Diese Frage habe ich mir im April/Mai 2022 ernsthaft beim „Guten-Morgen-Bild“ vom Balkon
für die Daheimgebliebenen, in diesem Fall Schwester und Mann, gestellt! Nach Madeira, Lissabon, A Coruña, Bilbao, Zeebrügge (Brügge) nun also, als letzter Hafen, Rotterdam! Aha. Hmmm. Tja. Gut. Ich denke mir so, dass wir den Tag ja auch schön auf der MS 4 verbringen können. Muttern hatte das eh schon angekündigt, sie war schließlich schon mit meinem Vater während einer Flußkreuzfahrt dort. Beim traditionellen Nach-Frühstückskaffee und dem doch ganz interessanten Blick voraus,
beschließen Schwiegermuttern und ich doch mal wenigstens die Markthalle angucken zu gehen …. Also bequeme Schuhe an, ein Blick aufs Schiff von der Erasmus-Brücke
und ab in die Stadt, in die wir uns dann tatsächlich verliebten, auch wenn wir gar nicht so viel gesehen haben.
Soviel zur Vorgeschichte dieses kleinen Berichts, für alle die, die Rotterdam bei Gelegenheit auf eigene Faust erkunden wollen. Ob als Kreuzfahrt-Anlauf oder Wochenend-Tour, so wir der Fotograf und ich es am letzten Wochenende gemacht haben. Der Fotograf wurde per Geburtstagsgeschenk von mir dazu gezwungen ….
Über Rotterdam wusste ich nichts und hatte seinerzeit eben auch nichts erwartet. Was sollte man auch von Europas größtem Industriehafen und seiner Stadt erwarten? Heute weiß ich, dass die Stadt jung ist, nicht nur weil sie im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, sondern auch durch die diversen Hochschulen und die Universität.
Aber los jetzt: Freitagmittag machen wir uns auf den Weg und erreichen gut 3 Stunden später unser Hotel
das mir 2022 im vorbeilaufen ins Auge gesprungen ich. Und ich mir beim Blick auf seine Lounge-Terrasse
schon dachte: MEGA! Das kann man mal machen!
Ich hatte ein Zimmer mit Terrasse gebucht und das war geräumig und gefällig:
Frühstück hatte ich ebenfalls dazu gebucht und das wurde uns an beiden Tagen draußen serviert:
Nachbestellen konnte man von allem beim aufmerksamen Service.
