Reisebericht 30.06. -12.07.2025 Meine erste Kreuzfahrt und direkt nach Norwegen

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast. Ich freue mich auf Deinen Bericht, das Verfassen von meinem ist leider eher zäh ....

    Bin gespannt, was ich erkenne.

    Gruß Joni

    Leider schon vorbei:

    MSC Armonia Östliches Mittelmeer 06/2011
    Costa Pacifica Metropolen der Ostsee 08/2013
    Mein Schiff 1 alt Hamburg trifft Mallorca 09/2015
    Mein Schiff 3 Südnorwegen mit Kopenhagen 08/2017

    Mein Schiff 1 Hamburg nach New York 08-09/2022

    Mein Schiff 7 Kanaren mit Madeira 12/2024 - 01/2025

    MSC Preciosa Norwegen mit Nordkap 06/2025

    Traumreise ohne Schiff:

    Mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas 08/2018

  • Unsere Route:

    30.06. Bremerhaven

    01.07. Seetag (wir testen alles was es zu essen und trinken gibt)
    02.07. Nordfjordeid
    03.07. Geiranger
    03.07. Hellesylt
    04.07. Seetag (wir versuchen das was wir am ersten Seetag nicht geschafft haben aufzuholen)
    05.07. Seetag (ab heute rollen wir zum essen und geben nicht auf alles auszuprobieren)
    06.07. Honningvåg (Nordkap)
    07.07. Tromsø
    08.07. Seetag (ab jetzt ist es eine herausforderung alles zu essen und zu trinken was wir noch nicht hatten)
    09.07. Trondheim
    10.07. Ålesund
    11.07. Seetag (ich glaube jetzt brauchen wir einen Diättag damit wir nachher noch in unsere Klamotten passen)
    12.07. Bremerhaven (Heul der Alltag hat uns wieder)

    Schon gebucht:

    02.07. Landausflug Nordfjordeid über TUI: In nur fünf Minuten vom Fjord auf den Gipfel (Kreuzfahrtneulinge, daher alle Ausflüge über TUI)
    Ab 17:00 Uhr Cocktailworkshop I auf dem Schiff (weil wir nach dem Aufstieg einen Drink brauchen)
    03.07. Geiranger Fjordpanorama Dalsnibba und Flydalsschlucht
    06.07. Besuch am Nordkap und Perleporten-Theater
    Den Rest erkunden wir auf eigene Faust – oder besser gesagt, auf eigenen Füßen.

    Zu uns:

    Sylvia: Sesselpupserin (Bürotante mit Verantwortung) in einem Großhandel für Tierarzneimittel und nach Feierabend Kellnerin, Mädchen für alles im Restaurant meines Freundes, Hausfrau und Mama von zwei erwachsenen Söhnen, die noch zu Hause wohnen.
    Hansi: Selbstständiger Restaurantbesitzer und Koch im Münsterland (Selbst und Ständig – immer erreichbar und immer am Ball).


    Unser Alltag:

    7-Tage-Woche und immer erreichbar. Daher ist unser Urlaub einmal im Jahr über mindestens 12 Tage und ein Kurzurlaub Anfang des Jahres Pflicht.


    Dieses Jahr:

    Nach 3 Jahren Türkei all-inclusive und 1 Jahr Gran Canaria Selbstverpflegung wagen wir uns an etwas ganz Neues: Kreuzfahrt!


    Die große Frage:

    Sonne oder mein Traumziel Norwegen mit Nordkap? Wie ihr im Titel seht, habe ich mich durchgesetzt.


    Vorbereitung:

    Anfang des Jahres Kurzurlaub in Bremerhaven gemacht. Die Stadt ist schön, aber im Januar ausgestorben. Trotzdem haben wir 3 schöne Tage verbracht und das Cruise Terminal angeschaut. Jetzt wissen wir, von wo wir Ende Juni ablegen.


    Planung:

    Was packe ich ein?
    Was machen wir auf dem Schiff?
    Werde ich seekrank? (Als gelernte PKA weiß ich, dass es dagegen bestimmt was gibt.)
    Was mache ich, wenn mein Mitreisender schlechte Laune wegen des Wetters bekommt? (Mitreisender = Sonnenanbeter)
    Wie groß wird das Chaos sein, das meine Söhne zu Hause anrichten?


    Fazit:

    Ausflüge sind gebucht, mein Freund muss mit schlechtem Wetter leben, meine Arbeitskollegen wissen Bescheid („Sylvia ist dieses Mal wirklich nicht erreichbar“), und meine Kinder verursachen eh Chaos – das ist nicht zu ändern. Jetzt kann ich mich auf einen unvergesslichen Urlaub freuen.
    Habt ihr noch Tipps, die ich nicht bedacht habe? Obwohl ich wirklich jeden Reisebericht zu diesem Thema gelesen habe.

    Und zum Schluss:

    Falls ihr uns auf dem Schiff seht, wir sind die beiden, die entweder am Buffet stehen, Cocktails schlürfen oder verzweifelt versuchen, das perfekte Selfie vor einem Fjord zu machen.

    Und wenn ihr uns nicht seht, dann sind wir wahrscheinlich seekrank in der Kabine oder haben uns in einem der vielen Gänge verlaufen.

    Aber egal was passiert, wir werden jede Minute genießen und uns auf ein unvergessliches Abenteuer freuen. Also, ahoi und bis bald auf hoher See!

    LG Sylvia

    Hier fängt jetzt mein Reisebericht an:

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  • Mein Schiff, mein Champagner, mein Abenteuer – das große Auslaufen!

    30.06. – Bremerhaven, Baby!
    Der Alltag hat mich zwar wieder fest im Griff, aber bevor ich im To-do-Tornado verschwindet, hier mein kleines, feines Resümee unserer Reise – natürlich mit Fotos (die kommen noch, versprochen!).

    Wir sind ganz entspannt mit dem Auto nach Bremerhaven gedüst – keine Staus, keine Dramen, nur gute Laune und Vorfreude. Auf Parkplatz P3 haben wir unser Gefährt abgestellt, und zack – wurden uns die Koffer abgenommen. Die tauchten dann später wie durch Zauberhand vor unserer Kabine wieder auf. Ich sag’s euch: Service-Level „Königshaus“.

    Nach einem kurzen Spaziergang standen wir dann auch schon… in der Warteschlange vorm Terminal. Eine Stunde vor unserem Check-in-Zeitfenster. Die freundliche TUI-Dame schlug uns vor, für schlappe 35 Euro den Early Check-in zu buchen. Für eine Stunde. Wir haben uns angeschaut, gelacht und gesagt: „Nee, wir sind doch nicht auf der Flucht!“

    Zum Glück hatten wir vom Stammtisch noch eine kleine Flasche Champagner im Gepäck (inkl. Gläser – Stil muss sein!). Also haben wir uns ein ruhiges Plätzchen gesucht, angestoßen und den Urlaub offiziell eröffnet. Cheers!

    Und siehe da – kaum 30 Minuten später hieß es: „Alle in einer Reihe aufstellen!“ Und 15 Minuten vor der eigentlichen Zeit durften wir schon rein. Um 13:20 Uhr standen wir dann tatsächlich auf dem Schiff. Für mich als Kreuzfahrt-Frischling: atemberaubend. Ich dachte nur: „Jetzt geht’s wirklich los!“

    Erst mal alles erkunden – bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns einen Platz an der Außenalsterbar geschnappt, das erste Getränk bestellt und einfach nur gestaunt. Mein Freund lächelt mich an und sagt: „Schatz, wir haben Urlaub.“ Hach.

    Um 15 Uhr war dann auch unsere Kabine bereit. Innenkabine auf Deck 8 – und ich muss sagen: größer als gedacht! Ich habe mich direkt wohlgefühlt. Koffer standen schon parat, alles lief wie am Schnürchen.

    Dann wieder hoch zur Außenalster – die Ausfahrt stand an! Und hier trafen wir zum ersten Mal Cordula und Paul. Nach kurzem Plausch: „Was? Ihr seid aus Coesfeld? Wie cool – das ist ja quasi Nachbarschaft!“

    Da die Außenalsterbar rappelvoll war, sind wir weiter zur Hoheluftbar gezogen – und haben dort tatsächlich noch ein Plätzchen ergattert. Und dann kam er: der Moment. Meine allererste Ausfahrt mit dem Grafen. Ich dachte immer, das sei kitschig. Jetzt sage ich: magisch.

    Abends ging’s dann zum Ankelmannsplatz – lecker gegessen, ein feines Weinchen dazu, und einfach nur genossen. Danach noch ein Abschlussgetränk an der Außenalster, aber wir waren echt platt. Die letzten Wochen waren stressig (selbst und ständig, ihr kennt das), also sind wir gegen 21:30 Uhr in die Kabine gefallen – und eingeschlafen wie Babys.

    Fazit Tag 1: Mein erstes Auslaufen mit der Mein Schiff – und ich bin jetzt schon verliebt.

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  • wow, das ist mal ein Einstieg in den Bericht, das macht seeeehr viel Appetit auf mehr, liebe sylvia310575 - ich bleibe neugierig dran.

    Gruß Joni

    Leider schon vorbei:

    MSC Armonia Östliches Mittelmeer 06/2011
    Costa Pacifica Metropolen der Ostsee 08/2013
    Mein Schiff 1 alt Hamburg trifft Mallorca 09/2015
    Mein Schiff 3 Südnorwegen mit Kopenhagen 08/2017

    Mein Schiff 1 Hamburg nach New York 08-09/2022

    Mein Schiff 7 Kanaren mit Madeira 12/2024 - 01/2025

    MSC Preciosa Norwegen mit Nordkap 06/2025

    Traumreise ohne Schiff:

    Mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas 08/2018

  • Falls ihr uns auf dem Schiff seht, wir sind die beiden, die entweder am Buffet stehen, Cocktails schlürfen oder verzweifelt versuchen, das perfekte Selfie vor einem Fjord zu machen.

    Und wenn ihr uns nicht seht, dann sind wir wahrscheinlich seekrank in der Kabine oder haben uns in einem der vielen Gänge verlaufen.

    Aber egal was passiert, wir werden jede Minute genießen und uns auf ein unvergessliches Abenteuer freuen. Also, ahoi und bis bald auf hoher See!

    Fazit Tag 1: Mein erstes Auslaufen mit der Mein Schiff – und ich bin jetzt schon verliebt.

    Dein Bericht/Stil verlangt nach Fortsetzung und wird deshalb abonniert:):!:

  • Moin sylvia310575 , da bin ich dabei. Der Anfang ist schonmal sehr kurzweilig geschrieben,ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüße

    Nordlichter64

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann (unbekannter Autor)


    Vom 22.01.27 - 27.02.27 mit der Mein Schiff Flow von Hamburg in die Karibik und zurück<3

    *MeinSchiff*

  • 1.07. Seetag – Der Tag, an dem ich zum Bingo-Champion wurde!

    Die große Frage: Werde ich seekrank? Vorweg: Nein, aber ich fühle mich ab und zu wie auf einem wilden Rodeo. Heute heißt es: Schiff erkunden, Cocktails testen und neue Freunde finden – vor allem Cordula und Paul.

    Und was soll ich sagen: Ich habe in Paul meinen nach der Geburt vertauschten Bruder getroffen

    – ja, echt jetzt! Nach ein paar Gesprächen wurde klar: Wir sind quasi Zwillinge im Geiste. Gemütlich, keine Lust auf Party-Overload, lieber ausschlafen und das Leben genießen.

    Essenstechnisch sind wir auch auf einer Wellenlänge: Fleisch muss sein!

    Und das Lustige: Mein Freund und Cordula, die Frau von Paul, sind sich so ähnlich wie zwei Eiweißshakes. Die beiden schließen jede Bar ab und sind morgens die ersten, die wieder aufstehen – wahrscheinlich um den Kater zu bekämpfen. Auch sie bevorzugen Fisch und vegetarische Gerichte.

    So haben wir unsere Urlaubs-Buddies gefunden – ich sag euch, das wird noch richtig lustig!

    Der erste Seetag ist pure Entspannung. Endlich mal runterkommen, die Seele baumeln lassen und natürlich die Cocktailkarte durchprobieren – wer braucht schon Wasser, wenn man Piña Colada haben kann?

    Abends dann Bingo – ja, Bingo! Ich glaube, ich bin jetzt offiziell im Club der alten Hasen. Aber Spaß macht’s trotzdem, und das Beste: Ich gewinne den 2. Preis! Ab jetzt heiße ich in unserer Truppe nur noch „Glückspilz“. Gewonnen habe ich einen 20-Euro-Gutschein fürs Casino, Magneten, einen Schlüsselanhänger und ein Kofferband – alles, was das Herz begehrt.

    Am nächsten Tag wollen wir natürlich unseren Gewinn im Casino verzocken – nur so zum Spaß, versteht sich. Schon mal vorweg: Ich habe den Gewinn durch vier geteilt, also jeder 5 Euro. Und wer hat am Ende wieder Plus gemacht? Richtig, ich! Bei 5 Euro Einsatz 14 Euro wieder raus – ich glaube, ich sollte echt Lotto spielen!

    Der Abend endete in der Abtanzbar – ohne Paul, denn wenn er müde ist, verschwindet er wie ein Ninja. Ich war heute richtig gut drauf, hatte viel Spaß und bin irgendwann todmüde und leicht angetrunken ins Bett gefallen.

    Vorher habe ich noch den Wecker gestellt, denn morgen steht das erste Fjord-Abenteuer an – das Nordfjord! Das möchte ich auf keinen Fall verpassen.

    Und so hat der Langschläfer um 1:30 Uhr den Wecker auf 6 Uhr gestellt, um den Sonnenaufgang im Fjord nicht zu verpassen. Ich bin quasi schon der Profi im Frühaufstehen!

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  • 02.07. Nordfjordeid – Der Tag, an dem ich den Fjord zum Staunen brachte!

    Ich habe es tatsächlich geschafft: Um 6 Uhr morgens stand ich auf – und das will wirklich was heißen! Aber kaum hatte ich den ersten Blick auf den Fjord geworfen, wusste ich: Es hat sich mehr als gelohnt.
    Der Himmel war leicht bewölkt, die Luft frisch und klar, und die Stille über dem Wasser hatte etwas fast Magisches. Ich stand da, mit meinem Kaffee in der Hand (den ich vor lauter Staunen fast vergessen hätte), und konnte kaum glauben, wie schön die Welt sein kann. Natürlich mussten unzählige Fotos gemacht werden – dieser Moment war einfach zu besonders.

    Später legten wir in Nordfjordeid an und gönnten uns ein ausgiebiges Frühstück im Atlantik. Das Buffet war ein Traum: frisch gebackenes Brot, norwegischer Lachs, Obst, Käse, warme Speisen – alles, was das Herz begehrt. Auch die à la carte-Gerichte waren ein Genuss. Perfekt, um gestärkt in den Tag zu starten!

    Dann begann unser erster Ausflug in Norwegen:
    „In nur fünf Minuten vom Fjord auf den Gipfel“ – ein Versprechen, das neugierig machte.

    • Etwa eine Stunde fuhren wir durch eine atemberaubende Landschaft nach Loen
    • Mit dem Skylift ging es steil hinauf auf den Gipfel – ein echtes Highlight! Oben angekommen, erwartete uns eine spektakuläre Aussicht über Fjord, Berge und Täler.
    • Danach machten wir noch einen Fotostopp am Hornindalsvatnet, dem tiefsten See Europas – glasklar und einfach wunderschön.

    Ganz ehrlich: Die Natur war überwältigend, der Ausflug gut organisiert – nur die Reiseleiterin war leider schwer zu verstehen. Ihr Englisch war stark akzentuiert und sehr schnell gesprochen, sodass wir oft mehr geraten als verstanden haben. Aber gut, beim nächsten Mal vielleicht eine deutschsprachige Tour!

    Zurück an Bord gönnten wir uns erst einmal ein leckeres Mittagessen und ein kleines Nickerchen – schließlich ist Urlaub! Danach ging’s weiter mit einem Cocktail-Workshop, der richtig Spaß gemacht hat. Ich habe viel gelernt und freue mich schon darauf, die Rezepte bei meiner nächsten Dinnerparty auszuprobieren.

    Und dann kam noch ein echtes Highlight zum Entspannen:
    Am Nachmittag haben wir uns in den Wellnessbereich zurückgezogen und die Sauna mit Blick auf den Fjord genossen. Die Wärme, der Duft von Holz, das leise Knistern – und draußen das ruhige Wasser und die Berge. Es war der perfekte Moment, um einfach loszulassen und die Seele baumeln zu lassen.

    Am Abend wurden wir dann noch einmal richtig verwöhnt:
    Ein 5-Gänge-Menü im Atlantik, bei dem jeder Gang ein kleines Kunstwerk war. Danach ließen wir den Tag in der Schaubar bei ein paar Cocktails ausklingen – unsere Lieblingsbar an Bord. Und weil am nächsten Morgen der Geirangerfjord auf dem Programm stand, ging’s ausnahmsweise mal früh ins Bett. Der Wecker war schon auf 5 Uhr gestellt – den Sonnenaufgang wollte ich auf keinen Fall verpassen!

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  • 03.07. Geiranger – Ein Tag, vier Jahreszeiten und unvergessliche Ausblicke

    5 Uhr morgens. Der Wecker klingelt – und ich muss zugeben, es fiel mir heute schwer, aufzustehen. Aber was soll ich sagen? Es hat sich mehr als gelohnt.

    Noch etwas verschlafen ging es aufs Deck – und dann dieser Moment: Die Einfahrt in den Geirangerfjord.

    Eine fast ehrfürchtige Stille lag über dem Schiff, als wir durch das stille Wasser glitten. Die Berge ragten majestätisch in den Himmel, Wasserfälle stürzten in die Tiefe, und die berühmten „Sieben Schwestern“ sowie der „Freier“ präsentierten sich in voller Pracht. Ein Anblick, der sich nicht in Fotos festhalten lässt – man muss ihn erleben. Einmalig.


    Nach diesem magischen Start ging es zum Frühstück – heute im Anckelmannsplatz, da unser Ausflug früh begann. Um 8:20 Uhr war Treffpunkt für unser nächstes Abenteuer:

    „Fjordpanorama Dalsnibba und Flydalsschlucht“


    Der Ausflug im Überblick:

    Fahrt durch Geiranger, vorbei an der achteckigen Kirche, über zahlreiche Serpentinen hinauf zum Dalsnibba – ca. 45 Minuten

    Fotostopp mit spektakulärem Blick über die Fjord- und Bergwelt

    Rückfahrt mit Halt an der Flydalsschlucht – insgesamt etwa 1 Stunde

    Optionaler Ausstieg am Fjordzentrum für einen individuellen Spaziergang zurück zum Schiff

    Und was soll ich sagen? Dieser Ausflug war ein echtes Highlight.

    Unsere Reiseleiterin – eine Norwegerin, die fließend Deutsch sprach – hat uns mit so viel Herzblut und Wissen durch den Tag begleitet, dass wir ihr einfach nur gebannt zugehört haben. Sie hat uns nicht nur Fakten vermittelt, sondern Geschichten erzählt – über das Leben in Norwegen, die Natur, die Menschen. Es war faszinierend.


    Und dann das Wetter: Wir hatten wirklich alle vier Jahreszeiten an einem Tag!


    Frühling bei der Einfahrt

    Herbststimmung bei der Abfahrt des Ausflugs

    Schnee auf dem Dalsnibba – ja, richtig gelesen!

    Und zurück auf dem Schiff: Sommer pur, mit einem Drink in der Außenalsterbar im Sommerkleid

    Wir sind am Fjordzentrum ausgestiegen und haben den Spaziergang zurück zum Schiff gemacht – und auch das war ein Erlebnis für sich. Die Wasserfälle entlang des Weges, die frische Luft, das Rauschen des Wassers – einfach traumhaft. Danach noch ein bisschen durch Geiranger geschlendert, ein paar Souvenirs gekauft und dann ein spätes Mittagessen genossen.


    Natürlich durfte auch heute unser Mittagsschläfchen nicht fehlen – schließlich ist Urlaub!

    Am Abend dann die Ausfahrt aus dem Geirangerfjord – wieder ein Gänsehautmoment. Die Sonne stand tief, das Licht war golden, und das Schiff glitt langsam durch die stille Landschaft.


    Da nun zwei Seetage vor uns lagen, mussten wir heute nicht früh ins Bett – und das haben wir ausgenutzt!

    Wir haben das Schiff erkundet, gelacht, getanzt, Cocktails probiert – und irgendwann, mitten in der Nacht, als es draußen immer noch hell war, sind wir in unsere Kabine zurückgekehrt.

    O-Ton am nächsten Morgen: Ich habe tatsächlich bis 8 Uhr geschlafen!

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