Reisebericht Mein Schiff Flow – Mittelmeer
10.07.2026 bis 20.07.2026
Start in den Urlaub – Palma wir kommen!
Los ging das Abenteuer für uns bereits mitten in der Nacht. Da wir möglichst günstig parken wollten, hatten wir einen Parkplatzanbieter in Düsseldorf-Ratingen gebucht. Dort angekommen, stellten wir unser Auto allerdings mit einem etwas mulmigen Gefühl ab. Vor dem Parkplatz standen nämlich auffällig viele Autos mit auswärtigem Kennzeichen im Parkverbot. Da fragt man sich natürlich schon, ob man sein Auto nach dem Urlaub überhaupt wiedersehen wird. Aber gut – ändern konnten wir es sowieso nicht mehr. Also Motto: Augen zu und ab in den Urlaub!
Der Transfer zum Flughafen Düsseldorf klappte dafür absolut problemlos. Zur Rückreise habe ich allerdings eine etwas andere Meinung – aber dazu später mehr.
Unser Flieger hob bereits morgens um 6 Uhr in Düsseldorf ab. Definitiv keine Uhrzeit, zu der man freiwillig aufsteht. Da wir sogar schon um 2 Uhr nachts von zu Hause losgefahren waren, fühlten wir uns eher wie Nachtarbeiter als wie Urlauber. Der Vorteil: Bereits gegen 10 Uhr waren wir auf der Mein Schiff Flow und konnten unser erstes Frühstück an Bord genießen. Besser kann ein Urlaub eigentlich nicht beginnen.
Erster Eindruck der Flow
Nach dem Frühstück stand natürlich erst einmal eine gründliche Schiffserkundung auf dem Programm. Da wir am letzten Reisetag ohnehin noch eine Overnight in Palma hatten, verzichteten wir darauf, direkt wieder von Bord zu gehen. Außerdem waren wir nach der kurzen Nacht schlichtweg zu müde, um noch große Entdeckungstouren zu starten.
Der erste Eindruck von der Flow war durchweg positiv. Ein wirklich schönes Schiff mit gemütlichen Schattenplätzen am Pool – ein großer Pluspunkt für alle, die nicht den ganzen Tag in der Sonne braten möchten. Die Bars wirkten modern und einladend, und auch das Personal machte direkt einen freundlichen und motivierten Eindruck.
Diesen ersten Urlaubstag ließen wir deshalb ganz entspannt angehen. Kein Stress, keine Termine, einfach treiben lassen und das Schiff genießen. Gegen 14 Uhr war unsere Kabine bezugsfertig. Was macht man in so einer Situation? Genau: erst einmal ein kleines Mittagsschläfchen. Urlaub heißt schließlich auch, verlorenen Schlaf nachzuholen.
Der erste Abend an Bord
Am Abend zog es uns zum Essen in den Harbour Market. Für ein À-la-carte-Restaurant fehlte uns an diesem Tag noch die Motivation – wir wollten einfach unkompliziert etwas Leckeres essen und den ersten Urlaubstag genießen.
Zum Auslaufen des Schiffes machten wir es uns anschließend in der Bar 17 gemütlich. Eine wirklich tolle Bar mit wunderschöner Atmosphäre. Allerdings sprach sich das offenbar schnell herum, denn am Abend war sie fast immer brechend voll. Mit etwas Glück fanden wir aber jeden Abend noch ein Plätzchen.
Und dann kam dieser besondere Moment: Das Schiffshorn ertönt, langsam setzt sich die Flow in Bewegung und plötzlich erklingt die „Große Freiheit“ vom Grafen. Sofort wieder Gänsehaut. Nach unserer ersten Kreuzfahrt im vergangenen Jahr nach Norwegen war es ein unbeschreiblich schönes Gefühl, diesen Moment erneut erleben zu dürfen. Wer Kreuzfahrten liebt, weiß genau, was ich meine. Das Auslaufen eines Schiffes ist jedes Mal etwas ganz Besonderes.
Danach war für uns allerdings Schluss für diesen Tag. Die frühe Anreise und die kurze Nacht forderten ihren Tribut. Gegen 23 Uhr fielen wir todmüde ins Bett – glücklich, zufrieden und voller Vorfreude auf das, was die kommenden Tage noch bringen würden.