30.09., Seetag
Das das morgendliche rituelle Foto für die daheim gebliebene Schwester, Tochter und Schwägerin kann ich euch nicht zeigen, weil darauf die Muttis in der Sonne sitzen. Zeige ich Euch eben die Seekarte unserer Reise
Um 10:00 Uhr soll die nautische Fragestunde statt finden. 10:00 Uhr??? Das ist doch verrückt und passt gar nicht in unseren Tagesplan! Beim Frühstück erfahren wir aber, dass aus „organisatorischen Gründen“ diese ausfallen muss und der Kapitän sich später noch melden wird. Das tut er dann auch und teilt uns mit, dass wir jetzt Gas Richtung Bari geben weil leider eine Helikopter-Ausschiffung erfolgen muss. Der arme Mensch! Alle Gedanken sind bei ihm und die Daumen für eine schnelle und vollständige Genesung gedrückt!
Nachdem diese erfolgreich absolviert ist geht es wieder mit Volldampf in internationale Gewässer, weil auch heute eine Trauung stattfinden soll. Am ersten Seetag gab es auch schon eine. Die Brücke hat heute also alles andere als einen entspannten Tag.
Den gönnen wir uns jedoch und machen so ein bisschen Frühschoppen
Damit zum Beispiel, oder mit Mango Tango (Schwiegermutterns neuer Liebling) oder Belsazar Rosé & Tonic (eindeutig mein neuer Liebling!).
Vorher waren der Seebär und ich kurz shoppen (mit sh und ohne früh) und als wir zurück kamen, saßen die Muttis im Schatten. Okay … schon mal vorgesorgt. Aber! Wie sehen die beiden, respektive ihre Klamotten aus???? Komplett gesprenkelt! Die Uniformen der Kellner ebenfalls! Die Tische, der Boden dito! Oh ohhh, da ist ein Ascheregen vom Feinsten niedergegangen. Das hab ich noch nicht erlebt. Kurze Aufregung und technisches Personal das zum Schornstein blickt. Scheint trotzdem alles in Ordnung zu sein und passiert auch nicht wieder. Die Klamotten der beiden gebe ich später an der Rezeption ab, die Reinigung geht auf TC.
Irgendwann spaltet sich unsere kleine Reisegruppe in Mutter/Tochter und Mutter/Sohn. Während ich mit meiner auf die Kabine zur Siesta gehe, bleibt der Seebär mit seiner noch sitzen. Bis … ja bis die beiden einen sitzen haben und fröhlich angeschickert zu mir stoßen. Jeder behauptet, er hätte den anderen aus dem Verkehr ziehen müssen …. Wie auch immer, meine Mutter hatte da von den beiden den Tisch in der AAB quasi wieder übernommen und ich mache mich dann auch wieder auf den Weg nach oben.
Für heute ist mir ja die Sensation gelungen: die Reservierung eines BBQ-Tisches! Immer unter Vorbehalt von Wind, Wetter und genügend Personal. Wind, Wetter und Personal war uns gnädig gestimmt und da war sie nun in echt, die Sensation
ich hab mich sooo sehr gefreut, dass das wirklich geklappt hat!
Unser Grillmeister war ein deutscher Koch-Azubi und wir hatten einen launigen und sehr leckeren Abend, von dem es einiges an Fotos gibt, aber nur mit fröhlichen und glücklichen Menschen. Die Menükarte kann ich noch bieten
und ein Stimmungsbild
aus dem Champagnertreff.
Da hätten wir den Abend auch komplett ausklingen lassen können, entschieden uns aber zusätzlich noch eine Runde über die AAB zu drehen um so einer Sorte Menschen, die ich nicht in meiner Nähe haben möchte zu entgehen.
