Reisebericht - Mit Mein Schiff 4 nach Lissabon vom 02. bis zum 13.08.2022

  • Das Vorwort vor dem Vorwort

    Zunächst muss ich mich für das leichte Wirrwarr in der Reihenfolge meiner Reiseberichte entschuldigen. Mein erster Bericht aus dem letzten Jahr war von unserer ersten Reise mit Mein Schiff 4 in die Fjorde Norwegens im Juni/Juli 2022. Danach sollte eigentlich die Berichterstattung von unserer zweiten Reise im August 2022 nach Lissabon folgen. Die Bilder waren auch schon bearbeitet, aber erst hat man als Rentner keine Zeit und dann kam mir blöderweise auch noch ein geplatzter Blinddarm dazwischen. War ziemlich knapp. So lag ich letztes Weihnachten im Krankenhaus. Am 22.12. feiere ich nun mit fast siebzig meinen ersten Geburtstag.

    Von den beiden Reisen in 2023 habe ich, wenn auch in umgekehrter Reihenfolge bereits berichtet. Nun fehlt nur noch der vierte Bericht von unserer zweiten Reise aus dem letzten Jahr. Aus Chronistenpflicht und um Euch auch ein wenig Freude zu bereiten, hole ich das dieses Jahr noch nach, zumal wir gerade für 2024 die dritte Reise gebucht haben und es nächstes Jahr dann sicherlich einiges zu berichten gibt.

    Das Vorwort

    Dass diese Reise überhaupt so stattfinden kann, haben wir auch TUI Cruises zu „verdanken“. Zwischenzeitlich sind uns wegen der großen Hitze im Süden Europas schwerste Bedenken gekommen und wir haben versucht, die Reise umzubuchen. Da hat TUI Cruises aber nicht mitgespielt. Dann soll eben so sein. Wir haben es auch nicht bereut, auch wenn wir unsere Landausflüge den z.T. extremen Temperaturen angepasst haben. Aber „weniger ist mehr“ ist ja immer schon unser Motto gewesen. Und wenn wir nicht alles gesehen haben, so können wir es immer noch nachholen. So geht es im April/Mai 2024 wieder für 11 Nächte auf diese Westeuropareise mit Lissabon. Mal schauen, wie warm der Frühling wird.

    Die Anreise

    02.08.2022. Acht Uhr. Dienstag Morgen. Die Testroutine für das in diesem Jahr noch bestehende Procedere ist uns von unserer Reise in die Fjorde noch bekannt und schnell erledigt. Beide Tests sind negativ, was ja positiv ist. Gut gelaunt verstaue ich nach dem Frühstück unsere Reisetaschen im kleinen roten Flitzer und dann kann es losgehen.

    Es wird wie im Juni wieder eine Landpartie durchs Elbe-Weser-Dreieck. Das ist eine entspannte Anreise. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht bei Bauer Hinnerk auf dem Hof landen. Nach gut zwei Stunden erreichen wir den Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven. Dieses Mal bin ich schlauer gewesen und habe auf P3 einen Platz reserviert. Alles läuft reibungslos. Nach Abgabe unserer Taschen gehen wir zu Fuß zu unserem separaten Eingang, den wir vom letzten Mal schon kennen.

    Jetzt könnte es zügig gehen, wenn ich denn ein Netz hätte. Bei meiner Frau funktioniert das Aufrufen des Testergebnisses, mich schickt man für einen besseren Empfang vors Gebäude. Da klappt es auch mit dem Runterladen, dafür bin ich jetzt ausgesperrt. Auf mein hilfloses Winken hin lässt man mich wieder rein. Was denken wohl alle die, die in der endlos langen Schlange stehen. Fuchteln hilft? Wohl nicht.

    Unsere Kabine 10029 auf Backbord beim Treppenhaus A ist fast fertig. So kriegen wir schon mal unsere Bordkarten und können unsere Rucksäcke dort lassen. Unser Weg führt uns drei Decks hoch in die X-Lounge zu einem kleinen mittäglichen Snack. Frisch gestärkt geht es anschließend zur Seenotrettungsübung auf die Musterstation B in der Abtanzbar. Dauer 5 Minuten und erledigt. Dann wird es aber Zeit, unseren Lieblingskellner Mohammed in der Außenalster Bar zu begrüßen. Freude auf beiden Seiten. Hoffentlich. Wie haben Glück und ergattern zwei freie Plätze. Nun steht dem ersten Urlaubsbier nichts mehr im Wege. Und auch dem zweiten nicht. Das Wetter ist recht nett, so dass wir es in der Außenalster Bar gut aushalten.

    Ein Stück Weser abwärts legt ein Containerschiff der Reederei Maersk von der Columbuskaje ab und dreht mit Schlepperhilfe in Richtung Nordsee.


    Kurz nach vier begeben wir auf unsere Kabine. Die Reisetaschen sind angekommen und ihr Inhalt verschwindet in den Schränken. Noch schnell ein Foto vom Balkon. Der Terminal ist nicht schöner geworden.


    Eigentlich sollten wir um 18:00 Uhr ablegen, aber da wohl noch nicht alle bei der SNRÜ waren, verzögert sich unsere Abfahrt um etwa eine Stunde. Ein Schlepper mit einem langen Tau „versperrt“ einen Teil der Weser, so dass der Kapitän die Mein Schiff 4 drehen kann und wir gen Nordsee in See stechen.


    Erster Seetag

    03.08.2022. Acht Uhr. Mittwoch Morgen. Wir haben super geschlafen. Früher fanden wir Seetage nicht so prickelnd. Wir konnten nichts an Land unternehmen. Heutzutage lieben wir Seetage. In Ruhe frühstücken. Einige Runden um den Schornstein drehen. Auf einen Latte Macchiato und eine heiße Schokolade in der Außenalster Bar einkehren. Noch einige wenige Schritte und dann können wir auch für ein paar Sushi Rollen oder Tapas in die X-Lounge. Und ein oder zwei Gin Tonic für eine angenehme Bettschwere in der anschließenden Siesta. Ich sitze nachmittags zum Lesen gern auf unserem Balkon. Kurz nach drei überholt uns ein Containerriese mit zweifelhaftem Ruf, die „Ever Given“.


    Um 19.00 Uhr geht’s zum Abendessen und danach in die Außenalster Bar. Ein untauglicher Versuch. Das Wetter hat sich deutlich verschlechtert und der Wind bläst waagerecht durch die Tischreihen. Hier ist uns das heute bei allem Enthusiasmus für die AAB zu ungemütlich. Da helfen auch keine Kissen und Decken. Also flüchten wir in die Überschau Bar. Hier sind wir gegen den Wind von vorn abgeschottet. Aber gemütlich ist was anderes. Wir halten es aber immerhin bis nach elf aus, da wir unsere Aversion gegen Innenbars selbst bei noch so schlechtem Wetter nicht überwinden können.


  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Ich verfolge auch gespannt deinen Bericht @det@norge. Für uns geht es nächsten Sommer auch nach Lissabon mit der MS 3.

  • So geht es im April/Mai 2024 wieder für 11 Nächte auf diese Westeuropareise mit Lissabon.

    Zufällig auf der 1 ab 07.05.24? Dann wären wir zusammen unterwegs :)

  • Huhu,
    lese auch gerne hier mit, da 1. ich noch nie in Lissabon war und 2. mir deine Bilder und die Texte dazu gefallen.

    Gruss

    Gebucht


    MS 2 Islands Naturwunder/ Großbritanniens Schätze 14.08. - 05.09.26

    MS 3 Zeitlose Kanaren 23.12.26 - 10.01.27

    MS 6 Sommerzeit ab Leixos / Abenteuerwelt Azoren 12.08. - 30.08.26

  • Unser Tag in Cherbourg (Teil 1)

    04.08.2022. Donnerstag Morgen. Als wir wach werden, haben wir bereits in Cherbourg angelegt. Wir sind das erste Mal hier. Unsere Erwartungen sind eher gering, da uns Le Havre, Brest und Calais nicht so begeistert haben. Aber der Blick vom Balkon ist schon mal beeindruckend. Wir haben festgemacht am Quai de France. Auffällig sind die beiden alten Passagierbrücken. Die gehörten zum historischen Areal des „Gare Maritime Transatlantique“. Von hier stachen alle legendären Oceanliner zu ihrer Überfahrt nach New York in See. Für die Titanic war es am 10. April 1912 der letzte kontinentale Hafen. Für die späteren Luxusliner war Cherbourg der Startpunkt für ihre Rekordfahrten über den Nordatlantik, die dann mit dem blauen Band honoriert wurden.

    Die Passagiere der High Society checkten bereits in Paris im „Gare Saint-Lazare“ ein und fuhren im Luxuszug zum „Gare Maritim“. Der Bahnhof war mit seiner Länge von 240 Metern und 93 Metern Breite zum Zeitpunkt seiner Erbauung nach dem Schloss von Versailles das zweitgrößte Bauwerks Frankreichs.




    Gegen elf haben wir das Schiff verlassen und sparzieren entlang des Quais in Richtung Altstadt. Großartig Berichtenswertes gibt es eigentlich nicht, aber es ist hübsch hier.




    Was gibt es als Tages-Menü?


    Noch ein paar Bilder einer Kleinstadt der Normandie.




    Einmal editiert, zuletzt von det@norge (25. November 2023 um 20:59)

  • Unser Tag in Cherbourg (Teil 2)

    Zwischendurch haben wir das Gefühl, dass wir im Hafenviertel sind. Für ein Rotlicht- oder wie wir im Norden sagen für ein Nachtjackenviertel fehlen die einschlägigen Etablissements.





    Cherbourg hat aber auch nette Plätze und Fußgängerzonen.




    Der Marktplatz mit dem örtlichen Theater.


    Nach knapp drei Stunden sind wir mit dem Ort durch und kehren zurück zum Schiff.


    Im Bahnhof befindet sich das 2002 eingeweihte „La Cité de la Mer“, ein Museum für Tiefseeforschung. Im Außenbereich liegt die „Redoutable“. Es ist das erste Atom-U-Boot der französischen Marine und ist nach seiner Außerdienststellung im Jahr 1991 das größte der Welt, das man besichtigen kann.


  • Ich komme natürlich auch noch mit.

    Zu Lissabon hab ich einen besonderen Bezug. War sehr oft beruflich in dieser phantastischen Stadt.

    LG Richy

    LG Richy


    bisher 20 mal TUI-Cruises

    *MeinSchiff*

    "Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann" (Marie von Ebner-Eschenbach). Der richtige Zeitpunkt ist JETZT.

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  • Cherbourg, wie unbekannt....

    Danke, dass du berichtest. Ich fahre mit.

    LG Regina

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    Ostsee Highlights: Natur & Kultur pur vom 14.09. bis 26.09.2026 mit der Vasco da Gama

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  • Zweiter Seetag

    05.08.2022. Freitag Morgen. In der Nacht haben wir den Ärmelkanal verlassen. Die Bretagne haben wir im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen und haben nun die Biskaya erreicht. Ein sehr geruhsamer Seetag liegt vor uns. Auch das Wetter spielt mit. Blauer Himmel und weiße Wölkchen. Auf dem Wasser sind ein paar kleine Schaumkronen zu sehen. Der Kapitän hat was von 2 bis 3 Meter Dünung erzählt. Auf dem Schiff ist das kaum zu merken.

    Unser Tag in A Coruña (Teil 1)

    06.08.2022. Sonnabend Morgen. Kurz bevor wir das Schiff verlassen, mache ich noch ein Bild vom Balkon. Wir haben tolles Wetter, aber es ist auch schon ganz schön warm.


    Irgendetwas hat sich seit unserem letzten Besuch in 2013 verändert. Der Verkehr fehlt. Man hat die Avenida Porto da Coruña per Tunnel in die Unterwelt verbannt. Das nenne ich mal fußgängerfreundlich.




    Das „Monumento á Virxe do Carme“ ist eine Skulptur der Jungfrau von Carmen, der Schutzpatronin der Seeleute.


    Die Festung „Castelo de Santo Antón“ aus dem 16. Jahrhundert. Beim nächsten Besuch in 2024 werden wir sie besichtigen.


    Auf dem Paseo Maritimo sparzieren wir in Richtung „Torre de Hércules“.

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  • Unser Tag in A Coruña (Teil 2)

    Der Herkulesturm ist ein römischer Leuchtturm aus dem 2. Jahrhundert. In den Jahren 1788 bis 1791 wurde er restauriert und erhielt eine klassizistische Umhüllung. Er steht auf einer Anhöhe von 112 Metern und ist 55 Meter hoch. Das ältestes aktives Sichtzeichen leuchtet 23 Sm weit.

    Da die Temperatur ordentlich zugelegt hat, verzichten wir auf das Erklimmen des Hügels und die Besteigung des Turms über 242 Treppenstufen.


    Auf unserem Weg zurück in die Altstadt sehen wir eine Skulptur von Manuel Garcia Canzobre (1886-1977). Er war eine Karnevalslegende und sein Verdienst war es, seinen Mitbürgern in den schwierigen Jahren der Knappheit mit Musik und Ironie Freude zu bereiten.


    Auf der Rúa Orillamar finden wir dann ein wenig Schatten.


    Es gibt auch einige grüne Oasen mit Kunst am Wegesrand.


    Kurz bevor wir den „Praza de Maria Pita“ erreichen, sehen wir die Kirche „Igrexa de San Xurxo“, die auch für eine Spiegelei herhalten muss.




    Auf dem Platz ist eine Bühne für die „Festas Maria Pita“ aufgebaut. Zu dem Festival gehören Konzerte von Rock, Pop, Folklore und klassischer Musik. Die Party für die ganze Stadt findet fast im ganzen August statt und bekannte Künstler wie James Blunt oder Louis Fonsi sind die Höhepunkte.


    María Mayor Fernández de Cámara y Pita (1565-1643) wird als eine Heldin bei der Verteidigung der Stadt gegen den Angriff eines englischen Flottenverbandes unter Führung von Sir Francis Drake auf das spanische Festland am 04. Mai 1589 verehrt. Sie erschien selbst auf der Mauer und rief: Quen teña honra, que me siga! (galizisch: „Wer Ehre hat, folge mir!“). Daraufhin konnte der englische Angriff zurückgedrängt werden, nicht zuletzt durch die Beteiligung weiterer Frauen. María Pita wurde vom spanischen König Philipp II. geehrt.


    Fast die gesamte Nordseite des Platzes nimmt die 64 Meter breite Front des Rathauses „Palacio“ ein. Es ist ein wahrlich monumentaler Stadtpalast, der 1912 fertiggestellt wurde.


  • Unser Tag in A Coruña (Teil 3)

    Bevor wir den Platz verlassen noch ein Bild vom Rathaus.


    An Avenida Marina mit ihren vielen Balkons kann man gut erkennen, warum A Coruña die gläserne Stadt genannt wird.


    In der Fußgängerzone der Rúa Real finden wir auch wieder ein wenig Schatten.



    Und nachdem wir unseren Blick haben schweifen lassen, genießen wir in einem kleinen Straßencafé unsere Bierpause mit „dos grande Cervesas“, zumal ein leicht kühlender Lufthauch durch die Gasse weht.


  • Unser Tag in A Coruña (Teil 4)

    Am „Obelisco“ klettert Superman und auf dem Dach der angrenzenden Bank sehen wir Batman. Schon am Rathaus haben Asterix und Obelix den Eingang bewacht.




    Am Fuße des Obelisken haben sich die Sammler amerikanischer Oldtimer getroffen. Es ist alles da, vom Motorrad bis zum Panzer.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Das der Öffentlichkeit nicht zugängliche Gebäude aus den 20er Jahren ist seit den 80igern der Sitz von Radio Televisión Española, was auch an der mächtigen Antenne zu erkennen ist.


    Es wird immer wärmer und es ist Zeit, zum Schiff und zu zwei eisgekühlten Getränken zu kommen. Auf dem Foto vom Balkon kann man die Hitze erahnen.


    Um 18:30 Uhr verlassen wir die galizische Hafenstadt.



    Einmal editiert, zuletzt von det@norge (28. November 2023 um 08:20)

  • Sehr schöne Impressionen hast du da festgehalten @det@norge , vielen Dank :love: Da kommt Vorfreude auf für nächstes Jahr

  • Unser Tag in Porto (Teil 1)

    07.08.2022. Sonntag Morgen. Da der Douro, also der Fluss an dem Porto liegt, für unsere Schiffsgröße nicht befahrbar ist, haben wir ein Stück außerhalb in Matosinhos am Cruise Terminal des Porto Leixões festgemacht. Da das Wetter zum Nachmittag hin besser wird, gibt es das Bild zum Anleger später.

    Wie ihr vielleicht auch aus meinen anderen Reiseberichten wisst, sind wir Shuttle Verweigerer und nutzen lieber die örtlichen Transportsysteme. Hier bringt uns eine recht moderne Straßenbahn nach Porto. Die interessantesten Leute treffen wir häufig an den Fahrkartenautomaten, vor denen entweder wir selber hilflos erscheinen oder wir anderen Ratlosen unsere Hilfe anbieten. Dieses Mal wird uns geholfen, und zwar von einer griechisch stämmigen Australierin, die mit ihrem Münchner Ehemann schon seit Wochen auf einer Autotour durch den Süden Europas ist. Wir fahren gemeinsam bis zum Bahnhof „São Bento“. Nach diesem netten Urlaubsintermezzo trennen sich hier unsere Wege.

    Wir bestaunen zunächst die lichtdurchflutete prächtige Bahnhofshalle mit ihren über 20.000 Azulejos. Das bunte Kachelband unterhalb der weißen Stuckdecke stellt vom Ochsenkarren bis zur Dampflok die Geschichte des Transportwesens dar. Die weiß-blauen Fliesen zeigen den ländlichen Alltag und die ruhmreiche Landesgeschichte. Alle Bilder malte bis 1930 der portugiesische Maler Jorge Colaço. Der Bahnhof zählt zu den schönsten der Welt.




    Draußen auf dem Bahnhofsvorplatz tobt das Leben.


    So ist uns die Rúa das Flores, ein bekannter Touristen-Hotspot zum Einkaufen und zum Schauen, zu überlaufen.

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    Wir weichen in die Rúa de Monzinho da Silveira aus, um runter an den Douro zu gelangen. Dabei müssen wir feststellen, dass Porto verdammt hügelig ist. Es geht ziemlich steil bergab.


    Unten an der Uferpromenade, dem Cais da Ribeira, angekommen, sehen wir den Cubo da Ribeira, eine Brunnenskulptur von José Rodrigues, die Anfang der 1980er Jahre auf dem Praça da Ribeira aufgestellt und kontrovers diskutiert wurde. Ist halt Kunst. Aber die Bevölkerung hat das Werk angenommen und mit dem Slogan „Der Würfel gehört uns“ verteidigt.


    Uns ist es auf dem Platz mit dem sonntägigen Treiben zu wuselig und wir nutzen einen historischen Aufzug zur Flucht. Mal sehen wo wir landen.



    Wir sind nicht unbedingt dort gelandet, wo wir hin wollten, aber immerhin haben wir einige Meter an Höhe gewonnen, die wir nun nicht mehr raufkraxeln müssen. Es hätte auch gern noch ein Stückchen höher gehen können.