Mein Mann und ich: 985 km Weg sind das Ziel - 19.06.-04.07.2025
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Wie hieß es so schön in dem Lied der Toten Hosen.....
... kein Alkohol ist auch keine Lösung.

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......könnte ja auch alkoholfrei sein

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Wo gibt es denn sowas Queentchen ? Das ist genau nach meinem Geschmack

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In Lissabon Izy , aber nur Abends.
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Wo gibt es denn sowas Queentchen ? Das ist genau nach meinem Geschmack

Genau das habe ich mich auch gerade gefragt Izy
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Queentchen ich bin sehr gespannt

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Queentchen Ich bin auch gespannt, aber kommt erstmal in Ruhe zu Hause an. Schönes Wochenende.
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Queentchen , willkommen zurück.
Ich freue mich auf deinen Bericht.
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Bin auch sehr gespannt, was du uns erzählen wirst!

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Auch von mir - willkommen zurück Queentchen und ich freue mich ebenfalls auf deinen Bericht

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Der 19. Juni ist mal gerade drei Stunden alt, als der Wecker klingelt. Der kleine Junge neben mir, der gestern natürlich nicht früh ins wollte (es war ja noch hell), knorzelt rum und reibt sich die Augen, während ich mich auf den Weg ins Bad mache. Auch bei so früher Abreise brauche ich wenigstens einen Kaffee ganz in Ruhe. Den kleinen Jungen muss ich auch nicht so ganz voll doll antreiben, er leistet mir kurz drauf mit kleinen Augen Gesellschaft.
Pünktlich vor dem Sonnenaufgang steht das Taxi vor der Tür und es geht wirklich los. Den Weg zum Ziel Flughafen hab ich jedoch weder zum Weg noch zum Ziel dazu gezählt, das wäre zu unübersichtlich geworden. Aber dort angekommen sind wir natürlich trotzdem und während wir aufs Boarding
warten, geht auch die Sonne auf
bevor wir die Maschine besteigen
Der Dom verabschiedet sich freundlich von uns,
da schläft der kleine Junge links von mir aber schon und auch der nette Herr mit portugiesischen Wurzeln, wie sich später rausstellte, hat aus gleichem Grund den schönen Blick verpasst, den ich an ihm vorbei fotografiert habe.
Als der Rumpel-Wagen los rumpelt wird mein Mann wach und verlangt nach einem „opulenten“ Frühstück und Kaffee! Leckeren Kaffee! Und das ist der alternativ Angebotene Lavazza tatsächlich.
Während ich mir danach weiter einen Podcast über Verbrechen anhöre, wird rechts und links wieder geschlafen. Je weiter wir gen Süden kommen umso bewölkter wird es, ist aber mit der durchbrechenden Sonne toll anzuschauenPünktlich zum Landeanflug erwachen die Herrschaften und der nette zu meiner Rechten, fotografiert im Dunst die Brücke des 25. April sowie Christo Rei für mich
Bis wir die Maschine verlassen konnten, zeigte sich das Wetter wieder ein wenig besser
Bis zum Kofferband hat der nette Herr noch tolle Tipps für uns. Allerdings schaffen wir davon keinen einzigen , so viel kann ich schon verraten. Um das verpasste „beste Spanferkel“ tut es meinem Mann doch sehr leid, aber als wir da vorbei kamen war die Mittagszeit noch ein ganzes Stück weit entfernt.Die Koffer sind zügig da und auch der Transfer zur Autovermietung lässt nicht lange auf sich warten. Die Übergabe des Wagens geht schnell, der BMW ist frisch gewaschen, so gut wie neu und noch (!) völlig unversehrt
Gegen 10:45 Uhr beginnt der eigentliche Weg und als erstes Ziel einigen wir uns auf Fatima, in Gedenken an unsere Omas ….
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Da ich die anerkannt weltschlechteste Beifahrerin und gleichzeitig die, in meinen Augen, Weltbeste Fahrerin bin, übernehme ich die Herrschaft über das Auto, verbinde mein Handy mit dem Bordsystem und los geht’s durch die ersten wuseligen Kreisverkehre, von denen wir gefühlt auf der gesamten Reise 3.738 durchqueren werden. Das fahren auf der Autobahn ist in Portugal sehr entspannt und dank der elektronischen Erfassung ist auch das zahlen der Maut völlig unproblematisch. Die verrechnet der Mietwagen-Anbieter mit den vorab dafür per Kreditkarte hinterlegten 100 €.
Eins müsst ihr Euch für den Rest des Berichtes merken: wir haben immer ein Ziel, wir wissen allerdings selten, welches sich uns dann tatsächlich in den Weg stellt. Heute auch! Ziel ist Fatima und plötzlich steht da Santarém auf dem Autobahnschild. Wir schauen uns an, es liegt auf dem Weg und Zeit ist auch genug, also Blinker setzten und wir haben ein neues erstes Ziel gefunden ohne gesucht zu haben.
Dann gucken wir doch mal, wie es in dem Städtchen mit rund 60.000 Einwohnern so ausschaut. Schließlich waren schon zur Bronzezeit hier Menschen ansässig und die üblichen Verdächtigen, sprich Phönizier, Griechen, Vandalen und Mauren sind ebenfalls vorbei gekommen und haben nicht nur geguckt. Aber wir:
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Es geht ja schon spannend los!

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Nööö, darüber laufen haben wir keine Lust
Wir sind, nicht zum letzten Mal, auf dem Jakobsweg
und wie so manchen Pilger auf seinem Weg plagen uns Hunger und Durst. Gefühlt ist die Stadt ausgestorben, aber wir finden ein Café was Abhilfe schafftgegen den Durst gab es Wasser und Espresso, das ganze für 7,40 €. Oh ….. das ist mal aus unserer Sicht mehr als preiswert.
Ums Eck sehen wir was, von dem wir noch gar nicht wissen das es was richtig Besonderes ist:
Was wir da sehen, lernen wir erst in Lissabon. Und ganz ehrlich: ich hab es auch gerade erst beim Bilder aussuchen gemerkt, was ich da so unbedarft fotografiert habe.
Zwischendurch tropft es immer mal wieder, aber das stört uns nicht weiter. Warm ist es ja trotzdem. Also weiter durch die Stadt Richtung Auto
wir sind zufrieden mit dem was wir gesehen haben und nun also wirklich: Fatima! Aber erst muss das Handy wieder neu mit dem Auto verbunden werden …. -
Was für ein Parkplatz! Riesig, aber leer. Wir haben die Qual der Wahl und entscheiden uns für einen in der Nähe des Eingangs und werfen schon mal einen Blick rüber
Dann schauen wir auf den Platz und die Größe erschlägt einen sowohl aus dieser Richtung
als auch aus der anderen
Mittlerweile ist es richtig heiß und ich stelle mir hier 10.000e Menschen vor. Auf blankem Beton ohne Schatten. Puhhhhh, da muss man sicher sehr gläubig sein um da nicht umzukippen.
Den Omas zu liebe wollen wir eine Kerze anzünden. Ab in die Kerzen-Bude und wir stellen fest, dass die Kirche hier ganz gewitzt agiert, um es mal vorsichtig zu formulieren. Es gibt weiße und braune Kerzen in verschiedenen Größen. Wir nehmen aus der Kiste „kleine Braune“ eine doch recht große für 0,90 €. Zahlen kann man mit Karte, prima! Haha! Aber nur 1 €, 2 € oder 3 €! Geschäftstüchtig! Und bar fummeln wahrscheinlich auch die wenigsten passend 90 Cent aus dem Portmonee. Die Kerzen-Anmach-Station ist wohl als Kostprobe fürs Fegefeuer gedacht. Zwar gibt es Kerzenständer, allerdings sind diese flammenumtost und somit bleibt einem nichts anderes übrig als seine Kerze ebenfalls ins Feuer zu werfen
Die Hitze im Vor-Fegefeuer hat allerdings auch den Nebeneffekt, dass niemand lange dort ausharrt. Auch nicht die, die den ganzen Arm voll mit Kerzen haben. So werden scheinbar lange Warteschlangen verhindert.
Das Höllenfeuer wird abends gelöscht und aus dem nicht verbrannten Wachs werden die braunen Kerzen gemacht. Coole Geschäftsidee!
Ein paar Fotos
später sind vermutlich unsere Omas zufrieden mit uns und da wir langsam doch müde sind, machen wir uns auf den Weg zu unserer ersten Unterkunft vor den Toren Coimbras. Warum das Navi uns jetzt auf dänisch begrüßt, einen anderen Radiosender dudelt und wieder neu mit dem Handy verbunden werden will erschließt sich uns nicht. -
Und dann sind wir da, im
und werden total herzlich empfangen! Wir bekommen die Geschichte des Hauses erzählt, in dem noch vieles so ist, wie der Großvater es seinerzeit gestaltet hat
Zum Haus gehört auch ein kleiner Bauernhof-Betrieb, was bedeutet, dass die Frühstückseier aller Art von den eigenen Hühnern kommen, der Orangensaft frisch aus den eigenen Orangen gepresst wird und die frischen Fruchte wirklich frische Früchte sind.
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