Deutsch als Bordsprache - Pro und Contra ?

  • Mir ist eigentlich eher noch aufgefallen, dass in manchen Ländern wie Deutschland

    Bei Deutschland sehe ich das nicht so. Vielleicht weil ich in einem international Tätigen Unternehmen arbeite.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Ich möchte zum Thema Übersetzen anmerken, dass das sehr anstrengende und konzentrationsintensive Arbeit ist. Nicht umsonst werden Simultanübersetzer nach 20-30 Minuten spätestens ausgewechselt.

    Da finde ich es schon schwierig in Urlaub zu fahren und sich dann komplett auf die Hilfe anderer (fremder) Menschen verlassen zu müssen/wollen.

    In dem Moment wo mehrere Nationen aufeinander treffen ist Englisch die Sprache, die die meisten sprechen und verstehen.


    Noch zur Ergänzung: Menschen aufgrund ihrer Sprachkenntnisse zu beurteilen oder in Schubladen zu stecken (lockerer, Platzreservierer, Meckerer etc. etc.) , liegt mir fern und finde ich auch wirklich fragwürdig und unpassend.

    Einmal editiert, zuletzt von MichaB (21. Oktober 2026 um 12:36)

  • Englisch ist nun mal die erste Weltsprache, unabhängig davon, ob man das begrüsst oder nicht. Ich hatte zwischen Kollegstufe und Arbeitsanfang in einem US Konzern 7-8 Jahre Pause mit Englisch und da war sehr viel eingerostet bzw fast nicht mehr vorhanden....vor dem Telefon am Arbeitsplatz hatte ich Angst und auf der ersten Dienstreise ins Ausland, keine 6 Wochen nach Start, habe ich nur Bahnhof verstanden. Die Sprache kam mit der Zeit zurück, also das Schulenglisch und durch die tägliche Benutzung, mündliche und schriftliche Kommunikation, ist sie irgendwann so flüssig gewesen, dass ich im Kopf nicht übersetzen muss, sondern gleich entsprechend rede. Natürlich gibt es immer wieder Worte, die ich nicht kenne, aber vieles erklärt sich durch den Zusammenhang, gerade im täglichen Leben.

    Ich gebe zu, ich hatte Glück mit meinem Job. Wenn ich in einer lokalen Branche gearbeitet hätte, wäre ich sicher auch nicht so gut in der Sprache. Aber deswegen schau ich nicht auf andere herab, wie es hier teilweise unterstellt wird. Ich kann dafür vieles Andere nicht gut, bin eine Niete im Sport, fahre kein Fahrrad (weil ich Angst vor Stürzen habe) und einiges andere mehr. Der eine kann das, der andere was anderes. Hier ist halt das Thema englischsprachiges Schiff und nur darauf habe ich geantwortet.....

    Im übrigen, durch meinen Job und viele Kontakte ausserhalb Deutschlands, habe ich nicht nur Englisch perfektioniert sondern auch sehr viel über andere Kulturen gelernt. Die Angelsachsen, also Briten, Kanadier, Australier, Amerikaner sind einfach viel gelassener in allem und nehmen vieles nicht so ernst, nicht umsonst ist der englische Humor weltweit eine Spezialität und auch die Reisen auf solchen Schiffen sind einfach gelassener und entspannter. Sie können über sich selbst gut lachen, was hier bei uns, auch in den Beiträgen zu erkennen, nicht üblich ist. Wir nehmen Vieles viel zu ernst. Schade.

    Und noch ein letztes Wort, weil die Skandinavier erwähnt wurden: je kleiner eine Nation ist, desto wichtiger wird Englisch gesehen und umgekehrt. Bei meiner TA auf einem MSC Schiff von Rio de Janeiro nach Europa waren mindestens 60% Brasilianer an Bord und die Kenntnis der englischen Sprache ist dort anscheinend nicht besonders verbreitet, das konnte man gut feststellen....sie sind so viele in einem so riesigen Land und auf Englisch wird anscheinend keine Priorität gelegt, wenn Fremdsprache, dann Spanisch. Sehr viele Besatzungsmitglieder waren Brasilianer, denn anders wäre es auf dieser 3-Wochen Reise für die Gäste echt schwierig geworden! Es gibt also überall ähnliche Probleme.....

  • Schönes Thema, auch sehr interessant wie sich das Englische privat oder beruflich entwickelt.

    Ich hatte Schulenglisch. Einiges oder vieles in den Jahren vergessen. Dann habe ich in der Firma ein neue Aufgabe übernommen und musste dadurch einige Kurse in einer Sprachschule absolvieren. Danach wurde ich verstanden und auch ich habe einiges verstanden.

    Und nochmals hat sich beruflich was ganz neues ergeben :thumbup:und Englisch war nicht mehr nötig. Viel mir am Anfang nicht so auf, aber bei einer KF im englischen Sprachraum wurde es mir bewusst.

    Jetzt quält mich Duolingo und fordert.

    Aber zum Thema zurück, bin natürlich etwas bequem geworden, also ist deutsch momentan mein Favorit was Kreuzfahrt angeht.

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    Lieben Gruß
    Henning

  • Englisch ist in unserer globalen Welt im internationalen Sprachgebrauch die erst Wahl. Es wird heute schon fast von allen Schulabgängern ein Mindestmaß an Kenntnissen vorausgesetzt. Egal ob in der Touristikbranche, im der Informationstechnik oder in Großbetrieben, die ja fast alle internationale Beziehungen pflegen. Selbst der Friseur auf dem Berliner Ku-Damm erwartet von seinen Angestellten Englischkenntnisse, da dort internationales Publikum verkehrt. Außerdem ist es nie verkehrt, eine Fremdsprache zu können.

    Das in anderen Ländern, speziell England, Frankreich und auch die Niederlande, wenig bis gar kein Deutsch gesprochen wird (selbst wenn sie es können) liegt an den Nachwirkungen der Deutschen Geschichte, auch wenn sich da in den letzten Jahrzehnten viel verbessert hat.

    Es sollte auch nicht vergessen werden, das gerade wir, die ältere Generation, in der Schule zwar englisch gelehrt bekommen haben, aber bei weitem nicht als Schwerpunkt. Wer sich da nicht später selbst auf den Hosenboden gesetzt und gelernt hat, hat Probleme.

    Ich selbst würde nie einen englischsprachigen Ausflug buchen, da mein Englisch nicht so gut ist. Ich verlasse mich auch nicht gerne auf die Hilfe Anderer. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr anstrengend ist, selbst einem Vortrag zu lauschen und dann noch für andere übersetzen zu müssen. Da würde ich niemanden zumuten wollen.

  • Mein Schul-Englisch ist in den letzten 50 Jahren ziemlich eingerostet, vor Jahren habe ich es mit Hilfe einer Sprachschule wieder etwas aufgefrischt. Für Rundreisen in englischsprachigen Ländern reicht es, englischen Touren kann ich auch problemlos folgen, aber das war es dann auch. Ein Gespräch zu führen, was über smalltalk hinaus geht, ist mir zu anstrengend und da mein GöGa nur ein rudimentäres Englisch spricht, kam ein anders sprachiges Schiff bisher für uns noch nicht in Frage, obwohl uns doch einige Routen reizen.


    Ich finde es toll wenn hier im thread einige schreiben, wie besonders es doch auf z.B. amerikanischen Schiffen ist und dann erwähnen, dass sie zweisprachig aufgewachsen sind oder beruflich englisch sprechen oder lange im Ausland gelebt haben und es jedem ans Herz legen es doch mal auszuprobieren. Weniger toll ist es dann, wenn darauf hingewiesen wird, das Englisch in der heutigen Welt doch unentbehrlich ist und man ohne quasi nicht weiter kommt, das gibt beim lesen schon ein schlechtes Gefühl. Diese User möchte ich bitten auch etwas Verständnis für uns arme Boomer zu haben. Wir hatten in der Schule vielleicht 5-6 Jahre englisch an vielleicht 2 Stunden in der Woche, das ist aber auch schon 50 Jahre oder mehr her und jetzt im Alter von 60, 70, 80 Jahren fällt einem das auffrischen oder erlernen einer Fremdsprache auch nicht unbedingt leicht.

    LG Sabine

  • Weniger toll ist es dann, wenn darauf hingewiesen wird, das Englisch in der heutigen Welt doch unentbehrlich ist und man ohne quasi nicht weiter kommt, das gibt beim lesen schon ein schlechtes Gefühl. Diese User möchte ich bitten auch etwas Verständnis für uns arme Boomer zu haben. Wir hatten in der Schule vielleicht 5-6 Jahre englisch an vielleicht 2 Stunden in der Woche, das ist aber auch schon 50 Jahre oder mehr her und jetzt im Alter von 60, 70, 80 Jahren fällt einem das auffrischen oder erlernen einer Fremdsprache auch nicht unbedingt leicht.

    Ich bin auch 80 Jahre alt. Habe aber wegen dem mangelnden Englischkenntnissen kein schlechtes Gefühl. Ich könnte mich nur hin und wieder selbst beißen, dass ich bestehende Chancen zum lernen in jungen Jahren nicht genutzt habe. Ich habe mich dann aber später selbst etwas weiter gebildet, und komme so ganz gut durch. Nur um einen englischen Vortrag zu verstehen oder flüssige Konversation zu betreiben reicht es nicht.

    Das Englisch in der heutigen Welt wichtig ist, um gut (auch beruflich) durchzukommen, ist einfach eine Tatsache, deshalb muss niemand ein schlechtes Gefühl haben. Im Alter, wo man im (Un)ruhestand ist, hat man Zeit eine Sprache zu lernen, oder aufzufrischen, das ist eine Interessen- und Willensfrage. Es muss ja nicht gleich in die Perfektion gehen.

  • Ich bin auch 80 Jahre alt. Habe aber wegen dem mangelnden Englischkenntnissen kein schlechtes Gefühl. Ich könnte mich nur hin und wieder selbst beißen, dass ich bestehende Chancen zum lernen in jungen

    Im Alter, wo man im (Un)ruhestand ist, hat man Zeit eine Sprache zu lernen, oder aufzufrischen, das ist eine Interessen- und Willensfrage. Es muss ja nicht gleich in die Perfektion gehen.

    Da bietet sich die App Duolingo perfekt an, kostenlos mit Werbung oder mit Abo jeden Tag ein paar Minuten (oder wenn's Spaß macht auch mehr) das Gehirn trainieren, und mit lieben Freunden gemeinsam eine Aufgabe meistern oder sich batteln.

  • Ich lerne ja spanisch und habe am Anfang Duolingo und Babbel parallel genutzt. Nach einer gewissen Zeit habe ich dann Duolingo gestrichen und lerne seitdem nur noch mit Babbel, da dort meiner Meinung nach z. B. Grammatik besser vermittelt wird.

    2011 AIDAbella WMM
    2013 AIDAsol Kanaren + AIDAaura Adria + AIDAsol Nordeuropa
    2014 AIDAdiva ÖMM + AIDAblu WMM + AIDAvita WMM
    2015 AIDAluna Transamerika
    2016 AIDAdiva Ostsee + AIDAstella Orient
    2018 MS 5 Orient mit Indien + AIDAblu Adria + MS 2 Mittelmeer mit Kanaren

    2019 MS 3 Griechenland mit Zypern + MS 4 Mittelmeer mit Andalusien

    03/2020 MS 5 Dubai bis Kreta - fällt leider aus...;(

    10/2022 MS 3 Hamburg - > Mallorca

    11/2024 MSC World Europa WMM

    11/2025 MS 7 Kanaren, Madeira & marokkanisches Flair

  • Ich lerne ja spanisch und habe am Anfang Duolingo und Babbel parallel genutzt. Nach einer gewissen Zeit habe ich dann Duolingo gestrichen und lerne seitdem nur noch mit Babbel, da dort meiner Meinung nach z. B. Grammatik besser vermittelt wird.

    Babbel ist prima, damit frische ich immer wieder meine Fremdsprachenkenntnisse auf.

    LG Richy


    bisher 20 mal TUI-Cruises

    *MeinSchiff*

    "Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann" (Marie von Ebner-Eschenbach). Der richtige Zeitpunkt ist JETZT.

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  • Da bietet sich die App Duolingo perfekt an, kostenlos mit Werbung oder mit Abo jeden Tag ein paar Minuten (oder wenn's Spaß macht auch mehr) das Gehirn trainieren, und mit lieben Freunden gemeinsam eine Aufgabe meistern oder sich batteln.

    Sorry, aber gerade diese und die von Gisi haben immer den Unterton das man sich nur anstrengen muss dann wird das schon. Es gibt aber talentfreie Menschen die sich auch früher schon sehr, sehr schwer mit einer Fremdsprache getan haben. Und das im Alter auch nicht mehr wollen. Die vielleicht auch andere Interessen haben als eine Sprache zu lernen

    3x Aura, 6x Bella, 3x Blu, 5x Cara, 4x Diva, 1x Luna, 9x Mar, 2x Sol, 3x Stella, 2x Vita, 3x Prima,1x Perla, 7x Nova, 2x Mein Schiff 2, 1x Mein Schiff 3, 1x Mein Schiff 4, 2x Mein Schiff 5, 2x Mein Schiff 6, 1x nMS 1, 1x MS Albatros, 2x Arosa, 1x Fluss mit ?, 1x MS Michail Scholochow, 2x MS Vista Star,1x Fluss Swiss Gloria, 1x MS Asara, 1x MS Antonia, 1x Viva Tiara, 1 x MS Amera, 1 x MS Adora, 2x MS Artania, 1x MS Annika, 1x MS Belvedere, 1x MS Dutch Grace, 1x MS Anna Katharina