Ein toller Bericht! Wir waren mit an Bord. Ärgere dich nicht über den älteren Herrn. Wir hatten auf dem Pooldeck auch eine Auseinandersetzung mit älteren Herrschaften. Hab ich sonst nicht so erlebt. Es war ein recht hoher Altersdurchschnitt, knapp 60 mit Kindern. Zwei mal kam sogar der Rettungshubschrauber.
Freue mich auf die Fortsetzung ![]()
Reisebericht 30.06. -12.07.2025 Meine erste Kreuzfahrt und direkt nach Norwegen
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Ein toller Bericht! Wir waren mit an Bord. Ärgere dich nicht über den älteren Herrn. Wir hatten auf dem Pooldeck auch eine Auseinandersetzung mit älteren Herrschaften. Hab ich sonst nicht so erlebt. Es war ein recht hoher Altersdurchschnitt, knapp 60 mit Kindern. Zwei mal kam sogar der Rettungshubschrauber.
Freue mich auf die Fortsetzung
Danke Hero11 ja der Altersdurchschnitt war recht hoch und es kam nicht nur 2 x der Rettungshubschrauber auch 2 x ist jemand an Land mit dem Krankenwagen abgeholt worden. Fortsetzung folgt dauert noch ein wenig denn der Alltag hat mich wieder. Bis hier hin hatte ich schon alles vorgeschrieben

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Tromsø – Wo die Eismeerkathedrale auf Bierdurst trifft
7. Juli, Tromsø.
Ankunft um 9:30 Uhr – also genug Zeit, um sich nochmal genüsslich im Bett zu räkeln. Schließlich mussten wir erst um 19 Uhr wieder an Bord sein. Der Plan war klar wie norwegisches Quellwasser: Eismeerkathedrale, Seilbahn, Stadt erkunden – und wenn noch Zeit bleibt, die nördlichste Brauerei der Welt. (Hansi, unser Gastronom mit Berufsehre, bestand auf Letzteres – rein aus Forschungszwecken natürlich.)Erste Entscheidung des Tages: Shuttlebus von TUI?
15 Euro für ein bisschen Hin- und Hergegurke? Nee, danke. Wir sind ja nicht aus Zuckerwatte – also lieber die Öffis. Direkt im Industriehafen von Tromsø (ja, romantisch ist anders) entdeckten wir einen Stand der Touristinfo. Jackpot! Dort gab’s ein Tagesticket für den Bus, einen Stadtplan und den heißen Tipp: Wenn wir Eismeerkathedrale und Seilbahn besuchen wollen, sollen wir zur Touristinfo in der Stadt – dort gäbe es 10 % Rabatt auf beide Eintritte. Der freundliche Herr hat uns gleich alle Busstationen und Sehenswürdigkeiten im Plan eingekringelt – Service deluxe!Mit dabei: Cordula und Paul.
Die beiden hatten wir am Vorabend kurzerhand adoptiert. Statt vom Sohnemann in Bremerhaven abgeholt zu werden (Fahrzeit ca. 3 Stunden), fuhren sie einfach mit uns zurück. Paul war so begeistert, dass er gleich die Bustickets für uns alle spendierte – Gentleman durch und durch. Was die Tickets gekostet haben? Keine Ahnung – aber günstiger als der TUI-Transfer war’s allemal.Ab in den Bus, rein in die City.
Touristinfo gefunden, Tickets für Seilbahn und Eismeerkathedrale gekauft – und weiter ging’s zur ersten Station: der berühmten Eismeerkathedrale. Von außen: Wow! Ein architektonisches Meisterwerk. Von innen: Joa, ganz nett. Kein Halleluja-Moment, aber immerhin Punkt 1 auf unserer Liste abgehakt.xxxAdminxxx bitte keine Innenaufnahmen von Kirchen.
Nächster Halt: Seilbahn.
Unser Glück: Sie hatte gerade frisch nach Renovierung wieder geöffnet – also kaum Betrieb. Ruckzuck waren wir oben auf dem Berg. Und was soll ich sagen? Die Aussicht war ein Traum Grauer Himmel, klare Luft, ein Kaffee in der Hand – Norwegen von seiner Schokoladenseite.Aber dann… das Ticket-Drama.
Unsere Rückfahrtickets funktionierten nicht. Die nette Mitarbeiterin grinste nur und ließ uns trotzdem durch – sie kannte das Problem wohl schon. Nur Paul blieb wie ein VIP hinter der Schranke stehen. Wir lachten, winkten und riefen: „Paul, mach’s gut – vielleicht sehen wir uns auf dem Schiff wieder!“ 😄Nach einigem Hin und Her wartete Cordula tapfer auf ihren Mann, während wir schon mal runterfuhren. Unten am Bus trafen wir uns wieder – alle wieder vereint, wie in einem norwegischen Roadmovie.
Zurück in der Stadt trennten sich unsere Wege.
Cordula und Paul wollten ins Polarmuseum, wir hatten noch einen Punkt auf unserer Liste: die nördlichste Brauerei der Welt. Und siehe da – schnell gefunden! Nach 30 Minuten Wartezeit sollte die nächste Führung starten. Aber: auf Englisch. Ich: „Kriegen wir hin.“ Mein Freund: „Uff.“Die Führung – ein echtes Highlight!
Der Guide war super. Erst ein Film über die Geschichte der Brauerei – auf Norwegisch, aber mit deutschen Untertiteln (weil außer uns nur vier Norweger dabei waren – Bingo!). Dann die eigentliche Führung – natürlich mit Verkostung (grins). Der Guide sprach ein gut verständliches Englisch und merkte schnell, dass ich zwischendurch übersetzen musste. Also machte er immer wieder Pausen, damit ich in Ruhe dolmetschen konnte. Eine tolle Geste – und ein echtes Erlebnis für uns beide.Dann hieß es: Zurück zum Schiff.
Aber wo war nochmal die Bushaltestelle? Touristinfo gefragt – aber wohl nur halb zugehört. Also suchten wir… und suchten… und suchten. Irgendwann fanden wir sie dann doch – müde, aber glücklich, endlich wieder zurück zu unserem schwimmenden Zuhause.An Bord: Frisch machen, Aperölchen, Abendessen.
Heute wieder 5-Gänge-Menü im Atlantik – lecker wie immer und zackig serviert. Danach ging’s in die Galeriebar – eine unserer Lieblingsbars. Etwas ruhiger, stilvoller, mit einem Duo, das jeden Abend spielte. Die Sängerin hatte eine Stimme, die selbst Eisberge zum Schmelzen gebracht hätte.Fazit des Tages:
Viel gelaufen, viel erlebt, viel gelacht. Müde waren wir alle – nicht nur Paul. 😄 -
08. Juli – Seetag Richtung Trondheim: Pläne? Fehlanzeige!
Heute war einer dieser Tage, an denen der Wecker nicht das Kommando hat – vorletzter Seetag, also: Ausschlafen! (Bis 8 Uhr – was für Kreuzfahrtverhältnisse schon fast dekadent ist.) Danach gemütlich frühstücken, ein bisschen durch die Shops schlendern und vielleicht mal schauen, was Mein Schiff sonst noch so für Reiseangebote im Gepäck hat.
Denn jeden Morgen, wenn Hansi mich mit seinem schelmischen Lächeln anschaut, höre ich denselben Satz:
„Du schuldest mir noch einen Sommerurlaub!“
Na klar – braungebrannt wie ein Toast und voller Fernweh. Spaß beiseite: Uns hat die Reise bisher so gut gefallen, dass wir ernsthaft überlegen, nächstes Jahr wieder eine Kreuzfahrt zu machen.Hansi träumt von den griechischen Inseln – vor allem Santorini.
Also nix wie ab ins Bordreisebüro. Die freundliche Mitarbeiterin schaut nach – und zack: In unserem Reisezeitraum nächstes Jahr sind die griechischen Inseln leider nicht verfügbar. Aber sie hat einen Vorschlag: „Wie wär’s mit dem Mittelmeer?“Die Route klingt spannend:
Palma > Seetag > Korsika > Rom > Neapel > Palermo > Sardinien > Seetag > Barcelona > Palma overnight > Palma.Ich kenne keine dieser Destinationen – also alles Neuland! Und mal ehrlich: Jeder war schon mal am Ballermann… außer mir. Vielleicht wäre das ja die Gelegenheit, ihn kennenzulernen – und danach direkt wieder zu flüchten. 😄
Nach ein paar konstruktiven Diskussionen (aka: „Ich will Sonne, du willst Kultur, wir nehmen beides“) war klar:
Wir buchen die Reise!Beim Buchen dann die Überraschung:
„Das ist dann die neue Flow.“
Moment mal – ist die nicht baugleich mit der Relax? Und wie viel Negatives habe ich darüber schon gelesen? Aber irgendwann kam ich zu dem Schluss:
Man muss ein Schiff selbst erleben, um sich ein Urteil zu bilden.
Also: Gesagt, getan – wie ihr vielleicht schon in meinem neuen Ticker gelesen habt: Wir haben gebucht!Den Rest des Tages? Ganz entspannt.
Ein bisschen vertrödeln, schließlich ist Urlaub. Abends lecker essen, ein Aperölchen in der Galeriebar genießen und dann relativ früh ins Bett – Heute ist ja noch Wite Night. Die nehmen wir noch mit hat Spaß gemacht aber wir freuen uns schon auf morgen - Trondheim!Ach ja – fast vergessen:
Im Laufe des Tages kam Cordula auf uns zu und fragte, ob wir Lust hätten, morgen in Trondheim eine E-Scooter-Tour mitzumachen. Sie hatte schon gebucht. Paul darf leider nicht – zu schwer für den Scooter – also fährt er mit dem HOHO-Bus.E-Scooter? Ich?!
Ich hab noch nie auf so einem Ding gestanden. Was, wenn ich falle? Mir was breche? Und dann steht da auch noch „anspruchsvoll“ beim Ausflug. Aber gut – ich bin kein Spielverderber. Also stimme ich zu.
Unsere Planung für morgen steht: E-Scooter durch Trondheim – Abenteuer garantiert! -
Uns hat die Reise bisher so gut gefallen, dass wir ernsthaft überlegen, nächstes Jahr wieder eine Kreuzfahrt zu machen.
sylvia310575 dann weißt du ja jetzt Bescheid, wenn hier zu lesen ist:. Uns hat das Kreuzfahrtvirus erwischt

Willkommen im Club

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Die Wilden aber sowas von erwischt

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09.07. – Trondheim und das große eScooter-Abenteuer
Trondheim begrüßt uns mit Sonnenschein deluxe – also wirklich, das Wetter war so gut, dass ich meinem Freund jetzt offiziell den Sommerurlaub „abgebucht“ habe. Keine weiteren Diskussionen, bitte!

Das Schiff legt gemütlich um 9 Uhr an – heißt für uns: Ausschlafen bis 7:30 Uhr (Luxus pur), dann Frühstück und rein in die Abenteuerklamotten. Treffpunkt: 9:40 Uhr in der Tuibar. Ziel: bis 12:40 Uhr wieder heil zurück sein. Klingt machbar, oder?
Dann der erste Schock: In der App steht „anspruchsvoller Ausflug“. Ähm… wie bitte? Ich dachte, wir cruisen entspannt durch die Stadt und winken den Möwen. Aber gut, wir sind ja nicht aus Zucker.
Helme auf, kurze Einweisung – alles läuft wie geschmiert. Dann die erste Probefahrt auf dem Parkplatz: Und siehe da, das Ding fährt! Und macht sogar Spaß! Ich war zwar noch verkrampft wie ein Brett im Wind, aber hey – alle in einer Reihe wie die Entchen, und los geht’s!
Erster Halt: Speicherstadt.
Wunderschön! Fotos gemacht, Handgelenke gejammert (weil ich den Scooter umklammert habe wie ein Schatz), aber trotzdem: Spaßfaktor hoch!Dann zurück zum Treffpunkt – und jetzt kommt der Teil, den man in der App wohl mit „anspruchsvoll“ meinte: Der Berg zur Kristiansten Festung.
Der Guide grinst und sagt: „Jetzt wird’s sportlich – 300 Meter Steigung, und der Scooter braucht eure Hilfe.“
Also: Bein raus, anschieben wie früher mit dem Kinderroller, dabei Vollgas geben und hoffen, dass die Lunge mitmacht.Halbzeitpause. Ich schnaufe wie ein Walross auf Diät. Der Guide schaut mich an: „Sylvia, vielleicht ein paar Zigaretten weniger?“ – Touché.

Aber oben angekommen: WOW! Der Ausblick auf Trondheim ist wie aus dem Bilderbuch. Die Anstrengung? Vergessen.Dann geht’s bergab zur Domkirche – wunderschönes Bauwerk, wir waren zwar nicht drin, aber draußen in der Sonne war’s auch königlich. Danach noch ein kurzer Abstecher in die Innenstadt, ein Päuschen, und dann zurück zum Schiff.
Fazit:
Ein herrlich kurzweiliger Ausflug mit super Guides – und die Erkenntnis: Ich brauche so einen eScooter für zu Hause. Wirklich. Grins.Zurück auf dem Schiff: Erst mal was essen, ein Aperölchen (natürlich verdient!). Hansi verschwindet zum Mittagsschläfchen, Cordula und ich schnappen uns eine Liege, genießen die Sonne und machen auch ein kleines Nickerchen.
Aber dann… die Stimmung kippt ein bisschen.
Denn morgen erreichen wir unseren letzten Hafen: Ålesund. Und ich bin ehrlich: Ich bin richtig traurig. Wo ist die Zeit hin? Gerade noch standen wir mit Koffer auf dem Deck, und jetzt ist schon fast Schluss.
Doch dann – ein Lichtblick am Abend: Wir haben Paul wiedergefunden!
Er tauchte plötzlich auf, als wäre er nie weg gewesen. Wahrscheinlich hat er sich nur verlaufen… oder war undercover auf geheimer Mission. Jedenfalls: Wiedervereint, gelacht, angestoßen – ein schöner Abschluss für einen tollen Tag. -
10.07. – Ålesund: Regen, Romantik und ein Shanty zum Dahinschmelzen
Heute ist es soweit: Der erste Tag auf dieser Reise, an dem das Wetter sagt: „Ich bin heute mal Dramaqueen.“
Aber wir sagen: „Challenge accepted!“ – und zwar mit vollem Bauch, denn nach einem Frühstück, das eher einem kulinarischen Marathon gleicht, rollen wir gegen 10:30 Uhr vom Schiff. Ich hatte natürlich vorher investigativ recherchiert (Detektivhut auf!) und wusste: Es gibt eine Bimmelbahn. Ja, richtig gelesen – eine Bimmelbahn! Und wer kann bei diesem Wort schon ernst bleiben?Also rein in die kleine Lokomotive des Glücks, die uns durch Ålesund kutschiert und sogar auf den Aksla bringt. Oben angekommen: Aussicht zum Verlieben, auch wenn der Himmel heute eher „50 Shades of Grau“ spielt. Aber hey – Norwegen ohne Regen ist wie Urlaub ohne Koffer: irgendwie nicht ganz echt.
Nach der Rundfahrt geht’s zu Fuß weiter. Wir erkunden Ålesund auf eigene Faust – und was soll ich sagen? Diese Stadt ist wie ein Pinterest-Board in echt. Jugendstil, kleine Läden, viel Charme. Nur leider auch viel Regen. Aber wir trotzen dem Wetter mit Schirm, Charme und Shoppinglust. Irgendwann sind wir dann allerdings so durchweicht, dass selbst unsere Socken leise „Hilf mir!“ flüstern. Also zurück aufs Schiff.
Und dann… passiert’s. Ich betrete das Schiff – zum letzten Mal auf dieser Reise. Und plötzlich wird’s still in mir. So richtig still. Mein Herz macht kurz „plopp“, und ich merke: Das war’s bald. Der letzte Hafen. Der letzte norwegische Boden unter den Füßen. Und ich? Ich werde weich wie ein Zimtschneckenherz.
Aber: Erstmal was essen. (Emotionaler Tiefpunkt? Kalorien helfen.) Dann ein Drink. Oder zwei. Und siehe da – die Stimmung hellt sich auf wie der Himmel über dem Geirangerfjord nach einem Regenschauer.
Und dann… kommt der Moment, den keiner erwartet hat:
Shantyabend an Bord!
Keyboard. Akkordeon. Und wir mittendrin.
Die Musik beginnt, und plötzlich sind wir Seemänner und -frauen auf hoher See – zumindest in unserer Vorstellung. Wir singen mit, wie die jungen Götter!
Okay, vielleicht eher wie die leicht angeschickerten Götter mit Rhythmusproblemen – aber mit Herz und Seele! Ich hoffe nur, mich hat niemand gehört… sonst hat heute jemand einen Hörsturz und weiß nicht mal, warum. Aber wir hatten Spaß. So richtig. Laut, schräg, herzlich. Und das zählt.Später am Abend: Letztes Dinner. Letzter Blick auf Norwegen. Letzter Sonnenuntergang, der sich wie ein Gemälde anfühlt. Ich schaue meinen Freund an, mit Tränchen in den Augen (also ich, nicht er – wobei… vielleicht auch ein bisschen). Und ich sage:
„Schatz, das war der schönste Urlaub meines Lebens. Ich will nicht nach Hause.“
Er schaut mich an, nimmt meine Hand und sagt:
„Weißt du was? Für mich auch. Und ich vermisse nicht mal meinen Sommerurlaub.“Ich muss lachen. Natürlich muss ich lachen. Er kennt mich einfach. Und er weiß genau, wie er mich zum Lachen bringt – selbst wenn mein Herz gerade ein bisschen Abschiedsschmerz tanzt.
Morgen ist Seetag. Also: Noch einmal tanzen, noch einmal lachen, noch einmal das Leben feiern. Es wird ein geselliger Abend. Und morgen? Morgen wird nochmal entspannt. Und dann… dann träume ich einfach weiter – vom nächsten Mal. Denn eins ist sicher: Das war nicht das letzte Mal.
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Bilder reiche ich nach ich habe gerade ein Problem meine Bilder vom Handy runterzuladen
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Und dann… dann träume ich einfach weiter – vom nächsten Mal. Denn eins ist sicher: Das war nicht das letzte Mal



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So ein schöner Bericht sylvia310575

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11.07. – Der letzte Seetag: Ein Tag zum Festhalten
Und da ist er.
Der letzte Seetag.
Der Tag, an dem man weiß: Morgen ist alles wieder anders. Kein Meer mehr vor der Tür, kein sanftes Schaukeln, kein „Guten Morgen, liebe Gäste“ aus dem Lautsprecher. Nur noch ein paar Stunden, bevor der Alltag wieder anklopft.Wir schlafen aus – also bis 8 Uhr, was auf See schon fast als Tiefschlafphase durchgeht – und starten den Tag mit einem Frühstück, das sich anfühlt wie eine letzte Umarmung vom Urlaub. Danach schlendern wir durchs Schiff, lassen uns treiben, schauen nochmal in die Shops, nippen hier und da an einem Getränk.
Mein Freund? Der trinkt Milch.
Aber nicht irgendeine.
Milch mit 43er.
Warum? Weil er Sodbrennen hatte. Und ich – ganz die kluge Ratgeberin – meinte: „Da hilft Milch.“
Was macht er? Kombiniert das Ganze mit einem Schuss Likör. Und siehe da: Kein Sodbrennen, dafür beste Laune. Ich lache, er grinst – und irgendwie ist das genau der Moment, den man nie vergessen will.Der Tag vergeht langsam, aber irgendwie auch viel zu schnell. Wir genießen ihn in vollen Zügen, als könnten wir ihn damit ein bisschen länger festhalten. Und dann kommt der Abend.
Die große Verabschiedung.
Wir finden einen guten Platz. Und dann beginnt sie – diese Mischung aus Lachen, Staunen und Tränen.
Die Crew stellt sich vor, erzählt Funfacts über Tonnen von Kartoffeln, Liter von Bier, und wie viele Eier wohl in einer Woche durch die Kombüse wandern.
Ich? Ich sitze da – Weichei Sylvia – und heule. Nicht ein bisschen. Nein. So richtig.
Die Rede vom Kreuzfahrtdirektor Martin – warm, ehrlich, berührend.
Kapitän Sven Kassel – ruhig, klar, mit einem Blick, der sagt: „Wir haben euch sicher nach Hause gebracht.“
Dann singt ein Crewmitglied „Die große Freiheit“. Und ich? Ich bin verloren.
Die Vorstellung der Nationen – Menschen aus aller Welt, die gemeinsam dafür gesorgt haben, dass wir uns wie zu Hause fühlen.
Und ich merke: Das hier war mehr als Urlaub. Das war ein Stück Leben.Später trinken wir noch ein, zwei, vielleicht auch drei Gläser – auf das Leben, auf das Meer, auf uns.
Dann heißt es: Koffer packen. Schlafen. Morgen geht’s nach Hause. Drei Stunden Fahrt, dann wieder Bocholt. Samstag noch frei, Sonntag wieder Alltag.
Aber heute…
Heute gehört noch uns. -
sylvia310575: Ein herrlich lebhafter Bericht mit tollen Fotos!

Wir sind vor 14 Jahren infiziert worden und können es seitdem auch nicht mehr lassen.
Viele Grüße aus dem südlichen Münsterland! -
So jetzt fehlt nur noch mein Fazit das folgt wahrscheinlich noch heute
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So ein schöner Bericht. Ich bin gerne dabei gewesen. Shantychor ist ein Muss! Sooo schön und ich singe auch immer schräg mit.
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Mein Fazit ein wenig kitschig aber ... – Wenn eine Reise mehr ist als nur Urlaub
Ich bin losgefahren mit einem Koffer voller Kleidung – und zurückgekommen mit einem Herzen voller Erinnerungen.
Was als kleines Abenteuer begann, als „Mal sehen, ob Kreuzfahrt überhaupt was für uns ist“, wurde zu einer Reise, die mich tief berührt hat. Ich habe gelacht, gestaunt, geschlemmt, getanzt, getrunken – und ja, auch geweint. Vor Rührung, vor Freude, vor Abschiedsschmerz.
Ich habe neue Orte entdeckt, die mich sprachlos gemacht haben. Ich habe Menschen getroffen, die mir ans Herz gewachsen sind. Ich habe Momente erlebt, die ich nie vergessen werde – sei es beim ersten Blick auf den Geirangerfjord, beim Shantyabend mit Akkordeon und Keyboard, oder beim letzten Sonnenuntergang an Bord, als ich wusste: Das war’s jetzt.
Ich habe gelernt, dass Milch mit 43er gegen Sodbrennen hilft (zumindest bei uns), dass man auch mit einem E-Scooter einen Berg bezwingen kann, und dass man manchmal einfach loslassen muss – um wirklich anzukommen.
Diese Reise war nicht perfekt – sie war echt. Mit Regen in Ålesund und Sonne in Trondheim. Mit Apfelstrudelschnaps, Sauna-Tränen, Bingo-Glück und Buffet-Kämpfen. Mit kleinen Pannen und großen Gefühlen.
Und irgendwo zwischen dem ersten „Ahoi“ in Bremerhaven und dem letzten „Gute Nacht“ auf See habe ich gemerkt:
Ich bin angekommen. Bei mir. Bei uns. Auf dem Meer.Und jetzt? Jetzt bleibt nur eins:
Nicht loslassen. Sondern festhalten.
An den Erinnerungen. An den Geschichten. An dem Gefühl, dass da draußen noch so viel mehr wartet.Denn eines weiß ich ganz sicher:
Das war nicht meine letzte Kreuzfahrt.Und Norwegen sieht mich auf jedenfall nochmal wieder.
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Ein ganz toller, unterhaltsamer Reisebericht sylvia310575
Sehr gerne bin ich mit euch durch Norwegen geschippert. Toll, dass es euch so gut gefallen hat.
Gerne bin ich auf der nächsten Reise von Hansi und Dir wieder dabei - also virtuell
. Real nehme ich meine gute Freundin Silvie auch mit auf die Relax. Erinnerlich etwas vor eurer Fahrt nächstes Jahr.Vielen Dank für den so schönen und authentischen Reisebericht.
LG Conny
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sylvia310575 gerade deinen Bericht entdeckt und in einem Rutsch durchgelesen.
was für ein erfrischender und emotionaler Bericht mit tollen Fotos. Ich musste schmunzeln und auch Tränchen verdrücken.
Hoffentlich schreibst du bald wieder, ich freu mich schon jetzt darauf




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Das erste Mal Kreuzfahrt ist schon etwas Besonderes was immer im Herzen bleibt
ich habe ja nun auch schon einige gemacht, aber die erste ist einmalig
Danke für deinen lebhaften, humorvollen Reisebericht auf dass Dir der Humor erhalten bleibt und auf das deine nächsten Kreuzfahrten annähert schon werden😊
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Milch mit 43er.
bei uns, ein absolutes MUSS bei jeder Party
!Auch mir hat dein RB sehr gut gefallen und glaube mir, die Sehnsucht nach Meer wird nicht aufhören!
Wenn's einen packt, dann packt's einen für immer
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