtig gute Sache: kein Herumsuchen nach einem freien Platz, immer die gleichen Kellner, und mit meinen Tischgenossen hab ich richtig Glück.


    Das ist tatsächlich der einzige Vorteil dieses Konzeptes.
    Wenn ich denke, was wir im Anckelmannsplatz schon Platz gesucht haben!
    Wir hatten aber mit unseren Tischnachbarn nur halbwegs Glück.
    Auf unserer einen Seite hatten wir zwei sehr nette Damen, aber auf der anderen Seite zwei eher komische junge Männer, mit denen war ein Gespräch immer eher verkrampft.

    Aber ansonsten stimme ich Dir zu, man kam mit den anderen Paxen immer sehr schnell ins Gespräch und es war eine nette Atmospähre.

    Dazu gibt es inklusive gut trinkbaren Weiß- und Rotwein sowie mehrere Säfte. Wasser ist inklusive, wenn ohne Sprudel, wenn mit Sprudel, kostet es (ziemlich rätselhaft, finde ich …)


    Du hättest das Wasser mal probieren sollen.
    Es geht nicht um Sprudel oder nicht Sprudel sondern darum, ob das Wasser aus der Flasche kommt.
    Das kostenlose Wasser ist das, welches auch aus dem Wasserhahn kommt. Es schmeckt vor allem nach Chlor.
    Das habe ich nur einmal kurz probiert und den Rest dann stehenlassen. Widerlich.

    Die Bank mit den zwei Beinen finde ich ja cool!


    Die haben ich gar nicht gesehen, wo war denn die? ?(

    Nach der durchhusteten Nacht reißen mich morgens um sechs Uhr Vogelgezwitscher und sanfte Musik, die allmählich immer lauter wird, aus dem Schlaf… Verdammt – der morgendliche Weckdienst über’s Radio, Kanal 1 !! Wo um Himmels Willen ist der Knopf zum Abstellen?? Ich fahre aus dem Bett, suche hektisch herum, finde ihn schließlich, und a Ruah is. Aber mit dem Schlafen ist es nun auch vorbei.


    Ich lach mich weg, das ist uns auch passiert. Ich habe erst gar nicht verstanden, was nun eigentlich los ist, aber mein Mann hatte das irgendwo gelesen und ist dann über mich weg gekrabbelt um den Knopf zu finden, aber dann waren wir auch schon wach.
    Kurz später hätten wir aber eh aufstehen müssen, denn wir hatten ja einen Ausflug gebucht.

    LG Babs

    LG GaBi

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  • Du hättest das Wasser mal probieren sollen.
    Es geht nicht um Sprudel oder nicht Sprudel sondern darum, ob das Wasser aus der Flasche kommt.
    Das kostenlose Wasser ist das, welches auch aus dem Wasserhahn kommt. Es schmeckt vor allem nach Chlor.
    Das habe ich nur einmal kurz probiert und den Rest dann stehenlassen. Widerlich.

    Hab ich mir schon gedacht, dass das kostenlose Tischwasser einfach aus dem Hahn kommt. Finde ich trotzdem daneben - diverse Säfte gibt es kostenlos, aber Sprudelwasser nicht ...

    Die haben ich gar nicht gesehen, wo war denn die?

    Das war auf Deck 10 - ein schönes, stilles Plätzchen.

  • Mittwoch, 2.November: Zadar/Kroatien

    Heute hieß es wieder früh aus den Federn zu kommen, denn mein einziger gebuchter Ausflug stand auf dem Programm : der Krka Nationalpark. Es ging mir – dank rotweinseliger Bettschwere und 9 Stunden Schlaf – deutlich besser. Schon um 8 Uhr war Treffen in der Atlantik Lounge, und nach nur 5 Minuten Wartezeit ging es los. Also sehr gut organisiert.

    Wir hatten eine sehr nette, kroatische Reiseführerin, die uns auf der Busfahrt zum und vom Nationalpark viel über den Fluss Krka und seine vielen Kaskaden erzählt hat. Durch den Nationalpark führen sehr gut gebaute Holzstege, über die man trockenen Fußes diese atemberaubende Landschaft durchwandern kann – ich spare mir viele Worte und lasse einfach nur die Bilder sprechen:

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    Weitere Bilder folgen ...

  • Und noch mehr Bilder vom Nationalpark - seht es mir nach, es war einfach so total beeindruckend:

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    Fortsetzung folgt gleich ...

  • Hab ich mir schon gedacht, dass das kostenlose Tischwasser einfach aus dem Hahn kommt. Finde ich trotzdem daneben - diverse Säfte gibt es kostenlos, aber Sprudelwasser nicht ...


    Ja, das fand ich auch merkwürdig.
    Was ich noch gut fand, dass man am Buffet auch noch Tee bekam.

    Das war auf Deck 10 - ein schönes, stilles Plätzchen.


    Schade, dass ich das nicht gesehen habe.
    Aber die vielen Freiflächen auf der Albatros sind eindeutig ein großer Pluspunkt gegenüber TC.

    mein einziger gebuchter Ausflug stand auf dem Programm : der Krka Nationalpark.


    Das gibt es doch nicht. Mensch hättest Du das mal vorher geschrieben, dann hätten wir uns da vielleicht gefunden.
    In welchem Bus warst Du denn? Wir waren in Bus 3.
    Und wir hatten doch wirklich ganz passables Wetter. Unsere Tischnachbarinnen haben nämlich erzählt, dass es beim Schiff geregnet hätte.
    Davon haben wir gar nichts mitbekommen.

    Wow, tolle Bilder

    LG Babs

    LG GaBi

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  • Ein wunderbarer Ausflug – mit einem Manko: Wir wanderten eine gute halbe Stunde flussabwärts und danach eine halbe Stunde wieder flussaufwärts zum Parkplatz, wo unser Bus stand. Aber dazwischen gab es 1,5 Stunden „zur freien Verfügung“, und das hier:

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    Total tote Hose an diesem Novembertag, wir haben nur die Zeit abgesessen … Und ich hab mir vorgestellt, wie hier im Sommer der Bär tobt. Also, wer das mal sehen möchte, sollte es im April/Mai oder Ende Oktober/November machen. Ansonsten ist der Nationalpark, wie mir unsere Reiseleiterin bestätigte, völlig überlaufen. Wir hatten Glück, außer uns war nur noch eine weitere Gruppe unterwegs.

    Kurz nach 13 Uhr sind wir wieder auf dem Schiff zurück. Ich habe richtig Hunger und lenke meine Schritte sofort zum Lido-Buffet auf Deck 6. Tür auf nach draußen – und direktemang wieder kehrt gemacht: BBQ zusätzlich zum Buffet und „Ihr Duo Romantica sorgt für gute Stimmung“. Jo, live und laut. Nein danke, dann lieber drinnen im schön ruhigen Restaurant.

    Danach eine Verschnaufpause in der Kabine, in der ich mich aber mangels Frischluft tagsüber nicht wirklich wohl fühle. Also dick einpacken und mit einem Buch an Deck. Um kurz nach 19 Uhr Treffen mit den Tischgenossen im Restaurant Möwe, danach die Qual der Wahl in Sachen Abendprogramm:

    Entweder „Elements – das Showspektakel“ in der Atlantik Lounge oder Champions League Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon in der Pazifik Lounge oder – man ahnt es schon – Oktoberfest in der Casablanca Bar und in Harrys Bar. Schon wieder Geschunkel …

    Zum Glück bin ich fußlahm und müde, gehe also lieber früh ins Bett (nach erneutem medizinischen Rotwein) und schlafe in dieser Nacht fast 10 Stunden … bei sanftem Geschaukel und spürbaren Vibrationen, denn wir haben Windstärke 6 bis 7 bei heftigem Regen. Hach, ist das kuschelig!!

    Fortsetzung folgt

  • In welchem Bus warst Du denn? Wir waren in Bus 3.

    Oups, ich hätte doch mal an Eure Tür klopfen sollen ... Ich war in Bus 2, aber das hätten wir ja regeln können, um gemeinsam zu fahren. Echt doof, hinterher ist man immer schlauer :huh:

  • Hallo Jutta @Emmalotta

    ich bin ganz begeistert von Deinem Reisebericht! Sehr schön geschrieben, sehr informativ und dazu noch toll bebildert!
    Vielen Dank, dass Du uns mitnimmst!

    LG Conny

  • ich bin ganz begeistert von Deinem Reisebericht! Sehr schön geschrieben, sehr informativ und dazu noch toll bebildert! Vielen Dank, dass Du uns mitnimmst!

    Vielen lieben Dank, @Cobupu - es kommen noch mehr schöne Bilder, aber auch ein kritisches Fazit ...

    LG,
    Emma